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"Perfekter Abschluss": Hennig wieder auf dem Podest
Skilanglauf-Olympiasiegerin Katharina Hennig hat ihren herausragenden WM-Winter mit dem fünften Podestplatz der Weltcupsaison beendet. Die 26-Jährige aus Oberwiesenthal lief in Lahti/Finnland im Massenstart über 20 km auf Platz drei. Ihren zweiten Saisonsieg nach dem Triumph im italienischen Val di Fiemme, dem ersten einer deutschen Langläuferin seit 2009, verpasste Hennig im Zielsprint um 1,1 Sekunden.
Scharfe Kritik an Gewerkschaften vor Beginn von großen Streiks im Verkehrssektor
Vor den für Montag angekündigten massiven Warnstreiks im Verkehrssektor gibt es scharfe Kritik aus den Kommunen, von der Bahn und der Union. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verteidigte den Aufruf zum Streiken im Arbeitskampf dagegen. Der Flughafen München wurde bereits am Sonntag bestreikt - die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) schloss auch Streiks in den Osterferien nicht mehr aus.
Einigung mit EU-Kommission zu E-Fuels stößt auf geteiltes Echo
Die Einigung zwischen Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und der EU-Kommission über die künftige Zulassung von mit E-Fuels betriebenen Autos stößt auf ein geteiltes Echo. Die Beteiligten äußerten sich erleichtert, dass damit die Blockade für die geplanten europäischen Regeln zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor überwunden sei. Es gab aber auch kritische Stimmen, die vor Gefahren durch die Einigung für den Klimaschutz warnten.
Iran verurteilt US-Luftangriffe in Syrien mit mindestens 19 Toten als "Terrorismus"
Der Iran hat Luftangriffe des US-Militärs im Osten Syriens mit mindestens 19 Toten als "terroristischen Angriff" angeprangert. Teheran verurteile den "kriegerischen und terroristischen Angriff der amerikanischen Armee auf zivile Ziele" in der ostsyrischen Region Deir Essor, erklärte das iranische Außenministerium am Samstagabend. US-Präsident Joe Biden versicherte indes, dass sein Land nicht an einem Konflikt mit dem Iran interessiert sei.
Hennig zum Saisonabschluss wieder auf dem Podest
Skilanglauf-Olympiasiegerin Katharina Hennig hat ihren herausragenden WM-Winter mit dem fünften Podestplatz der Weltcupsaison beendet. Die 26-Jährige aus Oberwiesenthal lief in Lahti/Finnland im Massenstart über 20 km auf Platz drei. Ihren zweiten Saisonsieg nach dem Triumph im italienischen Val di Fiemme, dem ersten einer deutschen Langläuferin seit 2009, verpasste Hennig im Zielsprint um 1,1 Sekunden.
22 Staaten verpflichten sich zum Kampf gegen Hunger in Lateinamerika
Beim Iberoamerikanischen Gipfel in der Dominikanischen Republik haben Politiker aus 22 Ländern ein Abkommen zum gemeinsamen Kampf gegen Hunger in Lateinamerika unterzeichnet. "Wir haben rund 60 Millionen Menschen, die Probleme mit der Ernährungssicherung haben", sagte der Generalsekretär des Gipfels und frühere chilenische Ministerpräsident Andrés Allamand am Samstag (Ortszeit). "Ein Drittel der Nahrungsmittelproduktion" werde durch Probleme bei Lagerung, Verteilung und Vermarktung "verschwendet".
Autofahrer rollt 14-Jährigem über den Fuß und fährt einfach weiter
Er soll einem Jugendlichen über den Fuß gerollt - und danach einfach weitergefahren sein: In Göppingen in Baden-Württemberg hat die Polizei strafrechtliche Ermittlungen gegen einen 55-Jährigen eingeleitet. Dieser sei zuerst negativ aufgefallen, weil er mit seinem Wagen in der Innenstadt Passanten angehupt habe, teilte das Polizeipräsidium Ulm am Sonntag mit.
Wirtschaftsweise Grimm kritisiert Entscheidung zu E-Fuels
Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat die Einigung zwischen Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) und der EU-Kommission über die künftige Zulassung von mit E-Fuels betriebenen Autos kritisiert. "Das könnte es der Politik sehr schwer machen, konsequente Klimapolitik zu betreiben", sagte Grimm dem Düsseldorfer "Handelsblatt". Zudem habe die FDP mit ihrem Widerstand gegen das Aus für Autos mit Verbrennungsmotoren ab 2035 in der EU Vertrauen in Deutschland verspielt.
Grünen-Chefin Ricarda Lang ist verlobt
Grünen-Chefin Ricarda Lang hat sich verlobt. Die 29-Jährige teilte am späten Samstagnachmittag ein Foto von sich und ihrem Partner Florian Wilsch auf Twitter, auf dem sie einen goldenen Ring am Finger trägt. Dazu schrieb sie das Wort "verlobt" mit einem Herz.
Osnabrücks Bischof Bode verzichtet wegen Missbrauchsskandals auf sein Amt
Der katholische Bischof von Osnabrück, Franz-Josef Bode, verzichtet auf sein Amt. Papst Franziskus nahm sein Rücktrittsgesuch an diesem Samstag an, wie die Deutsche Bischofskonferenz in Bonn mitteilte. Deren Vorsitzender, der Limburger Bischof Georg Bätzing, sprach Bode "Dank und Anerkennung" für sein Wirken aus. Die Reformbewegung "Wir sind Kirche" äußerte ebenfalls Respekt, begrüßte aber den Schritt des Bischofs als "vorbildlich".
Tatverdächtiger nach Angriff in Regionalzug in Brandenburg in Untersuchungshaft
Nach einem Angriff mit einem axtähnlichen Gegenstand in einem Regionalzug in Brandenburg sitzt der Verdächtige in Untersuchungshaft. Wie die Polizeidirektion Süd in Cottbus am späten Samstagnachmittag mitteilte, besteht gegen den 37-Jährigen der dringende Tatverdacht der gefährlichen Körperverletzung. Er soll am Freitag Fahrgäste in einem Zug bedroht und eine 17-Jährige am Kopf verletzt haben.
Volksentscheid "Berlin 2030 klimaneutral" begonnen
In Berlin hat am Sonntagmorgen der Volksentscheid "Berlin 2030 klimaneutral" begonnen. Gut 2,4 Millionen Menschen können darüber abstimmen, ob die Hauptstadt schon 2030 klimaneutral werden soll. Dies will ein Bündnis von Initiativen erreichen. Dazu gehören Fridays for Future, der Allgemeine Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), weitere Umweltverbände sowie die Jusos und die Grüne Jugend.
Zwei Tote nach Schüssen in Hamburg
Im Hamburger Stadtteil Langenhorn sind am späten Samstagabend zwei Männer durch Schüsse ums Leben gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sehe es so aus, als habe der eine Mann den anderen mit mehreren Schüssen getötet. Danach habe sich der mutmaßliche Schütze offenbar selbst erschossen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Sonntag.
21 Festnahmen wegen Korruption bei Venezuelas staatlichem Erdölkonzern
Wegen Korruption bei dem staatlichen Ölkonzern Petroleos de Venezuela (PDVSA) sind in Venezuela bislang 21 Verdächtige festgenommen worden. Unter den Beschuldigten seien zehn Staatsbedienstete, teilte Generalstaatsanwalt Tarek William Saab am Samstag in Caracas mit. Die Festnahmen hatten in der Vorwoche begonnen und sind noch nicht abgeschlossen. Saab sagte, er rechne mit etwa einem Dutzend weiterer Festnahmen.
WM-Vierter Marokko überrascht auch Brasilien
Das WM-Überraschungsteam Marokko hat Rekordweltmeister Brasilien düpiert und seinen derzeitigen Platz im Konzert der Großen zementiert. Die Nordafrikaner, bei der WM in Katar Vierter, bezwangen die Selecao in Tanger mit 2:1 (1:0). Der frühere deutsche U21-Nationalspieler Abdelhamid Sabiri (79.) entschied das Duell in der Schlussphase.
Draisaitls Oilers verlieren Spitzenspiel im Westen
Leon Draisaitl hat trotz einer starken Leistung mit seinen Edmonton Oilers eine Niederlage im Spitzenspiel der Western Conference der Eishockey-Profiliga NHL kassiert. Das Team des gebürtigen Kölners unterlag 3:4 nach Verlängerung gegen die Vegas Golden Knights, Draisaitl erzielte dabei ein Tor selbst und bereitete ein weiteres vor. Er hat nun bereits 112 Scorerpunkte gesammelt.
Flick lobt Doppeltorschütze Füllkrug
Hansi Flick hat Niclas Füllkrug nach dem Doppelpack im Länderspiel gegen Peru gelobt. "Er hat die Treffer im Stile eines Torjägers, einer Neun gemacht", sagte der Bundestrainer nach dem 2:0 (2:0)-Erfolg beim Neustart nach dem WM-Debakel in Mainz.
Kimmich über Nagelsmann: "Kabine nicht verloren"
Joshua Kimmich hat der Theorie widersprochen, der freigestellte Trainer Julian Nagelsmann sei beim FC Bayern am fehlenden Rückhalt der Mannschaft gescheitert. "Ich kann sagen, dass der Trainer nicht die Kabine verloren hat", betonte der DFB-Kapitän nach dem Länderspiel in Mainz gegen Peru (2:0).
Parlamentswahl nach Verfassungsreform im autoritär regierten Turkmenistan
Im autoritär regierten Turkmenistan haben am Sonntag die ersten Parlamentswahlen seit einer Verfassungsreform stattgefunden, die die Machtposition der Herrscherfamilie Berdimuchamedow weiter gefestigt hat. Die Wahllokale in dem zentralasiatischen Land öffneten um 7.00 Uhr Ortszeit (04.00 Uhr MESZ), wie ein AFP-Korrespondent aus der Hauptstadt Aschchabat berichtete. Sie sollten um 19.00 Uhr (16.00 Uhr MESZ) schließen.
China und Honduras nehmen diplomatische Beziehungen auf
Im Konflikt mit Taiwan hat die Volksrepublik China ein weiteres zentralamerikanisches Land auf seine Seite gezogen. "China und Honduras haben gerade diplomatische Beziehungen aufgenommen", schrieb die chinesische Außenamtssprecherin Hua Chunying am Sonntag im Onlinedienst Twitter. Zuvor hatte Honduras seine Beziehungen zu Taiwan abgebrochen.
EKD-Ratsvorsitzende fordert 100 Milliarden Euro für Armutsbekämpfung
Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anette Kurschus, fordert von der Ampel-Koalition massive Investitionen in die Armutsbekämpfung. "Wir haben einen eklatanten sozialen Notstand in unserer Gesellschaft", sagte Kurschus den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "100 Milliarden Euro für die Armutsbekämpfung wären gut investiertes Geld."
Berlin stimmt in Volksentscheid über Klimaneutralität bis 2030 ab
In Berlin können am Sonntag (08.00 Uhr) gut 2,4 Millionen Menschen darüber abstimmen, ob die Hauptstadt schon 2030 klimaneutral werden soll. Dies will die Initiative "Berlin 2030 klimaneutral" mit ihrem gleichnamigen Volksentscheid erreichen. Hinter dieser steht ein Bündnis verschiedener Organisationen - neben Fridays for Future und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club etwa auch die Jusos und die Grüne Jugend.
Tornado zieht im US-Bundesstaat Mississippi Schneise der Verwüstung
Im südlichen US-Bundesstaat Mississippi hat ein Tornado schwere Zerstörungen angerichtet. Wie die Behörden am Samstag mitteilten, kamen mindestens 25 Menschen ums Leben, Dutzende weitere wurden verletzt. Der von heftigem Regen und Gewittern begleitete Tornado hatte am Freitagabend (Ortszeit) eine regelrechte Schneise durch mehrere Ortschaften gezogen. Zehntausende Menschen in Mississippi sowie in den angrenzenden Staaten Alabama und Tennessee wurden von der Stromversorgung abgeschnitten.
Umfrage: Ampel hat bei Wählern erstmals seit Anfang Dezember wieder eine Mehrheit
Die Ampel-Koalition im Bund kommt laut Sonntagstrend zum ersten Mal seit Anfang Dezember in der Wählergunst wieder auf eine Mehrheit. Wie die "Bild am Sonntag" aus der von ihr in Auftrag gegebenen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa berichtet, liegt die Zustimmung der SPD unverändert bei 21 Prozent, die Grünen legen einen Prozentpunkt auf 16 Prozent zu und die FDP komme weiter auf acht Prozent.
Hohe Geldstrafe für früheren Formel-1-Weltmeister Piquet wegen Rassismus
Wegen rassistischer Äußerungen über den britischen Rennfahrer Lewis Hamilton ist der dreifache brasilianische Formel-1-Weltmeister Nelson Piquet zu einer Geldstrafe von umgerechnet 878.000 Euro verurteilt worden. Ein Gericht in Brasília nannte die Äußerungen des 70-Jährigen am Samstag in seinem Urteilsspruch "unerträglich": Sie seien "eine ernsthafte Verletzung der grundlegenden Wert der Gesellschaft". Die Geldstrafe soll an Organisationen fließen, die Diskriminierung bekämpfen.
Trump nennt bei Wahlkampfveranstaltung drohende Anklage vollkommen unbegründet
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat sich bei einer Wahlkampfveranstaltung in Texas als Opfer völlig haltloser Anschuldigungen der Justiz präsentiert. Mit Blick auf eine drohende Anklage wegen einer Schweigegeldzahlung an eine Pornodarstellerin sagte Trump am Samstag (Ortszeit): "Der Bezirksstaatsanwalt von New York hat unter der Federführung des 'Unrechtsministeriums' in Washington DC wegen etwas gegen mich ermittelt, das kein Verbrechen, kein Fehlverhalten, keine Affäre ist."
IAEA-Chef reist kommende Woche zu ukrainischem Atomkraftwerk Saporischschja
Angesichts der anhaltend riskanten Situation am ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja reist der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, kommende Woche erneut zu der von Russland besetzten Anlage. Grossi werde vor Ort "aus erster Hand die ernste atomare Sicherheitslage an der Anlage" untersuchen, teilte die IAEA am Samstag in Wien mit. Der IAEA-Chef hatte das größte Atomkraftwerk Europas nach seiner Besetzung durch die russische Armee schon einmal besucht.
Bahngewerkschaft EVG schließt Streiks rund um Ostern aus
Nach dem großen Verkehrsstreik kommenden Montag müssen Zugreisende in Deutschland für Ostern laut Eisenbahngewerkschaft EVG keinen Bahn-Streik befürchten. "Da wir mit Streiks die Arbeitgeber und nicht die Reisenden treffen wollen, werden wir rund um die Osterfeiertage nicht verhandeln", erklärte die EVG nach Angaben der "Bild am Sonntag". "Damit können Streiks rund um die Feiertage für alle Reisenden ausgeschlossen werden."
Kimmich kritisiert Nagelsmann-Entlassung
Die Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich und Leon Goretzka haben sich abermals enttäuscht über die Entlassung ihres Vereinstrainers Julian Nagelsmann geäußert - und damit auch die Vereinsführung von Bayern München kritisiert. Kimmich sprach nach dem 2:0 der DFB-Elf gegen Peru am Samstag von "wenig Liebe, wenig Herz" und erklärte am ZDF-Mikrofon weiter: "Wir müssen lernen, damit umzugehen. Wenn es zu einem Trainerwechsel kommt, ist es immer enttäuschend. Wir Spieler haben es nicht geschafft, gute Ergebnisse zu erzielen."
EM-Quali: Kuntz mit Zittersieg - Traumdebüt für de la Fuente
Für Trainer Stefan Kuntz und die türkische Fußball-Nationalmannnschaft hat die Qualifikation zur EM-Endrunde 2024 in Deutschland mit einem Arbeitssieg begonnen. In Jerewan setzten sich die Türken nach einem Eigentor des Hoffenheimers Ozan Kabak (10.) noch mit 2:1 (1:1) durch. Einen perfekten Start erwischte die Schweiz durch das 5:0 (3:0) über Belarus, dessen nachträglicher Ausschluss im Raum steht.
Dank Füllkrug: Deutschland mit positivem Neustart
Schwungvoller Neustart dank Publikumsliebling Niclas Füllkrug: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat auf dem Weg zur Heim-EM die ersten vielversprechenden Schritte zurück in die Fanherzen genommen. 114 Tage nach dem WM-Debakel von Katar setzte sich die Auswahl von Bundestrainer Hansi Flick in Mainz gegen Peru verdient mit 2:0 (2:0) durch und sorgte für den dringend benötigten frischen Wind.
Zahlreiche Wahrzeichen weltweit in "Earth Hour" in Dunkelheit getaucht
Das Brandenburger Tor in Berlin, das Colosseum in Rom, die Harbour Bridge in Sydney - rund um den Globus sind am Samstag während der "Earth Hour" Wahrzeichen und andere Gebäude in Dunkelheit getaucht worden. Millionen Menschen, tausende Städte und Unternehmen folgten dem Aufruf von Umwelt- und Klimaschützern und schalteten jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde das Licht aus, wie die Umweltorganisation WWF mitteilte.