Letzte Nachrichten
Auswärtiges Amt: Gates am Flughafen Kabul derzeit geschlossen
Die Sicherheitslage am Kabuler Flughafen bleibt äußerst angespannt. Der Zugang zum Flughafen sei aufgrund der gefährlichen Lage häufig nicht möglich, teilte das Auswärtige Amt in Berlin am Samstag im Online-Dienst Twitter mit. "Nach unserem Kenntnisstand sind die Gates derzeit geschlossen." Auch die Bundeswehr schrieb bei Twitter von einer "momentan sehr schwierigen" Lage.
Unionskundgebung: Söder warnt vor Machtverlust
Zum Start der heißen Wahlkampfphase der Union hat CSU-Chef Markus Söder vor einem Verlust der Regierungsmacht gewarnt. Angesichts der sinkenden Umfragewerte gehe es für die Union nicht mehr nur um die Frage, wie und mit wem sie regieren wolle, sondern darum, ob sie überhaupt noch regieren werde, sagte Söder auf einer Wahlkampfkundgebung am Samstag in Berlin. Er fügte hinzu: "Ich habe keinen Bock auf Opposition." Der CSU-Chef sprach den Wahlkämpfern der Union Mut zu: "Wenn wir schon den Eindruck von Ängstlichkeit und Unsicherheit vermitteln - wie sollen die Bürgerinnen und Bürger uns dann vertrauen?", sagte er. "Lasst uns endlich vernünftigen Wahlkampf machen, nicht über Nebensächlichkeiten reden, welcher Lebenslauf gut und welcher Lacher passend war", sagte er weiter. In seiner Rede sprach sich Söder für den gemeinsamen Unionskandidaten Armin Laschet (CDU) als Kanzler aus. "In ernsten Zeiten braucht es klare Linie, klare Führung - und diese klare Führung kann weder Olaf Scholz noch Frau Baerbock geben: Die klare Führung kann nur die Union mit Armin Laschet etablieren", sagte Söder. Ausgiebig lobte Söder die Bilanz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die vor ihm auf der Kundgebung im Berliner Tempodrom gesprochen hatte. "Die Bilanz einer überragenden Bundeskanzlerin spricht für sich", sagte Söder. "Wir haben 16 Jahre Angela Merkel, und das waren 16 außerordentlich gute Jahre für unser Land", sagte er - und fügte an Merkel gerichtet hinzu: "Das ist schon eine ganz große Ära von Dir." (V.Sørensen--DTZ)
Taliban-Bestie Baradar will Regierungsbildung in Kabul
Rund eine Woche nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan ist die Taliban-Bestien und Mitbegründer Mullah Abdul Ghani Baradar zu Gesprächen über eine Regierungsbildung in Kabul eingetroffen. Baradar, der Terrorist - will "mit Dschihadistenführern und Politikern zusammentreffen, um eine inklusive Regierung zu bilden", sagte ein hochrangiger Taliban-Beamter am Samstag nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Das Führungsmitglied der Taliban war am Dienstag nach Afghanistan zurückgekehrt. Baradar wird als möglicher neuer Regierungschef gehandelt, die Taliban selbst haben jedoch noch keine genaueren Angaben zur geplanten Regierung gemacht. Der Taliban-Mitbegründer war im Jahr 2010 in Pakistan inhaftiert worden, bis er 2018 auf Druck der USA freigelassen und nach Katar überführt wurde. Baradar hatte zuletzt das politische Büro der Taliban in Katar geleitet. Er verantwortete unter anderem die Unterzeichnung eines Abkommens mit der Regierung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump im Februar 2020, das den Abzug der US-Truppen aus Afghanistan regelte. (L. Pchartschoy--BTZ)
Merkel "überzeugt" von Laschets Wahl zum Kanzler
Bei einer Kundgebung von CDU und CSU zum Start der heißen Wahlkampfphase hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den Unionskandidaten Armin Laschet (CDU) als ihren Nachfolger empfohlen. Sie sei "zutiefst überzeugt", dass Laschet nach der Wahl Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werde, sagte Merkel am Samstag in Berlin. Merkel hob in ihrer Rede vor allem die persönlichen Eigenschaften des Kandidaten hervor. "Ich habe Armin Laschet in all den Jahren als einen Menschen und Politiker erlebt, für den das C im Namen unserer Partei nicht irgendein Buchstabe ist, sondern bei allem, was er getan hat und tut, der Kompass war", sagte Merkel. Es sei Laschet "immer wichtig, auf der Grundlage unseres christlichen Menschenbildes den einzelnen Menschen mit seiner unantastbaren Würde in den Mittelpunkt zu stellen, zwischen den Menschen Brücken zu bauen." Merkel tritt bei der Wahl am 26. September nicht mehr an, ihr Amts als Bundeskanzlerin gibt sie ab. Im Wahlkampf ihrer Partei engagiert sie sich nur sporadisch. Nach ihrer Rede am Samstag ist nur noch ein weiterer Auftritt geplant zum Ende des Wahlkampfs. Seit ihrem Rücktritt als CDU-Chefin Ende 2018 hat Merkel kein Parteitamt mehr inne, sie nimmt nur noch wenige Partei-Termine wahr. "Ihr wisst ja, dass ich mich seit der Abgabe des CDU-Vorsitzes vor fast drei Jahren grundsätzlich aus Wahlkampfveranstaltungen heraushalte", sagte die Kanzlerin dazu auf der Kundgebung. "Amtsvorgänger, die ihre politische Arbeit beenden, sollten sich zurücknehmen, das ist meine Haltung und meine feste Überzeugung." Die Ausgangslage für den Wahlkampfendspurt ist denkbar schlecht für die Union: In den Umfragen hatte die Union zuletzt dramatisch verloren, während die SPD zulegte und zum Teil an den Grünen vorbei auf Platz zwei zog. In der Frage der Kanzlerpräferenz liegt SPD-Kandidat Olaf Scholz deutlich auf Platz eins. Laschets persönliche Umfragewerte haben pünktlich zum Auftakt der heißen Wahlkampf-Phase einen Tiefstwert erreicht. Merkel schloss ihre Rede mit einem Appell an die Wahlkämpfer der Partei: Es "lohnt sich, in den verbleibenden 35 Tagen zu kämpfen, jede Stunde dafür, dass die CDU und die CSU stark im Deutschen Bundestag sind, jede Stunde dafür, dass wir Deutschland gut gestalten und in eine gute Zukunft führen - und das natürlich mit Armin Laschet als unserem zukünftigen Bundeskanzler." Die CDU-Spitze schätzt die Lage intern als "ernst" und "schwierig" ein, und führende CSU-Politiker machten ihrem Unmut über den bisherigen Verlauf des Wahlkampfs in Interviews Luft. "Es herrscht in der Union eine große Unruhe, was angesichts der Umfragen verständlich ist", sagte etwa CSU-Chef Markus Söder nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Die schlechten Umfragewerte führte Söder vor allem auf die schlechte bundespolitische Stimmungslage für die CDU zurück. (F. Schulze--BTZ)
Bericht: Bundesregierung will internationalen Klimaclub gründen
Die Bundesregierung hat sich auf Eckpunkte für die Gründung eines internationalen Klimaclubs geeinigt. Dies berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland am Samstag unter Berufung auf Regierungskreise. Ziel der Initiative, die auf Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) zurückgehe, sei es, die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens zu beschleunigen und gleichzeitig die Wirtschaft jener Länder zu schützen, die ihre Unternehmen zu Klimaschutzauflagen verpflichten.
Angebot an Immobilien in Deutschland geht deutlich zurück
Auf dem deutschen Immobilienmarkt wird es noch enger. Die Zahl der neu zum Verkauf angebotenen Häuser und Wohnungen ist im laufenden Jahr deutlich zurückgegangen: Laut einer Auswertung des Immobilienmaklers Homeday für den "Spiegel" standen im ersten Halbjahr 2021 in Deutschland nur noch rund 277.000 Objekte neu zum Verkauf, gut 41.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Portal nutzte laut "Spiegel" vom Samstag für die Auswertung Daten mehr als 400 Quellen.
Diebe entwenden Kupfer-Dachplatten an Berliner Siegessäule
Dreister Diebstahl mitten in Berlin: Unbekannte haben in großem Umfang Kupferplatten von den Zugangshäusern zur Berliner Siegessäule gestohlen. Es sei "Buntmetall von bedeutendem materiellen und historischen Wert" am Zugang zu dem Berliner Wahrzeichen entwendet worden, teilte die Polizei mit. "Große Teile" der Kupferabdeckung auf den Dächern fehlten nun.
Bolsonaro fordert Amtsenthebung von Verfassungsrichter
Brasiliens rechtsradikaler Staatschef Jair Bolsonaro will offenbar einen unliebsamen Verfassungsrichter loswerden: Am Freitag forderte der Präsident den Senat dazu auf, ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Richter Alexandre de Moraes einzuleiten. Dieser hatte zuvor Ermittlungen gegen Bolsonaro wegen der Verbreitung von Falschinformationen angeordnet. Hintergrund sind wiederholte Behauptungen Bolsonaros über angebliche Mängel beim elektronischen Wahlsystem in Brasilien.
CSU unzufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Wahlkampfs
Mit einer Kundgebung in Berlin will die Berlin am Samstag in die heiße Phase des Wahlkampfs starten - führende CSU-Politiker zeigten sich vor dem Auftakt unzufrieden über den bisherigen Verlauf des Wahlkampfs. "Es herrscht in der Union eine große Unruhe, was angesichts der Umfragen verständlich ist", sagte CSU-Chef Markus Söder dem "Münchner Merkur" (Samstagsausgabe). "Deshalb ist jetzt die Zeit des Erwachens, Durchstartens und des Kämpfens gekommen: Wir werden nicht einfach so ins Kanzleramt einziehen. Wir müssen hart kämpfen."
Facebook hält Bericht über meistgesehenen Link weiter zurück
Das US-Unternehmen Facebook hat einem Medienbericht zufolge einen Bericht zurückgehalten, wonach der meistgesehene Link auf der Online-Plattform zu einer möglichen Falschbehauptung über Corona-Impfungen führte. Wie die "New York Times" am Freitag meldete, wurde der Bericht über den am häufigsten gesehenen Link in den USA im ersten Quartal 2021 von leitenden Angestellten des Unternehmens zurückgehalten. Der Zeitung zufolge befürchtete Facebook, der Bericht könne "ein schlechtes Licht auf das Unternehmen werfen".
Hurrikan "Grace" trifft auf mexikanisches Festland
Der Tropensturm "Grace" hat als mächtiger Hurrikan der Kategorie 3 in Mexiko das Festland erreicht. Wie das US-Hurrikanzentrum NHC mitteilte, traf der Sturm am Samstagmorgen (Ortszeit) mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 200 Stundenkilometern auf die Küste nahe Tecolutla im Bundesstaat Veracruz. US-Meteorologen warnten vor Überschwemmungen und Schlammlawinen.
"Grace" wird zu mächtigem Hurrikan der Kategorie 3
Der Tropensturm "Grace" hat sich kurz vor seinem Auftreffen auf Land im Osten Mexikos zu einem mächtigen Hurrikan der Kategorie 3 entwickelt. Wie das US-Hurrikanzentrum NHC am Freitagabend (Ortszeit) mitteilte, gewann "Grace" über dem Golf von Mexiko rasch an Kraft. Es wurden Windgeschwindigkeiten von 195 Kilometer pro Stunde gemessen.
NBA-Champion Antetokounmpo kauft sich im Baseball ein
NBA-Champion Giannis Antetokounmpo von den Milwaukee Bucks engagiert sich in seiner Wahlheimat jetzt auch im Baseball. Der griechische Basketballstar hat Anteile an den Milwaukee Brewers erworben, das gab die Franchise aus der Major League Baseball (MLB) am Freitag bekannt.
Volleyballerinnen suchen Rhythmus: "In vielen Phasen Ups and Downs
Nach dem mühsam erkämpften ersten Sieg in der EM-Vorrunde gegen Tschechien sind die deutschen Volleyballerinnen auf der Suche nach ihrer Bestform. "Wir wissen, dass wir noch Luft nach oben haben. Vor allem, was unseren Rhythmus angeht", sagte Kapitänin Jennifer Janiska.
"Kann gerade jeden schlagen": Zverev im Halbfinale von Cincinnati
Olympiasieger Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Cincinnati mühelos das Halbfinale erreicht. Der an Nummer drei gesetzte Hamburger gewann gegen den fünf Positionen tiefer notierten Norweger Casper Ruud 6:1, 6:3. In der Vorschlussrunde am Samstagabend trifft der 24-Jährige, der gegen Ruud auch in seinem dritten Match nach dem Gewinn der Goldmedaille bei den Sommerspielen in Tokio ohne Satzverlust blieb, auf den griechischen Weltranglistendritten Stefanos Tsitsipas.
Zverev im Halbfinale von Cincinnati
Olympiasieger Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Cincinnati mühelos das Halbfinale erreicht. Der an Nummer drei gesetzte Hamburger gewann gegen den fünf Positionen tiefer notierten Norweger Casper Ruud 6:1, 6:3. In der Vorschlussrunde am Samstagabend trifft der 24-Jährige, der gegen Ruud auch in seinem dritten Match nach dem Gewinn der Goldmedaille bei den Sommerspielen in Tokio ohne Satzverlust blieb, auf den griechischen Weltranglistendritten Stefanos Tsitsipas.
Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit Mai wieder über 50
Erstmals seit Mai ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen wieder auf einen Wert über 50 gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Samstagmorgen eine Inzidenz von 51,6 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Am Vortag war die Inzidenz noch mit 48,8 angegeben worden. Bundesweit wurden 8092 Neuinfektionen binnen eines Tages mit dem Coronavirus nach 9280 am Vortag gemeldet.
Fußball - Hansi Flick sagt: "Natürlich können wir noch kicken"
Hansi Flick glaubt trotz des enttäuschenden EM-Abschneidens unter seinem Vorgänger Joachim Löw weiter fest an die Qualitäten der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Natürlich können wir noch kicken", bekräftigte der neue Bundestrainer nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Das DFB-Team war im Achtelfinale am späteren Vize-Europameister England gescheitert.
Dramatische Rettungsaktionen in Kabul dauern an
Nach fast einer Woche Taliban-Herrschaft läuft die dramatische Rettungsaktion für gefährdete Menschen in Kabul unter Hochdruck weiter: Die USA mussten sogar Hubschrauber losschicken, um rund 170 US-Bürger von einem Hotel in der afghanischen Hauptstadt zum Flughafen in Sicherheit zu bringen. Die Bundeswehr flog auch in der Nacht zum Samstag erneut Menschen nach Usbekistan aus. Derweil reißt die Kritik am Krisenmanagement der Bundesregierung nicht ab. Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock warf Außenminister Heiko Maas (SPD) Versagen vor.
Stuttgart bangt um Stürmer Kalajdzic
Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart muss möglicherweise länger auf Mittelstürmer Sasa Kalajdzic verzichten. Dies deutete Trainer Pellegrino Matarazzo nach der 0:4 (0:1)-Niederlage bei RB Leipzig am Freitag an. "Er ist auf die Schulter gefallen und hat sich die Schulter ausgekugelt. Es gibt noch keine Diagnose, aber es kann schon sein, dass er ein paar Wochen ausfällt. Das wäre ganz kacke für uns", sagte der Coach bei DAZN.
New York bereitet sich auf Hurrikan "Henri" vor
Teile der Ost-Küste der USA, darunter auch New York, bereiten sich auf einen der stärksten Stürme seit rund einem Jahrzehnt vor. Der Tropensturm "Henri" dürfte am Freitag oder Samstag zum Hurrikan werden, teilte das US-Hurrikanzentrum (NHC) mit. Die Wetterdienste warnten vor gefährlichen Windböen, Sturmfluten, Starkregen und Überschwemmungen. "Henri" sollte am Sonntag in Long Island oder im Süden von Neuengland auf Land treffen.
Afghanistan-Veteranen der Bundeswehr fragen vermehrt nach psychologischer Beratung
Seit der Machtübernahme durch die radikalislamischen Taliban wächst der Bedarf an psychologischer Beratung bei Afghanistan-Veteranen der Bundeswehr. Die Anfragen und Kontaktaufnahmen von ehemaligen Bundeswehrangehörigen wie auch von Familienangehörigen hätten "in den vergangenen Tagen sprunghaft zugenommen", sagte der stellvertretende Vorsitzende des Bundes Deutscher Einsatzveteranen, David Hallbauer, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgabe).
Schärfere Regeln für Hundehaltung geplant
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) will die Vorschriften für die Hundehaltung und den Zoofachhandel verschärfen. Die Kettenhaltung von Hunden werde "grundsätzlich" verboten, sagte Klöckner der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Auch würden die Anforderungen an die Hundezucht verschärft. "Eine Mindestzeit von vier Stunden für den täglichen Umgang mit den Welpen wird dann zum Beispiel vorgegeben", sagte die Ministerin. Ihr Ministerium passe gerade die Vorgaben an neue wissenschaftliche Erkenntnisse an.
Neuer James-Bond-Film hat im September endlich Weltpremiere
Das neueste James-Bond-Abenteuer "Keine Zeit zu sterben" (No Time to Die) kommt endlich in die Kinos: Die Weltpremiere des Films, die schon mehrmals wegen der Corona-Pandemie verschoben wurde, ist nun für September in London vorgesehen, wie die Filmemacher am Freitag mitteilten. Das Warten auf den neuen 007-Streifen - den wohl letzten mit Daniel Craig als Geheimagenten im Auftrag Ihrer Majestät - war zur Geduldsprobe für Millionen Fans rund um den Globus geworden.
General Motors ruft über 70.000 E-Autos vom Modell Chevrolet Bolt zurück
Der US-Fahrzeughersteller General Motors ruft über 70.000 weitere Elektro-Autos des Modells Chevrolet Bolt wegen Brandgefahr zurück. Der Rückruf bezieht sich auf zwei Produktionsfehler an den Elektrobatterien, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Die Zusatzkosten werden auf eine Milliarde Dollar geschätzt.
Mann in Brasilien lässt sich fünf Mal gegen Corona impfen
Viel nützt viel - das dachte sich wohl ein Brasilianer, der sich fünf Mal binnen weniger Wochen gegen Corona impfen ließ. Der Mann ließ sich zwei Mal Dosen von Biontech-Pfizer, zwei Mal das chinesische Coronavac und ein Mal Astrazeneca spritzen, wie der brasilianische Sender TV Globo am Freitag meldete. Jetzt soll der Mann den Behörden erklären, wie er trotz der Kontrollen an all den Impfstoff kommen konnte.
Über Kabuler Flughafenmauer gereichtes Baby nach Behandlung wieder bei Vater
Ein Baby, das am Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul über eine Mauer mit Stacheldraht hinweg an US-Soldaten übergeben wurde, ist nach einer medizinischen Behandlung wieder bei seinem Vater. Pentagon-Sprecher John Kirby äußerte sich am Freitag zu dem Vorfall, der auf einem Video festgehalten wurde und viel Mitgefühl auslöste.
US-Soldaten geleiten 169 Menschen in Flughafen von Kabul
US-Soldaten haben im Zuge der Evakuierungen in Afghanistan kurzzeitig den Flughafen der Hauptstadt Kabul verlassen und eine Gruppe von 169 Menschen auf das Gelände geleitet. US-Präsident Joe Biden sagte am Freitag, die Soldaten hätten "169 Amerikaner hereingebracht". Pentagon-Sprecher John Kirby, der die Nationalität der Menschen nicht bestätigen wollte, sagte, die Gruppe habe sich in unmittelbarer Nähe des Flughafens befunden. Es habe sich um eine sehr kurze Aktion gehandelt.
Szoboszlai trifft traumhaft: Leipzig zerlegt Stuttgart
Fußball-Vizemeister RB Leipzig hat dank zweier Traumtore von Zauberfuß Dominik Szoboszlai jede Angst vor dem Bundesliga-Fehlstart im Keim erstickt. Auch wegen eines Doppelpacks des Spielmachers (38./52.) gewannen die stürmischen Sachsen am Freitag höchst überlegen mit 4:0 (1:0) gegen den VfB Stuttgart. Durch den ersten Liga-Erfolg unter Neu-Trainer Jesse Marsch machte RB die überraschende 0:1-Auftaktpleite beim FSV Mainz 05 vom vergangenen Wochenende fast vergessen.
Befürworter schottischer Unabhängigkeit schmieden Allianz
In Schottland machen die beiden wichtigsten Parteien, die für die Unabhängigkeit von Großbritannien eintreten, erstmals gemeinsame Sache. "Wir haben uns dazu entschlossen, zusammenzuarbeiten", erklärten die Regierungspartei SNP und die schottischen Grünen am Freitag. "Wir bekräftigen in dieser Vereinbarung auch unser gemeinsames Engagement für die Unabhängigkeit."
Kerber nach Kvitovas Aufgabe im Halbfinale von Cincinnati
Angelique Kerber ist ins Halbfinale des Masters von Cincinnati eingezogen. Die 33 Jahre alte Kielerin profitierte am Freitag beim Stande von 6:4, 3:3 von der Aufgabe der zweimaligen Wimbledonsiegerin Petra Kvitova aus Tschechien.
Kenias Präsident scheitert mit Verfassungsänderungen zum Wahlsystem
Kenias Präsident Uhuru Kenyatta ist mit seinem Vorstoß für weitreichende Verfassungsänderungen gescheitert. Das nationale Berufungsgericht in Nairobi bestätigte am Freitag die gerichtliche Einstufung der Pläne einer umfassenden Wahlrechtsreform als verfassungswidrig. Kenyatta hatte angekündigt, das kenianische Wahlsystem gerechter und inklusiver gestalten zu wollen. Kritiker warfen ihm hingegen vor, er habe es darauf abgesehen, länger an der Macht zu bleiben.