Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Taliban-Bestien wollen sehr viel Geld vom deutschen Steuerzahler
Die Taliban fordern von Deutschland diplomatische Anerkennung und finanzielle Hilfen. "Wir wollen starke und offizielle diplomatische Beziehungen zu Deutschland", sagte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid. Die Deutschen seien in Afghanistan immer willkommen gewesen. Schon zu Zeiten des Königreichs vor etwa einhundert Jahren hätten die Deutschen in Afghanistan viel Gutes bewirkt, sagte Mudschahid. "Leider haben sie sich dann den Amerikanern angeschlossen. Aber das ist jetzt vergeben", erklärte der Sprecher nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview, der als künftiger Informationsminister der neuen afghanischen Regierung gehandelt wird. Die neue Regierung der Taliban wünsche sich von Berlin ebenso wie von anderen Ländern finanzielle Unterstützung, humanitäre Hilfe und Kooperation bei Gesundheit, Landwirtschaft und Bildung, erklärte der Vertreter der Taliban. (A. Bogdanow--BTZ)
US-Generalstabschef: Bürgerkrieg in Afghanistan ist "möglich"
US-Generalstabschef Mark Milley hält angesichts der unübersichtlichen Lage in Afghanistan den Ausbruch eines Bürgerkriegs für "wahrscheinlich". Er bezweifle, dass die radikalislamischen Taliban in der Lage seien, ihre Macht zu festigen und eine funktionierende Regierung zu bilden, sagte Milley am Samstag (Ortszeit) dem TV-Sender Fox News. "Ich denke, dass zumindest die Wahrscheinlichkeit für einen größeren Bürgerkrieg sehr hoch ist". Ein solcher Zustand begünstige wiederum das Erstarken "terroristischer Gruppen" wie al-Kaida oder des Islamischen Staats (IS). Mit einem "Wiederaufleben des Terrorismus" rechne er "innerhalb von zwölf, 24 oder 36 Monaten", sagte Milley. Inmitten des US-Truppenabzugs hatten die radikalislamischen Taliban das Land überrannt und nach 20 Jahren die Macht wieder an sich gerissen. Im nördlichen Pandschir-Tal liefern sich die Taliban und ihre Gegner Berichten zufolge jedoch weiterhin heftige Gefechte. Die Region war bereits in den 90er Jahren eine Hochburg des Widerstands gegen die Islamisten und fiel nie unter deren Kontrolle. Die Taliban meldeten am Sonntag schwere Kämpfe im Panschir-Tal. Die italienische Hilfsorganisation Emergency, die in der Region ein Krankenhaus betreibt, teilte am Samstag mit, dass Taliban-Kämpfer in das Dorf Anabah eingefallen seien. "Viele Menschen sind in den vergangenen Tagen aus den umliegenden Dörfern geflohen", erklärte die Organisation. Unbestätigten Berichten zufolge nahmen die Islamisten auch weitere Bezirke in der Region ein. Der Chefredakteur des US-Mediums "Long War Journal", Bill Roggio, sagte am Sonntag mit Blick auf die unklare Lage, es herrsche derzeit noch ein "Nebel des Krieges". Es sehe allerdings "schlecht aus". In den Online-Medien erklärten Anhänger der Taliban, deren Kämpfer hätten weite Teile des Pandschir-Tals erobert. Die Aussagen lassen sich von unabhängiger Seite jedoch nicht überprüfen. Ein Sprecher der neu gegründeten Nationalen Widerstandsfront (NRF) im Pandschir-Tal erklärte am Sonntag, dass der Widerstand "niemals scheitern" werde. Nach Angaben des ehemaligen Vize-Präsidenten Amrullah Saleh, der die Bewegung zusammen mit Ahmed Massud anführt, ist die Lage jedoch schwierig. Er warnte angesichts der Kämpfe vor einer "humanitären Krise großen Ausmaßes" in der Region. (I. Johansson--BTZ)
Potsdam: Ist die Schiller Grundschule im Sternfeld das SPD Opfer von Britta Ernst und dem MBJS für Die Linke?
Vor dem Treffen des Vermittlungsausschusses zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen hat sich Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) zuversichtlich gezeigt und zu einer Einigung aufgerufen. Die Aussage von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: "...wir wollen Eltern helfen, Familie und Beruf besser zu vereinbaren," wird derzeit in Bezug auf die Schiller Grundschule im Sternfeld von Potsdam (Bundesland Brandenburg), nicht nur vollkommen ad absurdum geführt, sie zeigt auch, wie wenig Sinnvolles von der Bundespolitik in den Behörden der Bundesländer ankommt und Worte der Bundesbildungsministerin an den Landesministerien, wie dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) ungehört abprallen. Hintergrund ist dieser Aussage ist, ein vollkommen fragwürdiger Kampf des Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS), welchem die Ehefrau von Bundesfinanzminister und Vizekanzler sowie SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz, Britta Ernst (SPD) vorsteht, in welchem das MBJS versucht, der Schiller Grundschule im Sternfeld von Potsdam - zum Nachteil der Kinder - die Betriebserlaubnis zu entziehen. Hier stellt BERLINER TAGESZEITUNG die Frage, hat der zuständige Mitarbeiter im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Herr Wilms, in seinen bisherigen "Auslegungen" ganz Wichtiges vergessen oder nur schlichtweg "übersehen"?Nämlich, dass aufgrund von konzeptionellen Nachweisen eines besonderen pädagogischen Interesses, hier gemäß Artikel 7 Absatz 5 des Grundgesetzes in Verbindung mit Paragraf 121 des BbgSchulG (Brandenburgisches Schulgesetz) bereits am 22. Juli 2003 die Genehmigung zur Errichtung und Betreibung der heutigen Schiller Grundschule im Sternfeld erteilt wurde, was das Ganze, im Zusammenhang mit dem fragwürdigen Handeln des MBJS und dessen aktuellen Umgang mit der Schiller Grundschule im Sternfeld, zu einem beschämenden Politikum macht. Dieser fragwürdige Umgang wird die Frage auf, will das von Ministerin Britta Ernst (wie vorgenannt, der Ehefrau von Bundesfinanzminister, Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz, welche ebenfalls wie Scholz auch SPD Mitglied ist) geführte Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sprichwörtlich eine Privatschule "dicht machen", um sich bereits vor der 20. Bundestagswahl der Partei "Die Linke" als möglichen Koalitionspartner anzudienen? Hier muss man erwähnen "Die Linke" eine demokratisch-sozialistische Partei in Deutschland, sie entstand durch Verschmelzung der SPD-Abspaltung WASG und der Linkspartei PDS (Partei des Demokratischen Sozialismus). Die Linke will den Kapitalismus beenden, Betriebe verstaatlichen und aus der NATO austreten. Das Britta Ernst als Ministerin ihrem Ehemann die Schiller Grundschule am Sternfeld als "linkes Opfer" präsentieren will, ist zwar nur eine Vermutung, jedoch ist dieses Szenario aktuell Thema in Medien und könnte wie vorgenannt zu einem Politikum, noch vor der Wahl zum Deutschen Bundestag werden, dies im Besonderen mit Hinblick auf die kürzlich nachvollziehbare als Warnung zu verstehende Forderung von CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet, welcher den Ehemann von MBJS Ministerin Ernst, den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz aufgerufen hatte, eine klare Aussage zu einer möglichen Koalition der SPD mit der Linkspartei zu tätigen! Bundesministerin Anja Karliczek spricht hier, ganz aktuell, genau das an, was die Schiller Grundschule im Sternfeld von Potsdam, nach Prüfung von BERLINER TAGESZEITUNG erfüllt, wobei die Bundesministerin klarstellte: "...gerade in der Krise sei der Bedarf eines guten Betreuungsangebots deutlich geworden. Zudem biete eine Ganztagsbetreuung auch mehr Möglichkeiten zur Förderung der Kinder!" Besonders brisant ist vor dem Hintergrund des Umganges des von der Ehefrau von Olaf Scholz geführten Ministerium in Brandenburg, mit der Schiller Grundschule im Sternfeld von Potsdam, die Forderung des nordrhein-westfälischen Finanzministers Lutz Lienenkämper (CDU) gegenüber Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), indem Lienenkämper von Scholz fordert: "Unser Ziel ist es, am Montag (06. August 2021) eine gemeinsame Lösung im Interesse unserer Kinder zu finden", das setze eine angemessene Beteiligung des Bundes an den Investitionskosten und den laufenden Betriebskosten voraus. Da werde sich auch Scholz noch bewegen müssen!" Mit Blick auf die Aussage von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek stellen Journalisten sachlich fest, dass die beantragte Genehmigung zur Errichtung der "Schiller Grundschule im Sternfeld" am Standort Potsdam als genehmigte Ersatzschule zu erteilen ist, da mit der Anerkennung eines besonderen pädagogischen Interesses eine der beiden Zulassungsmöglichkeiten des Artikels 7 Absatz 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland (GG) gegeben ist und die Genehmigungsvoraussetzungen gemäß Paragraf 121 des Brandenburgisches Schulgesetz bereits seit 2003 erfüllt sind! (P.Hansen--BTZ)
UNHCR: Angelina Jolie kritisiert US-Abzug aus Afghanistan
Hollywoodstar und UNHCR-Sonderbotschafterin Angelina Jolie hat die Art und Weise des Rückzugs der USA aus Afghanistan scharf kritisiert. "Amerika hätte sich niemals an Verhandlungen beteiligen dürfen, bei denen die afghanische Zivilgesellschaft und die afghanischen Frauen fast vollständig ausgeschlossen wurden", sagte die Sonderbotschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks der "Welt am Sonntag". "Das ist etwas, das wir niemals tun sollten - die Zukunft eines Landes über die Köpfe seiner Bevölkerung hinweg zu diskutieren."
Venezuela: Erster Verhandlungserfolg mit der Opposition?
Die Regierung Venezuelas hat erste Verhandlungserfolge bei den in Mexiko stattfindenden Gesprächen mit der Opposition verkündet. "Wir haben vor allem an Teilabkommen gearbeitet, die meist das Schicksal des venezolanischen Volkes betreffen", sagte der Unterhändler der Regierung, Jorge Rordríguez, am Samstag in Mexiko-Stadt. Der Chefunterhändler der Opposition, Gerardo Blyde, hatte zuvor ebenfalls Hoffnung auf "baldige Vereinbarungen" geäußert. "Bislang ist noch nichts beschlossen", hieß es allerdings aus Oppositionskreisen.
Söder warnt vor verpasster Regierungsbeteiligung für Union
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat angesichts der schwachen Umfrageergebnisse für die Union vor einer verpassten Regierungsbeteiligung gewarnt. Der "Welt am Sonntag" (WamS) sagte der Parteichef, zwar sei eine Trendwende noch möglich, "es ist aber in der Tat sehr ernst, und es wird knapp". Sollten CDU und CSU nicht in der Regierung sein, "kommen schwerste Zeiten auf die Partei zu".
Israelischer Präsident trifft sich heimlich mit jordanischem König
Der israelische Staatspräsident Isaac Herzog hat sich heimlich mit dem jordanischen König Abdullah II. getroffen, um die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern wieder zu stärken. "Letzte Woche traf ich mich mit dem König von Jordanien zu einem sehr langen Gespräch, ich war einen ganzen Abend in seinem Palast", sagte Herzog im israelischen Fernsehen. Das Treffen sei "ausgezeichnet" verlaufen.
Scholz setzt auf rot-grüne Koalition nach der Bundestagswahl
Angesichts steigender Umfragewerte hofft SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz auf eine Mehrheit für eine rot-grüne Koalition nach der Bundestagswahl. "Ich möchte gerne mit den Grünen zusammen regieren", sagte der Bundesfinanzminister und Vizekanzler dem "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe). "Ich habe in verschiedenen Regierungen schon mit den Grünen zusammengearbeitet, im Bund wie in Hamburg". Beide Parteien hätten zwar "unterschiedliche Zielsetzungen, aber wir haben viele Schnittmengen."
Flüchtlingsstreit mit Belarus erhöht Chancen für EU-Asylpolitik
Der Flüchtlingsstreit an der östlichen EU-Grenze könnte nach Ansicht eines hochrangigen EU-Kommissars die Chancen für eine gemeinsame Asylpolitik erhöhen. Die Situation an der Grenze der baltischen Staaten und Polens zu Belarus sei ein Zeichen, "dass es jetzt höchste Zeit ist, einen berechenbareren, umfassenden europäischen Rahmen für die Migrationspolitik zu schaffen", sagte der für Migration zuständige Vize-Präsident der EU-Kommission, Margaritis Schinas, am Samstag bei einem Besuch in Litauen.
GEW und Kinderhilfswerk fordern Einigung bei Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung
Vor dem Treffen des Vermittlungsausschusses zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen haben die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und das Deutsche Kinderhilfswerk eine Einigung von Bund und Ländern gefordert. "Wenn die Wahlkampfreden keine leeren Worthülsen sein sollen, dann gilt es jetzt einen echten Schritt in Richtung bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gehen", sagte die GEW-Vorsitzende Maike Finnern den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Sonntag.
FDP fordert finanzielle Hilfe für Türkei zum Betrieb des Flughafens Kabul
Die FDP hat die Bundesregierung aufgefordert, die Türkei "finanziell und technisch" beim Weiterbetrieb des Flughafens in der afghanischen Hauptstadt Kabul zu unterstützen. Die Türkei könne "als mehrheitlich muslimisches Land eher mit den Taliban verhandeln und vor Ort für den Weiterbetrieb des Flughafens Kabul sorgen als andere Nato-Partner", sagte FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff der "Welt am Sonntag".
Rund 140.000 Demonstranten bei Protesten gegen Corona-Regeln in Frankreich
Rund 140.000 Menschen sind in Frankreich gegen die Corona-Regeln auf die Straße gegangen. In der Hauptstadt Paris beteiligten sich nach Angaben des Innenministeriums am Samstag rund 18.000 Menschen an den Protesten, landesweit gab es 215 Protestaktionen.
Proteste vor Einführung von serbisch-orthodoxem Kirchenoberhaupt in Montenegro
Vor der Amtseinführung des neuen Oberhaupts der Serbisch-Orthodoxen Kirche in Montenegro haben sich wütende Demonstranten Zusammenstöße mit der Polizei geliefert. Hunderte Demonstranten durchbrachen am Samstag Polizeiabsperrungen am Stadtrand von Cetinje im Süden des Landes und errichteten Straßensperren, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Menschen riefen Parolen wie "Dies ist nicht Serbien!" und "Lang lebe Montenegro!".
Tausende Schweizer demonstrieren für Homo-Ehe
Tausende Schweizer haben in Zürich für die Homo-Ehe demonstriert. Bei einem Pride-Marsch forderten die nach Angaben der Organisatoren 20.000 Teilnehmer ein Ja bei der Volksabstimmung über die "Ehe für alle" am 26. September. Zu dem Protestmarsch aufgerufen hatten mehr als 70 Organisationen.
Iran fordert USA zu Aufhebung von Sanktionen auf
Der Iran hat die USA aufgefordert, sich von ihrer Politik der Sanktionen gegen die islamische Republik zu lösen. "Washington muss begreifen, dass es keine andere Wahl hat, als seine Abhängigkeit von Sanktionen aufzugeben", erklärte ein Sprecher des Außenministeriums am Samstag. Am Freitag hatte das US-Finanzministerium finanzielle Sanktionen gegen vier Iraner angekündigt, denen ein Plan zur Entführung einer US-Journalistin mit iranischen Wurzeln vorgeworfen wird.
Linke bereitet sich auf Rot-Grün-Rot vor
Die Linkspartei bereitet sich angesichts guter Umfragewerte konkret auf eine Regierungskoalition mit SPD und Grünen vor. Es sei "das erste Mal in der Geschichte der Partei", dass sich die Linke so ernsthaft auf Sondierungen vorbereite, sagte Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Das Fenster sei so weit geöffnet wie noch nie. "Wann, wenn nicht jetzt?"
Tausende demonstrieren in Berlin friedlich für solidarische Gesellschaft
Mehrere tausend Menschen haben am Samstag in Berlin friedlich für eine solidarische und gerechte Gesellschaft demonstriert. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmenden auf einen "oberen vierstelligen Bereich", also knapp unter 10.000 Menschen, und äußerte sich positiv zum Verlauf der Veranstaltung. Organisiert wurde die Demonstration vom Aktionsbündnis Unteilbar im Stadtzentrum in mehreren Blöcken, um Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können.
Taliban verschieben Bekanntgabe neuer afghanischer Regierung erneut
Vor dem Hintergrund anhaltender Kämpfe im Pandschir-Tal haben die Taliban die Bekanntgabe ihrer neuen Regierung für Afghanistan erneut verschoben. Wie die Nachrichtenagentur AFP von zwei Taliban-Quellen erfuhr, soll auch am Samstag keine Ankündigung zum künftigen Kabinett gemacht werden. In Kabul protestierten den zweiten Tag in Folge Frauen für eine Beteiligung an der Regierung. In der kommenden Woche sind mehrere Treffen der internationalen Gemeinschaft zur Lage in Afghanistan geplant.
Taliban verschieben Bekanntgabe von neuer Regierung erneut
Die Taliban haben die Bekanntgabe ihrer neuen Regierung für Afghanistan erneut verschoben. Wie die Nachrichtenagentur AFP von zwei Taliban-Quellen erfuhr, soll auch am Samstag keine Ankündigung zum künftigen Kabinett gemacht werden. Zunächst war die Bekanntgabe der Regierung für Freitag erwartet worden. Grund für die Verzögerung könnte der anhaltende militärische Widerstand gegen die Islamisten im Pandschirtal unweit der Hauptstadt Kabul sein.
SPD-Basis in Sachsen-Anhalt stimmt für Koalition mit CDU und FDP
Die SPD in Sachsen-Anhalt hat grünes Licht für eine Koalition mit CDU und FDP gegeben. In einem Mitgliederentscheid stimmten 63,4 Prozent der Basis für die sogenannte Deutschland-Koalition, wie SPD-Spitzenkandidatin Katja Pähle erklärte. Dies sei ein "klarer Auftrag", in Landesregierung und Landtag die Vorhaben der SPD in Sachsen-Anhalt umzusetzen und Fortschritte für die Menschen vor Ort zu erreichen, twitterte sie.
Laschet: Hilfen für Afghanistan an Bedingungen knüpfen
Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat gefordert, den Druck auf die Taliban zu erhöhen und Hilfen für Afghanistan an Bedingungen zu knüpfen. Das Land hänge sehr von internationaler Hilfe ab, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. "Die müssen wir an Bedingungen knüpfen." Auf diese Weise solle die Ausreise gefährdeter Gruppen und die Einhaltung menschenrechtlicher Mindeststandards erreicht werden.
Paris: Protestcamp von obdachlosen Migranten ist geräumt
Die Pariser Behörden haben ein Protestcamp obdachloser Migranten geräumt. Städtische Beamte forderten am frühen Samstagmorgen die rund 1000 Menschen auf, den Vorplatz der Präfektur der französischen Hauptstadtregion Ile-de-France zu verlassen, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Polizei begleitete die Aktion aus der Entfernung.
Neuseeland: Nach Messerattacke nun Terrorgesetz-Änderung
Nach einer Messerattacke durch einen polizeibekannten Islamisten setzt Premierministerin Jacinda Ardern auf eine Änderung der Gesetzgebung zur Terrorismusbekämpfung. Diese soll noch vor Ende des Monats vom Parlament verabschiedet werden, wie Ardern am Samstag sagte. Im Fall des 32-jährigen Täters, der als bekannter Gefährder galt, seien "alle Möglichkeiten, seine Haft fortzusetzen, ausgeschöpft" worden.
Grünes Wahlkampfgetöse: Baerbock und Deutschland-Koalition
Grünen-Chefin und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat vor einer sogenannten Deutschland-Koalition aus SPD, Union und FDP gewarnt. "Das würde einen völligen Stillstand für unser Land bedeuten", sagte sie der "Neuen Westfälischen" aus Bielefeld vom Samstag. Eine Regierung ohne Grün sei wie Klimaschutz ohne Schutz, sagte Baerbock.
Prozess gegen drei weitere Präsidentschaftsanwärter in Nicaragua
Zwei Monate vor der Präsidentschaftswahl in Nicaragua hat die Justiz Prozesse gegen drei weitere Präsidentschaftsanwärter angekündigt. Die festgenommenen Oppositionspolitiker Félix Maradiaga, Arturo Cruz und Juan Sebastián Chamorro würden wegen Verrats vor Gericht gestellt und müssten in Untersuchungshaft bleiben, entschied nach Angaben der Staatsanwaltschaft am Freitag (Ortszeit) ein Gericht bei einer Anhörung in dem Polizeigefängnis "El Chipote" in der Hauptstadt Managua.
Kramp-Karrenbauer will nach Bundestagswahl Verteidigungsministerin bleiben
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will nach der Bundestagswahl im Amt bleiben. "Mein politisches Ziel ist es, meinen Wahlkreis im Saarland zu gewinnen und in Berlin auch künftig als Ministerin die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr zu vertreten", sagte Kramp-Karrenbauer der "Saarbrücker Zeitung" (Samstagausgabe). Wegen des verspäteten Evakuierungseinsatzes in Kabul nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan waren aus der Opposition unlängst Rücktrittsforderungen an die Miniserin laut geworden.
Bolsonaro: Geplante Kundgebungen von Anhängern "Ultimatum" gegen Oberste Richter
Mit Demonstrationen seiner Anhänger will Brasiliens rechtsextremer Staatschef Jair Bolsonaro im Konflikt mit zwei Obersten Richtern Druck auf die beiden Juristen ausüben. Die für Dienstag geplanten Solidaritätskundgebungen seiner Anhänger seien als "Ultimatum" zu verstehen, sagte Bolsonaro am Freitag mit Blick auf Alexandre de Moraes und Luis Roberto Barroso von Brasiliens Oberstem Gerichtshof.
Laschet für baldiges Ende von Corona-Hilfen für Unternehmen
Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) spricht sich für ein zügiges Ende der Corona-Hilfen für Unternehmen aus. "Ziel muss die schnelle Rückkehr zur normalen Wirtschaft sein", sagte Laschet den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben). Der Staat könne "nicht auf Jahre diese großen Leistungen erbringen".
UN-Bericht zu erzwungener Landung mit belarussischem Oppositionellen im November
Die UN-Luftfahrtorganisation hat ihren Bericht zur erzwungenen Landung eines Ryanair-Flugzeugs in Minsk und der Festnahme des bekannten belarussischen Oppositionellen Roman Protasewitsch für den Herbst angekündigt. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen und die Schlussfolgerungen daraus würden "derzeit für November dieses Jahres erwartet", teilte die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (Icao) am Freitag in Montreal mit.
Laschet: Kompromiss zur Corona-Impfabfrage bei Beschäftigten unzureichend
Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) hat den Kompromiss der großen Koalition zur Abfrage des Corona-Impfstatus von Beschäftigten als unzureichend kritisiert. "Aus Gründen der Betriebssicherheit sollte es Arbeitgebern erlaubt sein, sich nach Impfungen in der Belegschaft zu erkundigen - natürlich unter der Voraussetzung, dass diese Informationen vertraulich bleiben", sagte Laschet den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben). "Leider war das im Bund mit der SPD für alle Unternehmen nicht zu machen."
Spahn verteidigt Start von Corona-Auffrischungsimpfungen vor Stiko-Empfehlung
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat das Vorgehen von Bund und Ländern verteidigt, noch vor einer offiziellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) Corona-Auffrischungsimpfungen für Senioren und Immungeschwächte anzubieten. "Ich will nicht warten, bis in den Pflegeheimen wieder Menschen sterben", sagte Spahn dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Samstagsausgaben). Den Beginn der Booster-Impfungen diesen Monat bezeichnete er als "vorausschauendes, vorsorgliches Handeln". "Damit schützen wir Menschenleben", betonte Spahn.
UNO richtet am 13. September Konferenz für humanitäre Hilfe für Afghanistan aus
Zur humanitären Hilfe für Afghanistan findet Mitte September eine UN-Konferenz in Genf statt. UN-Generalsekretär António Guterres werde das hochrangige Treffen am 13. September leiten, teilte sein Sprecher Stéphane Dujarric am Freitag in New York mit.