Letzte Nachrichten
Handelskonflikt mit China: Geschäftsklima in Autoindustrie gesunken
Das Geschäftsklima in der deutschen Automobilindustrie hat sich im Mai deutlich verschlechtert. Der entsprechende Indikator fiel im vergangenen Monat auf minus 8,6 Punkte - nach minus 2,4 Punkten im April, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag mitteilte. Grund dafür ist den Forschern zufolge auch die unklare Lage bezüglich des Handelsstreits zwischen China und den USA sowie Europa zu Elektroautos.
Parlamentswahl in Indien: Partei von Modi nach Teilauszählung in Führung
Nach der Parlamentswahl in Indien liegt die Partei von Premierminister Narendra Modi nach Auszählung von einem Viertel der Stimmen mit 39,3 Prozent in Führung. Wie die Wahlkommission am Dienstag erklärte, kommen die hindu-nationalistische Bharatiya Janata Party (BJP) und ihre Koalitionspartner auf mindestens 281 Sitze im Parlament - mehr als die 272 Sitze, die für eine Mehrheit erforderlich sind.
Zahl der Wärmepumpen in neuen Wohngebäuden deutlich gestiegen
Die Zahl der Wärmepumpen in neu gebauten Wohngebäuden ist deutlich gestiegen: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, nutzten 64,6 Prozent und damit knapp zwei Drittel der im vergangenen Jahr fertiggestellten Wohngebäude Wärmepumpen als primäre, also überwiegend für das Heizen eingesetzte Energiequelle. Das war verglichen mit dem Vorjahr ein Anstieg um acht Prozentpunkte, verglichen mit 2014 hat sich die Zahl mehr als verdoppelt.
Regensburger Oberbürgermeisterin warnt vor Hochwassertourismus
Die Oberbürgermeisterin der aktuell vom Hochwasser betroffenen Stadt Regensburg, Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD), hat vor Hochwassertourismus gewarnt. "Wir haben ohnehin viele Touristen, aber da sind jetzt auch die Einheimischen unterwegs. Bitte nicht gehen und schauen, wie es steht", sagte Maltz-Schwarzfischer am Dienstag im Bayerischen Rundfunk. Vor allem sollten Besucher nicht auf die Stege gehen, da dort Helfer unterwegs sein können müssen.
Bericht: FDP-Fraktion im Bundestag plant Reform des Steikrechts
Die FDP-Bundestagsfraktion plant einem Bericht zufolge Einschränkungen des Streikrechts im Bereich der öffentlichen Infrastruktur. Wie das Portal Table.Briefings am Montag unter Bezug auf ein Positionspapier berichtete, fordert die FDP unter anderem eine Ankündigungsfrist und anschließende Abkühlungsphase von 72 Stunden bei Arbeitskämpfen. Scharfe Kritik dafür gab es von den Linken.
Neuer erklärt Lapsus: "Klare Situation"
Es war eine Schrecksekunde für die deutschen Fans, vor allem aber für Rückkehrer Manuel Neuer. Im Länderspiel gegen die Ukraine kam der 38-Jährige in der 88. Minute weit aus seinem Tor und chippte den Ball direkt auf den heranstürmenden Andrej Jarmolenko. Der Ukrainer köpfte die Kugel seinem Kollegen Artem Dowbyk in den Lauf und Sekunden später lag sie im Netz. Glück für Neuer: Der Schützenkönig der spanischen La Liga stand im Abseits. So blieb es beim 0:0.
Zverev nach Sieg gegen Rune: "Ich will weitermachen"
Schwer erleichtert, aber ziemlich platt: Alexander Zverev hat nach seinem Viertelfinaleinzug bei den French Open sofort in den Regenerations-Modus geschaltet. "Jetzt habe ich achteinhalb Stunden gespielt an den vergangenen drei Tagen und muss mich wieder fit machen", sagte Zverev: "Das Turnier ist nicht vorbei für mich, ich will weitermachen."
Nagelsmann macht Beier EM-Hoffnungen
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat bei Maximilian Beier große Hoffnungen auf eine EM-Teilnahme geweckt. "Er hat sie auf jeden Fall wahrscheinlicher gemacht", sagte Nagelsmann nach Beiers Länderspieldebüt. Der Stürmer der TSG Hoffenheim war gegen die Ukraine in Nürnberg (0:0) in der 59. Minute eingewechselt worden und hat das deutsche Spiel belebt, hatte mit einem Aluminiumtreffer aber Pech.
Hrubesch spornt Freigang an: "Da geht mehr"
Laura Freigang hat selbstverständlich einen der rar gesäten Olympia-Kaderplätze im Visier. "Ich würde mich natürlich über die Nominierung freuen. Das ist kein Geheimnis", sagte die Fußball-Nationalspielerin von Eintracht Frankfurt vor dem letzten Casting für die Sommerspiele: "Und ich weiß, dass das absolut keine Selbstverständlichkeit für mich ist, zu so einem Turnier mitzufahren."
Hainer: FC Bayern wird "nie abdriften"
Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer hat den Fans und Mitgliedern in Bezug auf die Grundwerte des Rekordmeisters Konstanz versprochen. "Wir erleben gerade, wie eine Partei wie die AfD die Gesellschaft spaltet. Der FC Bayern muss zeigen, dass man seinen Kurs halten muss – wir werden nie abdriften, nicht nach links und niemals nach rechts", betonte Hainer im Vereinsmagazin 51.
Staatliche Förderbank KfW verkauft 110 Millionen Telekom-Aktien
Die staatliche Förderbank KfW reduziert ihren Anteil an der Deutschen Telekom. Wie die KfW am Montag mitteilte, sollen 110 Millionen Aktien an institutionelle Investoren verkauft werden. Mit dem Verkauf werde der Gesamtanteil der von der KfW und dem Bund gehaltenen Aktien auf etwa 27,8 Prozent sinken.
Berichte: Biden plant verschärfte Regeln für Migranten an der Grenze zu Mexiko
US-Präsident Joe Biden plant Medienberichten zufolge verschärfte Regeln für Migranten an der Grenze zu Mexiko. Biden wolle eine Exekutivverordnung unterzeichnen, die es den Behörden ermöglichen würde, illegal eingereiste Migranten abzuschieben, ohne dass ihre Asylanträge zuvor bearbeitet wurden, berichteten mehrere US-Medien am Montag. Dies würde den Berichten zufolge dann gelten, wenn die Zahl der Migranten, die die Grenze überqueren, stark ansteigt. Ein Beamter im Weißen Haus wollte die Berichte nicht bestätigen.
Ergebnis der Parlamentswahl in Indien wird verkündet: Sieg von Modi erwartet
In Indien soll am Dienstag das Ergebnis der über mehrere Wochen abgehaltenen Parlamentswahl verkündet werden - es wird ein Sieg der Partei von Regierungschef Narendra Modi erwartet. Der 73-Jährige ist auch nach einem Jahrzehnt an der Macht in weiten Teilen der Bevölkerung populär, seine Gegner sind durch interne Machtkämpfe und politisch motivierte Strafverfahren geschwächt.
Bund und Länder unterzeichnen Startchancen-Programm für Brennpunktschulen
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) und die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die saarländischen Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD), unterzeichnen am Dienstag (12.00 Uhr) in Berlin die Vereinbarungstexte für das Startchancen-Programm. Im Anschluss (12.15 Uhr) wollen beide bei einer Pressekonferenz darüber informieren. Bund und Länder hatten sich Anfang Februar auf das Programm geeinigt. Schulen an sozialen Brennpunkten sollen damit in den kommenden zehn Jahren mit 20 Milliarden Euro gestärkt werden.
Staatsmedien: Chinesische Sonde hebt mit Proben von Mondrückseite ab
Das Aufstiegsmodul der chinesischen Sonde "Chang'e-6" ist nach Angaben von Staatsmedien von der Rückseite des Mondes abgehoben. Es habe Proben von der Rückseite des Mondes bei sich, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag unter Berufung auf die Nationale Raumfahrtbehörde Chinas und sprach von einer "beispiellosen Leistung in der Geschichte der menschlichen Monderforschung".
Zverev erreicht Viertelfinale der French Open
Alexander Zverev steht zum vierten Mal in Serie im Viertelfinale der French Open. Der 27 Jahre alte Olympiasieger aus Hamburg setzte sich in der Nacht zum Dienstag mit 4:6, 6:1, 5:7, 7:6 (7:2), 6:2 gegen den sechs Jahre jüngeren Dänen Holger Rune durch. Zverev trifft in der Runde der letzten Acht nun auf den Australier Alex de Minaur.
Schreckmoment nach Länderspiel: Polizei gibt aber Entwarnung
Kurzer Schreckmoment nach dem Länderspiel: Die Polizei Nürnberg hat nach der Begegnung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Ukraine (0:0) vor einer "konkreten Gefahrensituation im Außenbereich des Stadions" gewarnt. Auch die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann konnte das Max-Morlock-Stadion zunächst nicht verlassen. Eine Viertelstunde später gab die Polizei aber Entwarnung. "Unsere Einsatzkräfte konnten die Situation aufklären. Es bestand keine Gefahr", hieß es in einer Durchsage.
Klimastreik in Berlin: Aktivist im Hungerstreik in Krankenhaus eingeliefert
Ein Klimaaktivist, der sich seit Monaten im Regierungsviertel in Berlin im Hungerstreik befindet, ist nach Angaben der Kampagne "Hungern bis ihr ehrlich seid" in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Ärzte hatten den Zustand des Mannes, der sich seit 89 Tagen im Hungerstreik befindet, zuletzt als "akut lebensgefährlich" eingestuft, hieß es in einer Mitteilung am Montagabend.
Djokovic im Viertelfinale: "Weiß nicht, ob ich spielen kann"
Titelverteidiger Novak Djokovic hat mit einem weiteren Kraftakt das Aus bei den French Open vermieden - fürchtet aber, für das Viertelfinale nicht rechtzeitig fit zu werden. "Ich weiß nicht, wie es morgen oder übermorgen ist und ob ich in der Lage sein werde, auf den Platz zu gehen", sagte der 37 Jahre alte Serbe: "Aber ich hoffe es. Wir werden sehen, was passiert."
Kleiner Stimmungsdämpfer für die DFB-Auswahl
Die Vorfreude ist groß, aber noch läuft nicht alles rund. Ohne ihre beiden Säulen Toni Kroos und Antonio Rüdiger hat die deutsche Nationalmannschaft elf Tage vor dem Eröffnungsspiel der EM einen kleinen Stimmungsdämpfer erlitten. Beim wahren Härtetest gegen den EM-Teilnehmer Ukraine reichte es vor den Augen von Bundeskanzler Olaf Scholz im Max-Morlock-Stadion von Nürnberg trotz zeitweise guter Ansätze lediglich zu einem 0:0.
Biden bei Ukraine-Gipfel in der Schweiz nicht dabei - Vize Harris kommt
Die USA werden beim Friedensgipfel für die Ukraine Mitte Juni in der Schweiz von Vizepräsidentin Kamala Harris vertreten werden. Harris werde zusammen mit dem Nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan zu dem Treffen reisen, teilte das Weiße Haus am Montag mit. Präsident Joe Biden wird demnach also nicht an dem Gipfel teilnehmen.
Djokovic kämpft sich ins Viertelfinale von Paris
Titelverteidiger Novak Djokovic hat mit einem weiteren Kraftakt das Aus bei den French Open vermieden und darf weiter vom nächsten Titel in Paris träumen. Der an Position eins gesetzte Serbe gewann gegen den Argentinier Francisco Cerundolo (Nr. 23) 6:1, 5:7, 3:6, 7:5, 6:3, zog ins Viertelfinale ein und feierte nach 4:39 Stunden Spielzeit seinen 370. Sieg bei einem Grand Slam.
Messerangriff von Mannheim: Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen
Nach der Messerattacke von Mannheim hat der Generalbundesanwalt die Ermittlungen an sich gezogen. Grund dafür ist die besondere Bedeutung des Falls, wie eine Sprecherin der Behörde am Montag der Nachrichtenagentur AFP sagte. Bei dem Angriff auf Mitglieder der islamkritischen Bürgerbewegung Pax Europa am Freitag war ein Polizist schwer verletzt worden, er starb später an seinen Verletzungen.
Basketball-Bundesliga mit 17 Teams in der Saison 2024/25
Die Basketball-Bundesliga geht nach dem Verzicht des Zweitligameisters PS Karlsruhe Lions mit 17 Mannschaften in die Saison 2024/25. Dies teilte die Liga am Montag mit. Aus der ProA steigt damit einzig Vizemeister Fraport Skyliners aus Frankfurt auf, Karlsruhe dagegen reichte keine Lizenzunterlagen ein und verzichtete auf den Aufstieg. Als Absteiger aus der Bundesliga standen die Tigers Tübingen und die Hakro Merlins Crailsheim fest.
Brexit-Verfechter Farage kündigt Kandidatur für Parlamentswahl in Großbritannien an
Nachdem er zunächst eine Kandidatur ausgeschlossen hatte, will der rechtspopulistische Politiker und Brexit-Verfechter Nigel Farage nun doch bei der Parlamentswahl in Großbritannien antreten. "Ich habe meine Meinung geändert (...) Ich werde kandidieren", sagte der 60-Jährige am Montag bei einer Pressekonferenz in London. Farage tritt bei der Wahl am 4. Juli für den Wahlkreis Clacton im Südosten Englands als Kandidat der rechtspopulistischen Partei Reform UK an und wird laut eigenen Angaben auch den Vorsitz der früheren Brexit-Partei übernehmen.
DFB baut Ukraine-Hilfe aus
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) baut seine Hilfe für die Ukraine aus. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Andrij Schewtschenko, der Präsident des Ukrainischen Fußball-Verbandes (UAF), vor dem Länderspiel der beiden Nationalmannschaften in Nürnberg.
Flugausfälle während Corona: Lufthansa stimmt in den USA Millionenerstattung zu
Die Lufthansa hat in den USA in Flugkostenerstattungen von insgesamt 775 Millionen Dollar (712 Millionen Euro) an Passagiere eingewilligt, deren Flüge während der Corona-Pandemie gestrichen oder deutlich verschoben worden waren. Zu dieser Summe kommt noch eine Strafzahlung an die US-Regierung von 1,1 Millionen Dollar hinzu, wie das Verkehrsministerium in Washington am Montag mitteilte.
Offiziell: Mbappe wechselt zu Real Madrid
Fußball-Superstar Kylian Mbappe wechselt ablösefrei zu Real Madrid. Nur zwei Tage nach dem Gewinn ihres 15. Champions-League-Titels machten die Königlichen die sich lange anbahnende Verpflichtung des ehemaligen Fußball-Weltmeisters von Paris St. Germain perfekt. Der 25 Jahre alte Franzose, der sich derzeit mit der Nationalmannschaft auf die EM in Deutschland vorbereitet, unterschrieb bei Real bis 2029.
Iranischer Parlamentspräsident Ghalibaf will bei Präsidentenwahl antreten
Im Iran will Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf bei der vorgezogenen Präsidentschaftswahl antreten. Der für eine konservative Linie bekannte Politiker erklärte bei seiner offiziellen Registrierung als Kandidat am Montag, als Präsident würde er vor allem die wirtschaftlichen Probleme des Iran angehen.
DFB-Team: Anton und Groß ersetzen Real-Champions
Julian Nagelsmann lässt seine angedachte EM-Formation weiter einspielen - mit zwei Ausnahmen: Im vorletzten Turniertest gegen die Ukraine in Nürnberg (20.45 Uhr/ARD) ersetzen der Stuttgarter Waldemar Anton und England-Legionär Pascal Groß die beiden Champions-League-Sieger Antonio Rüdiger und Toni Kroos. Das Duo stößt nach dem Triumph über Borussia Dortmund erst am Dienstag zur Nationalmannschaft.
Prozess wegen Waffenbesitzes gegen US-Präsidentensohn Hunter Biden begonnen
Dem US-Präsidentensohn Hunter Biden wird seit Montag im Ostküstenstaat Delaware der Prozess wegen mutmaßlich illegalen Waffenbesitzes gemacht. Dem 54-Jährigen droht eine Haftstrafe. Für Präsident Joe Biden bergen die juristischen Probleme seines Sohnes, dem auch noch ein Prozess wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung bevorsteht, politische Risiken: Er muss Schaden für seine Wahlkampagne für eine zweite Amtszeit befürchten.
Erste Bundeskanzlerin Österreichs gestorben
Die erste Bundeskanzlerin Österreichs, Brigitte Bierlein, ist tot. Bierlein sei am Montag, wenige Tage vor ihrem 75. Geburtstag, nach "kurzer, aber schwerer Krankheit" gestorben, teilte der Verfassungsgerichtshof mit. Dort war Bierlein die erste Präsidentin gewesen, bevor sie 2019 erste Kanzlerin der Alpenrepublik wurde.