Letzte Nachrichten
Späte Niederlage im Kellerduell: Kölns Gisdol vor dem Aus
Nach einer Last-Minute-Niederlage im Kellerkrimi gegen den FSV Mainz 05 droht Trainer Markus Gisdol das Aus - und dem 1. FC Köln der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte. Der Tabellen-17. verlor nach einer kämpferisch ordentlichen Leistung 2:3 (1:1) gegen den direkten Konkurrenten und hat nun sechs Spiele vor Saisonende drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.
Höcke setzt sich mit Einsetzung Hartwigs gegen Meuthen durch
Der AfD-Politiker Björn Höcke hat einen Beschluss zur Besetzung der Partei-Arbeitsgruppe Verfassungsschutz durchgesetzt und sich damit offen gegen Parteichef Jörg Meuthen gestellt. Der Bundesparteitag beschloss am Sonntagabend mit 53,45 Prozent der Stimmen die Wiedereinsetzung von Roland Hartwig als Arbeitsgruppenleiter. Der Bundesvorstand wird aufgefordert, dies mit sofortiger Wirkung zu tun. Höcke sagte, der "bewährte Mitstreiter" Hartwig sei "wahrscheinlich aus machtpolitischen Gründen von seinen Aufgaben entbunden worden".
Kirgisen stimmen für deutlich mehr Befugnisse für Präsidenten
Bei einem Verfassungsreferendum im zentralasiatischen Kirgistan hat sich Teilergnissen zufolge eine deutliche Mehrheit der Bürger für größere Befugnisse für den populistischen Staatschef Sadyr Schaparow ausgesprochen. Nach Auszählung von mehr als drei Vierteln der Stimmzettel sah es am Sonntag so aus, dass die Verfassungsänderungen, die dem Präsidenten eine zweite Amtszeit ermöglichen, mit fast 80 Prozent der Stimmen abgesegnet werden.
Kreml-Sprecher: Niemand plant einen Ukraine-Krieg
Russland hat Warnungen, dass es auf einen Krieg mit der Ukraine zusteuere, zurückgewiesen. "Natürlich plant niemand, sich auf einen Krieg zuzubewegen, und grundsätzlich akzeptiert niemand die Möglichkeit eines solchen Krieges", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in einem am Sonntag ausgestrahlten Fernsehinterview. Auch "die Möglichkeit eines Bürgerkriegs in der Ukraine" werde von niemandem akzeptiert, fügte der Sprecher von Russlands Staatschef Wladimir Putin hinzu.
Indien verbietet wegen Corona-Zahlen den Export von Remdesivir
Indien hat angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen den Export des Medikaments Remdesivir verboten. Das antivirale Medikament, das ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelt wurde und nun auch zur Behandlung schwer kranker Corona-Patienten genutzt wird, darf nicht mehr in andere Länder exportiert werden, wie das indische Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte. Der starke Anstieg der Infektionszahlen habe zu einer "plötzlichen Steigerung der Nachfrage" geführt.
Wellbrock top über 1500 m, Gose und Märtens mit Olympia-Norm
Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock schwimmt rund 100 Tage vor den Olympischen Spielen weiter in bestechender Form. Beim Qualifikationswettkampf in seiner Heimatstadt Magdeburg siegte der 23-Jährige über seine Paradestrecke 1500 m Freistil in starken 14:46,03 Minuten und setzte sich damit hinter Italiens Rio-Olympiasieger Gregorio Paltrinieri (14:40,38) auf Platz zwei der Jahresweltbestenliste. Wellbrocks deutscher Rekord steht seit der EM 2018 bei 14:36,15.
Coronavirus bei Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Peru
Überschattet von der Corona-Krise sind in Peru am Sonntag Präsidentschafts- und Parlamentswahlen abgehalten worden. Rund 25 Millionen Bürger des südamerikanischen Landes waren zur Stimmabgabe aufgerufen. Landesweit öffneten um 07.00 Uhr (Ortszeit, 14.00 Uhr MESZ) tausende Wahllokale.
Erster Sieg seit 92 Tagen: Schalke gibt Lebenszeichen von sich
Mit dem ersten Sieg seit 92 Tagen hat der Bundesliga-Krisenklub Schalke 04 ein Lebenszeichen von sich gegeben - allerdings zu spät im aussichtslosen Kampf um den Klassenerhalt. Auch nach dem 1:0 (1:0) gegen den FC Augsburg ist der Abstand des Tabellenletzten zum rettenden Ufer zu groß. Bereits am 20. April in Bielefeld könnte der vierte Abstieg des Traditionsvereins feststehen.
Produktionspanne bei J&J kann EU-Impfkampagne bremsen
Nach dem Verlust von 15 Millionen Dosen seines Corona-Impfstoffs durch Produktionsfehler hat der US-Konzern Johnson&Johnson sich zuversichtlich gezeigt, die Lieferzusagen an die Europäische Union dennoch zu erfüllen. "Wir gehen derzeit weiter davon aus, dass wir unsere Zusage einhalten können, der Europäischen Kommission und den Mitgliedstaaten im Jahr 2021 200 Millionen Dosen zu liefern", teilte eine Sprecherin der J&J-Tochter Janssen, die in den Niederlanden die Impfstoffsubstanz herstellt, dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" mit.
Ecuadorianer entscheiden in Stichwahl über ihren neuen Präsidenten
In Ecuador haben die Bürger am Sonntag in einer Stichwahl über ihren künftigen Präsidenten abgestimmt. Zur Wahl standen der linksgerichtete Wirtschaftswissenschaftler Andrés Arauz, der die erste Wahlrunde im Februar überraschend deutlich gewonnen hatte, und der rechtskonservative Ex-Banker Guillermo Lasso. In Umfragen hatte der 36-jährige Arauz zuletzt nur knapp vor seinem 65-jährigen Rivalen gelegen.
Laschet und Söder streben beide Kanzlerkandidatur an
Die Frage der Kanzlerkandidatur der Union wird zum offenen Machtkampf zwischen CDU-Chef Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder. Beide erklärten am Sonntag in einer Klausurtagung der Fraktionsspitze ihre Bereitschaft zur Übernahme der Kandidatur. Söder sagte, er trete als Kanzlerkandidat an, "wenn die CDU dies als größere Schwester breit unterstützt". Laschet sagte, nun liege "die Bereitschaft von zweien auf dem Tisch".
Laschet und Söder wollen Kandidatenstreit einvernehmlich klären
CDU-Chef Armin Laschet und der CSU-Vorsitzende Markus Söder wollen rasch eine einvernehmliche Lösung für ihre konkurrierenden Ansprüche auf die Kanzlerkandidatur finden. "Wir haben festgestellt, dass wir beide geeignet und bereit sind" für die Kanzlerkandidatur, sagte Söder am Sonntag in Berlin. Die Kandidatenfrage solle nun "in einem guten Prozess sehr schnell und sehr zeitnah" gelöst werde, sagte Laschet.
Mann in NRW offenbar beim Herstellen von Böllern verletzt
Beim Mischen chemischer Substanzen hat ein Mann im nordrhein-westfälischen Werne unbeabsichtigt eine Zündung der Chemikalien ausgelöst und sich dabei schwere Verbrennungen zugezogen. Wie die Polizei in Unna am Sonntag mitteilte, wurden nach dem Zwischenfall in der Wohnung des 31-Jährigen zwei weitere Chemikaliengemische gefunden. Die Substanzen wurden von hinzugezogenen Experten des Landeskriminalamts Düsseldorf auf einem freien Feld vorsorglich kontrolliert gesprengt.
Lokführer des ägyptischen Unglückszuges nicht auf dem Posten
Bei dem schweren Zugunglück, das sich am 26. März in Ägypten zugetragen hat, waren die Lokführer eines der Züge nach Angaben der Ermittler nicht auf ihrem Posten. Wie die Staatsanwaltschaft am Sonntag in Kairo mitteilte, standen weitere Beteiligte unter Drogen- und Medikamenteneinfluss. Nach dem Unglück waren der Lokführer und sein Assistent, die die Vorwürfe bestreiten, sowie mehrere andere Verdächtige festgenommen worden.
2. Liga: Nürnberg patzt - Wichtiger Dreier für Braunschweig
Der 1. FC Nürnberg hat im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einen möglichen Derbysieg aus der Hand gegeben, Konkurrent Eintracht Braunschweig dagegen drei Big Points eingefahren. Der Club musste sich im Frankenduell bei Schlusslicht Würzburger Kickers mit einem 1:1 (1:0) bescheiden, die Eintracht kam zu einem überraschend deutlichen 4:0 (1:0) im Niedersachsen-Treffen beim VfL Osnabrück.
Ruder-EM: Deutschland-Achter geht leer aus - Zeidler holt Gold
Der Deutschland-Achter hat zum Auftakt in die Olympia-Saison einen bitteren Rückschlag kassiert und den neunten EM-Titel in Folge verpasst. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) musste sich in Varese/Italien beim Sieg von Olympiasieger Großbritannien mit Platz vier begnügen. Einer-Weltmeister Oliver Zeidler (Ingolstadt) holte dagegen zum zweiten Mal in seiner Karriere EM-Gold.
Jordaniens König seit Krise wieder mit Prinz Hamsa aufgetreten
Jordaniens König Abdullah II. ist am Sonntag erstmals seit der schweren politischen Krise in seinem Land gemeinsam mit seinem Halbbruder Prinz Hamsa in der Öffentlichkeit aufgetreten. Das staatliche Fernsehen übertrug Aufnahmen, auf denen zu sehen war, dass die Mitglieder der Königsfamilie gemeinsam an einem Gebet im Mausoleum der früheren Monarchen teilnahmen. An dem Gebet beteiligte sich neben Abdullah II. und Prinz Hamsa auch Kronprinz Hussein.
Kreise: Gesetzespläne für Notbremse sind "Misstrauensvotum"
Die deutschen Landkreise sowie Politiker aus mehreren Bundesländern haben grundsätzliche Bedenken gegen die geplante Änderung des Infektionsschutzgesetzes mit dem Ziel bundeseinheitlicher Corona-Maßnahmen geltend gemacht. Der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager, nannte den vorliegenden Gesetzentwurf in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Montag ein "in Gesetz gegossenes Misstrauensvotum gegenüber Ländern und Kommunen". Die FDP-Bundestagsfraktion lehnte den Gesetzentwurf ab, die Grünen nannten ihn "dringend nachbesserungsbedürftig".
AfD lehnt Pflicht zum Tragen von Masken in allen Bereichen ab
Die AfD hat sich auf ihrem Parteitag in Dresden generell gegen eine Maskenpflicht in der Corona-Pandemie ausgesprochen. Die Delegierten beschlossen am Sonntag mit knapper Mehrheit, den Satz "Die Pflicht zum Tragen einer Maske lehnen wir ab" in das Wahlprogramm aufzunehmen. Die Antragsteller begründeten dies damit, dass die Verpflichtung zum Tragen von Masken "auf nicht aussagefähigen Zahlen" beruhe.
Prinz Andrew: Queen fühlt nach Prinz Philips Tod "große Leere"
Nach dem Tod ihres Mannes Prinz Philip empfindet die britische Königin Elizabeth II. nach Schilderung ihres Sohnes Andrew "eine große Leere". "Sie hat es als eine große Leere in ihrem Leben beschrieben", sagte Elizabeths drittes Kind Prinz Andrew am Sonntag in einem Fernsehinterview. "Wir haben fast so etwas wie den Großvater der Nation verloren", fügte Andrew hinzu.
Asyltaxi in die EU? Festsetzung des Schiffs "Alan Kurdi" beendet
Die Festsetzung des Rettungsschiffs "Alan Kurdi" durch die italienischen Behörden ist nach sechs Monaten beendet worden. Das teilte die Seenotrettungsorganisation Sea-Eye am Sonntag mit. Die Entscheidung wurde demnach von einem Richter auf Sardinien bereits am Freitag getroffen. Sie ist allerdings noch nicht endgültig.
Laschet und Söder beide bereit zu Kanzlerkandidatur
Die Frage der Kanzlerkandidatur der Union wird zum offenen Machtkampf zwischen CDU-Chef Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder. Beide erklärten am Sonntag in einer Klausurtagung der Fraktionsspitze ihre Bereitschaft zur Übernahme der Kandidatur, wie AFP von Teilnehmern der Sitzung erfuhr. Eine Entscheidung fiel am Sonntag noch nicht; ein Gespräch der beiden Parteichefs habe noch kein Ergebnis gebracht, hieß es.
Rudern: Osborne/Rommelmann holen sich das EM-Silber
Jason Osborne und Jonathan Rommelmann (Mainz/Krefeld) haben bei der Ruder-EM in Varese/Italien Silber gewonnen. Das Duo landete im Leichtgewichts-Doppelzweier im Finale hinter Weltmeister Irland und sicherte dem Deutschen Ruderverband (DRV) damit die erste Medaille der Titelkämpfe in den olympischen Klassen. Bronze ging an Vorjahressieger Italien.
Mehrere Polizisten bei Auflösung von Party nahe Dortmund verletzt
Bei einem Polizeieinsatz zur Auflösung einer Privatparty in Lünen nahe Dortmund sind mehrere Beamten verletzt worden, einer von ihnen schwer. Wie die Polizei in Dortmund am Sonntag mitteilte, trafen die Beamten nach einer Mitteilung von Zeugen am Abend zuvor in einem Mehrfamilienhaus auf elf Menschen aus unterschiedlichen Haushalten, darunter ein Kleinkind. Einige der Feiernden waren demnach stark alkoholisiert, niemand trug eine Mund-Nasen-Bedeckung oder hielt ausreichend Abstand.
Aktivisten: Mehr als 700 Zivilisten seit Militärputsch in Myanmar getötet
In Myanmar sind seit dem Militärputsch Anfang Februar mehr als 700 Zivilisten getötet worden. Das geht aus Statistiken der myanmarischen Menschenrechtsorganisation Assistance Association for Political Prisoners (AAPP) hervor, die am Wochenende veröffentlicht wurden. Allein bei einem Blutbad unter Demonstranten am Freitag in der Stadt Bago sollen demnach mehr als 80 Menschen getötet worden sein. Die Proteste gegen die Militärjunta wurden am Sonntag fortgesetzt.
Bestand von bedrohten Panzernashörnern in Nepal erholt sich
Die vom Aussterben bedrohten Panzernashörner haben sich in den vergangenen Jahren in Nepal deutlich vermehrt. Wie die Naturschutzbehörde des Himalaya-Landes am Wochenende mitteilte, wurden bei einer aktuellen Zählung in vier Nationalparks 752 Exemplare dieser einhörnigen Nashörner festgestellt, während es 2015 noch 645 waren.
AfD spricht sich gegen "jeglichen Familiennachzug für Flüchtlinge" aus
Die AfD spricht sich in ihrem Wahlprogramm gegen "jeglichen Familiennachzug für Flüchtlinge" aus. Die Delegierten des Dresdner Parteitags beschlossen am Sonntag, eine entsprechende Verschärfung in das Programm einzufügen. Der Leitantrag der Parteispitze hatte die Formulierung "Familiennachzug zu Anerkannten nur unter strengen Bedingungen" vorgesehen. Nach kontroverser Debatte heißt es dort nun: "Ablehnung jeglichen Familiennachzuges für Flüchtlinge." Der AfD-Rechtsaußen Björn Höcke hatte sich für die Verschärfung stark gemacht.
Steinmeier: "Buchenwald steht für Rassenwahn, Folter, Mord und Vernichtung"
Zum 76. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dazu aufgerufen, die Erinnerung an die Gräueltaten der Nazis wach zu halten. "Es ist nicht allein die Zahl der Toten, es sind die Umstände, unter denen Menschen in Buchenwald entrechtet und ausgebeutet, gequält und getötet worden sind, die den Schrecken dieses Ortes ausmachen", sagte Steinmeier am Sonntag bei einem Gedenkakt in Weimar.
Trauerfeier für Prinz Philip mit Enkel Harry - aber ohne Premierminister
Corona verpflichtet: Aufgrund der Pandemie werden nur 30 statt 800 Gäste an der Trauerfeier für Prinz Philip am kommenden Samstag auf Schloss Windsor teilnehmen. Zu den Gästen gehört Prinz Harry, nicht aber seine hochschwangere Frau Meghan, wie der Buckingham-Palast am Samstagabend mitteilte. Auch Premierminister Boris Johnson verzichtete auf eine Teilnahme. Andere öffentliche Programmpunkte der Trauerphase mussten wegen der Corona-Beschränkungen ebenfalls gestrichen werden.
NRW-Umfrage: Zufriedenheit mit Laschet und Landesregierung fällt auf Tiefststand
Das Ansehen des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) und seiner schwarz-gelben Landesregierung ist einer Umfrage zufolge seit Ende Januar deutlich eingebrochen. Mit der Arbeit von Laschet sind aktuell nur noch 26 Prozent der Wahlberechtigten in NRW zufrieden - das entspricht einem Minus von 34 Prozentpunkten im Vergleich zum Januar, wie der am Sonntag veröffentlichte NRW-Trend im Auftrag des WDR-Magazins "Westpol" ergab.
Präsidentschaftswahl in Benin von Betrugsvorwürfen überschattet
Überschattet von Betrugsvorwürfen hat in der westafrikanischen Republik Benin die Präsidentschaftswahl stattgefunden. Erwartet wurde ein Sieg des 62-jährigen Amtsinhabers Patrice Talon. Talons Gegenkandidaten, dem 66-jährigen Alassane Soumanou Djimba und dem 67-jährigen Corentin Kohoué, wurden bei dem Wahlgang nur geringe Chancen eingeräumt. Zu der Wahl aufgerufen waren 5,5 Millionen Bürger Benins. Das Ergebnis des Wahlgangs wurde für Montag oder Dienstag erwartet.
Laschet dringt auf rasche Klärung der Kandidatenfrage
CDU-Chef Armin Laschet dringt auf eine rasche Entscheidung über die Kanzlerkandidatur der Unionsparteien. "Wenn ich die Stimmung in der Breite der CDU berücksichtige, sollte die Entscheidung sehr zügig fallen", sagte der NRW-Ministerpräsident der "Bild am Sonntag". Mehrere führende Unionspolitiker mahnten eine Klärung innerhalb der nächsten ein bis zwei Wochen an. Laschet und CSU-Chef Markus Söder, der ebenfalls als potenzieller Kandidat gilt, nahmen am Sonntag an einer Klausur der Fraktionsspitze in Berlin teil.