Letzte Nachrichten
Umwelthilfe zieht nach weiterer Niederlage mit Klimaklage vor Bundesgerichtshof
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) geht mit ihrer Klimaklage gegen den Autobauer Mercedes in die nächste Instanz. Die Umweltschützer kündigten am Dienstag an, vor den Bundesgerichtshof zu ziehen. Das Oberlandesgericht Stuttgart hatte die Klage vergangene Woche in zweiter Instanz als "offensichtlich unbegründet" abgewiesen.
Verbraucherschützer verklagen Vodafone wegen unzulässiger Preiserhöhungen
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) verklagt den Telekommunikationsanbieter Vodafone wegen "unzulässiger" Preiserhöhungen. Vodafone habe in diesem Jahr bei laufenden Internet- und Festnetzanschlüssen die Basispreise erhöht, aus Sicht des vzbv ohne Grundlage, wie er am Dienstag mitteilte. Millionen Kundinnen und Kunden seien betroffen. Die Verbraucherschützer nutzen daher die Sammelklage.
Drei Festnahmen nach Schlag gegen großes Drogenlabor in Rheinland-Pfalz
Im rheinland-pfälzischen Neuwied hat die Polizei ein großes Drogenlabor ausgehoben. Es habe sich um ein "hochprofessionelles" Labor zur Herstellung von Amphetaminen gehandelt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Koblenz am Dienstag mit. Drei Tatverdächtige wurden festgenommen.
Bundeswehr soll eigene Waffen einfacher an Israel abgeben können
Die Bundeswehr soll nach dem Willen der Bundesregierung Waffen aus eigenen Beständen kostenlos an Israel abgeben können. Bislang galt diese Regelung nur für die uneingeschränkte Abgabe von Bundeswehr-Material an die Ukraine; in dem auf Montag datierten aktualisierten Entwurf aus dem Bundesfinanzministerium für den Bundeshaushalt 2024, welcher der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag, wird diese Regelung auf Israel ausgeweitet. "Dies ist aufgrund der aktuellen Bedrohungslage geboten und gerechtfertigt", heißt es in dem Haushaltsvermerk.
62 Kilogramm Zwei-Euro-Münzen im Auto: Mann zu Bewährungsstrafe verurteilt
Bayerische Bundespolizisten haben bei einer Kontrolle an der Grenze zu Österreich 62 Kilogramm Zwei-Euro-Münzen in einem Auto gefunden. Die offenbar entwerteten Münzen waren an verschiedenen Orten in dem aus Österreich kommenden Wagen verstaut, der Ende April in Kiefersfelden die Grenze passieren wollte, wie die Staatsanwaltschaft Traunstein und das Zollfahndungsamt München am Dienstag mitteilten.
Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten bekommt Weihnachtsgeld
Mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland (53 Prozent) bekommt Weihnachtsgeld. Die Wahrscheinlichkeit, die Sonderzahlung zu erhalten, ist in Betrieben mit Tarifbindung mit 77 Prozent deutlich höher als in Unternehmen ohne Tarifvertrag (42 Prozent), wie das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf am Dienstag mitteilte. Große Unterschiede gibt es demnach weiterhin zwischen Ost- und Westdeutschland.
FC Bayern: Marketing-Vorstand Jung hört auf
Der FC Bayern muss sich auf die Suche nach einem neuen Mitglied des Vorstands begeben. In der Aufsichtsratssitzung der Münchner am Montag kündigte Marketing-Vorstand Andreas Jung (61) an, seinen im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag nach 27 Jahren nicht verlängern zu wollen.
Bundesrechnungshof kritisiert unpassende Integrationsangebote
Der Bundesrechnungshof wirft dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) vor, bei den Integrationsangeboten für Asylsuchende Gelder falsch und unkontrolliert einzusetzen. Das berichtete die "Bild" am Dienstag unter Berufung auf ein Schreiben an Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und den Haushaltsausschuss des Bundestags. Demnach bietet das Bamf unter anderem Integrationskurse den falschen Zielgruppen an.
In Deutschland leben mehr Frauen als Männer
In Deutschland leben mehr Frauen als Männer - in den jüngeren Altersgruppen sind Männer aber in der Überzahl. Im Schnitt kommen in Deutschland 971 Männer auf 1000 Frauen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Hauptgrund dafür sei der deutliche Frauenüberschuss bei Menschen über 65 Jahren.
Kampf um Rettung von 40 Bauarbeitern aus eingestürztem Tunnel in Indien geht weiter
Im Norden Indiens haben am Dienstag den dritten Tag in Folge mehr als hundert Einsatzkräfte darum gekämpft, 40 in einem eingestürzten Straßentunnel verschütte Arbeiter zu befreien. "Unser größter Durchbruch ist, dass wir Kontakt (zu den Verschütteten) hergestellt haben und die Versorgung mit Sauerstoff und Lebensmitteln funktioniert", sagte Behördenvertreter Abhishek Ruhela der Nachrichtenagentur AFP.
Pistorius: EU verfehlt Munitions-Ziel für die Ukraine
Nach Einschätzung von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) wird die Europäische Union ihr Ziel verfehlen, der Ukraine bis März eine Million Artillerie-Geschosse zu liefern. "Die eine Million werden nicht erreicht, davon muss man ausgehen", sagte Pistorius am Dienstag bei einem Treffen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel. Pistorius rief die Rüstungsindustrie auf, ihre Produktion hochzufahren.
Bartsch ruft Linke vor Fraktions-Auflösung zu Neuanfang auf
Vor dem geplanten Beschluss zur Selbstauflösung der Linksfraktion im Bundestag hat Noch-Fraktionschef Dietmar Bartsch seine Partei zu einem Neuanfang aufgerufen. "Die Linke ist nicht tot, aber es liegt an uns, ob wir einen Aufbruch hinkriegen", sagte Bartsch am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Mit der "lähmenden Selbstbeschäftigung" und mit Streit müsse es vorbei sein.
Zwei Männer in Hannover erstochen - Täter geflohen
In Hannover sind in der Nacht zum Dienstag zwei Männer erstochen worden. Die Taten lagen dabei nur eine knappe halbe Stunde und einige hundert Meter auseinander, wie eine Polizeisprecherin in der niedersächsischen Landeshauptstadt sagte. Die Polizei spreche aktuell von einem Tatzusammenhang, ermittle aber in alle Richtungen.
Stahlindustrie: Arbeitgeber legen Angebot vor - IG Metall: "Völlig unzureichend"
In den Tarifverhandlungen der nordwestdeutschen und ostdeutschen Stahlindustrie haben die Arbeitgeber zum Auftakt ein Angebot vorgelegt. Sie schlugen am Montagabend 3,1 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von 15 Monaten vor, wie der Arbeitgeberverband Stahl mitteilte. Die IG Metall wies dies als "völlig unzureichend" zurück.
Untersuchung zum Industriestandort Deutschland: Attraktivität nimmt rapide ab
Der Industriestandort Deutschland verliert einer Untersuchung zufolge rapide an Attraktivität. Zwei Drittel der von ihr befragten Unternehmen hätten bereits Teile ihrer Wertschöpfung ins Ausland verlagert, erklärte die Beratungsfirma Deloitte am Dienstag. In den Bereichen Maschinenbau und Automobile gehen demnach besonders viele der befragten Entscheidungsträger von einer weiter sinkenden Standortattraktivität aus.
Letzter Drive entscheidet: Broncos schlagen Bills
Durch ein Field Goal kurz vor Ablauf der Uhr haben die Denver Broncos die Buffalo Bills im Monday-Night-Game der Football-Profiliga NFL geschlagen und ihren dritten Sieg in Serie gefeiert. Kicker Wil Lutz sorgte für das 24:22, Denver steht nach dem Auswärtserfolg nun bei einer 4:5-Bilanz. Buffalo (5:5) erlebte derweil den nächsten Rückschlag in einer bislang enttäuschenden Saison.
Schwacher Schröder siegt mit Raptors nach Comeback
Trotz großer Probleme bei Weltmeister Dennis Schröder haben die Toronto Raptors in der Basketball-Profiliga NBA einen Comeback-Sieg gefeiert. Nach zwischenzeitlichem 23-Punkte-Rückstand feierten die Kanadier ein 111:107 über die Washington Wizards und stehen nun bei einer 5:5-Bilanz.
Banger Blick in Zukunft: Deutsche fürchten Klimawandel und soziale Konflikte
Die globale Klimakrise und zunehmende gesellschaftliche Konflikte stellen aus Sicht der deutschen Bevölkerung die größten Risiken für die künftige Entwicklung des Landes dar. Das geht aus dem aktuellen Future Risks Report des Versicherungskonzerns Axa in Köln hervor, welcher der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag. Dieser basiert auf mehreren repräsentativen Meinungsumfragen.
Nach Trainerwechsel: Draisaitl trifft, Edmonton siegt
Nach dem Trainerwechsel ist den Edmonton Oilers um Eishockeystar Leon Draisaitl ein weiterer Schritt aus der Krise gelungen. Im ersten Spiel unter dem neuen Headcoach Kris Knoblauch gewannen die Kanadier in der Profiliga NHL 4:1 gegen die New York Islanders. Draisaitl erzielte sein sechstes Saisontor und war an allen drei weiteren Treffern beteiligt. Der Stürmer verbuchte seine Assists Nummer 11 bis 13.
Eintracht-Frauen: "Haben uns das hart erarbeitet"
Die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt starten mit großer Vorfreude und ebenso großen Zielen in ihre Gruppenphasen-Premiere in der Königsklasse. "Für jede Spielerin ist es etwas Besonderes, Champions League spielen zu dürfen. Wir haben es uns hart erarbeitet, dass wir hier sind. Nun wollen wir zeigen, dass wir das auch verdient haben", sagte die österreichische Nationalspielerin Barbara Dunst vor dem Auftaktspiel am Dienstag (18.45 Uhr/DAZN) bei Schwedens Rekordmeister FC Rosengard in Malmö.
Streich will "Aufklärung und Bildung" gegen Antisemitismus
Freiburgs Trainer Christian Streich ruft zum Kampf gegen Antisemitismus auf. "80 Jahre nach Auschwitz ist es in eine Richtung gegangen, wo man sagen muss, dass wir Aufklärung und Bildung brauchen", sagte der 58-Jährige am Montagabend nach der Verleihung des Julius Hirsch Preises, bei der Streich mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet wurde.
Zverev will mehr: "Bin hier, um Matches zu gewinnen"
Nach seinem Traumauftakt bei den ATP Finals in Turin fühlt sich Olympiasieger Alexander Zverev bestens gerüstet für die nächsten Aufgaben. "Das war ein sehr guter Start ins Turnier. Und ich freue mich auf das, was kommt", sagte der 26-Jährige nach dem Erfolg gegen den spanischen Wimbledonsieger Carlos Alcaraz mit Blick auf die weiteren Gruppenspiele gegen die Russen Daniil Medwedew und Andrej Rublew.
Indonesiens Präsident fordert von Biden mehr Einsatz für Ende der Gewalt im Gazastreifen
Indonesiens Präsident Joko Widodo hat von US-Präsident Joe Biden mehr Einsatz gefordert, um die Gewalt im Gazastreifen zu beenden und einen Waffenstillstand herbeizuführen. "Indonesien appelliert an die USA, mehr zu tun, um die Gräueltaten im Gazastreifen zu stoppen", sagte der Präsident des Landes mit der größten muslimischen Bevölkerung weltweit am Montag bei einem Besuch im Weißen Haus. "Ein Waffenstillstand ist ein Muss", betonte er.
Verbände: Klimaschutzgesetz stärken und nicht aushöhlen
Ein breites Bündnis von 50 Umwelt-, Entwicklungs- und Sozialverbänden stemmt sich gegen geplante Abschwächungen des Klimaschutzgesetzes durch die Ampel-Koalition. "Wir fordern die Abgeordneten auf, das Klimaschutzgesetz zu stärken – für verbindlichen, ambitionierten und sozial gerechten Klimaschutz", heißt es dagegen in einer gemeinsamen Erklärung, die am Dienstag in Berlin veröffentlicht wird und die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.
Frankreichs Senat stimmt über verschärftes Einwanderungsgesetz ab
Der französischer Senat stimmt am Dienstag (14.30 Uhr) über das zuletzt stark verschärfte Einwanderungsgesetz ab. Der Gesetzentwurf soll dann vom 11. Dezember an in der Nationalversammlung debattiert werden. Die Senatoren hatten unter anderem einen Artikel gekippt, nach dem Migranten, die in Branchen mit Personalmangel arbeiten, eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen sollten.
EU-Verteidigungsminister beraten über Lage in der Ukraine
Die Verteidigungsminister der Europäischen Union befassen sich am Dienstag in Brüssel mit der Lage in der Ukraine (ab 11.15 Uhr). Auf dem Programm steht zunächst ein Arbeitsfrühstück mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Bei dem Ministerrat geht es um die Forderung des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell, den gemeinsamen Militärhilfe-Fonds für die Ukraine um 20 Milliarden Euro zu erhöhen.
Niederländischer König Willem-Alexander zu Besuch in Nordrhein-Westfalen
Der niederländische König Willem-Alexander wird am Dienstag (09.00 Uhr) zu einem Besuch in Nordrhein-Westfalen erwartet. In Recklinghausen wird er am Vormittag von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) empfangen. Im Anschluss informieren sich beide über verschiedene Wasserstoffprojekte. Dazu besuchen sie zunächst den Chemiepark in Marl sowie anschließend das Forschungsinstitut Zentrum für Brennstoffzellentechnik in Duisburg.
Scholz empfängt griechischen Ministerpräsidenten Mitsotakis im Bundeskanzleramt
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) empfängt am Dienstag um 11.00 Uhr den griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis im Bundeskanzleramt in Berlin. Wie Regierungssprecher Steffen Hebestreit mitteilte, werden sich Scholz und Mitsotakis in einem Gespräch über bilaterale, europapolitische und sicherheitspolitische Themen austauschen. Danach sei für 12.30 Uhr eine gemeinsame Presseunterrichtung geplant.
Habeck-Video zum Thema Antisemitismus mehr als 42 Millionen Mal aufgerufen
Ein Video von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) von Anfang November, in dem er sich zum Krieg im Gazastreifen äußert und den Antisemitismus in Deutschland verurteilt, hat bis zum vergangenen Sonntag (12. November) mehr als 42 Millionen Aufrufe verzeichnet. Kommentiert wurde das Video mehr als 43.000 Mal, wie das Wirtschaftsministerium auf Anfrage der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag) mitteilte.
Schüler aus vier Bundesländern gewinnen Geschichtswettbewerb von Bundespräsident
Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen, Berlin, Baden-Württemberg und Niedersachsen haben mit Recherchen zur Geschichte des Wohnens in Deutschland die ersten fünf Plätze des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten belegt. Sie erforschten unter anderem Arbeitersiedlungen im Ruhrgebiet, die NS-Vergangenheit eines Karlsruher Mieter- und Bauvereins sowie die Rückübertragung von Häusern nach der Wiedervereinigung in der DDR, wie die Körber-Stiftung am Dienstag in Hamburg mitteilte. Sie richtet den Geschichtswettbewerb aus.
Langjähriger Burghauptmann von Thüringer Wartburg gestorben
Der langjährige Chef der Thüringer Wartburg ist tot. Wie Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) am Montag mitteilte, starb Günter Schuchardt im Alter von 69 Jahren. Schuchardt hatte viele Jahre der Pflege und Förderung der Wartburg bei Eisenach gewidmet. Seit 1987 war er dort tätig, von 1995 bis 2021 als sogenannter Burghauptmann. In seine Zeit fiel auch die Aufnahme der Burg in die Unesco-Welterbeliste im Jahr 1999.
Biden ruft Israel zu Schutz von Al-Schifa-Krankenhaus in Gaza auf
US-Präsident Joe Biden hat Israel dazu aufgerufen, im Kampf gegen die radikalislamische Hamas Rücksicht auf das Al-Schifa-Krankenhaus in der Stadt Gaza zu nehmen. "Das Krankenhaus muss geschützt werden", sagte Biden am Montag im Weißen Haus zu Journalisten. "Es ist meine Hoffnung und Erwartung, dass es mit Blick auf das Krankenhaus weniger intrusive Handlungen gibt." Die USA stünden mit Israel deswegen in Kontakt.