Letzte Nachrichten
Intel-Mitgründer Gordon Moore im Alter von 94 Jahren gestorben
Der Mikroprozessoren-Pionier und Intel-Mitgründer Gordon Moore ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Moore starb "im Kreise seiner Familie zuhause in Hawaii", teilte das kalifornische Unternehmen Intel am Samstag mit. Apple-Chef Tim Cook nannte Moore in einem Tweet "einen Gründungsvater des Silicon Valley" dem "wir Nachfolger alle zur Dankbarkeit verpflichtet sind."
Adler "heilfroh", Haie verlieren den Kopf
Ein Doppelschlag binnen weniger Sekunden brachte Adler Mannheim in einer turbulenten Schlussminute den Sieg, nach dem 4:3 (0:0, 1:3, 3:0) gegen die Kölner Haie herrschte pure Erleichterung. "So ein Spiel zu drehen, zeigt einiges an Charakter. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber ich bin heilfroh, dass wir das getan haben", sagte Stürmer David Wolf bei MagentaSport.
Matthäus kritisiert Bayern-Führung: "Keine gute Figur"
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat nach dem Aus von Trainer Julian Nagelsmann die Führungsetage des Fußball-Rekordmeisters Bayern München kritisiert. "Die Bayern-Verantwortlichen haben in der letzten Zeit keine gute Figur abgegeben", sagte der Weltmeister von 1990 bei RTL/ntv. Es sei "nicht mehr das 'Mia san mia', das die Bayern immer ausgezeichnet hat zu Zeiten von Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß."
Heimpleite für die Mavericks: "Das war Hundescheiße"
Die Dallas Mavericks haben ihre Fans gegen sich aufgebracht und sind in der Western Conference der Basketball-Profiliga NBA nach einem schwachen Auftritt nun sogar aus den Top 10 gerutscht. Durch das 109:117 gegen die Charlotte Hornets ist das Team um den deutschen Nationalspieler Maximilian Kleber nur noch Elfter, diese Platzierung würde nicht einmal für die Vor-Play-offs reichen.
Zverev in Miami von der Rolle: Aus gegen Nobody Daniel
Alexander Zverev ist beim ATP-Masters in Miami nach einer enttäuschenden Vorstellung direkt an seiner Auftakthürde gescheitert. Der Olympiasieger aus Hamburg unterlag in der zweiten Runde des Hartplatzevents in nur 75 Minuten dem Japaner Taro Daniel mit 0:6, 4:6 und war letztlich chancenlos. Zuvor hatte die Nummer 13 der Setzliste ein Freilos gehabt.
Havertz von politischer Diskussion "überfordert"
Kai Havertz haben die politischen Diskussionen rund um die Fußball-WM in Katar "überfordert". Die Nationalmannschaft stehe zwar für Werte, sagte Havertz im Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe, "aber bei der WM war der Druck zu hoch, von uns Fußballern wurde erwartet zu lösen, was nicht einmal die Politik schafft". Auf der DFB-Auswahl habe "ein doppelter Druck" gelastet, "auch abseits des Platzes".
Matthäus kritisiert Bayern-Führungsetage: "Keine gute Figur"
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat nach dem Aus von Trainer Julian Nagelsmann die Führungsetage des Fußball-Rekordmeisters Bayern München kritisiert. "Die Bayern-Verantwortlichen haben in der letzten Zeit keine gute Figur abgegeben", sagte der Weltmeister von 1990 bei RTL/ntv. Es sei "nicht mehr das 'Mia san mia', das die Bayern immer ausgezeichnet hat zu Zeiten von Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß."
Knappe Mehrheit der Frauen gegen Möglichkeit zum Schwimmen "oben ohne"
Eine knappe Mehrheit der Frauen in Deutschland ist einer Umfrage zufolge dagegen, dass alle ohne Oberteil ins Schwimmbad dürfen. 55 Prozent der befragten Frauen sprächen sich dagegen aus - 56 Prozent der Männer seien dafür, berichtete das Magazin "Focus" am Samstag. Insgesamt befürworteten 47 Prozent das Schwimmen "oben ohne", während es 44 Prozent ablehnten.
Ukraine verwahrt sich gegen Vorwurf willkürlicher Exekutionen von Kriegsgefangenen
Die Ukraine hat sich gegen Vorwürfe der UNO verwahrt, sie habe ebenso wie Russland Kriegsgefangene ohne Gerichtsverfahren willkürlich hingerichtet. Das Außenministerium in Kiew dankte am Freitag der UN-Mission zur Überwachung der Menschenrechte in der Ukraine für ihre Nachforschungen, warnte aber zugleich vor jedem Versuch, "der als Gleichsetzung des Opfers mit dem Aggressor interpretiert werden könnte". Es sei "inakzeptabel", das "Opfer der Aggression" verantwortlich zu machen.
FDP-Fraktionsvize Meyer wirft SPD und Grünen "ungezügelte Ausgabensucht" vor
Vor dem Treffen der Koalitionsspitzen am Sonntag hat FDP-Vizefraktionschef Christoph Meyer von den Koalitionspartnern SPD und Grüne mit drastischen Worten mehr Ausgabendisziplin gefordert. "Die ungezügelte Ausgabensucht von SPD und Grünen stoppen wir und helfen jetzt beim kalten Entzug", sagte Meyer den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Manchmal muss man dem Alkoholkranken die Flasche Schnaps vom Mund schlagen", fügte der FDP-Haushaltspolitiker hinzu.
US-Klage gegen in Brasilien inhaftierten mutmaßlichen russischen Spion
Die USA wollen einen mutmaßlichen russischen Spion zur Verantwortung ziehen, der versucht haben soll, den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zu infiltrieren. Wie die Staatsanwaltschaft in Washington am Freitag mitteilte, wurde Klage gegen Sergej Wladimirowitsch Tscherkasow wegen Spionage-Vergehen eingereicht. Die US-Justiz will demnach offenbar verhindern, dass der 37-Jährige von seinem derzeitigen Aufenthaltsland Brasilien nach Russland überstellt wird.
Städtebund kritisiert für Montag geplanten Großstreik als überzogen
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat den angekündigten bundesweiten Verkehrsstreik als überzogen kritisiert. "Der Streik am Montag kommt einem Generalstreik ziemlich nahe und geht weit über einen Warnstreik hinaus", sagte Gemeindebunds-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag). Außerdem seien die Arbeitsniederlegungen "unhöflich von den Gewerkschaften, weil ja genau am Montag die nächste Verhandlungsrunde stattfindet".
Gwyneth Paltrow beteuert in Prozess um Skiunfall ihre Unschuld
Im Zivilprozess gegen Hollywood-Star Gwyneth Paltrow wegen eines Skiunfalls hat die US-Schauspielerin ihre Unschuld beteuert. Nicht sie, sondern der gegen sie klagende Terry Sanderson habe den Zusammenstoß 2016 in den Rocky Mountains verursacht, schilderte Paltrow am Freitag (Ortszeit) vor dem Gericht in Park City im Bundesstaat Utah.
Baugewerkschaft fordert massive Ausweitung staatlicher Förderprogramme
Angesichts der Krise in der Baubranche fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt eine massive Ausweitung staatlicher Förderprogramme. "Notwendig ist eine Wohnungsbau-Sonder-Investition durch den Bundeshaushalt", sagte der Bundesvorsitzende der Baugewerkschaft, Robert Feiger, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstagsausgaben). Allein für den sozialen Wohnungsbau werde "in einem ersten Schritt dringend eine Förderung in Höhe von rund 50 Milliarden Euro bis zum Jahr 2025" benötigt.
Erstes Schuldbekenntnis bei US-Verfahren wegen Mordes an Haitis Präsident Moïse
Nach dem Mord an Haitis Staatschef Jovenel Moïse hat es vor einem US-Gericht ein erstes Schuldbekenntnis von einem der mutmaßlich an dem Mordkomplott Beteiligten gegeben. Der 50 Jahre alte Rodolphe Jaar gestand laut Gerichtsunterlagen vom Freitag vor einem Gericht im US-Bundesstaat Florida ein, dass er "materielle Unterstützung und Ressourcen" in dem Wissen geliefert habe, dass diese für die Entführung und Ermordung von Moïse gedacht seien.
Wirtschaftsweise: Zu früh für Entwarnung für globalen Bankensektor
Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm will nach dem Zusammenbruch der Silicon Valley Bank und der Zwangsfusion der Credit Suisse mit der UBS noch keine Entwarnung für den globalen Bankensektor geben. "Man sollte schon sehr wachsam sein", sagte Grimm der "Welt am Sonntag". "Man muss aber auch aufpassen, dass man nicht durch übertriebenen Alarmismus das Risiko einer Bankenkrise vergrößert." Psychologie spiele in dieser Situation eine entscheidende Rolle.
Biden nach Luftangriffen in Syrien: USA suchen keinen Konflikt mit dem Iran
Nach mehreren US-Luftangriffen auf pro-iranische Kämpfer in Syrien hat US-Präsident Joe Biden versichert, dass sein Land nicht an einem Konflikt mit dem Iran interessiert sei. Die USA "suchen keinen Konflikt mit dem Iran, aber sind vorbereitet, kraftvoll zu handeln, um unser Volk zu schützen", erklärte Biden am Freitag.
Wissing fordert vor Koalitionsausschuss Einlenken der Grünen
Vor dem Koalitionsausschuss am Sonntagabend hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) ein Einlenken der Grünen gefordert. "Ich hoffe, die Grünen geben ihre Blockadehaltung auf", sagte Wissing der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe) mit Blick auf den Autobahn-Streit. "Dass die Genehmigungsverfahren für viele Infrastrukturvorhaben beschleunigt werden, sollte eigentlich Konsens sein."
Ratingagentur Fitch stuft Argentinien auf eine Stufe vor Zahlungsausfall herab
Die Fähigkeit Argentiniens, seine Schulden in ausländischer Währung zu begleichen, ist laut der Ratingagentur Fitch auf ein gefährlich niedriges Maß gesunken. Fitch stufte das südamerikanische Land am Freitag von CCC- um zwei Stufen herab auf C. Das bedeutet, dass ein Zahlungsausfall nach Einschätzung der Agentur unmittelbar droht. Mit Stufe C ist Argentinien nur noch eine Stufe von D, dem teilweisen oder vollständigen Zahlungsausfall, entfernt.
Guterres drängt zum Abschluss von UN-Wasserkonferenz zu entschlossenem Handeln
Zum Abschluss der UN-Wasserkonferenz hat UN-Generalsekretär António Guterres die internationale Gemeinschaft aufgerufen, durch den besseren Umgang mit den weltweiten Wasserressourcen Konflikten und Armut vorzubeugen. Wasser sei "das kostbarste gemeinsame Gut" und müsse folglich "im Mittelpunkt der globalen politischen Agenda" stehen, sagte Guterres am Freitag in New York. Die Weltgemeinschaft müsse bei der Verteilung von Wasser einen "wissenschaftsbasierten" Ansatz verfolgen.
USA: "Hotel Ruanda"-Held aus der Haft entlassen worden
Der zu 25 Jahren Haft verurteilte ruandische Regierungskritiker Paul Rusesabagina ist nach Angaben der USA aus dem Gefängnis in Kigali entlassen worden. Rusesabagina sei am späten Freitagabend freigelassen und dem Botschafter von Katar übergeben worden, bevor er in die USA zurückkehren werde, teilte ein US-Regierungsvertreter in Washington mit. Rusesabagina wurde durch den Film "Hotel Ruanda" weltweit bekannt.
Ingolstadt im DEL-Halbfinale - Mannheim mit Aufholjagd
Der ERC Ingolstadt hat sich mit einer Energieleistung als erstes Team ins Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gekämpft, Adler Mannheim fehlt nach einer ebenfalls famosen Aufholjagd nur noch ein Sieg zum Einzug in die Vorschlussrunde. Ingolstadt schlug die Düsseldorfer EG mit 7:6 (1:2, 2:4, 3:0, 1:0) nach Verlängerung und holte den entscheidenden vierten Erfolg.
Zwei Tore in der letzten Minute: Mannheim krönt Aufholjagd
Die Adler Mannheim haben sich dank einer famosen Aufholjagd einen Matchball für den Einzug ins Halbfinale der Play-offs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erkämpft. Die Mannschaft von Trainer Bill Stewart bezwang die Kölner Haie im fünften Spiel der Serie mit 4:3 (0:0, 1:3, 3:0) und feierte dank zweier Treffer in der letzten Minute den ersten Heimsieg. Es war Mannheims dritter Erfolg in der Serie, vier sind für das Weiterkommen nötig.
USA und Kanada erzielen Vereinbarung bei illegalen Grenzübertritten
Die USA und Kanada haben eine Vereinbarung zum Vorgehen gegen illegale Grenzübertritte von Flüchtlingen und Migranten zwischen beiden Ländern erzielt. "Die USA und Kanada werden zusammenarbeiten, um von rechtswidrigen Grenzübertritten abzuhalten", sagte US-Präsident Joe Biden am Freitag bei einer Rede vor dem kanadischen Parlament in der Hauptstadt Ottawa.
Partei kündigt Bolsonaros Rückkehr kommende Woche nach Brasilien an
Brasiliens rechtsradikaler Ex-Präsident Jair Bolsonaro will nach Angaben seiner Partei in der kommenden Woche aus den USA in sein Heimatland zurückkehren. Wie die Liberale Partei (PL) am Freitag in den Onlinenetzwerken mitteilte, soll der frühere Staatschef am Donnerstag in der Hauptstadt Brasília ankommen.
U21 startet mit 2:2 gegen Japan ins EM-Jahr
Die deutsche U21-Nationalmannschaft ist mit einem turbulenten Remis gegen Japan ins EM-Jahr gestartet. Das Team von DFB-Coach Antonio Di Salvo musste sich vor den Augen von Bundestrainer Hansi Flick und DFB-Direktor Rudi Völler in Frankfurt mit einem 2:2 (1:1) begnügen. Vor der Mission Titelverteidigung im Juni offenbarte die deutsche Auswahl vor allem defensiv noch Luft nach oben.
Lindner sieht "keinen Grund zur Sorge" um deutsches Finanzsystem
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat das deutsche Finanzsystem als krisensicher bezeichnet. Er sehe "keinen Grund zur Sorge", dass die deutschen Banken von den jüngsten Turbulenzen um die Credit Suisse oder Silicon Valley Bank erfasst werden könnten, sagte Lindner in einem am Freitag veröffentlichten Interview des Magazins "Focus". "Wir sehen eine hohe Resilienz hierzulande", betonte er.
Israels Generalstaatsanwältin ruft Netanjahu in Justizreform-Streit zur Ordnung
Im von heftigen Protesten begleiteten Streit um die Justizreform in Israel hat die oberste Juristin des Landes Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nach einer Fernsehansprache zur Ordnung gerufen. "Ihre Erklärung von gestern und jegliche Intervention Ihrerseits in den Prozess (zur Verabschiedung der Reform) sind illegal", warnte die Rechtsberaterin der Regierung, Gali Baharav-Miara, am Freitag mit Blick auf das gegen Netanjahu laufende Korruptionsverfahren. Dieser wurde bei einem Besuch in London mit Protesten empfangen.
Offiziell: Bayern trennt sich von Nagelsmann - Tuchel kommt
Fußball-Rekordmeister Bayern München hat seinen Trainer Julian Nagelsmann freigestellt und durch Thomas Tuchel ersetzt. Dies bestätigte der Klub am Freitag, bereits am Donnerstagabend hatten diverse Medien von der Entlassung des 35-Jährigen berichtet und den Ex-Dortmunder Tuchel als Top-Favoriten auf die Nachfolge bezeichnet.
"Hotel Ruanda"-Held soll aus der Haft entlassen werden
Der wegen "Terrorismus" zu 25 Jahren Haft verurteilte ruandische Regierungskritiker Paul Rusesabagina soll nach Angaben der Regierung des ostafrikanischen Landes aus dem Gefängnis entlassen werden. Die Haftstrafe des gesundheitlich angeschlagenen 68-Jährigen sei "umgewandelt" worden, erklärte eine Regierungssprecherin am Freitag. Rusesabagina wurde durch den Film "Hotel Ruanda" weltweit bekannt.
Mutmaßlicher Reichsbürger in Stuttgart wegen Angriffs auf Polizisten verurteilt
Weil er einen Polizisten absichtlich anfuhr, ist ein mutmaßlicher Reichsbürger in Baden-Württemberg zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart sprach den 62-jährigen Manfred J. am Freitag des versuchten Mordes schuldig. Außerdem muss er 30.000 Euro Schmerzensgeld an den Beamten zahlen und diesem alle weiteren Schäden ersetzen.
67-Jähriger überschüttet Bürgermeister in Oberpfalz mit Schlamm aus Eimer
Im oberpfälzischen Nabburg hat ein 67-Jähriger den Bürgermeister der Stadt mit Schlamm aus einem Eimer überschüttet. Zu der Attacke kam es im Büro des Kommunalpolitikers im Rathaus der Kleinstadt, wie die bayerische Polizei in Regensburg am Freitag mitteilte. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.