Letzte Nachrichten
Ruhani: Neuer Präsident des Iran im ersten Wahlgang gewählt
Bei der Präsidentschaftswahl im Iran ist nach Angaben von Amtsinhaber Hassan Ruhani im ersten Wahlgang ein neuer Staatschef gewählt worden. Den Namen des Wahlsiegers nannte Ruhani in einer Fernsehansprache am Samstag nicht. Allerdings gilt der ultrakonservative Justizchef Ebrahim Raisi als klarer Favorit. "Ich gratuliere dem Volk zu seiner Wahl", sagte Ruhani. "Meine offiziellen Glückwünsche werden später kommen, aber wir wissen, wer bei dieser Wahl genug Stimmen bekommen hat und wer heute vom Volk gewählt wurde."
US-Kugelstoßer Crouser pulverisiert Uralt-Weltrekord
Kugelstoßer Ryan Crouser aus den USA hat den mehr als drei Jahrzehnte alten Weltrekord pulverisiert. Bei den nationalen Olympia-Trials in Eugene/Oregon übertraf der Rio-Olympiasieger mit sensationellen 23,37 m die alte Bestmarke seines Landsmannes Randy Barnes aus dem Jahr 1990 um gleich 25 Zentimeter.
Zwei Führungskräfte von Hongkonger Zeitung "Apple Daily" vor Gericht erschienen
Nach der Razzia bei der prodemokratischen Hongkonger Zeitung "Apple Daily" sind Chefredakteur Ryan Law und Geschäftsführer Cheung Kim-hung am Samstag vor Gericht erschienen. Dutzende Unterstützer der beiden regierungskritischen Journalisten standen Schlange, um an der Anhörung teilzunehmen, unter ihnen viele aktuelle oder frühere Mitarbeiter von "Apple Daily".
Palästinenser lehnen Corona-Impfstoff aus Israel ab
Die palästinensischen Behören haben eine Corona-Impfstoff-Lieferung aus Israel abgelehnt, weil das Haltbarkeitsdatum der rund eine Million Impfdosen bald abläuft. "Die Regierung lehnt die Annahme von Impfstoffen ab, die kurz vor dem Verfall stehen", erklärte Regierungschef Mohammed Schtajjeh in einer am Freitag von der amtlichen Nachrichtenagentur Wafa verbreiteten Erklärung. Schtajjeh wies demnach den Gesundheitsminister der Autonomiebehörde an, das entsprechende Abkommen mit Israel aufzukündigen. Der palästinensische Regierungssprecher Ibrahim Melhem erklärte nun aber, eine erste Impfstoff-Lieferung, die von Experten des Gesundheitsministeriums überprüft worden sei, habe nicht den Vertragsbedigungen entsprochen. Das genaue Verfassungsdatum des Impfstoffs nannte er nicht. Auf Fotos von Pfizer-Impfdosen, die in den Online-Netzwerken geteilt wurden, war die Aufschrift "Juni 2021" zu sehen. Israels Bedarf an Impfstoffen ist derzeit gedeckt. Daher kam die Idee auf, die bald ablaufenden Impfdosen von Biontech und Pfizer den Palästinensern zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug sollte Israel im September oder Oktober die gleiche Menge an Impfdosen erhalten, die Pfizer zu diesem Zeitpunkt ursprünglich in die Palästinensergebiete liefern sollte. Von Mittwoch bis Donnerstag wurden 170 neue Fälle in den beiden Palästinensergebieten gemeldet, womit sich die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie auf mehr als 312.000 erhöhte. Das palästinensische Gesundheitsministerium verzeichnete insgesamt bisher rund 3540 Todesfälle. (U.Beriyev--DTZ)
Wissler: Nein zu UN-Peace-Missionen und 2% Ziel der Nato
Vor dem Wahlprogramm-Parteitag der Linken hat Parteichefin Janine Wissler sich gegen einen Kurswechsel bei der Ablehnung von UN-Friedensmissionen gewandt. "Wir setzen auf zivile Konfliktlösung und zivile Zusammenarbeit, die Stärkung der Entwicklungszusammenarbeit und eine gerechte Weltwirtschaftsordnung", sagte Wissler der Düsseldorfer "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger" (Samstagsausgaben). "Den Hunger in der Welt zu bekämpfen, das wäre eine notwendige humanitäre Intervention, dazu braucht man keine Waffen und kein Militär."
USA verringern ihre Luftabwehr-Kapazitäten im Nahen Osten
Nachdem die USA ihre Luftabwehr im Nahen Osten wegen des Konflikts mit dem Iran in den vergangenen zwei Jahren verstärkt hatten, bauen sie nun wieder Kapaziäten ab. Wie das Pentagon am Freitag mitteilte, ordnete US-Verteidigungsminister Lloyd Austin an, "diesen Sommer aus der Region bestimmte Kräfte und Kapazitäten abzuziehen". Dies betreffe vornehmlich die Luftabwehr, führte Pentagon-Sprecherin Jessica McNulty aus.
Biden: Wegen Abtreibung-Streit wohl keine heilige Kommunion
Dem US-Präsidenten und bekennenden Katholiken Joe Biden könnte laut einem Entschließungsentwurf der römisch-katholischen Bischöfe der USA wegen seiner Haltung zur Abtreibung demnächst die Teilnahme an der heiligen Kommunion verwehrt werden. Biden bezeichnete das Vorhaben der Bischöfe am Freitag im Weißen Haus in Washington auf Nachfrage allerdings als "private Angelegenheit und ich glaube nicht, dass das passieren wird".
"Bild": Bundesregierung will doch keine Solardach-Pflicht bei Neubauten einführen
Die Bundesregierung will laut einem Zeitungsbericht auf die zunächst geplante Solardach-Pflicht bei Neubauten verzichten. Im "Sofortprogramm Klimaschutz 2022" werde es keine Pflicht zur Installation von Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen bei Neubauten und nach umfangreichen Sanierungen geben, berichtet die "Bild"-Zeitung (Samstagsausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise. Ein Entwurf hatte diese Pflicht ursprünglich ab 2023 vorgesehen.
Präsidentschaftswahl im Iran nach zweistündiger Verlängerung beendet
Nach einer Verlängerung der Präsidentschaftswahl im Iran wegen geringer Wahlbeteiligung haben die Wahllokale in der Nacht zum Samstag geschlossen. "Die Wahl endete offiziell um 02.00 Uhr" (Ortszeit, 23.30 Uhr MESZ), zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Irna den Sprecher der Wahlkommission, Esmail Musawi.
UN fordert sofortigen Stopp aller Waffenlieferungen an Myanmar
Die UN-Vollversammlung hat einen Stopp der Waffenlieferungen an Myanmar gefordert. 119 Länder verabschiedeten am Freitag eine nicht bindende Resolution, die den Militärputsch in dem südostasiatischen Land verurteilt und alle UN-Mitgliedstaaten auffordert, Waffenlieferungen nach Myanmar zu verhindern. Belarus stimmte gegen die Resolution. 36 weitere Länder enthielten sich, darunter Myanmars wichtigster Unterstützer China. Enthaltungen gab es auch von Russland, dem Iran sowie den südostasiatischen Ländern Brunei, Kambodscha, Laos und Thailand.
EM - Nullnummer vs. Schottland: Träge Engländer enttäuschen
Kein Gewinner in der Battle of Britain - und doch ein Verlierer namens England: Der EM-Mitfavorit ist im Prestige-Duell mit Schottland nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinausgekommen und hat damit die vorzeitige Qualifikation fürs Achtelfinale verpasst. Bei nasskalt-britischem Wetter blieben die Three Lions gegen gute Schotten vieles schuldig - und bekamen im Londoner Wembley-Stadion sogar Pfiffe zu hören.
Des Mordes angeklagter Mann nimmt vor US-Gericht Sohn ins Kreuzverhör
Ein höchst ungewöhnliches Kreuzverhör hat sich bei einem Mordprozess im US-Bundesstaat Florida zugetragen: Ein der Ermordung seiner Freundin und seiner Tochter angeklagter Mann durfte vor Gericht seinen eigenen Sohn befragen, der gegen ihn aussagt. "Habe ich dir in der Nacht des Vorfalls wehgetan?", fragte Ronnie Oneal seinen Sohn. "Ja", antwortet dieser. "Und wie habe ich dir wehgetan?", hakte der Vater nach. "Du hast auf mich eingestochen."
Niederlande beschließen weitere Corona-Lockerungen
Die Niederlande haben für den 26. Juni weitere Lockerungen der geltenden Corona-Maßnahmen beschlossen. Unter anderem gilt die Maskenpflicht dann nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und weiterführenden Schulen, wie Regierungschef Mark Rutte am Freitag ankündigte. Auch Diskotheken sollen wieder öffnen dürfen, Besucher müssen allerdings einen negativen Test vorweisen.
Einführung von US-Nationalfeiertag "Juneteenth" verläuft chaotisch
Die schnelle Einführung des neuen US-Nationalfeiertags "Juneteenth" zur Erinnerung an das Ende der Sklaverei ist etwas holprig verlaufen. Nachdem Präsident Joe Biden den landesweiten Feiertag am Donnerstag offiziell gemacht hatte, blieben schon am Freitag viele Schulen, Bundesbehörden, Gerichte, Botschaften und Konsulate geschlossen. Eltern mussten kurzfristig eine Betreuung für ihre Kinder organisieren, zahlreiche Behördentermine wurden gestrichen, und vielen Menschen war vollkommen unklar, welche Einrichtungen öffnen oder geschlossen bleiben.
Pflegekoordinator von Maradona weist jegliche Schuld von sich
Der Koordinator des Pflegeteams von Diego Maradona hat jegliche Schuld am Tod des argentinischen Fußball-Nationalhelden von sich gewiesen. "Er war nie im Haus, er kannte Maradona nicht, er war nie in Kontakt mit ihm", sagte der Anwalt von Mariano Ariel Perroni am Freitag nach der Anhörung seines Mandanten in San Isidro bei Buenos Aires. "Die medizinischen Anweisungen kamen von den behandelnden Ärzten."
Schick blutet und trifft: Kroatien droht K.o. nach Remis
Vize-Weltmeister Kroatien droht nach einer weiteren "Schick-Show" bei der Fußball-EM das blamable Vorrunden-Aus. Das Team um Superstar Luka Modric kam gegen Tschechien nur zu einem 1:1 (0:1) und ist mit nur einem Punkt im Gruppenfinale am Dienstag gegen Schottland zum Siegen verdammt. Die Tschechen verpassten trotz eines weiteren Treffers des eiskalten Torjägers Patrik Schick mit vier Zählern den vorzeitigen Sprung ins Achtelfinale.
In Beraterfunktion: Nowitzki kehrt zu den Mavericks zurück
Basketball-Legende Dirk Nowitzki kehrt zu seinem Herzensklub Dallas Mavericks zurück und wird die NBA-Franchise in beratender Funktion unterstützen. Der beste Spieler in der Historie der Mavs soll bei der Suche nach einem neuen General Manager und einem neuen Cheftrainer helfen.
Dänischer Fußballer Eriksen aus Krankenhaus entlassen
Sechs Tage nach seinem dramatischen Zusammenbruch bei der Fußball-Europameisterschaft hat der dänische Nationalspieler Christian Eriksen das Krankenhaus verlassen können. Eriksen sei nach einer "erfolgreichen Operation" entlassen worden, teilte der dänische Fußballverband am Freitag mit. Die Ärzte hatten am Donnerstag angekündigt, dem 29-Jährigen einen Defibrillator einzusetzen, um ihn vor einem weiteren Herzstillstand durch Herzrhythmusstörungen zu schützen.
Eriksen nach erfolgreicher Operation aus Krankenhaus entlassen
Der dänische Fußball-Nationalspieler Christian Eriksen ist nach seinem dramatischen Kollaps erfolgreich operiert und noch am Freitag aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das teilte der dänische Verband DBU mit.
Giffey hadert nicht mit Entzug des Doktortitels
Die frühere Bundesfamilienministerin und SPD-Bürgermeisterkandidatin in Berlin, Franziska Giffey, hadert nach eigenen Worten nicht mit dem Entzug ihres Doktortitels durch die Freie Universität. "Es ist alles gut, wie es gekommen ist", sagte Giffey in einem "Spiegel"-Streitgespräch mit dem FDP-Politiker Marco Buschmann laut Vorabmeldung vom Freitag. Sie hadere "überhaupt nicht, mit gar nichts", sagte die 43-Jährige.
Umweltaktivisten wegen Blockade-Aktion in der Schweiz verurteilt
Rund 30 Klima-Aktivisten sind in der Schweiz wegen einer Blockade-Aktion an einem Einkaufszentrum zu Geldstrafen verurteilt worden. Die Aktion sei nicht geeignet gewesen, "das Problem der globalen Erwärmung zu lösen", beschied am Freitag ein Gericht in Freiburg im Üechtland. Es verurteilte die Aktivisten der Bewegung Extinction Rebellion unter anderem wegen Teilnahme an einer nicht genehmigten Demonstration, Störung der öffentlichen Ordnung und Missachtung polizeilicher Anordnungen.
Mona-Lisa-Kopie für fast drei Millionen Euro versteigert
Eine Kopie der Mona Lisa ist in Paris für fast drei Millionen Euro versteigert worden. Das Bild erzielte am Freitag bei Christies in Paris 2,9 Millionen Euro inklusive Gebühren und damit rund das Zehnfache des Schätzpreises, wie das Auktionshaus mitteilte. Die Kopie des Meisterwerks von Leonardo da Vinci stammt vom Beginn des 17. Jahrhunderts, der Maler ist nicht bekannt. Das Gemälde ging laut Christies an einen ausländischen Bieter.
Kritik an König Willem-Alexander wegen Missachtung der Corona-Regeln
Der niederländische König Willem-Alexander steht wegen einer erneuten Missachtung der Corona-Regeln in der Kritik. Nachdem der Monarch bei einem Treffen mit Fußballfans in Den Haag Hände geschüttelt hatte, erinnerten mehrere Minister am Freitag daran, dass die Abstandsregeln für alle Bürger gelten. In den vergangenen Monaten hatte Willem-Alexander sich wiederholt über die Corona-Maßnahmen hinweggesetzt - seine Beliebtheitswerte waren daraufhin gesunken.
UN-Generalsekretär Guterres für zweite fünfjährige Amtszeit wiedergewählt
UN-Generalsekretär António Guterres ist für eine zweite fünfjährige Amtszeit wiedergewählt worden. Die UN-Vollversammlung ernannte den Portugiesen am Freitag per Akklamation für die Jahre 2022 bis 2026. Guterres legte direkt im Anschluss und im Beisein des portugiesischen Präsidenten Marcelo Rebelo de Sousa seinen Amtseid ab.
Forsberg trifft: "Alte Schweden" nehmen Kurs aufs Achtelfinale
Die alten Schweden sind zurück: Das "Rentner-Team" um den überragenden Matchwinner Emil Forsberg hat mit einem späten, aber verdienten Sieg gegen die Slowakei Kurs auf das EM-Achtelfinale genommen. Die Schweden gewannen im russischen St. Petersburg das "zweitälteste" EM-Spiel der Geschichte mit 1:0 (0:0) und haben mit vier Punkten die K.o.-Runde vor Augen.
EU-Kommission und Astrazeneca sehen sich nach Gerichtsurteil beide als Sieger
Nach dem Gerichtsurteil im Streit um Lieferverzögerungen bei Corona-Impfstoff sehen sich sowohl die EU-Kommission als auch der Hersteller Astrazeneca als Gewinner. Das zuständige belgische Gericht bescheinigte dem britisch-schwedischen Unternehmen am Freitag zwar, Vertragsbruch begangen zu haben. Es ordnete aber deutlich weniger Impfstoff-Lieferungen an, als von der Kommission gefordert.
Gericht gibt EU-Kommission im Streit mit Impfstoffhersteller Astrazeneca Recht
Im Streit mit dem Impfstoff-Hersteller Astrazeneca wegen Lieferverzögerungen hat die EU-Kommission vor Gericht Recht behalten - sie bekommt aber nicht so viele Dosen wie gewünscht. Das zuständige belgische Gericht habe "einen schwerwiegenden Verstoß" Astrazenecas gegen seine vertraglichen Verpflichtungen mit der EU festgestellt, erklärte die Kommission am Freitag. Allerdings verpflichtete das Gericht das britisch-schwedische Unternehmen zu deutlich weniger Impfstoff-Lieferungen, als die Kommission gefordert hatte.
Baerbock strebt Pakt von Politik und Industrie für Klimaschutz an
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock strebt im Kampf gegen den Klimawandel einen Pakt zwischen Politik und Industrie an. "Er garantiert Unternehmen, die sich der klimaneutralen Produktion verschreiben, die notwendige Planungssicherheit für den Umbau", heißt es in einem der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorliegenden Positionspapier. Gerade Unternehmen mit längeren Investitionszyklen bräuchten diese Gewissheit, um in der Transformationsphase im internationalen Wettbewerb keine Nachteile zu erleiden.
Verdächtiger nach Schießerei in Espelkamp in Nordrhein-Westfalen in U-Haft
Nach den tödlichen Schüssen auf einen Mann und eine Frau im nordrhein-westfälischen Espelkamp ist gegen den mutmaßlichen Täter Untersuchungshaft angeordnet worden. Der 52-Jährige muss sich wegen zweifachen Totschlags verantworten, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag in Bielefeld mitteilten. Zum möglichen Tatmotiv machten die Ermittler weiterhin keine Angaben. Sie gehen jedoch davon aus, dass die Hintergründe im familiären Bereich liegen.
Prozess gegen saarländischen Krankenpfleger wegen versuchten Mordes begonnen
Vor dem Landgericht Saarbrücken hat am Freitag der Prozess gegen einen Krankenpfleger wegen sechsfachen versuchten Mordes begonnen. Daniel B. soll Patienten aus Geltungssucht nicht verordnete Medikamente gegeben haben. In einer Einlassung wies der 29-Jährige nach Gerichtsangaben die Vorwürfe zurück.
"Handelsblatt": Deutsche Bank erwägt Herabsetzen der Schwelle für Negativzinsen
Die Deutsche Bank erwägt, ihre Freigrenze für Einlagen ohne Minuszinsen unter die aktuelle Schwelle von 100.000 Euro senken. "Wir beobachten den Markt sorgfältig und werden niedrigere Freigrenzen auch für Neukunden der Deutschen Bank prüfen", sagte der neue Chef des deutschen Privatkundengeschäfts, Lars Stoy, dem "Handelsblatt". Es sei aber "noch nichts entschieden".
Verband: Chinesische Autohersteller drängen auf deutschen und europäischen Markt
Der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) geht von einem Markteintritt mehrerer chinesischer Anbieter in Deutschland aus. "Wir stellen fest, dass gerade etliche chinesische Autohersteller auf den deutschen und europäischen Markt drängen", sagte VDIK-Sprecher Peter Mair am Freitag der "Wirtschaftswoche". Es habe schon früher einzelne Versuche chinesischer Hersteller gegeben, "hier Fuß zu fassen, aber das, was wir jetzt erleben, hat andere Dimensionen".