Letzte Nachrichten
Venezuela begrüßt erstmals seit 15 Jahren europäisches Kreuzfahrtschiff
Zum ersten Mal seit 15 Jahren hat in Venezuela wieder ein europäisches Kreuzfahrtschiff angelegt. Die unter der Flagge der Bahamas fahrende "Amadea" des deutschen Unternehmens Phoenix Reisen lief am Dienstag in den Hafen von Guamache auf der Karibikinsel Margarita ein - an Bord fast 500 Passagiere, die meisten von ihnen aus Spanien, Frankreich, Deutschland, Italien und der Schweiz.
US-Repräsentantenhaus vertagt Sprecherwahl nach drittem gescheiterten Wahlgang
Das US-Repräsentantenhaus hat die Wahl eines Vorsitzenden am Dienstag nach drei gescheiterten Wahlgängen vertagt. Der Republikaner Kevin McCarthy scheiterte wiederholt daran, eine einfache Mehrheit von 218 Stimmen hinter sich zu versammeln. Bis zu 20 Abgeordnete aus seiner eigenen Partei votierten in den drei Abstimmungsrunden gegen McCarthy.
Michael Smith erstmals Darts-Weltmeister
Michael Smith ist erstmals in seiner Karriere Darts-Weltmeister. Der "Bully Boy" aus England bezwang im Endspiel am Dienstagabend im Londoner Alexandra Palace den Topfavoriten Michael van Gerwen (Niederlande) mit 7:4. Damit wird der Halbfinal-Bezwinger von Gabriel Clemens in der neuen Weltrangliste zum ersten Mal die Spitzenposition einnehmen.
Arsenal torlos im Spitzenspiel - United siegt klar
Tabellenführer FC Arsenal hat im Spitzenspiel der Premier League seinen Heimvorteil nicht in den nächsten Sieg ummünzen können. Gegen den Tabellendritten Newcastle United mussten sich die Gunners mit einem 0:0 begnügen. Arsenal liegt dennoch komfortable acht Punkte vor Meister Manchester City und neun vor den Magpies.
Brasiliens Fußball-Idol Pelé in Santos beigesetzt
Nach einer dreitägigen Staatstrauer ist der brasilianische Fußball-Star Pelé mit einer feierlichen Zeremonie im engsten Familienkreis in Santos beigesetzt worden. Der 82-Jährige fand seine letzte Ruhestätte auf dem höchsten Friedhof der Welt - in Sichtweite des Stadions seines langjährigen Vereins FC Santos. Zuvor nahmen mehr als 200.000 Fans von ihrem Idol Abschied. Danach fuhr Pelés Sarg in einem Trauerzug durch Santos zu der letzten Ruhestätte des Stürmerstars.
Neundarter für Smith im WM-Finale
Der englische Top-Spieler Michael Smith hat im WM-Finale mit einem spektakulären Neundarter für Begeisterung gesorgt. Dem Halbfinal-Bezwinger von Gabriel Clemens gelang im zweiten Satz des hochklassigen Duells mit dem Niederländer Michael van Gerwen vor 3000 Zuschauern im Londoner Ally Pally das perfekte Spiel. Insgesamt war es der 14. Neundarter in der WM-Geschichte, bei diesem Turnier war das Kunststück zuvor noch keinem Spieler gelungen.
Neuer US-Kongress zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen
Der neue US-Kongress ist am Dienstag in Washington zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Während der Sitzung, die um 12.00 Uhr Ortszeit (18.00 MEZ) begann, sollte auch der neue Vorsitzende des Repräsentantenhauses gewählt werden, des drittwichtigsten Repräsentanten in der US-Politik. Als Favorit für die Nachfolge der Demokratin Nancy Pelosi als "Speaker of the House" gilt der Chef der Konservativen Kevin McCarthy. Allerdings verweigern ihm einige Vertreter des Rechtsaußen-Flügels der Partei von Ex-Präsident Donald Trump bislang die Unterstützung.
Iranischer Präsident: Kassem Soleimani drei Jahre nach seinem Tod "unvergessen"
Drei Jahre nach dem tödlichen US-Angriff auf den iranischen General Kassem Soleimani hat Präsident Ebrahim Raisi erneut Vergeltung für dessen Tod angekündigt. Den "Mördern und Verursachern" sei "Rache für das Blut des Märtyrers Soleimani gewiss", sagte Raisi am Dienstag bei einer von tausenden Menschen besuchten Gedenkveranstaltung in Teheran. Der beliebte und charismatische Kommandant der Al-Kuds-Brigaden sei "unvergessen".
Pele an letzter Ruhestätte eingetroffen
Brasiliens Fußball-König hat seine letzte Ruhestätte gefunden: Der Sarg von Pele ist am Dienstag um kurz nach 14 Uhr (Ortszeit) auf dem vertikalen Friedhof Memorial Necropole Ecumenica in Santos eingetroffen. Die anschließende Beisetzung fand im Familienkreis statt.
Ronaldo: "Mein Job in Europa ist erledigt"
Der frühere Weltfußballer Cristiano Ronaldo ist mit großem Brimborium bei seinem neuen Klub Al-Nassr in Saudi-Arabien vorgestellt worden. "In Europa ist mein Job erledigt. Ich habe alles gewonnen, ich habe für die größten Klubs gespielt. Jetzt habe ich eine neue Mission in Asien", sagte Ronaldo bei seiner ersten Pressekonferenz am Dienstagabend.
Rechtsextremer israelischer Minister Ben Gvir provoziert mit Tempelberg-Besuch
Mit seinem Besuch auf dem für Juden wie Muslime heiligen Tempelberg in Jerusalem hat Israels neuer rechtsextremer Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir die Angst vor einer erneuten Gewalteskalation zwischen Israelis und Palästinensern geschürt. Mehrere arabische Staaten verurteilten den Besuch als "Rücksichtslosigkeit" und warnten vor den Folgen für die "Sicherheit und Stabilität" in der gesamten Region. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu bestätigte derweil den "Status Quo" auf dem Tempelberg.
Offiziell: Niederlechner wechselt im Sommer nach Berlin
Der Transfer von Stürmer Florian Niederlechner vom Fußball-Bundesligisten FC Augsburg zum Ligakonkurrenten Hertha BSC im kommenden Sommer ist perfekt. Nachdem Niederlechners Berater einen ablösefreien Wechsel nach Berlin bereits am Montag angekündigt hatte, bestätigte der Hauptstadtklub Niederlechner als Sommerneuzugang am Dienstagnachmittag.
28 Menschen im Nordwesten Burkina Fasos getötet
Im Nordwesten Burkina Fasos sind Regierungsangaben zufolge am Wochenende 28 Menschen getötet worden. Die Regierung des Landes erklärte am Montag, sie sei "über einen Vorfall in Nouna" in der Region Boucle du Mouhoun "in der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember informiert worden". Der örtliche Staatsanwalt teilte mit, dass "die meisten Opfer, allesamt Männer, erschossen wurden". Die Regierung gab an, dass eine Untersuchung eingeleitet worden sei und mahnte zur Ruhe.
Aldi vermeldet in Großbritannien Rekordumsatz zur Weihnachtszeit
Der Lebensmitteldiscounter Aldi hat in Großbritannien zur Weihnachtszeit Rekordumsätze verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei der Umsatz der knapp 1000 Filialen im Land im Dezember um 26 Prozent auf 1,4 Milliarden Pfund (1,6 Milliarden Euro) gestiegen, erklärte Aldi am Dienstag. Die Fußballweltmeisterschaft habe zum "bisher besten Weihnachtsgeschäft" der britischen Niederlassungen beigetragen.
Merz und Söder fordern Entlassung Lambrechts nach Silvester-Video
Nach der umstrittenen Videobotschaft von Christine Lambrecht (SPD) fordert die Union vehement den Rauswurf der Verteidigungsministerin. "Wie lange will sich der Bundeskanzler das eigentlich noch anschauen?", sagte CDU-Chef Friedrich Merz dem "Münchner Merkur" vom Mittwoch. CSU-Chef Markus Söder forderte: "Die Ministerin muss endlich zurücktreten – oder entlassen werden." Die FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sagte den Funke-Zeitungen, Lambrecht solle nicht an einem Video gemessen werden, sondern an ihrem Reformwillen.
Italienische Regierung bereitet Weg für Übernahme von ITA-Airways
Die italienische Regierung hat den Weg für eine Übernahme der Airline ITA Airways frei gemacht und scheint dabei die Lufthansa als Käuferin zu bevorzugen. Ein am Montagabend im Journal der Regierung veröffentlichtes Dekret zur Privatisierung des Nachfolgers von Alitalia sieht einen Einstieg einer anderen Fluggesellschaft "in mehreren Etappen" vor. In einem ähnlichen Verfahren war die Lufthansa auch bei Brussels Airlines eingestiegen.
Hunderttausende nehmen vor Pelés Beisetzung Abschied von Brasiliens Fußball-Idol
Vor der Beisetzung des brasilianischen Fußball-Stars Pelé haben mehr als 200.000 Fans von ihrem Idol Abschied genommen. Wie Pelés langjähriger Verein FC Santos unter Berufung auf Polizeiangaben mitteilte, beteiligten sich an der 24-stündigen Totenwache mit dem aufgebahrten Sarg Pelés am Montag und Dienstag mehr als 230.000 Menschen - unter ihnen Brasiliens neuer Präsident Luiz Inácio Lula da Silva. Danach wurde Pelés Sarg in einem Trauerzug durch Santos gefahren.
Gebäude von Schmidts Tivoli an Hamburger Reeperbahn durch Brand beschädigt
Das Gebäude des Hamburger Schmidts-Tivoli-Theaters an der Reeperbahn ist am Dienstag durch einen Brand beschädigt worden. Nach Angaben der Feuerwehr und des Theaters brannte es im Dachgeschoss des Hinterhauses, eine Brandausbreitung auf den Theatersaal wurde von Einsatzkräften verhindert. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe lagen zunächst keine Informationen vor.
Polizei schießt in Hamburg auf bewaffneten 58-Jährigen
In Hamburg haben Polizisten am Dienstagvormittag auf einen Mann geschossen, der sie mit einem Messer bedrohte. Die Beamten seien wegen einer Körperverletzung im Stadtteil Rahlstedt alarmiert worden, teilte die Polizei mit. Dort seien die drei Einsatzkräfte auf einen 58-Jährigen getroffen, der mit dieser Tat in Verbindung stehen soll.
Bahnstreik legt Großbritannien lahm
Tausende Bahnmitarbeiter in Großbritannien haben einen viertägigen Arbeitsausstand begonnen. In den normalerweise geschäftigen Londoner Bahnhöfen herrschte am Dienstag - dem ersten normalen Arbeitstag des Jahres 2023 nach den Neujahrsferien - gespenstische Ruhe. Dem Streikaufruf der Gewerkschaft RMT folgten nach deren Angaben 40.000 Angestellte der Staatsbahn Network Rail sowie von 14 Privatbahnen.
Hennig überzeugt als Sechste in Oberstdorf - Karlsson siegt
Katharina Hennig hat bei der Tour de Ski mit Rang sechs in Oberstdorf ihre Topform bestätigt, das erhoffte erste deutsche Podest in einem Heimrennen seit 2013 aber knapp verpasst. Beim Sieg der Schwedin Frida Karlsson über zehn Kilometer fehlten der Langlauf-Olympiasiegerin nach großem Kampf 23,1 Sekunden zum Treppchen.
Dezember-Hilfe und sinkende Spritpreise drücken Inflation unter zehn Prozent
Die Soforthilfe des Bundes und sinkende Benzinpreise haben die Inflation im Dezember wieder in den einstelligen Bereich gedrückt: Die Teuerung betrug voraussichtlich 8,6 Prozent im Jahresvergleich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag in einer ersten Schätzung mitteilte. Im November hatte die Inflation noch 10,0 Prozent betragen, im Oktober 10,4 Prozent. Im Jahresdurchschnitt war die Rate allerdings 2022 mit 7,9 Prozent so hoch wie noch nie.
Umfrage: Vertrauen in alle politischen Institutionen sinkt drastisch
Das Vertrauen in alle politischen Institutionen ist einer Umfrage zufolge im Vergleich zum Vorjahr drastisch gesunken. Einen Vertrauensverlust gebe es bei allen zehn abgefragten Institutionen, wie das am Dienstag veröffentlichte "RTL/ntv Trendbarometer" ergab. Der größte Vertrauensrückgang ist demnach bei den beiden Institutionen der Exekutive auf Bundesebene zu beobachten: Der Bundeskanzler erzielte nur noch 33 Prozent, die Bundesregierung 34 Prozent - ein Minus von 24 beziehungsweise 22 Punkten.
Debatte über Integration nach Silvesterkrawallen
Nach den schweren Ausschreitungen in der Silvesternacht rückt die Frage nach den Tätern ins Zentrum der politischen Debatte. CDU-Politiker wie der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul und Fraktionsvize Jens Spahn äußerten die Vermutung, dass junge Männer mit Migrationshintergrund auffällig stark an den Übergriffen beteiligt gewesen sein könnten. Die Antirassismus-Beauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan (SPD), warnte am Dienstag vor einem Generalverdacht gegen Migranten.
Russen gedenken der im ostukrainischen Makijiwka getöteten Soldaten
Nach dem Tod zahlreicher russischer Soldaten bei einem ukrainischen Angriff in der Ostukraine haben Menschen in Russland am Dienstag bei einer seltenen öffentlichen Gedenkfeier ihre Trauer und Wut zum Ausdruck gebracht. Rund 200 Menschen legten Rosen und Kränze bei einer genehmigten Versammlung auf einem zentralen Platz in der Stadt Samara im Zentrum Russlands nieder, aus der einige der Soldaten stammten. Derweil kam in Russland Kritik an der Militärführung auf.
Versteckte Brandsätze an Flüchtlingsunterkunft in Niedersachsen entdeckt
An einer noch unbewohnten Flüchtlingsunterkunft im niedersächsischen Wildeshausen sind mehrere versteckte mutmaßliche Brandsätze entdeckt worden. Nach Angaben der Polizei vom Dienstag handelte es sich um Flaschen mit einer entzündlichen Flüssigkeit, die unter Laub und Steinen verborgen waren. Sie wurden demnach bereits am an Silvester entdeckt. Der Staatsschutz der Polizei ermittelt in dem Fall.
Tausende erweisen den drei in Paris erschossenen Kurden die letzte Ehre
Tausende Kurden aus Frankreich und anderen europäischen Ländern haben am Dienstag in Villiers-le-Bel bei Paris an einer Trauerfeier für drei kurdischen Aktivisten teilgenommen, die kurz vor Weihnachten im Zentrum von Paris erschossen worden waren. Viele Kurden gehen von einem vom türkischen Staat gesteuerten Anschlag aus, die französischen Ermittler sprechen hingegen bisher von der Tat eines französischen Rassisten. Die Polizei war mit einem Großaufgebot bei der hochpolitischen Trauerfeier vor Ort.
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Gut zu beobachtender Komet im Anflug
Ein gut zu beobachtender Komet ist im Anflug. Der sogenannte Fernglaskomet C/2022 E3 werde Ende Januar fast seine maximale Helligkeit erreichten und auch aufgrund der günstigen Mondverhältnisse ohne Teleskop optimal zu sehen sein, teilten das Haus der Astronomie in Heidelberg und die Vereinigung der Sternfreunde am Dienstag mit.
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23 Familienmitglieder in einem Auto unterwegs in die Schweiz
An der deutsch-schweizerischen Grenze hat ein Zöllner am Montag ein Auto mit sieben Sitzen kontrolliert, aus dem insgesamt 23 Menschen ausstiegen. Dabei habe es sich um neun Erwachsene und 14 Kinder gehandelt, teilte die baden-württembergische Polizei in Freiburg am Dienstag mit. Ihnen sei die Einreise in die Schweiz zunächst verboten worden, die Schweizer Behörden hätten die deutsche Polizei verständigt.