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Frankreichs Staatsrat kippt Abfrage von Impfstatus von Schülern
Das höchste Verfassungsgericht Frankreichs hat die Möglichkeit gekippt, im Kampf gegen das Coronavirus den Impfstatus von Schülern abzufragen. Diese Regel sei eine "unverhältnismäßige Verletzung des Rechts auf Respekt vor dem Privatleben", urteilte der Staatsrat am Dienstag. Die Nationalversammlung hatte in der vergangenen Woche ein Gesetz verabschiedet, demzufolge Schulleiter sich nach dem Impfstatus von Schülern hätten erkundigen dürfen. Die Opposition hatte den Staatsrat angerufen, um zu klären, ob das Gesetz mit der Verfassung vereinbar sei.
Impfpflicht für Mitarbeiter des Gesundheitsdienstes in England ab 1. April
In England gilt für Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes NHS ab dem 1. April eine Impfpflicht. Wer an vorderster Front des NHS arbeite und bis dahin nicht vollständig geimpft sei, riskiere seinen Arbeitsplatz, sagte Gesundheitsminister Sajid Javid am Dienstag im britischen Parlament. Für das Personal in Pflegeheimen gilt die Impfpflicht bereits ab dem 11. November.
Britische Behörde will tausende rote Telefonzellen vor dem Verschrotten bewahren
Lange Zeit waren sie in Großbritannien ebenso allgegenwärtig wie die roten Doppeldeckerbusse in London, mit der Verbreitung der Handys galten aber auch ihre Tage als gezählt: Doch nun sollen tausende der berühmten knallroten Telefonzellen weiter in Betrieb bleiben. Die zuständige Regulierungsbehörde Ofcom veröffentlichte am Dienstag neue Richtlinien, die für den Erhalt von rund 5000 Münztelefonen im Vereinigten Königreich sorgen sollen.
Frankreich gibt 26 afrikanische Kulturgüter endgültig an Benin zurück
Nach jahrelangen Vorbereitungen hat Frankreich 26 Kunstgegenstände endgültig an ihr Herkunftsland Benin zurückgegeben. Unter Applaus unterzeichneten die Kulturminister beider Länder am Dienstag die Übergabe-Urkunde. "Es ist ein symbolischer, berührender und historischer Moment", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Sein Kollege aus Benin, Patrice Talon, der eigens nach Paris gereist war, bedankte sich im Namen seines Landes.
Polizei in Norwegen erschießt mit Messer bewaffneten Mann
Im Stadtzentrum von Oslo hat die norwegische Polizei einen mit einem Messer bewaffneten Mann erschossen. Der Verdächtige habe am Dienstagmorgen mehrere Menschen im Stadtteil Bislett bedroht, teilte die Polizei mit. Ein Polizist sei verletzt worden, als die Beamten versuchten, den Angreifer festzunehmen. Über die Identität des Angreifers und sein mögliches Motiv machte die Polizei zunächst keine Angaben.
Ordnungsamt entdeckt zwei Würgeschlangen in Wohnung
Im nordrhein-westfälischen Dormagen haben Mitarbeiter des Ordnungsamts zwei Würgeschlangen in einer leerstehenden Wohnung gefunden. Die jeweils etwa einen Meter langen Reptilien wurden offenbar von ihrem Besitzer zurückgelassen, wie die zur Unterstützung angeforderte Düsseldorfer Feuerwehr am Dienstag mitteilte. Ein Reptilienexperte der Feuerwehr identifizierte die Schlangen demnach als Madagaskarboas, die zwar nicht giftig sind, aber als Würgeschlangen "sehr große Kräfte" aufbringen können.
München: Frau wegen Mordversuchen mit Getränken vor Gericht
Vor dem Landgericht München I hat am Dienstag ein Sicherungsverfahren gegen eine Frau wegen mehrerer mutmaßlicher Mordversuche mit vergifteten Getränken begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft der an einer paranoiden Schizophrenie leidenden 57-Jährigen vor, ein giftiges Lösungsmittel in Limonadenflaschen in zwei Münchner Supermärkten gemischt zu haben. Zudem soll sie die Chemikalie bei einer Vernissage in ein Glas mit Apfelschorle geschüttet haben.
Hohe Belohnung für Hinweise zu Corona-Ausbruch in nordchinesischer Stadt
Eine chinesische Stadt hat eine hohe Belohnung für Hinweise zum Ursprung eines neuen Corona-Ausbruchs ausgesetzt. Die Behörden der nordchinesischen Stadt Heihe an der Grenze zu Russland bieten 100.000 Yuan (rund 13.500 Euro) für Informationen an, "um die Quelle dieses Virus-Ausbruchs so schnell wie möglich aufzuspüren und die Übertragungskette zu erkennen". Die Stadtverwaltung rief zu einem "Volkskrieg" zur Prävention und Kontrolle des Coronavirus auf.
Astronaut Matthias Maurer bleibt trotz Verschiebung von Weltraummission entspannt
Der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer und seine Crew bleiben trotz mehrfacher Verschiebungen des Starts zur Internationalen Raumstation ISS entspannt. "Natürlich wollen wir endlich fliegen - wir freuen uns aber, ehrlich gestanden, auch über diese kleine Atempause", sagte Maurer dem "Spiegel" laut Mitteilung vom Dienstag.
Betrunkene Physiotherapeutin schläft in Bett von Patientin ein
Eine betrunkene Physiotherapeutin ist in Saarbrücken im Bett neben ihrer 85-jährigen Patientin eingeschlafen und hat damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der 86-jährige Ehemann der bettlägerigen Seniorin alarmierte am Montagabend die Polizei, wie die Beamten am Dienstag mitteilten. Polizisten fanden anschließend die stark alkoholisierte Physiotherapeutin schlafend im Bett neben der Frau.
Rund 3000 Menschen protestieren gegen die Corona-Maßnahmen in Neuseeland
Bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen in Neuseeland haben sich am Dienstag rund 3000 Menschen vor dem Parlament in der Hauptstadt Wellington versammelt. Nach Angaben der Polizei missachteten zahlreiche Teilnehmer die Hygienevorschriften. Festnahmen habe es jedoch keine gegeben, der Protest verlief friedlich.
Virgin Galactic hat seit Weltraumflug von Branson rund hundert Tickets verkauft
Seit dem Weltraumflug des britischen Milliardärs Richard Branson hat das Unternehmen Virgin Galactic rund hundert weitere Tickets für Flüge ins All verkauft. Der kommerzielle Betrieb werde bis Ende 2022 aufgenommen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Aktuell kostet ein Ticket für einen Weltraumflug demnach 450.000 Dollar (umgerechnet rund 388.000 Euro).
Vier ISS-Astronauten zur Erde zurückgekehrt
Nach sechs Monaten an Bord der Internationalen Raumstation ISS sind vier Astronauten zur Erde zurückgekehrt. Die Dragon-Raumkapsel des privaten Weltraumunternehmens SpaceX landete am Montagabend (Ortszeit) im Golf von Mexiko vor der Küste des US-Bundesstaates Florida. Ein in der Nähe postiertes Schiff sollte die Raumkapsel bergen, anschließend sollten die Astronauten per Hubschrauber an Land gebracht werden.
Bundesweite Corona-Inzidenz weiter auf 213,7 gestiegen
Nach dem bisherigen Höchststand am Montag ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen weiter gestiegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf nunmehr 213,7, nachdem am Vortag mit 201,1 der bisher höchste Stand seit Beginn der Pandemie in Deutschland gemeldet worden war.
US-Paar verklagt Kinderwunschklinik nach Verwechslung
In Kalifornien hat ein Paar eine Spezialklinik für künstliche Befruchtung verklagt, weil ihr Neugeborenes genetisch das Kind anderer Eltern war. In der am Montag bei Gericht in Los Angeles eingebrachten Klageschrift heißt es, die Embryonen zweier Paare seien in der Klinik "wahrscheinlich aus Nachlässigkeit" vertauscht und jeweils der falschen Frau eingepflanzt worden.
Apple 1 kommt in Kalifornien unter den Hammer
In Kalifornien kommt am Dienstag ein Apple 1 unter den Hammer - ein gut erhaltenes und holzverkleidetes Exemplar aus der Serie der ersten PCs der Welt. Der Wert des funktionstüchtigen Computers wird vom Auktionshaus John Moran in Monrovia bei Los Angeles auf zwischen 400.000 und 600.000 Dollar geschätzt, doch könnte am Ende deutlich mehr als eine Million für das Liebhaberstück geboten werden.
Vier Astronauten treten Rückweg von ISS zur Erde an
Nach sechs Monaten an Bord der Internationalen Raumstation ISS haben sich der Franzose Thomas Pesquet und drei weitere Astronauten auf den Rückweg zur Erde gemacht. Die Dragon-Raumkapsel des privaten Weltraumunternehmens SpaceX dockte am Montag wie geplant um 20.05 Uhr (MEZ) von der ISS ab.
Dänemark führt nach zwei Monaten Pause wieder Corona-Beschränkungen ein
Zwei Monate nach der Abschaffung sämtlicher Corona-Beschränkungen in Dänemark führt das Land wieder Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ein. Ein Gremium von Epidemiologen habe die Wiedereinführung der 3G-Regelung vorgeschlagen, die Regierung folge diesem Rat, sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Montagabend in Kopenhagen. Grund sei der starke Anstieg der Infektionszahlen.
Erste Polio-Impfkampagne in Afghanistan seit Machtübernahme der Taliban gestartet
In Afghanistan ist am Montag die erste landesweite Impfkampagne gegen Kinderlähmung seit der Machtübernahme durch die radikalislamischen Taliban gestartet. Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des UN-Kinderhilfswerks Unicef ist es, rund zehn Millionen ungeimpfte Kinder unter fünf Jahren zu erreichen, wie der Projektleiter Gula Khan Ayub sagte. Geimpft werden sollen dabei auch rund vier Millionen Kinder in Gebieten, zu denen die Taliban Impfteams bisher keinen Zutritt gewährt hatten.
Abschnitt von bei Flut zerstörter Ahrtalbahn in Rheinland-Pfalz wiedereröffnet
Fast vier Monate nach der verheerenden Flut in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind Teile des Ahrtals wieder an den Bahnverkehr angeschlossen worden. Der erste Streckenabschnitt der stark zerstörten Ahrtalbahn wurde am Montag mit einer feierlichen ersten Zugfahrt wieder in Betrieb genommen, wie die Deutsche Bahn mitteilte. An Bord des Regionalzugs war neben Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).
Neun Tote bei Überschwemmungen in Sri Lanka und Südindien
Bei Überschwemmungen in Sri Lanka und im Süden Indiens sind insgesamt neun Menschen ums Leben gekommen. "Seit Beginn der Regenfälle Ende Oktober wurden in Sri Lanka fünf Todesfälle und zwei Vermisste gemeldet", teilte ein Vertreter der Katastrophenschutzbehörde am Montag mit. Im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu starben nach Angaben der Behörden vier Menschen.
20-Jähriger stirbt bei Absturz von Ultraleichtflugzeug in Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg ist ein 20-Jähriger beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Montag in Mannheim mitteilte, war die Ursache des Absturzes in der Nähe von Sinsheim zunächst unklar. Der junge Pilot war demnach am Sonntagnachmittag mit seinem Fluggerät über Feldern abgestürzt.
Elfjähriger findet Panzerfaust auf Pferdekoppel bei Paderborn
Ein Elfjähriger hat in der Nähe von Paderborn in Nordrhein-Westfalen eine Panzerfaust auf einer Pferdekoppel gefunden. Der Junge suchte am Samstag mit einem Metalldetektor eine Wiese in Bad Wünnenberg ab, wie die Polizei in Paderborn am Montag mitteilte. Als das Gerät anschlug, grub der Junge demnach mit einer Schaufel und entdeckte in rund 20 Zentimetern Tiefe die verrostete Granate einer Panzerfaust.
Cannabisplantage nach Wasserschaden in Zweizimmerwohnung in Frankfurt entdeckt
Wegen eines Wasserschadens ist in Frankfurt am Main eine größere Cannabisplantage in einer Zweizimmerwohnung aufgeflogen. Die Wohnung eines 28-Jährigen musste am Freitagabend wegen des Schadens notgeöffnet werden, wie die Frankfurter Polizei am Montag mitteilte. Der Zutrittsberechtigte habe "nicht schlecht gestaunt", als er in der Wohnung mehr als 400 Cannabispflanzen vorgefunden habe.
Anschlagsdrohung gegen Autobahnbrücken im Bereich Halle löst Polizeieinsatz aus
Eine anonyme Anschlagsdrohung gegen Brücken auf der Autobahn 14 in Sachsen-Anhalt haben am Montag einen Polizeieinsatz ausgelöst. "Nach intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei konnte sehr zeitnah von einer fehlenden Ernsthaftigkeit ausgegangen werden", teilte die Polizeiinspektion Halle gegen Mittag mit. Die Brückenbauwerke in dem betreffenden Bereich bei Halle seien "sehr eingehend" geprüft worden. Eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit habe nicht bestanden.
Zug kollidiert in Hessen mit Kuhherde - fünf Tiere getötet
Beim Zusammenstoß zwischen einem Zug und einer Kuhherde sind in Hessen fünf Tiere getötet worden. Der Fahrer des Zugs der Hessischen Landesbahn versuchte am Sonntag auf der Bahnstrecke zwischen Wetzlar und Limburg noch, durch eine Schnellbremsung eine Kollision zu verhindern, wie die Polizei Kassel am Montag mitteilte. Der Zug kam aber nicht mehr rechtzeitig zum Halten und fuhr in die auf den Gleisen stehenden Kühe.
Viele Grundschüler in Frankreich müssen wieder Maske tragen
Mit dem Ende der Herbstferien in Frankreich müssen Grundschüler in mehr als der Hälfte der Départements wieder Masken tragen. Die im Oktober teilweise aufgehobene Maskenpflicht gilt nun wieder in 61 der insgesamt 101 französischen Départements während des Unterrichts. "Sie haben uns gesagt, dass wir keine Masken mehr brauchen, und jetzt gilt es doch wieder, das ist blöd", sagte Martin, ein Grunschüler aus Rennes.
Russen müssen nach einer Woche Corona-Urlaub wieder zur Arbeit
Trotz weiterhin hoher Corona-Zahlen in Russland sind die dort wegen der Pandemie ausgerufenen arbeitsfreien Tage nach einer Woche zu Ende gegangen. Seit Montag müssen die meisten Menschen wieder zur Arbeit. Nach jüngsten Behördenangaben wurden binnen 24 Stunden 39.400 neue Infektionsfälle registriert.
Prozess um getöteten Vierjährigen aus Euskirchen am Landgericht Bonn begonnen
Vor dem Landgericht Bonn hat am Montag der Prozess um einen getöteten Vierjährigen aus Euskirchen gegen dessen Mutter begonnen. Zum Prozessauftakt sagte die 42-jährige Angeklagte zu ihrem Lebenslauf aus, wie eine Gerichtssprecherin erklärte. Sie muss sich wegen heimtückischen Mordes im Zustand erheblich verminderter Schuldfähigkeit verantworten. Sie soll zunächst versucht haben, ihren Sohn mit Medikamenten zu töten, und ihn dann erwürgt haben.
USA öffnen nach mehr als anderthalb Jahren Grenzen für geimpfte Reisende
Die USA haben mehr als anderthalb Jahre nach Verhängung weitgehender Einreisesperren ihre Grenzen für vollständig geimpfte Reisende aus einer Reihe von Ländern geöffnet. Die mexikanischen Grenzbehörden bereiteten sich am Montag deshalb auf lange Warteschlangen an den Grenzübergängen zum nördlichen Nachbarland vor. Fluggesellschaften erhöhten wegen hoher Nachfrage die Zahl transatlantischer Flüge und planten größere Flugzeuge ein.
Schauspielerin Kate Winslet vermisste während des Corona-Lockdowns ihre Familie
Die britische Schauspielerin Kate Winslet hat während des Corona-Lockdowns ihre Familie und Freunde vermisst. "Das Schlimmste war, dass ich meinen Vater sehr lange Zeit nicht sehen konnte", sagte die Oscar-Gewinnerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Montag. Dass sie ihren allein lebenden Vater nicht habe in die Arme nehmen können, sei für die das Härteste gewesen.
Höchststand: Bundesweite Corona-Inzidenz 201,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen hat den höchsten Wert seit Beginn der Pandemie erreicht. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 201,1. Seinen bislang höchsten Stand hatte der Wert am 22. Dezember 2020 mit 197,6. Damals waren allerdings viel weniger Menschen in Deutschland geimpft. Den jüngsten Angaben des RKI zufolge wurden binnen 24 Stunden 15.513 Coronavirus-Neuinfektionen sowie 33 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 4.782.546, die Gesamtzahl der verzeichneten Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion auf 96.558. (A.Stefanowych--DTZ)