Letzte Nachrichten
Weltweite Proteste gegen Unterdrückung und Ungleichbehandlung am Weltfrauentag
Frauen in aller Welt haben zum Internationalen Frauentag gegen ihre Unterdrückung und Ungleichbehandlung protestiert. Die ersten Demonstrationen am Mittwoch fanden unter anderem in Thailand und Indonesien statt. Selbst in der afghanischen Hauptstadt Kabul versammelten sich rund 20 Frauen, um für ihre von den radikalismalischen Taliban gestrichenen Rechte zu demonstrieren. Im Nachbarland Pakistan demonstrierten tausende Frauen, teilweise hatten sie sich das Demonstrationsrecht vor Gericht ertrotzen müssen.
Warnung vor deutlichem Anstieg der Kassenbeiträge
Der Wirtschaftsweise Martin Werding hat vor einem deutlichen Anstieg der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung gewarnt. Die GKV stehe vor "historischen Beitragserhöhungen", sagte Werding dem Düsseldorfer "Handelsblatt". Alternativen seien der Einsatz zusätzlicher Steuermittel oder eine Kürzung der Ausgaben.
Autoverkäufe in China nehmen wieder Fahrt auf
Nach einem starken Einbruch zum Jahresbeginn hat sich der Autoabsatz in China im Februar wieder deutlich erholt. In dem Monat wurden nach Angaben des Verbandes chinesischer Pkw-Hersteller (CPCA) insgesamt 1,39 Millionen Fahrzeuge verkauft, darunter 496.000 Elektro- sowie Hybridmodelle.
Wirtschaftsweise kritisiert Überlegungen zum Verbot neuer Öl- und Gasheizungen
Die Debatte um die künftige Heizwärmeversorgung und die Rolle von Wärmepumpen hält an. Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm kritisierte Pläne der Bundesregierung zum Verbot neuer Gas- und Ölheizungen ab 2024 als "falsch". Derweil zeichnet sich laut "Spiegel" ein neuer Rekord bei der Förderung von Wärmepumpen ab, demnach bewilligte der Staat 2022 Zuschüsse für den Einbau von Wärmepumpen in etwa 200.000 zu sanierende Bestandsgebäude.
Erneut zehntausende Griechen nach verheerendem Zugunglück auf der Straße
In Griechenland sind erneut zehntausende Menschen als Reaktion auf das verheerende Zugunglück vor einer Woche auf die Straße gegangen. Allein in der Hauptstadt Athen zählte die Polizei am Mittwoch mindestens 40.000 Demonstrierende, in der zweitgrößten Stadt Thessaloniki waren es 15.000 und in Patras 10.000. Gleichzeitig legten Streiks und Arbeitsniederlegungen das Land lahm. Bei den Protesten gab es Rufe nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis.
Warnstreiks in Kitas in ganz Deutschland
Nach einem Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sind am Mittwoch Beschäftigte in Kitas und bei Sozialdiensten in ganz Deutschland in den Warnstreik getreten. Es kam an vielen Orten zu Einschränkungen des Betriebs bis hin zu Schließungen. Verdi begründete den Streikaufruf zum Weltfrauentag damit, dass das Angebot der Arbeitgeber für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen völlig unzureichend sei.
Lägreid fehlt krank: Bö vorzeitig Gesamtweltcupsieger
Dominator Johannes Thingnes Bö hat vorzeitig zum vierten Mal den Gesamtweltcup der Biathleten gewonnen. Nach der krankheitsbedingten Absage des Zweitplatzierten Sturla Holm Lägreid für das Einzel in Östersund am Donnerstag (16.20 Uhr/ZDF und Eurosport) ist der fünfmalige Weltmeister von Oberhof nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Der ebenfalls wegen einer Corona-Infektion pausierende Bö hat einen Vorsprung von 399 Punkten bei nach dem Einzel noch 360 zu vergebenden Zählern.
Tennis: 150 Millionen Dollar für WTA-Tour
Das Frauen-Tennis darf sich auf einen warmen Geldregen in dreistelliger Millionenhöhe freuen. Das Luxemburger Private-Equity-Unternehmen CVC investiert für seinen bestätigten Einstieg bei der WTA-Tour für einen 20-prozentigen Anteil mehreren Medienberichten zufolge umgerechnet rund 141 Millionen Euro (150 Millionen Dollar).
16-Jähriger nach Attacken auf Polizisten in Trier in Untersuchungshaft
Knapp drei Wochen nach einer Attacke von Randalierern auf Polizisten in Trier befindet sich ein 16-Jähriger in Untersuchungshaft. Am Mittwoch wurde der Jugendliche im Zuge einer Razzia gegen insgesamt neun Beschuldigte festgenommen, wie die Trierer Polizei mitteilte. Ein Ermittlungsrichter verhängte Untersuchungshaft wegen der Vorwürfe des schweren Landfriedensbruchs, tätlichen Angriff auf Polizeibeamte und gefährliche Körperverletzung.
Vier der größten Duftstoffhersteller weltweit unter Kartellverdacht
Vier der größten Duftstoffhersteller weltweit stehen im Verdacht, illegale Preis- und Marktabsprachen getroffen zu haben. Die Schweizer Branchenriesen Firmenich International und Givaudan sowie International Flavors & Fragrances aus den USA und Symrise aus Deutschland stehen im Zentrum internationaler Ermittlungen, wie die Schweizer Wettbewerbskommission am Mittwoch mitteilte. Den Wettbewerbshütern liegen demnach Hinweise vor, dass die vier Unternehmen gegen das Kartellrecht verstoßen haben.
Prozess gegen Göttinger Professor wegen Gewalt gegen Doktorandin wird neu aufgerollt
Das Landgericht Göttingen muss neu über die Strafe für einen Professor aus der niedersächsischen Stadt entscheiden, der Frauen geschlagen haben soll. Das entschied der sechste Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) mit Sitz in Leipzig am Mittwoch, wie der BGH in Karlsruhe mitteilte. Der Mann war vor knapp einem Jahr unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt, Nötigung und Freiheitsberaubung zu einer Bewährungsstrafe von elf Monaten verurteilt worden. (Az. 6 StR 378/22)
Dänemark weiht riesigen CO2-Speicher unter der Nordsee ein
Vor der dänischen Nordseeküste entsteht ein riesiger CO2-Speicher unter dem Meeresgrund. Unter maßgeblicher Beteiligung des britischen Chemieunternehmens Ineos und des deutschen Energiekonzerns Wintershall Dea sollen bei dem Projekt "Greensand" bis 2030 jährlich bis zu acht Millionen Tonnen des Treibhausgases in einer Tiefe von 1800 Metern in einer Speicherstätte eingelagert werden. Die noch in einer Pilotphase befindliche Anlage sollte am Mittwoch offiziell eingeweiht werden.
Modernisierte europäische Fahndungsdatenbank in Deutschland gestartet
Die modernisierte europäische Fahndungsdatenbank Schengener Informationssystem (ist in Deutschland gestartet. Damit hätten nun mehr Behörden die Möglichkeit, intensiver nach Straftätern oder Gegenständen zu fahnden, teilte das Bundeskriminalamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Mit der gemeinsamen europäischen Fahndungsdatenbank können die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union demnach auf über 86 Millionen Fahndungsdaten zugreifen.
EU-Gericht: Sanktionen gegen Mutter von Wagner-Chef Prigoschin nichtig
Das Gericht der Europäischen Union hat die Sanktionen gegen Violetta Prigoschina, Mutter des Chefs der russischen Söldnertruppe Wagner, aufgehoben. Ihr Sohn Jewgeni Prigoschin sei zwar verantwortlich für Handlungen, welche die territoriale Unversehrtheit, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben, erklärte das Gericht am Mittwoch in Luxemburg. Dass die beiden verwandt seien, reiche aber für restriktive Maßnahmen gegen Prigoschina nicht aus. (Az. T-212/22)
Neuer Riss an Leitung im französischen Atomkraftwerk in Penly entdeckt
Ein neu entdeckter, gut 15 Zentimeter langer Riss in einem Rohr eines französischen Atomkraftwerks in Penly am Ärmelkanal hat Besorgnis bei der Behörde für Atomsicherheit ausgelöst. Die Behörde forderte den Betreiber EDF auf, "mögliche weitere Fälle aufzuspüren", sagte Bernard Doroszczuk am Mittwoch im Senat Paris. Auch mache ihre Behörde Druck, damit der Betreiber seine "Kontrollstrategie" anpasse.
Dutzende Festnahmen und Verletzte bei Protesten gegen Agentengesetz in Georgien
In der georgischen Hauptstadt Tiflis haben tausende Menschen gegen ein Gesetzesvorhaben zu "ausländischen Agenten" demonstriert, das aus ihrer Sicht regierungskritische Medien und Nichtregierungsorganisationen einschüchtern soll. Bei den Kundgebungen vor dem Parlament kam es am Dienstagabend zu Zusammenstößen mit der Polizei, dutzende Menschen wurden festgenommen. Die wichtigste Oppositionspartei rief am Mittwoch zu weiteren Protesten auf. Auch Präsidentin Salome Surabischwili verurteilte das Gesetzesvorhaben.
Bundesanwaltschaft durchsuchte schon im Januar Schiff wegen Nord-Stream-Sprengung
Die Bundesanwaltschaft hat nach den Berichten über neue Erkenntnisse zur Zerstörung der Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 bestätigt, dass bereits im Januar im Zusammenhang mit einer verdächtigen Anmietung ein Schiff durchsucht wurde. Wie die Karlsruher Ermittler am Mittwoch mitteilten, fand die Durchsuchung vom 18. bis zum 20. Januar statt. Es bestehe der Verdacht, dass das Schiff zum Transport der Sprengsätze verwendet worden sei, die an den Pipelines explodierten.
Neuer Chef Gulden will Adidas wieder in die Gewinnzone holen
Der neue Vorstandsvorsitzende des Sportartikelherstellers Adidas, Björn Gulden, will das Unternehmen nach einem starken Gewinneinbruch im vergangenen und erwarteten Verlusten im laufenden Jahr bis 2024 wieder in die Gewinnzone führen. "2023 wird ein Übergangsjahr sein", erklärte Gulden vor der Jahrespressekonferenz am Mittwoch in Herzogenaurach. Eine der wichtigsten Entscheidungen wird demnach sein, was mit den Millionen von Schuhen aus der eingestellten Zusammenarbeit mit dem umstrittenen US-Rapper Kanye West geschieht.
DFL will mehr Rechtssicherheit bei 50+1 schaffen
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will mit einer Anpassung der viel diskutierten 50+1-Regel künftig mehr Rechtssicherheit schaffen. Gemäß einstimmigem Vorschlag des DFL-Präsidiums sollen künftig keine weiteren Ausnahmen von der 50+1-Regel erteilt werden.
Depeche-Mode-Sänger Dave Gahan wird mit Alter entspannter
Der Depeche-Mode-Sänger Dave Gahan ist mit dem Alter entspannter geworden. "Mit 60 fängst du an, das Leben entspannter zu sehen, so nach dem Motto: Den Löwenanteil habe ich geschafft", sagte der 60-Jährige dem Magazin "Playboy" laut Vorabmeldung vom Mittwoch.
Ukraine will vier Mal mehr Munition als von Europäern angeboten
Die Ukraine verlangt von den europäischen Partnern vier Mal so viel Munition wie ihr Brüssel in Aussicht gestellt hat. Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow sagte am Mittwoch vor Beratungen mit seinen EU-Kollegen in der schwedischen Hauptstadt Stockholm, sein Land brauche dringend "eine Million Schuss Munition", um sich gegen Russland zu verteidigen. Auch Deutschland gerät dadurch erneut unter Druck.
Franzosen streiken weiter gegen Rentenreform
Einen Tag nach den bislang größten Demonstrationen in Frankreich gegen die geplante Rentenreform haben viele Beschäftigte weiter gestreikt. Die Auslieferung von Treibstoff aus den Raffinieren war am Mittwoch weiterhin blockiert. Verkehrsminister Clément Beaune drohte mit Zwangsmaßnahmen. "Wir lassen es nicht zu, dass das Land lahmgelegt wird", sagte er dem Sender LCI. "Wir haben juristische Mittel, um einzuschreiten", betonte er.
Steigende Industrieproduktion Anlass für "vorsichtigen" Optimismus
Die Produktion im produzierenden Gewerbe ist im Januar gegenüber Dezember merklich gestiegen und sorgt im Bundeswirtschaftsministerium für "vorsichtigen" Optimismus. Saison- und kalenderbereinigt legte die Produktion nach vorläufigen Angaben um 3,5 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Die deutsche Wirtschaft kann laut Wirtschaftsministerium auf einen "milden" Winterabschwung hoffen.
Kiew bestreitet Beteiligung an Nord-Stream-Sprengungen
Die Ukraine hat als Reaktion auf Medienberichte über Ermittlungsergebnisse zu den Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines eine Verantwortung für den mutmaßlichen Sabotageakt bestritten. "Wir stehen nicht hinter dieser Tat", sagte Verteidigungsminister Oleksij Resnikow am Mittwoch vor einem Treffen mit seinen EU-Kollegen in Stockholm.
Herbert Grönemeyer singt "Frauen" statt "Männer"
Zum Weltfrauentag am Mittwoch hat der Sänger Herbert Grönemeyer seinen Hit "Männer" auf "Frauen" umgemünzt. Wie der Radiosender RBB 88.8 des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) mitteilte, bot der 66-Jährige das Lied dort am Morgen erstmals und exklusiv in der "Frauen"-Version als musikalischen Gruß dar.
Woelki soll in Presseverfahren gegen "Bild"-Zeitung vor Gericht aussagen
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki muss in einem Zivilverfahren gegen die "Bild"-Zeitung vor Gericht erscheinen. Das Kölner Landgericht entschied, dass der 66-Jährige persönlich aussagen soll, weil bislang kein vollständiger Beweis in der Sache erbracht wurde, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte. Einen Termin legte die Kammer noch nicht fest.
Schauspieler Martin Brambach kennt nicht die Geschenkwünsche seiner Ehefrau
Der Dresdner "Tatort"-Star Martin Brambach hat auch nach 20 Jahren Beziehung noch nicht alle Geheimnisse seiner Frau Christine Sommer aufgedeckt. "Ich weiß leider immer noch nicht hundertprozentig genau, mit welchem Geschenk ich sie glücklich machen kann", sagte der 55-Jährige der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Auf der anderen Seite macht diese Grundspannung unsere Ehe so interessant - Christine trifft dagegen meinen Geschmack immer."
Großteil von Berufseinsteigern fühlt sich nicht fit für digitale Arbeitswelt
Knapp 70 Prozent aller jungen Berufseinsteiger fühlen sich nicht fit für die digitale Arbeitswelt. Passend dazu bewertet über die Hälfte der Schüler die digitale Ausstattung an Schulen als unzureichend, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Instituts Infratest dimap im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland hervorgeht. Nur bei 54 Prozent ist Informatik ein reguläres Schulfach.
Ukraine will von EU vier Mal mehr Munition als angeboten
Die Ukraine verlangt von der Europäischen Union deutlich mehr Munition als Brüssel ihr in Aussicht gestellt hat. Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow sagte am Mittwoch vor Beratungen mit den EU-Verteidigungsministern in der schwedischen Hauptstadt Stockholm, sein Land brauche dringend "eine Million Schuss Munition", um sich gegen Russland zu verteidigen. Das ist vier Mal so viel wie bisher von EU-Seite im Gespräch ist.
Weltweite Kundgebungen am Weltfrauentag - Frauendemo selbst in Kabul
Frauen in aller Welt gehen am Mittwoch zum Internationalen Frauentag auf die Straße, um gegen ihre Unterdrückung und Ungleichbehandlung zu protestieren. Erste Demonstrationen fanden am Morgen in Thailand und Indonesien statt. Selbst in der afghanischen Hauptstadt Kabul versammelten sich rund 20 Frauen, um für ihre Rechte zu demonstrieren.
Ausgaben für Forschung und Entwicklung erreichten 2021 neuen Rekordwert
Deutschland hat im Jahr 2021 einen neuen Höchststand bei den finanziellen Ausgaben für Forschung und Entwicklung erreicht. Rund 112,6 Milliarden Euro flossen 2021 in den Bereich - ein Anstieg von etwa 5,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Damit habe sich der langjährige Trend steigender Ausgaben für Forschung und Entwicklung fortgesetzt.
Warnstreiks an Kitas in ganz Deutschland angelaufen
Nach einem Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sind am Mittwoch Beschäftigte in Kitas und bei Sozialdiensten in ganz Deutschland in den Warnstreik getreten. Es kam an vielen Orten zu Einschränkung des Betriebs bis hin zu Schließungen. Verdi begründete den Streikaufruf zum Weltfrauentag damit, dass das Angebot der Arbeitgeber für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen völlig unzureichend sei.