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Lebenslange Haft in Nürnberger Prozess um Doppelmord aus Eifersucht
In einem Prozess um einen mutmaßlichen Doppelmord aus Eifersucht hat das Landgericht Nürnberg-Fürth eine lebenslange Freiheitsstrafe gegen den 67 Jahre alten Angeklagten verhängt. Zudem stellten die Richter mit ihrem Urteil am Donnerstag die besondere Schwere der Schuld fest, womit eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren weitgehend ausgeschlossen ist.
90 Weihnachtsbäume auf einen Schlag in Schwäbisch Gmünd gestohlen
Unbekannte haben in Schwäbisch Gmünd in Baden-Württemberg auf einen Schlag 90 Weihnachtsbäume gestohlen. Sie entwendeten die Bäume zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen aus einem umzäunten Gelände auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarkts, wie die Polizei in Aalen am Donnerstag mitteilte.
Verteidigung fordert in Prozess um Autoattacke von Volkmarsen keine konkrete Strafe
Im Prozess um die Autoattacke auf den Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen hat die Verteidigung am Donnerstag in ihrem Plädoyer keine konkrete Strafe für den Angeklagten gefordert. Sie plädierte auf einen milden Strafrahmen für Maurice P., wie ein Sprecher des Landgerichts Kassel mitteilte. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main hatte in dem Verfahren in der vergangenen Woche lebenslange Haft gefordert.
EMA: Offenbar großteils "leichter" Krankheitsverlauf bei Infektion mit Omikron
Ein Großteil der bisher mit der Omikron-Variante des Coronavirus infizierten Europäer hat offenbar einen "leichten" Krankheitsverlauf. "Die Fälle scheinen großteils leicht, aber wir müssen noch mehr Daten sammeln", teilte am Donnerstag die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) mit. Es könne noch keine Aussage gemacht werden zur Wirksamkeit der derzeit gegen das Coronavirus eingesetzten Impfstoffe gegen die Omikron-Variante.
Frau verletzt Mann in Bürgerbüro in Sachsen mit Axt
Eine 35-jährige Frau hat einen Mann in einem Bürgerbüro im sächsischen Coswig mit einer Axt attackiert und schwer verletzt. Der 67-Jährige und die Frau erschienen am Donnerstag gemeinsam im Rathaus, weil die spätere Angreiferin einen Ausweis beantragen wollte, wie die Polizei in Dresden mitteilte. In einem Büro schlug die Frau dann den Mann aus bislang unbekannten Gründen mehrfach mit einer Axt.
Unbekannte schicken zahlreiche Lieferdienste und Ordnungsamt zu 54-Jährigem
Schlechte Scherze mit Folgen haben sich Unbekannte in Rheinland-Pfalz erlaubt: Sie schickten mehrere Lieferdienste mit Bestellungen sowie das Ordnungsamt wegen eines vermeintlichen Hilfseinsatzes an die Adresse eines 54-Jährigen in Kaiserslautern, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Mann hatte aber keine der Bestellungen in Auftrag gegeben.
Verursacherin von Massensturz bei Tour de France muss Geldstrafe zahlen
Ein halbes Jahr nach dem schweren Massensturz bei der Tour de France ist die dafür verantwortliche Zuschauerin zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt worden. Das zuständige Gericht in Brest ordnete am Donnerstag zugleich an, dass die 31-Jährige einen symbolischen Euro an die Radfahrervereinigung zahlen muss. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Monate Haft auf Bewährung gefordert.
Durchsuchung wegen Verdachts auf Kinderpornografie in Dresden und Landkreisen
Wegen des Verdachts der Kinderpornografie haben sächsische Ermittler 20 Wohnungen in Dresden sowie in den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge durchsucht. Dabei wurden unter anderem 89 Handys, 40 Computer und mehr als hundert andere digitale Speichermedien beschlagnahmt, wie Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Dresden am Donnerstag mitteilten. Zudem seien geringe Mengen Betäubungsmittel, Munitionsteile und ein Schlagring gefunden worden.
Frau in Gütersloh klettert auf Hochspannungsmast und sorgt für Stromausfall
In Gütersloh in Nordrhein-Westfalen ist eine Frau auf einen Hochspannungsmast geklettert und hat damit für einen Stromausfall gesorgt. Die psychisch kranke Frau stieg nach eigenen Angaben auf den Mast und kam nicht mehr von allein herunter, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zu ihrer Rettung wurden Höhenretter der Feuerwehr angefordert.
Drei Festnahmen bei Razzia gegen mutmaßliche internationale Drogenbande in NRW
In Nordrhein-Westfalen haben Zoll und Polizei am Donnerstag einen mutmaßlichen internationalen Drogenring zerschlagen. Bei einer Razzia im Kreis Kleve und in Krefeld wurden drei Beschuldigte festgenommen, wie die Zollfahndung Essen und die Staatsanwaltschaft Kleve gemeinsam mitteilten. Zudem seien über 88 Kilogramm Heroin, 130 Kilogramm Haschisch und mehr als 50.000 Euro beschlagnahmt worden.
London: Boris Johnson zum siebten Mal Vater geworden
Der britische Regierungschef Boris Johnson ist zum siebten Mal Vater geworden. Seine Ehefrau Carrie habe am Morgen in einer Londoner Klinik eine Tochter zur Welt gebracht, teilte eine Sprecherin des Paares am Donnerstag mit. "Mutter und Tochter geht es sehr gut."
77-Jährige setzt sich bei Adventskranz-Anzünden in Flammen
Bei einem Wohnhausbrand in Baden-Württemberg ist eine 77-Jährige ums Leben gekommen. Die Frau wollte in Villingen-Schwenningen einen Adventskranz anzünden, wie die Polizei in Konstanz am Donnerstag mitteilte. Dabei geriet am Mittwochnachmittag ihr Wollpullover in Brand. Die körperlich behinderte Frau konnte noch über einen am Handgelenk befestigten Sender einen Notruf absetzen - die Flammen konnte sie jedoch nicht löschen.
US-Pastor verliert seine Gemeinde nach Auftritt als Dragqueen
Weil er als Frau verkleidet in einer TV-Show aufgetreten ist, darf ein Pastor in den USA seine Gemeinde nicht mehr betreuen. Craig Duke hatte sich für seinen großen Auftritt in der HBO-Sendung "Were Here" unter anderem hochhackige Stiefel, eine wallende rosa Perücke und ein pailettenbesetztes Gymnastikkleidchen angezogen. Zudem legte er Lippenstift und pinken Lidschatten an - und um den Hals trug er ein großes Kreuz.
Viele Sepsis-Patienten leiden auch nach Jahren an Folgen
Auch Jahre nach einer überstandenen Sepsis-Infektion leiden viele Patienten an den Folgen und sind behandlungsbedürftig. Drei von vier Sepsis-Überlebenden sind von neuen Gedächtnisstörungen, seelischen oder körperlichen Erkrankungen betroffen, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Studie der Berliner Charité und des Universitätsklinikums Jena zeigt. Sogar bei den unter 40-Jährigen leidet mehr als die Hälfte der Sepsis-Patienten an Folgeerkrankungen.
Organisierte Kriminalität: Mann stirbt nach Schüssen in Bielefeld
In Bielefeld ist ein 31-Jähriger durch mehrere Schüsse auf offener Straße schwer verletzt worden und gestorben. Auf ihn wurde am späten Mittwochabend im Bereich einer Bushaltestelle im Zentrum des Stadtteils Brackwede geschossen, wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei am Donnerstag gemeinsam mitteilten. Der polizeibekannte Mann wurde zur Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht, wo er einige Zeit später starb.
Corona: Kündigungsrecht für Hochzeitsfeier wegen Umstände
In einem Zivilprozess um Mietzahlungen für eine größere Hochzeitsfeier in der Coronakrise hat das Oberlandesgericht (OLG) im niedersächsischen Celle einem Brautpaar aufgrund der Gesamtumstände ein Kündigungsrecht zugebilligt. Auch wenn eine Feier in kleinerem Rahmen nach den damals geltenden Coronaregeln erlaubt gewesen wäre, sei dies dem Paar nicht zuzumuten gewesen, entschied das Gericht nach Angaben vom Donnerstag. Der Vermieter habe zugleich jedoch Anspruch auf eine Ausgleichszahlung in angemessener Höhe.
Oscar-Preisträger Denzel Washington kannte Macbeth nicht
Der zweifache Oscar-Preisträger Denzel Washington hat mit Macbeth eine der größten Rollen der Weltliteratur gespielt - ohne vorher zu wissen, worum es in dem Shakespeare-Klassiker geht. "Ich hatte Macbeth noch nie zuvor gesehen, habe auch nicht recherchiert, nichts gelesen und kannte keine Interpretationen", sagte der 66-Jährige dem Magazin "Esquire" laut Mitteilung vom Donnerstag. "Ich kam ans Set wie ein weißes Blatt Papier."
Kölner Polizei rettet Taxifahrer aus Rhein - Auto verschwunden
In Köln hat die Polizei einen 68-jährigen Taxifahrer im Ortsteil Riehl aus dem Rhein gerettet. Offenbar verwechselte der Mann am Mittwoch das Gas- mit dem Bremspedal und fuhr in der Nähe der Zoobrücke in den Fluss, wie die zuständige Wasserschutzpolizei in Duisburg am Donnerstag mitteilte. Demnach konnte sich der 68-Jährige selbst aus seinem Taxi befreien. Sein Wagen ging allerdings unter.
Kölner Polizei rettet Autofahrer aus Rhein - Fahrzeug ist weg
In Köln hat die Polizei einen 68-jährigen Autofahrer im Ortsteil Riehl aus dem Rhein gerettet. Der Mann fuhr laut Zeugenangaben am Mittwochnachmittag mit seinem Auto über eine Rampe in den Fluss, wie die Polizei mitteilte. Der am Niederländer Ufer im Rhein treibende Mann wurde mit einer Rettungsleine ans Ufer gezogen und in eine Klinik gebracht.
Australisches Paar will Hund mit Privatjet nach Australien holen
Um ihren wegen der Corona-Pandemie in Neuseeland gestrandeten Hund rechtzeitig vor Weihnachten nach Hause zu holen, will ein Paar aus Australien für zehntausende Dollar einen Privatjet mieten. Der ehemalige Straßenhund Munchkin und sein Herrchen können derzeit aufgrund von Reisebeschränkungen wegen der Corona-Krise und Flugausfällen nicht zum Frauchen an die australische Sunshine Coast reisen. Der Flug im Privatjet würde 32.000 Dollar (rund 28.000 Euro) kosten.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 422,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen lag der Wert bei 422,3. Am Vortag hatte er noch bei 427,0 gelegen, vor einer Woche bei 439,2. Das RKI hatte die Inzidenz am frühen Donnerstagmorgen zunächst mit 338,1 angegeben, die Angaben aber später korrigiert.
Vater und Sohn nach Waldbrand in den USA der Brandstiftung beschuldigt
Nach einem verheerenden Waldbrand in Nordkalifornien im vergangenen Sommer haben die Behörden einen Vater und seinen Sohn festgenommen. Laut Angaben der Staatsanwaltschaft des Bezirks El Dorado vom Mittwoch (Ortszeit) wurden die beiden Männer wegen fahrlässiger Brandstiftung angeklagt. Dem 66-Jährigen und seinem 32-jährigen Sohn wird vorgeworfen, im August in der Nähe des bei Touristen beliebten Lake Tahoe ein Feuer entfacht zu haben, das sich zu dem als "Caldor Fire" bekannten Waldbrand ausweitete.
Brasilianischer Fußball-Star Pelé erneut zur Behandlung von Krebs im Krankenhaus
Der brasilianische Fußball-Star Pelé ist zur Behandlung seiner Darmkrebs-Erkrankung erneut ins Krankenhaus eingewiesen worden. Das Albert-Einstein-Krankenhaus in Sao Paolo erklärte am Mittwoch, dass der Gesundheitszustand des 81-Jährigen "stabil" sei und er "in den nächsten Tagen" entlassen werden solle. Pelé ist wegen des Tumor bereits im September operiert worden und muss sich einer Chemotherapie unterziehen.
Spektakuläre Bergung von toter Frau aus Auto am Rand der Niagara-Fälle
Nur wenige Meter von den berühmten Niagara-Fällen entfernt haben US-Rettungskräfte in einer dramatischen Rettungsaktion eine tote Frau aus einem in den Fluss gefallenen Auto geborgen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war das schwarze Auto nur rund 50 Meter von den berühmten Wasserfällen entfernt im Fluss entdeckt worden. Daraufhin wurde mittels eines Damms der Wasserspiegel gesenkt, Hubschrauber und Drohnen suchten nach Überlebenden.
Prozess gegen Ex-Polizistin nach tödlichem Schuss auf Schwarzen in den USA
Acht Monate nach dem tödlichen Schuss auf einen jungen Afroamerikaner hat am Mittwoch in der US-Stadt Minneapolis der Prozess gegen die verantwortliche Ex-Polizistin begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft der 49-jährigen Kim Potter einen schweren Fall des Totschlags vor. Die Polizistin hatte den 20-jährigen Daunte Wright im April in Brooklyn Center nahe Minneapolis offenbar versehentlich erschossen, als der Afroamerikaner sich nach einer Verkehrskontrolle gegen seine Festnahme wehrte.
Zahl der Toten nach Hauseinsturz in Südfrankreich steigt auf drei
Nach dem Einsturz eines dreistöckigen Wohnhauses in Südfrankreich ist die Zahl der Toten auf drei gestiegen. Am Mittwoch barg die Feuerwehr die Leichen einer 91-Jährigen und eines 58 Jahre alten Mannes, bei dem es sich mutmaßlich um ihren Sohn handelt, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Justizkreisen erfuhr. Ursache des Unglücks in Sanary-sur-Mer in der Nacht zu Dienstag war vermutlich eine Gasexplosion.
Dänemark führt wieder strengere Corona-Beschränkungen ein
Angesichts einer neuen Coronavirus-Welle führt Dänemark wieder strengere Beschränkungen ein. Die Weihnachtsferien für Schüler werden verlängert, das Nachtleben eingeschränkt und verstärkt auf Homeoffice gesetzt, wie die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Mittwoch ankündigte. Zuvor hatten die Gesundheitsbehörden einen neuen Tageshöchststand an Neuinfektionen gemeldet.
WHO: Risiko erneuter Ansteckung bei Omikron vermutlich höher
Die Omikron-Variante des Coronavirus könnte nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu einer höheren Reinfektionsrate, aber milderen Krankheitsverläufen führen. "Die jüngsten Daten aus Südafrika deuten auf ein erhöhtes Risiko einer Wiederansteckung" von Genesenen sowie einer Ansteckung von Geimpften hin, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. Es gebe jedoch auch Hinweise auf weniger schwere Krankheitsverläufe als bei der Delta-Variante.
Wiener Opernball wegen Corona-Krise erneut abgesagt
Der berühmte Wiener Opernball ist zum zweiten Mal in Folge wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Der für den 24. Februar geplante Ball könne unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht stattfinden, teilte die österreichische Regierung am Mittwoch mit. Ein Festhalten an dem Ball wäre "nicht besonders verantwortungsvoll", sagte Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne). Es wäre ein "falsches Signal".
Britische Regierung verurteilt "Abzockerei" bei Corona-Tests
Die britische Regierung hat am Mittwoch die Ausbeutung von Reisenden durch private Corona-Testzentren als "Abzockerei" verurteilt. Andrew Tyrie, Mitglied des Oberhauses, beklagte in der BBC außerdem "irreführende Werbung" im Internet, schlechten Service und überhöhte Preise bei den Tests. Das Gesundheitsministerium bezeichnete es daraufhin als "inakzeptabel", wenn private Unternehmen in dieser Sache "Profit" auf Kosten von Urlaubern machten.
Wrack des vor Sri Lanka gesunkenen Containerschiffs soll geborgen werden
Das Wrack des am 2. Juni vor der Küste Sri Lankas gesunkenen Containerschiffs "MV X-Press Pearl" soll geborgen werden. Er habe eine Spezialfirma mit der Bergung des Wracks und seines Inhalts beauftragt, kündigte der Schiffsbetreiber X-Press Feeders am Mittwoch an. Auch alle Wrackteile und Schadstoffe in der Umgebung sollen demnach geborgen und "ordnungsgemäß entsorgt" werden.
Biontech/Pfizer: Impfstoff weniger wirksam gegen Omikron
Der Impfstoff von Pfizer und Biontech weist nach Angaben der beiden Hersteller eine geringere Wirksamkeit gegen die Omikron-Variante des Coronavirus auf. Für einen umfänglichen Schutz seien drei Dosen des Mittels nötig, erklärten die Unternehmen am Mittwoch unter Verweis auf Ergebnisse einer eigenen Labor-Studie. Bei zwei Impfungen sei aber zumindest ein Schutz vor schweren Krankheitsverläufen gewährleistet. Ähnlich hatten sich zuvor auch der WHO-Experte Michael Ryan und ein südafrikanischer Forscher geäußert.