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Hurrikan-Warnung für US-Golfküste und Kuba
Der Hurrikan "Ida" nähert sich mit hohen Windgeschwindigkeiten der US-Küste und Kuba. Das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) der USA warnte am Freitag vor lebensbedrohlich starken Regenfällen, Sturzfluten und Schlammlawinen im Westen Kubas, auf Jamaika und den Cayman-Inseln. Am Sonntag soll "Ida" als "gefährlicher Hurrikan" die Golfküste der USA erreichen.
Medaille von belarussischer Athletin versteigert
Eine Medaille der belarussischen Leichtathletin und Olympia-Teilnehmerin Kristina Timanowskaja ist bei einer Online-Auktion für 21.000 Dollar (17.800 Euro) versteigert worden. Die Belarussische Sport-Solidaritäts-Stiftung (BSSF) teilte am Freitag im Messenger-Dienst Telegram mit, die von Timanowskaja 2019 bei den Europaspielen gewonnene Silbermedaille sei von einem US-Käufer gekauft worden. Mit dem Erlös sollen regierungskritische Sportler aus Belarus unterstützt werden.
WHO: Gesundheitseinrichtungen in Afghanistan droht Nachschub auszugehen
Den Gesundheitseinrichtungen in Afghanistan droht nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bald der Nachschub an medizinischer Ausrüstung auszugehen. Außerdem litten die Einrichtungen unter Personalmangel, erklärte die WHO am Freitag in Genf. "Wir haben nur noch für wenige Tage Vorräte und prüfen alle Möglichkeiten, mehr Medikamente ins Land zu bringen", sagte der WHO-Notfalldirektor in der östlichen Mittelmeerregion, Rick Brennan, in einer Videokonferenz mit Journalisten.
Mutter von totem Baby aus Mülltonne wegen fahrlässiger Tötung verurteilt
In einem Prozess um ein an Weihnachten tot in einer Mülltonne gefundenes Baby hat das Landgericht Regensburg die Mutter am Freitag wegen fahrlässiger Tötung zu drei Jahren Haft verurteilt. Wie eine Gerichtssprecherin in der bayerischen Stadt mitteilte, sahen die Richter den Anklagevorwurf des Mordes nicht als erwiesen an. Es sei nicht auszuschließen, dass die 25-Jährige ihr Neugeborenes nach der Geburt irrtümlich für tot gehalten habe.
Sri Lanka verlängert Lockdown nach Höchststand an Corona-Toten
Angesichts einer Rekordzahl an Corona-Toten hat Sri Lanka seine harte Ausgangssperre um eine Woche verlängert. Die Maßnahmen bleiben vorerst bis zum 6. September bestehen, wie Gesundheitsminister Keheliya Rambukwella am Freitag mitteilte. Zuvor hatten die Behörden 200 weitere Corona-Tote binnen 24 Stunden gemeldet, so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie.
Berlusconi erneut kurzzeitig im Krankenhaus
Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist knapp ein Jahr nach seiner Corona-Infektion erneut kurz ins Krankenhaus eingewiesen worden. Der 84-Jährige habe sich seit Donnerstag im Mailänder Krankenhaus San Raffaele medizinischen Untersuchungen unterzogen, teilte sein Sprecher am Freitag mit. Kurz darauf wurde er bereits wieder entlassen.
Berlusconi nach Covid-Erkrankung erneut im Krankenhaus
Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist erneut im Krankenhaus. Der 84-Jährige unterziehe sich im San-Raffaele-Krankenhaus medizinischen Untersuchungen, sagte sein Sprecher am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Berlusconi solle gründlich durchgecheckt werden.
Chinesische Schauspielerin mit 46 Millionen Dollar Steuerbußgeld belegt
Die chinesische Schauspielerin Zheng Shuang muss wegen Steuerhinterziehung eine Geldstrafe von umgerechnet über 39 Millionen Euro zahlen. In einer im Internet veröffentlichten Erklärung warf Shanghais Steuerbehörde dem 30-jährigen Star am Freitag vor, zwischen 2019 und 2020 Einkünfte aus Fernsehserien nicht deklariert und Steuern hinterzogen zu haben. Die staatliche Regulierungsbehörde ordnete die Einstellung der Serien an und forderte Produzenten auf, Zheng nicht mehr zu beschäftigen.
Vermutete Kinderleiche in hessischem Wald stellt sich als Sexpuppe heraus
Eine vermutete Kinderleiche in einem Wald in Hessen hat sich als entsorgte Sexpuppe heraus gestellt. Weil sie einem Kind jedoch sehr ähnlich sah, leiteten die Beamten Ermittlungen wegen des Inverkehrbringens von Sexpuppen mit kindlichem Erscheinungsbild ein, wie die Polizei Offenbach am Freitag mitteilte.
Angeblicher Autodiebstahl im Allgäu entpuppt sich als kuriose Verwechslung
Ein vermeintlicher Autodiebstahl vor einem Imbissstand in Weißensberg im bayerischen Allgäu hat sich als kuriose Verwechslung entpuppt. Wie die Polizei am Freitag in Kempten mitteilte, fuhr ein Kunde nach seiner Bestellung versehentlich mit dem Wagen eines anderen Manns davon. Beide besitzen demnach ein identisches Modell.
NRW erwartet tausende Anträge für Hilfen aus Flutfonds
Die nordrhein-westfälische Landesregierung rechnet nach der Hochwasserkatastrophe mit bis zu hunderttausend Anträgen von Bürgern auf Finanzhilfen aus dem von Bund und Ländern aufgelegten Aufbaufonds. Für den Bereich "Privatschäden" werde mit 80.000 bis hunderttausend Anträgen allein in ihrem Bundesland kalkuliert, sagte Bau- und Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Freitag in Düsseldorf. Dazu kommen nach Einschätzung der Regierung etwa 11.500 Anträge auf finanzielle Wiederaufbauhilfen von flutbetroffenen Unternehmen.
Tom Cruise enthüllt seinen "gefährlichsten Stunt" in "Mission: Impossible 7"
Tom Cruise hat mal wieder seinen Ruf bestätigt, seine Stunts in Actionfilmen am liebsten selbst zu übernehmen. Bei der Vorstellung einer waghalsigen Aktion aus dem kommenden Film "Mission: Impossible 7" auf der Filmmesse CinemaCon in Las Vegas gestand der Hollywoodstar am Donnerstag (Ortszeit), dieser sei "bei weitem das Gefährlichste" gewesen, was er je versucht habe. Dann war zu sehen, wie der 59-Jährige auf einem Motorrad von einer gefährlichen Klippe stürzt.
Einbrecher in Rheinland-Pfalz schläft nach Autoaufbruch in Bank ein
Ein Einbrecher ist in Rheinland-Pfalz nach dem Aufbruch eines Autos erschöpft in einer Bank eingeschlafen. Neben dem schlafenden Mann fanden die Beamten ein Brecheisen und Diebesgut, wie die Polizei in Landau am Freitag mitteilte. Demnach wurde in der Nacht zum Donnerstag die Seitenscheibe eines Autos in Germersheim eingeschlagen. Gestohlen wurde eine Geldbörse.
Polizei in Baden-Württemberg rettet Elfjährigen aus Enz
In Baden-Württemberg hat die Polizei einen Elfjährigen aus der Enz gerettet. Der Junge wurde in ein Krankenhaus und später in eine psychiatrische Fachklinik gebracht, wie die Polizei Pforzheim am Freitag mitteilte. Demnach sprang der Elfjährige am späten Donnerstagnachmittag von der Böschung in die Enz und ließ sich treiben.
Bericht: Ermittler finden nach Vergiftungen an TU Darmstadt K.O-Tropfen in Küche
Nach dem Auftreten von Vergiftungserscheinungen bei sieben Menschen an der Technischen Universität (TU) Darmstadt haben Ermittler einem Bericht zufolge offenbar K.O-Tropfen in mindestens einer Teeküche gefunden. Der Stoff sei in geöffneten Milchpackungen und Filterbehältern für Wasser entdeckt worden, berichtete der "Spiegel" am Freitag unter Berufung auf eine Analyse des hessischen Landeskriminalamts (LKA).
Deutscher Umweltpreis würdigt Forschung für Moorschutz und Artenvielfalt
Der Deutsche Umweltpreis würdigt in diesem Jahr Forschungen zum Schutz der Moore und zur Bedeutung der Artenvielfalt. Neben dem Moorforscher Hans Joosten vom Institut für Botanik und Landschaftsökologie der Universität Greifswald geht die Auszeichnung an die Ökologin Katrin Böhning-Gaese, Direktorin des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums, wie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am Freitag in Osnabrück mitteilte.
In Lausanne wacht erstmals eine Frau nachts über die Stadt
In Lausanne wacht erstmals seit mehr als 600 Jahren eine Frau nachts über die Stadt. Cassandre Berdoz arbeite seit Mitte August als Aushilfs-Nachtwächterin und breche damit die seit dem Jahr 1405 bestehende Tradition eines männlichen Nachtwächters, teilte die Stadt am Genfersee am Donnerstag mit. Auf diesem Posten muss Berdoz nachts stündlich die aktuelle Uhrzeit vom Turm der Kathedrale rufen.
Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 70,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 70,3. Bundesweit wurden binnen 24 Stunden 12.029 Neuinfektionen registriert, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen meldete. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zeitraum lag bei 14.
Junger Mann stirbt in Bayern nach Sturz von Motorhaube
In Unterfranken ist ein 19-Jähriger nach dem Sturz von der Motorhaube eines fahrenden Autos gestorben. Gegen einen 24-Jährigen wurde Haftbefehl wegen Verdachts des Totschlags und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erlassen, wie das Polizeipräsidium Unterfranken und die Staatsanwaltschaft Schweinfurt am Donnerstag mitteilten.
Neun Tote bei Einsturz eines Krans auf Baustelle in Nairobi
Bei dem Einsturz eines Krans auf einer Baustelle in Kenias Hauptstadt Nairobi sind neun Menschen ums Leben gekommen. Der Kran sei am Donnerstag umgestürzt, als Arbeiter ihn abbauen wollten, teilte das chinesische Bauunternehmen ZJCC mit. Sieben Kenianer sowie zwei Chinesen seien bei dem Unglück auf der Baustelle für ein 14-stöckiges Gebäude gestorben, erklärte der Polizeichef des Stadtteils Kilimani, Andrew Mbogo.
Acht Tote bei Einsturz eines Krans auf Baustelle in Nairobi
Bei dem Einsturz eines Krans auf einer Baustelle in Kenias Hauptstadt Nairobi sind acht Menschen ums Leben gekommen. Der Kran sei am Donnerstag während Arbeiten an einem 14-stöckigen Gebäude umgestürzt, teilte der Polizeichef des Stadtteils Kilimani, Andrew Mbogo, mit. Sechs Kenianer sowie zwei Chinesen seien gestorben.
Verheerende Waldbrände in Sibirien weitgehend gelöscht
Die verheerenden Waldbrände in Sibirien sind nach Behördenangaben weitgehend gelöscht. Wie die russische Forstbehörde mitteilte, brannten am Donnerstag noch 520.000 Hektar Wald in der besonders betroffenen Region Jakutien. Die Brände in diesem Sommer waren besonders heftig und zerstörten mehr als 17,3 Millionen Hektar Wald. Allein in Jakutien gingen 9,9 Millionen Hektar in Rauch auf - eine Fläche, größer als Portugal.
Waldbrand nahe Saint-Tropez ist gelöscht
Nach zehntägigem Kampf gegen die Flammen hat die französische Feuerwehr einen Waldbrand bei Saint-Tropez für gelöscht erklärt. Am Donnerstagmittag gelang es den Einsatzkräften, die letzten Flammen im Hinterland der Côte dAzur zu löschen, wie die Feuerwehr des Verwaltungsbezirks Var mitteilte. Bei dem schwersten Waldbrand in Frankreich in diesem Sommer kamen zwei Menschen ums Leben, mehr als 7000 Hektar Vegetation wurden zerstört.
Biontech/Pfizer gehen Partnerschaft für Impfstoffproduktion in Lateinamerika ein
Das Mainzer Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer sind eine Partnerschaft zur Herstellung ihres Corona-Impfstoffs in Lateinamerika eingegangen. Sie unterzeichneten dazu eine Absichtserklärung mit dem brasilianischen biopharmazeutischen Unternehmen Eurofarma Laboratórios SA, wie sie am Donnerstag mitteilten. Eurofama werde die Produktions- und Lieferaktivitäten für das Vakzin Comirnaty in der Region übernehmen. Das globale Netzwerk von Biontech/Pfizer umfasse damit nun vier Kontinente sowie mehr als 20 Produktionsstätten.
Erstmals mehr als tausend Corona-Neuinfektionen pro Tag in Australien
Australien hat am Donnerstag erstmals seit Beginn der Pandemie mehr als 1000 inländische Corona-Neuansteckungen binnen eines Tages gemeldet. Der Rekord ist auf einen Ausbruch im Bundesstaat New South Wales zurückzuführen, zu dem Australiens bevölkerungsreichste Stadt Sydney gehört. Die dortigen Behörden registrierten 1029 Neuinfektionen binnen 24 Stunden.
Frankreich hält trotz Protesten an Impfpflicht fest
Trotz wochenlanger Proteste hält Frankreich an der Impfpflicht für das Gesundheits- und Pflegepersonal fest. Regierungschef Jean Castex sagte am Donnerstag dem Rundfunksender RTL, die Regierung werde in diesem Punkt "nicht nachgeben". Ab dem 15. September würden Sanktionen gegen alle Gesundheitskräfte verhängt, die bis dahin nicht mindestens eine erste Impfdosis erhalten hätten, betonte er.
US-Pornostar werden Sexualverbrechen gegen 21 Frauen zur Last gelegt
Der US-Pornostar Ron Jeremy ist formell wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung von mehr als 20 Frauen beschuldigt worden. Die Vorwürfe von 21 mutmaßlichen Opfern im Alter von 15 bis 51 Jahren reichen bis ins Jahr 1996 zurück, wie die Staatsanwaltschaft in Los Angeles am Mittwoch mitteilte.
Polizei und Zoll decken illegales Vertriebsnetz für Shishatabak in Berlin auf
Mit einer Razzia sind Polizei und Zoll in Berlin gegen ein illegales Vertriebsnetz für Shishatabak vorgegangen. Insgesamt waren am Dienstag mehr als 220 Einsatzkräfte an zwölf Durchsuchungen im Berliner Stadtgebiet sowie einer Durchsuchung in Hamburg beteiligt, wie Staatsanwaltschaft, Polizei und Zoll am Donnerstag mitteilten. Seit Juli 2020 sei eine gemeinsame Ermittlungsgruppe den Tatverdächtigen auf der Spur gewesen.
Russland meldet mit 820 Fällen neuen Höchststand der täglichen Corona-Toten
Russland hat am Donnerstag die höchste Zahl an täglichen Corona-Todesfällen seit Beginn der Pandemie gemeldet. Binnen 24 Stunden seien 820 Menschen an Covid-19 gestorben, teilten die Behörden mit. Damit wurde der bisherige Höchststand vom 14. August von 819 Corona-Toten an einem Tag übertroffen.
Forscher suchen bei Fledermäusen Rezept für langes, gesundes Leben
Von Fledermäusen erhoffen sich Forscher das Rezept für ein langes Leben: "Fledermäuse sind einzigartig", sagte die irische Genetikerin Emma Teeling, die seit einigen Jahren den Alterungsprozess einer Population in der Bretagne untersucht, der Nachrichtenagentur AFP. "Sie gehören zu den kleinsten Säugetieren, aber sie können außerordentlich lang leben." Während Mäuse im Schnitt höchstens 18 Monate alt werden, erreichen bestimmte Fledermaus-Arten 20 Jahre oder sogar mehr.
Ärzte warnen vor schweren Gesundheitsrisiken der Milk-Crate-Challenge im Internet
Das Klettern auf hohe Türme und Pyramiden aus Plastikkisten hat sich in Online-Portalen wie Tiktok zu einem Hype entwickelt - doch Mediziner warnen vor schwerwiegenden gesundheitlichen Risiken der sogenannten Milk-Crate-Challenge. Die Teilnehmer riskierten einen Sturz auf den Kopf und damit eine Hirnblutung, erklärte der Notfallmediziner Chad Cannon vom Gesundheitssystem der University of Kansas am Mittwoch (Ortszeit).
US Open starten "Initiative für die psychische Gesundheit" der Tennisspieler
Mit ihrem Rückzug von den French Open wegen psychischen Drucks hat die japanische Tennisspielerin Naomi Osaka etwas ins Rollen gebracht. Der US-Tennisverband Usta kündigte am Mittwoch an, bei den von ihm in New York ausgerichteten US Open werde die psychologische Betreuung der Spieler durch mehrere Angebote verbessert. So stehe ihnen während des gesamten am Montag beginnenden Turniers ein psychologischer Dienst zur Verfügung.