Letzte Nachrichten
Sheinbaum gewinnt als erste Frau Präsidentschaftswahl in Mexiko
In Mexiko steht künftig erstmals eine Frau an der Spitze des Staates: Die linksgerichtete Regierungskandidatin Claudia Sheinbaum gewann Teilergebnissen zufolge mit 58 bis 60 Prozent klar die Präsidentschaftswahl vom Sonntag, wie das Nationale Wahlinstitut (INE) mitteilte. "Ich werde Sie nicht enttäuschen", sagte die 61-jährige, frühere Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt nach Bekanntgabe der Ergebnisse.
Tauender Permafrost laut neuer Studie kein sogenanntes Kippelement im Klimasystem
Das Tauen arktischer Permafrostböden hat gravierende Auswirkungen, ist aber kein plötzliches katastrophales Kippelement im globalen Klimasystem. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam unter Leitung eines Experten des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in einer am Montag veröffentlichen Untersuchung.
Krösche: Toppmöller zu "1000 Prozent der richtige Trainer"
Markus Krösche hat Gerüchte um konkrete Diskussionen über eine Entlassung von Trainer Dino Toppmöller ins Reich der Fabeln verwiesen. "Es war nicht die Intention, um über eine Trennung zu sprechen. Wir haben nie den Anlass gesehen, um Dino infrage zu stellen", betonte der Sportvorstand: "Wir wollten uns zusammensetzen, was gut oder schlecht war. Es ging rein darum, was wir besser machen können."
Bundeskanzler Scholz stellt Hochwasseropfern in Bayern Hilfe in Aussicht
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat bei einem Besuch im vom Hochwasser betroffenen Reichertshofen in Bayern Hilfen des Bundes in Aussicht gestellt. In der aktuellen Hochwasserlage werde der Bund beim Einsatz unterstützen, sagte Scholz am Montag. "Wir werden natürlich auch hinterher die geübte Praxis der Solidarität, die wir in Deutschland haben, weiter voranbringen." Das werde auch in Bayern gemacht.
Habeck will Förderung für Kohleausstieg pragmatischer verteilen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will eine milliardenschwere Förderung für die Kohlereviere in Deutschland flexibler ausgestalten. Wie er am Montag auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum im brandenburgischen Bad Saarow sagte, soll mit dem 41-Milliarden-Euro-Programm in Zukunft etwa auch die Ansiedlung von Unternehmen unterstützt werden. Bisher gingen die Gelder vor allem in Bildungs- und Infrastrukturprojekte sowie den Bereich Forschung und Entwicklung.
Bei Hochwasser in Bayern vermisste Frau tot aufgefunden
Eine im Hochwasser in Bayern vermisste Frau ist tot. Die 43-Jährige wurde am Montag im Keller eines Mehrfamilienhauses im bayerischen Schrobenhausen gefunden, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Ingolstadt sagte. Die Frau war seit Samstagabend vermisst und in dem vollgelaufenen Keller vermutet worden.
Faeser kündigt weitere Migrationsabkommen an - Union bezweifelt Wirkung
Die Bundesregierung will mit weiteren Ländern Migrationsabkommen über die Rücknahme von Geflüchteten und eine erleichterte Einreise für Fach- und Arbeitskräfte abschließen. "Neben der gerade erst vereinbarten Zusammenarbeit mit Georgien, Marokko und Kolumbien werden wir in Kürze weitere Migrationsabkommen schließen - als nächstes mit Moldau und mit Kenia", sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) dem "Handelsblatt" vom Montag. Die Union bezweifelte, dass die Abkommen irreguläre Migration begrenzen könnten.
Weltmeteorologieorganisation erwartet Abkühlung durch Wetterphänomen La Niña
Nach zahlreichen Hitzerekorden in aller Welt in den vergangenen Monaten erwartet die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) Abkühlung durch das Wetterphänomen La Niña. Das derzeitige Wetterphänomen El Niño nähere sich offenbar seinem Ende, erklärte die WMO am Montag in Genf.
Unwetterwarnung: Wetterdienst erwartet Starkregen in Süddeutschland
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine neue Unwetterwarnung herausgegeben und dabei am Montag vor teils kräftigen Gewittern mit Starkregen vor allem im Süden und im Osten Deutschlands gewarnt. Etwa ab den Mittagsstunden am Montag sei zunächst südlich des Mains bis zur Donau mit Gewittern und Starkregen mit bis zu 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit zu rechnen, warnte der DWD in Offenbach.
Tödlicher Schuss auf 52-Jährigen: Ermittlungen gegen Polizisten eingestellt
Nach einem Polizeieinsatz mit einem tödlichen Schuss auf einen Obdachlosen in Dortmund ist das Strafverfahren gegen die Beamten eingestellt worden. Die Ermittlungen ergaben, dass das Verhalten der Beamten gerechtfertigt war, wie die Staatsanwaltschaft Dortmund und die Polizei in Recklinghausen am Montag mitteilten. Der 52-jährige Obdachlose war Anfang April nach dem polizeilichen Schusswaffengebrauch gestorben.
Bundeskanzler Scholz lässt sich in bayerischem Hochwassergebiet Lage erläutern
Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich am Montag begleitet von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (beide SPD) ein Bild von der Hochwasserlage im bayerischen Reichertshofen gemacht. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) empfing Scholz in der Gemeinde im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm. Die Politiker ließen sich von den Einsatzkräften vor Ort die aktuelle Lage erläutern.
Expertenrat hält Treibhausgas-Prognosen der Regierung für unrealistisch
Der von der Bundesregierung eingesetzte Expertenrat für Klimafragen hält deren Prognosen zur Senkung der Treibhausgasemissionen bis 2030 für unrealistisch. Das geht aus dem am Montag in Berlin veröffentlichten Sondergutachten des Gremiums zur Bewertung der Projektionsdaten 2024 der Regierung hervor. "Wir gehen von einer Zielverfehlung aus", sagte dazu der Ratsvorsitzende Hans-Martin Henning. Dies betreffe auch das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045.
Chatzialexiou: "Fiel sucht neue Herausforderung"
Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg muss sich einen neuen Trainer suchen. Club-Sportvorstand Joti Chatzialexiou gab am Montag bei seiner Vorstellung bekannt, dass Cristian Fiel den Club verlassen wird. "Wir hatten ein sehr offenes, sehr vertrauensvolles Gespräch. Er hat mir die Rückmeldung gegeben, dass er eine neue Herausforderung sucht", sagte Chatzialexiou. Der 44 Jahre alte Fiel wird schon länger mit Liga-Konkurrent Hertha BSC in Verbindung gebracht.
Chatzialexiou: "Fiel sucht neue Herusforderung"
Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg muss sich einen neuen Trainer suchen. Club-Sportvorstand Joti Chatzialexiou gab am Montag bei seiner Vorstellung bekannt, dass Cristian Fiel den Club verlassen wird. "Wir hatten ein sehr offenes, sehr vertrauensvolles Gespräch. Er hat mir die Rückmeldung gegeben, dass er eine neue Herausforderung sucht", sagte Chatzialexiou. Der 44 Jahre alte Fiel wird schon länger mit Liga-Konkurrent Hertha BSC in Verbindung gebracht.
Getöteter Polizist: Forderungen nach Messerverbotszonen und mehr Abschiebungen
Der Tod eines Polizisten bei einer Messerattacke in Mannheim hat eine Debatte über Konsequenzen ausgelöst. SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese forderte in der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe) eine "Ausweitung von Messerverbotszonen" in den Kommunen. Dies könne "örtlich die Polizei stärken und präventiv wirken", auch wenn so nicht jede Tat "insbesondere bei radikalisierten oder spontanen Einzeltätern" verhindert werden könne.
Versicherung muss nicht für Wegeunfall bei Umweg wegen Unterzuckerung zahlen
Unfälle auf dem Rückweg von der Arbeit sind in aller Regel nur auf direkter Strecke zwischen Betrieb und Wohnort vom Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung erfasst. Das bekräftigte das Landessozialgericht der Länder Niedersachsen und Bremen in Celle in einer am Montag veröffentlichten Entscheidung. Ein sogenannter Abweg könne nur ausnahmsweise im Fall eines Irrtums aufgrund äußerer Umstände mitversichert sein - etwa schlechter Beschilderung oder Dunkelheit. (Az. L 14 U 164/21)
Boxen: Früherer Maske-Trainer Wolke verstorben
Der deutsche Boxsport trauert um Manfred Wolke. Wie unter anderem die Welt, die Märkische Oderzeitung und der Radiosender 91.7 Oderwelle am Montag übereinstimmend berichteten, verstarb der langjährige Erfolgstrainer des früheren Weltmeisters Henry Maske am vergangenen Mittwoch in Frankfurt/Oder. Wolke wurde 81 Jahre alt.
Immer weniger Müll - Abfallaufkommen seit 2018 rückläufig
In Deutschland fällt seit einigen Jahren immer weniger Müll an. Im Jahr 2022 wurden nach vorläufigen Ergebnissen, die das Statistische Bundesamt am Montag veröffentlichte, 399,1 Millionen Tonnen Abfall entsorgt. Das waren 3,0 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Abfallaufkommen hatte demnach 2018 mit 417,2 Millionen Tonnen seinen Höchststand erreicht und ist seitdem rückläufig. 2022 ging es auf das Niveau von 2013 zurück.
Anklagen nach gewaltsamen Protesten gegen Grünen-Aschermittwoch in Biberach
Nach den gewaltsamen Protesten gegen den politischen Aschermittwoch der Grünen im baden-württembergischen Biberach im Februar hat die Staatsanwaltschaft Ravensburg in dem Zusammenhang acht Anklagen erhoben. Eine von ihnen richtet sich nach Angaben vom Montag gegen einen 43-Jährigen, der mit einem Zollstock die Scheibe eines Autos im Konvoi von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) eingeworfen haben soll.
Gericht: Schwenkbare Überwachungskamera verboten - Nachbar fühlte sich beobachtet
Das Aufstellen einer Überwachungskamera ist verboten, wenn der Nachbar sich nachvollziehbar beobachtet fühlt. Das entschied das Amtsgericht im hessischen Gelnhausen nach Angaben des Landgerichts Hanau vom Montag. Auf eine tatsächliche Ausrichtung der Kamera auf ein Nachbargrundstück kommt es demnach nicht erst an. Eine Überwachungskamera sei schon dann unzulässig, wenn diese über Funktionen verfüge, mit der sie auf das Nachbargrundstück geschwenkt werden könne. (Az. 52 C 76/24)
Getöteter Polizist in Mannheim: Innenminister Strobl ordnet Trauerflor an
Nach dem Tod eines Polizisten infolge einer Messerattacke in Mannheim hat Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) Trauerflor bei der Polizei angeordnet. Dieser soll an allen Funkstreifenwagen in Baden-Württemberg angebracht werden, wie Strobl am Montag mitteilte.
22-jähriger Arbeiter stirbt bei Dacharbeiten in Niederbayern
Bei Dacharbeiten ist im niederbayerischen Wallersdorf ein Mann ums Leben gekommen. Der 22-Jährige sei am Freitagnachmittag durch ein Hallendach gebrochen und mehrere Meter in die Tiefe gestürzt, teilte die Polizei am Montag in Straubing mit.
Ohne Zuwanderung würde EU-Bevölkerung bis 2070 um gut ein Fünftel schrumpfen
Ohne Zuwanderung würde die Bevölkerung in der Europäischen Union nach Angaben des Statistischen Bundesamts bis 2070 um gut ein Fünftel auf etwa 358,4 Millionen Menschen schrumpfen. Bei einer stabilen Nettozuwanderung auf dem aktuellen Stand würde der Rückgang dagegen nur etwa vier Prozent auf rund 432,2 Millionen betragen, wie das Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. In der EU liegt die derzeitige sogenannte Nettowanderung demnach bei rund 1,2 Millionen Menschen pro Jahr.
Weiterer Betrugsskandal bei japanischen Autobauern
In der japanischen Automobilindustrie ist ein weiterer Betrugsskandal bekannt geworden. Die Hersteller Toyota, Honda, Suzuki, Mazda und Yamaha hätten bei Zulassungstests für einige Modelle betrogen, erklärte das Verkehrsministerium in Tokio am Montag. Einen ähnlichen Skandal hatte es im vergangenen Jahr bei der Toyota-Tochter Daihatsu gegeben - wochenlang stand dort deshalb die Produktion still. Das Verkehrsministerium hatte daraufhin Überprüfungen bei allen Herstellern angeordnet.
Inflationsrate in der Türkei springt auf über 75 Prozent
In der Türkei ist die Inflationsrate im Mai erneut gestiegen - sie kletterte auf einen Wert von 75,45 Prozent im Vorjahresvergleich, wie das türkische Statistikamt am Montag mitteilte. Im April hatte die Teuerung bei knapp unter 70 Prozent gelegen.
Gewaltverbrechen in Sachsen: 28-Jähriger tötet Mutter und Großeltern
Ein 28-Jähriger hat im sächsischen Vogtland offenbar drei Menschen getötet. Der Mann meldete sich am Montag über Notruf bei der Polizei und gab an, seine Familie in Tirpersdorf getötet zu haben, wie eine Polizeisprecherin vor Ort sagte. Die Beamten fanden in einem Haus in dem Ort im Voglandkreis daraufhin drei leblose Menschen.
Wahlbeteiligung in Indien: 642 Millionen Menschen haben Stimme abgegeben
In Indien haben sich nach offiziellen Angaben rund 642 Millionen Wahlberechtigte an der Parlamentswahl beteiligt. "Wir haben mit 642 Millionen indischen Wählern einen Weltrekord aufgestellt, das ist für uns alle ein historischer Moment", verkündete Wahlleiter Rajiv Kumar am Montag. Fast jede zweite Stimme, insgesamt 312 Millionen, wurde seinen Angaben zufolge von einer Frau abgegeben.
Zeidler neuer Trainer in Bochum
Nach dem Klassenerhalt in allerletzter Sekunde wird Peter Zeidler neuer Trainer beim VfL Bochum. Der 61-Jährige wechselt vom Schweizer Erstligisten FC St. Gallen zum Bundesligisten und wird damit Nachfolger des im Abstiegskampf freigestellten Thomas Letsch und des Interimscoaches Heiko Butscher, wie Bochum am Montag mitteilte. Über die Vertragslaufzeit machte der Verein zunächst keine Angaben, Zeidler soll um 14 Uhr vorgestellt werden.
Hochwasserlage in Teilen Süddeutschland spitzt sich zu: Weitere Gemeinden evakuiert
In Teilen Bayerns und Baden-Württembergs hat sich die Hochwasserlage in der Nacht zum Montag zugespitzt. Im bayerischen Landkreis Pfaffenhofen wurden nach einem Dammbruch im Bereich Ebenhausen-Werk nach Behördenangaben bis zu 800 Menschen evakuiert. Nach einem weiteren Dammbruchs im Bereich Manching-Pichl im Landkreis Pfaffenhofen wurden alle Bewohner aufgefordert, umgehend in ihren Wohnungen und Häusern höhere Stockwerke aufzusuchen. In Regensburg wurde nun ebenfalls der Katastrophenfall ausgerufen.
Söder zu Hochwasserlage: Sicherung von Leib und Leben hat unbedingten Vorrang
Angesichts der dramatischen Lage in den bayerischen Hochwassergebieten hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dazu gemahnt, der Rettung von Menschenleben uneingeschränkten Vorrang einzuräumen. Er rief die Bevölkerung auf, Evakuierungsanweisungen unbedingt Folge zu leisten. "Wenn eine solche Aufforderung kommt zur Evakuierung, dann auch wahrnehmen und machen", sagte er am Montagmorgen dem Bayerischen Rundfunk.
Faeser kündigt weitere Migrationsabkommen an
Die Bundesregierung will mit weiteren Ländern Migrationsabkommen über die Rücknahme von Geflüchteten und eine erleichterte Einreise für Fach- und Arbeitskräfte abschließen. "Neben der gerade erst vereinbarten Zusammenarbeit mit Georgien, Marokko und Kolumbien werden wir in Kürze weitere Migrationsabkommen schließen - als nächstes mit Moldau und mit Kenia", sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) dem Düsseldorfer "Handelsblatt". Auch mit Usbekistan seien die Gespräche weit fortgeschritten.
Südkorea startet unterseeische Probebohrungen für Öl und Gas
Südkoreas Präsident Yoon Suk Yeol hat grünes Licht für erste Probebohrungen nach Öl- und Gasreserven vor seiner Ostküste gegeben. Im Japanischen Meer, das in Südkorea Ostmeer genannt wird, könnten bis zu 14 Milliarden Barrel Öl und Gas zu finden sein, sagte Yoon am Montag. Das Land ist hochgradig abhängig von Energieimporten und sucht seit Ende der 1990er Jahren nach eigenen Rohstoffvorkommen.