Letzte Nachrichten
Frankreich holt drittes Handball-Gold
Frankreichs Handballer haben zum dritten Mal olympisches Gold gewonnen. Der Rekordweltmeister setzte sich im Endspiel von Tokio mit 25:23 (14:10) gegen WM-Champion Dänemark durch und nahm damit erfolgreich Revanche für die Finalniederlage 2016 in Rio (26:28).
Indien erteilt Corona-Impfstoff von J&J Notfallzulassung
Indien hat dem Corona-Impfstoff von Johnson&Johnson eine Notfallzulassung erteilt. Die Freigabe werde den Kampf gegen die Pandemie in Indien stärken, sagte Gesundheitsminister Mansukh Mandaviya am Samstag. Zuvor waren während einer zweimonatigen heftigen Infektionswelle bis Mitte Juni mindestens 200.000 Menschen gestorben.
Nur Neunter: Speerwerfer Vetter ohne Chance auf Olympia-Medaille
Topfavorit Johannes Vetter hat bei den Olympischen Spielen eine Medaille im Speerwurf sensationell klar verpasst. Der deutsche Rekordhalter aus Offenburg musste sich im Finale von Tokio mit 82,52 m und Rang neun begnügen. Damit war die klare Nummer eins der Welt bereits beim Endkampf der besten Acht nur Zuschauer. Am Freitag hatte bereits Christin Hussong mit Platz neun im Speerwurf enttäuscht.
Hunderte protestieren in Bangkok gegen Impfpolitik der Regierung
In Bangkok haben hunderte Menschen für politische Reformen und Änderungen bei der Corona-Impfkampagne demonstriert. In der thailändischen Hauptstadt ging die Polizei gegen die rund 500 Demonstranten am Samstag mit Tränengas und Gummigeschossen vor. Die Regierung des südostasiatischen Königreichs steht wegen der schleppend verlaufenden Impfkampagne in der Kritik.
Wahlkampf: Grüne reden über "Klima-Hasenfüßigkeit"
Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat die Kritik ihrer beiden Kanzlerschafts-Konkurrenten am Klimaschutzprogramm der Grünen zurückgewiesen. Unionskandidat Armin Laschet und SPD-Kandidat Olaf Scholz "müssen begreifen, dass das Pariser Klimaabkommen keine freiwillige Absichtserklärung ist, sondern ein internationaler Vertrag, der auch eine deutsche Bundesregierung bindet", sagte Baerbock den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Samstag. Entsprechend müsse Deutschland handeln. "Vorschläge abzulehnen, ohne selbst welche zu machen, bringt uns keinen Meter voran", fügte sie hinzu. Der großen Koalition warf sie "Klima-Hasenfüßigkeit" vor. Dies gefährde auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands. "Wer immer nur dagegen ist, gefährdet nicht nur die Erreichung der Klimaziele, sondern auch den Industriestandort Deutschland", sagte Baerbock an die Adresse von Laschet und Scholz. "Es ist völlig klar, dass wir mehr Tempo beim Klimaschutz brauchen." Die neue Bundesregierung müsse Klimaschutz für alle Bereiche zum Handlungsmaßstab machen, bekräftigte die Grünen-Kandidatin die Vorstellung ihrer Partei. Das von den Grünen angestrebte Klimaschutzministerium müsse "Motor der Veränderung" sein. Die Wirtschaft stehe längst mit klimaneutralen Prozessen und Technologien bereit und erwarte dafür einen politischen Rahmen, um Planungs- und Investitionssicherheit zu haben. Baerbock konkretisierte die Pläne ihrer Partei für den Ökostrom-Ausbau. In der ersten Phase einer neuen Regierung müssten die Weichen für den massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien gestellt werden. "dazu muss auf jedes neue Dach eine Solaranlage". Zudem müssten zwei Prozent der Landesfläche für Windkraft freigegeben werden. "Das ist nicht nur klimafreundlich, sondern für die Märkte der Zukunft braucht die deutsche Industrie künftig riesige Mengen erneuerbaren Strom", sagte Baerbock. (P. Rasmussen--BTZ)
Saskia Esken will nach der Wahl SPD-Chefin bleiben
Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken will nach der Bundestagswahl Parteichefin bleiben. "Ich habe noch eine Agenda vor mir", sagte Esken in einem aktuellen Interview, vom Samstag. Bei der Modernisierung der Partei sowie der Kommunikation nach innen und außen habe sie zusammen mit dem Ko-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans zwar "bisher schon viel erreicht", doch "es gibt noch einiges zu tun". So wolle sie die Digitalisierung der Parteiarbeit vorantreiben und die SPD für Nicht-Mitglieder weiter öffnen, sagte Esken. Bei einem Parteitag Ende des Jahres wird die SPD-Spitze neu gewählt. Die baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Esken und der frühere nordrhein-westfälische Finanzminister Walter-Borjans führen die Sozialdemokraten seit Dezember 2019 als Doppelspitze. Bei der damaligen Wahl der Parteiführung hatten sie sich gegen den heutigen SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz durchgesetzt. (O. Joergensen--BTZ)
Schwimmer bei Krokodil-Attacke in Australien schwer verletzt
In Australien sind zwei Männer beim Schwimmen von einem Krokodil angegriffen und schwer verletzt worden. Einer der beiden wurde vor der Cape-York-Halbinsel im abgelegenen Nordosten des Landes von einem Leistenkrokodil attackiert, wie Denis OSullivan vom Rettungsdienst Queensland örtlichen Medien in Cairns sagte. Er erlitt erhebliche Verletzungen an Kopf, Brust und Armen. Sein Freund konnte ihn retten, trug dabei jedoch Fleischwunden an beiden Armen davon.
Fußball: Messi-Wechsel nach Paris nimmt aktuell Formen an
Der sechsmalige Weltfußballer Lionel Messi hat offenbar über seine Zukunft entschieden und wechselt ablösefrei zum französischen Spitzenklub Pari St. Germain. Wie die Zeitung Le Parisien berichtet, könnte der 34-jährige Argentinier schon am Sonntag in der französischen Hauptstadt ankommen. Laut RMC Sport hat Messi "oui" gesagt: Es gebe "noch keine Einigung, aber Lionel Messi hat PSG über seinen Willen informiert, nächste Saison für den Klub zu spielen".
Ellenbogenverletzung stoppt Gold-Träume von Karate-Weltmeister Horne
Weltmeister Jonathan Horne (Kaiserslautern) hat nach einem Verletzungsdrama bei der Olympia-Premiere der Karateka in Tokio keine Chance mehr auf die erste deutsche Medaille in der Sportart. In seinem zweiten Vorrunden-Kampf beim Kumite über 75 kg gegen den Georgier Gogita Arkania verletzte sich der 32-Jährige fünf Sekunden vor Schluss am rechten Unterarm. Anschließend blieb er mit schmerzverzerrten Gesicht und schreiend auf der Matte liegen und musste minutenlang behandelt werden.
Bürgermeisterin: Wiederaufbau des Ahrtals - Milliardenaufgabe
Der Wiederaufbau des von der Flutkatastrophe betroffenen Ahrtals könnte nach Schätzung der Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr, Cornelia Weigand, eine zweistellige Milliardensumme kosten. Weigand bekräftigte am Samstag im Deutschlandfunk ihre Forderung an den Bund, schnellstmöglich einen Sonderfonds zur Unterstützung des Wiederaufbaus zu bilden. Einige Dörfer hätten weiter keinen Zugang zu Trinkwasser. Zudem würden viele Häuser lange nicht bewohnbar sein, weil es etwa keine Heizung mehr gebe oder die Abwasserversorgung nicht funktioniere.
Gouverneursamt: Taliban erobern afghanische Provinzhauptstadt
Die radikalislamischen Taliban haben mit Scheberghan in der Provinz Dschasdschan bereits die zweite afghanische Provinzhauptstadt innerhalb von 24 Stunden eingenommen. "Die Streitkräfte (der Regierung) und Beamten haben sich zum Flughafen zurückgezogen", sagte ein Vertreter des Gouverneursamts am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Am Freitag hatte die Miliz bereits die im Südwesten Afghanistans gelegene Provinzhauptstadt Sarandsch erobert.
Zeichen des Einlenkens aus Warschau im Rechtsstaatsstreit mit der EU
Im Streit zwischen Polen und der EU wegen einer Reihe umstrittener Justizreformen hat die Regierung in Warschau ein Einlenken signalisiert. Der stellvertretende Regierungschef Jaroslaw Kaczynski kündigte am Samstag grundsätzliche Änderungen bei einer viel kritisierten Disziplinarkammer für polnische Richter an. Das Gremium war sowohl vom Gerichtshof der EU als auch vom Menschenrechtsgerichthof des Europarats als unrechtmäßig eingestuft worden.
Polen lenkt im Streit mit EU um Justizreform teilweise ein
Polen lenkt im Streit mit Brüssel um seine umstrittene Justizreform teilweise ein. "Wir werden die Disziplinarkammer des Obersten Gerichtshofs in ihrer jetzigen Form abschaffen - und damit wird auch der Gegenstand des Streits mit der EU verschwinden", sagte der Chef der konservativen Regierungspartei PiS, Jaroslaw Kaczynski, am Samstag der Nachrichtenagentur PAP. Die rechtsnationalistische PiS hatte die Disziplinarkammer 2018 eingerichtet; sie sorgte für heftige Kontroversen mit Brüssel.
Atommüll-Endlager: Behördenchef warnt Blockade bei Suche
Die Bemühungen einzelner Bundesländer wie Bayern und Sachsen, den Bau eines Atommüll-Endlagers auf ihrem Gebiet abzuwehren, haben nach Aussage von Behördenchef Wolfram König keine Erfolgsaussichten. "Solche Ausschluss-Signale einzelner Länder legen die Axt an die ergebnisoffene Vorgehensweise und somit an das Fundament des Suchverfahrens an", sagte der Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. Sie hätten am Ende aber "keine verfahrenslenkende Bedeutung".
Griechenland: Brände breiten sich weiter aus - Athen in Rauch
Die heftigen Waldbrände in Griechenland wüten weiter außer Kontrolle. Nördlich von Athen breitete sich das Feuer am Samstag Richtung Osten aus bis zum Marathon-See, dem größten Wasserreservoir der Hauptstadt. Für den Tag wurde starker Wind erwartet.
Weil: Menschen in Hochwassergebiet bekommen Unterstützung
Vor den Bund-Länder-Beratungen am Dienstag hat der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) die Unterstützung seines Bundeslandes am Wiederaufbau in den Hochwassergebieten zugesagt. "Niedersachsen wird sich selbstverständlich an einem Wiederaufbaufonds beteiligen – dazu stehe ich", sagte Weil der Zeitung "Welt" vom Samstag. Bei einer Katastrophe solchen Ausmaßes sei die Solidarität der Ländergemeinschaft gefordert. "Die Menschen in den betroffenen Gebieten können auf unsere Unterstützung zählen", bekräftigte er.
Kuba lässt Gründung von kleinen und mittleren Unternehmen zu
In einem beispiellosen Schritt hat die kubanische Regierung ein Gesetz verabschiedet, das die Gründung kleiner und mittlerer Unternehmen zulässt. Grünes Licht wurde am Freitag auf einer Sitzung des Staatsrats gegeben, an der Präsident Miguel Díaz-Canel per Videokonferenz teilnahm. "Der Staatsrat billigt das Dekret Über Mikro-, Klein- und Mittelunternehmen, das deren Eingliederung in die Wirtschaft ermöglicht, um Teil der produktiven Transformation des Landes zu sein", hieß es in einer Mitteilung auf der Website der Nationalversammlung.
Reiten - Fünfkampf: DOSB zieht Kim Raisner vom Wettkampf ab
Nach dem olympischen Reit-Drama von Annika Schleu hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) erste Konsequenzen gezogen und Bundestrainerin Kim Raisner vorübergehend aus dem Verkehr genommen. Die Trainerin, die nach einer heftig diskutierten und fragwürdigen Aufforderung ("Hau drauf, hau richtig drauf!") in der Teildisziplin Springreiten bei den Frauen am Freitag viel Kritik geerntet hatte, werde "am heutigen Tag an gleicher Stelle im Männerwettkampf keine Aufgabe übernehmen", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann auf einer Pressekonferenz am Samstag in Tokio.
Schlussfeier: Olympiasieger Ronald Rauhe trägt deutsche Fahne
Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe trägt bei der Schlussfeier der Sommerspiele in Tokio die deutsche Fahne ins Olympiastadion. Das erfuhr der 39-Jährige nach seinem Goldrennen mit dem Kajak-Vierer am Samstagmittag. "Eine Fahne ins Stadion zu tragen, ist für mich die Krönung zusätzlich zu dem, was ich hier in der Hand halte", sagte Rauhe, bevor ihm die Tränen kamen.
Goldserie hält - Durant führt US-Basketballer zum Olympiasieg
Angeführt von Kevin Durant haben die Basketballstars aus den USA ihre Goldserie ausgebaut und zum vierten Mal nacheinander bei den Olympischen Spielen triumphiert. Der Rekordsieger schlug Frankreich im Finale 87:82 (44:39), damit gelang den Amerikanern gleichzeitig die Revanche für die Niederlage zum Start in die Gruppenphase zwei Wochen zuvor.
Golferin Korda gewinnt Gold - Masson und Popov abgeschlagen
Golferin Nelly Korda (23) hat ihren steilen Aufstieg mit dem Gewinn der olympischen Goldmedaille in Tokio fortgesetzt. Die Weltranglistenerste aus den USA entschied das Turnier am Samstag auf einer engen Schlussrunde mit einem Schlag Vorsprung für sich. Die Japanerin Mone Inami sicherte sich Silber im Stechen gegen Lydia Ko aus Neuseeland, die das Turnier 2016 in Rio als Zweite abgeschlossen hatte.
Welch ein Sieg - Kajak-Vierer der Männer holt Olympia-Gold
Der deutsche Kajak-Vierer der Männer hat bei den Olympischen Spielen in Tokio Gold über 500 m gewonnen. Schlagmann Max Rendschmidt, Routinier Ronald Rauhe, Tom Liebscher und Max Lemke (Bonn/Potsdam/Dresden/Potsdam) wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und verwiesen den Rivalen Spanien knapp auf Rang zwei. Bronze ging an die Slowakei.
Mars-Rover scheitert mit der Sammlung von Gesteinsproben
Der Mars-Rover "Perseverance" ist mit seinem ersten Versuch, Gesteinsproben des Roten Planeten zu sammeln, gescheitert. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa veröffentlichte am Freitag zwar Bilder einer kleinen Aufschüttung mit einem Loch in der Mitte - es ist das erste Loch, das jemals von einem Roboter auf dem Mars gebohrt wurde. Von dem Rover übermittelte Daten zeigten jedoch an, dass bei der Bohrung kein Gestein eingesammelt wurde.
Olympia-Drama: Fünfkampf-Verband sieht "Handlungsbedarf"
Nach dem olympischen Reit-Drama von Annika Schleu sieht der Deutsche Verband der Modernen Fünfkämpfer "dringenden Handlungsbedarf" für eine Anpassung des Reglements der umstrittenen Teildisziplin Springreiten. Gleichzeitig nahm der DVMF die in den Sozialen Netzwerken als Tierquälerin verunglimpfte Schleu in Schutz, die unter Tränen versucht hatte, ihr völlig verunsichertes Pferd Saint Boy mit Gerte und Sporen zurück in den Parcours zu bringen.
Canadier: Brendel verpasst Finale - und lässt die Zukunft offen
Der dreimalige Canadier-Olympiasieger Sebastian Brendel hat auf seiner Paradestrecke eine Medaille deutlich verpasst. Der Potsdamer scheiterte bei den Olympischen Spielen in Tokio im Einer über 1000 m als Siebter schon im Halbfinale, im folgenden B-Finale wurde er Zweiter. Brendel hatte 2012 und 2016 auf dieser Strecke Gold gewonnen.
COVID-19: Forderung nach Abschied von Inzidenz als Indikator
Vor der Bund-Länder-Konferenz am Dienstag zur Corona-Lage nehmen die Forderungen nach einem Abschied von der Inzidenz als zentralem Richtwert zu. Der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) sagte der Zeitung "Die Welt" (Samstagsausgabe): "Wir brauchen einen neuen Wert, der das aktuelle Infektionsgeschehen beschreibt und Inzidenz und Impfquote nachvollziehbar miteinander ins Verhältnis setzt".
"Dixie Fire" - Ist drittgrößter Brand in Geschichte Kaliforniens
Das seit Mitte Juli in Kalifornien wütende "Dixie Fire" hat sich zum drittgrößten Brand in der Geschichte des US-Bundesstaats entwickelt. Nach Angaben der Behörden vom Freitag vernichtete das Feuer inzwischen eine Fläche von mehr als 1700 Quadratkilometern. Es liegt damit an Größe nur noch hinter den Feuern "Mendocino Complex" vom Juli 2018 mit rund 1750 Quadratkilometern und "August Complex" vom August 2020 mit mehr als 4000 Quadratkilometern zerstörter Fläche.
Größte Oppositionspartei in Nicaragua von Präsidentenwahl ausgeschlossen
Die Wahlkommission in Nicaragua hat die größte Oppositionspartei von der für November geplanten Präsidentenwahl ausgeschlossen. Die Kommission entzog der konservativen Partei Bürger für die Freiheit (CxL) den Rechtsstatus, wie der Sekretär der für die Abhaltung von Wahlen zuständigen Institution, Luis Luna, am Freitag mitteilte.
Kejeta Sechste im Marathon: Beste deutsche Platzierung seit 25 Jahren
Marathon-Läuferin Melat Kejeta (Kassel) hat eine weitere deutsche Langstrecken-Medaille bei den Olympischen Spielen von Tokio trotz einer starken Leistung knapp verpasst. 24 Stunden nach Silber durch Geher Jonathan Hilbert wurde die 28 Jahre alte gebürtige Äthiopierin am Samstagmorgen in Sapporo in 2:29:16 Stunden Sechste und erreichte damit die beste Platzierung einer deutschen Läuferin seit dem vierten Rang von Katrin Dörre-Heinig 1996 in Atlanta.
Weltärztebund-Chef fordert Corona-Testpflicht für alle Auslandsrückkehrer
Weltärztebund-Präsident Frank Ulrich Montgomery fordert eine Corona-Testpflicht für sämtliche aus dem Ausland kommende Reise-Rückkehrer, also auch für vollständig Geimpfte und von Covid-19 Genesene. Eine solche Maßnahme sei zumutbar, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben). "Wer sich eine Auslandsreise leisten kann, kann sich auch einen Schnelltest leisten", betonte er.
USA fordern Libanon zur Unterbindung von Hisbollah-Angriffen gegen Israel auf
Die USA haben an den Libanon appelliert, von seinem Staatsgebiet aus geführte Angriffe der Hisbollah-Miliz gegen Israel zu unterbinden. "Wir rufen die libanesische Regierung dringlich auf, solche Angriffe zu verhindern", erklärte am Freitag der Sprecher des Außenministeriums in Washington, Ned Price. Die libanesische Regierung müsse das Gebiet, von dem aus die Raketen in Richtung Israel abgeschossen wurden, "unter ihre Kontrolle" bringen.
US-Ermittler: Plan für Attentat auf Myanmars UN-Botschafter aufgedeckt
Die US-Staatsanwaltschaft beschuldigt zwei Bürger aus Myanmar, ein Attentat auf den Botschafter ihres Landes bei der UNO geplant zu haben. Wie leitende Ermittler am Freitag mitteilten, wollten die beiden Männer den pro-demokratischen Diplomaten Kyaw Moe Tun zum Rücktritt zwingen - und ihn ermorden, falls er sich weigerte. Die beiden Verdächtigen im Alter von 28 und 20 Jahren wurden festgenommen.