Letzte Nachrichten
Klöckner: Einigung bei Agrarförderung ist aktuell "in Sichtweite"
Im Streit über die künftige Ausgestaltung der EU-Agrarsubventionen auf nationaler Ebene hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) zuversichtlich gezeigt, einen gemeinsamen Beschluss mit den Agrarministerinnen und Agrarministern der Länder noch am Freitag zu erreichen. "Einigung in Sicht", schrieb Klöckner in der Nacht zu Freitag nach einer Sondersitzung der Agrarministerkonferenz (AMK) im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Für heute machen wir Schluss, morgen Früh geht es weiter", fügte sie hinzu.
Absturz ohne James: Lakers um Schröder verlieren weiter
Ohne Superstar LeBron James ist für die Los Angeles Lakers um Nationalspieler Dennis Schröder in der Basketball-Profiliga NBA weiter nichts zu holen. Beim 101:109 gegen die Philadelphia 76ers kassierte der Meister seit dem Ausfall des Schlüsselspielers die vierte Niederlage in Serie. Die Lakers (28:17) sind im Westen nur noch Vierter.
NHL: Grubauer glänzt im Topspiel - Greiss erlebt bitteren Abend
Nationaltorhüter Philipp Grubauer hat die Colorado Avalanche in der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL zu einem Sieg im Topspiel gegen die Vegas Golden Knights geführt. Beim 5:1-Erfolg im Duell der beiden besten Teams im Westen parierte der Goalie 18 von 19 Schüssen auf sein Tor und unterstrich damit einmal mehr seine starke Form.
China verhängt im Streit um Uiguren-Politik Sanktionen gegen Briten
Im Streit um westliche Sanktionen gegen China wegen der Unterdrückung der Uiguren hat Peking nun auch britische Politiker und Organisationen mit Gegensanktionen belegt. Die betroffenen neun Einzelpersonen und vier Organisationen hätten "böswillig Lügen und Desinformation" über den chinesischen Umgang mit den Uiguren verbreitet, begründete das Außenministerium in Peking den Schritt am Freitag. Die Regierung in London verurteilte die Maßnahmen.
China belegt britische Politiker und Organisationen mit Sanktionen
China hat nun auch britische Abgeordnete und Organisationen mit Sanktionen belegt. Die betroffenen neun Einzelpersonen und vier Organisationen hätten "böswillig Lügen und Desinformation" über den chinesischen Umgang mit den Uiguren verbreitet, begründete das Außenministerium in Peking den Schritt am Freitag. Die Sanktionierten dürfen nicht mehr nach China einreisen, ihr Vermögen dort wird eingefroren. Chinesischen Bürgern und Institutionen wird untersagt, mit ihnen zu kooperieren.
"SZ": Rechnungshof rügt Mehrkosten für Autobahn-Gesellschaft des Bundes
Der Bundesrechnungshof übt laut einem Zeitungsbericht deutliche Kritik an Mehrkosten rund um die neue Autobahn-Gesellschaft des Bundes. Die Bundesgesellschaft zahle ihren Beschäftigten überdurchschnittlich hohe Gehälter, zitiert die Süddeutsche Zeitung" (Freitagsausgabe) aus einem Bericht des Rechnungshofs. Der Tarifvertrag für die Beschäftigten der Autobahn GmbH weiche "deutlich" vom Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst ab.
Abiy kündigt Abzug eritreischer Truppen aus Tigray an
Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed hat den Abzug der eritreischen Streitkräfte aus der nordäthiopischen Region Tigray angekündigt. Er sei am Donnerstag zu Gesprächen mit Eritreas Präsident Isaias Afwerki nach Asmara gereist, erklärte Abiy am Freitag im Online-Dienst Twitter. Im Zuge der Gespräche habe die Regierung von Eritrea einem Abzug ihrer Truppen aus Äthiopien zugestimmt.
HUMAN RIGHTS: Joachim Löw will das "Ausrufezeichen" sein
Joachim Löw will das "Ausrufezeichen" hinter der Botschaft seiner Spieler Richtung Katar sein. "Absolut", sagte der Bundestrainer nach dem 3:0 (2:0) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Island: "Das sollte ein Zeichen sein, dass wir für alle Menschenrechte auf der Welt einstehen, egal wo. Welche Werte wir vertreten. Das war ein gutes und wichtiges Zeichen."
Hoeneß: Lothar Matthäus wäre ein "geeigneter" Bundestrainer
Uli Hoeneß hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) bei der Nachfolgesuche für Bundestrainer Joachim Löw vor einer Notlösung gewarnt und sieht Rekordnationalspieler Lothar Matthäus als möglichen Erben. "Lothar ist ein fantastischer Fußballfachmann und hat bewiesen, dass er was vom Fußball versteht", sagte Hoeneß bei RTL, "von den Fähigkeiten her ist er geeignet."
Fußball DFB-Debütant Jamal Musiala stolz: "Davon träumt man"
Jamal Musiala überschlug sich fast vor Begeisterung. "Das war ein sehr großer Moment für mich und meine Familie. Davon träumt man, seit man klein ist", sagte der Debütant in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach dem 3:0 (2:0) zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen Island: "Ich bin ganz stolz und einfach happy, hier zu sein."
Brandanschlag auf Zentrale von Suu Kyis Partei in Yangon
In Myanmars größter Stadt Yangon ist das Hauptquartier der Partei der abgesetzten De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi mit einem Molotow-Cocktail in Brand gesetzt worden. Offenbar habe ein Angreifer den Brandsatz am Freitagmorgen gegen 4.00 Uhr Ortszeit auf das Gebäude geworfen, sagte Soe Win von der Partei Nationale Liga für Demokratie (NLD) der Nachrichtenagentur AFP.
Städte- und Gemeindebund fordert Reform der Bund-Länder-Runde zur Corona-Pandemie
Nach dem Kippen der Osterruhe hat der Städte- und Gemeindebund eine Reform der Bund-Länder-Runde zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gefordert. Zwar bleibe die Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder "ein unverzichtbares Gremium, in dem insbesondere bundeseinheitliche Maßstäbe wie etwa die Notbremse abgesprochen werden können", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben).
100.000 Corona-Neuinfektionen in Brasilien binnen eines Tages
Die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen in Brasilien hat einen neuen Höchststand von mehr als 100.000 Fällen erreicht. Binnen 24 Stunden seien 100.158 Ansteckungen nachgewiesen worden, teilte das brasilianische Gesundheitsministerium am Donnerstag (Ortszeit) mit. Damit stieg die Gesamtzahl der Corona-Infektionen in dem südamerikanischen Land auf 12,3 Millionen.
US-Uni zahlt eine Milliarde Dollar wegen Missbrauchsskandal
Wegen des mutmaßlichen sexuellen Missbrauchs von hunderten Studentinnen durch einen Campus-Frauenarzt zahlt eine Top-Universität in den USA mehr als eine Milliarde Dollar Entschädigung. Die University of Southern California (USC) habe mit mehr als 700 Betroffenen eine Entschädigungssumme von 842,4 Millionen Dollar 714 Millionen Euro) vereinbart, teilte die Anwältin Gloria Allred am Donnerstag mit.
Kritik: Saarlands Modellversuch der Corona-Lockerungen
Der Ärzteverband Marburger Bund hat den vom Saarland geplanten Modellversuch mit Lockerungen der Corona-Restriktionen kritisiert. "Versuche in Modellregionen können in dieser Situation keine Alternative zum Lockdown sein", sagte die Vorsitzende des Ärzteverbands, Susanne Johna, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe).
Ankara kritisiert die scharfen Signale des EU-Gipfels an die Türkei
Ankara hat die Ergebnisse des EU-Gipfels zu den künftigen Beziehungen zwischen der Türkei und der Europäischen Union kritisiert. Das türkische Außenministerium erklärte, auch wenn bei dem Video-Gipfel am Donnerstag "die Notwendigkeit einer positiven Agenda" festgestellt worden sei, sei die Botschaft an die Türkei "aus einer einseitigen Sicht und unter dem Einfluss der engstirnigen Anschuldigungen einiger weniger Mitgliedstaaten" formuliert worden.
Blockades des Suez-Kanals dauert höchstens noch drei Tage
Die Blockade des Suez-Kanals durch ein festgefahrenes Containerschiff dauert nach Angaben eines Vertreters der ägyptischen Regierung entgegen anderer Einschätzungen höchstens noch drei Tage. Die Schifffahrt auf dem Kanal zwischen Rotem Meer und Mittelmeer werde "binnen 48 bis 72 Stunden höchstens wieder aufgenommen" werden, sagte der Berater von Ägyptens Staatschef Abdel Fattah al-Sisi für Seehäfen, Mohab Mamisch, am Donnerstagabend der Nachrichtenagentur AFP.
Biden weist Kritik an seiner Einwanderungspolitik zurück
US-Präsident Joe Biden hat Kritik an seinem Umgang mit der wachsenden Zahl an Einwanderern an der Grenze zu Mexiko zurückgewiesen. Es handele sich um einen saisonalen Anstieg der Migrantenzahlen zwischen Januar und März, sagte Biden am Donnerstag in Washington bei seiner ersten Pressekonferenz seit seiner Amtsübernahme am 20. Januar. "Das passiert jedes Jahr."
Kreuzfahrtschiffe dürfen sich nicht Zentrum von Venedig nähern
Kreuzfahrtschiffe in Venedig dürfen künftig nicht mehr in der Nähe des Markusplatzes anlegen. Nach Regierungsangaben müssen sie künftig im Industriehafen der norditalienischen Stadt vor Anker gehen. Mit dieser Entscheidung solle "ein kulturelles und historisches Erbe geschützt werden, das nicht nur Italien, sondern der ganzen Welt gehört", hieß es am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung der Ministerien für Kultur, Tourismus, Umwelt und Infrastruktur.
Saarlands Regierungschef verteidigt geplante Lockerungen der Corona-Restriktionen
Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat die geplanten Lockerungen der Corona-Restriktionen in seinem Bundesland verteidigt. "Wir sind im Moment mit einem Infektionsgeschehen am unteren Rand in Deutschland stabil, wir haben kein exponentielles Wachstum seit Wochen", hob Hans am Donnerstagabend in den ARD-"Tagesthemen" hervor. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert im Saarland lag am Donnerstag bei 66,1 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.
Hoeneß attackiert DFB und fordert "personelle Konsequenzen"
Uli Hoeneß, langjähriger Patron von Bayern München, hat die heillos zerstrittene Führung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) massiv attackiert und "personelle Konsequenzen" gefordert. Bei seinem leidenschaftlichen Auftritt nach dem WM-Qualifikationsspiel der DFB-Auswahl gegen Island (3:0) nahm Hoeneß nur Präsident Fritz Keller von seinem harten Rundumschlag aus - und forderte den Kopf von dessen Gegenspielern, den "drei ewig Unzufriedenen": Vize Rainer Koch, Generalsekretär Friedrich Curtius und Schatzmeister Stephan Osnabrügge.
Geschlechtsangleichende Behandlungen bei Kindern nur unter engen Voraussetzungen
Kinder mit einer nicht eindeutigen Geschlechtsentwicklung sollen besser vor unnötigen medizinischen Eingriffen geschützt werden. Der Bundestag beschloss am Donnerstag, dass entsprechende Operationen nur noch dann erlaubt sind, wenn sie nicht bis zu einer späteren Entscheidung des Kindes selbst aufgeschoben werden können. Dazu wird das Bürgerliche Gesetzbuch geändert.
Keine Lösung bei EU-Gipfel im Streit um Impfstoff-Verteilung
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben keine Einigung im Streit um die Verteilung von Corona-Impfstoffen unter den Mitgliedstaaten gefunden. Der Rat der EU-Botschafter werde sich erneut mit dem Thema befassen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem Video-Gipfel am Donnerstagabend. Am bisherigen Verteilungssystem soll demnach grundsätzlich festgehalten werden, aber es solle auch "Solidarität" gezeigt werden. Merkel sprach von einer "relativ komplizierten Aufgabe", die einer "Quadratur des Kreises" gleichkomme.
England und Italien souverän - Lewandowski rettet Polen ein 3:3 in Ungarn
Die Fußball-Schwergewichte England und Italien sind mit Siegen in die Qualifikation für die WM 2022 in Katar gestartet. Für Weltfußballer Robert Lewandowskis Polen gab es zum Auftakt dagegen eine Enttäuschung gegen den deutschen EM-Gegner Ungarn - und auch Spanien und Österreich patzten.
Nach Corona-Schock: Löw bejubelt Traumstart in sein letztes Abenteuer
Traumstart nach dem Corona-Schock: Joachim Löw ist ein perfekter Aufbruch in sein letztes Abenteuer geglückt. Das souveräne 3:0 (2:0) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Außenseiter Island war Balsam auf die schmerzhafte Spanien-Wunde - und auf dem langen Weg nach Katar sofort das erhoffte klare Zeichen.
Kolumnist der "New York Times" versteigert Artikel als NFT
Ein Kolumnist der Zeitung "New York Times" hat am Donnerstag einen seiner Artikel als einzigartiges virtuelles Sammlerstück für 563.000 Dollar (fast 480.000 Euro) verkauft. Mit dem Text "Kaufe diese Kolumne in der Blockchain" habe wollte Keven Roose testen, welche Art von Dokumenten sich als NFT verkaufen lässt. NFT steht für Non-Fungible Token: ein virtuelles Gut, das einmalig und nicht austauschbar ist.
Franzose schafft neuen Rekord im Apnoetauchen unter Eis
Mit 120 Metern in drei Minuten ist dem Franzosen Arthur Guérin-Boëri ein weiterer Rekord beim Apnoetauchen unter Eis gelungen. Guérin-Boëri absolvierte seinen Tauchgang am Donnerstag im zwei Grad kalten Wasser des Sonnanen-Sees im Südosten Finnlands. "Unter dem Eis fühlt man sich relativ wohl. Es gibt dieses diffuse Licht, ähnlich wie der Schein des Mondes, es ist erstaunlich", sagt der fünffache Weltmeister der Nachrichtenagentur AFP.
Merkel pocht nach EU-Gipfel mit Biden auf "europäische China-Politik"
US-Präsident Joe Biden hat am Donnerstag erstmals an Beratungen der EU-Staats- und Regierungschefs teilgenommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sah nach dem Gespräch per Video-Schalte "eine Vielzahl von Gemeinsamkeiten" mit den USA. Sie pochte aber gleichzeitig auf "eine europäische China-Politik". In dieser Frage werde es mit Washington "keine Identität" geben, sagte die Kanzlerin. "Das ist vollkommen klar".
EU-Gipfel berät mit Biden über Neustart der Beziehungen
US-Präsident Joe Biden hat am Donnerstag an den Beratungen der EU-Staats- und Regierungschefs teilgenommen. Wie ein Sprecher von EU-Ratspräsident Charles Michel am Abend mitteilte, wurde Biden dem Video-Gipfel der EU zugeschaltet. Es ist das erste Mal seit 2009, dass ein US-Präsident an Beratungen der EU-Staats- und Regierungschefs teilnimmt. Damals fanden die Gespräche mit US-Präsident Barack Obama im Rahmen eines EU-USA-Gipfels statt.
Gericht verurteilt acht Randalierer wegen Beschädigung des Arc de Triomphe
Ein Gericht in Paris hat am Donnerstag acht Menschen wegen der Beschädigung des Arc de Triomphe am Rande einer Demonstration der "Gelbwesten"-Bewegung verklagt. Bei den Verurteilten handle es allerdings sich nicht um die Haupttäter, teilte das Gericht mit. Diese seien nie gefunden worden. Die acht Randalierer wurden zu Haftstrafen auf Bewährung und gemeinnütziger Arbeit verurteilt.
"HUMAN RIGHTS": Das DFB-Team setzt ein Zeichen
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat zum Auftakt der Qualifikation für die WM 2022 im stark kritisierten Katar ein eindeutiges Zeichen für Menschenrechte gesetzt. Bei der Aufstellung für die Nationalhymnen trug jeder Spieler vor dem Duell mit Island in Duisburg ein schwarzes T-Shirt mit einem weißen Buchstaben - zusammen lautete die starke Botschaft: "HUMAN RIGHTS".
Biden: USA suchen nicht die "Konfrontation" mit China
US-Präsident Joe Biden geht es im Umgang mit China nach eigenen Angaben nicht um "Konfrontation". In seiner ersten Pressekonferenz seit seinem Amtsantritt sagte Biden am Donnerstag in Washington, er habe dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping "persönlich bei mehreren Gelegenheiten gesagt, dass wir keine Konfrontation suchen". Es werde aber einen "scharfen Wettbewerb" mit China geben. Zudem würden die USA "darauf bestehen, dass China internationales Recht respektiert, gerechten Wettbewerb, gerechte Praktiken, gerechten Handel", fügte Biden hinzu.