Letzte Nachrichten
Pele aus dem Krankenhaus entlassen
Die brasilianische Fußball-Ikone Pele hat nach zweiwöchigem Aufenthalt die Klinik in Sao Paulo verlassen. Dies teilte das Albert Einstein Hospital am Donnerstag mit, der 81 Jahre alte Pele sei in einem "stabilen Zustand", sein Dickdarmtumor werde weiter behandelt.
Italien verhängt wieder Maskenpflicht im Freien
Angesichts zunehmender Corona-Neuinfektionen wird in Italien das Tragen von Masken im Freien wieder Pflicht. Dies kündigte am Donnerstagabend Gesundheitsminister Roberto Speranza an, einen konkreten Zeitpunkt für den Beginn der neuen Maßnahme nannte er aber nicht. Zugleich beschloss die Regierung weitere Corona-Beschränkungen.
Weihnachtsmann darf nach Vorlage von Impfnachweis und Negativ-Test nach Kanada
Ho ho ho, die Kinder in Kanada können aufatmen: Sie müssen in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht auf den Weihnachtsmann verzichten. Santa Claus habe die Freigabe für den kanadischen Luftraum erhalten, nachdem er einen Impfnachweis und einen negativen Corona-Test vorweisen konnte, verkündete der kanadische Verkehrsminister Omar Alghabra am Donnerstag.
Darts-WM: Auch Clemens in Runde drei - Cross schlägt "Barney"
Gabriel Clemens ist in seinem Auftaktmatch bei der Darts-WM im Londoner Alexandra Palace seiner Favoritenrolle gerecht geworden und steht als zweiter deutscher Spieler in der dritten Runde. Durch seinen souveränen 3:0-Erfolg gegen Außenseiter Lewy Williams folgte der Saarwellinger dem Kölner Florian Hempel, der am Dienstag sensationell den Weltranglistenfünften Dimitri van den Bergh geschlagen hatte.
Clemens folgt Hempel in die dritte Runde der Darts-WM
Gabriel Clemens ist in seinem Auftaktmatch bei der Darts-WM im Londoner Alexandra Palace seiner Favoritenrolle gerecht geworden und steht als zweiter deutscher Spieler in der dritten Runde. Durch seinen souveränen 3:0-Erfolg gegen Außenseiter Lewy Williams folgte der Saarwellinger dem Kölner Florian Hempel, der am Dienstag sensationell den Weltranglistenfünften Dimitri van den Bergh geschlagen hatte.
Ex-Polizistin nach tödlichem Schuss auf Schwarzen in den USA schuldig gesprochen
Acht Monate nach dem tödlichen Schuss auf einen jungen Afroamerikaner hat ein Gericht in der US-Stadt Minneapolis die Ex-Polizistin Kim Potter schuldig gesprochen. Die 49-Jährige wurde von der Richterin am Donnerstag des Totschlags für schuldig befunden. Potter hatte den 20-jährigen Daunte Wright im April offenbar versehentlich erschossen, weil sie statt nach ihrer Elektroschockpistole nach der Dienstwaffe griff.
Assange zieht in Streit um Auslieferung an die USA vor britisches Oberstes Gericht
Der in Großbritannien inhaftierte Wikileaks-Gründer Julian Assange zieht im Streit um seine Auslieferung vor das Oberste Gericht des Vereinigten Königreiches. Die Anwälte des Australiers hätten Berufung gegen die Entscheidung eines britischen Berufungsgerichtes zur möglichen Auslieferung eingelegt, teilte seine Verlobte Stella Moris am Donnerstag auf Twitter mit. Sie äußerte die Einschätzung, dass eine Entscheidung frühestens in der dritten Januarwoche fallen könnte.
Frankreich verzeichnet höchste Zahl an Neuinfektionen seit Beginn von Pandemie
In Frankreich sind innerhalb eines Tages mehr als 90.000 Corona-Neuinfektionen registriert worden und damit so viele wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Es seien 91.608 Ansteckungen gemeldet worden, teilte am Donnerstagabend die Gesundheitsbehörde des Landes mit. Das sei der höchste Wert seit dem ersten Auftreten des Virus in Frankreich im März 2020. Der bisherige Höchstwert von 86.852 Fällen datierte von Anfang November 2020, dem Höhepunkt der zweiten Corona-Welle.
Westliche Regierungen verurteilen Einsatz von Söldnern der Wagner-Truppe in Mali
Mehr als zwölf westliche Regierungen haben den Einsatz von russischen Söldnern der Wagner-Truppe im westafrikanischen Mali verurteilt. In einer Erklärung vom Donnerstag warfen sie Russland vor, die Truppe materiell zu unterstützen. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
Trump zieht im Streit um Unterlagen über Kapitol-Erstürmung vor Oberstes Gericht
Im Streit um die Herausgabe von Dokumenten an den Untersuchungsausschuss zur Erstürmung des Kapitols im Januar hat der ehemalige US-Präsident Donald Trump den Obersten Gerichtshof angerufen. Er bat den Supreme Court am Donnerstag, die Freigabe der Unterlagen zu blockieren und damit ein Urteil eines Bundesberufungsgerichts aufzuheben, wie aus dem Schriftsatz von Trumps Anwälten hervorgeht. Trump wird vorgeworfen, den Angriff auf den Kongress angezettelt zu haben.
"Störender Einfluss": Marokko ohne Chelsea-Star Ziyech zum Afrika-Cup
Rechtsaußen Hakim Ziyech vom FC Chelsea steht nicht im vorläufigen 25-Mann-Kader von Marokko für den Afrika-Cup in Kamerun. Aufgrund des "störenden Einflusses" des 28-Jährigen entschied sich Fußball-Nationaltrainer Vahid Halilhodzic gegen die Nominierung eines seiner Top-Stars.
Großbritannien registriert neuen Höchstwert von fast 120.000 Corona-Fällen
Großbritannien hat einen neuen Höchstwert von fast 120.000 Corona-Ansteckungen binnen 24 Stunden registriert. Nachdem am Mittwoch zum ersten Mal seit Pandemiebeginn die Schwelle von 100.000 Fällen überschritten worden war, meldeten die britischen Gesundheitsbehörden am Donnerstag 119.789 Neuinfektionen. Binnen einer Woche stieg die Zahl der Fälle um mehr als 50 Prozent. Insbesondere in der Hauptstadt London zeichnete sich ein starker Anstieg der Krankenhauseinweisungen ab.
"Ocean Viking" wartet mit mehr als hundert Migranten auf sicheren Hafen
Auch eine Woche nach der Rettung von 114 Menschen im Mittelmeer wartet die "Ocean Viking" weiter auf einen sicheren Hafen. Die Geretteten an Bord des Schiffes befänden sich weiter auf hoher See und hätten keine Gewissheit, wo sie aussteigen könnten, erklärte die Organisation SOS Méditerranée in Marseille. Bei den Flüchtlingen machten sich demnach Ermüdung, Erschöpfung und Angst breit.
Frankreichs Ex-Premier Fillon im Aufsichtsrat von russischem Ölkonzern Sibur
Der frühere französische Premierminister François Fillon ist in den Aufsichtsrat des russischen Ölkonzerns Sibur berufen worden. Das Unternehmen veröffentlichte am Donnerstag eine aktualisierte Liste der Aufsichtsratsmitglieder, auf der Fillon als unabhängiger Direktor bezeichnet wird. Das Unternehmen wird von Leonid Michelson, einem der reichsten russischen Männer, und Gennady Timschenko, einem Vertrauten von Präsident Wladimir Putin, geleitet.
Trauerfeier für Prinz Philip im Frühjahr geplant
Rund ein Jahr nach dem Tod von Prinz Philip soll dem Ehemann von Königin Elizabeth II. im Frühjahr mit einer offiziellen Trauerfeier gedacht werden. Die Zeremonie werde auf Wunsch der Monarchin in der Westminister Abbey in London stattfinden, teilte der Buckingham-Palast am Donnerstag mit. Ein konkretes Datum wurde nicht genannt. Philip war am 9. April mit 99 Jahren gestorben, wegen strenger Corona-Auflagen wurde er nur im engsten Familienkreis beigesetzt.
Zweijähriges Kind erfriert in Österreich offenbar bei der Suche nach den Eltern
Offenbar auf der Suche nach seinen Eltern ist ein Kleinkind in Österreich in der Nacht allein auf die Straße gelaufen und erfroren. Das zweijährige Kind sei am Abend allein zu Hause gewesen, berichtete am Donnerstag die Nachrichtenagentur APA. Die Eltern sollen bei Nachbarn gewesen sein. Sie hatten ein Babyfon im Einsatz, dieses habe aber offenbar nicht Alarm geschlagen.
Spanische Regierung verkündet Einigung über Arbeitsmarktreform
Die spanische Regierung hat sich mit Gewerkschaften und Arbeitgebern auf eine Reform des Arbeitsmarktes geeinigt. Es handele sich um ein "historisches Abkommen, das die Angleichung des spanischen Arbeitsmarktes an den europäischen Markt ermöglicht", erklärte das Arbeitsministerium am Donnerstag. Brüssel hatte Madrid eine Frist bis Jahresende gesetzt. Ohne die Reform würde Spanien nicht die vollen dem Land zustehenden 140 Milliarden Euro aus dem Corona-Wiederaufbaufonds ausgezahlt bekommen.
Kroatien will Auswanderer mit Prämienzahlungen zurücklocken
Kroatien will Auswanderer mit Prämienzahlungen zurück in ihre Heimat locken. Das am Donnerstag vorgestellte Programm richtet sich an Kroaten, die in andere EU-Staaten ausgewandert sind. Unter dem Motto " Ich wähle Kroatien" sollen die Teilnehmer bis zu 26.000 Euro erhalten, wenn sie vom EU-Ausland nach Kroatien zurückkommen und ein Unternehmen gründen.
Polnische Regierung ruft im Streit mit EU Verfassungsgericht in Warschau an
Im Streit um Rechtsstaatlichkeit und EU-Gelder hat die polnische Regierung nun das Verfassungsgericht in Warschau angerufen. Dass die Auszahlung von EU-Geldern an Warschau von der Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit abhängig sein solle, sei "von Natur aus sehr gefährlich", erklärte am Donnerstag Justizminister Zbigniew Ziobro. Dadurch werde der EU-Kommission "Erpressung und selbst extreme wirtschaftliche Gewalt" erlaubt. "Deshalb habe ich entschieden, das polnische Verfassungsgericht anzurufen."
Guardiola bestätigt: Torres vor Wechsel zu Barca
Der spanische Fußball-Nationalspieler Ferran Torres steht unmittelbar vor einem Wechsel vom englischen Meister Manchester City zum FC Barcelona. Wie City-Teammanager Pep Guardiola am Donnerstag bestätigte, bat der 21 Jahre alte Stürmer den Verein um die Freigabe.
RKI stuft beliebte Reiseländer wie Spanien und USA als Hochrisikogebiete ein
Kurz vor Weihnachten hat das Robert-Koch-Institut (RKI) mehrere Länder neu als Corona-Hochrisikogebiete eingestuft - darunter auch beliebte Ferienziele. Auf der am Donnerstag veröffentlichten Liste stehen nun auch Spanien inklusive der Balearen und der Kanarischen Inseln sowie Portugal einschließlich Madeiras und der Azoren. Ebenfalls als Hochrisikogebiet eingestuft sind nun die USA, Zypern, Finnland und Monaco.
Zweites Corona-Medikament in Pillenform erhält Notfallzulassung in den USA
In den USA ist nach dem Corona-Medikament Paxlovid des US-Pharmariesen Pfizer auch der Wirkstoff Molnupiravir des Konkurrenten MSD zugelassen worden. Die US-Arzneimittelbehörde FDA erteilte am Donnerstag eine Notfallzulassung für das antivirale Medikament in Pillenform für Risikopatienten ab 18 Jahren. Das in Europa unter dem Namen Lagevrio bekannte Medikament ist zur Behandlung von Covid-19-Erkrankungen mit leichten bis mittelschweren Symptomen gedacht und soll einen schweren Krankheitsverlauf verhindern.
Nach Böller-Verbot gibt es erneut Finanzhilfen für pyrotechnische Industrie
Nach dem erneuten Böller-Verbot zu Silvester bekommt die pyrotechnische Industrie ähnliche Hilfen wie im Vorjahr. Es werde eine Sonderregelung für Unternehmen geschaffen, die vom Verkaufsverbot betroffen sind, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag mit. Dies sei bei den Beratungen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidenten am vergangenen Dienstag so beschlossen worden.
OLG München rechnet mit Anklage gegen früheren Wirecard-Chef Braun bis in drei Monaten
Das Oberlandesgericht München rechnet im Prozess gegen den früheren Chef von Wirecard, Markus Braun, mit einer Anklage bis zum nächsten Haftprüfungstermin in drei Monaten. "Es sieht so aus, als ob das bis zum nächsten Haftprüfungstermin anklagefertig ist", sagte ein Sprecher des Oberlandesgerichts München am Donnerstag auf Anfrage. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt Braun, einer der Hauptverantwortlichen für "gewerbsmäßigen Bandenbetrug" bei dem ehemaligen Dax-Konzern zu sein.
Supreme Court prüft Anfang Januar Impfvorgaben für US-Angestellte
Der Oberste Gerichtshof der USA wird sich Anfang des kommenden Jahres mit den Corona-Impfvorgaben der Regierung von Präsident Joe Biden für Millionen Beschäftigte befassen. Der Supreme Court in Washington setzte am Mittwochabend (Ortszeit) für den 7. Januar eine Sonderanhörung an.
Traditioneller König Dadah Sagbadjou Glèlè von Abomey gestorben
Der traditionelle König von Abomey im westafrikanischen Benin, Dadah Kêfa Sagbadjou Glèlè, ist gestorben. Das Königreich befinde sich in Trauer, der Monarch sei zu seinen Vorfahren "heimgekehrt", sagte am Donnerstag ein hochrangiger Vertreter Abomeys der Nachrichtenagentur AFP. Demnach starb der Monarch bereits am 17. Dezember. Nach den Gepflogenheiten in Abomey ist es nicht gestattet, über den König zu sagen, dass er "tot" ist.
Mutmaßlich erster Todesfall im Zusammenhang mit Omikron-Infektion in Deutschland
In Deutschland ist erstmal ein Todesfall nach einer mutmaßlichen Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus gemeldet worden. Das geht aus dem am Donnerstag vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Tagesbericht zur Zahl der Omikron-Fälle hervor. Demnach starb ein Patient oder eine Patientin im Alter zwischen 60 und 79 Jahren, bei dem oder der eine Ansteckung mit Omikron nachgewiesen oder aufgrund eines variantenspezifischen PCR-Tests vermutet wurde.
Nach Abbruch wegen Rassismus: Duisburg-Osnabrück wird wiederholt
Das wegen einer rassistischen Beleidigung abgebrochene Drittligaspiel zwischen dem MSV Duisburg und dem VfL Osnabrück wird wiederholt, soll aber nicht zum Präzedenzfall werden. Auf die Neuansetzung entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstag nach einem entsprechenden Antrag beider Vereine.
Putin dankt russischem Weihnachtsmann für seinen Job als Präsident
Kremlchef Wladimir Putin hat nach eigener Aussage seinen Job dem russischen Weihnachtsmann zu verdanken. Auf die Frage, wie er zu "Ded Moros" alias "Väterchen Frost" stehe, sagte der russische Präsident am Donnerstag auf seiner Jahres-Pressekonferenz, er habe schon immer gute Beziehungen zu ihm gehabt: "Ich bin ihm dankbar, dass ich in meiner Eigenschaft als Präsident mit Ihnen sprechen kann".
Lufthansa will nach Weihnachten wegen Omikron 33.000 Flüge streichen
Die Lufthansa will wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus nach Weihnachten 33.000 Flüge streichen. Das sagte Konzernchef Carsten Spohr der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" ("FAS"). Er verwies auf die neuen Reisebeschränkungen und die Unsicherheit der Passagiere: "Ab Mitte Januar bis Februar sehen wir einen scharfen Abriss in den Buchungen." Daher müsse die Lufthansa im Winterflugplan 33.000 Flüge oder rund zehn Prozent streichen.
Baerbock will mehr Ausreisemöglichkeiten für schutzbedürftige Afghanen schaffen
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) will die Ausreisemöglichkeiten für besonders schutzbedürftige Afghanen und Afghaninnen erweitern. Etwa 15.000 Menschen, die eine Aufnahmezusage von Deutschland hätten, befänden sich noch in dem Land, sagte Baerbock am Donnerstag bei der Vorstellung eines Aktionsplans für Afghanistan in Berlin. Diese Menschen in Sicherheit zu bringen, habe für die Bundesregierung höchste Priorität.
Baerbock will Bemühungen um Ausreise schutzbedürftiger Afghanen verstärken
Angesichts von Berichten über schwere Menschenrechtsverletzungen durch die Taliban hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) angekündigt, die Bemühungen um die Ausreise besonders schutzbedürftiger Menschen aus Afghanistan zu verstärken. Etwa 15.000 Menschen, die eine Aufnahmezusage von Deutschland hätten, befänden sich nach wie vor in Afghanistan, sagte Baerbock am Donnerstag in Berlin. Die gezielte Ausreise dieser Menschen zu ermöglichen, habe für die Bundesregierung höchste Priorität.