Letzte Nachrichten
Prozess gegen 54-Jährigen nach mutmaßlichem Mord an Ehefrau auf offener Straße begonnen
Weil er seine Ehefrau auf offener Straße erschossen haben soll, muss sich ein 54 Jahre alter Mann seit Freitag vor dem Landgericht im schleswig-holsteinischen Itzehoe verantworten. Zum Auftakt wurde die Anklage verlesen, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Der Angeklagte ließ sich zudem zur Sache ein. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann heimtückischen Mord aus niedrigen Beweggründen vor. Der gemeinsame 13-jährige Sohn soll Zeuge der Tat gewesen sein.
Ex-Bond-Girl Eva Green gewinnt Prozess um Millionengage
Ex-Bond-Girl Eva Green hat einen Prozess um eine Millionengage für einen nicht gedrehten Film gewonnen. Ein britisches Gericht verurteilte die britische Produktionsfirma White Lantern Films am Freitag, der französischen Schauspielerin die vereinbarte Gage von einer Million Dollar (906.000 Euro) zu zahlen. Eine Gegenklage der Produktionsfirma wies der Richter zurück.
Feuerwehr in Frankfurt am Main rettet Entenküken mit Suppenkelle
Mit einer Suppenkelle ist die Feuerwehr in Frankfurt am Main zur Rettung von zwölf Entenküken ausgerückt. Die Tiere steckten in einem Überlaufrohr eines Beckens für Wasserspiele fest, wie die Einsatzkräfte am Freitag mitteilten. Demnach fehlte ihnen aber am Donnerstagnachmittag das passende Werkzeug für die Rettung.
BBC-Vorsitzender Sharp tritt wegen Kreditvermittlung für Johnson zurück
Nach Korruptionsvorwürfen wegen der Vermittlung eines Kredits für den früheren britischen Premierminister Boris Johnson hat der BBC-Vorsitzende Richard Sharp seinen Rücktritt bekannt gegeben. Die Angelegenheit lenke von der "guten Arbeit" des öffentlich-rechtlichen Senders ab, erklärte Sharp am Freitag. Er werde daher nicht bis zum Ende seiner Amtszeit, sonder nur bis Ende Juni im Amt bleiben.
Gewerkschaft droht der Deutschen Bahn mit "wochenlangen" Streiks
Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn droht die Eisenbahngewerkschaft EVG mit deutlich heftigeren Streiks als bisher. "Die nächsten Streiks werden länger dauern", sagte Verhandlungsführerin Cosima Ingenschay der "Süddeutschen Zeitung" vom Freitag. Die EVG könne die Bahn wenn nötig "wochenlang lahmlegen", drohte sie. Bahn-Chef Richard Lutz rief zur "unverzüglichen" Fortsetzung der Verhandlungen auf.
Zwölf Tote durch massive russische Raketen-Angriffswelle in der Ukraine
Bei einer Angriffswelle gegen die Ukraine hat die russische Armee in der Nacht auf Freitag mehrere Städte mit Raketen beschossen, darunter erstmals seit mehr als 50 Tagen auch die Hauptstadt Kiew. Mindestens zwölf Menschen seien durch die Angriffe getötet worden, teilten die ukrainischen Behörden mit. Präsident Wolodymyr Selenskyj geißelte die Angriffe und zeigte sich überzeugt, dass diese Moskau dem "Scheitern und der Bestrafung" näher bringen.
Bayerisches Oberstes Landesgericht bestätigt Nötigungsurteil gegen Klimaaktivist
Das Bayerische Oberste Landesgericht hat ein Urteil gegen einen Klimaaktivisten der Gruppe Letzte Generation wegen Nötigung bestätigt. Das Verhalten des Aktivisten sei als strafbare Nötigung zu werten, teilte das Gericht am Freitag mit. Es verwarf damit die Revision des Aktivisten. (Az.: 205 StRR 63/23)
Trainertausch in München: Söderholm soll auf Jackson folgen
Meistermacher Don Jackson geht, der ehemalige Bundestrainer Toni Söderholm wird wohl folgen: Der deutsche Eishockey-Champion Red Bull München nimmt wie erwartet einen Wechsel auf der Position des Cheftrainers vor. Nach vier Meisterschaften mit München zieht sich der 66 Jahre alte Jackson auf den Posten eines Beraters zurück. Dafür soll Söderholm (45) den Klub übernehmen, mit dem er als Spieler 2016 unter Jackson Meister geworden war.
Prozess gegen mutmaßlichen Islamisten vor Oberlandesgericht Stuttgart begonnen
Vor dem Oberlandesgericht Stuttgart hat am Freitag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Islamisten begonnen. Die Anklage wirft dem Mann vor, die dschihadistische Gruppe Hajat Tahrir al-Scham (HTS) in Syrien unterstützt und Terrorismus finanziert zu haben. Der heute 42-jährige Deutsche soll die Organisation zwischen November 2017 und Mai 2020 unterstützt haben, indem er einem Kämpfer in Syrien insgesamt rund 4600 Euro zukommen ließ.
Rad: Greipel neuer Teamchef der deutschen Straßenmannschaft
Der frühere Top-Sprinter Andre Greipel ist neuer Teamchef der Profi-Straßenmannschaft im Bund Deutscher Radfahrer (BDR). Das gab der BDR am Freitag bekannt. Der 40-Jährige tritt die Nachfolge von Jens Zemke an, der das Amt aus Zeitgründen nicht mehr weiterführen konnte.
Deutschlands Wirtschaft tritt zu Jahresbeginn auf der Stelle
Deutschlands Wirtschaft hat im ersten Quartal stagniert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) blieb im Vergleich zum Vorquartal unverändert, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben nahmen demnach zu Jahresbeginn ab; positive Impulse seien dagegen von den Investitionen und den Exporten gekommen.
Zwei Tote nach schwerem Unfall mit Kleinbus in Sachsen
Bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem Kleinbus auf der Autobahn 9 in Sachsen sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Leipzig am Freitag mitteilte, überschlug sich das Fahrzeug, in dem fünf Männer saßen, und blieb auf einer Rasenfläche abseits der Fahrbahn stehen. Zuvor sei der Kleinbus mit einer Leitplanke kollidiert und so ins Schleudern gekommen. Gegen den 51-jährigen Fahrer wird ermittelt.
Modellspielzeugbauer dürfen Logos auf nachgebauten Lkw oder Mini-Gebäuden anbringen
Hersteller von Modellspielzeug dürfen Logos von Logistikunternehmen auf Miniatur-Lastwagen oder Spielzeuggebäuden anbringen. Daran bestehe "angesichts der jahrzehntelangen Üblichkeit detailgetreuer Nachbildungen im Modellspielzeugbau" ein berechtigtes Interesse, teilte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Freitag mit. Er bestätigte ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln, mit dem die Klage einer Spedition zurückgewiesen worden war. (Az. I ZR 86/22)
Eishockey: Zehn Abgänge beim ERC Ingolstadt
Vizemeister ERC Ingolstadt aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) trennt sich zur kommenden Saison von zehn Spielern - darunter auch Torhüter Jonas Stettmer, der im Play-off-Finale gegen Red Bull München starke Leistungen gezeigt hatte.
Kämpfe im Sudan trotz Verlängerung von Waffenruhe
Trotz der verlängerten Waffenruhe im Sudan sind am Freitag die Kämpfe in dem ostafrikanischen Land fortgesetzt worden. Vor allem aus der westlichen Region Darfur wurden heftige Gefechte gemeldet. Die Anwaltsvereinigung von Darfur berichtete, dass die paramilitärischen Kämpfer der RSF-Miliz in der Regionalhauptstadt Geneina mit "Raketen auf Häuser schießen". Nach Angaben der UNO werden in Darfur nun Waffen an Zivilisten verteilt.
Weitere AfD-Eilanträge auf Zulassung zu Bürgerschaftswahl in Bremen scheitern
In Bremen hat nach dem Wahlprüfungsgericht auch der Staatsgerichtshof Eilanträge der AfD zurückgewiesen, vorläufig doch noch zur Bürgerschaftswahl im Mai und zur Beiratswahl im Stadtteil Hemelingen zugelassen zu werden. Ein solcher Antrag vor der Wahl "im Sinne einer präventiven Wahlprüfung" sei unzulässig, erklärte das Verfassungsgericht der Hansestadt am Freitag. Ähnlich hatte auch das Wahlprüfungsgericht sein Zurückweisen der Anträge begründet.
TUI hat sämtliche staatliche Corona-Hilfen zurückgezahlt
Der Touristikkonzern TUI hat die Corona-Krise endgültig hinter sich gelassen. "Wir zahlen heute die verbliebenen Hilfen des WSF einschließlich Zinsen zurück", erklärte TUI-Chef Sebastian Ebel am Freitag. Die abschließende Zahlung an den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Regierung beläuft sich demnach auf 750 Millionen Euro.
Erneuerbare deckten von Januar bis März rund 50 Prozent des Stromverbrauchs
Die erneuerbaren Energien in Deutschland haben in den ersten drei Monaten des Jahres rund die Hälfte des hierzulande verbrauchten Stroms geliefert. Insgesamt erzeugten Windkraft-, Solar- oder Biogasanlagen rund 69 Milliarden Kilowattstunden Strom, wie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Freitag mitteilten. Allein die Windenergie an Land produzierte demnach 38 Milliarden Kilowattstunden Strom und lieferte damit mehr als ein Viertel des Strombedarfs.
Weiterer Tatverdächtiger nach Tötung von Zehnjähriger in bayerischem Wunsiedel
Nach der Tötung eines zehnjährigen Mädchens im bayerischen Wunsiedel haben die Ermittler eine weitere Spur. Neben dem bereits seit längerem verdächtigen elfjährigen Jungen sei ein 25 Jahre alter Mann ins Visier der Sonderkommission geraten, der inzwischen in Untersuchungshaft sitze, teilten die Polizei in Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Hof am Freitag mit. Der Verdacht eines Sexualdelikts an dem Mädchen habe sich bestätigt, hieß es zudem.
Frenzel wird Trainer des Weltcup-Teams
Eric Frenzel rückt nur einen Monat nach dem Ende seiner aktiven Karriere in das Trainerteam der deutschen Kombinierer. Der 34-Jährige übernimmt künftig zusammen mit den bisher verantwortlichen Trainern Kai Bracht und Heinz Kuttin die Verantwortung für die Weltcup-Mannschaft. Frenzel, Bracht und Kuttin füllen die Lücke, die der scheidende Bundestrainer Hermann Weinbuch hinterlässt.
Papst Franziskus zu dreitägigem Besuch in Ungarn eingetroffen
Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren ist Papst Franziskus nach Ungarn gereist. Die Maschine des Oberhauptes der katholischen Kirche landete am Freitagvormittag auf dem Flughafen von Budapest. Während seines dreitägigen Besuches soll der russische Angriffskrieg in der Ukraine eines der bestimmenden Themen sein. Mehr als eine Million Ukrainer haben UN-Angaben zufolge seit Beginn der russischen Invasion die Grenze zu Ungarn überquert.
Auto gerät in Sachsen unter Sattelzug - zwei Tote
Ein 76-Jähriger ist im sächsischen Vogtland mit seinem Auto unter einen Sattelzug geraten und dabei ums Leben gekommen. Auch seine 71-jährige Beifahrerin starb bei dem Unfall, wie die Polizei in Zwickau am Donnerstagabend mitteilte. Der 23-jährige Lastwagenfahrer und sein Beifahrer kamen mit Schocks in eine Klinik.
Deutsche Wirtschaft hat im ersten Quartal stagniert
Deutschlands Wirtschaft hat im ersten Quartal stagniert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) blieb im Vergleich zum Vorquartal unverändert, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben nahmen demnach zu Jahresbeginn ab; positive Impulse seien von den Investitionen und den Exporten gekommen.
Kiew erstmals seit mehr als 50 Tagen wieder mit Raketen beschossen
Erstmals seit mehr als 50 Tagen haben russische Truppen die ukrainische Hauptstadt Kiew wieder mit Raketen angegriffen. Zudem seien in der Nacht mehrere weitere Städte des Landes beschossen worden, teilten die ukrainischen Behörden am Freitag mit. Dabei seien zwölf Menschen getötet worden. Die ukrainische Armee vermeldete ihrerseits, sie habe bei den erneuten Angriffen 21 russische Marschflugkörper und zwei Drohnen abgeschossen.
US-Regie-Altmeister Scorsese bei Filmmesse in Las Vegas für Lebenswerk geehrt
US-Regie-Altmeister Martin Scorsese ist auf der Filmmesse CinemaCon in Las Vegas mit dem neuen Preis "Legend of Cinema" ("Legende des Kinos") ausgezeichnet worden. Hollywood-Star Leonardo DiCaprio sagte bei der Preisverleihung am Donnerstag, Scorsese werde für seine Filme auch noch "in kommenden Jahrhunderten und Generationen verehrt".
Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt bleibt schwach
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im April nur geringfügig gesunken. Auf Arbeitssuche waren 2,586 Millionen Menschen, das waren 8000 weniger als im März, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag mitteilte. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 5,7 Prozent.
Luftwaffen-Inspekteur rechnet mit Vorvertrag für Arrow 3 im Sommer
Der Inspekteur der Luftwaffe, Ingo Gerhartz, rechnet "noch vor dem Sommer" mit einem Vorvertrag für den Kauf des israelischen Raketenabwehrsystems Arrow 3. Deutschland brauche ein Abwehrsystem großer Reichweite, sagte Gerhartz der "Bild"-Zeitung vom Freitag. Er ging davon aus, dass das erste System "noch in 2025 in Deutschland" sein könne.
Paus: "Ampel" uneins über Höhe des Existenzminimums für Kinder
Familienministerin Lisa Paus (Grüne) hat die Höhe des Existenzminimums für Kinder als einen zentralen Streitpunkt in der Koalition beim Thema Kindergrundsicherung benannt. Die von der "Ampel" vereinbarte Neuberechnung des Minimums bedeute, dass die staatlichen Leistungen höher ausfallen müssten, sagte Paus der "Süddeutschen Zeitung" vom Freitag. "Die Frage ist, wie hoch?" Darüber gebe es Uneinigkeit.
Kleinkind stirbt bei Verkehrsunfall mit Lastwagen in Nordhessen
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen auf der Bundesstraße 3 in Nordhessen ist ein Kleinkind gestorben. Das Kind erlag seinen schweren Verletzungen noch vor Ort, teilte die Polizei in Homberg am Donnerstagabend mit. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Mann schießt auf Autobahn bei Köln auf Lastwagenfahrer
Ein unbekannter Mann hat auf der Bundesautobahn 57 bei Köln einem Lastwagenfahrer ins Gesicht geschossen. Der 35-Jährige kam mit leichten Gesichtsverletzungen in eine Klinik, wie die Polizei in der Domstadt am Donnerstagabend mitteilte. Nach dem unbekannten Tatverdächtigen wurde gefahndet. Bei der Waffe soll es sich nach ersten Erkenntnissen um eine Schreckschusswaffe gehandelt haben.
DB will 20 Großstädte bis 2026 im Halbstundentakt an Fernverkehr anbinden
Die Deutsche Bahn (DB) will rasch "mehr schnelle Verbindungen für noch mehr Menschen in einem dichteren Takt" anbieten: Bis 2026 werde die Bahn 20 Großstädte in Deutschland mit einem ICE-Halbstundentakt an den Fernverkehr anbinden, kündigte DB-Chef Richard Lutz am Donnerstagabend vor Journalisten in Berlin an. "Das sind in nur drei Jahren fast doppelt so viele Städte wie heute."
Bauernverband fordert deutliche Reduzierung der Wolfspopulation
Der Deutsche Bauernverband (DBV) fordert eine deutliche Reduzierung der Wolfspopulation in Deutschland. Der Bestand wachse derzeit "ungebremst" und habe "ein Mehrfaches des günstigen Erhaltungszustandes erreicht", erklärte am Freitag der DBV-Umweltbeauftragte Eberhard Hartelt. "Gleichzeitig werfen die Weidetierhalter in der Fläche das Handtuch, weil deren Probleme nicht ernst genommen werden." 2021 seien 3374 Weidetiere von Wölfen gerissen oder verletzt worden oder seien verloren gegangen.