Letzte Nachrichten
Habeck lädt Branchenvertreter zu Fernwärmegipfel in Berlin ein
Auf Einladung des Bundeswirtschaftsministeriums kommen am Montag in Berlin Expertinnen und Branchenvertreter zum sogenannten Fernwärmegipfel zusammen (14.00 Uhr). Für 15.30 Uhr ist ein gemeinsames Pressestatement von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Bauministerin Klara Geywitz (SPD) geplant. Bei dem Treffen soll es unter anderem um die Dekarbonisierung der Fernwärme gehen.
Scholz, Duda und Macron beraten über Ukraine und Nato-Gipfel
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) berät am Montagabend in Paris mit den Präsidenten Frankreichs und Polens, Emmanuel Macron und Andrzej Duda, über die Lage in der Ukraine (19.30 Uhr). Dabei geht es sowohl um weitere militärische Unterstützung als auch um humanitäre Hilfe nach der teilweisen Zerstörung des Kachowka-Staudamms.
Erster Zivilprozess um angeblichen Corona-Impfschaden startet in Hamburg
Vor dem Hamburger Landgericht beginnt am Montag (10.00 Uhr) der erste Prozess um einen angeblichen Impfschaden durch ein Corona-Vakzin. Das von einer Klägerin angestrengte Zivilverfahren richtet sich gegen den Impfstoffhersteller Biontech. Die Frau macht nach Gerichtsangaben geltend, nach einer Immunisierung unter anderem an Schmerzen, Erschöpfung und Schlafstörungen zu leiden. Sie fordert neben Schadenersatz ein Schmerzensgeld von mindestens 150.000 Euro.
Deutsche Bahn und EVG setzen Tarifverhandlungen fort
Die Deutsche Bahn und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) setzen am Montag (14.00 Uhr) ihre Tarifverhandlungen fort. Die Gespräche in Berlin sind für fünf Tage bis einschließlich Freitag angesetzt. Zuletzt hatte es vor einer Woche Gespräche in kleinerer Runde gegeben, die beide Seiten anschließend als "konstruktiv" bewerteten.
Chef der Netzagentur offen für Postzustellung nur an fünf Tagen pro Woche
Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat sich offen für eine Reduzierung der Briefzustellungstage bei der Deutschen Post gezeigt. Noch sei die Post verpflichtet, sechs Tage pro Woche zuzustellen, sagte Müller den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Aber unsere Gesellschaft und unser Kommunikationsverhalten haben sich geändert", räumte er ein.
Viel befahrene Autobahnbrücke in US-Metropole Philadelphia teilweise eingestürzt
Auf einer der meist befahrenen Autobahnen der USA ist am Sonntag ein Teilstück in der Metropole Philadelphia eingestürzt. Nach Angaben der Behörden wurde das Unglück durch einen unter einer Brücke brennenden Tanklastwagen ausgelöst. Fernsehbilder zeigten Flammen und dichten Rauch über den abgesackten Trümmern der vierspurigen Interstate 95. Verletzt wurde nach Angaben der Behörden niemand. Der Verbleib des Lkw-Fahrers war unklar.
Bericht: China baut aktives Atomwaffenarsenal aus
China hat einem Bericht zufolge sein Arsenal an einsatzfähigen Atomwaffen im vergangenen Jahr ausgebaut. Zwar sinke die Gesamtzahl der Atomwaffensprengköpfe weltweit weiter, erklärte das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri am Montag anlässlich der Veröffentlichung seines jährlichen Berichts zu dem Thema. Doch sei die Zahl der nutzbaren Atomsprengköpfe 2022 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen - insbesondere in China, hieß es weiter.
Pro-Europäer laut Hochrechnung bei Parlamentswahl in Montenegro knapp vorn
Die pro-europäische Partei Europa Jetzt liegt laut inoffiziellen Hochrechnungen bei der Parlamentswahl in Montenegro knapp in Führung. Wie das Meinungsforschungsinstitut Zentrum für Demokratischen Übergang am Sonntagabend mitteilte, holte Europa Jetzt 26 Prozent der abgegebenen Stimmen. Auf dem zweiten Platz landete demnach die DPS von Ex-Präsident Milo Djukanovic mit 23 Prozent. Die restlichen Stimmen verteilen sich auf zahlreiche Kleinparteien.
Trump kündigt öffentlichen Auftritt nach Gerichtstermin am Dienstag an
Der frühere US-Präsident Donald Trump will wenige Stunden nach seinem Gerichtstermin am kommenden Dienstag öffentlich Stellung nehmen. Trump werde am Abend (Ortszeit, 02.15 MESZ) in seinem Golfclub in New Jersey auftreten, kündigte sein Wahlkampfteam am Sonntag an.
Schottlands Ex-Regierungschefin Sturgeon festgenommen und stundenlang befragt
Die im Februar zurückgetretene schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon ist im Zuge von Ermittlungen zu den Finanzen ihrer Partei vorübergehend festgenommen und sieben Stunden lang befragt worden. Die schottische Polizei erklärte am Sonntag, die 52-Jährige werde "als Verdächtige in Verbindung mit den laufenden Ermittlungen zur Finanzierung und den Finanzen der Schottischen Nationalpartei" (SNP) befragt. Nach ihrer Freilassung erklärte Sturgeon am Abend, sie sei unschuldig und habe sich "nichts zu Schulden kommen lassen".
Ukrainische Armee meldet erste Erfolge bei Gegenoffensive
Die ukrainische Armee hat erste militärische Erfolge ihrer Gegenoffensive gegen die russischen Truppen verkündet. Die ukrainischen Streitkräfte meldeten am Sonntag die Rückeroberung von zwei Ortschaften in der Region Donezk im teilweise russisch besetzten Osten des Landes. Ukrainische Soldaten bestätigten derweil die Zerstörung vom Westen gelieferter Panzer durch russischen Beschuss in der weiter südlich gelegenen Region Saporischschja.
23. Grand-Slam-Titel: Djokovic gewinnt die French Open
Novak Djokovic hat zum dritten Mal die French Open gewonnen und ist mit seinem 23. Major-Titel zum alleinigen Grand-Slam-Rekordsieger aufgestiegen. Im Finale von Paris besiegte der 36 Jahre alte Serbe den norwegischen Vorjahresfinalisten Casper Ruud (24) mit 7:6 (7:1), 6:3, X:X.
Kiel: Meisterlicher Abschied für Landin und Sagosen
Niklas Landin und Sander Sagosen verschwanden nach der Schlusssirene in einer Jubeltraube und hüpften anschließend wild im Kreis: Mit der Rückkehr auf Deutschlands Handball-Thron hat der THW Kiel seinen beiden Superstars das perfekte Abschiedsgeschenk bereitet. Der Rekordmeister sicherte sich durch ein 34:27 (18:13) bei Frisch Auf Göppingen am letzten Spieltag seine bereits 23. Meisterschaft.
EU verspricht Tunesien Millionenhilfen für Kampf gegen illegale Migration
Im Kampf gegen illegale Migration aus Nordafrika hat die EU Tunesien ein millionenschweres Hilfspaket angeboten. Bei einem Besuch in Tunis schlug EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dem krisengebeutelten Staat am Sonntag eine "verstärkte Partnerschaft" vor, die unter anderem allein in diesem Jahr 100 Millionen Euro Finanzhilfe für "Grenzkontrolle, Suche und Rettung" von Flüchtlingen vorsehe.
Ferrari gewinnt 100 Jahre nach der Premiere in Le Mans
100 Jahre nach der Premiere des Klassikers hat Ferrari bei seiner Rückkehr die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. Nach 50-jähriger Abstinenz holten die Italiener Alessandro Pier Guidi und Antonio Giovinazzi mit dem Briten James Calado bei der 91. Auflage den Sieg für den italienischen Hersteller.
Waldbrand bei Jüterbog unter Kontrolle
Die Feuerwehr hat den Waldbrand im brandenburgischen Jüterbog unter Kontrolle gebracht. Die Großschadenslage sei aufgehoben worden, teilte die Einsatzleitung der Feuerwehr am Sonntagnachmittag auf AFP-Anfrage mit. Eine Brandwache bleibe aber weiterhin vor Ort.
Schottlands Ex-Regierungschefin Sturgeon im Zuge von Finanzermittlungen festgenommen
Die frühere schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon ist nach Angaben von Polizei und britischen Medien im Zuge von Ermittlungen zu den Finanzen ihrer Partei festgenommen worden. Wie die Polizei in Schottland am Sonntag mitteilte, wurde eine 52-Jährige "als Verdächtige in Verbindung mit den laufenden Ermittlungen zu der Finanzierung und den Finanzen der Schottischen Nationalpartei" festgenommen und befragt. Britische Medien berichteten, es handle sich um Sturgeon.
Lauterbach: Derzeit kein Raum für höhere Honorare der Apotheker
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat den Forderungen der Apothekerverbände nach höheren Honoraren eine Absage erteilt. "Die gesetzlichen Krankenkassen klagen über Finanzprobleme, der Finanzminister kürzt die Mittel", sagte Lauterbach der "Bild am Sonntag". "Unter diesen Umständen ist für höhere Honorare der Apotheker im Moment kein Raum." Die Apothekerverbände fordern eine Anhebung der Honorare für verschreibungspflichtige Arzneimittel von 8,35 Euro auf zwölf Euro pro Packung.
Criterium du Dauphine: Vingegaard fährt Gesamtsieg ein
Tour-de-France-Gewinner Jonas Vingegaard (Team Jumbo-Visma) hat seine komfortable Führung auch auf der Schlussetappe behauptet und sich souverän den Gesamtsieg beim 75. Criterium du Dauphine gesichert. Der Däne kam am Sonntag beim Zieleinlauf nach 152,8 km von Le Pont-de-Claix zur Festung von Grenoble als Zweiter hinter dem italienischen Tagessieger Giulio Ciccone (Trek-Segafredo) ins Ziel, es ist der dritte Rundfahrterfolg dieser Saison für den Vorjahreszweiten.
Waldbrände in Kanada werden Behörden "den ganzen Sommer" beschäftigen
Die verheerenden Waldbrände in Kanada werden die Behörden nach eigener Einschätzung noch wochenlang beschäftigen. Der Kampf werde "den ganzen Sommer" andauern, sagte der Sicherheitsminister der Provinz Québec, François Bonnardel, am Samstag. Derweil entspannte sich die durch die Brände ausgelöste Smog-Lage an der Ostküste der USA ein wenig.
Nach Fan-Tumulten: Unterhaching steigt in 3. Liga auf
Sandro Wagner hat seine erste Trainerstation mit einem Erfolg beendet und die SpVgg Unterhaching zurück in die 3. Liga geführt. Der Meister der Regionalliga Bayern gewann das hitzige Relegations-Rückspiel gegen Energie Cottbus mit 2:0 (1:0) und sicherte sich nach dem 2:1-Erfolg im Hinspiel den letzten freien Drittliga-Platz. Überschattet wurde das Spiel von Ausschreitungen der Cottbuser Fans.
Nach Asyl-Einigung will Faeser Nachbesserungen für Familien erreichen
Nach dem Asyl-Kompromiss will die Bundesregierung im weiteren Verfahren über das EU-Parlament Nachbesserungen für Familien mit Kindern erreichen. Es gehe darum, dass diese "nicht ihr Asylverfahren an den Außengrenzen durchlaufen müssen, sondern gleich in die EU einreisen können", sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) der "Bild am Sonntag". Forderungen aus der CDU nach Kontrollen an der deutschen Landesgrenze wies sie zurück. Kanzler Olaf Scholz (SPD) und Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) verteidigten derweil den Asyl-Kompromiss.
Ampel-Koalition sucht unter Zeitdruck nach Einigung im Heizungsstreit
Während die Ampel-Koalition unter großem Zeitdruck nach einer Einigung im Heizungsstreit sucht, reißt die Kritik an dem Gesetzesvorhaben nicht ab. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte bei einer Kundgebung am Wochenende, das geplante Gesetz gehe "völlig an der Realität vorbei" und gehöre in die "Schublade". Die Grünen-Politikerin Renate Künast rief ihre eigene Partei zur Kompromissbereitschaft auf, um den monatelangen Streit zwischen den Koalitionspartnern beizulegen.
EU stellt Tunesien Finanzhilfen in Höhe von über einer Milliarde Euro in Aussicht
Bei ihrem Besuch in Tunesien hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dem nordafrikanischen Staat eine "verstärkte Partnerschaft" und Finanzhilfen in Höhe von über einer Milliarde Euro in Aussicht gestellt. 150 Millionen Euro könnten "sofort" für den tunesischen Staatshaushalt zur Verfügung gestellt, weitere 900 Millionen als langfristige Unterstützung verwendet werden, sagte von der Leyen am Sonntag in Tunis. Sie schlug nach eigenen Angaben dem tunesischen Präsidenten Kais Saied ein Fünf-Punkte-Programm vor, das neben den Finanzhilfen unter anderem auch EU-Unterstützung für Tunesiens Kampf gegen irreguläre Migration umfasst.
Selenskyj spricht von "Gegenoffensiven" gegen russische Truppen
Die ukrainische Armee geht Staatschef Wolodymyr Selenskyj zufolge mit "Gegenoffensiven" an der Front gegen die russischen Truppen vor. Es fänden "Gegenoffensiv- und Defensiv-Aktionen" statt, er werde aber "keine Einzelheiten" nennen, sagte Selenskyj am Samstag in Kiew. Er ließ damit offen, ob es sich um die schon lange erwartete Großoffensive der Ukraine handelt. Russischen Angaben zufolge läuft diese bereits seit Tagen.
Härtel neuer Trainer bei Eintracht Braunschweig
Jens Härtel wird neuer Cheftrainer beim Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig. Der 53-Jährige löst Michael Schiele ab, von dem sich die Niedersachsen erst am Freitag getrennt hatten.
Flick sucht seine EM-Startelf - Füllkrug stürmt
Bundestrainer Hansi Flick will sich in den anstehenden Länderspielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft seiner Startelf für die Heim-EM 2024 nähern. "Wir haben im Mittelfeld ein Überangebot, sind aber happy über die große Anzahl Spieler mit dieser Qualität", sagte Flick vor dem 1000. Länderspiel gegen die Ukraine am Montag (18.00 Uhr/ZDF) in Bremen. "Wir wägen genau ab, wer spielt, sind in einem Prozess zur EM hin und werden die Spiele nutzen, um am Ende der Reise andere Erkenntnisse zu haben."
Linken-Vorstand sagt sich von Wagenknecht los und fordert Mandatsrückgabe
Der Vorstand der Linkspartei hat sich endgültig von Sahra Wagenknecht losgesagt und sie zur Rückgabe ihres Bundestagsmandats aufgefordert. "Die Zukunft der Linken ist eine Zukunft ohne Sahra Wagenknecht", heißt es in einem einstimmig gefassten Beschluss des Parteivorstands vom Samstag. Der wiederholten Aufforderung, von der Gründung eines konkurrierenden Parteiprojekts Abstand zu nehmen, sei Wagenknecht "bis heute nicht nachgekommen". Bundestags-Fraktionschefin Amira Mohamed Ali kritisierte das Vorgehen der Parteispitze als "großen Fehler".
Parlamentswahl in Montenegro hat begonnen
In Montenegro hat am Sonntag die Parlamentswahl begonnen, die eine seit Monaten andauernde politische Blockade beenden soll. Seit dem Sturz der Regierung durch ein Misstrauensvotum im vergangenen August ist diese nur noch geschäftsführend im Amt. Die Wahl könnte anzeigen, in welche Richtung der kleine Westbalkanstaat in Zukunft steuert.
Champions-League-Finale: Lukaku erneut rassistisch beleidigt
Nach dem verlorenen Champions-League-Finale mit Inter Mailand ist Stürmer Romelu Lukaku erneut rassistisch beleidigt worden. Unter Instagram-Beiträgen des 30-Jährigen hinterließen einige Personen beleidigende Kommentare und Affensymbole, zahlreiche Fans verurteilten dort jedoch auch die Beleidigungen. Lukaku hatte im Endspiel gegen Manchester City (0:1) am Samstag unter anderem eine Großchance kurz vor Schluss vergeben und erhielt dafür Spott unterhalb der Gürtellinie.
DFB-Abschlusstraining ohne Timo Werner
Beim Abschlusstraining vor dem 1000. Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat am Sonntagvormittag nur Timo Werner gefehlt. Der Stürmer von RB Leipzig wird das symbolträchtige Duell mit der Ukraine am Montag (18.00 Uhr/ZDF) in Bremen verpassen, er hofft auf Einsätze in den folgenden Spielen gegen Polen in Warschau (16. Juni) und gegen Kolumbien in Gelsenkirchen (20. Juni).
Trump geht nach Anklage in Dokumentenaffäre zum Angriff über
Nach der Anklage in der Affäre um Regierungsdokumente ist der frühere US-Präsident Donald Trump zum Angriff übergegangen. Trump bezeichnete das Verfahren vor seinen Anhängern am Wochenende als politischen "Machtmissbrauch". Der 76-jährige Präsidentschaftsbewerber war am Freitag in 37 Punkten angeklagt worden - laut Anklageschrift hauptsächlich wegen der illegalen Aufbewahrung von Geheiminformationen zur nationalen Verteidigung.