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Für weitere 2,3 Millionen Grundschüler beginnt am Montag Präsenzunterricht
Die meisten der insgesamt rund 2,8 Millionen Grundschüler in Deutschland können ab Montag wieder in die Schule gehen. Für mehr als 2,3 Millionen Grundschüler in elf Bundesländern beginnt in der kommenden Woche nach den coronabedingten Schulschließungen der Präsenzunterricht, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte.
Ischinger rechnet nicht mit Kursänderung in China-Politik der USA
Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, rechnet nicht mit einer deutlichen Änderung der China-Politik der USA unter Präsident Joe Biden. "Wir dürfen nicht erwarten, dass jetzt so eine Art amerikanischer Schmusekurs gegenüber China stattfindet", sagte Ischinger im Vorfeld der Konferenz dem Deutschlandfunk am Freitag. Er begründete dies damit, dass beide Kammern des US-Kongresses parteiunabhängig seit längerem einen härteren Kurs gegenüber China forderten.
Bundesregierung setzt Sonderbeauftragten für Impfstoffproduktion ein
Die Bundesregierung hat einem Medienbericht zufolge einen Sonderbeauftragten für die Produktion von Corona-Impfstoff berufen. Der neue Beauftragte soll vor allem Ansprechpartner für die Hersteller sein und dabei helfen, die Produktion zu steigern, wie der "Spiegel" am Freitag berichtete. Ziel sei es, die stockende Impfstoff-Versorgung Deutschlands zu beschleunigen. Zu den Aufgaben zählt demnach, dafür zu sorgen, dass die Unternehmen genügend Rohstoffe bekommen und die Lieferketten nicht ins Stocken geraten.
Junge Demonstrantin in Myanmar stirbt Tage nach Kopfschuss
Eine bei den Protesten in Myanmar schwer verletzte Demonstrantin ist gestorben. Die 20-Jährige erlag den Folgen eines Kopfschusses, den sie bei einer Demonstration in Naypyidaw in der vergangenen Woche erlitten hatte, wie ein Krankenhausarzt am Freitag sagte. Die Leiche sei zur Obduktion geschickt worden.
Lehrerverband warnt vor vorschnellen Schulöffnungen
Angesichts der raschen Ausbreitung von besonders ansteckenden Varianten des Coronavirus hat der Deutsche Lehrerverband vor vorschnellen Öffnungen der Schulen gewarnt. Die Mutationen des Virus seien derzeit "die größte Bedrohung für eine klare, verlässliche und nachhaltige Schulöffnungsperspektive", sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben). Es sei deshalb "unbedingt notwendig, auf Vorsicht und Behutsamkeit zu setzen".
Israel verlängert Schließung der Grenzen bis 6. März
Israel verlängert die als Maßnahme gegen die Corona-Pandemie erlassene Schließung seiner Grenzen um weitere zwei Wochen. Die Schließungen der Grenzübergänge und das Verbot internationaler Flüge bleiben bis zum 6. März in Kraft, wie das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sowie das Gesundheitsministerium am Donnerstag ankündigten. Israel hatte die internationalen Flüge am 24. Januar ausgesetzt. Danach wurden auch die Grenzübergänge zu Jordanien und Ägypten geschlossen.
USA zu Gesprächen mit Iran auf EU-Einladung bereit
Die USA haben mit Gesten in Richtung Teheran eine Neuauflage der Gespräche über das iranische Atomprogramm zu erleichtern versucht. So erklärte sich die US-Regierung am Donnerstag zu einem Treffen auf Einladung der EU mit dem Iran und den anderen Unterzeichnerstaaten des Atomabkommens von 2015 bereit. Ferner kündigte Washington an, Restriktionen der Bewegungsfreiheit von bei der UNO tätigen iranischen Diplomaten zu lockern.
USA bekräftigen Bereitschaft zu direkten Gesprächen mit dem Iran
Im Atomstreit mit dem Iran haben die USA ihre Bereitschaft zu direkten Gesprächen mit dem Land unterstrichen. Das Außenministerium in Washington kündigte am Donnerstag an, dass die USA eine Einladung des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell zu einem Treffen aller Unterzeichner der Nuklearvereinbarung mit Teheran von 2015 annehmen wollten.
"FAZ": Defizit der Krankenkassen 2020 deutlich gestiegen
Das Defizit der gesetzlichen Krankenkassen hat sich laut einem Zeitungsbericht im Corona-Jahr deutlich erhöht. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ("FAZ") in ihrer Freitagsausgabe unter Berufung auf Angaben der Kassenverbände berichtet, wuchs das Gesamtdefizit der Kassen um etwa eine Milliarde Euro auf 2,5 Milliarden Euro, also um rund zwei Drittel.
Biden will globaler Impf-Initiative Covax vier Milliarden Dollar bereitstellen
US-Präsident Joe Biden will dem globalen Covax-Programm für Impfungen gegen das Coronavirus vier Milliarden US-Dollar (3,3 Milliarden Euro) zur Verfügung stellen. Diese Zusage werde Biden am Freitag bei einer Onlinekonferenz der Staats- und Regierungschefs der G7-Gruppe treffen, kündigte am Donnerstag das Weiße Haus an. Zwei Milliarden Dollar von dieser Summe sollen demnach bereits bis Ende Februar freigegeben werden.
Erneut Ausschreitungen in Spanien wegen Verhaftung von Rapper Hasél
In Spanien ist es am dritten Abend in Folge zu Ausschreitungen wegen der Verhaftung des katalanischen Rappers Pablo Hasél gekommen. In Barcelona folgten am Donnerstag auf einen friedlichen Protestmarsch erneute Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei. Vermummte Jugendliche setzten dabei Mülltonnen in Brand und warfen Gegenstände auf die Sicherheitskräfte, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten.
Draghi gewinnt auch Vertrauensabstimmung im Parlament mit großer Mehrheit
Italiens neuer Ministerpräsident Mario Draghi hat auch die zweite Vertrauensabstimmung innerhalb von einem Tag gewonnen: Nach den Senatoren gaben am Donnerstag die Parlamentarier der Abgeordnetenkammer Draghi volle Rückendeckung. 535 Parlamentarier stimmten für seine Regierung der nationalen Einheit, 56 dagegen.
Niederländisches Parlament stimmt für Gesetz zur nächtlichen Ausgangssperre
Das niederländische Parlament hat einem umstrittenen Gesetz über nächtliche Ausgangssperren zugestimmt. Eine Mehrheit der Abgeordneten votierte am Donnerstag für das im Eilverfahren durch das Parlament gebrachte Gesetz, über das am Freitag noch der Senat abstimmen muss. Die Regierung hatte das Gesetz eingebracht, nachdem ein Gericht in Den Haag die bereits eingeführte nächtliche Ausgangssperre am Dienstag in erster Instanz aufgehoben hatte.
US-Demokraten bringen Bidens Einwanderungsreform auf den Weg
Die US-Demokraten haben einen Gesetzentwurf für die von Präsident Joe Biden angestrebte umfassende Einwanderungsreform vorgelegt. Der am Donnerstag im Kongress eingereichte Text soll unter anderem elf Millionen Migranten ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung einen Weg zu einer Einbürgerung ebnen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass sie über einen Zeitraum von acht Jahren erst eine dauerhafte Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung, die sogenannte Green Card, und dann die US-Staatsbürgerschaft erhalten können.
Europäer und USA warnen Iran vor weiteren Atomvertrags-Verstößen
Im Atomstreit mit dem Iran zeichnet sich keine Entspannung ab: Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA warnten den Iran am Donnerstag davor, den Zugang der internationalen Atom-Inspektoren zu einem Teil seiner Anlagen ab Dienstag einzuschränken. Dies wäre eine "gefährliche Entscheidung", betonten sie einhellig. Die iranische Regierung pochte ihrerseits auf ein Ende der Wirtschaftssanktionen.
Finnische Richter gehen in Liberia Kriegsverbrechen nach
Finnische Richter sind am Donnerstag im Norden des westafrikanischen Staates Liberia Verbrechen nachgegangen, die während des dortigen Bürgerkrieges in den Jahren 1989 bis 2003 begangen wurden. Die Ermittlungen richten sich gegen den früheren Warlord Gibril Massaquoi, der aus dem benachbarten Sierra Leone stammt. Der Prozess gegen den 51-jährigen Angeklagten wurde im Februar im finnischen Tampere eröffnet, mit einem Urteilsspruch wird im September gerechnet.
Texanischer Senator Cruz sorgt mit Cancún-Reise während Kältewelle für Empörung
Ganz Texas bibbert, und Ted Cruz fliegt ins warme Cancún: Mit einer Reise in den berühmten mexikanischen Badeort inmitten einer tödlichen Kältewelle in seinem Heimatstaat hat der republikanische Senator für Empörung gesorgt. Wie US-Medien am Donnerstag berichteten, flog der Parlamentarier und wichtige Unterstützer von Ex-Präsident Donald Trump bereits am Mittwoch mit seiner Familie nach Mexiko. Cruz beteuerte später, er habe nur "ein guter Vater" sein wollen.
Texanischer Senator Ted Cruz sorgt mit Cancún-Reise für Empörung
Ganz Texas bibbert, und Ted Cruz fliegt ins warme Cancún: Mit einer Reise in den berühmten mexikanischen Badeort inmitten einer tödlichen Kältewelle in seinem Heimatstaat hat der republikanische Senator für Empörung gesorgt. US-Medien berichteten am Donnerstag, der Parlamentarier und wichtige Unterstützer von Ex-Präsident Donald Trump sei mit seiner Familie nach Mexiko geflogen.
Mindestens 6400 außergerichtliche Tötungen in Kolumbien von 2002 bis 2008
Im Kampf der kolumbianischen Streitkräfte gegen die Farc-Rebellen hat es in den Jahren 2002 bis 2008 nach den Erhebungen des damit beauftragten Friedensgerichts mindestens 6400 außergerichtliche Tötungen gegeben. Die Zahl der außergerichtlichen Tötungen durch das kolumbianische Militär liegt damit drei mal so hoch wie bislang angenommen, erklärte das Sondergericht am Donnerstag bei Veröffentlichung der Daten. Die Armee habe die Todesfälle damals so dargestellt, als seien die Menschen im Kampf umgekommen.
Brüssel ermahnt Polen wegen Abholzung von Bialowieza-Urwald
Die EU-Kommission hat Polen zur Achtung eines EuGH-Urteils zum Schutz des Bialowieza-Urwalds aufgefordert. Warschau habe den Richterspruch aus dem Jahr 2018 noch immer nicht vollständig umgesetzt, beklagte die Brüsseler Behörde am Donnerstag. Demnach habe die polnische Regierung die Verordnungen, welche die Abholzung des Waldes ermöglichen sollte, noch nicht zurückgenommen.
UN-Gesandter: Angriff der Huthi-Rebellen auf Marib "muss enden"
Der UN-Gesandte für den Jemen, Martin Griffiths, hat die Huthi-Rebellen dazu aufgerufen, ihren Angriff auf die Stadt Marib im Norden des Landes zu stoppen. Der Angriff müsse "enden", sagte Griffiths am Donnerstag bei einer Videokonferenz des UN-Sicherheitsrats. Durch den Angriff auf Marib seien "Millionen Zivilisten in Gefahr". Der Versuch, Geländegewinne zu erzielen, gefährde die Aussicht auf einen Friedensprozess.
Studie: Die meisten Corona-Todesfälle gehen auf das Virus zurück
Die allermeisten Corona-Todesfälle gehen einer aktuellen Studie zufolge direkt auf das Virus zurück - und nicht auf eine Vorerkrankung. In einer am Donnerstag vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichten Auswertung war bei 618 von 735 Verstorbenen deren Covid-19-Erkrankung die Todesursache. In sieben Prozent der Fälle waren die Verstorbenen zwar mit dem Covid-Erreger infiziert, die Infektion war aber nicht die Ursache für den Tod.
Erdogan erstattet in Affäre um 13 getötete Türken Anzeige gegen Oppositionsführer
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat in der Affäre um die 13 im Irak getöteten Türken am Donnerstag Anzeige gegen den sozialdemokratischen Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu erstattet. Erdogan forderte vom Chef der Republikanischen Volkspartei (CHP) eine Entschädigung von einer halben Million türkischer Lira (umgerechnet rund 60.000 Euro), weil dieser ihm im Parlament eine Mitverantwortung dafür zuwies, dass die türkischen Geiseln umgebracht wurden, wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.
Nato weitet Irak-Mission auf rund 4000 Soldaten aus
Nach mehr als einem Jahr Vorbereitung hat die Nato den Startschuss für die Ausweitung ihrer Irak-Mission gegeben. Der Einsatz mit derzeit bis zu 500 Soldaten solle schrittweise auf rund 4000 Soldaten erhöht werden, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg nach Beratungen der Verteidigungsminister der Militärallianz am Donnerstag. Die Nato wolle damit verhindern, dass die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) wieder an Stärke gewinne.
Nato wartet beim Afghanistan-Abzug ab und weitet Irak-Mission deutlich aus
Noch keine Entscheidung zum Abzug aus Afghanistan, aber ein deutlich ausgeweiteter Irak-Einsatz: Bei ihrer ersten Tagung seit dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden haben die Nato-Verteidigungsminister am Donnerstag beschlossen, ihre Mission im Irak von 500 auf rund 4000 Soldaten aufzustocken, um eine Rückkehr der Dschihadistenmiliz IS zu verhindern. Bei Afghanistan warten die Alliierten weiter auf eine Entscheidung der neuen Führung in Washington.
Maas wirft Iran "Spiel mit dem Feuer" vor
Im Atomkonflikt mit dem Iran hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) der Regierung in Teheran ein "Spiel mit dem Feuer" vorgeworfen. Maas sagte am Donnerstag in Paris, die jüngsten Maßnahmen des Iran gefährdeten den Weg der Amerikaner zurück in das internationale Atomabkommen von 2015. Teheran hatte zuvor angekündigt, ab kommendem Dienstag den Zugang der internationalen Atom-Inspektoren zu einem Teil seiner Anlagen einzuschränken.
Gemeindebund: Schnelltests werden nicht sofort im großen Stil für alle da sein
Die für den 1. März angekündigten kostenlosen Schnelltests werden nach Einschätzungen aus den Kommunen nicht sofort für alle im großen Stil vorhanden sein. Aus dem Start der Impfkampagne sei gelernt worden, dass Beschaffung und Verteilung von Mitteln gegen das Coronavirus an viele Millionen Menschen eine "Mammutaufgabe" sei, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebund Gerd Landsberg der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Die Stiftung Patientenschutz mahnte bei den Schnelltests zur Eile.
Mehr als 50 Festnahmen bei Protesten gegen Verhaftung von Rapper Hasél in Spanien
Die spanische Polizei hat bei erneuten Ausschreitungen nach der Verhaftung eines Rappers wegen umstrittener Tweets in der Nacht zu Donnerstag mehr als 50 Menschen festgenommen. In Madrid wurden nach Angaben von Rettungsdiensten 55 Menschen verletzt, darunter 35 Polizisten. 19 Demonstranten wurden dort festgenommen. In Barcelona, Granada und mehreren anderen Städten gab es weitere Festnahmen.
Nigerianische Sicherheitskräfte suchen nach Überfall auf Schule die Drahtzieher
Nach dem jüngsten Überfall auf eine Schule in Nigeria haben die Sicherheitskräfte am Donnerstag nach den Drahtziehern gefahndet. "Wir tun, was immer wir können, um die Schüler und Lehrer freizubekommen", sagte der Informationsbeauftragte des Bundesstaates Niger, Muhammad Sani Idris, der Nachrichtenagentur AFP. Mitarbeiter der Sicherheitskräfte seien den Tätern "auf den Fersen".
Bislang rund 10.000 Zurückweisungen an Grenzen zu Tschechien und Tirol
Im Rahmen der verstärkten Abriegelung der Grenzen zu Tschechien und zum österreichischen Bundesland Tirol hat es bislang rund 50.000 Kontrollen und etwa 10.000 Zurückweisungen gegeben. Das teilte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Donnerstag bei einem Besuch an der deutsch-tschechischen Grenze nahe dem sächsischen Gottleuba mit. Hinsichtlich der Dauer der Einreisebeschränkungen legte sich der Minister nicht fest.
Brüssel kritisiert Sloweniens Regierungschef für Äußerungen über Journalisten
Die EU-Kommission hat persönliche Angriffe des slowenischen Regierungschefs Janez Jansa gegen Medienvertreter scharf kritisiert. "Wir akzeptieren keine beleidigenden Äußerungen gegen Journalisten und verurteilen sie", sagte ein Kommissionssprecher am Donnerstag in Brüssel. Der rechtskonservative Ministerpräsident hatte einer Reporterin des Magazins "Politico" vorgeworfen, "Fakenews" und "linksextreme Propaganda" zu verbreiten.
Bei gesichertem Existenzminimum kein subsidiärer Schutz in Deutschland
Ein in der Heimat verfolgter Afghane bekommt in Deutschland keinen subsidiären Schutz, wenn sein Existenzminimum in einem sicheren Teil Afghanistans gewährleistet ist. Dies gelte zumindest, wenn die allgemeinen Lebensverhältnisse dort ohnehin auf niedrigem Niveau lägen, entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag. Der Mann aus der Provinz Nangarhar hatte erfolglos einen Asylantrag gestellt und wollte nun subsidiären Schutz erlangen. (Az. 1 C 4.20)