Letzte Nachrichten
EU-Kommission: Angestelltenstatus bei Uber, Deliveroo&Co.
Die EU-Kommission hat Kriterien zur Bestimmung des Status von Beschäftigten bei Dienstleistern wie Uber und Deliveroo vorgeschlagen. "Mit immer mehr Jobs, die durch digitale Arbeitsplattformen entstehen, müssen wir anständige Arbeitsbedingungen für alle sicherstellen, die ihr Einkommen aus dieser Arbeit beziehen", erklärte Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager am Donnerstag. Mit dem Vorschlag sollen europaweite klare Regeln für die Millionen Fahrer und Lieferanten geschaffen werden.
Mediziner fordern Vorbereitung auf eine Omikron-Ausbreitung
Der Intensivmediziner Christian Karagiannidis fordert von der Politik eine zügige Vorbereitung auf eine mögliche starke Ausbreitung der neuen Coronavirus-Variante Omikron. "Noch wissen wir nicht, wie gefährlich Omikron ist. Wir müssen uns also auf alles einstellen", sagte Karagiannidis dem "Spiegel". Er leitet das von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) geführte Register der Intensivkapazitäten in Deutschland.
Zigaretten: Neuseeland will den Verkauf für immer verbieten
Neuseeland will den Verkauf von Zigaretten langfristig ganz verbieten. Wie die Regierung am Donnerstag ankündigte, soll das Mindestalter für den Kauf von Tabakprodukten schrittweise angehoben werden. So soll erreicht werden, dass Jugendliche, die heute noch im Teenager-Alter sind, auch als Erwachsene nie legal Zigaretten kaufen können.
77-Jährige setzt sich bei Adventskranz-Anzünden in Flammen
Bei einem Wohnhausbrand in Baden-Württemberg ist eine 77-Jährige ums Leben gekommen. Die Frau wollte in Villingen-Schwenningen einen Adventskranz anzünden, wie die Polizei in Konstanz am Donnerstag mitteilte. Dabei geriet am Mittwochnachmittag ihr Wollpullover in Brand. Die körperlich behinderte Frau konnte noch über einen am Handgelenk befestigten Sender einen Notruf absetzen - die Flammen konnte sie jedoch nicht löschen.
Mittelstand: Nur wenig Unternehmen investieren in Klimaschutz
Viele mittelständische Unternehmen investieren bereits, doch es bleibt viel zu tun: Bei einem Viertel der mittelständischen Unternehmen steht der Klimaschutz laut einer aktuellen Studie der Förderbank KfW aktuell auf der Agenda. "Das heißt im Umkehrschluss allerdings auch: drei von vier Unternehmen haben im vergangenen Jahr keine Investitionsprojekte mit Klimaschutzfokus umgesetzt und haben dies absehbar auch nicht vor", erklärte die KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib am Donnerstag.
Perfekt: Tedesco neuer Trainer bei RB Leipzig
Fußball-Bundesligist RB Leipzig ist auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden und hat endgültig den früheren Schalke-Coach Domenico Tedesco verpflichtet. Der 36-Jährige folgt auf den am Sonntag entlassenen US-Amerikaner Jesse Marsch. Dies teilte Leipzig am Donnerstag mit. Zuletzt wurde RB von Interimstrainer Achim Beierlorzer betreut.
US-Pastor verliert seine Gemeinde nach Auftritt als Dragqueen
Weil er als Frau verkleidet in einer TV-Show aufgetreten ist, darf ein Pastor in den USA seine Gemeinde nicht mehr betreuen. Craig Duke hatte sich für seinen großen Auftritt in der HBO-Sendung "Were Here" unter anderem hochhackige Stiefel, eine wallende rosa Perücke und ein pailettenbesetztes Gymnastikkleidchen angezogen. Zudem legte er Lippenstift und pinken Lidschatten an - und um den Hals trug er ein großes Kreuz.
Viele Sepsis-Patienten leiden auch nach Jahren an Folgen
Auch Jahre nach einer überstandenen Sepsis-Infektion leiden viele Patienten an den Folgen und sind behandlungsbedürftig. Drei von vier Sepsis-Überlebenden sind von neuen Gedächtnisstörungen, seelischen oder körperlichen Erkrankungen betroffen, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Studie der Berliner Charité und des Universitätsklinikums Jena zeigt. Sogar bei den unter 40-Jährigen leidet mehr als die Hälfte der Sepsis-Patienten an Folgeerkrankungen.
Organisierte Kriminalität: Mann stirbt nach Schüssen in Bielefeld
In Bielefeld ist ein 31-Jähriger durch mehrere Schüsse auf offener Straße schwer verletzt worden und gestorben. Auf ihn wurde am späten Mittwochabend im Bereich einer Bushaltestelle im Zentrum des Stadtteils Brackwede geschossen, wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei am Donnerstag gemeinsam mitteilten. Der polizeibekannte Mann wurde zur Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht, wo er einige Zeit später starb.
Ratingagentur Fitch: Evergrande und Kaisa zahlungsunfähig
Die US-Ratingagentur Fitch hat die beiden verschuldeten chinesischen Immobilienkonzerne Evergrande und Kaisa als teilweise zahlungsunfähig eingestuft. Fitch stufte die Kreditwürdigkeit der Unternehmen am Donnerstag auf die Stufe RD (restricted default) herab - das ist die letzte Stufe vor dem Zahlungsausfall.
Corona: Kündigungsrecht für Hochzeitsfeier wegen Umstände
In einem Zivilprozess um Mietzahlungen für eine größere Hochzeitsfeier in der Coronakrise hat das Oberlandesgericht (OLG) im niedersächsischen Celle einem Brautpaar aufgrund der Gesamtumstände ein Kündigungsrecht zugebilligt. Auch wenn eine Feier in kleinerem Rahmen nach den damals geltenden Coronaregeln erlaubt gewesen wäre, sei dies dem Paar nicht zuzumuten gewesen, entschied das Gericht nach Angaben vom Donnerstag. Der Vermieter habe zugleich jedoch Anspruch auf eine Ausgleichszahlung in angemessener Höhe.
Roaming-Gebühren: EU einigt sich auf Aussetzung bis 2032
Die EU-Mitgliedstaaten und Unterhändler des Europäischen Parlaments haben sich auf eine Verlängerung der ursprünglich bis Juni 2022 geltenden Abschaffung von Roaming-Gebühren geeinigt. Zusätzliche Kosten für die Telefon- oder Internetnutzung im EU-Ausland werden für weitere zehn Jahre bis 2032 ausgesetzt, wie der Rat der EU am Donnerstag mitteilte.
China kündigt Konsequenzen für Olympia-Boykott an
China hat den vier westlichen Staaten mit Konsequenzen gedroht, die einen diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking angekündigt haben. Die USA, Australien, Großbritannien und Kanada "werden unweigerlich den Preis für ihr Fehlverhalten zahlen", sagte der Sprecher des Außenministeriums in Peking, Wang Wenbin, am Donnerstag. Derweil sprachen sich die neue Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und ihr französischer Kollege Yves Le Drian für eine gemeinsame europäische Position hinsichtlich eines möglichen Boykotts aus.
Peking-Spiele: Baerbock will europäische Haltung in Boykott-Frage
Außenministerin Annalena Baerbock hat sich für eine gemeinsame Haltung Europas im Bezug auf einen diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking ausgesprochen. "Ich habe selbst ein großes Sportlerinnenherz. Es war ein kurzes Thema in unseren Gesprächen, aber wir werden gemeinsam in der neuen Bundesregierung entscheiden, wie wir weiter damit umgehen, und das dann im Einklang mit unseren europäischen Freunden", sagte Baerbock am Donnerstag bei ihrem Antrittsbesuch in Paris zu der Haltung der neuen Bundesregierung.
Oscar-Preisträger Denzel Washington kannte Macbeth nicht
Der zweifache Oscar-Preisträger Denzel Washington hat mit Macbeth eine der größten Rollen der Weltliteratur gespielt - ohne vorher zu wissen, worum es in dem Shakespeare-Klassiker geht. "Ich hatte Macbeth noch nie zuvor gesehen, habe auch nicht recherchiert, nichts gelesen und kannte keine Interpretationen", sagte der 66-Jährige dem Magazin "Esquire" laut Mitteilung vom Donnerstag. "Ich kam ans Set wie ein weißes Blatt Papier."
Facebook: Bundesgerichtshof verhandelt über Klarnamenpflicht
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich am Donnerstag mit Facebook befasst: Der dritte Zivilsenat verhandelte über die Frage, ob Facebook seine Nutzer verpflichten kann, in dem sozialen Netzwerk mit dem echten Namen aufzutreten. Geklagt hatten eine Frau und ein Mann, die Pseudonyme nutzten und deren Konten daraufhin gesperrt worden waren. (Az. III ZR 3/21 und III ZR 4/21)
Kölner Polizei rettet Taxifahrer aus Rhein - Auto verschwunden
In Köln hat die Polizei einen 68-jährigen Taxifahrer im Ortsteil Riehl aus dem Rhein gerettet. Offenbar verwechselte der Mann am Mittwoch das Gas- mit dem Bremspedal und fuhr in der Nähe der Zoobrücke in den Fluss, wie die zuständige Wasserschutzpolizei in Duisburg am Donnerstag mitteilte. Demnach konnte sich der 68-Jährige selbst aus seinem Taxi befreien. Sein Wagen ging allerdings unter.
Kölner Polizei rettet Autofahrer aus Rhein - Fahrzeug ist weg
In Köln hat die Polizei einen 68-jährigen Autofahrer im Ortsteil Riehl aus dem Rhein gerettet. Der Mann fuhr laut Zeugenangaben am Mittwochnachmittag mit seinem Auto über eine Rampe in den Fluss, wie die Polizei mitteilte. Der am Niederländer Ufer im Rhein treibende Mann wurde mit einer Rettungsleine ans Ufer gezogen und in eine Klinik gebracht.
Italiens Kartellbehörde verhängt Milliardenstrafe gegen Amazon
Italiens Kartellbehörde hat eine Strafe von mehr als 1,1 Milliarden Euro gegen Amazon wegen Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung im Internetversandhandel verhängt. Der US-Konzern habe mit seiner starken Versandlogistik konkurrierenden Unternehmen geschadet, erklärten die italienischen Wettbewerbshüter am Donnerstag.
Impfpflicht und Lockdown
Mit der aus Südafrika eingeflogenen Omikron-Variante des Coronavirus gebe es eine neue Lage, vor diesem Hintergrund fordert nun als erster deutscher Regierungschef Stephan Weil (SPD) die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht. Auch einen kurzfristig harten Lockdown schließt Weil in diesem Zusammenhang absolut nicht mehr aus. Auf der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz werde man darüber intensiv diskutieren müssen, sagte Weil. Dabei gehe es "aber wahrscheinlich eher um die Zeit nach Weihnachten, wo in der Regel Ferien sind und die Familien sich treffen". Um nach den Familienfeiern eine Ausbreitung des Virus zu verhindern, könnte man anschließend in eine Ruhezeit gehen: "Wir würden schon bis Weihnachten unsere Schutzmaßnahmen weiter verschärfen und dann für die letzte Dezember- und die erste Januarwoche im wahrsten Sinne des Wortes für alle eine Atempause vorsehen." Für den Mut endlich zu handeln und dies auf offen sowie deutlich auszusprechen, erhält Ministerpräsident Stephan Weil mit einem DANKE, von BERLINER TAGESZEITUNG, den positiven KNORKE-Preis der Woche! ________________________________ Erklärung des KNORKE Preises:Knorke ist ein Wort der Umgangssprache und bedeutet so viel wie "gut", "ausgezeichnet", "zufrieden", ähnlich dem heutigen Gebrauch von cool. KNORKE ist als Wort seit 1916 in Berlin nachgewiesen und wurde rasch zum beliebten Modewort des Zeitungsjournalismus. Um 1956/57 hatte die Berliner Bekleidungsfirma Leineweber unter Berliner Schulkindern einen Wettbewerb ausgeschrieben, um einen Namen für etwas ganz Besonderes zu finden. Der Siegername war KNORKE, begründet wurde dies mit der Wortbedeutung "toll", "klasse". "KNORKE" ist Bestandteil des "Berliner Dialekt" (auch als Berliner Mundart, Berlinisch oder Berlinerisch bezeichnet), eine Mundart, welche im Großraum Berlin-Brandenburg gesprochen wird. Im Zusammenhang mit einem oft derben, aber herzlichen Humor wird diese Ausdrucksweise auch als "Schnauze mit Herz" bezeichnet. BERLINER TAGESZEITUNG vergibt den "KNORKE Preis" wöchentlich, für ganz besonders gute Leistungen, wobei dieser BTZ-Preis im "sehr positiven Sinne" und als HERVORRAGEND gewertet werden darf!
Taliban-Terror-Bestien
Bei Gesprächen im islamistischen Katar haben die radikalislamischen Taliban-Terror-Bestien die EU um Hilfe beim Betrieb der afghanischen Flughäfen gebettelt. Wie BERLINER TAGESZEITUNG erfuhr, bekräftigten die Taliban-Terroristen ihr asozial verlogenes Versprechen, Afghanen und Ausländern die Ausreise aus Afghanistan zu gestatten, wenn diese es angeblich wünschen würden. Sowohl die neuen Taliban-Diktatoren in Afghanistan als auch die EU-Vertreter äußerten sich der Erklärung zufolge "sehr besorgt über die Verschlechterung der ohnehin katastrophalen humanitären Lage in Afghanistan angesichts des nahenden Winters", dies vor allem, da die Taliban nicht im Geringsten über die Intelligenz verfügen, ein Land zu verwalten oder ein solches gar zu regieren, "sondern am Ende nichts weiter sind als asoziale Terror-Bestien, oder um es klar ausdrücken, es sind ungebildet geistlos dumme Terror-Schweine", wie Afghanen hinter vorgehaltener Hand in Kabul sagen! "Zu erkennen ist, dass Terror und religiöser Größen-Wahn absolut nicht geeignet sind, sich im Staatengefüge unseres Planeten zu behaupten, dies gilt besonders für radikale Islamisten, welche, wenn diese durch kriminellen Terror an die Macht gelangt sind, wie dumme Schweine vor den Aufgaben der Landesführung stehen und am Ende außer ihrem großmäuligen Religions-Fanatismus nicht in der Lage sind, weder wirtschaftlich noch politisch, einen Staat zu führen und deshalb als asoziale Bettler bei anderen Staaten nach Geld jammern...", wie Bürger in Kabul deutlich über die Taliban hinter vorgehaltener Hand gegenüber Journalisten urteilen! Vor diesem Hintergrund erhalten die Taliban-Terroristen in Afghanistan und die diese Terror-Bestien unterstützenden Machthaber in Pakistan, von BERLINER TAGESZEITUNG den negativen MURKS-Preis der Woche. ------ Erklärung des "MURKS Preis" von BERLINER TAGESZEITUNG:"MURKS" steht in der deutschen Umgangssprache für Pfusch und etwas Misslungenes - oder eben das Gefühl, wenn Dinge falsch laufen. Der Begriff wird in Sätzen wie „DAS ist ein totaler Murks“ synonym zu „Verpfuscht“ verwendet - oder auch als Verb: Du hast das vollkommen vermurkst/verpfuscht - ‚Du hast das völlig falsch gemacht‘. "MURKS" ist für BERLINER TAGESZEITUNG allerdings auch Bestandteil des "Berliner Dialekt" (auch als Berliner Mundart, Berlinisch oder Berlinerisch bezeichnet)eine Mundart, welche im Großraum Berlin-Brandenburg gesprochen wird. Im Zusammenhang mit einem oft derben, aber herzlichen Humor wird diese Ausdrucksweise auch als „Schnauze mit Herz“ bezeichnet. BERLINER TAGESZEITUNG vergibt den "MURKS Preis" wöchentlich, für ganz besonders schlechte Leistungen, wobei dieser Preis alles ist, aber ganz sicher kein "Preis" im "positiven Sinne" und als KRITIK gewertet werden darf!
Greenpeace-Aktivisten: Protest vor VW-Aufsichtsratssitzung
Eine Gruppe von Greenpeace-Aktivisten demonstriert anlässlich der Aufsichtsratssitzung vor dem Volkswagen-Stammwerk in Wolfsburg für mehr Klimaschutz. "Geschäftsmodelle wie das VWs dürfen nicht länger auf Kosten künftiger Generationen gehen", erklärte am Donnerstag die Greenpeace-Verkehrsexpertin Marion Tiemann. Sie forderte den VW-Aufsichtsrat auf, weitere Investitionen in Verbrenner und SUVs zu stoppen. Der Aufsichtsrat berät am Donnerstag über einen mehrjährigen Investitionsplan sowie die künftige Konzernführung.
Corona-Pandemie ist schlimmste Krise für Kinder seit 75 Jahren
Die Corona-Pandemie ist nach Einschätzung von Unicef die schlimmste Krise für Kinder seit der Gründung des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen vor 75 Jahren. Durch die globale Gesundheitskrise seien "in Jahrzehnten errungene Fortschritte für Kinder in Gefahr" geraten, teilte Unicef am Donnerstag mit.
Frankreichs Sportminister: Kein diplomatischer Boykott der Peking-Spiele
Frankreich wird sich offenbar nicht dem diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) anschließen. Dies sagte Bildungs-und Sportminister Jean-Michel Blanquer am Donnerstag dem Radiosender RMC und der TV-Station BFM. Außenminister Jean-Yves Le Drian bestätigte dies zunächst nicht, er betonte fast zum selben Zeitpunkt, dass Frankreich noch eine gemeinsame Haltung mit den anderen Staaten der Europäischen Union suche.
Ukraine-Konflikt: Baerbock und Le Drian fordern EU-Lösung
Die neue Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat sich an ihrem ersten Tag im Amt mit ihrem französischen Kollegen Yves Le Drian über die großen außenpolitischen Themen abgestimmt. Beide Politiker wollen sowohl im Ukraine-Konflikt als auch bei einem möglichen diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele in China europäische Lösungen suchen, wie sie am Donnerstag in Paris bekräftigten.
Baerbock: Diplomatischen Olympia-Boykott mit EU besprechen
Die neue Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) will über einen möglichen diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele in China gemeinsam mit der Bundesregierung und den europäischen Partnern entscheiden. "Wenn eine Frau solche Vorwürfe erhebt, dann muss das auch im internationalen Kontext Gehör finden", sagte Baerbock am Donnerstag in Paris. Sie spielte damit auf die chinesische Tennisspielerin Peng Shuai an, die nach Vergewaltigungsvorwürfen gegen einen Parteifunktionär unter Druck gesetzt worden war.
Australisches Paar will Hund mit Privatjet nach Australien holen
Um ihren wegen der Corona-Pandemie in Neuseeland gestrandeten Hund rechtzeitig vor Weihnachten nach Hause zu holen, will ein Paar aus Australien für zehntausende Dollar einen Privatjet mieten. Der ehemalige Straßenhund Munchkin und sein Herrchen können derzeit aufgrund von Reisebeschränkungen wegen der Corona-Krise und Flugausfällen nicht zum Frauchen an die australische Sunshine Coast reisen. Der Flug im Privatjet würde 32.000 Dollar (rund 28.000 Euro) kosten.
Weiter Trend zum Urlaub im eigenen Land in Pandemie-Zeiten
Der durch die Corona-Pandemie befeuerte Trend zum Urlaub im eigenen Land hält weiter an: Im Oktober 2021 verbuchten deutsche Beherbergungsbetriebe insgesamt 43,3 Millionen Übernachtungen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahresvergleich war das ein Plus von 30,3 Prozent. Insgesamt 38,6 Millionen, also knapp 90 Prozent der Gäste, kamen aus dem Inland. Dies entsprach einem Zuwachs von 24,2 Prozent.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 422,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen lag der Wert bei 422,3. Am Vortag hatte er noch bei 427,0 gelegen, vor einer Woche bei 439,2. Das RKI hatte die Inzidenz am frühen Donnerstagmorgen zunächst mit 338,1 angegeben, die Angaben aber später korrigiert.
Grüne: Göring-Eckardt kehrt ins Bundestagspräsidium zurück
Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt ist am Donnerstag abermals zur Vizepräsidentin des Bundestags gewählt worden. Die Abgeordnete hatte dieses Amt bereits von 2005 bis 2013 inne - und übernahm es nun wieder als Nachfolgerin ihrer Fraktionskollegin Claudia Roth, die am Vortag zur Kulturstaatsministerin im Kanzleramt ernannt worden war. Der Kandidat der AfD für den Vize-Posten im Parlament, Michael Kaufmann, fiel bei der Wahl erneut durch.
Bundestag stimmt über Vizepräsidenten ab und berät über Ganztagsfinanzierung
Der Bundestag ist am Donnerstag zu der ersten Sitzung nach dem Antritt der neuen Ampel-Regierung zusammengekommen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Besetzung des den Grünen zustehenden Vizepräsidenten-Postens: Da Claudia Roth das Amt der Kulturstaatsministerin übernimmt, soll die bisherige Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt den Stellvertreterposten bekommen. Die Wahl der Grünen-Politikerin, die dieses Amt bereits früher innegehabt hatte, gilt als sicher.
Länder fordern laut Bericht längere Frist für Papier-Führerscheine
Mehrere Bundesländer fordern einem Bericht zufolge eine längere Umtauschfrist für Führerscheine aus Papier. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtete, liegt ein entsprechender Antrag der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen für die Tagesordnung der am Donnerstag beginnenden Verkehrsministerkonferenz der Länder vor. Damit sollen Verwarnungsgelder vermieden werden, die ab kommendem Jahr drohen.