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Stöger vor Duell mit Bayer: "Leverkusen ist eindeutig Favorit"
Peter Stöger, Trainer des ungarischen Abonnementmeisters Ferencvaros Budapest, sieht sein Team im ersten Gruppenspiel der Europa League am Donnerstag (18.45 Uhr/TVNOW) bei Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen in der Außenseiterrolle. "Da müsste schon einiges zusammenpassen, Favorit ist eindeutig Bayer Leverkusen", sagte der Ex-Coach des 1. FC Köln und von Borussia Dortmund dem SID.
Nagelsmann weist Favoritenrolle zurück
Julian Nagelsmann will den beeindruckenden Auftaktsieg von Bayern München in der Champions League nicht zu hoch hängen. "Es war das erste Spiel. Es geht um die Wiederholung einer guten Leistung", sagte der Trainer nach dem 3:0 (1:0) des deutschen Fußball-Rekordmeisters beim FC Barcelona zurückhaltend.
Özil erneuert Einladung an Löw
Der frühere Fußball-Nationalspieler Mesut Özil hat dem einstigen Bundestrainer Joachim Löw erneut ein Treffen angeboten. Ein persönliches Gespräch am Rande der Europa-League-Begegnung seines Klubs Fenerbahce bei Eintracht Frankfurt am Donnerstag (21.00 Uhr/TVNOW) sei "wegen der Corona-Situation leider noch nicht möglich", sagte Özil im SID-Interview: "Aber Jogi kennt sich ja auch in Istanbul bestens aus und ist jederzeit zu einem Fenerbahce-Heimspiel eingeladen."
Große Mehrheit gegen Abberufung von Gouverneur Newsom bei Wahl in Kalifornien
Der Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien, Gavin Newsom, hat eine Abstimmung über seine Abberufung mit großer Mehrheit gewonnen. Nach der Auszählung von mehr als 60 Prozent der Stimmen lag der US-Demokrat Newsom mit rund zwei Dritteln der Wählerstimmen vorne, wie CNN und NBC am Dienstagabend (Ortszeit) berichteten. Aufgrund seines deutlichen Vorsprungs rechnen beide Sender damit, dass Newsom der Gouverneur des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaates bleiben wird.
Weghorst ernüchtert: "Hatte schöne Szenarien im Kopf"
Wout Weghorst war nicht unzufrieden, aber sein Champions-League-Debüt hatte sich der Torjäger des VfL Wolfsburg ein bisschen anders vorgestellt. "Ich hatte einige schöne Szenarien im Kopf", sagte der Niederländer nach dem schwer erkämpften 0:0-Unentschieden des Bundesliga-Tabellenführers beim französischen Meister OSC Lille.
Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt auf 77,9
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht zurückgegangen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, sank der Wert auf 77,9. Am Vortag hatte die Inzidenz 81,1 betragen. Am Dienstag vergangener Woche hatte der Wert bei 82,7 gelegen.
Enthüllungs-Buch: US-Generalstabschef schränkte Trumps Zugriff auf Atomwaffen ein
US-Generalstabschef Mark Milley soll laut Medienberichten aus Sorge vor einem Krieg mit China im Geheimen Maßnahmen gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump ergriffen haben. Wie die "Washington Post" und der Sender CNN am Dienstag unter Berufung auf ein noch nicht veröffentlichtes Buch berichteten, kontaktierte Milley seinen chinesischen Kollegen und wies zuständige Kommandeure an, einen nuklearen Angriffsbefehl nicht ohne Rücksprache mit ihm auszuführen.
Empörung über Tötung von mehr als 1400 Delfinen auf Färöer-Inseln
Die Tötung hunderter Delfine bei einer Jagd auf den Färöer-Inseln hat online und bei Umweltschützern für Empörung gesorgt. Die autonome Regierung der zu Dänemark gehörenden Inseln verteidigte am Dienstag die als "Grindadrap" bezeichnete traditionelle Jagdpraxis, die "gut organisiert und vollkommen reguliert" sei. Jäger hatten binnen eines Tages mehr als 1400 Delfine in einen Fjord getrieben und anschließend getötet.
Ehemaliger Drogenbaron in Mexiko zu 28 Jahren Haft verurteilt
Ein Gericht in Mexiko hat den ehemaligen Drogenbaron Vicente Carrillo Fuentes zu einer 28-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Der 58-Jährige müsse wegen Drogendelikten, Geldwäsche und des Hortens von Schusswaffen ins Gefängnis, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Fuentes, auch bekannt als "El Viceroy", hatte mit dem Juárez-Kartell eines der führenden Drogenkartelle des Landes geleitet. Er war 2014 im nordmexikanischen Bundesstaat Coahuila wegen organisierten Verbrechens und Drogenhandels festgenommen worden.
Fußballidol Pelé verlässt nach Darm-Operation Intensivstation
Das brasilianische Fußballidol Pelé hat nach seiner Darm-Operation die Intensivstation verlassen. "Der Patient Edson Arantes do Nascimento befindet sich in einem guten klinischen Zustand und ist aus der Intensivstation entlassen worden", erklärte das Albert-Einstein-Krankenhaus in São Paulo am Dienstag. Der 80-Jährige war Anfang September operiert worden und wurde anschließend auf der Intensivstation behandelt.
Nullnummer in Lille: Wölfen fehlt in der Königsklasse der Biss
Harmlose Wölfe ohne Biss: Der VfL Wolfsburg ist mit einer Nullnummer in die Champions League gestartet. Der Bundesliga-Tabellenführer kam beim OSC Lille nicht über ein torloses Unentschieden hinaus und konnte nur durch weitgehend solide Defensivarbeit überzeugen.
"Bestia Negra" Müller und doppelter Lewandowski: Bayern gewinnt Auftakt souverän
Bayern München hat dank "Bestia Negra" Thomas Müller und Tor-Garant Robert Lewandowski gleich ein Ausrufezeichen in der Königsklasse gesetzt und seine Ambitionen auf Europas Fußball-Thron unterstrichen. Der deutsche Rekordmeister siegte zum Auftakt der Champions League beim großen FC Barcelona hochverdient mit 3:0 (1:0) und baute seine historische Startserie aus. Ein erschreckend schwaches Barca, das seinen Superstar Lionel Messi schmerzlich vermisste, verpasste dagegen 13 Monate nach dem demütigenden 2:8 die erhoffte Revanche.
Heikle Fragen von Hartz IV bis zum Klimaschutz
Heiklen Fragen von Bürgerinnen und Bürgern musste sich SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz am Dienstagabend in der ZDF-Sendung "Klartext" stellen. Es ging um mangelnde Fortschritte beim Klimaschutz ebenso wie um soziale Sicherheit, aber auch um das Gendern und natürlich auch mögliche Koalitionen nach der Bundestagswahl.
US-Regierung verbietet Bundespolizisten weitgehend Einsatz von Würgegriffen
Die US-Regierung hat Bundespolizisten den Einsatz von Würgegriffen weitgehend untersagt. Würgegriffe und Druck auf die Halsschlagadern von Verdächtigen dürfen nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt werden, in denen "tödliche Gewalt" zulässig ist, wie Justizminister Merrick Garland am Dienstag erklärte. Das sei dann der Fall, wenn ein Polizist Grund zu der Annahme habe, dass ein Verdächtiger den Beamten oder einen anderen Menschen töten oder schwer verletzten könnte.
Scholz kündigt in Bürgerdialog soziale Reformen an
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern soziale Reformen für den Fall seines Wahlsiegs zugesichert. "Wir müssen viel dafür tun, damit es im Alter weniger Armut gibt", sagte Scholz am Dienstagabend in der ZDF-Sendung "Klartext". Er verwies auf den "großen Schritt" der bereits eingeführten Grundrente, künftig solle auch ein höherer gesetzlicher Mindestlohn von zwölf Euro dazu beitragen, dass Erwerbstätige im Alter einen höheren Rentenanspruch haben.
Klage auf mehr Schmerzensgeld nach Germanwings-Absturz erneut abgewiesen
Das Oberlandesgericht Hamm hat eine erneute Klage auf mehr Schmerzensgeld von Angehörigen der Opfer des Germanwings-Absturzes 2015 abgewiesen. Das Gericht bestätigte am Dienstag eine erstinstanzliche Entscheidung des Landgerichts Essen zugunsten der Lufthansa. Demnach ergibt sich aus dem Fall keine rechtliche Grundlage für Schmerzensgeldforderungen gegenüber der Fluggesellschaft.
Hunderte Afghanen protestieren gegen Zwangsräumungen in Kandahar
In der afghanischen Stadt Kandahar haben am Dienstag hunderte Menschen gegen eine von den Taliban angeordnete Zwangsräumung ihres Viertels protestiert. Bewohner des Vororts Sara Ferka, in dem vor allem ehemalige Armeeangehörige und ihre Familien leben, sagten, sie seien von den Taliban aufgefordert worden, ihre Häuser zu verlassen. Ein Bewohner sagte, sie hätten die Häuser an Taliban-Kämpfer übergeben sollen.
Hürdensprinterin Dutkiewicz-Emmerich beendet Karriere
Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz-Emmerich hat mit 29 Jahren ihre Karriere beendet. "Hinter mir liegt damit mein erstes Leben. Mein Sportlerleben, auf das ich ganz beseelt und glücklich zurückblicke", schrieb die WM-Dritte von 2017 am Dienstag bei Instagram. Nachdem Dutkiewicz-Emmerich die Olympischen Spiele in Tokio verpasst hatte, sei sie zu diesem Entschluss gekommen, heißt es in einer Mitteilung ihres Vereins TV Wattenscheid 01.
Staatsanwalt in Haiti will Premier wegen Verwicklung in Präsidenten-Mord anklagen
In Haiti will die Staatsanwaltschaft den Regierungschef wegen möglicher Verwicklungen in die Ermordung des Staatschefs Jovenel Moïse Anfang Juli anklagen. Der als Chef der Staatsanwaltschaft fungierende Regierungskommissar der Hauptstadt Port-au-Prince, Bed-Ford Claude, forderte den für die Mordermittlungen zuständigen Richter am Dienstag auf, Regierungschef Ariel Henry anzuklagen.
Ronaldo trifft bei United-Pleite - Adeyemis Elfmeter-Flut in Sevilla
Superstar Cristiano Ronaldo hat auch im zweiten Spiel nach seiner spektakulären Rückkehr zu Manchester United getroffen, eine überraschende Niederlage gegen die Young Boys Bern aber nicht verhindert. Der Portugiese erzielte beim 1:2 (1:0) gegen den von David Wagner trainierten Schweizer Meister zunächst das erste Tor der neuen Champions-League-Saison (13.). Nicolas Moumi Ngamaleu (66.) und Jordan Siebatcheu (90.+5) sorgten aber für die Wende.
Zwei Mitglieder der "Pink Panther"-Diebesbande in Österreich verurteilt
Zwei Mitglieder der berüchtigten "Pink Panther"-Diebesbande sind in Österreich zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Wie das Landgericht Innsbruck am Dienstag mitteilte, wurde ein 37-Jähriger wegen schweren Raubes in elf Fällen zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Ein 35-Jähriger wurde zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er 2016 gemeinsam mit dem anderen Angeklagten ein Luxusuhrengeschäft überfallen und die Verkäufer mit einer Waffe bedroht hatte.
Papst ruft bei Besuch von Roma-Siedlung in Slowakei zu Integration auf
Papst Franziskus hat in der Slowakei am Dienstag eine Roma-Siedlung besucht und zur Integration der benachteilligten Minderheit aufgerufen. Nach einer Begegnung mit Bewohnern der stark baufälligen und überfüllten Siedlung Lunik IX im Osten des Landes sagte der 84-jährige Papst, Roma seien "viel zu oft Objekt von Vorurteilen und harter Urteile". "Der Weg zu friedlicher Koexistenz ist Integration", betonte er.
Kassette mit unveröffentlichtem Song von John Lennon wird versteigert
Eine Kassette mit einem unveröffentlichten Song von Beatles-Legende John Lennon soll Ende September in Dänemark versteigert werden. Auf der Aufnahme aus dem Jahr 1970, die nach einer Pressekonferenz stattfand, ist das nie veröffentlichte Lied "Radio Peace" zu hören, wie das Auktionshaus Bruun Rasmussen am Dienstag mitteilte. Die 33-minütige Kassette soll am 28. September in Kopenhagen unter den Hammer kommen. Ihr Wert wird auf 27.000 bis 40.000 Euro geschätzt.
Ex-Polizist Chauvin plädiert in Bundesverfahren zu Fall Floyd auf nicht schuldig
Der wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd zu langjähriger Haft verurteilte Ex-Polizist Derek Chauvin hat in einem weiteren Verfahren auf nicht schuldig plädiert. Der 45-Jährige wies am Dienstag vor einem Bundesgericht der Stadt Minneapolis im Bundesstaat Minnesota den Vorwurf zurück, Floyds Bürgerrechte verletzt zu haben. Auch die gemeinsam mit Chauvin angeklagten Ex-Polizisten Alexander Kueng, Thomas Lane und Tou Thao plädierten auf nicht schuldig.
Einbruch im Tourismus belastete BIP 2020 in Italien erheblich
Der durch die Corona-Pandemie bedingte Einbruch im Tourismussektor hat sich erheblich auf die italienische Konjunktur im vergangenen Jahr ausgewirkt. Dabei fiel vor allem ins Gewicht, dass Gäste aus dem Ausland ausblieben, wie die Statistikbehörde des Landes am Dienstag mitteilte. Demnach gaben ausländische Reisende 2020 rund 23,7 Milliarden Euro aus - ein Einbruch von 59,6 Prozent. Bei den inländischen Touristen betrugen die Einbußen 33,8 Prozent.
Umfrage: Merkel hätte Mehrheit als "Präsidentin Europas"
Wenn es nach den europäischen Bürgern ginge, könnte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der Wahl am 26. September auf eine neue Aufgabe vorbereiten: In einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Brüsseler Denkfabrik European Council on Foreign Relations (ECFR) sagten 41 Prozent, sie würden Merkel zur "Präsidentin Europas" wählen - wenn es dieses Amt gäbe. Besonders hohes Ansehen genießt die scheidende Kanzlerin demnach in den Niederlanden, Spanien und Portugal.
Weiterer Prozess um Sektenmord an Vierjährigem vor 33 Jahren in Hanau begonnen
Vor dem Landgericht im hessischen Hanau hat ein weiterer Prozess um einen Sektenmord an einem Vierjährigen vor 33 Jahren begonnen. Die Mutter des Jungen muss sich seit Dienstag wegen Mordes verantworten, wie ein Gerichtssprecher sagte. Laut Anklage kann für die Frau bei einer Verurteilung aber auch Beihilfe zum Mord in Betracht kommen.
Wer Grüne wählt wirft seinen Autoschlüssel in Wahlurne
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sieht in dem erforderlichen ökologischen Umbau "eine riesengroße Chance für die deutsche Wirtschaft". Hierzu sagen Bürger in einer Umfrage von BERLINER TAGESZEITUNG: "Weraus Dummheit die Grünen wählt, der wirft seine Autoschlüssel mit in die Wahlurne und will forant nur noch Fußgänger sein!" Baerbock fabulierte zum ökologischen Umbau: es seinen "klare Vorgaben erforderlich", ohne solche Vorgabe würde die sozial-ökologische Transformation nicht so schnell vorankommen wie notwendig, argumentierte die Grünen-Vorsitzende. "Für mich ist es halt so, dass die Klimakrise nicht immer dieses Oh Gott, was alles nicht geht! ist", hob Baerbock hervor. Stattdessen solle man mehr auf die Chancen schauen. "Die Märkte der Zukunft werden klimaneutral sein und sie werden nachhaltig sein". Dies könne für die deutsche Wirtschaft ein Vorteil sein. Dafür müsse jedoch auch eindeutig gesagt werden: "Das ist in Zukunft noch erlaubt, das ist nicht erlaubt", sagte Baerbock weiter. Mit Blick auf die Landwirtschaft sprach sie sich dafür aus, "dass öffentliche Gelder vor allem für öffentliche Aufgaben eingesetzt werden, nicht für Massentierhaltungsanlagen, sondern für Betriebe, die wirklich an die Tiere denken, an die Böden denken, an die Menschen denken". (M. Taylor--BTZ)
Söder zur historisch sehr fragwürdigen Rolle der SPD
CSU-Chef Markus Söder hat den Wahlkampfstreit um die historische Rolle der Sozialdemokraten in der Nachkriegszeit weiter angeheizt. "Fakt ist: Ob Westbindung, Eintritt in die Nato und die Gründung der Bundeswehr unter Konrad Adenauer und Franz Josef Strauß" - die SPD sei "dagegen" gewesen, sagte Söder der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstagsausgabe). Zudem habe der frühere SPD-Führungspolitiker Oskar Lafontaine in der Frage der deutschen Vereinigung "völlig daneben" gelegen. Auch sei die SPD gegen den europäischen Stabilitätspakt gewesen und stattdessen für eine Schuldenunion in Europa eingetreten, fügte der bayerische Ministerpräsident hinzu. Insofern sei an der These des Unions-Kanzlerkandidaten Armin Laschet über die historischen Fehler der Sozialdemokraten "eine Menge Wahres". Laschet hatte der SPD beim CSU-Parteitag am vergangenen Wochenende vorgehalten, in der Nachkriegsgeschichte "immer auf der falschen Seite" gestanden zu haben. Die empörte Kritik der SPD an Laschets Aussage wies Söder zurück: "Da reagiert die SPD schon sehr dünnhäutig", sagte er. Der CSU-Vorsitzende bezeichnete es aber zugleich als "eine der ganz großen historischen Leistungen" der Sozialdemokraten, sich in der Zeit des Nationalsozialismus "ehrbar und klar positioniert" und so das demokratische Rückgrat der Demokratie repräsentiert" zu haben. (T. Jones--BTZ)
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Staatssekretär von Finanzminister Scholz
Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat nach einem Tweet im Zusammenhang mit der Durchsuchung im Bundesfinanzministerium ein Ermittlungsverfahren gegen den beamteten Finanzstaatssekretär Wolfgang Schmidt eingeleitet. Das bestätigte die Behörde am Dienstag. Grund sei die teilweise Veröffentlichung eines Gerichtsbeschlusses über eine Durchsuchung im von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz geführten Finanzministerium per Twitter.
Taliban versprechen transparente Verteilung von Milliardenhilfen an Bedürftige
Die radikalislamischen Taliban haben versprochen, die bei der UN-Geberkonferenz zugesagten humanitären Hilfen in Milliardenhöhe für alle nachvollziehbar an Bedürftige zu verteilen. "Das Islamische Emirat wird sein Bestes tun, um diese Hilfe auf völlig transparente Weise an die bedürftige Bevölkerung zu verteilen", sagte der Taliban-Außenminister Amir Khan Muttaki am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Kabul. Er bat die Geberländer, ihre Unterstützung für Afghanistan fortzusetzen.
Vermeintlich rassistischer Angriff auf Statue erweist sich als harmlos
Ein vermeintlich rassistischer Angriff auf eine Statue einer Sklavin in Bordeaux hat sich als harmlos erwiesen. Ein Kunststudent habe ohne Erlaubnis einen Gipsabdruck von der Statue nehmen wollen, teilte die Stadt am Dienstag mit. Am Vortag hatte die Stadt noch eine Strafanzeige angekündigt, weil es aussah, als habe jemand aus rassistischen Motiven die Statue mit weißer Farbe beschmiert.