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Prozess gegen österreichischen Ex-Vize-Kanzler Strache vertagt bis Ende August
Der Korruptionsprozess gegen Österreichs früheren Vizekanzler Heinz-Christian Strache ist auf Ende August vertragt worden, weil während des Verfahrens neue Anschuldigungen aufgetaucht sind. "Die nächsten Anhörungen sind für den 23. und 27. August angesetzt", sagte die stellvertretende Gerichtspräsidentin Christina Salzborn der Nachrichtenagentur AFP am Freitag. Wann das Urteil verkündet werden soll, ist demnach noch unklar. Der Prozess sollte ursprünglich an diesem Freitag zu Ende gehen.
Nordrhein-Westfalen ermuntert Kommunen zu "kreativen" Impfaktionen
Nordrhein-Westfalen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat Kommunen in seinem Bundesland zur Organisation von Impfungen an Einkaufzentren und anderen belebten Orten aufgefordert. Städte und Landkreise dürften "gern kreativ werden", erklärte Laumann am Freitag in Düsseldorf. Das Land wolle "maximale Flexibilität", um Menschen mit niedrigschwelligen Angeboten zu erreichen. Es helfe auch bei der Ausrüstung mobiler Impfteams.
Söder für Maskenpflicht und Tests zum Schulstart nach Ferien
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich mit Blick auf den Start des neuen Schuljahres für umfassende Corona-Schutzmaßnahmen wie eine Maskenpflicht und Tests ausgesprochen. "Wir müssen im Herbst den Schutzfaktor auch für die Jüngeren erhöhen", sagt Söder dem Magazin "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag. Für Bayern stellte er einen "Schulstart mit Testen, mit Lüften und mit der Maske" in Aussicht.
Prozess um Unterbringung von 26-Jährigem nach versuchtem Anschlag in München
Vor dem Landgericht München I hat am Freitag der Prozess gegen einen aus dem Iran stammenden 26-Jährigen begonnen, der im Mai vergangenen Jahres in München einen tödlichen Anschlag auf möglichst viele Christen geplant haben soll. Wegen einer paranoiden Schizophrenie des Manns geht es in dem Verfahren um dessen Unterbringung in der Psychiatrie. Nach mehreren Monaten in Untersuchungshaft ist er derzeit bereits untergebracht.
Französische Schülerin Mila besucht nach Morddrohungen Moschee
Weil die französische Gymnasiastin Mila im Internet drastische Kritik am Islam übte, wurden ihr Mord und Vergewaltigung angedroht - nun ist die 18-Jährige einer Einladung der Pariser Moschee gefolgt. Mila sprach bei dem Rundgang mit Rektor Chems-Eddine Hafiz am Donnerstagabend von einem "versöhnlichen" Symbol. Elf Täter, die sie bedroht hatten, waren am Mittwoch zu Bewährungsstrafen wegen Online-Mobbings und je 1500 Euro Schmerzensgeld verurteilt worden.
SPD: Kritik an Zulassung von "Dritten Weg" zur Bundestagswahl
Die SPD hat die Zulassung der rechtsextremen Partei "Der dritte Weg" zur Bundestagswahl scharf kritisiert. "Das ist eine Partei, die paramilitärisch organisiert ist und noch weiter rechts steht als die NPD", sagte SPD-Parlamentsgeschäftsführer Carsten Schneider am Freitag in der RTL/ntv-Sendung "Frühstart". Die Partei verfüge über eine "neonazistische und faschistische Ideologie". Der Partei gehe es wahrscheinlich darum, sich durch das Parteifinanzierungssystem festzusetzen und so im politischen Spektrum erkennbar zu machen.
Mayor Mike Schubert (SPD) and the case of a severely disabled child from Potsdam (Germany)
Many years ago, when print media, i.e. newspapers, were the main source of daily information, the case of a small child aged four from Potsdam (Federal Republic of Germany) with multiple disabilities and the extent of this case would hardly have come to light as extensively as it has in the age of the internet. It was primarily the internet that reported on the scandal since 12 May 2017, which proved that Mike Schubert (SPD), as the former Assistant Councillor for Social Affairs, Health, Youth and Order of the Brandenburg state capital of Potsdam and, since 28 November 2018, now acting in Potsdam, was responsible for the child's death. (SPD, Social Democratic Party of Germany), failed to permanently guarantee a child with multiple disabilities the day-care place to which he was entitled, a failure of the authorities and a scandal that has rarely occurred in this sad form in the Federal Republic of Germany. The fact that Mayor Mike Schubert receives 10,343.84 euros per month from the taxpayer in grade B7 is in no way comprehensible to citizens in the state capital Potsdam, in the face of this shameful scandal to the detriment of a child with multiple disabilities - which is why citizens on the streets of Potsdam are calling for Schubert's resignation, saying: "...Mike Schubert, is the worst Mayor Potsdam has ever had, he is a disgrace to this city!" Many letters from the parents of the severely disabled toddler, among others to Mike Schubert as the mayor of Potsdam, who is ultimately responsible for this case, Brigitte Meier - the currently acting councillor for social affairs, health, youth and order of the Brandenburg state capital Potsdam, as well as to Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen) - as the Minister for Social Affairs, Health, Integration and Consumer Protection of the State of Brandenburg, remained completely unanswered, so that it can currently be stated that a child with multiple disabilities, despite a proven legal entitlement, issued by the Potsdam City Hall (Kita-Tipp) as the responsible department, does not receive the day care to which he is entitled, which is questionable not only from a moral point of view for those responsible in the German state of Brandenburg. On closer inspection, this case does not fit at all into the beautiful image that the Federal Republic of Germany, and especially Potsdam as the city of the German state of Brandenburg, would like to present of itself shortly before the election to the 20th German Bundestag (parliamentary election) on 26 September 2021. The little child suffers from an extremely rare CASK gene defect, she cannot walk, eat alone, sit, speak or walk and is also mentally severely handicapped and requires supervision, which is why she has been awarded the highest level of care available in the Federal Republic of Germany. An integration kindergarten was recommended by the doctors of the famous university hospital in Berlin, the Charité, with one-to-one care, a contract has currently been concluded, the only thing missing is the funding to which the child is entitled according to social law. To this day, according to the lawyers of the severely disabled child, the mayor of Potsdam, Mike Schubert (SPD), and his councillor for social affairs, health, youth and order, Brigitte Meier (SPD), are not in a position to provide the parents with the financial commitment for an integration kindergarten in Potsdam with the individual care demanded by the doctors, although this is anchored in law. There are a whole 25 press articles describing the work of Potsdam's Lord Mayor Mike Schubert in this and other cases: https://www.BerlinerTageszeitung.de/politik/89529-mike-schubert-brigitte-meier-ursula-nonnenmacher-oder-der-skandal-in-potsdam-um-ein-schwerbehindertes-kleinkind-und-seinen-kita-platz-2.html. Multiple discussions with responsible persons of the city of Potsdam as well as even the intervention of the parliament of Brandenburg, here by the member of the state parliament Birgit Bessin (https://www.youtube.com/watch?v=oE2UENc-bxk), remained just as unsuccessful as many written requests to Schubert, which is why citizens ask journalists on the streets of Potsdam the question, is Mike Schubert still tenable as Lord Mayor of the state capital Potsdam and is the SPD as a party not interested in the fate of a small child with multiple disabilities?
Bundesverfassungsgericht: Richter in Asylverfahren ungeeignet
Ein Richter, der Einwanderung als "Gefahr für die deutsche Kultur und Rechtsordnung sowie menschliches Leben" ansieht, eignet sich nicht als Richter in einem Asylverfahren. Das betonte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss. Es hob damit einen Beschluss auf, mit dem das Verwaltungsgericht Gießen ein Ablehnungsgesuch gegen den Richter abgewiesen hatte. (Az: 2 BvR 890/20)
Taliban erobern wichtigsten Grenzübergang zum Iran
Die radikalislamischen Taliban haben den wichtigsten Warengrenzübergang zwischen Afghanistan und dem Iran erobert. "Die Grenze von Islam Kala ist jetzt unter unserer vollständigen Kontrolle und wir werden versuchen, sie heute wieder in Betrieb zu nehmen", sagte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Laut Russland kontrollieren die Taliban inzwischen auch zwei Drittel der afghanisch-tadschikischen Grenze.
Bolsonaro gibt sich unbeeindruckt von Korruptionsermittlungen
Brasiliens rechtsextremer Staatschef Jair Bolsonaro hat sich unbeeindruckt von den Korruptionsermittlungen gegen ihn gezeigt. "Ich scheiß auf den Untersuchungsausschuss. Ich werde nicht antworten", sagte Bolsonaro am Donnerstag in einer Videobotschaft. "Ich werde auf diese Leute in keiner Weise reagieren, es geht ihnen nicht um die Wahrheit, sondern nur darum, die Regierung zu zermürben."
Lage nach Mord an haitianischem Präsidenten angespannt
Nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse droht der von Instabilität und Armut geprägte Karibikstaat noch tiefer ins Chaos abzurutschen. Der designierte Regierungschef Ariel Henry stellte am Donnerstag die Legitimität von Interims-Ministerpräsident Claude Joseph in Frage, der wenige Stunden nach Moïses Tod den Ausnahmezustand ausgerufen hatte. Nach Polizeiangaben wurde der Anschlag von hochprofessionellen "Söldner" aus Kolumbien und den USA verübt.
Polizei: Mindestens 28 Menschen an Ermordung von Haitis Präsident beteiligt
Mindestens 28 Menschen waren nach Polizeiangaben direkt an der Ermordung des Präsidenten von Haiti, Jovenel Moïse, beteiligt. "Wir haben 15 Kolumbianer und zwei Amerikaner haitianischer Herkunft festgenommen", sagte der Chef der Nationalpolizei, Léon Charles, am Donnerstag. Demnach wurden drei weitere Kolumbianer getötet und weitere acht befanden sich noch auf der Flucht.
Flüchtlinge an Bord der "Ocean Viking" können in Sizilien an Land gehen
Die 572 Flüchtlinge an Bord des Rettungsschiffs "Ocean Viking" können nach drei Tagen Unsicherheit in Italien an Land gehen. Die italienischen Behörden gaben am Donnerstag grünes Licht für eine Anlandung in der sizilianischen Hafenstadt Augusta, wie die Flüchtlingsrettungsorganisation SOS Méditerranée auf Twitter bekanntgab. Die Helfer hatten die Menschen Anfang der Woche von verschiedenen Booten aus dem Mittelmeer aufgenommen.
Biden verteidigt raschen Truppenabzug aus Afghanistan
US-Präsident Joe Biden hat angesichts des Vormarsches der radikalislamischen Taliban den raschen Truppenabzug aus Afghanistan verteidigt. Die USA hätten nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ihre Ziele im Anti-Terror-Kampf "erfüllt", sagte Biden am Donnerstag im Weißen Haus. Die US-Streitkräfte und Geheimdienste könnten zudem auch künftig einschreiten, sollte von Afghanistan wieder eine terroristische Gefahr für die USA ausgehen.
Luxemburgs Ministerpräsident darf Krankenhaus nach Corona-Infektion verlassen
Der an Covid-19 erkrankte luxemburgische Ministerpräsident Xavier Bettel hat das Krankenhaus wieder verlassen. Es gebe eine "Verbesserung seines Gesundheitszustandes", teilte die Regierung in Luxemburg am Donnerstag mit. Der 48-Jährige werde am Freitag seine Arbeit im Homeoffice wieder aufnehmen. Bis Ende der Woche bleibe er in Quarantäne.
Ungarische Aktivisten protestieren gegen umstrittenes Gesetz zu Homosexualität
In Ungarn haben zahlreiche Aktivisten gegen das am Donnerstag in Kraft getretene Gesetz zur Beschränkung der Information über Homo- und Transsexualität protestiert. "Wir werden keines unserer LGBTQ-Aufklärungsprogramme oder keine unserer Kampagnen wegen eines homophoben und transphoben Gesetzes ändern", sagte der Leiter von Amnesty International Ungarn, David Vig, in Budapest. Als Zeichen des Protests stand er vor einem zehn Meter hohen regenbogenfarbenen Herz in der ungarischen Hauptstadt.
Parlamentsausschuss entlastet Johnson in Streit um Luxusurlaub in der Karibik
Der britische Premierminister Boris Johnson hat mit einem von einem Parteispender finanzierten Luxusurlaub in der Karibik nicht gegen die Verhaltensregeln des Parlaments verstoßen. Zu diesem Ergebnis kommt der parlamentarische Ausschuss zur Überwachung der Einhaltung der Verhaltensregeln in einem am Donnerstag in London veröffentlichten Bericht. Das parteiübergreifende Gremium kritisierte jedoch Johnsons Umgang mit der Angelegenheit.
Bericht: Schwere Sicherheitsmängel bei IT-Systemen der Parteien
Ein zur Fraunhofer-Gesellschaft gehörendes Institut hat einem Bericht zufolge die Sicherheit der IT-Systeme deutscher Parteien geprüft und dabei schwere Mängel entdeckt. Es gebe "zahlreiche schwerwiegende Schwachstellen", berichtete die "Wirtschaftswoche" am Donnerstag aus ihrer aktuellen Ausgabe unter Berufung auf einen Brief des Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft an die Parteispitzen. Darin heiße es: "E-Mails können abgefangen, Daten gestohlen, gelöscht oder verfälscht werden", und das teilweise wohl mit geringem Aufwand.
Regierungskritischer türkischer Journalist Erk Acarer in Berlin angegriffen
Nach einem tätlichen Angriff auf den in Berlin im Exil lebenden türkischen Journalisten Erk Acarer ermittelt der Staatsschutz der Polizei. Acarer sei am Mittwochabend im Hinterhof seines Wohnhauses im Bezirk Neukölln von drei Männern attackiert und verletzt worden, erklärte die Polizei in der Hauptstadt am Donnerstag. Das Opfer selbst verdächtigte türkische "Sicherheitskräfte", Politiker und Journalisten in Deutschland reagierten empört und besorgt.
Israels Armee reißt Haus der Familie von mutmaßlichem palästinensischen Attentäter ab
Die israelische Armee hat das Haus einer palästinensischen Frau abgerissen, weil der von ihr getrennt lebende Ehemann beschuldigt wird, einen jüdischen Studenten im besetzten Westjordanland erschossen zu haben. Über Nacht hätten Soldaten "das Haus des Terroristen" in der Ortschaft Turmus Aja nordöstlich von Ramallah abgerissen, sagte ein Armeesprecher am Donnerstag. In dem Haus lebte die Frau des Beschuldigten Montasser Schalabi mit drei ihrer sieben Kinder. Die Familie hat auch die US-Staatsbürgerschaft.
Unterschiedliche Noten aus dem Ausland für deutschen Umgang mit Pandemie-Phasen
Im Ausland wird die Art und Weise, wie Deutschland mit den einzelnen Phasen der Corona-Pandemie umgegangen ist, höchst unterschiedlich bewertet: Während der ersten Welle im Frühjahr 2020 wurde das Krisenmanagement überwiegend als "effizient und vorbildlich" wahrgenommen, wie die am Donnerstag vorgestellte Studie "Außenblick" zum internationalen Blick auf Deutschland ergab.
Taliban-Kämpfer umzingeln Provinzhauptstadt Kala-i-Naw nach Angriff
Nach einem Angriff auf die afghanische Provinzhauptstadt Kala-i-Naw und heftigen Kämpfen mit den Regierungstruppen haben die Taliban die Stadt umzingelt. Taliban-Kämpfer durchstreiften Kala-i-Naw im Nordwesten Afghanistans am Donnerstag auf Motorrädern. Nach Angaben einer Vertreterin des Provinzrats von Badghis, Sia Gul Habibi, stehen alle Bezirke unter der Kontrolle der Islamisten. "Die Menschen haben große Angst", sagte sie.
Hausärzteverband nennt Debatte um Aufhebung der Maskenpflicht "verfrüht"
Der Vorsitzende des Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, hat die derzeitige Debatte um eine Aufhebung der Maskenpflicht kritisiert. "Anstatt ständig über neue Themen zu spekulieren, sollten sich lieber alle bemühen, der Impfkampagne den richtigen Schwung zu verleihen", sagte Weigeldt der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Donnerstag. "Die Maskendiskussion halte ich beispielsweise für verfrüht."
Scholz will private mit gesetzlicher Pflegeversicherung zusammenlegen
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will als ersten Schritt hin zu einer Bürgerversicherung die private mit der gesetzlicher Pflegeversicherung zusammenlegen. Das Ziel sei eine Pflege-Vollversicherung, sagte der Bundesfinanzminister in einem am Donnerstag veröffentlichten Gespräch mit der Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele. Die Pflegeversicherung soll nur der Einstieg sein, auch für die Krankenversicherung will Scholz im Fall einer Regierungsbeteiligung perspektivisch einen Einstieg in die Bürgerversicherung.
Vier "Söldner" nach Mord an haitianischem Präsidenten getötet - Zwei Festnahmen
Nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse sind mehrere Verdächtige getötet worden. Vier "Söldner" seien am Mittwoch erschossen und zwei weitere festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Das Attentat auf Moïse löste international Bestürzung aus und dürfte die Krise in dem von Instabilität und großer Armut geprägten Karibikstaat noch verschärfen. Am Donnerstag befasst sich der UN-Sicherheitsrat mit der Lage in dem Land.
Budapest: Homosexuellen-Gesetz tritt heute in Ungarn in Kraft
In Ungarn soll am Donnerstag das umstrittene Gesetz zur Beschränkung der Information über Homo- und Transsexualität in Kraft treten. Dieses untersagt unter anderem Bildungsprogramme oder Werbung von Großunternehmen, die sich mit Homo- und Transsexuellen solidarisch erklären. Auch Aufklärungsbücher dazu soll es nicht mehr geben. Offizielles Ziel ist der Schutz von Minderjährigen, Aktivisten sprechen von einem Schlag gegen die LGBTQ-Gemeinde.
UN-Sicherheitsrat tagt Donnerstag zu Mord an haitianischem Präsidenten
Der UN-Sicherheitsrat befasst sich nach Angaben aus Diplomatenkreisen am Donnerstag in einer Dringlichkeitssitzung mit dem Mord an Haitis Präsident Jovenel Moïse. Das von den USA und Mexiko beantragte Treffen findet demnach hinter verschlossenen Türen statt. Moïse war nach Angaben von Regierungschef Claude Joseph in der Nacht zum Mittwoch in seinem Haus von Attentätern getötet worden. Joseph rief den Ausnahmezustand aus.
Merkel empfängt im Kanzleramt nigrischen Präsidenten Bazoum
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) empfängt am Donnerstagabend den nigrischen Präsidenten Mohamed Bazoum im Kanzleramt. Der Arbeitsbesuch Bazoums findet nach Angaben der Bundesregierung im Rahmen eines Abendessens statt. Im Vorfeld des Gesprächs (18.30 Uhr) sind Pressestatements beider Politiker vorgesehen.
Maas trifft Außenminister Luxemburgs und Frankreichs
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) wird am Donnerstag zu einem Besuch in Luxemburg erwartet. Zunächst trifft er nach Angaben eines Sprechers in der Gemeinde Schengen mit den Außenministern Luxemburgs und Frankreichs, Jean Asselborn und Jean-Yves Le Drian zusammen. Geplant ist ein gemeinsamer Besuch des Schengen-Denkmals im Dreiländereck und ein Gespräch zu aktuellen Themen.
Brüssel: EU-Parlament stimmt über Kritik an der Türkei ab
Das Europaparlament stimmt am Donnerstag (ab 09.45 Uhr) über eine Türkei-Entschließung ab, in welcher der Umgang Ankaras mit Oppositionsparteien kritisiert werden soll. Unter anderem wird in der Vorlage die anhaltende Repression gegen die prokurdische HDP angeprangert. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan beschuldigt die HDP regelmäßig, der politische Arm der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu sein.
Südafrikas Ex-Präsident Zuma tritt 15-monatige Haftstrafe an
Der zu einer Haftstrafe verurteilte südafrikanische Ex-Präsident Jacob Zuma hat seine 15-monatige Haftstrafe angetreten. Der 79-Jährige stellte sich am späten Mittwochabend kurz vor Ablauf einer Frist den Behörden, wie seine Stiftung mitteilte. Zuma habe sich entschieden, den Anweisungen der Justiz Folge zu leisten und sich in ein Gefängnis in seiner Heimatprovinz KwaZulu-Natal zu begeben.
Frau von ermordetem haitianischen Präsidenten wird in Florida behandelt
Nach dem tödlichen Attentat auf Haitis Präsidenten Jovenel Moïse ist dessen Frau Martine zur Behandlung in die USA geflogen worden. Sie sei am Mittwochnachmittag (Ortszeit) im Bundesstaat Florida eingetroffen und anschließend ins Krankenhaus Jackson Memorial in Miami eingeliefert worden, berichteten mehrere US-Medien. Martine Moïse war bei dem Anschlag auf ihren Mann verletzt und zunächst in einer örtlichen Klinik versorgt worden.