Letzte Nachrichten
Omikron: Intensivmediziner fordern einheitliches Warnsystem
Angesichts der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus haben Intensivmediziner ein bundesweit einheitliches Warnsystem gefordert, um schneller reagieren zu können. "Wir brauchen jetzt schnell ein bundesweit einheitliches Ampelsystem für mögliche Corona-Verschärfungen", sagte der Leiter des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Christian Karagiannidis, der "Rheinischen Post" vom Freitag.
Weber: EU muss bein Gesprächen über Ukraine-Krise dabei sein
Nach dem Gespräch zwischen US-Präsident Joe Biden und dem russischen Staatschef Wladimir Putin hat der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber (CSU), eine stärkere Beteiligung der Europäischen Union an der Entschärfung der Ukraine-Krise gefordert. "Die EU muss bei Gesprächen zur künftigen Sicherheitsarchitektur Europas als Mit-Hauptbetroffene am Tisch sitzen", sagte Weber den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben).
Arsenal: Wright - Reportagen zu Afrika-Cup "Rassismus gefärbt"
FC-Arsenal-Legende Ian Wright hat die Berichterstattung über den anstehenden Afrika-Cup als "mit Rassismus gefärbt" bezeichnet. Der 58-Jährige kritisierte angesichts der Diskussion um die Freigabe der Spieler europäischer Topklubs, dass das Turnier anders behandelt werde als die Fußball-Europameisterschaft im vergangenen Sommer.
Ezzalzouli entscheidet sich kurz vor Afrika-Cup für Spanien
Jungstar Abdessamad Ezzalzouli vom FC Barcelona hat sich kurz vor dem Afrika-Cup gegen eine Karriere in der Fußball-Nationalmannschaft Marokkos entschieden. Laut marokkanischen Medien schrieb der 20-Jährige in einem Brief an den Verband des nordafrikanischen Landes, dass er künftig für Spanien spielen wolle.
Sport-Kalenderblatt des 31. Dezember 1999 - Was war einmal?
Häufig genug sind die deutschen Eishockey-Teams beim traditionsreichen Spengler-Cup in Davos nur schmückendes Beiwerk. Kaum einmal konnten Mannschaften aus der Bundesliga oder später der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in die Entscheidung eingreifen.
Siemens: Umverteilung der Kosten des technischen Wandels?
Siemens-Chef Roland Busch hat angesichts des technologischen Wandels eine "massive" Umverteilung der Kosten gefordert. "Es kann nicht sein, dass die Energiewende vor allem die Leute mit niedrigem Einkommen belastet", sagte er nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. "Da muss die Politik reagieren." Busch sagte für dieses Jahrzehnt große technologische Fortschritte voraus. Diese würden aber "sehr, sehr viel Geld kosten".
Drei Blauhelmsoldaten durch Mine in Zentralafrika verletzt
In der Zentralafrikanischen Republik sind nach UN-Angaben mehrere Blauhelmsoldaten verletzt worden. Wie die UN-Mission Minusca am Donnerstag mitteilte, wurden drei Soldaten aus Tansania verletzt, als ihr Fahrzeug auf einen Sprengsatz fuhr. Einer der Soldaten wurde dabei schwer verletzt und musste zur Behandlung in die 500 Kilometer entfernte Hauptstadt Bangui gebracht werden. Der Konvoi der UN-Friedenstruppen war demnach auf dem Weg zu einem militärischen Außenposten nahe der Stadt Berberati im Westen des Landes.
Eon-Chef erwartet Aus für dutzende Gas-Anbieter in Deutschland
Angesichts der gestiegenen Gaspreise erwartet Eon-Chef Leonhard Birnbaum das Aus für zahlreiche Gas-Lieferanten: "In Großbritannien sind bereits 60 Firmen, die reine Vertriebsgesellschaften waren, in die Knie gegangen. In Deutschland dürften auf Dauer dutzende Gas-Firmen verschwinden", sagte Birnbaum der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Birnbaum begrüßte dies als Marktbereinigung: "Um die unsoliden Spekulanten, die die Kunden im Regen stehen lassen und das Weite suchen, ist es nicht schade".
Deutsche Unterstützung für Frankreichs EU-Ratspräsidentschaft
Kurz vor Beginn der französischen EU-Ratspräsidentschaft hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) der Regierung in Paris die volle Unterstützung Deutschlands zugesichert. "Unsere französischen Freunde können sich vom ersten bis zum letzten Tag auf unsere Unterstützung verlassen, um in der EU die richtigen Weichen zu stellen", sagte Baerbock der Nachrichtenagentur AFP. Sie nannte explizit den gemeinsamen Einsatz "für eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung, im Kampf gegen die Klimakrise, bei der Digitalisierung und für ein souveräneres Europa in der Welt".
Impfpflicht: Bärbel Bas (SPD) warnt vor schneller Einführung
Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hat vor der schnellen Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht gewarnt: "Wir sollten uns für eine Impfpflicht wirklich Zeit nehmen und nichts übers Knie brechen", sagte sie nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview). Einen Bundestagsbeschluss schon im Januar halte sie für "verfrüht". Das Parlament müsse sich gründlich mit dem komplexen und kontroversen Thema befassen.
Afghanistans Ex-Präsident Ghani verteidigt Flucht vor Taliban
Afghanistans Ex-Präsident Aschraf Ghani hat in seinem ersten TV-Interview seit seiner Flucht vor den radikalislamischen Taliban seine Entscheidung zur Ausreise verteidigt. Am Morgen des 15. August, als die Taliban die Kontrolle über die Hauptstadt übernahmen und seine Regierung zusammenbrach, habe er "keine Ahnung" gehabt, dass dies sein letzter Tag in Afghanistan sein würde, sagte Ghani der BBC in dem am Donnerstag ausgestrahlten Interview.
Özdemir: Lebensmittel-Spenden für Firmen werdern attraktiver
Bundesernährungsminister Cem Özdemir (Grüne) hat angekündigt, rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen für Lebensmittel-Spenden zu lockern. "Gerade im Handel geht es um die Erleichterung von Spenden, damit nicht mehr so viel weggeworfen wird", sagte Özdemir nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. "Dafür sind haftungs- und steuerrechtliche Fragen zu klären: Die Angst vor zivilrechtlichen Klagen ist für viele Unternehmen ein Hemmschuh."
Biden warnt Putin in Telefonat vor Einmarsch in die Ukraine
US-Präsident Joe Biden hat den russischen Staatschef Wladimir Putin in einem Telefonat vor einem russischen Einmarsch in die Ukraine gewarnt. Die USA und ihre Verbündeten würden ansonsten "entschlossen antworten", sagte Biden am Donnerstag nach Angaben des Weißen Hauses zu Putin. Russland müsse die Spannungen mit der Ukraine "deeskalieren".
UNO: Zivilisten durch äthiopische Luftangriffe in Tigray getötet
In der nordäthiopischen Region Tigray sind bei Luftangriffen der Regierungstruppen nach UN-Angaben vergangene Woche dutzende Zivilisten getötet worden. Luftangriffe zwischen dem 19. und dem 24. Dezember "führten Berichten zufolge zu massiven Opfern unter der Zivilbevölkerung", erklärte das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) am Donnerstag. OCHA machte zunächst keine Angaben dazu, welche Berichte den Informationen zugrunde lagen.
Darts-WM: Wright, Wade und Anderson im Viertelfinale
Der zweimalige Weltmeister Gary Anderson steht bei der Darts-WM im Londoner Alexandra Palace im Viertelfinale. Im Duell zweier früherer Champions setzte sich der schottische Vorjahresfinalist gegen 2018er-Sieger Rob Cross aus England 4:3 durch. Auch James Wade und Peter Wright kamen eine Runde weiter.
DEL: Verfolger Mannheim patzt in Bietigheim - Wolfsburg vorbei
Die Adler Mannheim verlieren in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den Anschluss an Spitzenreiter Eisbären Berlin. Der Verfolger verlor am 37. Spieltag bei Aufsteiger Bietigheim Steelers nach einem Einbruch im letzten Viertel überraschend 4:5 (1:1, 3:0, 0:4). Damit liegen die Adler sieben Punkte hinter dem Meister. Die Grizzlys Wolfsburg gewannen beim Tabellennachbarn ERC Ingolstadt 5:3 (1:1, 2:1, 2:1) und sind neuer Zweiter.
Biden und Putin telefonieren zu Ukraine-Konflikt
Vor dem Hintergrund der Spannungen um die Ukraine haben US-Präsident Joe Biden und der russische Staatschef Wladimir Putin ein erneutes Telefonat geführt. Das Gespräch der beiden Präsidenten am Donnerstag dauerte 50 Minuten, wie ein Vertreter des Weißen Hauses sagte. Angaben zum Verlauf der Unterredung wurden in Kürze erwartet.
Biden und Putin beginnen Telefonat zu Ukraine-Konflikt
Vor dem Hintergrund der Spannungen um die Ukraine haben US-Präsident Joe Biden und der russische Staatschef Wladimir Putin ein erneutes Telefonat geführt. Das Gespräch der beiden Präsidenten am Donnerstag begann nach Angaben des Weißen Hauses um 15.35 US-Ostküstenzeit (21.35 Uhr MEZ). Angaben zum Verlauf des Gespräches sollten zu einem späteren Zeitpunkt gemacht werden. Biden befindet sich derzeit in seinem Haus in Wilmington im Bundesstaat Delaware.
Laschet lachte in Flutgebieten über sich und Steinmeier
Der damalige CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat bei seinem Besuch zusammen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Juli in den Flutgebieten in Nordrhein-Westfalen offenbar über Scherze mit einem Parteikollegen gelacht. Das berichteten der "Kölner Stadtanzeiger" und das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Donnerstag unter Verweis auf Angaben von Umstehenden. Die Veröffentlichung der Aufnahmen des herzhaft lachenden Kanzlerkandidaten im Krisengebiet gilt als Wendepunkt im Bundestagswahlkampf.
Bolsonaro: Hilfen für Opfer von Überschwemmung "nicht nötig"
Trotz der verheerenden Überschwemmungen in Brasilien hat der rechtsradikale Staatschef Jair Bolsonaro erklärt, die angebotene Hilfe aus Argentinien sei derzeit "nicht nötig". Die Hilfe könnte angenommen werden, wenn sich die Bedingungen verschlechterten, erklärte Bolsonaro am Donnerstag im Online-Dienst Twitter. Bolsonaro, der wegen seines Umgangs mit der Katastrophe bereits schwer unter Beschuss steht, hat ein gespanntes Verhältnis zu dem linksgerichteten argentinischen Staatschef Alberto Fernández.
Ex-Bayern-Trainer Kovac in Monaco entlassen
Niko Kovac ist nach nur eineinhalb Jahren als Trainer des französischen Fußball-Erstligisten AS Monaco entlassen worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP mit Verweis auf Quellen innerhalb des Vereins. Der ehemalige Bayern-Coach hatte den Job am Mittelmeer im Sommer 2020 übernommen, sein Vertrag lief noch bis 2023.
Vier Demonstranten laut Ärzten bei Protesten im Sudan getötet
Bei Protesten im Sudan sind laut Ärzten vier Demonstranten durch Schüsse von Sicherheitskräften getötet worden. Dutzende weitere seien in Omdurman nahe der Hauptstadt Khartum verletzt worden, berichtete das Zentralkomitee sudanesischer Ärzte am Donnerstag. Laut den Medizinern ließen die Sicherheitskräfte Rettungswagen nicht zu den Opfern vor.
Räumung von Asylantenlager durch Polizei in Nordfrankreich
Bei Zusammenstößen zwischen Polizistenund Asylanten bei der Zwangsräumung eines Flüchtlingslagers in Nordfrankreich hat es mehrere Verletzte gegeben. Rund fünfzehn Beamte seien verletzt worden, erklärte die Präfektur der Region Pas-de-Calais am Donnerstag. Flüchtlingshelfer sprachen ihrerseit von mindestens drei Migranten, die zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht worden seien.
Tesla ruft wegen Problemen bei Kofferraumhauben eine halbe Million Autos zurück
Der Elektroautobauer Tesla ruft in den USA wegen Problemen mit Kofferraumhauben fast 500.000 Fahrzeuge vom Model 3 und vom Model S zurück. Beim Model 3 besteht nach Angaben des Konzerns gegenüber der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA die Gefahr, dass die Kofferraumhaube beim wiederholten Öffnen und Schließen das Kabel der Rückfahrtkamera beschädigt.
Frankreich setzt Durchreise-Verbot für Briten mit EU-Wohnsitz vorerst wieder aus
Frankreich hat das Durchreise-Verbot für britische Staatsbürger mit Wohnsitz in einem anderen EU-Staat vorerst wieder ausgesetzt. Die verschärften Corona-Einreiseregeln würden "für die Festtage am Jahresende" gelockert, erklärte das Innenministerium in Paris am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP. Die Grenzbeamten seien angewiesen worden, gegenüber britischen Reiserückkehrern "Toleranz" zu üben.
Eishockey: Auch DEB meldet Coronafall im U20-Team
Einen Tag nach dem Abbruch der U20-WM hat auch der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) einen Coronafall in der Mannschaft gemeldet. Der namentlich nicht genannte Spieler muss nun in Kanada in eine zehntägige Quarantäne. Dem Spieler gehe es "den Umständen entsprechend gut", teilte der DEB mit.
Zwei Abgeordnete verlassen AfD-Bundestagsfraktion
Zwei AfD-Bundestagsabgeordnete haben die Fraktion der Partei verlassen. "Wir bedauern die Entscheidung von Johannes Huber und Uwe Witt", erklärten die Fraktionsvorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel am Donnerstag. Chrupalla forderte die beiden Ex-Mitglieder auf, ihre Abgeordnetenmandate zurückzugeben, "um so Nachrückern die Möglichkeit zu eröffnen, für die AfD in den Bundestag einzuziehen".
"Reichsbürger" bedroht Fahrgast in München mit Messer
In München hat ein der sogenannten Reichsbürgerszene zuzuordnender Mann am Mittwochabend einen Fahrgast der S-Bahn mit einem Messer bedroht. Der betrunkene 34-Jährige habe einen anderen Mann und einen Jugendlichen zunächst am Bahnhof angesprochen und ihnen vor die Füße gespuckt, teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit. In der Bahn habe der Verdächtige weitere Fahrgäste angepöbelt und schließlich den anderen Mann nach dem Aussteigen verfolgt und ein Klappmesser gezückt.
Justiz weist Eilantrag gegen 2G-Regel im Brandenburger Einzelhandel zurück
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hat einen Eilantrag gegen die 2G-Regelung im Einzelhandel in Brandenburg zurückgewiesen. Wie das in Berlin ansässige OVG am Donnerstag mitteilte, teilt der zuständige Senat die Einwände des Unternehmens, das eine Vielzahl von Filialen des Textileinzelhandels betreibt, nicht. Der Beschluss ist demnach unanfechtbar. (Az. OVG 11 S 109/21)
Georgiens Ex-Präsident Saakaschwili erneut ins Gefängnis verlegt
Georgiens Ex-Präsident Michail Saakaschwili ist am Donnerstag von einem Militärkrankenhaus zurück ins Gefängnis verlegt worden. Der Gefangene befinde sich in der Haftanstalt in Rustawi rund 30 Kilometer von der Hauptstadt Tiflis entfernt, teilte die Gefängnisverwaltung mit. Der 54-jährige Saakaschwili hatte einen Hungerstreik, den er aus Protest gegen seine Inhaftierung nach seiner Rückkehr aus dem Exil begonnen hatte, nach 50 Tagen im November abgebrochen.
Ab Dienstag voraussichtlich vorerst keine Virusvariantengebiete mehr
Die Bundesregierung plant, ab Dienstag keine Virusvariantengebiete wegen der Omikron-Mutation des Coronavirus mehr auszuweisen. Wie das Robert-Koch-Institut am Donnerstag mitteilte, werden die bisher neun derart eingestuften Länder dann "voraussichtlich" nur noch als Hochrisikogebiete geführt. Dies würde deutliche Erleichterungen für Reisende aus Großbritannien, Südafrika und sieben weiteren afrikanischen Staaten bedeuten.
Özdemir prüft Schritte gegen Verkauf von Lebensmitteln unter Produktionspreis
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) prüft Schritte gegen den Verkauf von Lebensmitteln unterhalb des Produktionspreises in Supermärkten. "Die großen Player dürfen nicht mehr länger die Preise diktieren und Margen optimieren", sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Freitag. "Für alle in der Lebensmittelkette braucht es faire Bedingungen."