Letzte Nachrichten
Neuseeland beendet Corona-Lockdown in Auckland Anfang Dezember
Neuseeland beendet nach dreieinhalb Monaten den Corona-Lockdown in Auckland. Wie Premierministerin Jacinda Ardern am Montag ankündigte, werden die Einschränkungen in der größten Stadt Neuseelands am 2. Dezember aufgehoben. Gleichzeitig will die Regierung ihre neue Strategie im Kampf gegen das Coronavirus umsetzen: Das Ziel ist nun nicht mehr, das Virus vollständig auszurotten, sondern die hochansteckende Delta-Variante vor allem durch Impfungen einzudämmen.
Spahn weist Debatte um Biontech-Deckelung zurück
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Deckelung wöchentlicher Lieferungen des Biontech-Impfstoffs an deutsche Arztpraxen unter Verweis auf logistische Erfordernisse verteidigt. Es sei "eine Frage der verfügbaren Menge", sagte Spahn nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. "Wir halten da nichts zurück. Ich kann ja keinen Impfstoff ausliefern von Biontech, der nicht da ist." Nach Angaben des Gesundheitsministers laufen die Biontech-Lager wegen stark gestiegener Nachfrage gerade leer. Zugleich liege in den Lagern eine große Menge des Impfstoffs des Biontech-Konkurrenten Moderna bereit, betonte Spahn. Auch dieser ist ein mRNA-Impfstoff und wird weltweit eingesetzt. Es gebe mit Moderna "eine gute, genau so wirksame Alternative", von der für Arztpraxen und Impfzentren acht bis neun Millionen Dosen bereitstünden, sagte der geschäftsführende Gesundheitsminister. Von Biontech gebe es dagegen nur zwei bis drei Millionen Dosen. Spahn verwies zugleich auf weitere erwartete Biontech-Lieferungen in nächster Zeit. Wenn zunächst vorhandene Moderna-Impfbestände verbraucht würden, sei Deutschland aber "schon mal ein, zwei Wochen und neun Millionen geschützte Menschen weiter". Insgesamt stünden in Deutschland 50 Millionen Dosen mRNA-Impfstoff bis zum Jahresende bereits, sagte Spahn. Es sei genug Impfstoff da, um jeden zu immunisieren. Er werbe daher für den Moderna-Impfstoff. (H. Müller--BTZ)
Dutzende Festnahmen bei Corona-Protesten in Niederlanden
Bei den Protesten gegen die Corona-Auflagen in den Niederlanden hat die Polizei am Wochenende dutzende Randalierer festgenommen. Wie Polizei und örtliche Medien berichteten, kam es am Sonntagabend die dritte Nacht in Folge zu Ausschreitungen in zahlreichen Städten. Insgesamt nahm die Polizei seit Freitag 145 Demonstranten fest. Die Demonstranten warfen unter anderem Feuerwerkskörper auf die Polizei und legten Brände.
Streit um Briefwahl bei CDU-Mitgliederbefragung für Parteivorsitz
Die CDU-Vorsitzkandidaten Friedrich Merz und Helge Braun wollen einem Bericht zufolge das Vorgehen bei der Mitgliederbefragung vereinfachen, weil die Beantragung der Briefwahl-Unterlagen zu kompliziert sei. Wie die "Bild"-Zeitung am Montag berichtete, sollen alle, die sich nicht für die Online-Abstimmung registrieren, demnach automatisch Briefwahl-Unterlagen erhalten. Derzeit müssen die Briefwahl-Unterlagen durch Rücksendung des Wahlbriefes an die Parteizentrale ausdrücklich beantragt werden.
Konsumausgaben der privaten Haushalte 2020 ist gesunken
Im Corona-Jahr 2020 haben die Deutschen notgedrungen weniger fürs Ausgehen ausgegeben und dafür mehr fürs Wohnen und Selberkochen. Ihre Ausgaben für den Konsum sanken insgesamt nur um drei Prozent im Vorjahresvergleich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Summe lag im Schnitt bei 2507 Euro.
Claus Weselsky: Zugbegleitpersonal wird 3G nicht kontrollieren
Der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, hat die von Bundestag und Bundesrat beschlossene 3G-Regel in Bussen und Bahnen scharf kritisiert. "Kein Mensch beantwortet die Frage, wer das umsetzen beziehungsweise auch kontrollieren soll", sagte Weselsky am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Das Zugbegleitpersonal werde das nicht machen, stellte Weselsky klar. "Das gehört nicht zu ihren Aufgaben."
US-Beteiligungsfonds KKR will Telecom Italia für fast elf Milliarden Euro kaufen
Der US-Beteiligungsfonds KKR will die angeschlagene Telecom Italia (TIM) kaufen. KKR biete 10,8 Milliarden Euro, teilte TIM am Sonntagabend nach einer Sondersitzung des Verwaltungsrates mit. Der Aktienkurs von TIM an der Mailänder Börse sprang am Montag um mehr als 22 Prozent nach oben.
Tischtennis-WM: USA/China mit gemeinsamen Mixed-Teams
US-amerikanische und chinesische Tischtennisspieler werden bei den am Dienstag beginnenden Individual-Weltmeisterschaften in Houston gemeinsam antreten, um das 50. Jubiläum der "Ping-Pong-Diplomatie" zu feiern. Dies gab der Weltverband ITTF bekannt. Vor einer kniffligen Aufgabe gleich zum Auftakt steht indessen Rekordeuropameister Timo Boll.
Autofahrer rast in Weihnachtsumzug in den USA und tötet mindestens fünf Menschen
Ein Autofahrer ist im US-Bundesstaat Wisconsin in einen Weihnachtsumzug gerast und hat mit seinem SUV fünf Menschen getötet und dutzende verletzt. "Wir können bestätigen, dass fünf Menschen gestorben und 40 verletzt sind", teilte die Polizei von Waukesha, einem Vorort der Großstadt Milwaukee, nach dem Vorfall am Sonntag mit. Unter den Opfern sind viele Kinder. Die Polizei nahm eine "Person von Interesse" in Gewahrsam.
USA: Auto rast in Weihnachtsumzug - Fünf Tote und 40 Verletzte
In den USA ist ein Auto in eine Weihnachtsparade gerast und hat mindestens fünf Menschen getötet. 40 weitere Menschen wurden am Sonntag bei dem Vorfall in Waukesha, einem Vorort der Metropole Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin, verletzt, wie die Polizei mitteilte. Eine "Person von Interesse" wurde von den Behörden in Gewahrsam genommen.
NHL: Grubauer beendet Negativserie mit Seattle - Sturm verliert
Eishockey-Nationalspieler Philipp Grubauer hat mit Seattle Kraken in der nordamerikanischen Profiliga NHL seine Negativserie beendet. Nach zuletzt sechs Niederlagen in Folge gewann das Team gegen die Washington Capitals um Superstar Alexander Owetschkin mit 5:2.
Australien öffnet Grenzen wieder für ausländische Studierende
Nach 20-monatiger Grenzschließung aufgrund der Corona-Pandemie öffnet sich Australien ab dem 1. Dezember wieder für Studenten und Fachkräfte aus dem Ausland. "Australien öffnet sich wieder für die Welt", sagte Innenministerin Karen Andrews am Montag. Es handle sich um "einen weiteren Schritt vorwärts" für das Land.
Schumacher-Teamchef über WM-Chancen: "Mick hat Anlagen"
Mick Schumachers Teamchef Günther Steiner traut dem Deutschen in Zukunft den Kampf um den Titel in der Formel 1 zu. "Mick hat die Anlagen, auch wenn man jetzt noch nicht mit Sicherheit sagen kann, dass er Weltmeister wird", sagte der Südtiroler im Gespräch mit Sport1: "Ich glaube aber an ihn. Er hat auch den Trieb dazu, er will Weltmeister werden, und das ist auch wichtig."
Zverev nach Triumph von Turin: Erst Urlaub, dann hohe Ziele
Nach dem Highlight zum Saisonabschluss konnte Alexander Zverev seine wohlverdienten Ferien auf den Malediven kaum erwarten. Es sei "gar kein bisschen" schade, dass sein erfolgreiches Tennisjahr nun vorbei sei, sagte der Olympiasieger nach seinem zweiten Titel bei den ATP Finals: "Ich habe jetzt Urlaub und darauf freue ich mich." Doch bevor er am Montag in Mailand den Flieger Richtung Strand bestieg, fasste er die nächsten großen Ziele schon ins Auge.
Amtlich: Maduro-Partei siegt bei Regionalwahlen in Venezuela
Bei Regionalwahlen in Venezuela hat die Partei des linksgerichteten Staatschefs Nicolás Maduro laut amtlichen Angaben einen klaren Erfolg errungen. Die Verbündeten Maduros hätten bei den Gouverneurswahlen in 20 der 23 Bundesstaaten den Sieg davongetragen, teilte die Wahlkommission des südamerikanischen Landes am Sonntagabend (Ortszeit) mit. Auch die Bürgermeisterwahl in der Hauptstadt Caracas entschied das Maduro-Lager demnach für sich.
Australien, Großbritannien, USA: Kooperation bei Atom-U-Booten
Australien, die USA und Großbritannien haben ihre Kooperation bei atomar betriebenen U-Booten offiziell gestartet. Der australische Verteidigungsminister Peter Dutton unterzeichnete am Montag in Canberra mit hochrangigen Diplomaten aus den Vereinigten Staaten und Großbritannien eine Vereinbarung zum Austausch sensibler Daten über nukleare Antriebstechnik bei U-Booten. Es ist das erste öffentlich unterzeichnete Abkommen der drei Staaten zu dieser Technologie, seit sie im September ihr indopazifisches Bündnis namens Aukus angekündigt hatten.
Erneut Ausschreitungen bei Corona-Protesten in Niederlanden
In den Niederlanden sind in der dritten Nacht in Folge Proteste gegen die Corona-Auflagen in Gewalt umgeschlagen. In Groningen, Leeuwarden, Enschede und Tilburg entzündeten laut Polizeiangaben und Medienberichten Randalierer am Sonntagabend Feuerwerkskörper und richteten Sachschäden an. In Enschede nahe der deutschen Grenze riefen die Behörden den Ausnahmezustand aus. Auch in der belgischen Hauptstadt Brüssel kam es am Rande einer Demonstration gegen die Corona-Restriktionen zu Krawallen.
Chile: Ultrakonservativer Kandidat Kast bei Präsidentenwahl vorn
Bei der Präsidentschaftswahl in Chile liegt der ultrakonservative Kandidat José Antonio Kast nach Auszählung von knapp der Hälfte der Stimmen vorn. Laut den am Sonntagabend von der Wahlbehörde veröffentlichten Teilergebnissen kam der deutschstämmige Anwalt auf 28,6 Prozent. An zweiter Stelle folgte mit 24,4 Prozent der linksgerichtete Ex-Studentenführer Gabriel Boric. Ausgezählt waren zu diesem Zeitpunkt 49,6 Prozent der Stimmen.
Pflegerat für Kündigung von ungeimpften Mitarbeitern in Heimen
Der Deutsche Pflegerat hat sich dafür ausgesprochen, dass ungeimpfte Mitarbeiter im Falle der Einführung einer Corona-Impfpflicht in Pflegeheimen gekündigt werden. Sollte der Gesetzgeber vorgeben, dass nur Geimpfte und Genesene in Pflegeheimen arbeiten dürfen, "haben die Einrichtungen gar keine andere Wahl, als sich von diesen Mitarbeitenden zu trennen", sagte Pflegeratspräsidentin Christine Vogler dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montagsausgaben).
Lauterbach hält Maskenpflicht an Schulen im Winter für nötig
Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hält eine Maskenpflicht in den Schulen voraussichtlich über den gesamten Winter hinweg für notwendig. Seiner Einschätzung nach sei die Wahrscheinlichkeit "sehr gering", dass durch den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie die Maskenpflicht an den Schulen in den Wintermonaten nicht mehr gebraucht werde, sagte Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland in einem am Montag veröffentlichten Podcast-Interview.
Zwei der 17 entführten Nordamerikaner in Haiti freigelassen
Zwei der 17 im Oktober in Haiti entführten Nordamerikaner sind von den Geiselnehmern auf freien Fuß gesetzt worden. Die Freigelassenen seien "sicher" und "frohgemut" und würden versorgt, erklärte am Sonntag die christliche Organisation Christian Aid Ministries, der die Entführten angehören. Zu Identität und Alter der Freigelassenen sowie zum Grund der Freilassung machte die Organisation keine Angaben. Es könnten nur "eingeschränkte Informationen" herausgegeben werden, teilte sie mit.
Fußball: Lyon gegen Marseille nach Flaschenwurf abgebrochen
Das französische Erstligaspiel zwischen Olympique Lyon und Olympique Marseille ist nach einem Flaschenwurf auf Gästespieler Dimitri Payet nach nur wenigen Minuten abgebrochen worden. Der Vize-Europameister von 2016 wollte einen Eckball ausführen, als ihn eine aus dem Publikum geworfene Wasserflasche am Kopf traf.
Russlands Präsident Putin erhält Corona-Auffrischungsimpfung
Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach eigenen Worten seine Corona-Auffrischungsimpfung erhalten. "Ich habe sie vor zwei Stunden bekommen", sagte Putin am Sonntagnachmittag im Fernsehsender Rossija 24 und versicherte, die Spritze sei völlig "schmerzlos" gewesen.
Königin Elizabeth II. nimmt an Doppel-Taufe von Urenkeln teil
Die britische Königin Elizabeth II. hat am Sonntag an der Taufe ihrer beiden jüngsten Urenkel teilgenommen. Eine Woche, nachdem die Queen wegen Rückenproblemen ihre Teilnahme am Gedenken für die Gefallenen der Weltkriege absagen musste, besuchte sie die Tauffeier in der All Saints Chapel auf Schloss Windsor, wie der Buckingham-Palast bestätigte.
Europa: Proteste gegen verschärfte Corona-Schutzmaßnahmen
Zehntausende Menschen haben am Wochenende in mehreren europäischen Ländern teilweise gewaltsam gegen neue Corona-Beschränkungen protestiert. Bei Massenprotesten in Wien kam es am Samstag immer wieder zu Störaktionen, in Rotterdam und Den Haag gab es an zwei Nächten hintereinander massive Ausschreitungen. Auch in Brüssel endete eine Massenkundgebung am Sonntag in Krawallen.
1:1 in Mainz und Modeste verloren: Nächster Dämpfer für Köln
Einen Punkt gerettet, aber die Lebensversicherung verloren: Beim 1. FC Köln ist die Anfangseuphorie in der Fußball-Bundesliga allmählich verflogen. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart kam beim FSV Mainz 05 nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus, wartet seit fünf Ligaspielen auf einen Sieg - und muss zudem den Ausfall von Torjäger Anthony Modeste verdauen.
Sofia: Bulgarischer Präsident Rumen Radew wiedergewählt
Der reformorientierte Amtsinhaber Rumen Radew halt laut Prognosen die Präsidentschaftswahl in Bulgarien gewonnen und kann seine Anti-Korruptionspolitik fortsetzen. Den Prognosen dreier Umfrageinstitute zufolge erhielt Radew in der Stichwahl am Sonntag zwischen 63 und 65 Prozent der Stimmen. Der 58-Jährige hatte den Kampf gegen die Korruption zum Mittelpunkt seiner ersten Amtszeit gemacht und damit das weitgehend repräsentative Präsidentenamt in Bulgarien in besonderer Weise geprägt.
Iran: Gerichtsprozess nach Abschuss von ukrainischem Flugzeug
Fast zwei Jahre nach dem versehentlichen Abschuss einer ukrainischen Passagiermaschine im Iran hat am Sonntag der Prozess gegen zehn iranische Militärangehörige begonnen. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Misan-Online soll das Verfahren vor einem Militärtribunal in Teheran im Auftrag von über hundert Klägern klären, wer für den Abschuss verantwortlich war und warum die Aufklärung der Hintergründe behindert wurde.
Von wegen Angstgegner: Zverev krönt sich gegen Medwedew zum Besten der Besten
Mit der süßen Revanche an seinem vermeintlichen Angstgegner hat Olympiasieger Alexander Zverev die beste Saison seiner Karriere gekrönt. In einem herausragenden Endspiel bei den ATP Finals in Turin brach der gebürtige Hamburger seinen Fluch gegen den favorisierten Vorjahressieger Daniil Medwedew, mit einem verdienten 6:4, 6:4 stürmte er zum zweiten Titel beim Saisonfinale der besten Tennisprofis nach 2018.
Skandal um Videotelefonat des IOC-Präsidenten mit Peng Shuai
Wochen nach dem Verschwinden des chinesischen Tennisstars Peng Shuai hat IOC-Präsident Thomas Bach ein Videotelefonat mit der Spielerin geführt. Bach habe am Sonntag rund eine halbe Stunde mit der dreifachen Olympia-Teilnehmerin gesprochen, erklärte das Internationale Olympische Komitee. Sie sei "erleichtert zu sehen, dass es Peng Shuai gut ging, was unsere Hauptsorge war", erklärte IOC-Vertreterin Emma Terho, die ebenfalls an dem Telefonat teilnahm. An dem Videotelefonat selbst gab es von vielen Organisationen massive Kritik, wobei Bach vorgeworfen wurde sich von der Diktatur in China einspannen zu lassen! In den vergangenen Tagen hatte es international Besorgnis um Peng gegeben. Sie war nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden, nachdem sie am 2. November im Onlinedienst Weibo Vorwürfe gegen den ranghohen kommunistischen Parteifunktionär Zhang Gaoli erhoben hatte. Die 35-Jährige warf dem heute über 70-jährigen Ex-Vize-Ministerpräsidenten vor, sie in der Vergangenheit zum Sex gezwungen zu haben. Peng und Zhang hatten über Jahre eine Beziehung mit Unterbrechungen geführt. Pengs Vorwürfe gegen Zhang markierten eine Wende im öffentlichen Umgang mit sexuellem Missbrauch durch mächtige Männer in China. Die Me-Too-Bewegung hatte bis dahin die oberste politische Ebene der Volksrepublik nicht erreicht. Die meisten Chinesen dürften von Pengs Vorwürfen allerdings nichts erfahren haben. Zwar hatten Internetnutzer Screenshots von Pengs entsprechendem Weibo-Beitrag gemacht. Auch diese wurden aber von den Zensurbehörden gelöscht. (L. Solowjow--BTZ)
IOC-Präsident Bach telefonierte mit Peng Shuai
Gut zweieinhalb Monate vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar 2022) hat sich das Internationale Olympische Komitee offenbar mit Erfolg in den "Fall Peng Shuai" eingeschaltet. Wie das IOC mitteilte, führte Präsident Thomas Bach am Sonntag ein 30-minütiges Videotelefonat mit der als verschwunden geltenden Tennisspielerin. Die Ringe-Organisation verbreitete auch ein entsprechendes Foto.
Clapton-Gitarre für 625.000 Dollar versteigert
Eine Gitarre aus der Sammlung von Eric Clapton ist in New York für 625.000 Dollar (221.600 Euro) versteigert worden. Die Martin D-45, die Clapton 1970 bei einem der ersten Konzerte seiner damaligen Band Derek and The Dominos gespielt hatte, war das Prunkstück der Auktion "Icons&Idols: Rock n Roll" beim Auktionshaus Juliens Auctions in New York.