Vorgestellt
Letzte Nachrichten
UNO und Paris fordern von China Beleg für Verbleib von Tennis-Star Peng Shuai
Die Vereinten Nationen und Frankreich haben China aufgefordert, Angaben zum Verbleib der verschwundenen Tennisspielerin Peng Shuai zu machen. "Es wäre wichtig, einen Beleg für ihren Aufenthaltsort und ihr Wohlbefinden zu haben", sagte die Sprecherin des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Liz Throssell, am Freitag in Genf. Der Verband der Profi-Tennisspielerinnen (WTA) drohte, keine Wettkämpfe mehr in China abzuhalten.
81-Jährige in Bergisch Gladbach von eigenem Auto überrollt und gestorben
Eine 81-Jährige ist in Bergisch Gladbach vom eigenen Auto überrollt worden und dabei ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, als ihr 88-jähriger Ehemann das Fahrzeug in einer abschüssigen Grundstückseinfahrt neben dem Hauseingang parkte und zum Kofferraum des Wagens ging, wie die Polizei am Freitag mitteilte.
Bayerns Klinken: Hilferuf wegen Corona-Überlastung
Die bayerischen Krankenhäuser warnen angesichts der ungebremst steigenden Corona-Infektionszahlen vor einer unmittelbar drohenden Überlastung der Intensivstationen und fordern deutlich härtere Kontaktbeschränkungen im Freistaat. "Die aktuelle Lage ist so dramatisch, wie sie noch nie in der gesamten Pandemie-Zeit in Bayern war", sagte der Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Roland Engehausen, der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. "Wir haben schon jetzt kaum noch Kapazitäten", berichtete Engehausen. In bayerischen Kliniken müssten sogar Krebs-Operationen auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Auch die Verlegung von Patienten in angrenzende Bundesländer werde immer schwieriger. "Die Infektionszahlen müssen runter, um die planbaren Behandlungen, die wir jetzt verschieben, durchführen zu können", forderte der Krankenhaus-Vertreter. "Wir brauchen deutliche Kontaktvermeidung", forderte Engehausen. "Ob man das Lockdown oder anders nennt, ist für uns Kliniken zweitrangig." Die derzeit geplanten Schritte reichten nicht aus, um den Anstieg der Infektionszahlen zu bremsen: "Wir sehen im Moment keine ausreichend wirksamen Gegenmaßnahmen, die uns in den Kliniken in den nächsten zwei bis vier Wochen eine Entlastung bringen würde", warnte der Vertreter der bayerischen Kliniken. "Das macht die Lage sowohl jetzt als auch in der Perspektive der nächsten Wochen so dramatisch." Die Zahl der Corona-Intensivpatienten steige in Bayern ohne harte Gegenmaßnahmen jede Woche um etwa 30 Prozent an, "so dass wir bald keine Chance mehr für Verlegungen innerhalb des Freistaats haben", sagte Engehausen. Schon jetzt würden bayerische Intensivpatienten in andere Bundesländer verlegt. "Aber der Weg nach Baden-Württemberg ist eigentlich bereits geschlossen, weil sich die Kliniken dort der bayerischen Situation annähern", sagte der Krankenhaus-Vertreter. "Ob wir in ein paar Wochen noch jemand nach Hessen bringen können, wissen wir nicht. Nach Thüringen und Sachsen braucht man nicht zu fahren und im Süden in Österreich ist die Lage nicht besser als bei uns." Von der Situation einer Triage sei Bayern trotz entsprechender Vorbereitungen einiger Krankenhäuser aber immer noch weit entfernt. "Wir sehen eine derartige Situation an bayerischen Kliniken nach wie vor nicht", betonte Engehausen. "Wir haben die Möglichkeit planbare Behandlungen zu verschieben, Patienten über längere Strecken in Regionen zu verlegen, die weniger belastet sind und andere Mittel", sagte er. Die jetzige Entwicklung habe aber selbst die sehr pessimistischen Erwartungen der Kliniken noch übertroffen. "Der 22. Oktober war der Kipppunkt, seitdem haben wir stark steigende Inzidenzzahlen und damit einhergehend steigende Intensivbehandlungen. Wir sind in ein Hamsterrad geraten, das sich immer weiter beschleunigt." Die allermeisten Intensivfälle wären durch Impfungen vermeidbar gewesen, sagte Engehausen. "Gerade jetzt ist es für jeden einzelnen Menschen wichtig, sich impfen zu lassen, nicht nur aus Solidarität sondern auch weil die Versorgung nicht mehr optimal ist, wie man es vielleicht noch vor ein paar Wochen dachte." (O. Joergensen--BTZ)
Längste Mondfinsternis seit 1440 in großen Teilen der Welt
Die längste partielle Mondfinsternis seit fast 600 Jahren hat am Freitag über großen Teilen der Welt für ein Spektakel am Himmel gesorgt. Über ganz Nord- und Teilen Südamerikas sowie über Polynesien, Australien und Nordostasien ließ sich beobachten, wie der Mond zur Hälfte vom Halbschatten der Erde verdeckt wurde und sich rot färbte. Die Mondfinsternis dauerte mehr als drei Stunden und 28 Minuten.
Coronavirus-Experte: Indizien für Coronavirus durch Tiermarkt
Ein führender Coronavirus-Experte hat neue Erkenntnisse vorgelegt, die auf einen Ursprung des Virus auf dem Tiermarkt im chinesischen Wuhan hinweisen - und die These, das Virus stamme aus einem Labor, unwahrscheinlicher machen. Wie der kanadische Biologe Michael Worobey in einem am Donnerstag veröffentlichen Artikel der Zeitschrift "Science" schrieb, konzentrierten sich die meisten der ersten nachgewiesenen Corona-Infektionen bei Menschen um den Markt, auf dem Wild- und Haustiere verkauft wurden.
Österreich: Landesweiten Lockdown für alle und Impfpflicht
Angesichts der dramatisch steigenden Zahl der Corona-Neuinfektionen hat die österreichische Regierung einen neuen landesweiten Lockdown für alle angekündigt. Der Lockdown werde am Montag beginnen und gelte auch für Geimpfte, sagte Bundeskanzler Alexander Schallenberg am Freitag nach Beratungen mit den Bundesländern am Achensee in Tirol. Das öffentliche Leben solle maximal 20 Tage heruntergefahren werden, nach zehn Tagen werde die Wirksamkeit des Lockdowns überprüft und das weitere Vorgehen entschieden. Ebenfalls wurde eine Impfpflicht für alle ab Februar kommenden Jahres beschlossen!
LG Heideberg: Freispruch für Bomben gegen Lebensmittelfirmen
Im sogenannten Paketbomberprozess hat das Landgericht Heidelberg den angeklagten Rentner Klaus S. am Freitag freigesprochen. Zudem sprach das Gericht dem 66-Jährigen aus dem Raum Ulm eine Entschädigung zu. Ihm war vorgeworfen worden, im Februar dieses Jahres drei selbstgebaute Sprengsätze an Lebensmittelfirmen verschickt zu haben.
Oliver Stone: Geheimdienst für Mord an Kennedy verantwortlich
Der US-Regisseur Oliver Stone macht Militär- und Geheimdienstkreise für den Mord am ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy verantwortlich. Es sei für ihn ganz klar, "Kennedy versuchte den Status Quo zu verändern, und deshalb hat man ihn umgebracht", sagte der 75-Jährige der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. Auslöser sei Kennedys Plan gewesen, Amerikas Rolle in Vietnam zu beenden und von dort 16.000 Militärberater abzuziehen.
Feuerwehr: Tote bei Wohnhausbrand in Viernheim (Hessen)
Bei einem Wohnhausbrand im hessischen Viernheim sind am Freitagmorgen zwei Menschen gestorben. Ein Ehepaar konnte nur noch tot geborgen werden, wie die Polizei in Darmstadt mitteilte. Ein weiterer Bewohner des Hauses wurde leicht verletzt. Die Beamten wurden nach eigenen Angaben um kurz nach fünf Uhr alarmiert.
Originalexemplar der US-Verfassung bringt 43 Millionen Dollar
Ein seltenes Originalexemplar der US-Verfassung aus dem Jahr 1787 ist für 43 Millionen Dollar (knapp 38 Millionen Euro) versteigert worden. Wie das Auktionshaus Sothebys nach der Auktion am Donnerstagabend in New York mitteilte, ist diese Summe ein Weltrekord für ein historisches Dokument bei einer Auktion. Sothebys hatte den Wert ursprünglich auf 15 und 20 Millionen Dollar geschätzt.
340,7: Bundesweite Corona-Inzidenz steigt gefährlichen Wert
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 340,7 und erreichte damit den zwölften Tag in Folge einen neuen Höchststand. Am Donnerstag hatte die Inzidenz bei 336,9 gelegen. Bundesweit wurden binnen 24 Stunden zudem 52.970 Neuinfektionen registriert.
Kim Kardashian ermöglicht afghanischen Fußballerinnen Flucht
Ein von US-Reality-TV-Star Kim Kardashian finanzierter Evakuierungsflug hat Spielerinnen eines afghanischen Mädchen-Fußballteams nach Großbritannien gebracht. Die 35 Fußballerinnen und ihre Familien, insgesamt 130 Menschen, landeten nach Angaben der an der Evakuierung beteiligten Rokit-Stiftung am Donnerstag am Flughafen Stansted bei London.
Forscher in Brasilien entdecken neue Dinosaurierart
Brasilianische Forscher haben nach eigenen Angaben eine völlig neue Dinosaurierart entdeckt. Der kleine Dinosaurier mit dem Namen "Berthasaura leopoldinae" war nur einen Meter lang, lebte vor 70 bis 80 Millionen Jahren und gehörte zur Gruppe der Theropoden, die in der Regel Fleisch- oder Allesfresser sind und Zähne haben. Die neue Art "hatte jedoch einen Schnabel und keine Zähne", erklärte das Nationalmuseum am Donnerstag.
US-Tennisstar Williams "schockiert" wegen verschwundener chinesische Spielerin
US-Tennisstar Serena Williams hat sich "schockiert" über die Berichte über das Verschwinden der Profi-Tennisspielerin Peng Shuai gezeigt. "Ich bin erschüttert und schockiert", erklärte die ehemalige Weltranglistenerste am Donnerstag auf Twitter. Sie hoffe, Peng sei in Sicherheit und tauche bald wieder auf, schrieb sei weiter und forderte: "Wir dürfen nicht schweigen."
Yuandudu und Huanlili heißen die beiden Pandababys im Zoo von Beauval
Die beiden im August in einem Zoo in der Nähe von Paris geborenen Pandababys heißen Yuandudu und Huanlili. Ein Schild mit ihren Namen wurden am Donnerstag im Zoo von Beauval von ihren beiden Paten - dem französischen Fußballstar Kylian Mbappé und der chinesischen Olympiasiegerin im Turmspringen, Zhang Jiaqi, enthüllt.
Elfjähriger in NRW unternimmt Spritztour mit Auto von Eltern
Ein Elfjähriger hat in Nordrhein-Westfalen eine Spritztour mit dem Auto seiner Eltern gemacht. Einem entgegenkommenden Auto gab das Kind an einer engen Stelle eine Lichthupe, wie die Polizei Gütersloh am Donnerstag mitteilte. Demnach stahl der Elfjährige am Samstagabend in Werther den Autoschlüssel seiner Eltern. Mit seinem gleichaltrigen Beifahrer begegnete er auf der Fahrt einem Zeugen in dessen Auto.
US-Regierung bestellt Corona-Medikament von Pfizer für zehn Millionen Patienten
Die US-Regierung hat beim Pharmariesen Pfizer eine Großbestellung des noch nicht zugelassenen Corona-Medikaments Paxlovid für zehn Millionen Patienten getätigt. Der Kaufpreis liegt bei knapp 5,3 Milliarden Dollar (4,9 Milliarden Euro), wie das Gesundheitsministerium in Washington und der US-Konzern am Donnerstag mitteilten. Die Bestellung erfolgt vorbehaltlich einer Notfallzulassung für die Pille durch die US-Arzneimittelbehörde FDA, wie beide Seiten klarstellten. Die ersten Packungen sollen dann noch vor Jahresende ausgeliefert werden.
Eheschließung durch bevollmächtigten Vertreter in Mexiko gültig
Eine Ehe kann auch durch bevollmächtigte Vertreter im Ausland geschlossen werden, wenn dies nach dortigem Recht zulässig ist. Mit einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss bestätigte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe eine solche Hochzeit im mexikanischen Bundesstaat Baja California Sur. Voraussetzung einer solchen sogenannten Handschuhehe ist danach, dass in den Vollmachten Partner oder Partnerin eindeutig bestimmt sind. Eine eigene Entscheidungsbefugnis über die Ehe oder gar die Wahl des Ehepartners dürfe den Vertretern nicht zukommen. (Az: XII ZB 309/21)
Zwei Berggorillas in Nationalpark in Kongo geboren
Im Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo sind zwei Berggorillas geboren worden. Damit seien seit Anfang des Jahres bereits 16 Nachkommen der bedrohten Menschenaffen auf die Welt gekommen, was einen regelrechten "Babyboom" bedeute, teilten die Behörden am Donnerstag mit. Bei den beiden Neugeborenen handele es sich um ein Weibchen aus der "Humba-Familie" und ein Männchen aus der "Wilungula-Familie".
Wiedehopf ist Vogel des Jahres 2022
Der Wiedehopf ist zum Vogel des Jahres 2022 gewählt worden. Er setzte sich bei der zweiten öffentlichen Wahl mit 45.523 Stimmen durch, wie der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) am Donnerstag mitteilte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Mehlschwalbe mit 34.773 und der Bluthänfling mit 28.442 Stimmen. Der Wiedehopf folgt auf das Rotkehlchen als Vogel des Jahres 2021.
Angestellter findet von Polizei in Chemnitzer Messe vergessenen Sprengstoff
Ein Angestellter hat bei Umbauarbeiten in der Chemnitzer Messe Sprengstoff entdeckt, den vermutlich die Polizei bei einer Übung dort schon im Jahr 2020 vergaß. Wie das Landeskriminalamt am Donnerstag in Dresden mitteilte, fand der Angestellte den blockartigen Gegenstand in der Größe von zwei Zigarettenschachteln und erkannte diesen direkt als möglichen Sprengstoff. Der Mann habe daraufhin die Polizei alarmiert.
Musk: Mondlandefähre Starship soll Anfang 2022 erstmals Erde umrunden
Der US-Milliardär Elon Musk will sein für Mondlandungen konzipiertes Raumschiff Starship Anfang kommenden Jahres das erste Mal die Erde umkreisen lassen. "Wir werden im Dezember eine Reihe von Tests durchführen und hoffentlich im Januar starten", sagte Musk am Mittwoch (Ortszeit) bei einem Vortrag vor der US-Wissenschaftsakademie für Raumfahrt. "Mit diesem ersten Start ist ein großes Risiko verbunden", warnte er zugleich.
Stille über Südkorea - Zehntausende Schüler legen zukunftsentscheidene Prüfung ab
Ungewohnte Stille hat am Donnerstag über Südkorea gelegen: Der Grund waren zukunftsentscheidende Abschlussprüfungen für mehr als eine halbe Million Schüler. Der neunstündige Test entscheidet nicht nur über die Vergabe von Plätzen an Spitzenuniversitäten, sondern gilt auch als Türöffner für den sozialen Aufstieg, lukrative Karrieren und bessere Heiratsaussichten. Um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen, wurden sogar internationale Flüge verschoben.
Wildtiere im Zirkus in Frankreich in zwei Jahren verboten
Tiger, Löwen und andere wilde Tiere dürfen in Frankreich bald nicht mehr im Zirkus auftreten. Das französische Parlament verabschiedete am Donnerstag in Paris nahezu einstimmig ein umfassendes Gesetz zur Verhinderung von Tierquälerei. "Ein historischer Schritt im Kampf für das Tierwohl", feierte die Regierungsmehrheit den Beschluss.
Oberösterreich und Salzburg wollen notfalls im Alleingang Lockdown verhängen
Vor Beratungen in Österreich über eine landesweite Verschärfung der Corona-Maßnahmen haben die Bundesländer Oberösterreich und Salzburg angekündigt, notfalls im Alleingang einen Lockdown zu verhängen. "Es geht darum, Gesundheit zu schützen, Leben zu schützen", sagte Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer am Donnerstag. Der Lockdown solle ab kommender Woche gelten.
Quentin Tarantino wegen NFT-Plänen für "Pulp Fiction" verklagt
US-Regisseur Quentin Tarantino sieht sich mit einer Klage konfrontiert, weil er unveröffentlichte Teile des Drehbuchs zum Kultfilm "Pulp Fiction" als digitale NFT verkaufen will. Mit diesem Vorhaben überschreite der Regisseur seine Rechte, erklärte das Filmstudio Miramax, das den Film produzierte. Deshalb sei Klage wegen Vertragsbruch eingereicht worden.
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt massiv auf 336,9
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 336,9 und erreichte damit den elften Tag in Folge einen neuen Höchststand. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 319,5 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Am Montag der vergangenen Woche hatte der Wert die Schwelle von 200 überschritten, die bis dahin die Höchstmarke seit Beginn der Pandemie gewesen war. Seitdem wurden täglich neue Höchstwerte registriert. Den jüngsten Angaben des RKI zufolge wurden binnen 24 Stunden 65.371 Coronavirus-Neuinfektionen sowie 264 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 5.195.321, die Gesamtzahl der verzeichneten Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion auf 98.538. (K. Berger--BTZ)
US-Rapper Young Dolph in Keks-Geschäft erschossen
Der US-Rapper Young Dolph ist tot. Der 36-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Adolph Robert Thornton hieß, wurde am Mittwoch in einem Keks-Geschäft in Memphis im US-Bundesstaat Tennessee erschossen, wie die Polizei mitteilte. Medienberichten zufolge hatte Thornton bei Makedas Homemade Butter Cookies in Memphis eingekauft, als ein Bewaffneter vorfuhr und auf ihn schoss.
Kanada ruft Notstand in Überschwemmungsgebieten aus
Kanadas Regierung hat wegen der Überschwemmungen im Westen des Landes den Notstand ausgerufen und das Militär in die Flutgebiete geschickt. Als Reaktion auf die "extremen Überschwemmungen" in der Provinz British Columbia habe die Regierung den Einsatz der Luftwaffe genehmigt, erklärte der Minister für öffentliche Sicherheit, Bill Blair, am Mittwoch auf Twitter. Die Soldaten sollen demnach bei Evakuierungen helfen und Bewohner vor Hochwasser und Erdrutschen schützen.
Tennis-Verband ist besorgt um verschwundene Spielerin Shuai
Nach dem Verschwinden der chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai ist der Verband der Profi-Tennisspielerinnen (WTA) zunehmend beunruhigt. Eine angebliche E-Mail Pengs an WTA-Chef Steve Simon, die von chinesischen Staatsmedien verbreitet wurde, habe ihn nur noch besorgter gemacht, erklärte Simon am Mittwoch.
Baldwin nach tödlichem Schuss an Filmset erneut verklagt
Nach dem tödlichen Schuss von Alec Baldwin an einem Filmset in den USA ist der Hollywood-Star erneut verklagt worden. Die Drehbuch-Aufseherin Mamie Mitchell, die nach dem Schuss auf die Kamerafrau Halyna Hutchins den Notruf gewählt hatte, wirft dem Hauptdarsteller und Produzenten des Films in ihrer am Mittwoch eingereichten Klage vor, Sicherheitsvorkehrungen missachtet zu haben. So habe Baldwin anderen vorsätzlich körperlichen und seelischen Schaden zugefügt.
Reisearnung: Auch "Touristen-Bataillon" in Mexiko wohl nutzlos
Zum Schutz von Touristen vor dem organisierten Verbrechen will Mexiko an seinen Karibik-Stränden in Cancún und Tulum eine Schutztruppe von 1500 Nationalgardisten einsetzen, ob es im Angesicht der massiven Gewalt in Mexiko hilft, dürfte mehr als fraglich sein, weshlab nach wie vor eine Reisewarnung für Mexiko von BELRINER TAGESZEITUNG, zum Schutz der Leben von Touristen bestehen bleibt! Das "Touristen-Bataillon" soll bereits am 1. Dezember an der Riviera Maya seinen Dienst aufnehmen, wie Verteidigungsminister Luis Cresencio Sandoval am Mittwoch sagte. Zuletzt hatten Vorfälle mit tödlichem Ausgang den Fokus auf die organisierte Kriminalität in der Touristenregion gelenkt. Ende Oktober starben zwei junge Touristinnen aus Deutschland und Indien als zufällige Opfer bei einer Schießerei in Tulum. Im November wurden bei einer Schießerei in Puerto Morelos in der Nähe von Cancún zwei mutmaßliche Drogendealer getötet. Die Schüsse lösten in einem Hotel voller Touristen Panik aus. "Das darf sich nicht wiederholen", sagte Präsident Andrés Manuel López Obrador auf einer Pressekonferenz und fügte hinzu, dass das Bataillon "die Sicherheit verstärken" werde. Die Behörden planen, ähnliche Truppen auch in anderen touristischen Zentren einzuführen. Die Riviera Maya und die Halbinsel Yucatán sind die wichtigsten Tourismusgebiete Mexikos, dem siebtmeistbesuchten Land der Welt. Der Tourismus macht 8,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes aus. (S. Sokolow--BTZ)