Letzte Nachrichten
Grammy-Gala in Los Angeles begonnen
Mit einem Auftritt der britischen Popsängerin Dua Lipa hat in Los Angeles die Grammy-Verleihung begonnen. Moderator Trevor Noah eröffnete die Gala am Sonntagabend mit einer Hommage an die vielen weiblichen Nominierten. "Können wir für eine Sekunde die Tatsache genießen, dass Frauen dieses Jahr die Musik dominiert haben?", sagte der südafrikanische Komiker. "Sieben der Nominierten für das Album des Jahres sind Frauen."
Amtsinhaber Bukele erklärt sich zum Sieger der Präsidentenwahl in El Salvador
El Salvadors Staatschef Nayib Bukele hat sich zum Sieger der Präsidentschaftswahl erklärt. Er habe bei dem Urnengang am Sonntag "mehr als 85 Prozent der Stimmen" erhalten, erklärte der 42-Jährige gut eine Stunde nach Schließung der Wahllokale im Onlinedienst X, vormals Twitter. Wenige Minuten später wurde in der Hauptstadt San Salvador ein riesiges Feuerwerk gezündet.
US-Senat legt neuen Entwurf für Ukraine-Hilfe und Grenzsicherung vor
Der US-Senat hat am Sonntag einen neuen Entwurf für ein Hilfspaket für die Ukraine und eine bessere Absicherung der US-Grenzen vorgelegt. Das sogenannte Nationale Sicherheitszusatzgesetz umfasst insgesamt 118,3 Milliarden Dollar (109,8 Milliarden Euro), darunter 60 Milliarden Dollar zur Unterstützung der Ukraine, wie aus einer von der Vorsitzenden des Bewilligungsausschusses, Patty Murray, veröffentlichten Zusammenfassung hervorgeht. Diese Summe entspricht der Forderung des Weißen Hauses.
Mindestens 99 Tote bei Waldbränden in Chile
Durch die verheerenden Waldbrände in Chile sind nach neuen Angaben mindestens 99 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Gerichtsmedizin des südamerikanischen Landes am Sonntag mitteilte, konnten zunächst nur 32 Opfer identifiziert werden. Zuvor hatte Präsident Gabriel Boric bei einem Besuch in Quilpué westlich der besonders betroffenen Küstenstadt Viña del Mar von 64 Toten gesprochen.
Pariser stimmen für höhere Parkgebühren für Geländewagen von Besuchern
Die Einwohner der französischen Hauptstadt Paris haben am Sonntag für eine Verdreifachung der Parkgebühren für Geländewagen von Besuchern gestimmt. Der Vorschlag der Bürgermeisterin Anne Hidalgo habe 54,55 Prozent erhalten, teilte die Stadtverwaltung am Abend mit.
WM-Finale 2026 in New York - Eröffnung im Aztekenstadion
Der Fußball-Weltmeister 2026 wird im Big Apple gekrönt. Wie der Weltverband FIFA im Rahmen einer großen Live-Show am Sonntag bekannt gab, wird das Finale der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada am 19. Juli im MetLife Stadium der New Yorker Football-Klubs in New Jersey ausgetragen. Das Eröffnungsspiel findet im altehrwürdigen Aztekenstadion von Mexiko City statt.
Behörde: Mindestens 99 Tote bei Waldbränden in Chile
Durch die verheerenden Waldbrände in Chile sind nach jüngsten Angaben mindestens 99 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte die für die Erfassung der Opfer zuständige Behörde SML am Sonntag mit. Zuvor hatte Präsident Gabriel Boric bei einem Besuch in Quilpué westlich der besonders betroffenen Küstenstadt Viña del Mar von 64 Toten gesprochen.
WM-Eröffnung 2026 im legendären Aztekenstadion in Mexiko
Das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird im altehrwürdigen Aztekenstadion von Mexiko City stattfinden. Das gab der Weltverband FIFA im Rahmen einer großen Live-Show in Miami am Sonntag bekannt. Diese Entscheidung war im Vorfeld erwartet worden. Gastgeber der WM sind neben Mexiko auch die USA und Kanada.
Zusammenstöße im Senegal bei Protesten gegen Verschiebung der Präsidentenwahl
Bei Protesten gegen die Verschiebung der Präsidentenwahl im Senegal ist es in der Hauptstadt Dakar zu Zusammenstößen gekommen. Polizisten versuchten die Demonstrierenden am Sonntag mit Tränengas auseinanderzutreiben, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP beobachtete. Das Signal eines privaten TV-Senders, der über die Proteste berichtete, wurde ausgesetzt.
Mindestens 64 Tote bei Waldbränden in Chile - "Größte Tragödie seit 2010"
Durch die verheerenden Waldbrände in Chile sind nach Angaben von Präsident Gabriel Boric mindestens 64 Menschen in der Region Valparaíso ums Leben gekommen. Diese Zahl werde noch erheblich steigen, sagte Boric am Sonntag bei einem Besuch in Quilpué westlich der besonders betroffenen Küstenstadt Viña del Mar. Es handele sich um "die größte Tragödie" seit dem starken Erdbeben mit mehr als 500 Toten von 2010.
DHB-Pokal: Magdeburg und Berlin komplettieren Final Four
Das Spitzenquartett der Handball-Bundesliga ist im Halbfinale des DHB-Pokals unter sich. Am Sonntagabend gewann Liga-Tabellenführer SC Magdeburg sein Viertelfinale gegen den Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen mit 34:24 (18:14) und löste damit als letzter Teilnehmer sein Ticket für das Final Four. Am Nachmittag hatten sich die Füchse Berlin, Liga-Zweiter, gegen den VfL Gummersbach mit 31:29 (16:13) durchgesetzt. Schon am Samstag hatten sich zudem die SG Flensburg-Handewitt und die MT Melsungen qualifiziert, in der Liga derzeit auf den Rängen drei und vier. Das Finalturnier steigt am 13. und 14. April in Köln.
Niederlage im Topspiel: Dämpfer für Klopp und Liverpool
Jürgen Klopp und der FC Liverpool haben im Titelrennen der englischen Premier League einen empfindlichen Dämpfer kassiert. Der Tabellenführer verlor am Sonntag das Topspiel beim FC Arsenal 1:3 (1:1) und liegt damit nur noch zwei Punkte vor den Gunners, die zumindest vorübergehend auf den zweiten Platz kletterten.
Sturmduo trifft: Leipzig beendet Negativtrend
RB Leipzig hat seine Ergebnis-Krise in der Fußball-Bundesliga beendet und sich im Kampf um die Champions-League-Plätze zurückgemeldet. Die Sachsen siegten am Sonntag nach zuvor drei Niederlagen in Folge souverän mit 2:0 (1:0) gegen Union Berlin und rückten mit nun 36 Punkten dicht an Borussia Dortmund (37) auf Rang vier heran.
Biden umwirbt nach klarem Sieg bei Vorwahl in South Carolina Bundesstaat Nevada
Nach seinem überwältigenden Sieg bei der Präsidentschaftsvorwahl im Bundesstaat South Carolina hat US-Präsident Joe Biden am Sonntag den Bundesstaat Nevada in den Blick genommen. Der 81-Jährige will dort nach Angaben seines Teams zwei Wahlkampfauftritte im Spielerparadies Las Vegas abhalten, wo er vor der Vorwahl am Dienstag als klarer Favorit für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten gilt.
Wellinger fliegt in Willingen zum Sieg
Skispringer Andreas Wellinger hat beim Heimweltcup in Willingen nach einer starken Aufholjagd seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Im hessischen Dauerregen flog der 28-Jährige auf 139,0 und 149,0 m und gewann wie schon 2017 auf der Mühlenkopfschanze. Nach dem ersten Durchgang hatte der Zweite der Vierschanzentournee noch auf dem siebten Rang gelegen.
DHB-Pokal: Füchse Berlin schlagen Gummersbach
Die Handballer der Füchse Berlin stehen zum vierten Mal im Final Four um den DHB-Pokal. Das Team von Trainer Jaron Siewert gewann am Sonntag das enge Viertelfinale gegen den VfL Gummersbach mit 31:29 (16:13). Beim Finalturnier in Köln (13./14. April) spielen die Füchse nun um ihren zweiten Pokal-Triumph nach 2014.
Präsident: Mindestens 64 Tote bei Waldbränden in Chile
Bei den schweren Waldbränden in Chile sind neuen Angaben zufolge mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. Präsident Gabriel Boric sagte am Sonntag bei einem Besuch in der Region Valparaíso: "Diese Zahl wird noch steigen, wir wissen, dass sie erheblich steigen wird."
Kein Aufatmen bei Kovac: Wölfe wieder nur Unentschieden
Viertes Spiel im neuen Jahr, viertes Unentschieden: Der VfL Wolfsburg tritt in der Fußball-Bundesliga auf der Stelle - und Trainer Niko Kovac gerät zunehmend unter Druck. Auch im Krisenduell gegen die ebenfalls schwächelnde TSG Hoffenheim kamen die Wölfe nicht über ein leistungsgerechtes 2:2 (0:1) hinaus.
Namibias Präsident und Freiheitsheld Geingob im Alter von 82 Jahren gestorben
Der als Freiheitsheld verehrte namibische Präsident Hage Geingob ist tot. Geingob sei am frühen Sonntagmorgen im Alter von 82 Jahren in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Windhoek gestorben, teilte das Präsidialamt des südafrikanischen Landes mit. Seine Frau Monica und seine Kinder seien an seiner Seite gewesen. Geingob hatte im Januar eine Krebserkrankung bekannt gegeben, war aber trotz der Behandlung im Amt geblieben.
Kein Geschenk zum Geburtstag: Mihambo legt "Salto nullo" hin
"Salto nullo" für Weitsprung-Star Malaika Mihambo: Die Olympiasiegerin hatte beim ISTAF Indoor in Düsseldorf mit ihrem Anlauf zu kämpfen und blieb am Ende ohne gültigen Versuch. Einen Tag nach ihrem 30. Geburtstag hatte Mihambo vor 6350 Fans damit nichts zu feiern, stattdessen hockte die Ex-Weltmeisterin nach ihrem letzten ungültigen Versuch enttäuscht im Sand. Vor rund zwei Wochen war sie mit 6,65 m in Dortmund ins Olympia-Jahr gestartet.
EU besorgt über Wahl-Verschiebung in Senegal - Opposition plant große Proteste
Die Europäische Union hat sich angesichts der unerwartet verschobenen Präsidentenwahl im Senegal durch Staatschef Macky Sall besorgt gezeigt. Die Wahlverschiebung leite "eine Zeit der Unsicherheit" ein, sagte am Sonntag eine Sprecherin des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell. Die EU rufe das westafrikanische Land dazu auf, so bald wie möglich transparente, integrative und glaubwürdige Wahlen abzuhalten.
Mit Bahnrekord: Ammour überraschend Zweier-Europameister
Junioren-Weltmeister Adam Ammour hat seine Traumtage in Lettland fortgesetzt und sich zum Europameister im Zweier-Bob gekrönt. Der 22 Jahre alte Oberhofer sicherte sich einen Tag nach seinem ersten Sieg im Weltcup in Sigulda am Sonntag auch den EM-Titel und düpierte damit erneut Dauersieger Johannes Lochner (Stuttgart/+0,07 Sekunden), der Bronze gewann. Silber ging an den Schweizer Michael Vogt (+0,06).
Pokalhelden aus Düsseldorf und Kaiserslautern verlieren
Die Pokalhelden von Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Kaiserslautern sind in der 2. Fußball-Bundesliga wieder hart auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Vier Tage nach dem Halbfinaleinzug im Elfmeterkrimi beim FC St. Pauli unterlagen die Rheinländer beim SC Paderborn trotz Aufholjagd mit 3:4 (0:3) und laufen im Aufstiegsrennen weiter hinterher.
Kämpfe im Gazastreifen gehen weiter - Internationale Bemühungen um neues Abkommen
Inmitten laufender Verhandlungen über eine Feuerpause im Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas sind die Kämpfe im Gazastreifen unvermindert weitergegangen. Ein AFP-Journalist berichtete am Sonntag von Gefechten und Panzerbeschuss in Chan Junis und von israelischen Luftangriffen auf Rafah nahe der ägyptischen Grenze. Während die Hamas hinsichtlich eines neuen Geisel-Abkommens weiter auf Zeit spielte und US-Außenminister Antony Blinken in der Region erwartet wurde, protestierten tausende Israelis gegen die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.
Habeck spricht sich für Unternehmenssteuerreform aus - Annäherung an Lindner
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat sich für eine Reform der Unternehmenssteuer ausgesprochen, um die Betriebe in Deutschland zu entlasten. "Auch ich sehe, dass wir in der Summe eine Unternehmensbesteuerung haben, die international nicht mehr wettbewerbsfähig und investitionsfreundlich genug ist", sagte Habeck der "Welt am Sonntag". "Genau deshalb sollten wir überlegen, wie wir zum Beispiel Steuererleichterungen, Steueranreize für Investitionen in der Perspektive finanzieren, um die Kräfte wirklich zu entfesseln."
Ministerin Schulze reist nach Nigeria - Krise um Putsch-Staaten steht im Zentrum
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) ist am Sonntag zu einem mehrtägigen Besuch nach Nigeria gereist. In den Gesprächen der Ministerin soll es unter anderem um die schwierige Lage in der Region gehen, nachdem die vom Militär regierten Länder Mali, Niger und Burkina Faso ihren Austritt aus der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas erklärt haben. In Nigerias Hauptstadt Abuja will Schulze nach Angaben ihres Ministeriums auch den Sitz der Ecowas besuchen und dort mit Kommissionspräsident Omar Touray zusammenkommen.
Bartsch zieht sich von Linken-Spitze im Bundestag zurück
Nach der Anerkennung der Linken als Gruppe im Bundestag zieht sich der Linkspolitiker Dietmar Bartsch von der Spitze zurück. Bei der Klausur in zwei Wochen werde er nicht erneut für den neuen Vorstand kandidieren, schrieb Bartsch am Sonntag im Kurzbotschaftendienst X, ehemals Twitter. Bartsch betonte, dass er diesen Entschluss bereits im vergangenen August angekündigt habe. Damals war er noch Linksfraktionschef im Bundestag.
Parlaments- und Präsidentenwahlen in El Salvador begonnen
In El Salvador haben am Sonntag Parlaments- und Präsidentenwahlen stattgefunden. Die Wahllokale öffneten am Morgen mit der allgemeinen Erwartung, dass der 42-jährige Staatschef Nayib Bukele bereits in der ersten Runde in seinem Amt bestätigt wird. Keiner seiner fünf Gegenkandidaten kam in Umfragen auf über fünf Prozent.
Nach zwei Jahren politischem Stillstand hat Nordirland wieder eine Regierung
Nach zwei Jahren politischer Blockade in Nordirland ist das Parlament wieder zusammengetreten und hat die katholische Sinn-Fein-Politikerin Michelle O'Neill zur Regierungschefin gewählt. Nach ihrer Ernennung am Samstag kündigte sie im Parlament in Belfast einen Neuanfang für die britische Provinz an. Zuvor hatte die pro-britische Partei DUP ihre Blockade des Parlaments aufgegeben. Sie stellt mit Emma Little-Pengelly die Vize-Regierungschefin.
Erster Teil der Rheinbrücke Leverkusen für den Verkehr freigegeben
Nach mehrjährigen Bauarbeiten ist in Nordrhein-Westfalen das erste Teilstück der neuen Rheinbrücke zwischen Leverkusen und Köln für den Verkehr freigegeben worden. Im Beisein von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) wurde am Sonntag das erste von zwei parallelen Brückenbauteilen auf der Autobahn 1 eingeweiht. Nach Angaben der Autobahn GmbH des Bundes wird nun mit dem Rückbau des zweiten alten Brückenteils begonnen, dessen Neubau dann im Frühjahr 2025 starten soll.
Aus Gehege ausgebüxt: Aggressiver Emu in Thüringen erschossen
Polizisten haben in Nordthüringen einen ausgebüxten Emu erschossen. Der zwölf Jahre alte australische Laufvogel war am Freitag aus seinem Gehege in Schlotheim ausgebrochen, wie die Polizei in Nordhausen am Sonntag berichtete. Am Samstag wurde er auf einem Feld neben einer Landstraße gesichtet. Alle Versuche, das Tier einzufangen, misslangen.
Dutzende Tote bei gegenseitigen Angriffen in der Ukraine
Bei neuen heftigen Angriffen beider Seiten sind in der Ukraine erneut dutzende Menschen getötet worden. In der von Russland besetzten Stadt Lysytschansk im Osten des Landes seien mindestens 28 Menschen bei ukrainischem Beschuss getötet worden, teilten russische Behörden am Sonntag mit. Indes waren infolge russischer Drohnenangriffe 15.000 Menschen in der zentralukrainischen Region Dnipropetrowsk ohne Strom.