Letzte Nachrichten
Mutmaßlicher Mörder von Südfrankreich soll weitere Frau erschossen haben
Ein bewaffneter Mann, der in Südfrankreich am Donnerstag zwei Frauen getötet hat, soll zuvor eine weitere Frau in der Region Grand Est ermordet haben. Wie aus Ermittlerkreisen verlautete, geht die Polizei von einer Verbindung zwischen den Fällen aus. Am Dienstag war die Leiterin der Personalabteilung einer Firma in der Gemeinde Wolfgantzen erschossen worden. Der mutmaßliche Täter griff auch einen weiteren Mitarbeiter der Firma an.
Lufthansa startet im Auftrag der Wissenschaft zu ihrem längsten Nonstopflug
Im Auftrag der Wissenschaft unternimmt die Lufthansa am Sonntag den längsten Nonstopflug ihrer Geschichte. Wie das Unternehmen am Freitag in München mitteilte, wird ein Airbus A350-900 in Hamburg unter strengsten Hygiene- und Quarantänebedingungen zu einem 13.700 Kilometer langem Sonderflug zu einer Militärbasis auf den Falklandinseln abheben. An Bord sind zahlreiche Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) sowie Besatzungsmitglieder des Forschungseisbrechers "Polarstern".
EU beschließt Exportkontrollen für Corona-Impfstoffe
Die EU kann künftig die Exporte von Corona-Impfstoffen überwachen und gegebenenfalls beschränken. Die EU-Kommission habe am Freitag eine entsprechende "Ausfuhrgenehmigungspflicht" beschlossen, sagte der für Außenhandel zuständige Kommissionsvize Valdis Dombrovskis in Brüssel. Alle Pharmakonzerne, die mit der EU Lieferverträge über Corona-Impfstoffe abgeschlossen haben, müssen demnach künftig Lieferungen an Drittstaaten in Brüssel anmelden.
Prozess um Tod von Polizisten bei Festnahmeaktion in Hamburg begonnen
Annähernd ein Jahr nach dem Tod eines Polizisten bei einer Festnahmeaktion in Hamburg hat am Freitag der Prozess gegen den mutmaßlich Verantwortlichen begonnen. Ein 29-Jähriger muss sich wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor dem Landgericht der Hansestadt verantworten, weil er bei dem Zugriff beschleunigte und davonfuhr, wobei er ein ziviles Einsatzfahrzeug rammte. Ein darin sitzender Beamter wurde so schwer verletzt, dass er starb.
Bafin will Bankkunden im Streit um unzulässige Zinssenkungen stärken
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) geht gegen Banken vor, die unzulässige Zinsanpassungsklauseln verwenden. Nach einer am Freitag veröffentlichten Allgemeinverfügung müssen Banken künftig ihre Kunden nicht nur über unwirksame Klauseln in Prämiensparverträgen informieren, sondern ihnen auch ein Angebot zur Neuberechnung der Zinsen machen. Zu der Verfügung kann bis zum 26. Februar Stellung genommen werden.
NRW nimmt nach Vakzin-Engpass ausgesetzte Erstimpfungen in Heimen wieder auf
Die wegen Lieferengpässen beim Biontech/Pfizer-Impfstoff vorübergehend ausgesetzten Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen in Nordrhein-Westfalen werden wieder aufgenommen. Ab Samstag könnten wieder Erstimpfungen in den Heimen verabreicht werden, teilte das Landesgesundheitsministerium am Freitag in Düsseldorf mit. Die Impfungen in den Krankenhäusern und Unikliniken sollen dagegen erst in der kommenden Woche wieder anlaufen.
Papst Franziskus gibt Audienz wegen Ischias-Leidens im Sitzen
Papst Franziskus hat wegen seines heftigen Ischias-Leidens am Freitag eine Audienz im Sitzen absolviert. "Ich sollte im Stehen mit Ihnen sprechen, aber Sie wissen, dass der Ischias ein etwas ungebetener Gast ist", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche zu Beginn seiner Ansprache vor Mitgliedern der vatikanischen Justiz. "Ich bitte um Entschuldigung, ich werde im Sitzen mit Ihnen sprechen."
Mann gibt Flugzeugen und Hubschraubern über Berlin falsche Fluganweisungen
Ein 32-Jähriger Mann soll sich in den vergangenen sechs Monaten wiederholt per Funk in die Kommunikation von Flugzeugen und Hubschraubern über Berlin eingehängt und den Piloten falsche Fluganweisungen gegeben haben. Seine Anweisungen seien immer professioneller geworden und geeignet gewesen, Piloten zu gefährlichen Flugmanövern zu verleiten, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Bis zu seiner Festnahme am Donnerstag hätten aber alle betroffenen Piloten die falschen Funkanweisungen als solche erkannt.
Mehr als 200.000 Menschen fliehen vor Gewalt in Zentralafrikanischer Republik
In der Zentralafrikanischen Republik sind binnen knapp zwei Monaten mehr als 200.000 Menschen vor der Gewalt in dem Krisenstaat geflohen. Etwa die Hälfte von ihnen habe sich in benachbarte Länder gerettet, erklärte das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) am Freitag in Genf. Rund 92.000 Flüchtlinge erreichten demnach die Demokratische Republik Kongo, gut 13.000 weitere Menschen flohen nach Kamerun, in den Tschad oder die Republik Kongo.
DFB verlängert mit Bundestrainerin Voss-Tecklenburg bis 2023
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den im Sommer auslaufenden Vertrag von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg bis August 2023 verlängert. Das gab der DFB nach der Präsidiumssitzung am Freitag bekannt. Auch die Zusammenarbeit mit der Assistentin Britta Carlson sowie den Assistenten Thomas Nörenberg und Michael Fuchs wird fortgesetzt.
Johnson&Johnson gibt Wirksamkeit seines Impfstoffkandidaten mit 66 Prozent an
Der Corona-Impfstoffkandidat des US-Konzerns Johnson&Johnson hat nach Unternehmensangaben eine Wirksamkeit von 66 Prozent. Schwere Erkrankungen vermeide der Impfstoff gar zu 85 Prozent, erklärte das Unternehmen am Freitag nach Abschluss seiner klinischen Studien der Phase 3 mit insgesamt knapp 44.000 Teilnehmern. Anders als bei den Impfstoffen von Biontech-Pfizer und Moderna ist beim Vakzin von Janssen, der Pharmasparte von Johnson&Johnson, nur eine Dosis notwendig.
Gericht in den Niederlanden verurteilt Shell zu Entschädigung für Bauern in Nigeria
Nach einem jahrelangen juristischen Tauziehen hat ein Gericht in den Niederlanden den Ölriesen Shell dazu verurteilt, wegen Umweltverschmutzungen in Nigeria Entschädigungen zu zahlen. Shell sei verantwortlich für die durch Öl-Lecks im Niger-Delta verursachten Umweltschäden, teilte das Berufungsgericht in Den Haag am Freitag mit. Die Höhe der Entschädigung wird noch gesondert festgelegt.
Heil bekräftigt Ziel eines Corona-Zuschlags für Hilfsbedürftige
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) bekräftigt trotz ablehnender Stimmen aus der Union seine Forderung, angesichts der zusätzlichen finanziellen Belastungen für Bedürftige in der Pandemie einen Corona-Zuschlag für rund acht Millionen Menschen auf den Weg zu bringen. Dabei gehe es darum, "soziale Härten" abzufedern, sagte Heil am Freitag in Berlin. In der Pandemie gelte es, diejenigen nicht aus den Augen zu verlieren, "die es ohnehin schwer haben".
Bangladesch siedelt erneut mehr als 1700 Rohingya-Flüchtlinge auf Insel um
Bangladesch hat erneut mehr als 1750 Rohingya-Flüchtlinge per Boot auf die Insel Bhashan Char umgesiedelt, die häufig Zyklonen und Überschwemmungen ausgesetzt ist. Insgesamt sollen bis Samstag mehr als 3000 Flüchtlinge übergesiedelt werden, erklärte die Regierung am Freitag. Damit wächst die Zahl der umgesiedelten Rohingya auf der Insel auf mehr als 7000. Im Dezember waren bereits zwei Gruppen mit Rohingya umgesiedelt worden.
Schuhmarke Dr. Martens stiefelt an die Börse
Die britische Kult-Schuhmarke Dr. Martens ("Doc Martens") hat einen erfolgreichen Start an der Londoner Börse hingelegt. Die Aktie des Unternehmens sprang am Freitag, dem ersten Handelstag, an der London Stock Exchange um 14 Prozent in die Höhe. Die Firma wird an der Börse mit 3,7 Milliarden Pfund (4,18 Milliarden Euro) bewertet.
Bundesverfassungsgericht entscheidet über V-Mannführer in Amri-Ausschuss
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verkündet am Mittwoch seine Entscheidung über die Klage der Bundestagsfraktionen von FDP, Linkspartei und Grünen gegen die Bundesregierung und das Bundesinnenministerium im Fall des Amri-Untersuchungsausschusses. Dies teilte das Gericht am Freitag mit. Der Ausschuss soll mögliche Fehler der Behörden rund um den Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz im Dezember 2016 aufklären. Die Oppositionsfraktionen wollen dazu auch einen V-Mannführer des Verfassungsschutzes hören. (Az. 2 BvE 4/18)
Prozess um mutmaßlichen Auftragsmord vor 23 Jahren in Berlin begonnen
Knapp 23 Jahre nach einem mutmaßlichen Auftragsmord in Berlin hat am Freitag vor dem Berliner Landgericht der Prozess gegen einen heute 59-jährigen Mann begonnen. Der Angeklagte Serghei N. soll den damals 41-jährigen Frank E. "heimtückisch und aus Habgier" getötet haben, wie die Staatsanwaltschaft bei der Verlesung der Anklage sagte. Ein in Großbritannien gesondert verfolgter Geschäftspartner des Opfers soll dem Angeklagten 1500 Mark für den Mord gezahlt haben.
Prozess um mutmaßlichen Auftragsmord vor 23 Jahren beginnt in Berlin begonnen
Knapp 23 Jahre nach einem mutmaßlichen Auftragsmord in Berlin hat am Freitag vor dem Berliner Landgericht der Prozess gegen einen heute 59-jährigen Mann begonnen. Der Angeklagte Serghei N. soll den damals 41-jährigen Frank E. "heimtückisch und aus Habgier" getötet haben, wie die Staatsanwaltschaft bei der Verlesung der Anklage sagte. Ein in Großbritannien gesondert verfolgter Geschäftspartner des Opfers soll dem Angeklagten 1500 Mark für den Mord gezahlt haben.
Internationale Botschaften beunruhigt wegen Putschgerüchten in Myanmar
Vor dem Hintergrund von Putschgerüchten in Myanmar haben mehr als ein Dutzend diplomatische Vertretungen die Einhaltung "demokratischer Normen" in dem südostasiatischen Land angemahnt. "Wir lehnen jeden Versuch ab, das Ergebnis der Wahl zu verändern oder den demokratischen Übergang in Myanmar zu behindern", hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung, die unter anderem von der US-Botschaft und der EU-Vertretung unterzeichnet wurde.
Abgesenktes Quorum für Landeslisten zur Wahl in Rheinland-Pfalz verfassungsgemäß
Das abgesenkte Quorum für Unterstützerunterschriften für die Wahlvorschläge zur kommenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist verfassungsgemäß. Der rheinland-pfälzische Verfassungsgerichtshof in Koblenz wies in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss die Organklage einer Partei gegen diese Regelung zurück. Die klagende Partei Liberal-Konservative Reformer (LKR) hatte darin geltend gemacht, dass das Landeswahlrecht nicht ausreichend an die besonderen Umstände der Corona-Pandemie angepasst worden sei.
Brüssel veröffentlicht redigierte Fassung von Impfstoff-Vertrag mit Astrazeneca
Die EU-Kommission hat eine redigierte Fassung des Impfstoff-Liefervertrages mit dem britisch-schwedischen Unternehmen Astrazeneca veröffentlicht. Die Brüsseler Behörde stellte das 41 Seiten lange Dokument am Freitag auf ihrer Webseite bereit. Große Teile des Vertrages unter anderem zu vereinbarten Preisen und Liefermengen wurden allerdings geschwärzt - nach Angaben der Kommission auf Verlangen Astrazenecas.
Rodel-WM: Vierfachsieg für deutsche Frauen - Loch und Co. verpassen Sprint-Podest
Vierfachsieg für die Frauen, Triumph auch im Doppel - aber große Enttäuschung bei Felix Loch und Co.: Der Auftakt der Rodel-WM am Königssee hat überraschende Ergebnisse in den Sprint-Wettbewerben gebracht. Die Männer um Loch verpassten das Podest, der Dominator des bisherigen Winters musste sich am Freitag auf seiner Heimbahn mit Rang vier begnügen.
Rodel-WM: Loch und Co. verpassen Sprint-Podest - Wendl/Arlt holen Titel
Enttäuschung für Felix Loch und Co., Triumph für die Doppelsitzer: Der Auftakt der Rodel-WM am Königssee hat überraschende Ergebnisse in den Sprint-Wettbewerben gebracht. Die Männer um Loch verpassten das Podest, der Dominator des bisherigen Winters musste sich am Freitag auf seiner Heimbahn mit Rang vier begnügen. Die österreichischen Brüder Nico und David Gleirscher holten Gold und Bronze, dazwischen landete der Russe Semen Pawlitschenko.
intereRodel-WM: Loch und Co. verpassen Sprint-Podest
Felix Loch und die deutschen Rodler haben zum Auftakt der Heim-WM am Königssee völlig überraschend das Podest im Sprint-Wettbewerb verpasst. Loch musste sich am Freitag mit Rang vier begnügen, die österreichischen Brüder Nico und David Gleirscher holten Gold und Bronze, dazwischen landete der Russe Semen Pawlitschenko.
Alstom gründet mit deutscher Bombardier neuen Bahn-Riesen
Der französische Alstom-Konzern bildet mit der deutschen Bahnsparte von Bombardier einen neuen Riesen auf der Schiene: Alstom schloss den Kauf des Zugherstellers am Freitag für 5,5 Milliarden Euro ab, wie der Konzern in Paris mitteilte. Das war etwas mehr als die im Kaufvertrag vereinbarten "bis zu 5,3 Milliarden Euro".
Früherer chinesischer Top-Banker hingerichtet
Nur dreieinhalb Wochen nach seiner Verurteilung wegen Korruption und Bigamie ist ein früherer chinesischer Top-Banker hingerichtet worden. Das Todesurteil gegen Lai Xiaomin sei am Freitag in Tianjin im Norden des Landes vollstreckt worden, meldete Chinas Staatsfernsehen. Die von Lai eingestrichenen Bestechungsgelder seien extrem hoch, die Umstände seines Verbrechens "besonders schwerwiegend und die gesellschaftlichen Folgen besonders schwer", zitierte das Fernsehen das Oberste Gericht, das die Exekutionsanordnung zuvor bestätigt hatte.
Ungarn gibt als erster EU-Staat grünes Licht für chinesischen Corona-Impfstoff
Als erster Staat der Europäischen Union hat Ungarn den chinesischen Corona-Impfstoff zugelassen. Das nationale Institut für Pharmazie und Ernährung habe seine Zustimmung zur Verimpfung des Vakzins Sinopharm gegeben, sagte die Leiterin der ungarischen Gesundheitsbehörde, Cecilia Muller, am Freitag. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban kündigte an, er selbst werde sich mit dem chinesischen Mittel impfen lassen.
Bundesregierung dämpft Erwartungen an Impfgipfel von Bund und Ländern
Die Bundesregierung hat die Erwartungen an den für Montag geplanten Impfgipfel von Bund und Ländern gedämpft. Es sei kein Gespräch, an dessen Ende "konkrete Beschlüsse" zu erwarten seien, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Es gehe um einen Austausch zwischen den Beteiligten; es sei wichtig, "dass Bund und Länder an einem Strang ziehen".
ADAC-Umfrage "Mobil in der Stadt": Münster vorn - Mönchengladbach Schlusslicht
Der Autoclub ADAC hat Einwohner in 39 mittelgroßen Städten sowie Pendler und Besucher gefragt, wie zufrieden sie als Auto- und Fahrradfahrer, Fußgänger und ÖPNV-Nutzer sind. Eindeutiger Sieger ist Deutschlands Fahrradhauptstadt Münster, es folgen Oldenburg und Erfurt, wie der ADAC am Freitag mitteilte. Auf den letzten Plätzen landeten Wuppertal, Krefeld und Mönchengladbach.
Zahl der Todesfälle in Deutschland im Dezember so hoch wie zuletzt vor 50 Jahren
Im Monat Dezember sind in Deutschland so viele Menschen gestorben wie seit rund 50 Jahren nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, starben nach vorläufigen amtlichen Informationen bundesweit mindestens 106.607 Menschen. Mehr als hunderttausend Sterbefälle in einem Dezember hatte es demnach zuletzt 1969 gegeben, als weltweit die sogenannte Hongkong-Grippepandemie wütete. Auch Deutschland war betroffen.
Unbekannter verletzt Mann in Rheinland-Pfalz mit Salve aus Schrotgewehr
Chinesischer Mischkonzern HNA ist pleite
Der schwer von der Corona-Pandemie getroffene chinesische Mischkonzern HNA ist zahlungsunfähig. Der unter anderem in den Bereichen Luftfahrt und Tourismus aktive Konzern könne seine Schulden nicht mehr begleichen, hieß es am Freitag in einer kurzen Mitteilung des Unternehmens. Die Gläubiger hätten die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens sowie eine Umstrukturierung gefordert. HNA besitzt unter anderem die chinesische Airline Hainan und ist einer der größten chinesischen Privatkonzerne.