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Befreiungsschlag: Wolfsburg siegt in wildem Kellerduell
Aufatmen bei Nico Kovac: Der VfL Wolfsburg hat dank Yannick Gerhardt das wilde Kellerduell gegen den VfB Stuttgart gewonnen und seinem in die Kritik geratenen Trainer damit wieder etwas Ruhe verschafft. Die Wölfe gewannen nach einer leidenschaftlichen Vorstellung mit 3:2 (2:2) gegen die Schwaben und feierten ihren zweiten Saisonsieg. Omar Marmoush (23.), Kapitän Maximilian Arnold (38.) und Gerhardt (90.+1) trafen für Wolfsburg, die Tore von Serhou Guirassy (22.) und Konstantinos Mavropanos (45.+1) waren für Stuttgart zu wenig.
Fünfter Saisonsieg: Freiburg springt auf Platz zwei
Der SC Freiburg bleibt in der Fußball-Bundesliga weiter auf der Erfolgsspur und ist wettbewerbsübergreifend nun schon seit acht Spielen ungeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich setzte sich Samstag gegen den FSV Mainz 05 mit 2:1 (2:0) durch und feierte den fünften Saisonsieg im achten Ligaspiel.
Vor Topspiel gegen Bayern: BVB verpasst Sprung an die Spitze
Borussia Dortmund hat den Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga vor dem Topspiel gegen Bayern München verpasst. Die Mannschaft von Trainer Edin Terzic unterlag beim 1. FC Köln mit 2:3 (1:0) und fiel vor dem direkten Duell am kommenden Samstag sogar hinter den punktgleichen deutschen Rekordmeister zurück.
Trotz erster Saisonpleite: Union bleibt Tabellenführer
Das Überraschungsteam von Union Berlin hat den ersten Rückschlag in der Fußball-Bundesliga kassiert, bleibt aber an der Tabellenspitze. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer enttäuschte beim 0:2 (0:2) bei Europa-League-Gewinner Eintracht Frankfurt über weiter Strecken, musste verdient die erste Saisonniederlage hinnehmen - grüßt jedoch weiter von ganz oben.
Doppelpacker Werner und Nkunku verderben Letsch-Debüt
RB Leipzigs Sturm-Stars Timo Werner und Christopher Nkunku haben Thomas Letsch sein Debüt als Trainer des Bundesliga-Schlusslichts VfL Bochum gründlich verdorben. Der zuletzt oft gescholtene Werner und Nkunku glänzten am Samstag beim hochverdienten 4:0 (2:0) gegen einen überforderten Abstiegskandidaten mit je einem Doppelpack.
Erneute Spannungen nach Militärputsch in Burkina Faso
Nach einem Militärputsch im westafrikanischen Burkina Faso haben am Samstag in der Hauptstadt Ouagadougou erneut Schüsse die über Nacht eingekehrte Ruhe erschüttert. Mehrere Zeugen berichteten der Nachrichtenagentur AFP, am späten Vormittag Schüsse in der Nähe eines zentral gelegenen Kreisverkehr gehört zu haben. Das Militär blockierte daraufhin erneut mehrere Hauptverkehrsachsen der Stadt, wie AFP-Reporter berichteten.
Massiver Streik legt Zugverkehr in Großbritannien lahm
In Großbritannien hat eine massive Streikaktion von vier Gewerkschaften landesweit den Zugverkehr weitgehend lahmgelegt. Am Samstag fielen fast 90 Prozent der Bahnverbindungen aus, in vielen Regionen verkehrte gar kein Zug. Seit Monaten kommt es wegen der hohen Inflation und der massiven Kaufkraftverluste der Bürger in verschiedenen Sektoren immer wieder zu Streiks.
Ukraine: 24 Tote bei weiterem russischen Angriff auf Fahrzeugkonvoi
Im Nordosten der Ukraine sind nach jüngsten ukrainischen Angaben 24 Tote nach einem weiteren russischen Angriff auf einen Konvoi mit privaten Fahrzeugen entdeckt worden. "Die Besatzer haben Zivilisten angegriffen, die vor dem Beschuss fliehen wollten", erklärte der Gouverneur der Region Charkiw am Samstag. Unterdessen meldete die Ukraine den Einmarsch ihrer Truppen in die strategisch wichtige Stadt Lyman in Donezk, einer der vier Regionen, deren Annexion Russland am Freitag verkündet hatte.
Leclerc holt Pole in Singapur - Verstappen nur Achter
Charles Leclerc hat die Pole Position für den Großen Preis von Singapur erobert, Max Verstappen droht statt des vorzeitigen Titelgewinns dagegen ein Pleiten-Wochenende. Der Weltmeister im Red Bull musste seine beiden letzten schnellen Runden im Qualifying abbrechen und startet nur von Rang acht - offenbar ging im letzten Versuch das Benzin zur Neige.
Letten wählen ein neues Parlament
Überschattet von Russlands Krieg gegen die Ukraine haben die Letten am Samstag ein neues Parlament gewählt. Umfragen sehen die Partei des amtierenden, EU- und Nato-freundlichen Ministerpräsidenten Krisjanis Karins vorne. Die Populisten, die Konservativen und die sozialdemokratische Partei Harmonie müssen den Umfragen zufolge mit Verlusten rechnen. Es wird davon ausgegangen, dass das neue Parlament angesichts des möglichen Einzugs von mehreren kleinen Parteien zersplittert sein wird.
Faeser kündigt internationale Ermittlung zu Pipeline-Explosionen an
Nach der mutmaßlich absichtlich herbeigeführten Beschädigung der Gas-Pipelines Nord Stream 1 und 2 planen Deutschland, Dänemark und Schweden eine gemeinsame Untersuchung. "Mit meinen Amtskollegen ist vereinbart: Wir wollen jetzt ein Joint Investigation Team bilden - eine gemeinsame Ermittlungsgruppe nach EU-Recht, in die alle drei Staaten Ermittler entsenden", sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) der "Bild am Sonntag". Zuvor hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit den skandinavischen Regierungschefs konferiert.
Fortuna bleibt dran - Fürth weiter im Tabellenkeller
Fortuna Düsseldorf bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga an den Aufstiegsrängen dran. Gegen den Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld siegte die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune am Samstag mit 4:1 (1:1) und kletterte damit zumindest vorübergehend mit 17 Punkten auf Tabellenplatz vier. Die Bielefelder rutschten auf Relegationsplatz 16 ab.
Düsseldorf bleibt an Aufstiegsrängen dran
Fortuna Düsseldorf bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga an den Aufstiegsrängen dran. Gegen den Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld siegte die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune am Samstag mit 4:1 (1:1) und kletterte damit zumindest vorübergehend mit 17 Punkten auf Tabellenplatz vier. Die Bielefelder rutschten auf Relegationsplatz 16.
Merz und Ifo-Chef Fuest kritisieren Vorgehen der Regierung bei Gaspreisbremse
Das Vorgehen der Bundesregierung bei der geplanten Gaspreisbremse sorgt für Kritik von CDU-Chef Friedrich Merz und Ifo-Präsident Clemens Fuest. Merz warf der Regierung am Samstag vor allem vor, zu spät zu handeln. Fuest kritisierte, dass hohe Summen in Aussicht gestellt würden, obwohl das Projekt Gaspreisbremse noch sehr unkonkret sei. Wegen der gestoppten Gasumlage raten Verbraucherschützer zur Wachsamkeit.
Zahl der Todesopfer nach Selbstmordanschlag in Kabul steigt auf 35
Nach dem Selbstmordanschlag auf ein Bildungszentrum in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 35 gestiegen. Nach Angaben der UN-Hilfsmission für Afghanistan (Unama) sind darunter mehr als 20 Frauen und Mädchen. Frauen der schiitischen Bevölkerungsgruppe Hasara trotzten am Samstag nach dem Attentat einem Demonstrationsverbot und protestierten im Viertel Dascht-e-Bartschi gegen einen "Völkermord" an ihrer Minderheit.
Von der Leyen begrüßt Inbetriebnahme von IGB-Gaspipeline in Bulgarien
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in Bulgarien die Aufnahme des Betriebs einer neuen Pipeline für Gas aus Aserbaidschan begrüßt. "Heute beginnt eine neue Ära für Bulgarien und Südosteuropa", sagte von der Leyen bei einer Zeremonie mit führenden Politikern am Samstag in Sofia. Die Pipeline sei ein Zeichen der "Freiheit, der Emanzipation von rusischem Gas".
Nach UEFA-Strafe: Köln prüft Gang vor den CAS
Der 1. FC Köln prüft nach der durch die Europäische Fußball-Union (UEFA) verhängten Strafe infolge der Krawalle von Nizza den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS. Das gab der Bundesligist kurz vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bekannt.
Gouverneur: Mindestens 20 Tote im Nordosten der Ukraine gefunden
Im Nordosten der Ukraine sind nach Angaben eines Regionalgouverneurs mindestens 20 Tote in zivilen Fahrzeugen gefunden worden. "Die Besatzer haben Zivilisten angegriffen, die vor dem Beschuss fliehen wollten", schrieb der Gouverneur der Region Charkiw, Oleg Synegubow, am Samstag im Onlinedienst Telegram. "Für diese Grausamkeit gibt es keine Rechtfertigung." Demnach ereignete sich der Angriff nahe der Stadt Kupjansk.
Lauterbach bedauert Drängen auf schärfere Testpflichten für Schulkinder
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) blickt kritisch auf seine frühere Forderung, für Schulkinder schärfere Corona-Testpflichten zu verankern als für andere Menschen. "Das haben wir gekippt. Und das ist gut so", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" laut Vorabmeldung vom Samstag. "Das hätte Kinder zu stark beeinträchtigt. Das sehe ich jetzt auch so."
Mindestlohn steigt auf zwölf Euro - Keine höhere Arbeitslosigkeit befürchtet
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland liegt seit Samstag bei zwölf Euro die Stunde, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und auch Ökonomen rechnen deshalb aber nicht mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit. Der höhere Mindestlohn werde "gesamtwirtschaftlich betrachtet keinen negativen Effekt auf den Arbeitsmarkt" haben, sagte Heil den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. Seine Parteikollegin Saskia Esken forderte Steigerungen bei den Tariflöhnen.
Tausende gehen im Irak zu Jahrestag von landesweiten Protesten auf die Straße
Im Irak sind am Samstag tausende Menschen auf die Straße gegangen, um den dritten Jahrestag landesweiter Proteste gegen die im Land herrschende Korruption zu begehen. Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete, skandierten zum Großteil sehr junge Demonstrierende: "Das Volk fordert den Sturz des Regimes". Tausende sammelten sich demnach auf dem Tahrir-Platz in Bagdad. Es kam zu Handgemengen zwischen Sicherheitskräften und Protestierenden, bei denen dutzende Menschen verletzt wurden.
Frauen verdienen im Osten in Vollzeit mehr als Männer - im Westen umgekehrt
Mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es beim Arbeitslohn weiter große Unterschiede zwischen Ost und West - auch in Bezug auf die Geschlechter: Frauen mit Vollzeitjobs verdienen statistisch gesehen im Osten mehr als Männer und im Westen ist es genau umgekehrt, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Samstag mitteilte.
SPD drängt Buschmann zu mehr Engagement beim Mieterschutz
SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese verlangt von Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) mehr Einsatz beim Mieterschutz. "Der Minister sollte die Sorgen und Nöte der Mieterinnen und Mieter endlich ernst nehmen", sagte Wiese dem Nachrichtenportal "t-online.de" in einem am Samstag veröffentlichten Interview. "Wir brauchen im Bundesjustizministerium mehr Substanz und Tempo bei den Reformen im Mietrecht."
Handball-Profi Krzikalla mit Coming-Out
Handball-Profi Lucas Krzikalla vom Bundesligisten DHfK Leipzig hat als erster aktiver Mannschaftssportler in Deutschlands Profiligen seine Homosexualität öffentlich gemacht. Sein Coming-Out teilte der 28-Jährige am Samstag über verschiedene Medien mit.
Horner sieht "diffamierende" Kampagne
Die Betrugsvorwürfe gegen den Weltmeister-Rennstall der Formel 1 nehmen Fahrt auf, bei Red Bull Racing ist man mittlerweile zum Gegenangriff übergegangen - und behält sich rechtliche Schritte vor. "Das ist eine Taktik unserer Konkurrenten, um von deren fehlender Leistung abzulenken", sagte Teamchef Christian Horner am Samstag in Singapur: "Wir nehmen großen Anstoß daran."
Verbraucherschützer raten zu Ablesen der Gas- und Stromzählerstände
Verbraucherschützer raten dazu, dieser Tage die Zählerstände von Strom und Gas abzulesen und zu notieren. Das könne sinnvoll sein, um gegebenenfalls überhöhte Zahlungen wegen der im letzten Moment gekippten Gasumlage zurückfordern zu können, sagte Udo Sieverding, Energieexperte bei der Verbraucherzentrale in NRW, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vom Samstag.
Ehepaar verirrt sich beim Pilzesammeln und muss stundenlang im Dunkeln ausharren
Ein Ehepaar hat sich beim Pilzesammeln im Nationalpark Müritz in Mecklenburg-Vorpommern verlaufen und ist erst nach Stunden von der Polizei gerettet worden. Der Ehemann wählte am Freitagabend den Notruf, weil seine Frau und er nicht mehr zurück zu ihrem Auto fanden, wie die Polizei in Neubrandenburg am Samstag mitteilte. Mit seinem Handy konnte der Mann demnach genaue Standortdaten an die Beamten übermitteln.
Merz wirft Regierung verspätetes Handeln in Energiekrise vor
Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz wirft der Bundesregierung vor, angesichts der Energiekrise zu spät zu handeln. "Wir sind jetzt im achten Monat dieses Krieges" von Russland gegen die Ukraine, sagte er am Samstag im Deutschlandfunk. "Wir wissen seit mindestens sechs Monaten, dass es Energieverknappungen geben wird. Und jetzt gibt es eine Kommission."
Elftes WM-Gold für die US-Basketballerinnen
Die Basketballerinnen aus den USA sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und zum elften WM-Gold gestürmt. Der Rekordsieger setzte sich im Finale von Sydney mit 83:61 (43:33) gegen China durch und triumphierte zum vierten Mal in Serie. Damit sind die Olympiasiegerinnen bei Weltmeisterschaften seit 30 Spielen ohne Niederlage.
Mindestens 23 Tote durch Hurrikan Ian in Florida
Hurrikan "Ian" hat Behördenangaben zufolge 23 Menschen im US-Bundesstaat Florida das Leben gekostet. Viele der Opfer seien ertrunken, teilte die zuständige Sicherheitsbehörde des südlichen Bundesstaates am Freitag mit. Nachrichtenkanäle berichteten mit Verweis auf die Angaben von Vertretern der Landkreise, dass die tatsächliche Zahl der Todesopfer deutlich höher liege. Laut dem Fernsehsender CNN starben 45 Menschen infolge des zerstörerischen Wirbelsturms. Die Zahl der Toten dürfte in den kommenden Tagen noch steigen.
Rallye: Rovanperä nach Geburstags-Gala vor WM-Titel
Rallye-Ausnahmetalent Kalle Rovanperä greift nach einem Gala-Auftritt an seinem 22. Geburtstag nach seinem ersten WM-Titel. Der Finne stürmte bei der Rallye Neuseeland am Samstag vom vierten Platz an die Spitze und geht im Toyota mit 29,0 Sekunden Vorsprung auf seinen französischen Markenkollegen Sebastien Ogier in die letzten Wertungsprüfungen am Sonntag.
Elon Musk stellt Prototypen für menschenähnliche Roboter vor
Elon Musk hat zwei Prototypen eines menschenähnlichen Roboters namens Optimus vorgestellt. Der Tesla-Chef strebt eigenen Angaben zufolge den Bau eines Roboters an, der irgendwann "wahrscheinlich weniger als 20.000 US-Dollar" kosten wird und so konzipiert ist, dass er "millionenfach" nachgebaut werden kann. Damit wolle er "eine Zukunft des Überflusses" ermöglichen, erklärte Musk am Freitag (Ortszeit) auf der jährlichen Konferenz "Tesla AI Day" in Kalifornien, auf der über die Fortschritte des Unternehmens im Bereich der künstlichen Intelligenz berichtet wird.