Letzte Nachrichten
14-Jähriger in Marseille mit Sturmgewehr erschossen
In der südfranzösischen Küstenstadt Marseille ist ein 14-jähriger Jugendlicher mit einem Sturmgewehr erschossen worden. Wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte, wurden bei dem Angriff zudem ein weiterer 14-Jähriger und ein Achtjähriger verletzt. Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin verurteilte die Tat als "schändlich" und machte Drogenbanden dafür verantwortlich.
19-Jähriger bei Hannover durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt
In Seelze bei Hannover hat ein 18-Jähriger am Mittwoch einen 19-Jährigen mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen seien die beiden in Streit geraten, woraufhin der Jüngere den Älteren angegriffen habe, teilte die Polizei am Mittwochabend mit. Ein Zeuge habe den Notruf betätigt und der 18-Jährige sei geflohen.
Medien: Gündogan dachte über Rücktritt aus DFB-Team nach
Ilkay Gündogan hat sich offenbar mit einem Rücktritt aus der Fußball-Nationalmannschaft beschäftigt. Nach einem Gespräch mit dem neuen Bundestrainer Hansi Flick habe der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler des englischen Meisters Manchester City diese Gedanken aber verworfen. Das berichten die Bild und der Sportbuzzer übereinstimmend. Flick hatte schon in der vergangenen Woche bei seiner Präsentation erklärt, dass außer Toni Kroos kein Nationalspieler zurücktreten werde.
Überfall statt Treffen mit Escort-Dame in Hannover
In Hannover ist ein 38-Jähriger nach einem Treffen mit einer "Escort-Dame" ausgeraubt worden. Die Tat habe sich bereits am 6. August ereignet, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Mann habe die Frau am Vortag bereits einmal getroffen - bei der zweiten Verabredung im Stadtteil Ricklingen stieß er allerdings nicht auf sie, sondern auf zwei Männer, die ihm im Treppenhaus auflauerten.
Statistisches Bundesamt: Ausgaben für Sozialhilfe steigen um 6,5 Prozent
Die Ausgaben für Sozialhilfe sind im vergangenen Jahr um 6,5 Prozent gestiegen. Die Sozialhilfeträger gaben 2020 insgesamt 14,4 Milliarden Euro netto für Sozialhilfeleistungen aus, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Mit 7,6 Milliarden Euro hätte mehr als die Hälfte davon die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ausgemacht, das seien 10,1 Prozent mehr als im Vorjahr gewesen.
Bundeswehrverband: Viele Veteranen verbittert von Entwicklung in Afghanistan
Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, André Wüstner, hat angesichts der Machtübernahme der Taliban in Kabul auf die bittere Reaktion vieler Afghanistan-Veteranen hingewiesen. "Das ist etwas, das treibt die um, dieses Wofür?, dieses War es umsonst?, sagte Wüstner am Donnerstag im ARD-Morgenmagazin. Viele Soldaten seien bei dem Einsatz in Afghanistan verletzt worden oder hätten Kameraden sterben sehen.
Drogeriekette dm stellt Betrieb ihrer Corona-Testzentren ein
Die Drogeriekette dm stellt einem Bericht zufolge den Betrieb ihrer mehr als 200 eigenen Corona-Schnelltestzentren ein. Wie die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Unternehmensangaben berichtete, beendet die Kette dieses Angebot Ende September. Diese Entscheidung sei "im Zuge sinkender Nachfrage und auf Basis der Entscheidungen von Bund und Ländern" getroffen worden. So sei der Bedarf wegen der steigenden Impfquote zuletzt zurückgegangen, zudem sollen die Tests ab Oktober kostenpflichtig sein.
Erster Coronafall im Paralympischen Dorf von Tokio
Wenige Tage vor Beginn der Paralympics in Tokio (24. August bis 5. September) ist der erste Coronafall im Athletendorf entdeckt worden. Das gaben die Organisatoren am Donnerstag bekannt. Demnach sei ein Mitarbeiter mit Bezug zu den Paralympischen Spielen betroffen, der nicht in Japan ansässig ist. Weitere Details wurden nicht veröffentlicht.
Zahl der Todesopfer nach Erdbeben in Haiti steigt auf fast 2200
Nach dem schweren Erdbeben in Haiti am Wochenende ist die Zahl der Todesopfer auf fast 2200 gestiegen. Wie die Zivilschutzbehörde des Karibikstaates am Mittwoch (Ortszeit) bei Twitter mitteilte, beläuft sich die Zahl der Toten inzwischen auf 2189. Die Zahl der Verletzten stieg demnach auf 12.268.
IWF setzt Afghanistans Zugang zu Geldern aus
Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat der Internationale Währungsfonds den Zugang Kabuls zu IWF-Ressourcen wegen der unsicheren politischen Lage ausgesetzt. "Derzeit herrscht innerhalb der internationalen Gemeinschaft Unklarheit über die Anerkennung einer Regierung in Afghanistan, was dazu führt, dass das Land keinen Zugang zu SZR (Sonderziehungsrechten) oder anderen IWF-Ressourcen hat", erklärte eine IWF-Sprecherin am Mittwoch.
FIFA und IOC in Sorge um afghanische Sportlerinnen und Sportler
Nach der Machtübernahmen der radikal-islamischen Taliban in Afghanistan hat der Fußball-Weltverband FIFA seine Sorge auch um die Sportlerinnen und Sportler im Land geäußert. "Es ist klar, dass sich die Situation vor Ort sehr schnell entwickelt", teilte ein Sprecher auf Anfrage des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) mit: "In dieser Hinsicht stehen wir in Kontakt mit verschiedenen Interessengruppen sowie dem afghanischen Fußballverband."
"WeThe15": "Ein Wendepunkt" für Menschen mit Behinderung
Unter der Leitung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) und der International Disability Alliance (IDA) haben zahlreiche Organisationen "WeThe15" ins Leben gerufen. Es ist die bislang größte Menschenrechtsbewegung, die sich für die weltweit 1,2 Milliarden Menschen mit Behinderung (rund 15 Prozent der Weltbevölkerung) einsetzt.
Muskelverletzung: Halep bangt um Start bei den US Open
Die frühere Weltranglistenerste Simona Halep bangt um ihre Teilnahme an den US Open. Beim Vorbereitungsturnier in Cincinnati erlitt die Rumänin "einen kleinen Riss in der Adduktorenmuskulatur", aufgrund der Verletzung konnte sie nicht zu ihrem Zweitrundenmatch gegen Jessica Pegula (USA) antreten. Bis zum letzten Major des Jahres (30. August bis 12. September) wird es für Halep eng.
Weiterer Waldbrand wütet unkontrolliert im Norden Kaliforniens
Im Norden Kaliforniens breitet sich ein weiterer Waldbrand rasch aus. Die US-Behörden riefen am Mittwoch tausende Menschen auf, sich wegen des "Caldor Fire" in Sicherheit zu bringen. Das am Samstag ausgebrochene Feuer war innerhalb von 24 Stunden um das Achtfache angewachsen und umfasste bis Mittwoch eine Fläche von rund 215 Quadratkilometern.
Bundeswehr hat bislang mehr als 900 Menschen aus Kabul ausgeflogen
Die Bundeswehr hat bislang mehr als 900 deutsche Staatsbürger und afghanische Ortskräfte aus Kabul ausgeflogen. Die Evakuierungsflüge wurden in der Nacht zu Donnerstag fortgesetzt, wie das Einsatzführungskommando der Bundeswehr auf Twitter mitteilte. Zuletzt startete demnach um 01.46 Uhr (MESZ) eine Maschine vom Typ A400M "mit über 200 zu Evakuierenden an Bord aus Kabul".
UNO zieht Teil ihres Personals aus Afghanistan ab
Die UNO hat einen Teil ihres Personals aus Afghanistan abgezogen. Rund 100 Mitarbeiter würden in die kasachische Stadt Almaty verlegt, erklärte UN-Sprecher Stéphane Dujarric am Mittwoch. "Dies ist eine vorübergehende Maßnahme, die es den Vereinten Nationen ermöglichen soll, der afghanischen Bevölkerung weiterhin mit einem Minimum an Unterbrechungen zu helfen und gleichzeitig das Risiko für das UN-Personal zu verringern."
Biden: "Chaos" nach Truppenabzug aus Afghanistan unvermeidbar
US-Präsident Joe Biden hat das "Chaos" im Zuge des Truppenabzugs aus Afghanistan als unvermeidbar bezeichnet. In einem am Mittwoch teilweise ausgestrahlten Interview mit dem US-Fernsehsender ABC antwortete Biden auf die Frage, ob der Abzug anders gehandhabt hätte werden können, mit "nein". Er sehe nicht, wie dies "ohne folgendes Chaos" hätte geschehen können.
Biden ordnet Corona-Impfpflicht in bestimmten Pflegeheimen an
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat US-Präsident Joe Biden eine Impfpflicht für Mitarbeiter bestimmter Pflegeheime angekündigt. Wie Biden am Mittwoch im Weißen Haus sagte, soll die Impfpflicht in Heimen gelten, in denen über die öffentlichen Krankenversicherungen Medicare und Medicaid abgesicherte Menschen leben. Nach Angaben des Weißen Hauses betreffen die geplanten Regelungen landesweit mehr als 15.000 Pflegeheime mit 1,3 Millionen Mitarbeitern und 1,6 Millionen Bewohnern.
Weigl trifft: Benfica schlägt Eindhoven und Götze
Der frühere Fußball-Nationalspieler Julian Weigl lässt Benfica Lissabon von der Rückkehr in die Champions League träumen - und könnte zum Stolperstein für Mario Götze und die PSV Eindhoven werden. Lissabon setzte sich am Mittwoch im Play-off-Hinspiel zur Königsklasse mit 2:1 (2:0) gegen die Niederländer durch, Mittelfeldspieler Weigl traf zum wichtigen 2:0 (42.). In der vergangenen Spielzeit war Benfica erstmals nach zehn Jahren nicht in der Königsklasse vertreten.
Pentagon-Chef: USA werden so viele afghanische Helfer ausfliegen wie "möglich"
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat zugesagt, so viele afghanische Ortskräfte aus Kabul auszufliegen wie möglich. "Wir werden jeden evakuieren, den wir physisch möglich evakuieren können", sagte Austin am Mittwoch in seinen ersten öffentlichen Äußerungen seit dem Fall von Kabul und der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban am Sonntag. "Und wir werden diesen Prozess so lange fortführen, wie es uns möglich ist."
US-Spezialkräfte in der Demokratischen Republik Kongo eingetroffen
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind US-Spezialkräfte eingetroffen, die sich dort am Kampf gegen den "Terrorismus" und den Wildtier-Schmuggel beteiligen sollen. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP erhielt am Mittwoch von kongolesischer und US-Seite die Bestätigung, dass die Spezialkräfte am Vortag im Hauptquartier des Virunga-Parks eingetroffen seien. Das kongolesische Präsidialamt hatte am Sonntag mitgeteilt, dass es den Einsatz der US-Experten genehmigt habe.
Belarus geht gegen regierungskritische Hacker und Journalisten vor
Die Behörden in Belarus gehen weiter hart gegen regierungskritische Aktivisten und Medien vor. Ein Gericht in Belarus stufte am Mittwoch eine Hackergruppe, die laut eigenen Angaben die belarussische Regierung angegriffen hat, als "extremistisch" ein. Bei der Nachrichtenagentur BelaPan und mehreren ihrer Mitarbeiter gab es Razzien und Festnahmen.
Hackergruppe in Belarus als "extremistisch" eingestuft
Ein Gericht in Belarus hat eine Hackergruppe, die laut eigenen Angaben die belarussische Regierung angegriffen hat, als "extremistisch" eingestuft. Wie das Innenministerium am Mittwoch mitteilte, wurden auch zwei Kanäle der Gruppe Kiber Partisany (Cyber Partisanen) im Onlinedienst Telegram als "extremistisch" eingestuft, weil sie "Strafverfolgungsbehörden und Vertreter von Regierungsstellen diskreditieren" und "soziale Feindschaft schüren".
Taliban-Führer treffen sich mit ehemaligem afghanischen Präsidenten Karsai
Führende Taliban-Mitglieder haben sich mit dem ehemaligen afghanischen Präsidenten Hamid Karsai in der Hauptstadt Kabul getroffen. Wie das auf die Auswertung islamistischer Websites spezialisierte US-Institut Site am Mittwoch mitteilte, erklärten die Taliban, "dass sie alle ehemaligen Regierungsbeamten begnadigt haben und daher niemand das Land verlassen muss". Neben Karsai nahm auch der Verhandlungsführer der abgesetzten Regierung für den innerafghanischen Friedensprozess, Abdullah Abdullah, an dem Treffen teil.
UN-Biodiversitätsgipfel erneut verschoben
Wegen der Corona-Pandemie wird der Präsenz-Teil der internationalen Artenschutzkonferenz erneut verschoben. Wie die Vereinten Nationen am Mittwoch mitteilten, soll der COP15-Gipfel zwar wie geplant am 11. Oktober offiziell eröffnet werden - allerdings nur virtuell. Die persönlichen Verhandlungen über ein UN-Artenschutzabkommen sollen nun erst Ende April 2022 im südchinesischen Kunming stattfinden.
Bundeswehr hat bislang 500 Menschen aus Afghanistan ausgeflogen
Die Bundeswehr hat bisher infolge der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan rund 500 Menschen aus der Hauptstadt Kabul ausgeflogen. Es habe bislang fünf Bundeswehrflüge von Kabul in die usbekische Hauptstadt Taschkent gegeben, sagte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Mittwoch in Berlin. "Wir wollen das in den kommenden Tagen auch in der Quantität weiterführen. Es kann nur der Anfang sein."
Sieg gegen Switolina: Kerber im Achtelfinale von Cincinnati
Angelique Kerber befindet sich knapp zwei Wochen vor Beginn der US Open in guter Form. In der zweiten Runde des WTA-Turniers in Cincinnati/Ohio bezwang die Kielerin die Olympia-Dritte Elina Switolina (Nr. 4) 7:5, 2:6, 6:4 und beendete damit ihre Negativserie gegen die Ukrainerin. Ihren bis dato letzten Sieg gegen Switolina hatte Kerber 2016 geholt - seitdem gab es in den sieben folgenden Aufeinandertreffen nur Niederlagen.
EU-Kommission fordert rasche Hilfe für "unmittelbar bedrohte" Afghanen
Die EU-Kommission hat die Mitgliedstaaten aufgefordert, gefährdete Menschen in Afghanistan schnell nach Europa zu holen. Afghanen, die nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Kabul "unmittelbar bedroht sind, sollten in EU-Mitgliedstaaten umgesiedelt werden", sagte Innenkommissarin Ylva Johansson am Mittwoch nach einer Videokonferenz mit den EU-Innenministern. Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber nach Afghanistan lehnte sie vehement ab.
Vuelta: Philipsen gewinnt vor Jakobsen - Elissonde in Rot
Einen Tag nach seinem bemerkenswerten Comeback-Sieg hat Radprofi Fabio Jakobsen (Deceuninck-Quick-Step) den nächsten Erfolg bei der Spanien-Rundfahrt knapp verpasst. Der Niederländer musste sich im Zielsprint der 5. Vuelta-Etappe nur dem Belgier Jasper Philipsen geschlagen geben. Das Rote Trikot des Gesamtführenden übernahm der Franzose Kenny Elissonde (Trek-Segafredo), Favorit Primoz Roglic (Slowenien/Jumbo-Visma) lauert mit fünf Sekunden Rückstand.
Nato-Außenminister halten Freitag Sondersitzung zu Afghanistan ab
Die Außenminister der Nato-Staaten wollen am Freitag eine Krisensitzung zur Situation nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan abhalten. Wie Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch auf Twitter mitteilte, sollen die Minister bei der Videokonferenz über die "enge Koordination" und den "gemeinsamen Ansatz" des Militärbündnisses in dem Land diskutieren.
Polen wirft Belarus "Erpressung" mit Flüchtlingen vor
Polen hat Belarus "Erpressung" mit Flüchtlingen an seiner Grenze vorgeworfen. Die Migranten, die an der Grenze der beiden Länder feststeckten, würden vom belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko "ausgenutzt", sagte Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki am Mittwoch. "Es kann nicht sein, dass Herr Lukaschenkos Erpressung uns dazu zwingt, irgendjemanden aufzunehmen."
Missbrauchsprozess gegen R&B-Star R. Kelly in New York hat begonnen
Begleitet von einem großen Medieninteresse hat am Mittwoch in New York der Missbrauchsprozess gegen den berühmten R&B-Musiker R. Kelly begonnen. Dem 54-jährigen Sänger des Welthits "I Believe I Can Fly" werden unter anderem sexueller Missbrauch Minderjähriger, Entführung und Bestechung in den Jahren 1994 bis 2018 vorgeworfen. Bei einer Verurteilung droht Kelly eine langjährige Haftstrafe.