Letzte Nachrichten
Erneute Kämpfe um Grenzübergang Spin Boldak in Afghanistan
In Afghanistan sind erneute Kämpfe zwischen afghanischen Streitkräften und den radikalislamischen Taliban um den strategisch wichtigen Grenzübergang Spin Boldak ausgebrochen. Das Militär habe eine Offensive zur Rückeroberung gestartet, sagte Dschamal Nasir Baraksai, Polizeisprecher der südlichen Provinz Kandahar, der Nachrichtenagentur AFP am Freitag. Die Taliban hätten sich in Häusern von Zivilisten in der Grenzstadt verschanzt.
Verkauf von Neuwagen in Europa weiter unter Vorkrisenniveau
Europas Autohersteller haben im ersten Halbjahr 2021 deutlich weniger Pkw verkauft als vor der Corona-Krise. Von Januar bis Ende Juni wurden 1,5 Millionen Autos weniger neu zugelassen als im ersten Halbjahr 2019, wie der europäische Herstellerverband Acea am Freitag mitteilte. "Anhaltende Lockdowns, geschlossene Autohäuser und zum Jahreswechsel ausgelaufene Anreizprogramme sorgten zu Jahresbeginn für Gegenwind", erläuterte der deutsche Autoindustrieverband VDA. Aktuell verhindert demnach der anhaltende Engpass bei Halbleitern eine raschere Markterholung.
F1 Wechsel-Gerüchte: Mick Schumacher lässt Zukunft offen
Mick Schumacher lässt sich mit Blick auf seine Zukunft in der Formel 1 zumindest eine Hintertür offen. Noch am Mittwoch hatte Teamchef Günther Steiner vom Haas-Rennstall betont, dass für eine weitere Zusammenarbeit im kommenden Jahr nur noch Details zu klären seien. "Er sagte, es sei mehr oder weniger geklärt", fügte Schumacher am Donnerstag in Silverstone nun an: "Er sagte nicht, dass es schon unterschrieben ist."
Tennis: Alexander Zverev weist Boris Becker-Kritik zurück
Alexander Zverev hat Kritik von Boris Becker an seiner Lernfähigkeit und Spielweise zurückgewiesen. "Ich weiß, woran ich arbeiten muss, um Grand Slams zu gewinnen, und das tue ich", sagte Deutschlands bester Tennisspieler nach Informationen von BERLINER TAGESZEITUNG.
IfW-Chef Felbermayr: "Wir müssen uns Sorgen um unsere Weihnachtsgeschenke machen"
Angesichts des weltweiten Lieferketten-Chaos und der aktuellen Containerkrise im südchinesischen Meer warnt der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, vor Lieferengpässen zu Weihnachten. "Die Deutschen müssen sich Sorgen um ihre Weihnachtsgeschenke machen", sagte Felbermayr dem Portal t-online. Auch die Preise für viele Waren dürften steigen.
Fußball: Italien erwägt Bewerbung für EM 2028 oder WM 2030
Nach dem Gewinn des EM-Titels am vergangenen Sonntag prüft der nationale Fußballverband Italiens eine Bewerbung für die Europameisterschaft 2028 oder die Weltmeisterschaft 2030. "Wir arbeiten eine Kandidatur aus, dafür müsste aber die Renovierung der Stadien zügig vorangetrieben werden", sagte Verbandschef Gabriele Gravina.
Corona: US-Dreamteam bei Olympia ohne NBA-Star Beal
Offenbar wegen einer Infizierung mit dem Coronavirus wird NBA-Star Bradley Beal nicht im US-Dreamteam für das olympische Basketballturnier in Tokio stehen. Der 28-Jährige von den Washington Wizards unterliege dem Coronaprotokoll und werde nicht nach Japan reisen, teilte der US-Verband mit.
Nach positivem Test: Olympisches Tennisturner ohne de Minaur
Nach einem positiven Coronatest in seiner Wahlheimat Spanien kann Australiens Top-Tennisprofi Alex de Minaur nicht an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen. "Alex ist am Boden zerstört", sagte Ian Chesterman, Delegationsleiter der australischen Olympiamannschaft, in der japanischen Hauptstadt, über den Gemütszustand des 22-Jährigen, der aktuell in der Weltrangliste auf dem 17. Platz steht.
Familie in Las Vegas reicht Klage wegen Todes von Afroamerikaner nach Polizeieinsatz ein
In Las Vegas hat die Familie eines nach einem Polizeieinsatz gestorbenen Afroamerikaners die Stadtverwaltung und vier Polizisten verklagt. Die Hinterbliebenen erheben in ihrer am Donnerstag eingereichten Klage den Vorwurf, dass die Beamten exzessive Gewalt angewendet und den Tod ihres Angehörigen verschuldet hätten. Sie fordern eine Entschädigung in nicht bezifferter Höhe.
Anklage in Las Vegas wegen Todes von Afroamerikaner nach Polizeieinsatz
In Las Vegas hat die Familie eines nach einem Polizeieinsatz gestorbenen Afroamerikaners die Stadtverwaltung und vier Polizisten verklagt. Die Hinterbliebenen erheben in ihrer am Donnerstag eingereichten Klage den Vorwurf, dass die Beamten exzessive Gewalt angewendet und den Tod ihres Angehörigen verschuldet hätten. Sie fordern eine Entschädigung in nicht bezifferter Höhe.
Achtung die Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 8,6
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag die Inzidenz bei 8,6. Am Vortag hatte der Wert noch 8,0 betragen, vor einer Woche 5,5.
Bauleiter in Mexiko wegen Einsturzes von Schule zu 208 Jahren Haft verurteilt
Fast vier Jahre nach dem Einsturz eines Schulgebäudes bei einem Erdbeben in Mexiko ist ein Bauleiter zu einer Haftstrafe von 208 Jahren verurteilt worden. Der für Bauarbeiten an der Schule in Mexiko-Stadt verantwortliche Juan Mario Velarde habe in "vollkommen vorsätzlicher" Weise gegen seine Verantwortung verstoßen, kommentierte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft im Fernsehsender Milenio das am Donnerstag verkündete Urteil.
Facebook enttarnt aus Iran gesteuerte Spionage-Operation
Facebook hat nach eigenen Angaben eine aus dem Iran gesteuerte Spionage-Operation auf seinen Seiten enttarnt und gestoppt. Rund 200 im Rahmen dieser Operation unter falschen Identitäten geführte Konten in dem Onlinenetzwerk seien entfernt worden, wie der Anti-Spionage-Chef des Onlinekonzerns, Mike Dvilyanski, am Donnerstag mitteilte. Diese Konten seien darauf ausgerichtet gewesen, Daten und Informationen von Mitarbeitern der Rüstungs- und Luftfahrtindustrie in den USA und Europa abzuschöpfen.
Verdi-Chef gegen massiven Anstieg der Fleischpreise durch Klima-Politik
Verdi-Chef Frank Werneke hat gewarnt, dass Fleisch im Zuge des ökologischen Wandels nicht zu einem Konsumgut nur für Reiche werden dürfe. In einem Interview des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Freitagsausgaben) hob Werneke hervor, dass zu hohe Fleischpreise die Akzeptanz des ökologischen Wandels gefährden würden.
Vier Leibwächter von Haitis ermordetem Präsidenten festgenommen
Im Zuge der Ermittlungen zum Mordanschlag auf den haitianischen Präsidenten Präsidenten Jovenel Moïse sind vier Mitglieder von dessen Leibgarde festgenommen worden. Unter den Festgenommenen ist der Leiter der Leibgarde, Dimitri Herard, wie der Polizeichef des Karibikstaates, Léon Charles, am Donnerstag mitteilte. Gegen 24 weitere Beamte werde ermittelt.
Biden spricht Deutschland "aufrichtige Anteilnahme" wegen Überschwemmungen aus
US-Präsident Joe Biden hat Deutschland seine "aufrichtige Anteilnahme" wegen der verheerenden Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ausgesprochen. "Es ist eine Tragödie", sagte Biden am Donnerstag in Washington bei einem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). "Unsere Herzen sind bei den Familien, die geliebte Menschen verloren haben."
Merkel und Biden demonstrieren Geschlossenheit trotz Differenzen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Präsident Joe Biden haben bei einem Treffen in Washington demonstrative Nähe gezeigt, im Streit um die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 aber noch keinen Durchbruch erzielt. "Wir sind nicht nur Verbündete und Partner, sondern eng befreundete Nationen", sagte Merkel am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Weißen Haus. Sie betonte den "freundschaftlichen Charakter" der Gespräche mit Biden und nannte ihn "lieber Joe".
Biden zu Nord Stream 2: Russland darf Energie nicht als Waffe nutzen
Vor dem Hintergrund des Streits mit Deutschland um die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 hat US-Präsident Joe Biden Russland davor gewarnt, Energie-Exporte als Waffe zu nutzen. Das "darf nicht zugelassen werden", sagte Biden am Donnerstag nach Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Washington. Die Kanzlerin "und ich teilen diese Überzeugung voll und ganz".
BVB: Benefizspiel für Hochwasser-Opfer
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat finanzielle Unterstützung für die Hochwasser-Opfer im Umland angekündigt. "Hagen-Hohenlimburg liegt nur wenige Kilometer vor unserer Haustür", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in einem Statement am Donnerstagabend, er sprach von schrecklichen und berührenden Bildern.
20-Jähriger in Kenia gesteht jahrelange Mordserie an rund einem Dutzend Kindern
In Kenia hat ein wegen seiner Methoden als "Vampir" titulierter 20-Jähriger die Ermordung von mindestens zehn Kindern gestanden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war Masten Milimo W. am Mittwoch wegen des Mordes an zwei Kindern festgenommen worden, deren Leichen in einem Wald in Nairobi gefunden worden waren. Bei seinem Verhör habe der junge Mann dann gestanden, in den vergangenen Jahren mindestens zehn Jugendliche getötet zu haben.
Raman wechselt von Schalke zu Anderlecht
Fußball-Zweitligist Schalke 04 trennt sich von Stürmer Benito Raman. Wie die Königsblauen am Donnerstag mitteilten, wechselt der 26-Jährige mit sofortiger Wirkung zum belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht und erhält dort einen Vertrag über drei Spielzeiten, sein Vertrag bei Schalke lief ursprünglich bis 2024. Laut Vereinsmitteilung haben alle Parteien über die "weiteren Modalitäten" des Transfers Stillschweigen vereinbart.
Schwedischer Diplomat Grundberg soll neuer UN-Gesandter für den Jemen werden
UN-Generalsekretär António Guterres hat den schwedischen Diplomaten Hans Grundberg zum neuen UN-Gesandten für das Bürgerkriegsland Jemen bestimmt. Wie am Donnerstag aus Diplomatenkreisen in New York verlautete, informierte Guterres die 15 Mitglieder des UN-Sicherheitsrat über die Personalentscheidung. Die offizielle Nominierung Grundbergs soll demnächst erfolgen.
Merkel von Biden im Weißen Haus empfangen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist im Weißen Haus in Washington empfangen worden. Wie auf Fernsehbildern zu sehen war, wurde sie am frühen Donnerstagnachmittag (Ortszeit) von der Protokollchefin der USA, Asel Roberts, am US-Regierungssitz begrüßt und traf dann US-Präsident Joe Biden. Eine Pressekonferenz war für später angesetzt.
Merkel im Weißen Haus angekommen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist im Weißen Haus in Washington angekommen. Wie auf Fernsehbildern zu sehen war, wurde sie am frühen Donnerstagnachmittag (Ortszeit) von der Protokollchefin der USA, Asel Roberts, am US-Regierungssitz in Empfang genommen. Eine Pressekonferenz war für später, nach ihrem Gespräch mit US-Präsident Joe Biden angesetzt.
CDU und FPD in Sachsen-Anhalt machen Weg für Koalitionsgespräche mit SPD frei
In Sachsen-Anhalt rückt die Aufnahme von Koalitionsgesprächen zwischen CDU, SPD und FDP näher. Am Donnerstagabend stimmten die Landesvorstände von CDU und FDP nach Parteiangaben für den Beginn von formellen Bündnisverhandlungen. Die Spitze der SPD hatte dies bereits in der vergangenen Woche getan, allerdings muss bei den Sozialdemokraten noch ein Parteitag zustimmen, der am Freitag tagt.
USA bieten zehn Millionen Dollar für Informationen über Ransomware-Hacker
Im Kampf gegen Cyberangriffe hat Washington zehn Millionen Dollar Belohnung für Informationen über im Ausland ansässige Hacker ausgesetzt. Jeder, der zur Identifizierung und Ergreifung von Kriminellen hinter sogenannten Ransomware-Attacken beiträgt, bekommt zehn Millionen Dollar (8,47 Millionen Euro) ausgezahlt, wie das US-Außenministerium am Donnerstag mitteilte. Den USA geht es um Hackergruppen, die sie vor allem in Russland vermutet.
Buch: US-Generalstabschef befürchtete "Reichstagsmoment" bei Trump
US-Generalstabschef Mark Milley hat einem neuen Buch zufolge befürchtet, dass der frühere US-Präsident Donald Trump sich nach seiner Abwahl gewaltsam und unter Ausschaltung der Verfassung an der Macht halten könnte. Milley zog laut in der "Washington Post" veröffentlichten Auszügen aus dem Buch "I Alone Can Fix It" sogar einen Vergleich zu den Nationalsozialisten in Deutschland 1933: "Das ist ein Reichstagsmoment", sagte der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte demnach zu Mitarbeitern. "Die Lehre des Führers."
Zahl der Unwettertoten in NRW und Rheinland-Pfalz auf mindestens 45 gestiegen
Die Zahl der Unwettertoten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat sich im Verlauf des Donnerstags auf mindestens 45 erhöht. Am Nachmittag wurde im überfluteten Keller eines Hauses im nordrhein-westfälischen Geilenkirchen ein lebloses Ehepaar entdeckt. Rettungskräfte konnten den beiden 74 und 78 Jahre alten Bewohnern des Hauses nicht mehr helfen, die beiden verstarben vor Ort, wie die Polizei Heinsberg mitteilte. Damit stieg die Zahl der bislang bestätigten Todesopfer in Nordrhein-Westfalen auf 26.
Taliban vereinbaren regionale Waffenruhe in westafghanischer Provinz Badghis
Im Zuge ihrer landesweiten Offensiven in Afghanistan haben die radikalislamischen Taliban eine regionale Waffenruhe vereinbart. Die Feuerpause in der westafghanischen Provinz Badghis sei von den Stammesältesten vermittelt worden und seit Donnerstag für unbestimmte Zeit in Kraft, sagte der Gouverneur der Provinz, Hessamuddin Schams, der Nachrichtenagentur AFP. Die in Doha geführten Friedensgespräche der afghanischen Regierung mit den Islamisten kamen hingegen weiterhin kaum voran.
Provinzregierung und Taliban vereinbaren Waffenruhe im westafghanischen Badghis
Wenige Tage nach dem Beginn einer Taliban-Offensive auf die Hauptstadt der westafghanischen Provinz Badghis hat die dortige Provinzregierung eine Waffenruhe mit den radikalislamischen Kämpfern vereinbart. Die Feuerpause sei von Stammesältesten vermittelt worden und bereits seit Donnerstag in Kraft, sagte der Gouverneur von Badghis, Hessamuddin Schams, der Nachrichtenagentur AFP. Eine zeitliche Begrenzung wurde demnach nicht vereinbart.
Auch Saka äußert sich: "Es gibt keinen Platz für Rassismus"
Nach Marcus Rashford und Jadon Sancho hat sich auch der englische Fußball-Nationalspieler Bukayo Saka zu den rassistischen Beleidigungen geäußert. Vier Tage nach seinem verschossenen Elfmeter im verlorenen EM-Finale gegen Italien meldete sich der 19-Jährige bei Twitter zu Wort und prangerte auch die Sozialen Netzwerke an.
Wegen Korruption verurteilter Ex-Chef von Rumäniens Sozialisten kommt frei
Der wegen Korruption verurteilte ehemalige Parteivorsitzende der rumänischen Sozialisten, Liviu Dragnea, kommt frei. Ein Gericht ordnete am Donnerstag, zwei Jahre nach seiner Verurteilung die Freilassung des 58-Jährigen an. Allerdings sind zwei weitere Verfahren gegen ihn noch anhängig.