Letzte Nachrichten
Zahl der Todesopfer nach heftigen Regenfällen auf den Philippinen steigt auf 19
Nach heftigen Regenfällen auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 19 gestiegen. Wie die Behörden am Donnerstag mitteilten, werden 14 weitere Menschen vermisst. Der Tropensturm "Kompasu" hatte am Montag in weiten Teilen der bevölkerungsreichen Insel Luzon Dörfer überschwemmt und Erdrutsche ausgelöst. Wichtige Autobahnen und Brücken wurden nach Angaben von Regierungsvertretern überflutet. Am Dienstag ging das Wasser wieder zurück.
Zverev souverän ins Viertelfinale von Indian Wells
Alexander Zverev ist ins Viertelfinale des Masters von Indian Wells eingezogen. Der 24 Jahre alte Hamburger setzte sich souverän 6:1, 6:3 gegen den Franzosen Gael Monfils durch und hat damit 20 seiner vergangenen 21 Matches gewonnen. Einzig bei den US Open hatte er sich zuletzt im Halbfinale dem Weltranglistenersten Novak Djokovic geschlagen geben müssen.
Prozess gegen vier ägyptische Beamte wegen Mord an italienischem Studenten
In Italien beginnt am Donnerstag in Abwesenheit der Angeklagten der Prozess gegen vier ägyptische Sicherheitsbeamte wegen des Mordes an dem italienischen Doktoranden Giulio Regeni vor fast sechs Jahren. Außenminister Luigi Di Maio begrüßte den Auftakt zu dem Verfahren in Rom als "ein Ergebnis, auf das niemand in den Wochen nach dem Fund seiner Leiche gehofft hatte". Das Verfahren könnte jedoch an formellen Hürden scheitern.
Trotz Eintracht-Sieg bei den Bayern: Glasner sieht Steigerungspotenzial
Trainer Oliver Glasner vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt sieht trotz des zurückliegenden Erfolgs bei Rekordmeister Bayern München (2:1) noch jede Menge Steigerungspotenzial in seiner Mannschaft. "Die Physis ist top, sonst ist noch nichts perfekt", sagte der 47 Jahre alte Österreicher, der vor der Saison vom Ligarivalen VfL Wolfsburg an den Main gewechselt ist, der Sport Bild: "Wir sind in einem Findungsprozess, und der braucht Zeit."
FSV-Trainer Svensson arbeitet noch an Work-Life-Balance
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 67,0
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 67,0 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen eines Tages 12.382 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
Facebook verschärft Richtlinien im Kampf gegen Online-Mobbing
Der in der Kritik stehende Internetriese Facebook verschärft seine Richtlinien im Kampf gegen Online-Mobbing. So sollen besonders gefährdete Nutzer wie Opfer von Gewalt oder Regierungskritiker vor "Massen-Mobbing und Einschüchterung" durch ein koordiniertes Vorgehen anderer Nutzer geschützt werden, wie Facebook am Mittwoch erklärte. Ein solches koordiniertes Vorgehen soll auch dann unterbunden werden, wenn die Inhalte an sich nicht gegen die Facebook-Richtlinien verstoßen.
Kenianische Weltrekordläuferin Tirop tot aufgefunden
Die kenianische Weltrekordläuferin Agnes Tirop ist mit Stichwunden am Bauch tot in ihrem Haus aufgefunden worden. Nach dem Ehemann der 25-Jährigen werde gefahndet, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Tirops Leiche wurde in Iten im Westen Kenias gefunden, wo die Langstreckenläufer der ostafrikanischen Nation trainieren.
Fugmann wird neuer Präsident beim SC Freiburg
Eberhard Fugmann wird neuer Präsident des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg. Der 67-Jährige wurde am Mittwochabend mit überzeugender Mehrheit auf der Mitgliederversammlung der Breisgauer gewählt und tritt die Nachfolge von Fritz Keller an, der 2019 zurückgetreten war. Fugmann war jahrelang als Direktor eines Freiburger Gymnasiums tätig.
Supreme Court befasst sich mit Aufhebung des Todesurteils gegen Boston-Attentäter
Der Oberste Gerichtshof der USA hat sich mit der Aufhebung des Todesurteils gegen den Attentäter vom Bostoner Marathonlauf 2013 befasst. Die konservative Mehrheit des Supreme Court ließ dabei am Mittwoch durchblicken, dass sie die ursprüngliche Verurteilung des heute 28-jährigen Dschochar Zarnajew zum Tode für rechtmäßig hält und die Aufhebung des Todesurteils deswegen kippen könnte. Eine Entscheidung dürfte erst in einigen Monaten fallen.
Fünf Tote und zwei Verletzte bei Angriff mit Pfeil und Bogen in Norwegen
Ein mit Pfeil und Bogen bewaffneter Angreifer hat in Norwegen fünf Menschen getötet und zwei weitere verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde nach dem Angriff in Kongsberg südwestlich der Hauptstadt Oslo festgenommen, wie Polizeisprecher Öyvind Aas auf einer Pressekonferenz am Mittwochabend erklärte. Nach bisherigen Erkenntnissen handele es sich um einen Einzeltäter. Nach weiteren Verdächtigen werde nicht gesucht. Einen terroristischen Hintergrund schließt die Polizei nicht aus.
Mehrere Tote und Verletzte in Norwegen bei Angriff mit Pfeil und Bogen
Ein mit Pfeil und Bogen bewaffneter Angreifer hat in Norwegen mehrere Menschen getötet. Der Mann verletzte bei der Tat in Kongsberg südwestlich der Hauptstadt Oslo mehrere weitere Menschen, bevor er von der Polizei festgenommen werden konnte, wie diese am Mittwochabend mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen handele es sich um einen Einzeltäter, sagte Polizeisprecher Öyvind Aas auf einer Pressekonferenz.
Gleichgeschlechtliche Ehe gilt in den Niederlanden auch für das Königshaus
Die Niederlande haben 2001 als erstes Land die gleichgeschlechtliche Ehe legalisiert - nun wird das Recht auch auf die königliche Familie ausgeweitet. Der Thronerbe darf künftig einen Partner des gleichen Geschlechts heiraten, ohne das Recht auf die Thronfolge aufzugeben, erklärte Ministerpräsident Mark Rutte in einem Brief ans Parlament vom Dienstag. Das Kabinett sehe "kein Hindernis für ein Gesetz, das die Heirat eines Erben mit einer Person des gleichen Geschlechts erlaubt", hieß es darin.
Großer Zapfenstreich vor dem Reichstagsgebäude zu Afghanistan-Einsatz
Mit einem großen Zapfenstreich hat die Bundeswehr am Mittwochabend den Einsatz deutscher Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan gewürdigt. Das höchste militärische Zeremoniell wurde auf dem Platz der Republik vor dem Reichstagsgebäude mit Fackelträgern und mehreren Musikstücken abgehalten.
SPD in Mecklenburg-Vorpommern will mit Linkspartei Koalitionsverhandlungen führen
Zweieinhalb Wochen nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD der Partei Die Linke Koalitionsverhandlungen angeboten. Das teilte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Mittwochabend nach einer gemeinsamen Sitzung des Landesparteivorstands, des Parteirats und der Landtagsfraktion in Güstrow mit. Der Beschluss sei einstimmig gefallen, sagte Schwesig.
Adele kündigt neues Album für den 19. November an
Das mit Spannung erwartete neue Album der britischen Sängerin Adele erscheint am 19. November. Die 33-Jährige kündigte die Veröffentlichung am Mittwoch im Onlinedienst Twitter an.
USA drohen Iran in Atomstreit Konsequenzen an
Im Atomstreit mit dem Iran haben die USA der Regierung in Teheran mit Konsequenzen gedroht, sollte eine Verhandlungslösung scheitern. "Wir werden alle Optionen in Betracht ziehen", sagte US-Außenminister Antony Blinken am Mittwoch bei einem Treffen mit seinem israelischen Kollegen Jair Lapid in Washington.
EU schlägt in Streit um Nordirland-Protokoll gelockerte Warenkontrollen vor
Die EU hat im Post-Brexit-Streit mit Großbritannien eine Lockerung der Warenkontrollen an der Grenze zu Nordirland vorgeschlagen. Die Maßnahme solle für einen Großteil der für Nordirland bestimmten Waren gelten, erklärte die EU-Kommission am Mittwochabend. Die Kontrollen würden demnach um 80 Prozent reduziert und die Zollformalitäten um 50 Prozent.
Putin: Nobelpreis ist kein "Schutzschild" für Muratow
Der Friedensnobelpreis für den russischen Journalisten Dmitri Muratow ist nach den Worten von Kreml-Chef Wladimir Putin nicht als "Schutzschild" zu verstehen. Muratow erhalte durch die Auszeichnung keinen besonderen Schutzstatus, der es ihm erlaube, russische Gesetze zu verletzen oder verhindere, dass er als "ausländischer Agent" eingestuft werde, sagte Putin am Mittwoch in Moskau. Er warnte den Journalisten davor, dem Nobelpreis dazu zu nutzen, um "die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen".
Schätzerkreis: Gesetzlichen Krankenkassen fehlen 2022 sieben Milliarden Euro
Den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) droht im kommenden Jahr ein Milliardenloch. Wie der GKV-Schätzerkreis am Mittwoch mitteilte, erwartet er wegen erhöhter Ausgaben 2022 einen zusätzlichen Finanzbedarf von sieben Milliarden Euro. Die Expertinnen und Experten forderten deshalb einen höheren Bundeszuschuss. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekräftigte die Zusage, die Beiträge der Versicherten stabil zu halten.
Rund 200 Staaten bekennen sich in "Erklärung von Kunming" zu besserem Artenschutz
Knapp 200 Staaten haben sich auf der UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt zu einem verstärkten Kampf gegen das Artensterben bekannt. Auf der Weltnaturkonferenz wurde am Mittwoch die "Erklärung von Kunming", benannt nach dem Tagungsort in China, angenommen. Der Text sei ein starkes Signal an die internationale Gemeinschaft, sagte der chinesische Umweltminister Huang Runqiu. Er sei jedoch nicht "rechtlich bindend". Umweltschützer kritisierten die Erklärung als zu vage.
Fotoalbum vom Nürnberger Kriegsverbrecherprozess aufgetaucht
Einen Blick hinter die Kulissen des Nürnberger NS-Kriegsverbrecherprozesses erlaubt ein frisch restauriertes historisches Fotoalbum. Das in Leder eingebundene Album mit 121 Aufnahmen soll am Freitag auf einem Kolloquium in der Gedächtnisstätte im ostfranzösischen Izieu vorgestellt werden. Das wieder aufgetauchte Album von Nürnberg öffne "neue Perspektiven für die Forschung", sagte der Leiter der Gedächtnisstätte Dominique Vidaud der Nachrichtenagentur AFP.
"Captain Kirk"-Darsteller William Shatner mit 90 Jahren ins All geflogen
"Captain Kirk" hat es jetzt tatsächlich in die unendlichen Weiten des Weltraums geschafft: Als ältester Mensch der Geschichte ist "Star Trek"-Darsteller William Shatner ins All geflogen. Der 90-jährige Schauspieler reiste am Mittwoch an Bord einer Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens von Amazon-Gründer Jeff Bezos in den Weltraum. "Unglaublich, unglaublich", sagte Shatner nach seiner Rückkehr zur Erde. "Jeder auf der Welt muss das mal gemacht haben."
"Captain Kirk"-Schauspieler William Shatner ins All geflogen
Captain Kirk hat es endlich ins All geschafft: Der "Star Trek"-Schauspieler William Shatner ist am Mittwoch an Bord einer Raumkapsel des privaten Raumfahrtunternehmens von Amazon-Gründer Jeff Bezos ins All geflogen, wie in einer Live-Übertragung von Blue Origin zu sehen war. Der Flug führte die Besatzung bis zur in 100 Kilometern Höhe gelegenen Kármán-Linie, die laut internationaler Definition die Grenze zum Weltraum markiert.
Scholz rechnet fest mit "Ampel"-Regierung noch in diesem Jahr
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz rechnet fest damit, dass noch in diesem Jahr eine Ampelkoalition mit Grünen und FDP zustande kommt. "Die Sondierungen finden in einer sehr, sehr guten und konstruktiven Atmosphäre statt", sagte Scholz am Mittwoch am Rande der Herbsttagungen von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington. "Und deshalb bin ich sicher, dass das Vorhaben, das alle drei Parteien, die hier miteinander sondieren, haben, auch realisiert werden kann."
Polen plant Bau einer befestigen Grenzanlage an Grenze zu Belarus
Wegen des Andrangs von Flüchtlingen an der Grenze zu Belarus plant Polen den Bau einer befestigten Grenzanlage. Das 353 Millionen Euro teure Bauwerk soll laut dem Gesetzentwurf, der am Dienstag im Kabinett angenommen wurde, mit Bewegungsmeldern ausgestattet werden. Der Vorschlag sollte noch am Mittwoch im Parlament debattiert werden, eine Abstimmung sollte entweder am gleichen Tag oder am Donnerstag stattfinden.
Studie: Risiko einer Immobilienblase wächst weltweit
Das Risiko einer Immobilienblase wächst weltweit. Frankfurt am Main, Toronto und Hongkong weisen derzeit das höchste Risiko auf, wie die Schweizer Bank UBS am Mittwoch mit Bezug auf eine aktuelle Studie mitteilte. Im Durchschnitt sei das Blasenrisiko in den 25 analysierten Großstädten gestiegen. Auch das potenzielle Ausmaß einer Preiskorrektur sei weiter gewachsen. Hohe Risiken bestehen demnach auch in München und Zürich.
Uniper-Konzern geht gegen Nichtzulassung der Revision in Verfahren um Datteln 4 vor
Der Energiekonzern Uniper ist mit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Verfahren um den Bebauungsplan für das Kohlekraftwerk Datteln 4 vorgegangen. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig werde über die Zulässigkeit der Revision entscheiden, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte den Bebauungsplan für das Steinkohlekraftwerk in Nordrhein-Westfalen Ende August für ungültig erklärt. Eine Revision hatte das Gericht nicht zugelassen.
Haftstrafe für Bayern-Weltmeister Hernandez angeordnet
Ein spanisches Gericht hat die Vollstreckung einer Haftstrafe gegen Bayern Münchens Fußball-Weltmeister Lucas Hernandez angeordnet. Der 25-Jährige war im Dezember 2019 wegen Verstoßes gegen ein Annäherungs- und Kontaktverbot gegenüber seiner früheren Freundin verurteilt worden, mit der er inzwischen nach der Versöhnung verheiratet ist.
Aufruf zum Kampf gegen Antisemitismus bei internationaler Konferenz in Malmö
Bei einer Konferenz in Schweden haben mehr als 400 Vertreter aus Politik, Religion und Wirtschaft über den Kampf gegen Antisemitismus beraten. "Erinnern ist nicht genug. Während die letzten Überlebenden der Shoah von uns gehen, lebt der Antisemitismus weiter", sagte EU-Ratspräsident Charles Michel am Mittwoch in Malmö bei dem Internationalen Forum zum Gedenken an den Holocaust und zur Bekämpfung des Antisemitismus. "Deshalb müssen wir mehr tun, als uns nur zu erinnern. Wir müssen handeln. Wir müssen jetzt reagieren."
VW-Chef Diess warnt vor Szenario mit Abbau von 30.000 Stellen
Volkswagen-Chef Herbert Diess hat einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge in einer Aufsichtsratssitzung vor einem Szenario gewarnt, in dem der Autobauer wegen der Umstellung auf Elektrofahrzeuge bis zu 30.000 Stellen in Deutschland streichen müsste. Diess habe in der Sitzung am 24. September über seine Sorge um die Zukunft des Unternehmens gesprochen; im Wettbewerb zur Konkurrenz stimmten die Kosten nicht, berichtete das "Handelsblatt" am Mittwoch. Bei einem radikalen Umbau könnte jede vierte Stelle wegfallen.
Vermisste achtjährige Julia gesund aus Krankenhaus entlassen
Die nach zweitägigem Verschwinden im deutsch-tschechischen Grenzgebiet gefundene achtjährige Julia ist gesund aus dem Krankenhaus entlassen worden. Sie konnte die Klinik knapp einen Tag nach ihrer Entdeckung im Wald am Mittwochmittag in Begleitung ihrer Familienangehörigen wieder verlassen, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz in Regensburg mitteilte. Sie war demnach bis auf einen leichten Kratzer am Bein unverletzt, musste aber langsam wieder aufgewärmt werden.