Letzte Nachrichten
Shorttrack: Anna Seidel dachte nach Sturz an ihr Karriereende
Deutschlands beste Shorttrackerin Anna Seidel hat nach ihrem schweren Sturz im März vorübergehend an ein vorzeitiges Karriereende gedacht. "Eigentlich dachte ich, ich bin ein superpositiver Mensch, der sich nicht runterziehen lässt. Aber das war echt tough. Ich hätte nie gedacht, dass ich da mal reinrutsche. An einen Punkt komme, wo ich super down und deprimiert bin. Und kurz davor bin, zu sagen: Ich lasse es", sagte Seidel im FAZ-Interview.
Beschäftigte von Activision Blizzard fordern Rücktritt ihres Chefs
Beschäftigte des US-Computerspieleentwicklers Activision Blizzard haben den Rücktritt ihres Chefs Bobby Kotick gefordert. Vor dem Firmensitz des Unternehmens versammelten sich am Dienstag rund 150 Menschen zu einer Kundgebung; dutzende weitere nahmen online an einer Protestveranstaltung teil. Das "Wall Street Journal" hatte berichtet, Kotick habe schon seit Jahren von den Vorwürfen wegen sexueller Belästigung und im Unternehmen gewusst und nichts getan.
Rekordpreise für Gemälde von Frida Kahlo und Pierre Soulages
Gemälde der mexikanischen Malerin Frida Kahlo und des Franzosen Pierre Soulages sind in New York für Rekordpreise versteigert worden. Im Auktionshaus Sothebys wechselte Kahlos Selbstbildnis "Diego y yo" (Diego und ich) aus dem Jahr 1949 am Dienstagabend für 34,9 Millionen Dollar (30,7 Millionen Euro) den Besitzer. Es handelt sich um eines der Selbstporträts, das auf der Stirn der Künstlerin das Gesicht ihres Ehemannes Diego Rivera zeigt.
Feuerwehr-Offenburg: Feuer an ICE im Bahnhof wegen Bremse
Im Bahnhof von Offenburg in Baden-Württemberg ist an einem ICE ein Feuer ausgebrochen. Wie die Feuerwehr in der Nacht zum Mittwoch mitteilte, wurde sie am Vorabend alarmiert. Unter einem Waggon des Zugs stellten die Einsatzkräfte demnach eine starke Rauch- und leichte Flammenentwicklung fest. Auch das Innere des Waggons war verraucht. Die 120 Fahrgäste hatten den ICE bereits verlassen.
Federer: "Bin überrascht, wenn ich in Wimbledon spielen würde"
Roger Federer hat kaum Hoffnung, bei seinem Lieblingsturnier in Wimbledon im kommenden Sommer antreten zu können. "Die Wahrheit ist, dass ich unglaublich überrascht wäre, wenn ich in Wimbledon schon wieder spielen würde" sagte der 40 Jahre alte Rekordsieger des Turniers in einem Interview mit dem Schweizer Tagesanzeiger: "Australien kommt überhaupt nicht infrage. Das ist aber auch keine Überraschung für mich. Bereits vor der Operation wussten wir, dass danach eine monatelange Pause nötig würde."
Weil verteidigt die Beschränkungen für alle Ungeimpften
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat die in vielen Bundesländern eingeführte 2G-Regel verteidigt. Wo immer Menschen bei öffentliche Angeboten zusammenkämen, "da werden wir nur noch mit 2G arbeiten können", sagte er am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Der Blick in die Krankenhäuser zeige klar, dass dort vor allem Menschen ohne Impfung wegen einer Corona-Erkrankung behandelt würden.
Neuseeland: Ermittler finden Tote, elf Jahre nach Minenunglück
Rund elf Jahre nach einem schweren Minenunglück in Neuseeland sind die sterblichen Überreste von mindestens zwei Opfern gefunden worden. Es sei jedoch unwahrscheinlich, dass eine Bergungsaktion gestartet werde, erklärten die Ermittler am Mittwoch. Bei dem Grubenunglück in der Pike-River-Mine im November 2010 waren 29 Menschen ums Leben gekommen.
Auftragsbestand in der Industrie im September wieder besser
Deutschlands Industrieunternehmen können wegen der Lieferengpässe ihre Aufträge nicht rasch genug abarbeiten. Der preisbereinigte Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe stieg im September auf den höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Januar 2015, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Die offenen Aufträge entwickelten sich demnach stärker als die Umsätze: Die Betriebe erhielten mehr neue Aufträge, als sie abarbeiten konnten.
DOSB: Ex-Bundespräsident Wulff bedauert Mayer-Rückzug
Christian Wulff, Bundespräsident a.D., findet den Rückzug des CSU-Politikers Stephan Mayer aus dem Rennen um die DOSB-Präsidentschaft "betrüblich". Dies sagte der Chef der zuständigen Findungskommission im Interview mit der Sport Bild. Am vergangenen Sonntag hatte Mayer beim Treffen der Mitgliedsorganisationen in Düsseldorf erklärt, dass er seine Kandidatur zurückziehe.
Schulen in Neu Delhi wegen dichter Smog-Wolke geschlossen
Angesichts der dichten Smog-Wolke, die seit der vergangenen Woche über Neu Delhi hängt, bleiben die Schulen in der indischen Hauptstadt bis auf Weiteres geschlossen. Das kündigte die Kommission für die Regulierung der Luftqualität in der Hauptstadtregion am Dienstagabend an. Die Bürger wurden aufgefordert, im Homeoffice zu arbeiten und ein Einfahrverbot für Lastwagen mit nicht notwendigen Gütern wurde verhängt.
WM-Quali: Kanada schlägt Mexiko und träumt von Katar
Die kanadische Fußball-Nationalmannschaft darf weiter von ihrer ersten WM-Teilnahme seit 36 Jahren träumen. Das Team um Bayern Münchens Alphonso Davies besiegte Mexiko am Dienstag (Ortszeit) in Edmonton mit 2:1 (1:0). Durch den Erfolg sprang Kanada an die Spitze der Qualifikationsgruppe Nord-und Mittelamerikas. Nach acht Spielen führen die Kanadier mit 16 Punkten vor den USA (15 Zähler).
NBA: Nationalspieler Isaiah Hartenstein feiert Sieg mit Clippers
Der deutsche Basketball-Nationalspieler Isaiah Hartenstein hat sich mit den Los Angeles Clippers in der NBA erfolgreich zurückgemeldet. Gegen die San Antonio Spurs gewannen die Kalifornier mit 106:92, es war der achte Sieg aus den vergangenen neun Spielen. Hartenstein steuerte sieben Punkte und vier Rebounds bei. Zuletzt war die Siegesserie der Clippers gegen die Chicago Bulls gerissen.
NHL: Edmonton verliert Top-Spiel trotz Draisaitl-Doppelpack
Der deutsche Eishockey-Ausnahmespieler Leon Draisaitl hat trotz seines nächsten Doppelpacks in der NHL die vierte Saisonniederlage der Edmonton Oilers nicht verhindern können. Im Top-Spiel der Western Conference verlor Edmonton bei den Winnipeg Jets mit 2:5. Draisaitl erzielte seine Saisontreffer 15 und 16 im Powerplay.
Kampf statt Tore im Clasico: Messi fährt zu seiner fünften WM
Mit einem uninspiriert agierenden Superstar Lionel Messi hat Südamerika-Meister Argentinien dank eines 0:0 im Clasico gegen Brasilien vorzeitig sein Ticket zur WM-Endrunde 2022 in Katar gelöst. In der Provinzstadt San Juan zeigte aber auch die als Eliminatorias-Spitzenreiter ebenfalls bereits qualifizierte Selecao ohne den verletzten Antreiber Neymar mehr Kampf als Klasse.
USA: Geringe "Fortschritte" zur Lage der Journalisten in China
Bei den Verhandlungen über verbesserte Arbeitsbedingungen über US-Journalisten in China gibt es nach Angaben der US-Regierung Fortschritte. In den Gesprächen mit der chinesischen Seite zu diesem Thema habe es in den vergangenen Monaten "erste Fortschritte" in "einigen Bereichen" gegeben, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Washington am Dienstag (Ortszeit).
Warentest: Viele Pasten und Extrakte enthalten kaum Vanille
Die meisten Vanillepasten und Vanilleextrakte enthalten nach Einschätzung der Stiftung Warentest trotz anderslautender Werbeversprechen kaum Vanille. Zu diesem Ergebnis kamen die Tester nach der Analyse von 42 Produkten mit Vanille, darunter auch Vanillezucker und Schoten. Pasten und Extrakte enthielten vor allem Zucker oder Agavendicksaft, jedoch "kaum Vanille", teilte die Stiftung Warentest am Mittwoch mit. Extrakte könnten zudem "beliebig oft verdünnt" sein.
Chile: Senat gegen Amtsenthebungsverfahren von Piñera
Der durch die "Pandora Papers" unter Druck geratene chilenische Präsident Sebastian Piñera entgeht einer Amtsenthebung. Bei einer Abstimmung im Senat am Dienstag (Ortszeit) kam die erforderliche Zweidrittelmehrheit für die Einleitung eines Verfahrens gegen Piñera nicht zustande. Damit bleibt der umstrittene Verkauf einer Bergbaufirma im Jahr 2010 für Piñera ohne Konsequenzen.
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt bedrohlich auf über 319,5
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 319,5 und erreichte damit den zehnten Tag in Folge einen neuen Höchststand. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 312,4 gelegen.
Traditionelle Silvesterparty am Times Square mit vielen Gästen
Die traditionelle Silvesterfeier am New Yorker Times Square darf in diesem Jahr wieder mit zahlreichen Gästen stattfinden. Als Zuschauer zugelassen würden Menschen, die eine vollständige Impfung gegen das Coronavirus nachweisen könnten, sagte Bürgermeister Bill de Blasio am Dienstag vor Journalisten. Ausnahmen werde es für Menschen geben, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen könnten. Sie müssten einen negativen Corona-Test vorlegen.
Yellen warnt vor Zahlungsunfähigkeit von USA ab Dezember
US-Finanzministerin Janet Yellen hat vor einer Zahlungsunfähigkeit der US-Regierung ab dem 15. Dezember gewarnt. In einem Brief an die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, rief Yellen am Dienstag zu einer Anhebung oder Aussetzung der Schuldenobergrenze auf, um die "das Vertrauen in die Vereinigten Staaten und die Kreditwürdigkeit" des Landes sicherzustellen.
Mindestens eine Tote durch Schlammlawinen in Kanada
Durch die von starken Regenfällen ausgelösten Schlammlawinen im Westen Kanadas ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Such- und Rettungstrupps hätten nahe des 250 Kilometer nördlich von Vancouver gelegenen Orts Lillooet die Leiche einer Frau geborgen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Mindestens zwei weitere Menschen gelten als vermisst.
Niederlande zittern sich nach Katar - Kuntz und Türken dürfen hoffen
Die Niederlande haben sich in die Endrunde der Fußball-WM gezittert, Trainer Stefan Kuntz darf mit der Türkei in den Play-offs um das Ticket nach Katar kämpfen. Ohne ihren bei einem Fahrradsturz verletzten Bondscoach Louis van Gaal an der Seitenlinie kam Oranje im Geisterspiel gegen Norwegen durch späte Treffer von Steven Bergwijn (84.) und Memphis Depay (90.+1) zu einem mühsamen 2:0 (0:0) gegen Norwegen und sicherte sich mit 23 Punkten den Sieg in der Gruppe G.
Biden will diese Woche Entscheidung zu Spitze von US-Notenbank verkünden
US-Präsident Joe Biden will noch in dieser Woche bekanntgeben, ob er Notenbankchef Jerome Powell für eine zweite Amtszeit nominiert. Biden sagte am Dienstag bei einem Besuch im Bundesstaat New Hampshire, er werde seine mit Spannung erwartete Entscheidung zur Spitze der Federal Reserve (Fed) in "etwa vier Tagen" verkünden.
USA verhängen Einreisesperre gegen Nicaraguas Staatschef Ortega und Minister
Nach der umstrittenen Wiederwahl von Nicaraguas Staatschef Daniel Ortega haben die USA ein Einreiseverbot gegen den Präsidenten und seine Minister verhängt. Von der Einreisesperre ist auch Ortegas Ehefrau Rosario Murillo betroffen, die Vizepräsidentin des mittelamerikanischen Landes, wie das Weiße Haus am Dienstag mitteilte.
Pfizer beantragt in USA Notfallzulassung für neues Corona-Medikament
Der US-Pharmariese Pfizer hat in den USA eine Notfallzulassung für sein neues Corona-Medikament Paxlovid beantragt. Die entsprechenden Unterlagen wurden bei der Arzneimittelbehörde FDA eingereicht, wie Pfizer am Dienstag mitteilte.
Auswahl der Geschworenen in Prozess gegen Epstein-Vertraute Maxwell begonnen
Im Verfahren gegen die langjährige Vertraute des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, hat am Dienstag in New York die Auswahl der Geschworenen begonnen. Der 59-Jährigen wird vorgeworfen, zwischen 1994 und 2004 Minderjährige für Epstein rekrutiert zu haben, die dann von dem Finanzinvestor sexuell missbraucht wurden. Zwei der Mädchen waren damals nach eigenen Angaben 14 und 15 Jahre alt.
ATP Finals: Krawietz scheitert in der Gruppenphase
Doppelspezialist Kevin Krawietz (Coburg) hat auch im dritten Anlauf das Halbfinale bei den ATP Finals verpasst. Der zweimalige French-Open-Sieger verlor am Dienstagabend in Turin mit seinem rumänischen Partner Horia Tecau auch die zweite Vorrundenpartie gegen die Australian-Open-Sieger Ivan Dodig/Filip Polasek (Kroatien/Slowakei) 6:7 (2:7), 5:7 und hat keine Chance mehr aufs Weiterkommen.
Kreisverband verhindert Kandidatur von Brandenburgerin Buder
Die Brandenburger CDU-Politikerin Sabine Buder ist einem Medienbericht zufolge von ihrem Kreisverband nicht als Kandidatin für das Rennen um den Bundesvorsitz nominiert worden. Wie der RBB berichtete, lehnte der CDU-Kreisverband Märkisch-Oderland Buders Antrag am Dienstagabend ab. Die 37-jährige Tierärztin hatte kurz vor dem Ende der Bewerbungsfrist für den CDU-Bundesvorstand am Mittwoch ihren Hut in den Ring geworfen.
Brandenburgerin Sabine Buder will für CDU-Parteivorsitz kandidieren
Kurz vor dem Ende der Bewerbungsfrist für den CDU-Bundesvorstand will als bislang einzige Frau Sabine Buder Parteivorsitzende der Christdemokraten werden. "Ich bin bereit, meinen Beitrag zur Erneuerung der Partei zu leisten", sagte die 37-Jährige aus Biesenthal in Brandenburg dem ARD-Politikmagazin "Report München" am Dienstag. Der Kreisvorstand der CDU Märkisch-Oderland beriet demnach am Abend über ihre Nominierung. Die Frist endet am Mittwoch.
U21 schießt sich Frust von der Seele
Die deutschen U21-Fußballer haben sich den Frust von der Seele geschossen und mit einem klaren Sieg gegen San Marino einen versöhnlichen Jahresabschluss gefeiert. Vier Tage nach dem 0:4-Debakel gegen Polen setzte sich die Mannschaft von Trainer Antonio Di Salvo in der EM-Qualifikation gegen den Außenseiter aus dem Zwergstaat locker mit 4:0 (3:0) durch.
Frankreichs Nationalversammlung stimmt in erster Lesung für Macrons Haushaltsentwurf
Die französische Nationalversammlung hat am Dienstag in erster Lesung den Haushaltsentwurf 2022 angenommen. Die Abgeordneten stimmten mit 348 zu 205 Stimmen für den letzten Haushalt der fünfjährigen Legislaturperiode von Präsident Emmanuel Macron. Die rechten und linken Parteien unterstützten den Entwurf nicht.
Berlin nennt Satellitenzerstörung durch Russland "unverantwortlich"
Die Bundesregierung hat den Test einer Antisatellitenrakete durch Russland, der zur Bildung einer Vielzahl von Welttraumtrümmern geführt hat, als "unverantwortlich" verurteilt. In einer am Dienstagabend veröffentlichten Erklärung des Auswärtigen Amtes hieß es, Berlin sei "sehr besorgt" über den russischen Test und dessen Folgen, welche "die freie und ungehinderte Nutzung des Weltraums für alle Staaten für Jahre beeinträchtigen werden".