Letzte Nachrichten
Trotz brutaler Unterdrückung erneute Demonstrationen gegen Junta in Myanmar
Trotz der brutalen Niederschlagung friedlicher Demonstrationen in Myanmar am Wochenende sind in dem südostasiatischen Land auch am Montag wieder hunderte Menschen gegen die Militärmachthaber auf die Straße gegangen. Die ersten Demonstrationen begannen laut örtlichen Medien bereits vor dem Morgengrauen. Mit Blick auf das gewaltsame Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten am Samstag sprach die Bundesregierung von einem "neuen traurigen Tiefpunkt" der brutalen Gewalt in Myanmar.
Menschen in Myanmar demonstrieren trotz brutaler Unterdrückung erneut gegen Junta
Nach der beispiellosen Gewalt in Myanmar am Wochenende sind in mehreren Städten des südostasiatischen Landes erneut hunderte Menschen gegen die Militärmachthaber auf die Straße gegangen. Im Bundesstaat Kachin demonstrierten Menschen am Montag bereits vor dem Morgengrauen, wie örtliche Medien berichteten. Auch in den Städten Monywa, Mawlamyin und Plate gab es demnach Proteste.
80-jähriger Angler stirbt nach Sturz in eiskalte Ostsee vor Rügen
Ein 80-jähriger Angler ist nach einem Sturz in die eiskalte Ostsee vor Rügen gestorben. Nach Angaben der Polizei war der Mann am Sonntag gemeinsam mit einem 77-jährigen Begleiter mit einem Boot auf das Meer hinausgefahren. Das Boot kenterte aus bislang noch unbekannten Gründen vor der Südspitze der Insel, wodurch die Angler ins Wasser stürzten.
Normalisierung des Schiffsverkehrs im Suez-Kanal könnte noch Tage dauern
Nach der Befreiung des im Suez-Kanal festgefahrenen Containerschiffs "Ever Given" könnte es noch mehrere Tage bis zu einer Normalisierung des dortigen Schiffsverkehrs dauern. Nach der vollständigen Bergung des Schiffs werde der Kanal sofort "24 Stunden am Tag funktionieren", sagte der der Chef der ägyptischen Kanalbehörde (SCA), Osama Rabie, am Montag im örtlichen Fernsehen. Gleichwohl werde es noch "rund dreieinhalb Tage" dauern, bis sich der Schiffs-Stau am Kanal auflöst.
Merkel: Bund-Länder-Gipfel zu Corona-Politik "Zäsur"
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ein deutlich härteres Vorgehen in der Corona-Pandemie gefordert und den jüngsten Bund-Länder-Gipfel als "Zäsur" bezeichnet. So könne es nicht weitergehen, sagte Merkel am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Anne Will". Merkel forderte die Länder zu entschiedenem Handeln auf, brachte aber auch Initiativen des Bundes ins Spiel. Sie lehnte Öffnungsschritte momentan klar ab und bezeichnete stattdessen Ausgangsbeschränkungen als "wichtiges Mittel" bei hohen Infektionszahlen. "Wir müssen mit großer Ernsthaftigkeit die geeigneten Maßnahmen einsetzen", sagte Merkel. Sie würde den Satz wiederholen, den sie vor einem Jahr an die Bürgerinnen und Bürger gerichtet habe: "Es ist ernst, bitte nehmen Sie es ernst." Der Instrumentenkasten sei durch die Beschlüsse von Bund und Ländern da. Doch die Umsetzung sei nicht so, dass sie überzeugt sei, dass die dritte Corona-Welle gebrochen werde. Die Länder müssten jetzt nachlegen, sonst müsse sie etwa über ein Vorgehen durch das Infektionsschutzgesetz nachdenken. Der Bund sei verpflichtet, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Merkel betonte zugleich, Bund und Länder müssten immer miteinander handeln. Sie verwies darauf, dass dies über die Ministerpräsidentenkonferenz, aber auch über Bundestag und Bundesrat geschehen könne. Die Kanzlerin forderte harte Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. Sie bezeichnete dabei Ausgangsbeschränkungen als ein "ganz wichtiges Mittel", dies gelte gerade in den Abendstunden. Sie brachte zudem neue Kontaktbeschränkungen ins Spiel, "um das exponentielle Wachstum zu stoppen". Merkel appellierte auch, die Vorgaben zur Arbeit im Homeoffice besser umzusetzen. Diese Verpflichtung sei zu "lasch" geworden. Wer zur Arbeit gehe, müsse zweimal die Woche getestet werden. Schulen könnten bei hohen Infektionszahlen nur geöffnet werden, wenn zweimal die Woche getestet werde. Durch die von Bund und Ländern beschlossene "Notbremse" gibt es nach Ansicht Merkels Handlungsmöglichkeiten. Diese werde aber leider nicht überall eingehalten. Sogenannten Modellversuchen zur Öffnung von Bereichen des gesellschaftlichen Lebens trotz hoher Corona-Inzidenzzahlen erteilte Merkel eine Absage. Sie glaube nicht, "dass das ein Weg ist, der uns zum Brechen der dritten Welle führt", sagte die Kanzlerin. Im Saarland etwa, das entsprechende Pläne für die Zeit nach Ostern angekündigt hat, sei angesichts steigender Infektionszahlen dafür "die Grundlage nicht gegeben". Dies sei eine "sehr gewagte Ankündigung" von Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) gewesen, über welche sie "nicht so glücklich" gewesen sei. Die Kanzlerin sieht momentan allerdings keine Notwendigkeit für einen raschen Corona-Gipfel mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder. "Wir brauchen keine Ministerpräsidentenkonferenz, sondern brauchen Handeln in den Ländern." Es seien noch "nicht alle so illusionsfrei, dass dieses Virus nicht mit sich verhandeln lässt". Es sei noch zu viel Hoffnung im Spiel. Bund und Länder hatten in der Nacht zum Dienstag zunächst einen Oster-Lockdown vereinbart. Dieser Beschluss mit zusätzlichen Ruhetagen am Gründonnerstag und Ostersamstag wurde kurz darauf wieder zurückgenommen. Merkel erklärte dazu am Mittwoch, dies sei "einzig und allein" ihr Fehler gewesen - und sie bitte die Bürger um "Verzeihung". Sie habe dies getan, weil sie für Verunsicherung gesorgt habe, sagte Merkel in der ARD. Mit einem "Angebot der Ruhe" sei das Land "im Grunde in Unruhe" versetzt worden. (O. Karlsson--BTZ)
USA: Biden entsetzt über Junta-Gewalt in Myanmar
US-Präsident Joe Biden und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell haben das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten in Myanmar scharf verurteilt. "Es ist schrecklich", sagte Biden am Sonntag in seinem Heimatstaat Delaware. "Es ist absolut skandalös und nach den mir vorliegenden Informationen sind sehr viele Menschen vollkommen unnötig getötet worden." Borrell verurteilte die "blinde Gewalt" in Myanmar. Die Eskalation der Gewalt sei "inakzeptabel". Am Samstag waren in Myanmar nach UN-Angaben mindestens 107 Menschen - darunter sieben Kinder - von Sicherheitskräften erschossen worden. Örtliche Medien berichteten von 114 Toten. Es war der bislang blutigste Tag der Proteste gegen die Militärherrschaft in Myanmar seit Anfang Februar. Borrell sprach am Sonntagabend von einem "Tag des Grauens und der Schande". Er verurteilte die "blinde Gewalt gegen das Volk von Myanmar" und rief die Militärführer auf, "diesen unsinnigen Weg zu verlassen". "Diese Tragödie muss aufhören", forderte Borrell. Die EU werde weiter Mechanismen, "darunter Sanktionen", nutzen, um gegen diejenigen vorzugehen, die für die Gewalt und für den Rückschritt auf dem Weg zu Demokratie und Frieden in dem asiatischen Land verantwortlich seien, erklärte der EU-Außenbeauftragte. Die Verantwortlichen für "diese schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen" müssten zur Verantwortung gezogen werden. Die EU hatte am 22. März gegen Junta-Chef Min Aung Hlaing und neun weitere hochrangige Militärvertreter sowie den Vorsitzenden der Wahlkommission Einreiseverbote und Vermögenssperren in Kraft gesetzt Bei neuen Protesten am Sonntag wurden erneut mehrere Menschen getötet. Staatliche Medien bestätigten den Tod von zwei Männern und zwei Frauen in Monywa. Auch in Myingyan wurde laut Rettungskräften eine Frau getötet. Seit dem Militärputsch vor rund acht Wochen sieht sich die Junta in Myanmar massiven Protesten gegenüber, gegen die sie äußerst brutal vorgeht. Mehr als 2600 Demonstranten wurden seit Beginn der Proteste festgenommen, insgesamt mehr als 420 Menschen wurden nach Angaben von örtlichen Menschenrechtsaktivisten getötet. Die Demonstranten fordern unter anderem die Freilassung der entmachteten De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi und eine Rückkehr zur Demokratie. (F. Schulze--BTZ)
UNO beziffert Bedarf für Syrien-Flüchtlinge auf mehr als zehn Milliarden Dollar
Vor der internationalen Syrien-Geberkonferenz hat die UNO den Bedarf für Flüchtlinge in- und außerhalb des Bürgerkriegslandes in diesem Jahr auf mehr als zehn Milliarden Dollar (8,5 Milliarden Euro) beziffert. Davon seien mindestens 4,2 Milliarden Dollar für humanitäre Hilfe in Syrien selbst nötig, erklärten die Vereinten Nationen am Montag. Weitere 5,8 Milliarden Euro würden gebraucht, um Flüchtlinge zu unterstützen, die in Nachbarländer in der Region geflohen seien.
Bovenschulte hält Nutzen von Ausgangssperren für "relativ begrenzt"
Ausgangssperren sind nach Auffassung des Bremer Bürgermeisters Andreas Bovenschulte (SPD) nur bedingt als Mittel im Kampf gegen die aktuell stark steigende Corona-Zahlen geeignet. Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung sei der zusätzliche Effekt in Ländern mit ohnehin harten Lockdownmaßnahmen "relativ begrenzt", sagte Bovenschulte am Montag im Deutschlandfunk. Er sei vor allem dafür, zuvor "alle milderen Mittel" im Kampf gegen die Pandemie auzuschöpfen.
Preise für Wohnimmobilien in Deutschland ziehen immer mehr an
Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland ziehen immer weiter an: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte, lagen die Preise im vierten Quartal des vergangenen Jahres 8,1 Prozent über dem Vorjahresquartal. Im Vergleich zum dritten Quartal 2020 stiegen die Preise für Wohnungen und Häuser demnach um 2,6 Prozent. Der Trend setze sich "trotz der andauernden Corona-Pandemie" fort, erklärten die Statistiker.
Triathletin Anne Haug profitiert in Corona-Krise von Strategien beim Sport
Die Triathletin Anne Haug kann der Coronakrise auch etwas Positives abgewinnen. Dazu reiche allein die Tatsache, sich bewusst zu machen, wie wertvoll doch Gesundheit sei, sagte die 38-jährige Ironman-Gewinnerin am Montag im Bayerischen Rundfunk. Die Sportlerin profitiert in der Pandemie von ihren Strategien zum Durchhalten im Sport. "Man darf sich das Rennen nicht als großes Ganzes vorstellen - das wäre dann für den Kopf doch zu viel des Guten." Besser sei es, sich alles "in schöne kleine Häppchen" aufzuteilen.
Australien: Premier baut wegen Skandalen sein Kabinett um
Vor dem Hintergrund zweier Missbrauchsskandale hat Australiens Premierminister Scott Morrison sein Kabinett umgebaut. Die bisherige Verteidigungsministerin Linda Reynolds erhielt am Montag das weniger prestigeträchtige Ressort für staatliche Leistungen, der bisherige Justizminister Christian Porter übernahm das Wissenschaftsministerium. Beide Politiker waren zuvor wochenlang vom Dienst freigestellt.
Videoplattform Bilibili: Schwacher Start an Hongkonger Börse
Die chinesische Videoplattform Bilibili hat einen schwachen Start an der Börse in Hongkong hingelegt. Die Aktie des Streaming-Riesen fiel am Montagmorgen kurz nach dem Start um über sechs Prozent. Im Nasdaq in New York ist das Unternehmen seit 2018 gelistet. An der Hongkonger Börse platzierte Bilibili nun 95 Millionen Aktien und nahm damit umgerechnet 2,2 Milliarden Euro ein.
Studie: Zahl der Sozialwohnung schrumpft stark - mehr Armut
Die Zahl der Sozialwohnungen ist in den vergangenen Jahren gesunken - und dieser Trend dürfte einer Studie zufolge anhalten, was letztendlich einen Anstieg der Armut bedueten könnte. Bundesweit werde der Bestand bis 2030 weiter schrumpfen, heißt es in einer Untersuchung des auf Analysen im Immobilienmarkt spezialisierten Beratungsunternehmens Bulwiengesa, von der BERLINER TAGESZEITUNG am Montag erfuhr. Unter 26 untersuchten Städten wird demnach für Bonn der stärkste Rückgang vorhergesagt, nämlich um 60 Prozent.
Sars-CoV2 über Zwischenwirt-Tier auf den Mensch übertragen
In ihrem Bericht zur Expertenmission im chinesischen Wuhan geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von einer Übertragung des neuartigen Coronavirus auf den Menschen durch ein Zwischenwirt-Tier aus. Von der Fledermaus sei der Erreger "wahrscheinlich bis sehr wahrscheinlich" auf ein anderes Tier und von diesem schließlich auf den Menschen übergegangen, heißt es in dem am Montag in Genf vorgelegten WHO-Bericht.
Danke Herr Spahn! Impfzentren über Ostertage geschlossen
Über die Osterfeiertage bleibt in Deutschland eine ganze Reihe von Impfzentren geschlossen. So wird beispielsweise in den Impfzentren in Brandenburg an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag nicht gearbeitet, wie eine Umfrage vom Montag in den Bundesländern ergab. Im Saarland wird sonntags generell nicht geimpft, ein Skandal ohne Glechen in letztendlicher Verantwortung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).
Obamas Stief-Großmutter Sarah ist im Alter von 99 Jahren verstorben
Die Stief-Großmutter von Ex-US-Präsident Barack Obama, Sarah Obama, ist tot. Die 99-jährige sei am Montagmorgen in einem Krankenhaus im westkenianischen Kisumu gestorben, teilte ihre Tochter Marsat Onyango der Nachrichtenagentur AFP mit. Wegen ihrer Verwandtschaft mit dem US-Politiker war Sarah Obama in ihrer Heimat eine Berühmtheit.
Arbeitsagenturen hoffen mit Optimismus auf zweites Quartal 2021
Die Arbeitsagenturen des Landes blicken optimistisch ins zweite Quartal: Am Arbeitsmarkt stünden die "Zeichen auf Erholung", teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Montag mit. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer legte demnach zum zweiten Mal in Folge zu und stieg im März gegenüber dem Vormonat um 0,7 Zähler auf 101,7 Punkte.
Linke: Fraktionschef Bartsch gegen bundesweite Ausgangssperre
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch hat sich gegen bundesweite pauschale Ausgangssperren wegen der Corona-Krise ausgesprochen. Ausgangssperren seien "ein wirklich hartes Mittel, das man nur im äußerten Notfall anwenden soll", sagte er am Montag im "Morgenmagazin" der ARD. In den Landkreisen, wo die Corona-Infektionszahlen "verheerend" seien, müsse dies allerdings geschehen.
Klinik: Skispringer Daniel Andre Tande ist aus dem Koma erwacht
Skispringer Daniel Andre Tande ist vier Tage nach seinem Horror-Sturz aus dem Koma erwacht. "Daniel ist in der Nacht aufgewacht und hat bereits mit seiner Freundin und seiner Mutter gesprochen. Vielen Dank an die fantastischen Menschen in Planicas Trauma-Zentrum und dem Krankenhaus in Ljubljana", teilte der norwegische Sportchef Clas Brede Braathen am Montagmorgen mit.
Australien: Drei-Tage-Total-Lockdown für Großraum Brisbane
Nach der Entdeckung eines Corona-Infektionsherds in der australischen Großstadt Brisbane haben die Behörden des Bundesstaats Queensland einen dreitägigen Lockdown für die gesamte Metropolregion angeordnet. Die Infizierten hätten sich mit der in Großbritannien entdeckten Corona-Mutante B.1.1.7 angesteckt, sagte Queenslands Regierungschefin Annastacia Palaszczuk am Montag. Ein kurzer Lockdown sei nötig, um einen längeren zu verhindern.
CDU-Abgeordnete offen für Söder als nächsten Kanzlerkandidat
Angesichts konstant schwacher Popularitätswerte für Parteichef Armin Laschet haben sich mehrere CDU-Bundestagsabgeordnete offen für CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidat ausgesprochen. "Wir müssen mit dem antreten, mit dem wir nach Umfragen die besten Chancen haben, und das ist mit großem Abstand Markus Söder", sagte der rheinland-pfälzische CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Steiniger am Montag dem "Spiegel". "Bei mir an der Parteibasis kenne ich praktisch niemanden, der für Armin Laschet ist."
Gewaltige Explosion: Großbrand in indonesischer Öl-Raffinerie
In einer der größten Öl-Raffinerien Indonesiens hat eine gewaltige Explosion einen Großbrand ausgelöst. Feuerwehrleute kämpften am Montag gegen das Feuer in der Balongan-Raffinerie in West-Java, während riesige schwarze Rauchschwaden in den Himmel stiegen. Ein Mensch sei nach der Explosion an einem Herzinfarkt gestorben, erklärte die örtliche Katastrophenschutzbehörde. Der Zustand fünf weiterer Verletzter sei ernst.
Golf: Horschel gewinnt Match Play Championship
Der amerikanische Golfprofi Billy Horschel hat die Match Play Championship gewonnen. Im Duell mit Landsmann Scottie Scheffler reichte dem 34-Jährigen am Sonntag ein Birdie, um sich seinen sechsten Titel bei einem PGA-Turnier zu sichern.
Einzelhandel will Einkaufsgutscheine von 500 Euro pro Bürger
Zur Ankurbelung der Wirtschaft nach der Corona-Krise hat der Einzelhandel Einkaufsgutscheine von 500 Euro für jeden Bürger und jede Bürgerin ins Spiel gebracht. "Ein zusätzliches Einkommen von 500 Euro je Einwohner würde einen Nachfrageimpuls von bis zu 40 Milliarden Euro bedeuten", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, dem "Handelsblatt" vom Montag. Solche Gutscheine seien denkbar, "wenn die Pandemie wieder besser unter Kontrolle ist und die Menschen wieder Lust auf einen entspannten Einkaufsbummel haben".
Heck der "Ever Given" entfernt sich mehr als 100 Meter vom Ufer
Nach seiner teilweisen Freilegung ist das seit Tagen im Suezkanal feststeckende Containerschiff "Ever Given" nach Angaben der ägyptischen Kanalbehörde (SCA) in die "richtige Richtung" gelenkt worden. Das Heck des Frachters habe sich inzwischen um 102 Meter vom Ufer entfernt, teilte SCA-Chef Osama Rabie am Montag mit. Zuvor habe das Heck nur einen Abstand von vier Metern zum Ufer gehabt.
Weltfußballer Lewandowski am Knie verletzt - Hoeneß telefoniert
Bayern München muss im Titelkampf der Bundesliga um Weltfußballer Robert Lewandowski bangen. Der polnische Nationalspieler war am Sonntagabend beim 3:0 in der WM-Qualifikation gegen Andorra in der 63. Minute wegen Knieproblemen verletzungsbedingt ausgewechselt worden. Zuvor hatte der Torjäger einen Doppelpack erzielt.
Schröder führt Lakers zum Sieg - Drummond kommt aus Cleveland
Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat die Los Angeles Lakers in der Profiliga NBA mit einer starken Leistung endgültig zurück in die Erfolgsspur geführt. Der Meister gewann knapp 96:93 (44:39) gegen Orlando Magic, Schröder war mit 24 Punkten der beste Lakers-Werfer und kompensierte den Ausfall des verletzten Superstars LeBron James ausgezeichnet.
Suez-Kanal: Feststeckendes Containerschiff bewegt sich wieder
Das seit sechs Tagen im Suez-Kanal feststeckende Container-Schiff "Ever Given" ist wieder in Bewegung gesetzt worden: Auf den beiden Schiffverkehrs-Webseiten Myshiptacking und Vesselfinder war am Montagmorgen zu sehen, dass sich das Heck des Schiffes vom Westufer des Kanals entfernte. Dies wurde aus dem Umfeld der Kanal-Behörde bestätigt, eine offizielle Behördenbestätigung lag noch nicht vor. Unklar war auch, wann der Verkehr im Kanal wieder aufgenommen werden kann.
DBS-Präsident: Behindertensport ist in "fürchterlicher Situation"
DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher hat für den deutschen Behindertensport angesichts der immer sichtbarer werdenden Folgen der Corona-Pandemie erneut Alarm geschlagen. Man befinde sich derzeit in einer "fürchterlichen Situation", sagte der Spitzenfunktionär des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) dem Deutschlandfunk: "Es findet nirgends Breitensport im Behindertensport statt. Wir sind Pandemie-Opfer, denn wir haben einen enormen Mitgliederschwund."
Fußball: Bundestrainer Löw denkt über personelle Wechsel nach
Fußball-Bundestrainer Joachim Löw wird für das dritte WM-Qualifikationsspiel innerhalb von sieben Tagen wohl personelle Veränderungen vornehmen. "Natürlich war es gut, sich einzuspielen, grundsätzlich werde ich davon nicht total abweichen. Aber es kann sein, dass der eine oder andere frische Spieler in die Mannschaft kommt", sagte Löw nach dem 1:0 (1:0) in Rumänien mit Blick auf die Begegnung am Mittwoch (20.45 Uhr/RTL) in Duisburg gegen Nordmazedonien.
30 Artikel für Menschenrechte: Erneutes Zeichen des DFB-Teams
Das Zeichen war nicht sofort zu verstehen. Als die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sich in Bukarest zum Foto vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien aufstellte, hatten die Profis ihre Trikots mit den Nummer und Namen nach vorne gedreht - es sollte ein Hinweis auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen sein.
Auf Flughafen der Galápagos-Inseln 185 Schildkröten in Koffer
Flughafenmitarbeiter auf den Galápagos-Inseln haben in einem Koffer rund 185 Schildkröten entdeckt. Der Fund sei bei einer Routinekontrolle gemacht worden, teilte das ecuadorianische Umweltministerium am Sonntag im Online-Dienst Twitter mit. Demnach sollten die Tiere auf das ecuadorianische Festland geschmuggelt werden. Die Polizei leitete Ermittlungen ein. Umweltminister Marcelo Mata verurteilte "diese Verbrechen gegen das Wildtier- und Naturerbe der Ecuadorianer".