Letzte Nachrichten
Neuseelands Ex-Premierministerin Ardern schreibt Buch über Führungsqualitäten
Die frühere neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern schreibt ein Buch über Führungsqualitäten, das weltweit veröffentlicht werden soll. Statt "die Innenpolitik der vergangenen fünf Jahre hin- und herzuwälzen" soll der Inhalt eher etwas sein, das sie selbst als 14-Jährige inspiriert hätte, erklärte Ardern am Freitag auf Instagram. Sie wolle darüber schreiben, wie Menschen sich zu ihrer "eigenen Art der Führungkraft" entwickeln können.
Russland wehrt sich gegen Botschafts-Verbot in Australien
Nach dem Verbot des Baus einer russischen Botschaft in unmittelbarer Nähe des Parlaments in Canberra hat Russland ein gerichtliches Vorgehen gegen die entsprechende Entscheidung australischer Behörden angekündigt - und offenbar einen ungewöhnlichen "Diplomaten" auf dem Gelände stationiert. Der Mann in Jogginganzug und Bomberjacke verbrachte den größten Teil des Freitags in einer heruntergekommenen Hütte auf der Baustelle.
Niedrigere Grenzwerte für Schadstoffe - Neue Trinkwasserverordnung tritt in Kraft
Am Samstag tritt in Deutschland die neue Trinkwasserverodnung in Kraft. Damit würden niedrigere Grenzwerte für Schadstoffe wie Chrom, Arsen und Blei festgelegt, teilte das Umweltbundesamt am Freitag in Dessau-Roßlau mit. Betreiber von Wasserversorgungsanlagen werden außerdem verpflichtet, alte Bleileitungen bis zum 12. Januar 2026 stillzulegen oder auszutauschen.
"Tagesthemen"-Moderatorin Caren Miosga übernimmt Sonntagstalk von Anne Will
Die "Tagesthemen"-Moderatorin Caren Miosga wird als Nachfolgerin von Anne Will den Sonntagstalk der ARD moderieren. Ihre Aufgabe bei den "Tagesthemen" wird sie dafür abgeben, wie die ARD-Programmdirektion am Freitag in München mitteilte. "Der Sonntag nach dem 'Tatort' ist der Königsplatz des politischen Talks: die meistgesehene Gesprächssendung im deutschen Fernsehen", teilte ARD-Programmdirektorin Christine Strobl mit.
Tief Lambert richtet mit heftigen Unwettern Schäden an
Begleitet von schweren Unwettern ist das Tief Lambert über Deutschland hinweggezogen. Keller liefen voll, Straßen standen unter Wasser, Bäume knickten um, der Bahnverkehr war stark gestört - tausende Einsatzkräfte waren in mehreren Bundesländern von Donnerstagabend an im Einsatz. Mancherorts gingen in kurzer Zeit um die 100 Liter Regen pro Quadratkilometer nieder.
Wirtschaftsministerium erlaubt Verkauf von Viessmanns Wärmepumpen-Sparte
Das Bundeswirtschaftsministerium hat grünes Licht für den Verkauf der Wärmepumpen-Sparte des Heizungsherstellers Viessmann in die USA gegeben. Das Investitionsprüfungsverfahren habe keine Bedenken ergeben, sagte eine Ministeriumssprecherin am Freitag. Dies sei unter der Maßgabe erfolgt, dass die von den Vertragspartnern "untereinander vereinbarten Standort-Sicherungsklauseln" eingehalten werden.
Rassismus-Eklat: DFB kündigt entschlossenes Vorgehen an
Nach den rassistischen Beleidigungen gegen die U21-Nationalspieler Youssoufa Moukoko und Jessic Ngankam hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ein entschlossenes juristisches Vorgehen gegen die Täter angekündigt.
Synchronschwimmen: Historisches EM-Silber für Deutschland
Das deutsche Team hat bei der EM im Synchronschwimmen im Rahmen der Europaspiele für einen in mehrfacher Hinsicht historischen Erfolg gesorgt. Die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) gewann am Freitag im polnischen Oswiecim Silber in der Freien Kombination, es war die erste deutsche EM-Medaille seit 40 Jahren.
Durchsuchungen wegen Abrechnungsbetrugs in Corona-Testzentren in Braunschweig
In Braunschweig hat es Durchsuchungen wegen eines mutmaßlichen Abrechnungsbetrugs in zwei Corona-Testzentren gegeben. Ermittler durchsuchten am Donnerstag ein Wohnhaus und zwei Geschäftsräume eines 34-jährigen Tatverdächtigen, wie die Polizei Braunschweig am Freitag berichtete.
Gelockerte Regeln sollen ausländische Fachkräfte nach Deutschland locken
Die Reform der Einwanderungsregeln für den Zuzug von Fachkräften ist beschlossen. Der Bundestag stimmte dem Entwurf für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz am Freitag mit den Stimmen der Ampel-Fraktionen zu. Union und AfD stimmten dagegen, die Linke enthielt sich. Künftig soll es für qualifizierte Arbeitskräfte aus Ländern außerhalb der EU einfacher und attraktiver werden, eine Stelle in Deutschland anzunehmen.
Studie: Preise für Fahrräder und E-Bikes sinken "erstmals seit Jahren"
Erstmals seit Jahren sinken einer Studie zufolge die Preise für Fahrräder und Elektrobikes. Ein E-Bike etwa koste in Europa aktuell im Schnitt 2736 Euro, im kommenden Jahr werde dieser Preis auf 2604 Euro sinken, schätzt das Beratungsunternehmen EY. Das ist ein Rückgang um fünf Prozent. Die Lager der Händler seien nach den Lieferengpässen in der Corona-Pandemie wieder gut gefüllt, die Nachfrage habe gleichzeitig etwas nachgelassen, so die Begründung.
London: Russland richtet vor der Krim Kampfdelfine ab
Russland richtet auf der annektierten Halbinsel Krim nach britischen Angaben Delfine ab, die im Kampf gegen die Ukraine eingesetzt werden könnten. Bildmaterial zeige, dass sich im Hafen des Schwarzmeerflottenstützpunkts Sewastopol die Anzahl schwimmender Säugetiere - vermutlich Tümmler - seit vergangenem Jahr fast verdoppelt habe, erklärte das britische Verteidigungsministerium Freitag. Die Tiere seien "wahrscheinlich dafür gedacht, feindliche Taucher abzuwehren".
"Spiegel": Europarats-Entwicklungsbank stoppt Kredite für Oder-Ausbau
Die Entwicklungsbank des Europarats (CEB) hat laut einem Bericht des "Spiegel" die geplante Vergabe von Krediten für den umstrittenen Ausbau der Oder vorerst gestoppt. Das Magazin beruft sich auf ein Schreiben der CEB an den parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Michael Kellner (Grüne). Ursprünglich hätten dem Bericht zufolge 139 Millionen Euro als Kredit nach Polen fließen sollen, davon 114 Millionen Euro für Maßnahmen im Grenzgebiet.
Mehr als 2000 Einsätze bei Unwetter in Nordrhein-Westfalen
In Nordrhein-Westfalen sind Helferinnen und Helfer während des vergangenen Unwetters zu rund zweieinhalbtausend wetterbedingten Einsätzen ausgerückt. "Die beteiligten Stellen waren gut vorbereitet und waren Tag und Nacht da, wo sie sein mussten", sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Freitag in Düsseldorf vor Pressevertretern. Er dankte den rund fünfeinhalbtausend Einsatzkräften, die "kräftig arbeiten" hätten müssen.
Mannheimer Polizei ermittelt gegen 45-Jährigen wegen hundertfachem Missbrauchs
In Baden-Württemberg ermitteln die Behörden gegen einen 45-Jährigen, der des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen in über hundert Fällen verdächtigt wird. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, soll es zu den Taten in den Jahren 1993 bis 2022 gekommen sein. Insgesamt waren demnach 18 Jungen im Alter zwischen elf und 17 Jahren betroffen.
Acht Meter hohe Wasserfontaine nach Unfall an Hydranten in München
Ein Lastwagen hat in einem Münchner Wohngebiet einen Hydranten umgefahren und damit eine acht Meter hohe Wasserfontaine ausgelöst. Anwohner alarmierten am Donnerstag die Feuerwehr, als bereits die Straße unter Wasser stand, wie die Feuerwehr München am Freitag berichtete.
Bundestag beschließt Fachkräfteinwanderungsgesetz
Der Bundestag hat das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz beschlossen. Das Gesetz wurde am Freitag mit den Stimmen der Ampel-Fraktionen verabschiedet. Es soll für qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland einfacher und attraktiver machen, eine Stelle in Deutschland anzunehmen. Vorgesehen ist unter anderem ein Punktesystem nach kanadischem Vorbild und die erleichterte Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse.
Russland will Botschafts-Verbot in Australien anfechten
Nach dem Stopp des Baus einer russischen Botschaft in unmittelbarer Nähe des Parlaments in Canberra will Russland gerichtlich gegen die entsprechende Entscheidung australischer Behörden vorgehen. Moskau habe beschlossen, "die Gültigkeit der Gesetzgebung auf verfassungsrechtlicher Basis" vor dem höchsten Gericht Australiens anzufechten, sagte ein Sprecher der australischen Regierung am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.
Neue Bahnstrecke zwischen Berlin und Paris soll über Frankfurt verlaufen
Die geplante neue Schienendirektverbindung zwischen Paris und Berlin wird voraussichtlich über Frankfurt und Saarbrücken verlaufen. Die Deutsche Bahn und die französische SNCF hätten sich darauf verständigt, "zunächst die Verknüpfung von existierenden Verbindungen Paris-Frankfurt und Frankfurt-Berlin zu untersuchen", erklärte die Bahn am Donnerstagabend. "Das macht nach aktueller Planung eine Streckenführung über Saarbrücken wahrscheinlich."
Luftwaffe und Politik ziehen positive Bilanz zu Großmanöver "Air Defender"
Nach dem groß angelegten Luftwaffenmanöver "Air Defender" haben Bundeswehr und Politik eine positive Bilanz gezogen. Luftwaffen-Inspekteur Ingo Gerhartz berichtete am Freitag von viel Lob der Nato-Verbündeten für die deutschen Organisatoren. Die Union begrüßte, dass Deutschland angesichts der Bedrohung durch Russland gezeigt habe, dass es eine Führungsrolle übernehmen könne. Anders als befürchtet gab es bei der zehntägigen Übung kaum Störungen im zivilen Flugverkehr über Deutschland.
Scholz ruft auf Pariser Konferenz zu engerer Klima-Zusammenarbeit auf
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich für eine engere internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen den Klimawandel ausgesprochen. "Es geht darum, dafür zu sorgen, dass diejenigen, die die größten Herausforderungen haben, mit Naturkatastrophen nicht allein umgehen müssen", sagte Scholz am Freitag in Paris kurz vor Abschluss der Konferenz für einen neuen globalen Finanzpakt. "Wir brauchen Zusammenarbeit bei Klimazielen."
U21-EM: Faeser verurteilt rassistische Entgleisungen
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat die rassistischen Entgleisungen gegen die deutschen U21-Nationalspieler Youssoufa Moukoko und Jessic Ngankam mit scharfen Worten verurteilt. "Die rassistischen Beleidigungen gegen Youssoufa Moukoko und Jessic Ngankam sind menschenverachtend und widerwärtig", schrieb Faeser bei Twitter: "Unsere Nationalspieler zeigen die beste Seite unseres modernen und vielfältigen Deutschlands, diese rassistischen Kommentare zeigen die hässlichste Seite."
Prozess nach Tod von fünf Monate altem Baby in Brandenburg begonnen
Nach dem Tod seines fünf Monate alten Sohnes durch ein Schütteltrauma muss sich seit Freitag ein 44-Jähriger vor dem Cottbuser Landgericht verantworten. Zu Prozessbeginn wurde die Anklage verlesen, wie ein Sprecher sagte. Diese wirft dem Mann aus der Gemeinde Döbern Totschlag vor.
Anklage gegen mutmaßlichen Mitarbeiter von marokkanischem Geheimdienst erhoben
Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Mitarbeiter des marokkanischen Geheimdienstes erhoben. Dem Marokkaner Mohamed A. wird vorgeworfen, in Deutschland lebende Anhänger der marokkanischen Hirak-Protestbewegung ausspioniert zu haben, wie die Karlsruher Behörde am Freitag mitteilte. Der Nachrichtendienst soll ihm dafür Reisen im Wert von 5000 Euro finanziert haben.
WM-Test: DFB-Frauen ohne erkrankte Oberdorf gegen Vietnam
Die deutschen Fußballerinnen müssen beim vorletzten WM-Test gegen Vietnam ohne Lena Oberdorf auskommen. Die Mittelfeldspielerin vom VfL Wolfsburg reiste aufgrund eines Infektes nicht mit zum Länderspiel am Samstag (18.15 Uhr/ZDF) in Offenbach, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag mitteilte.
Bericht: Bundesministerien dürfen über acht Milliarden Euro mehr ausgeben
Trotz der verordneten Sparrunde gewährt Finanzminister Christian Lindner (FDP) einem Bericht zufolge zehn von 16 Ressorts im Haushalt 2024 mehr Geld als in der bisherigen Finanzplanung vorgesehen. Das geht aus einer Auflistung der Ausgabedeckel für sämtliche Ministerien hervor, wie der "Spiegel" berichtete. Demnach bekommt Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) 5,8 Milliarden Euro statt 5,2 Milliarden Euro. Der Etat von Innenministerin Nancy Faeser (SPD) werde um gut 700 Millionen Euro auf rund 13 Milliarden Euro aufgestockt.
Republikaner starten Prozess für Amtsenthebungsverfahren gegen Joe Biden
Das von den oppositionellen Republikanern kontrollierte US-Repräsentantenhaus hat den Prozess für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Joe Biden begonnen. Die Abgeordneten der Republikanischen Partei stimmten am Donnerstag dafür, eine entsprechende Resolution ihrer Rechtsaußen-Abgeordneten Lauren Boebert an die Ausschüsse für Justiz und Heimatschutz zu übergeben. Darin werfen sie Biden im Streit um die Grenzpolitik "Machtmissbrauch" und "Amtspflichtverletzung" vor.
Bauprojekt auf Anwesen von Neymar wegen Verstößen gegen Umweltauflagen gestoppt
Die brasilianischen Behörden haben ein großes Bauprojekt auf dem Luxusanwesen von Fußballstar Neymar im Bundesstaat Rio de Janeiro wegen Verstößen gegen Umweltauflagen gestoppt. Wie die Behörden am Donnerstag mitteilten, wurde mit dem Bau begonnen, obwohl noch keine "Umweltgenehmigung" vorlag. Dem Spieler von Paris St. Germain und der brasilianischen Nationalmannschaft droht nun eine Geldstrafe von umgerechnet knapp einer Million Euro.
Kennedy Center ehrt Billy Crystal und Rapperin Queen Latifah
Der Komiker und Schauspieler Billy Crystal und die Rapperin Queen Latifah erhalten in diesem Jahr die renommierten Preise für darstellende Kunst des Kennedy Centers in Washington. Wie das größte Kulturzentrum in der US-Hauptstadt am Donnerstag mitteilte, werden außerdem die Sopranistin Renée Fleming, Popikone Dionne Warwick und Barry Gibb, das einzige noch lebende Mitglied der Bee Gees, geehrt.
Per Haftbefehl Gesuchter klingelt selbst bei Polizeirevier am Hamburger Bahnhof
Ein per Haftbefehl gesuchter 51-Jähriger hat selbst bei einem Revier der Bundespolizei am Hamburger Bahnhof geklingelt - und so seine eigene Festnahme ermöglicht. Wie die Behörde mitteilte, klingelte der Betrunkene am frühen Freitagmorgen und berichtete über die Sprechanlage von Streitigkeiten mit einem anderen Mann. Die Beamten nahmen daraufhin die Personalien der beiden Männer auf, die vopr dem Eingang standen.
Luftwaffe sieht Großübung "Air Defender" als "vollen Erfolg"
Das groß angelegte Luftwaffenmanöver "Air Defender 23" hat nach Einschätzung der Bundeswehr kaum zu Störungen im zivilen Flugverkehr geführt. Die zehntägige Übung mit 250 Flugzeugen aus 25 Ländern sei "absolut reibungslos" verlaufen, sagte der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, am Freitag. Dank der guten Planung der Deutschen Flugsicherung habe es im zivilen Luftverkehr "keinerlei Flugausfälle" gegeben und Verspätungen hätten sich dort nur "im geringen Minutenbereich" bewegt.
Siemens Energy zieht Gewinnprognose zurück - Kurs bricht ein
Der Energietechnikhersteller Siemens Energy muss wegen Qualitätsmängeln und einer Milliardenbelastung bei seiner Windanlagentochter Siemens Gamesa seine Gewinnprognose zurückziehen. Der Chef von Siemens Gamesa, Jochen Eickholt, sagte am Freitag in einer Telefonkonferenz, die Qualitätsprobleme seien "viel schlimmer, als ich es für möglich gehalten hätte". Die damit verbundenen Kosten liegen laut Siemens Energy "voraussichtlich bei über einer Milliarde Euro". Der Kurs der Aktie brach am Freitagmorgen um über 30 Prozent ein.