Letzte Nachrichten
Stiko: Impfung gegen Coronavirus und Grippe kann zeitgleich erfolgen
Vor dem kommenden Winter können Menschen zeitgleich gegen das Coronavirus und gegen Grippe geimpft werden. Das empfahl die Ständige Impfkommission (Stiko) am Freitag offiziell. Zwischen Covid-19-Impfungen und anderen sogenannten Totimpfstoffen müsse "ab sofort kein Impfabstand mehr eingehalten werden". Sie könnten gleichzeitig gegeben werden, wobei Impfreaktionen häufiger als bei der getrennten Gabe der Impfstoffe auftreten könnten.
Zehntausende Menschen demonstrieren bei neuem Klimastreik von Fridays for Future
Kurz vor der Bundestagswahl hat die Klimaschutzbewegung Fridays for Future in hunderten deutschen Städten für einschneidendere Maßnahmen zur Begrenzung der globalen Erwärmung demonstriert. Nach Angaben der vor allem von jungen Menschen getragenen Bewegung gab es bei dem bundesweiten Klimastreik am Freitag Aktionen in fast 500 Gemeinden. In Berlin, Hamburg und München kamen dabei jeweils viele tausend Teilnehmer zusammen, darunter auch zahlreiche Prominente.
Ans Flugzeug geklebt: Haftstrafe für Paralympics-Sieger
Ein schwer sehbehinderter Paralympics-Sieger muss wegen Störung des Flugverkehrs in Großbritannien ins Gefängnis. Der Nordire James Brown (56), zweifacher Goldmedaillengewinner im Bahnrad 1984 in New York, hatte sich während einer Aktion der Umweltschutzbewegung Extinction Rebellion im Oktober 2019 auf dem London City Airport an einem Flugzeug festgeklebt.
Kataloniens Ex-Regionalpräsident nach Festnahme in Italien frei
Der ehemalige katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont ist keine 24 Stunden nach seiner Festnahme in Italien wieder freigelassen worden. Der 58-Jährige verließ am Freitagabend das Gefängnis auf Sardinien. Nach Angaben seines Anwalts darf er Italien bis zur nächsten Anhörung wegen eines spanischen Auslieferungsantrags verlassen. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez warb nach der Festnahme für eine Fortsetzung des Dialogs zwischen Madrid und Barcelona.
Spaniens Ministerpräsident beschwört Dialog mit Katalanen nach Festnahme Puigdemonts
Nach der Festnahme des ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont in Italien hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez für eine Fortsetzung des Dialogs zwischen Madrid und Barcelona geworben. "Heute ist es wichtiger denn je, den Dialog einzufordern", erklärte Sánchez am Freitag. Er verlangte aber auch, dass sich Puigdemont, der zunächst unter Auflagen wieder freikommen sollte, "der Justiz stellen" müsse.
Spaniens Ministerpräsident beschwört Dialog mit Katalanen nach Festnahme von Puigdemont
Nach der Festnahme des ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont in Italien hat sich Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez für eine Fortsetzung des Dialogs mit den Katalanen ausgesprochen, um die politische Krise zwischen Barcelona und Madrid beizulegen. "Heute ist es wichtiger denn je, den Dialog einzufordern", erklärte Sánchez am Freitag. Er verlangte aber auch, dass sich Puigdemont "der Justiz stellen" müsse. Dem Ex-Regionalpräsidenten, der sich ins Exil geflüchtet hatte, soll wegen seiner führenden Rolle beim gescheiterten Abspaltungsversuch Kataloniens im Jahr 2017 in Spanien der Prozess gemacht werden.
Elon Musk sieht in Chipkrise nur vorübergehendes Problem
Tesla-Chef Elon Musk sieht in der Chipkrise nur ein vorübergehendes Problem. Er glaube, dass es sich bei dem weltweiten Mangel an Halbleitern, der vor allem die Automobilindustrie derzeit schwer belastet, nur um ein "kurzfristiges" Problem handle, sagte Musk am Freitag in einer Videoschalte auf einer Technologiekonferenz im italienischen Turin. "Es gibt eine Menge Werke zur Chipherstellung, die gerade gebaut werden", fuhr der Milliardär fort.
Bundesgerichtshof: Flugportal darf Zusatzkosten bei Buchung nicht verstecken
Ein Flugvermittlungsportal darf nicht eine eigene Kreditkarte als einzige kostenlose Zahlungsmöglichkeit anbieten und für andere Zahlungsarten eine Gebühr erheben. Auch müssten Informationen über eventuelle Zusatzkosten für das Gepäck vor der Buchungs des Fluges angezeigt werden, teilte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Freitag mit. Er wies die Revision des Portals gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts Dresden zurück. (Az. XZR23/20)
Kassen-Spitzenverband: Pflegekassen brauchen höheren Bundeszuschuss
Der von der Bundesregierung wegen Pandemie-Mehrausgaben kurzfristig geplante Steuerzuschuss von einer Milliarde Euro für die Pflegekassen reicht nach Berechnungen des GKV-Spitzenverbands nicht aus, um eine Zahlungsunfähigkeit zu verhindern. Nötig sei ein Bundeszuschuss von 1,6 Milliarden Euro, heißt es in einer Stellungnahme des Spitzenverbands, die AFP am Freitag vorlag. Andernfalls bestehe die "erhebliche Gefahr, dass es bei einzelnen Pflegekassen im November zu Liquiditätsproblemen kommen wird".
Britischer Premier will Zusammenarbeit mit Frankreich wiederbeleben
Der britische Premierminister Boris Johnson sucht nach dem U-Boot-Streit die Annäherung an Frankreich. Johnson habe seine Absicht zum Ausdruck gebracht, "zu einer Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Großbritannien zurückzukehren", hieß es in einer vom Elysée-Palast am Freitag veröffentlichten Erklärung. Zuvor hatten der französische Präsident Emmanuel Macron und Johnson miteinander telefoniert.
Tarifverhandlungen für private Banken in dritter Runde abgebrochen
Die dritte Runde in den Tarifverhandlungen für die privaten Banken ist am Freitag nach nur einer Stunde abgebrochen worden. Die Arbeitgeberseite zeigte sich überrascht. Die Gewerkschaft Verdi sei nicht zu weiteren Gesprächen bereit gewesen, obwohl die Arbeitgeber ein erstes "umfassendes" Angebot vorgelegt hätten, erklärte der Arbeitgeberverband (AGV) Banken.
IWF mahnt Australiens Politik zum Eingreifen auf überhitztem Immobilienmarkt
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Australiens Regierung zum Eingreifen auf dem überhitzten Immobilienmarkt gedrängt und eindringlich vor einer Blase gewarnt. Die rasant steigenden Häuserpreise erhöhten die Bedenken hinsichtlich der Finanzstabilität, erklärte der IWF am Freitag in einer routinemäßigen Betrachtung der australischen Wirtschaft. Nötig seien "strukturelle Reformen", um das Angebot an Immobilien zu erhöhen und Menschen mit einem geringen Einkommen zu unterstützen.
Baerbock nimmt an Klimaprotest in Köln teil
Politikerinnen und Politiker vor allem der Grünen, aber auch anderer Parteien, haben die Protestaktionen von Fridays for Future für mehr Klimaschutz unterstützt. Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock beteiligte sich gemeinsam mit anderen an der FFF-Kundgebung in Köln. Die Demonstrationen vieler Menschen machten deutlich: "Sie wollen den Aufbruch, weil sie wissen, dass es um unser aller Zukunft geht", schrieb Baerbock auf Twitter.
Sanktionen nach Platzsturm in Lens
Sechs Tage nach dem Platzsturm seiner Fans beim französischen Fußball-Derby gegen Meister OSC Lille hat der RC Lens erste Sanktionen verhängt. "Die Strafen reichen von 9 bis 36 Monaten Stadionverbot, teils auf Bewährung", teilte der Verein am Freitag mit. "In einigen Fällen werden Strafanzeigen folgen, sofern der Verdacht auf gewalttätiges Verhalten besteht."
Frist für Blutspende von Homosexuellen verkürzt
Für eine Blutspende von Homosexuellen und anderen Menschen mit sogenanntem sexuellen Risikoverhalten gelten neue Zulassungskriterien. Durfte bislang erst zwölf Monate nach Beendigung des sexuellen Risikoverhaltens Blut gespendet werden, wurde diese Frist nun auf vier Monate verkürzt, wie die Bundesärztekammer (BÄK) am Freitag in Berlin mitteilte. Die BÄK hat die aktualisierte Richtlinie jetzt auf ihrer Internetseite veröffentlicht.
Uralte Fußspuren belegen menschliche Präsenz in Amerika schon in der Eiszeit
Uralte menschliche Fußabdrücke zeigen, dass schon vor rund 23.000 Jahren Menschen in Nordamerika lebten - lange vor dem Ende der letzten Eiszeit. Die am Donnerstag (Ortszeit) in der Fachzeit "Science" veröffentlichte Entdeckung belegt, dass der Kontinent weit früher von Menschen besiedelt wurde als bislang vermutet.
Antriebswechsel: Verstappen startet vom Ende des Feldes
WM-Spitzenreiter Max Verstappen wird den Großen Preis von Russland am Sonntag (14.00 Uhr/Sky) vom Ende des Feldes in Angriff nehmen. Am Red Bull des Niederländers wurde im Vorfeld des 15. Formel-1-Saisonrennens in Sotschi ein neuer Antrieb eingebaut. Da das Höchstmaß von drei Motoren pro Saison damit überschritten wurde, erwartet Verstappen eine entsprechende Strafe.
Windkraft-Volksinitiative scheitert vor Landesverfassungsgericht in Schleswig
Eine Volksinitiative für ein Vetorecht der Gemeinden bei Windkraftanlagen in Schleswig-Holstein ist vor dem Landesverfassungsgericht in Schleswig gescheitert. Der Gesetzentwurf der Initiative "Für die Durchsetzung des Bürgerwillens bei der Regionalplanung Wind" sei unzulässig, teilte das Gericht am Freitag mit. Er verstoße gegen das Rechtsstaatsgebot. (Az. LVerfG 1/18)
China erklärt sämtliche Finanztransaktionen mit Kryptowährung für illegal
Die chinesische Zentralbank hat sämtliche Finanztransaktionen unter Beteiligung von Kryptowährungen für illegal erklärt. Geschäfte im Zusammenhang mit digitalen Währungen seien "illegale Finanzaktivitäten" und mutmaßliche Verdächtige müssten mit Strafermittlungen rechnen, teilte die Notenbank am Freitag mit. Mit ihrer Entscheidung sind nicht nur der Handel mit digitaler Währung, sondern auch der Verkauf digitaler Vermögenswerte und Transaktionen mit Krypto-Derivaten verboten.
Ministerium: Rückgang der Corona-Zahlen in vielen Bereichen
Der derzeitige Rückgang der Corona-Infektionszahlen ist nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Ein Grund sei der Rückgang des Sommerreiseverkehrs, sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Freitag in Berlin. Auch eine Abnahme der zum Schulanfang festgestellten Infektionen sei zu verzeichnen. Zudem trügen die erreichte Impfquote sowie die vielerorts eingeführten 2G- beziehungsweise 3G-Regelungen wahrscheinlich zu einer Abnahme der Infektionen bei.
Vulkan Fuego in Guatemala ausgebrochen
In Guatemala ist der Vulkan Fuego ausgebrochen und hat Asche und Lava ausgespuckt. Ein langer Lavastrom wälzte sich am Donnerstag (Ortszeit) die Flanke des nur 35 Kilometer von der Hauptstadt Guatemala-Stadt entfernten Vulkans herab ins Tal, wie die Vulkanwarte Insivumeh mitteilte. Evakuierungen wurden zunächst nicht angeordnet.
Messi vor Champions-League-Kracher weiter verletzt
Argentiniens Fußball-Weltstar Lionel Messi kämpft vor dem Champions-League-Kracher seines neuen Vereins Paris St. Germain gegen Manchester City weiter mit den Folgen einer schweren Knieprellung. Der 34-Jährige wird PSG auch am Samstag in der Ligue 1 gegen HSC Montpellier fehlen. Drei Tage später empfangen die Pariser ManCity.
Steinmeier sichert UN-Staaten deutsche Verlässlichkeit auch nach der Wahl zu
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei der UN-Generaldebatte eindringlich für Multilateralismus geworben und der Weltgemeinschaft versichert, dass Deutschland auch nach der Bundestagswahl international verlässlich bleiben werde. "Deutschland bleibt auch nach dieser Wahl ein Land, das um seine internationale Verantwortung weiß und sie wahrnimmt", sagte Steinmeier am Freitag vor der UN-Vollversammlung in New York. "Unsere Partner können sich auf uns verlassen, und unsere Wettbewerber müssen weiter mit uns rechnen."
Gericht: Maskenpflicht in Wahllokal in Nordrhein-Westfalen bleibt bestehen
Auch in Nordrhein-Westfalen muss am Sonntag zur Bundestagswahl im Wahllokal eine Maske getragen werden. Das Oberverwaltungsgericht in Münster lehnte am Freitag einen Eilantrag gegen die Maskenpflicht ab. Der Antragsteller hatte angegeben, durch das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in seinem Wohlbefinden und seiner Konzentration beeinträchtigt zu sein. (Az. 13 B 1534/21.NE)
SPD behält in Forsa-Umfrage Drei-Punkte-Vorsprung zur Union
Bätzing erwartet kontroverse Diskussion nach päpstlicher Entscheidung zu Woelki
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, erwartet nach der päpstlichen Entscheidung zum Festhalten am Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki eine kontroverse Diskussion. Was in dem Beschluss zur Entschiedenheit des Aufarbeitungswillens von Kardinal Woelki gesagt werde, treffe einerseits zu, erklärte er am Freitag. Andererseits lasse der Beschluss Betroffene "ratlos und verletzt zurück".
Britische Regierung rät Bürgern von Panikkäufen an Tankstellen ab
Angesichts von Berichten über einen Treibstoffmangel in Großbritannien hat die britische Regierung der Bevölkerung dringend von Panikkäufen abgeraten. Die Boulevardzeitung "The Sun" hatte am Freitag auf ihrer Titelseite erklärt: "Uns geht der Stoff aus", da die Corona-Pandemie und der Brexit eine Krise im Transportgewerbe ausgelöst haben. Den Angaben zufolge fehlt es besonders an LKW-Fahrern. Verkehrsminister Grant Shapps betonte jedoch, dass es keine Treibstoffknappheit gebe und die Regierung Maßnahmen ergreife, um mehr Fahrer einzustellen.
Tischtennis: Team-EM ohne Topspielerin Solja
Die deutsche Topspielerin Petrissa Solja (Langstadt) fällt für die Team-Europameisterschaften im rumänischen Cluj-Napoca in der kommenden Woche aus. Die Europameisterin im Einzel und Doppel kämpft mit einer Entzündung der Nasennebenhöhlen und muss auf die für Sonntag geplante Anreise verzichten. Das gab der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) am Freitag bekannt.
Aktivisten drohen mit Durststreik und fordern Ausrufung des Klimanotstands
Verbliebene Hungerstreikende drohen mit Flüssigkeitsverweigerung ab Samstag
Deutsche Nudelhersteller kündigen höhere Preise an
Wegen Ernteausfällen bei Hartweizen haben Nudelhersteller aus Baden-Württemberg Preissteigerungen angekündigt. Markus Tress, Inhaber des Nudelherstellers Tress in Münsingen, sagte der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" vom Samstag, er rechne mit Preisaufschlägen von 25 bis 30 Prozent. Auch der Trochtelfinger Nudelhersteller Albgold mit Sitz im Kreis Reutlingen will seine Preise erhöhen, wie ein Firmensprecher den Zeitungen sagte.
EU verurteilt mutmaßlich russische Hackerattacke vor Bundestagswahl
Der EU-Außen- und Sicherheitsbeauftragte Josep Borrell hat mutmaßlich russische Hackerangriffe vor der Bundestagswahl scharf verurteilt. Die Angriffe in mehreren Mitgliedstaaten durch eine Hackergruppe namens Ghostwriter seien "inakzeptabel", denn sie bedrohten "demokratische Werte und Prinzipien" und träfen die Demokratie damit mitten ins Herz, erklärte Borrell am Freitag in Brüssel. Hinter der Ghostwriter-Gruppe wird der russische Militärgeheimdienst GRU vermutet.