Letzte Nachrichten
Eishockey-WM: Deutsche Frauen unterliegen im Viertelfinale Kanada
Die deutschen Eishockey-Frauen sind im Viertelfinale der WM in Calgary erwartungsgemäß an Rekordweltmeister Kanada gescheitert. Gegen die Gastgeberinnen unterlag die Auswahl um Kapitänin Julia Zorn mit 0:7 (0:3, 0:2, 0:2) und verpasste den zweiten Halbfinaleinzug nach 2017, als am Ende Platz vier stand.
Deutsche Post rechnet für 2021 mit neuem Rekord bei Zahl der Pakete
Die Deutsche Post rechnet auch in diesem Jahr mit einem erneuten Rekord bei der Zahl der ausgelieferten Pakete. "Gerade das erste Quartal war gegenüber dem Vorjahr extrem stark, da es im ersten Quartal 2020 noch keine wesentlichen Auswirkungen der Pandemie auf den Online-Handel gab", sagte der Post-Vorstand für den Bereich Post und Paket Deutschland, Tobias Meyer, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben).
Israelische Armee beschießt Hamas-Ziele im Gazastreifen
Nach erneuten Zusammenstößen mit Palästinensern an der Grenze des Gazastreifens hat die israelische Armee am Sonntag Ziele in dem Palästinensergebiet aus der Luft beschossen. Wie die Armee mitteilte, beschossen Kampfjets ein Gelände der radikalislamischen Hamas, auf dem Waffen hergestellt und Kämpfer ausgebildet würden. Damit habe die Armee auf die gewaltsamen Ausschreitungen vom Samstag reagiert sowie darauf, dass Palästinenser Ballons mit Brandsätzen in Richtung Südisrael lossgeschickt hätten.
Bolsonaro nennt Tod, Haft oder Wahlsieg als seine Zukunftsalternativen
Brasiliens umstrittener rechtsextremer Staatschef Jair Bolsonaro sieht in seiner Wiederwahl kommendes Jahr offenbar eine existentielle Notwendigkeit, um sich vor juristischer Verfolgung zu schützen. "Ich habe für meine Zukunft drei Alternativen", sagte Bolsonaro am Samstag bei einem Treffen mit evangelikalen Christen im zentralbrasilianischen Goiania. "Ins Gefängnis zu kommen, tot zu sein oder siegreich."
Sechster Lockdown in Melbourne wird verlängert
Der sechste Lockdown in der australischen Stadt Melbourne wird verlängert. Das teilten die Behörden am Sonntag mit Verweis auf die immer noch zu hohen Corona-Infektionszahlen mit.
"WamS": Offenbar nur rund 100 Ortskräfte von Bundeswehr aus Kabul ausgeflogen
Mit den Evakuierungsflügen der Bundeswehr wurden einem Zeitungsbericht zufolge offenbar nur wenige Ortskräfte aus Afghanistan in Sicherheit gebracht. Entsprechende erste Zahlen habe das Bundesinnenministerium in dieser Woche unter anderem im Bundestag präsentiert, berichtete die "Welt am Sonntag". Demnach befanden sich unter den bis Mitte der Woche etwa 4500 Ausgeflogenen nur knapp mehr als 100 Ortskräfte mit ihren Familien. Insgesamt mache diese Gruppe rund 500 der 4500 ausgeflogenen Menschen aus.
Ganz Spanien nicht mehr Corona-Hochrisikogebiet
Ganz Spanien gilt nicht länger als Corona-Hochrisikogebiet. Die Aufhebung der Einstufung durch das Robert-Koch-Institut trat am Sonntag in Kraft. Vergangene Woche hatte es bereits eine Entwarnung für Teile Spaniens gegeben. Auch der Großraum Lissabon in Portugal gilt nach den neuen Einstufungen vom Freitag nun nicht mehr als Hochrisikogebiet, dies gilt auch für Chile. Neu als Hochrisikogebiet gilt dagegen der Karibikstaat Jamaika.
Rollstuhlbasketballerinnen als Gruppensieger im Viertelfinale
Die deutschen Rollstuhlbasketballerinnen haben ihr erstes Zwischenziel auf dem Weg zu einer Medaille bei den Paralympics beeindruckend gemeistert. Die Mannschaft um Kapitänin Mareike Miller bezwang Gastgeber Japan mit 59:54 (22:26) und sicherte sich nach vier Spielen mit weißer Weste den Sieg in Gruppe A. Am Dienstag steht nun das Viertelfinale gegen den Vierten der Gruppe B auf dem Programm.
Para-Sprinterin Nicoleitzik: Disqualifikation statt Bronze
Para-Sprinterin Nicole Nicoleitzik ist nach ihrem dritten Platz über die 200 m disqualifiziert worden. Die Saarländerin soll im Finale der Klasse T36 ihre Bahn verlassen haben, sie wurde dafür nachträglich bestraft. Die deutsche Mannschaft verzichtete auf einen Protest, damit muss die 26-Jährige weiter auf ihre erste Medaille bei Paralympischen Spielen warten.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 74,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter gestiegen und liegt nun bei 74,1. Bundesweit wurden binnen 24 Stunden 8416 Neuinfektionen registriert, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen meldete. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zeitraum lag bei zwölf.
Bewohner von New Orleans bringen sich vor Hurrikan "Ida" in Sicherheit
In ängstlicher Erwartung des Hurrikans "Ida" an der Südküste der USA haben sich am Samstag viele Bewohner von New Orleans und anderen Städten in Sicherheit gebracht. Auf Straßen in Richtung Norden bildeten sich lange Staus. US-Präsident Joe Biden richtete sich in einer Fernsehansprache an die Bevölkerung und kündigte die Entsendung hunderter Rettungshelfer sowie von Trinkwasserreserven, Lebensmitteln und Generatoren an. Zuvor wurde "Ida" zu einem Hurrikan der Kategorie 2 hochgestuft.
Tischtennisspieler Baus holt Gold bei Paralympics
Tischtennisspieler Valentin Baus hat sich bei den Paralympischen Spielen in Tokio seinen Goldtraum verwirklicht. Der 25-Jährige gewann in der dramatischen Neuauflage des Finals von Rio gegen den Chinesen Cao Ningning trotz zwischenzeitlichen Rückstands mit 3:2 und nahm damit in der Startklasse 5 Revanche für die Pleite von 2016. Es ist das erste Gold für die deutschen Tischtennisspieler seit London 2012.
Letztes britisches Flugzeug mit Soldaten an Bord hat Kabul verlassen
Großbritannien hat am Samstag die letzten Soldaten aus Afghanistan ausgeflogen. Das Verteidigungsministerium in London teilte im Online-Dienst Twitter mit, der letzte Flieger mit britischen Streitkräften habe Kabul verlassen. Dazu veröffentlichte es Fotos von müde aussehenden Soldaten, die in ein Militärflugzeug einsteigen. Zuvor war die britische Evakuierungsmission beendet worden, als ein letztes Flugzeug nur mit Zivilisten an Bord aus Kabul abflog.
Baerbock geht auf Distanz zur Linkspartei
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ist auf Distanz zur Linkspartei als möglichem Regierungspartner gegangen. Die Linke habe sich "gerade ziemlich ins Abseits geschossen, als sie nicht mal bereit war, die Bundeswehr dabei zu unterstützen, deutsche Staatsangehörige und Ortskräfte aus Afghanistan zu retten", sagte Baerbock den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntagsausgaben). Die Linkspartei hatte sich bei der Bundestagsabstimmung über das Bundeswehrmandat zur Evakuierung in Afghanistan mehrheitlich enthalten.
Paralympics: Triathlet Schulz holt erstes deutsches Gold
Triathlet Martin Schulz hat bei den Paralympischen Spielen in Tokio am fünften Wettkampftag das erste deutsche Gold gewonnen. Der 31-Jährige kam dank einer furiosen Aufholjagd nach 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen mit 45 Sekunden Vorsprung vor dem Briten George Peasgood ins Ziel und holte in 58:10 Minuten in der Startklasse PTS5 nach Rio seinen zweiten Paralympics-Sieg.
Zehntausende Menschen demonstrieren in USA gegen umstrittene Wahlrechtsreformen
Zehntausende Menschen haben am Samstag in Washington, Houston, Atlanta und anderen Städten der USA gegen die umstrittenen Wahlrechtsreformen in einigen republikanisch regierten Bundesstaaten demonstriert. Bei einem Protestzug vom Weißen Haus zum Kapitol trugen die Teilnehmer Plakate mit Aufschriften wie "Wahlrechte für alle" und "Deine Stimme zählt". Kritiker sehen in den Reformen die Absicht, Angehörigen von Minderheiten das Wählen zu erschweren.
"Sonntagstrend": SPD überholt mit 24 Prozent die Union
Vier Wochen vor der Bundestagswahl liegt die SPD im "Sonntagstrend" zum ersten Mal seit Februar 2017 vor der Union. In der Befragung, die das Meinungsforschungsinstitut Insa jede Woche für die "Bild am Sonntag" erhebt, gewinnen die Sozialdemokraten zwei Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche hinzu und kommen nun auf 24 Prozent - das höchste Ergebnis im "Sonntagstrend" seit September 2017. Die Union hingegen verliert einen Punkt und kommt auf 21 Prozent - den niedrigsten Wert, den Insa jemals für die Union gemessen hat.
Palästinensischer Junge nach Zusammenstößen mit israelischer Armee gestorben
Ein zwölfjähriger Palästinenser ist eine Woche nach den schweren Zusammenstößen an der Grenze zum Gazastreifen gestorben. Der durch einen Kopfschuss verwundete Junge sei seinen Verletzungen erlegen, teilte das Gesundheitsministerium in dem Palästinensergebiet am Samstag mit. An seiner Beerdigung nahmen rund hundert Trauergäste teil.
Dank Terodde: Schalke kämpft sich zum ersten Heimsieg - Grammozis atmet auf
Im dritten Anlauf ist Schalke 04 endlich der erste Heimsieg in der 2. Fußball-Bundesliga gelungen. Der Bundesliga-Absteiger erkämpfte sich dank des Doppelpackers Simon Terodde ein 3:1 (1:1) gegen Fortuna Düsseldorf und nahm seinen Trainer Dimitrios Grammozis erstmal aus der Schusslinie. Nach der 1:4-Pleite bei Jahn Regensburg und nur vier Punkten aus den ersten vier Partien war der Coach bereits enorm unter Druck geraten.
160.000 Menschen protestieren gegen Corona-Regeln in Frankreich
In Frankreich haben den siebten Samstag in Folge landesweit zehntausende Menschen gegen die Corona-Regeln protestiert. In der Hauptstadt Paris und zahlreichen weiteren Städten machten die Demonstranten vor allem ihrem Ärger über den sogenannten Gesundheitspass Luft, wie Reporter der Nachrichtenagentur berichteten. "Freiheit" und "Widerstand" skandierten die Teilnehmer der Protestmärsche in Paris. Insgesamt beteiligten sich nach Angaben des Innenministeriums rund 160.000 Menschen an den Demonstrationen. Die Polizei meldete 16 Festnahmen. Drei Beamte seien leicht verletzt worden.
Bissig und spielfreudig: Bayern deklassieren Hertha - Dreierpack von Lewandowski
Gut begonnen, und dann nicht mehr nachgelassen: Bayern München hat mit dem zweiten Heimsieg nacheinander die Tabellenspitze ins Visier genommen. Nach dem 5:0 (2:0) gegen Hertha BSC liegt der deutsche Rekordmeister nach Punkten gleichauf mit Spitzenreiter Bayer Leverkusen - die Werkself hat aber noch eine bessere Tordifferenz. Das Kontrastprogramm bietet derweil die Mannschaft von Pal Dardai: drei Spiele, null Punkte, Letzter.
Volleyballerinnen scheitern im EM-Achtelfinale
Die deutschen Volleyballerinnen sind bei der EM im Achtelfinale gescheitert. Das Team von Bundestrainer Felix Koslowski verlor im bulgarischen Plowdiw gegen die Niederlande mit 1:3 (22:25, 25:23, 19:25, 23:25). Damit hat die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) ihr Minimalziel verpasst.
Diamond League in Paris: Speerwurf-Ass Vetter Zweiter
Speerwurf-Ass Johannes Vetter hat beim Diamond-League-Meeting in Paris den Sieg verpasst, seine ansteigende Form nach dem Olympia-Debakel aber bestätigt. Der 28-Jährige aus Offenburg warf den Speer auf 87,20 m und blieb damit nur knapp unter den 88,54 m vom Donnerstag in Lausanne.
Zwei "hochrangige" IS-Mitglieder bei US-Drohnenangriff in Afghanistan getötet
Bei einem US-Drohnenangriff auf den regionalen Ableger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Afghanistan sind nach Angaben des Pentagon zwei "hochrangige" Mitglieder der Extremistengruppe getötet worden. Ein weiterer Dschihadist sei verletzt worden, sagte der US-General Hank Taylor bei einer Pressekonferenz am Samstag.
Netzwerk hinter Notrufdienst "Alarm Phone" erhält Menschenrechtspreis
Das transnationale Netzwerk hinter dem Notrufdienst "Alarm Phone" ist mit dem Menschenrechtspreis von Pro Asyl ausgezeichnet worden. Den Preis nahmen stellvertretend für die Organisation Marion Bayer und Hagen Kopp bei einer Zeremonie am Samstag in Frankfurt am Main entgegen. "Alarm Phone" betreibt eine Hotline für Flüchtlinge, die im Mittelmeer auf Booten in Seenot geraten.
Zwei Eigentore: Leverkusen gewinnt beim Lieblingsgegner
Bayer Leverkusen hat dank der gütigen Mithilfe seines Lieblingsgegners seine Ambitionen in der Fußball-Bundesliga untermauert. Die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane gewann beim FC Augsburg verdient mit 4:1 (2:1), profitierte beim zweiten Saisonsieg aber hauptsächlich von zwei Eigentoren innerhalb von elf Minuten.
Verstappen holt Pole Position vor Russell - Vettel Fünfter
Red-Bull-Pilot Max Verstappen startet von der Pole Position aus der Sommerpause der Formel 1. Der Mercedes-Pilot gewann am Samstag ein verregnetes und verrücktes Qualifying zum Großen Preis von Belgien und verwies George Russell im eigentlich klar unterlegenen Williams auf Rang zwei. Erst dahinter ordnete sich Weltmeister und WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton im Mercedes ein.
Deutschland Tour: Politt gewinnt dritte Etappe und nimmt Ackermann Rotes Trikot ab
Radprofi Nils Politt (Köln) hat die dritte Etappe der dritten Auflage der neuen Deutschland Tour gewonnen. Der Tour-de-France-Etappensieger vom deutschen Team Bora-hansgrohe siegte nach 193,9 km von Ilmenau nach Erlangen dank einer glänzend gesetzten Attacke 7,4 km vor dem Ziel. Hinter Politt, Deutschland-Tour-Zweiter von 2018, folgten der Belgier Dylan Teuns (Bahrain Victorious) und Sprint-Oldie Andre Greipel (Köln/Israel Start-Up Nation).
Habeck sieht nach Afghanistan-Abzug erhöhte Terrorgefahr auch in Deutschland
Der Abzug der Nato-Truppen aus Afghanistan dürfte nach Ansicht von Grünen-Parteichef Robert Habeck zu einer erhöhten Terrorgefahr auch in Deutschland führen. "Nach der Machtübernahme der Taliban dürfte der islamistische Terrorismus weltweit zu einer wieder wachsenden Gefahr werden", sagte Habeck der "Welt am Sonntag". Auch in Deutschland sei deshalb "eine erhöhte Wachsamkeit der Sicherheitsbehörden und Geheimdienste" geboten.
2. Bundesliga: HSV torlos in Heidenheim - Kiel gibt Rote Laterne ab
Der Hamburger SV tut sich in der 2. Fußball-Bundesliga weiter sehr schwer. Durch die Nullnummer beim 1. FC Heidenheim blieben die Hanseaten zum vierten Mal in Folge ohne Sieg und dümpeln im Tabellenmittelfeld herum.
Forscher entdecken womöglich nördlichste Insel der Welt
Eine Forschergruppe aus Dänemark hat die womöglich nördlichste Insel der Erde entdeckt. Bei einer Expedition im Norden Grönlands stießen die Wissenschaftler zufällig auf die kleine Insel, wie die Universität Kopenhagen am Freitagabend mitteilte. Die noch namenlose Landmasse befindet sich demnach 780 Meter nördlich von Oodaaq. Diese 700 Kilometer vom Nordpol entfernte Insel galt bisher als die nördlichste der Welt.
Seniorin löst beim Marmeladekochen Explosion aus
Beim Einkochen von Marmelade hat eine 82-Jährige im sächsischen Hoyerswerda eine Explosion verursacht und damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizeidirektion Görlitz am Samstag mitteilte, hatte die Seniorin am späten Freitagnachmittag für das Einkochen einen Propangasherd in einem Nebengebäude benutzt. Aus noch unbekannter Ursache sei dann unkontrolliert Gas ausgeströmt, nachdem die Frau den Raum verlassen habe.