Letzte Nachrichten
Geringe Wahlbeteiligung bei Referendum zu Ermittlungen gegen Ex-Präsidenten Mexikos
Ein Referendum zu Korruptionsermittlungen gegen mehrere Ex-Präsidenten hat in Mexiko nur wenige Wähler an die Urnen gelockt. Die Wahlbeteiligung bei der von Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador angestoßenen Volksbefragung lag am Sonntag bei nur rund sieben Prozent, wie die staatliche Wahlbehörde (INE) mitteilte. Rechtliche Folgen hätte das Referendum erst ab einer Beteiligung von 40 Prozent.
Urteil: Mediziner darf sich nicht "Facharzt für Raumfahrtmedizin" nennen
Ein Arzt darf nicht für eine Beratung per Telefon und Video zu "Raumfahrt- und Regulationsmedizin" werben. Dies sei unlauter und irreführend, erklärte das Landgericht Koblenz am Montag. Der Mann dürfe keine Fernbehandlung bewerben und sich nicht als Facharzt für nicht anerkannte Gebiete bezeichnen.
Belarussische Olympionikin hat Nacht unter Schutzvorkehrungen verbracht
Die belarussische Olympionikin Kristina Timanowskaja, die nach eigenen Angaben nach Kritik an Sportfunktionären ihres Landes zur Rückkehr nach Belarus gezwungen werden sollte, hat die Nacht unter Schutzvorkehrungen verbracht. "Sie hat die Nacht in einem Flughafenhotel in einer sicheren Umgebung verbracht", sagte Mark Adams, Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), am Montag. "Sie hat uns versichert, dass sie sich sicher fühlt."
Umweltbundesamt fordert ehrgeizigere Klimaziele in allen Bereichen
Der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, erwartet von der nächsten Bundesregierung zügiges Handeln für mehr Klimaschutz. "In allen Sektoren, in denen Emissionen entstehen, müssen wir beschleunigt ambitionierte Ziele umzusetzen", sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Montag. "Das betrifft vor allem das Energiesystem, das Mobilitätssystem, unsere Städte, unsere Industrie, unsere Landwirtschaft, unseren Konsum."
Bahn-Vierer der Frauen stellt Weltrekord in der Qualifikation auf
Der Bahnrad-Vierer der Frauen hat einen Weltrekord aufgestellt und ist damit in die Favoritenrolle für das Rennen um olympisches Gold geschlüpft. Lisa Klein (Saarbrücken), Mieke Kröger (Bielefeld), Lisa Brennauer (Kempten) und Franziska Brauße (Metzingen) absolvierten die Qualifikation in der Mannschaftsverfolgung über 4000 m in Izu in 4:07,307 Minuten und unterboten die alte Bestmarke von Großbritannien (4:10,236/2016) um fast drei Sekunden.
Bahnrad: Friedrich/Hinze gewinnen Olympia-Silber im Teamsprint
Die deutschen Bahnrad-Weltmeisterinnen Lea-Sophie Friedrich (Dassow) und Emma Hinze (Cottbus) haben Olympia-Silber im Teamsprint gewonnen. Das Duo musste sich im Rennen um Gold am Montag in 31,980 Sekunden lediglich den chinesischen Weltrekordhalterinnen Zhong Tianshi und Bao Shanju (31,895) geschlagen geben und holte damit am ersten Tag der Wettbewerbe im Izu Velodrome das erste Edelmetall für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR).
Bahnrad: Friedrich/Hinze fahren um Olympia-Gold im Teamsprint
Die deutschen Bahnrad-Weltmeisterinnen Lea-Sophie Friedrich (Dassow) und Emma Hinze (Cottbus) haben das olympische Finale im Teamsprint erreicht und damit bereits Silber sicher. Das Duo qualifizierte sich im Vorlauf gegen die Ukrainerinnen Ljubow Bassowa/Olena Starykowain in der deutschen Rekordzeit von 31,905 Sekunden für das Rennen um Gold (11.09 Uhr MESZ). Gegnerinnen sind dort die Chinesinnen, die mit Olympiasiegerin Zhong Tianshi und ihrer Anfahrerin Bao Shanju in 31,804 Sekunden einen Weltrekord aufstellten.
US-Zahlungsdienstleister Square übernimmt Afterpay für 29 Milliarden Dollar
Der US-Zahlungsdienstleister Square, gegründet von Twitter-Chef Jack Dorsey, will den größten australischen Bezahldienstleister Afterpay Limited übernehmen. Square bietet 29 Milliarden Dollar (24,4 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Sonntag mitteilte. Afterpay ist spezialisiert auf die Funktion "buy now, pay later" (BNPL), also "Kaufe jetzt und zahle später" - also zeitverzögerte Zahlungen, oft ohne Extragebühr.
Aiwanger im Streit um impfkritische Äußerungen weiter unter Druck der CSU
Bayerns stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) steht im Streit um seine impfkritischen Äußerungen weiter unter dem Druck seines Koalitionspartners CSU. Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) nannte Aiwangers Äußerungen am Montag im ARD-"Morgenmagazin" "fatal". Aiwanger fürchtet trotz des Streits nach eigenen Worten aber keinen Bruch der Koalition mit der CSU.
Chef der Ministerpräsidentenkonferenz wirbt für Impfungen ab zwölf Jahren
Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), hat für Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche von zwölf bis 17 Jahren geworben. Die Impfung sei "überhaupt nicht so risikoreich wie viele befürchten", sagte Müller am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Dass die Gesundheitsminister von Bund und Ländern die Impfungen für diese Altersgruppe nun vorantreiben wollen, halte er für "sehr sachgerecht".
Ismail Hanijeh bei Wahl als Chef der Hamas bestätigt
Im Gazastreifen ist Hamas-Führer Ismail Hanijeh bei einer Wahl als Chef der radikalislamischen Palästinenser-Organisation bestätigt worden. Er sei ohne Gegenkandidaten wiedergewählt worden, erlärte die Hamas am Montag. Zehntausende Mitglieder hätten an der Abstimmung teilgenommen. Hanijeh ist seit 2017 Anführer des politischen Flügels der Hamas. Er lebt im Exil in der Türkei und in Katar.
Stiko-Chef bekräftigt Zurückhaltung bei Impfempfehlung für Jugendliche
Trotz gegenteiliger Stoßrichtung der Politik bekräftigt die Ständige Impfkommission (Stiko) ihre Zurückhaltung mit Blick auf Corona-Schutzimpfungen für Jugendliche. Derzeit gebe es noch zu wenige Daten zu möglichen gesundheitlichen Folgeschäden für Zwölf- bis 17-Jährige, sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens am Montag im Radiosender NDR Info. "Wir sagen, wir können nicht eine generelle Empfehlung aussprechen, solange wir diesbezüglich nicht die notwendige Datensicherheit haben."
Umsatz der Modehändler im Juni erstmals wieder über Vorkrisenniveau
Die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland haben im Juni kräftig eingekauft - vor allem Mode, Schuhe und Möbel. Der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren machte im Juni 70,5 Prozent mehr Umsatz als im Mai und lag damit erstmals wieder über dem Vorkrisenniveau, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Geschäfte mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf erzielten demnach fast zehn Prozent mehr Umsatz als im Februar 2020, dem letzten Monat vor der Corona-Krise.
Umfrage: Industrie klagt "massiv" über Materialmangel
Fast zwei Drittel der Industriefirmen in Deutschland klagen laut Ifo-Umfrage über Engpässe und Problemen bei Vorlieferungen als Hindernis für ihre Produktion. Von April bis Juli stieg der Anteil der Firmen von 45 auf 63,8 Prozent, wie das Ifo-Institut in München am Montag mitteilte. "Bereits im Vorquartal meldeten die Unternehmen einen Rekordwert, dieser wurde nochmals deutlich übertroffen. Das könnte zu einer Gefahr für den Aufschwung werden", erklärte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe.
US-Senat schließt Arbeit am Gesetzestext zu Bidens historischem Infrastrukturpaket ab
Der US-Senat hat kurz vor seiner Sommerpause die Arbeit am Gesetzestext zum historischen Infrastrukturpaket von Präsident Joe Biden abgeschlossen. Eine überparteiliche Senatoren-Gruppe habe den Entwurf fertiggestellt, erklärte der demokratische Senats-Mehrheitsführer Chuck Schumer am Sonntagabend, nachdem die Kammer zu einer verlängerten Wochenendesitzung in Washington zusammenkam. "Ich glaube, dass der Senat dieses Gesetz in wenigen Tagen verabschieden kann", fügte er hinzu.
Australische Soldaten helfen bei Überwachung der Ausgangssperre in Sydney
Rund 300 Soldaten der australischen Armee (ADF) haben am Montag die Ausgangssperre in der Stadt Sydney überwacht. Die Polizei des Bundesstaates New South Wales hatte um militärische Hilfe bei der Durchsetzung der Corona-Maßnahmen gebeten. "Polizeibeamte werden von ADF-Mitgliedern unterstützt, wenn sie Lebensmittelpakete ausliefern, Hausbesuche machen und die Einhaltung der Ausgangssperre und der Anordnungen zur Selbstisolierung kontrollieren", sagte Polizeichef Mick Fuller.
FDP fordert Klarheit über mögliche Impfpflicht
In der Debatte um eine mögliche Impfpflicht in Deutschland hat die FDP mehr Klarheit von der Bundesregierung gefordert. "Kanzlerin Merkel muss die Verunsicherung durch kontroverse Positionen innerhalb der Bundesregierung zur Impfpflicht und auch zu kostenlosen Tests unverzüglich stoppen und für Klarheit sorgen", sagte der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Theurer der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).
Reitz verpasst Medaille mit der Schnellfeuerpistole
Sportschütze Christian Reitz hat bei den Olympischen Spielen in Tokio mit der Schnellfeuerpistole an der erhofften Medaille vorbeigezielt. Der favorisierte Olympiasieger von Rio de Janeiro musste sich im Finale am Montag mit seiner Paradewaffe mit 18 Treffern und dem fünften Rang begnügen.
Schießen: Reitz im Finale mit der Schnellfeuerpistole
Christian Reitz schießt mit seiner Paradewaffe Schnellfeuerpistole am letzten Tag der olympischen Schützenwettkämpfe in Tokio um eine Medaille. Der Olympiasieger von Rio sorgte am Montag mit insgesamt 587 Ringen für die Bestleistung in der Qualifikation und zog souverän ins Finale der besten Sechs ein. Der zweite deutsche Starter Oliver Geis (Kriftel) schied mit 577 Ringen auf dem 13. Platz aus.
Tausende Unterstützer von Brasiliens Präsident Bolsonaro gehen auf die Straßen
Bei Demonstrationen für den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro sind am Sonntag tausende Brasilianer in mehreren Städten des Landes auf die Straßen gegangen. Die Menschen protestierten gegen das rein elektronische Wahlsystem, das Bolsonaro bereits mehrfach als Quelle für Manipulation bezeichnet hatte, ohne dafür Beweise vorzulegen. "Wir wollen, dass die Stimmen öffentlich nachgezählt werden, damit es mehr Transparenz gibt", forderte der 46-jährige Demonstrant Ronaldo Calvalcante.
IOC: Timanowskaja in Sicherheit - Belarus muss Stellung beziehen
Die belarussische Sprinterin Kristina Timanowskaja hat nach ihrem Hilferuf am Sonntagabend die Nacht in einem Hotel am Tokioter Flughafen Haneda verbracht. IOC-Sprecher Mark Adams bestätigte, Timanowskaja sei "sicher", am Montagmorgen habe das Internationale Olympische Komitee erneut Kontakt zu ihr gehabt und das belarussische NOK aufgefordert, schriftlich zu den Vorwürfen Stellung zu beziehen. Weitere Details nannte Adams nicht.
Hürdensprinterin Camacho-Quinn zweite Olympiasiegerin aus Puerto Rico
Hürdensprinterin Jasmine Camacho-Quinn hat die zweite olympische Goldmedaille in der Geschichte Puerto Ricos und die erste für die Karibikinsel in der Leichtathletik gewonnen. Fünf Jahre nach dem Olympiasieg von Tennisspielerin Monica Puig in Rio setzte sich die 24-Jährige im Finale von Tokio über 100 m Hürden in 12,37 Sekunden vor Weltrekordlerin Kendra Harrison aus den USA (12,52) durch. Bronze ging an Megan Tapper (Jamaika/12,56).
Erneuter Sprung-Krimi: Tentoglou holt Gold vor weitengleichem Echevarria
Keine 24 Stunden nach dem olympischen Hochsprung ist auch das Weitsprung-Finale der Sommerspiele von Tokio dramatisch geendet. Im letzten Versuch flog der griechische Europameister Miltiadis Tentoglou, bis dahin Vierter, auf 8,41 m und egalisierte damit die Weite des seit dem dritten Durchgang führenden Kubaners Juan Miguel Echevarria.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 17,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter gestiegen und liegt nun bei 17,8. Wie das Robert-Koch-Institut am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 847 Neuinfektionen sowie ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 registriert.
Bildungsministerin will mehr Studenten mit Bafög unterstützen
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) will die staatliche Unterstützung von Schülern, Studenten und Auszubildenden überarbeiten. "Wir brauchen in der neuen Wahlperiode eine Weiterentwicklung des Bafög", sagte die CDU-Politikerin der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe). Die Ausbildungsunterstützung müsse an veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden.
Aus im Viertelfinale: Deutsche Hockey-Frauen fliegen ohne Medaille heim
Die deutschen Hockey-Frauen fliegen ohne Medaille von den Olympischen Spielen in Tokio nach Hause. Das Team von Trainer Xavier Reckinger verlor am Montag im Viertelfinale mit 0:3 (0:2) gegen Argentinien und verpasste wie zuletzt 2012 in London die Runde der letzten Vier. Die Männer stehen dagegen nach ihrem 3:1 am Sonntag ebenfalls gegen die Südamerikaner im Halbfinale gegen den Weltranglistenersten Australien.
Hassan mit Machtdemonstration: Nach Sturz noch Vorlaufsiegerin
Die niederländische Spitzenläuferin Sifan Hassan hat eine Demonstration ihrer außergewöhnlichen Stärke abgeliefert. Im Vorlauf der Olympischen Spiele von Tokio über 1500 m am Montagmorgen stürzte die Weltmeisterin, die wie gewohnt weit hinten im Feld unterwegs war, eingangs der letzten Runde.
Protest-Geste bei Siegerehrung: Kugelstoßerin Saunders könnte Strafe drohen
Der amerikanischen Kugelstoßerin Raven Saunders könnte die erste Strafe wegen eines "politischen" Protests bei einer Siegerehrung während der Olympischen Spiele in Tokio drohen. Die 25-Jährige, die am Sonntag Silber gewonnen hatte, kreuzte auf dem Podium ihre über den Kopf erhobenen Arme. Mit der "X-Geste" habe sie Solidarität für die Rechte "unterdrückter Menschen" ausdrücken wollen.
Pandadame Huan Huan in französischem Zoo bringt Zwillinge zur Welt
Seltener Nachwuchs in einem Zoo in Frankreich: Das Riesenpanda-Weibchen Huan Huan im Zoo von Beauval im Zentrum des Landes hat Zwillinge zur Welt gebracht. Die beiden Pandababys wurden in der Nacht zum Montag geboren, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Für den Zoo ist es bereits die zweite Panda-Geburt innerhalb von vier Jahren.
SPD-Fraktionschef schließt Nachteile für Ungeimpfte nicht aus
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich hat Nachteile für Ungeimpfte nicht ausgeschlossen. "Private Anbieter können natürlich Geimpften oder Genesenen Vorteile gewähren", sagte der Politiker der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Staatliche Stellen müssten allen gleichermaßen ihre Leistungen anbieten, doch auch dort könnten durch Hygienekonzepte oder Corona-Tests Nachteile für Ungeimpfte entstehen.
Lollapalooza-Festival sagt Auftritte des Rappers DaBaby ab
Nach umstrittenen Aussagen des US-Rappers DaBaby über Homosexuelle und Menschen mit Aids hat das US-Musikfestival Lollapalooza alle Auftritte des Künstlers abgesagt. "Lollapalooza wurde auf der Basis von Vielfalt, Inklusivität, Respekt und Liebe gegründet. In diesem Sinne wird DaBaby nicht mehr im Grant Park auftreten", erklärten die Initiatoren des Festivals in Chicago am Sonntag (Ortszeit) bei Twitter. Anstelle des Musikers sollen die Rapper Young Thug und G Herbo auftreten.
Laschet befürwortet weitere Abschiebungen nach Afghanistan
In der Debatte um eine Fortsetzung der Abschiebungen nach Afghanistan trotz des Vormarschs der radikalislamischen Taliban hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet eine Beibehaltung der bisherigen Praxis befürwortet. "Wir beobachten die Situation in Afghanistan sehr genau", sagte er der "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe). "Aber unsere Linie bleibt klar: Wer in Deutschland straffällig wird, hat sein Gastrecht verwirkt."