Letzte Nachrichten
Mexiko meldet acht Tote durch Hitzewelle
Eine extrem langwierige Hitzewelle macht derzeit Millionen Menschen und der Umwelt in Mexiko zu schaffen. Acht Menschen kamen wegen der hohen Temperaturen landesweit seit Mitte April bereits ums Leben, wie die Regierung am Freitag (Ortszeit) bekannt gab. Hinzu kommt ein Vogelsterben an der mexikanischen Küste, das laut Regierung höchstwahrscheinlich auf die Erwärmung des Meerwassers im Pazifik zurückzuführen ist.
Grünen-Chefin Lang wirbt für Klimaschutz als Jobmotor
Grünen-Chefin Ricarda Lang hat Rechtspopulisten, aber auch manchen aus den bürgerlichen Parteien einen "Kulturkampf über soziale und ökologische Fragen" vorgeworfen. Es sei "absurd", wenn CDU-Chef Friedrich Merz davon spreche, beim Klimaschutz gebe es noch 20 Jahre Zeit, sagte Lang am Samstag auf dem kleinen Parteitag der Grünen im hessischen Bad Vilbel. Wer beim Klimaschutz aber Thesen der Rechten übernehme, "der stärkt nur das Original", warnte sie mit Blick auf CDU und CSU.
Zahl der Toten bei Angriff auf Schule in Uganda auf 37 gestiegen
Nach dem mutmaßlichen Rebellenangriff auf eine Schule im Westen Ugandas ist die Opferzahl weiter gestiegen. Mittlerweile seien 37 Leichen geborgen worden, teilte Armeesprecher Felix Kulayigye am Samstag mit. Zunächst hatten die Behörden von 25 getöteten Schülern gesprochen. Der Angriff hatte sich in der Nacht in der Ortschaft Bwera nahe der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo ereignet.
Charles III. nimmt erstmals als Monarch "Trooping the Colour"-Parade ab
Der britische König Charles III. hat zum ersten Mal als Monarch die traditionelle Geburtstagsparade "Trooping the Colour" abgenommen. Der 74-Jährige nahm am Samstag in roter Uniformjacke und mit traditioneller Bärenfellmütze auf einem Rappen an der Parade in London teil. Hinter ihm ritten in gleicher Aufmachung Charles' ältester Sohn Prinz William und der Bruder des Königs, Prinz Edward.
Grüne beginnen kleinen Parteitag in Bad Vilbel
Mit deutlicher Verspätung haben die Grünen ihren kleinen Parteitag im hessischen Bad Vilbel begonnen. Auf der Tagesordnung steht am Samstagmittag zunächst der klimagerechte Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft. Kontroverse Debatten werden am Nachmittag über die EU-Entscheidungen zur Verschärfung des Asylrechts erwartet, die in Teilen der Partei auf massiven Widerstand stoßen.
25 Schüler bei Angriff auf Schule im Westen Ugandas getötet
Bei einem mutmaßlichen Rebellenangriff auf eine Schule im Westen Ugandas sind nach Angaben der Polizei 25 Schüler getötet worden. "Bisher sind 25 Leichen aus der Schule geborgen und ins Krankenhaus gebracht worden", sagte ein Polizeisprecher am Samstag nach dem nächtlichen Vorfall in der Ortschaft Bwera nahe der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Acht Menschen befanden sich demnach in einem lebensbedrohlichen Zustand.
Hollywoodstar Chris Hemsworth ist Fan von Hermann Hesse
Der australische Schauspieler und Hollywoodstar Chris Hemsworth ist Fan von deutscher Literatur: "Ich mag Hermann Hesse sehr, habe 'Siddhartha' oder 'Narziss und Goldmund' gelesen", sagte der 39-Jährige der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag. "Ich mag Geschichten, in denen Protagonisten sich selbst finden und tiefgreifende Fragen zur Essenz der Essenz der Dinge stellen. Die stelle ich auch selbst."
EU-Staaten setzen Ziel für Ausbau erneuerbarer Energien deutlich hoch
Die EU-Staaten haben das europäische Ziel für den Ausbau erneuerbarer Energien deutlich hochgesetzt: Die Mitgliedstaaten stimmten am Freitag einer Neugestaltung der EU-Erneuerbaren-Richtlinie zu. Demnach wird das europäische Ziel für erneuerbare Energien von bisher 32 Prozent auf 45 Prozent im Jahr 2030 deutlich angehoben, wie das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mitteilte. "Das bedeutet eine Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energien gegenüber dem erreichten Stand in 2021 von knapp 22 Prozent", hob das Ministerium hervor.
Pro Asyl warnt Grüne vor "Asylwende"
Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl hat die Grünen vor ihrem kleinen Parteitag vor einer "Asylwende" gewarnt: "Eine glasklare Menschenrechtsposition war immer Teil der grünen DNA", sagte der Leiter der Europa-Abteilung, Karl Kopp, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Wochenende. Was derzeit geschehe, sei ein "sehr riskantes Manöver". Dabei könne "viel Glaubwürdigkeit und Unterstützung" verloren gehen. Pro Asyl jedenfalls sei "bitter enttäuscht und wütend".
Rainald Grebe würde "Brandenburg" heute nicht mehr schreiben
Der Kabarettist Rainald Grebe würde das Lied "Brandenburg", in dem er über das ostdeutsche Bundesland und die dortigen Menschen herzieht, heute nicht mehr schreiben. Früher habe er "mehr Kanten gesetzt", sagte Grebe dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Das Lied "Brandenburg" habe darin bestanden, "etwas runterzumachen". Jetzt sehe er Brandenburg eher aus der Perspektive derer, die dort arbeiteten und Probleme hätten.
Millionen Mexikaner leiden unter extremer Hitzewelle
Millionen Mexikaner leiden derzeit unter einer extremen Hitzewelle, bereits der dritten in diesem Jahr. Acht Menschen kamen wegen der hohen Temperaturen landesweit seit Mitte April bereits ums Leben, wie die Regierung am Freitag (Ortszeit) bekannt gab. Sieben Todesopfer starben an einem Hitzschlag und das achte an Dehydrierung.
Habeck warnt vor zu starkem Fokus auf Wasserstoff beim Heizen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat davor gewarnt, beim Heizungsgesetz den Fokus zu stark auf die Wasserstofftechnologie zu setzen. Er sei zwar "stolz auf jede Änderung, die das Gesetz besser macht", sagte Habeck der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Es gebe aber "einen heiklen Punkt, und das ist der Wasserstoff". Er freue sich, wenn Gasheizungen mit Wasserstoff laufen könnten. "Ich fürchte nur, dass es dafür nicht reicht."
Afrikanische Friedensmission am Samstag in St. Petersburg erwartet
Nach ihrem Besuch in Kiew wird die Friedensmission afrikanischer Staatschefs am Samstag in Russland erwartet. In St. Peterburg wollen die Teilnehmer der Delegation mit Kreml-Chef Wladimir Putin sprechen. Die Gruppe unter Führung des südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa hatte am Freitag in Kiew beide Seiten zur "Deeskalation" aufgerufen. "Dieser Krieg muss beendet werden und es sollte Frieden durch Verhandlungen geben", sagte Ramaphosa.
Nach Mäders Tod: Tour de Suisse wird fortgesetzt
Die Tour de Suisse wird trotz des Todes des Schweizer Radprofis Gino Mäder fortgesetzt. Das gaben die Organisatoren am späten Freitagabend bekannt. Mäder war auf der 5. Etappe am Donnerstag bei einer Abfahrt in eine Schlucht gestürzt und später im Krankenhaus gestorben. Die 6. Etappe am Freitag war zu einer "Gedenkfahrt" für Mäder über 20 km umfunktioniert worden. Am Samstag geht es mit dem Teilstück zwischen Tübach und Weinfelden weiter.
US Open: Kaymer verpasst den Cut - Fowler bleibt in Führung
Golfprofi Martin Kaymer hat bei seinem ersten Majorturnier nach einem Jahr den Cut verpasst. Der frühere Weltranglistenerste aus Mettmann spielte auf der zweiten Runde der US Open wie zum Auftakt eine 73 und hatte damit vier Schläge zu viel auf dem Konto. Kaymer, in der Weltrangliste weit zurückgefallen, genießt bei der US Open aufgrund seines Triumphs im Jahr 2014 ein Startrecht.
Flicks Auftrag: "Wir müssen fighten und gewinnen"
Bernd Neuendorf huschte wortlos durch die Katakomben des polnischen Nationalstadions, der offensichtlich komplett bediente Rudi Völler wollte ebenfalls nichts sagen. Den nächsten Rückschlag mussten der DFB-Präsident und sein Direktor erst einmal verarbeiten. Nach dem 0:1 (0:1) in Warschau gegen Polen schrillen die Alarmsirenen ein Jahr vor der Heim-EM bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft immer lauter.
Lewandowski macht Flick Mut: "Deutschland hat noch Zeit"
Stürmerstar Robert Lewandowski hat der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf dem steinigen Weg zur EURO im eigenen Land Mut gemacht. "Deutschland hat noch Zeit bis zur EM, man muss geduldig bleiben", sagte der polnische Kapitän nach dem 1:0 (1:0) in Warschau über die DFB-Auswahl.
Flick glaubt an Wirtz - Lob für Thiaw
Hansi Flick hat Top-Talent Florian Wirtz von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen nach dessen schwacher Leistung beim Länderspiel in Warschau gegen Polen (0:1) in Schutz genommen. "Er braucht eine gewisse Zeit zur Anpassung. Es ist eine andere Mannschaft", sagte der Bundestrainer.
Red Bull nicht zufrieden: "Wir haben noch viel zu tun"
Beim Weltmeisterteam Red Bull gibt es nach dem ersten Trainingstag beim Großen Preis von Kanada in Montreal laut Motorsportberater Helmut Marko einiges zu tun. "Der Rückstand von Max Verstappen auf die beiden Mercedes ist etwas verwirrend", sagte Marko bei Servus-TV: "Das Auto ist zu unruhig, wir haben viel Arbeit vor uns."
Hockenheim-Chef Teske: "Die Formel 1 will reden"
Die Macher am Hockenheimring halten eine künftige Rückkehr der Formel 1 nach Deutschland für denkbar. "Aktuell ist der Druck nach einem deutschen Grand Prix groß, sodass die Formel 1 auf uns zugekommen ist und reden will", sagte Geschäftsführer Jorn Teske dem Nachrichtenportal watson: "Es gibt Signale der Rennserie, dass so etwas in Zukunft denkbar ist. Es sind aber Signale. Nicht mehr und nicht weniger."
Boll bremst: "Einfach wieder reinschnuppern"
Timo Boll bremst vor seinem Comeback bei den Europaspielen in Krakau die Erwartungen. "Ich freue mich, wieder bei 'meinen' Jungs und zurück auf internationalem Parkett zu sein", sagte der Tischtennis-Rekordeuropameister: "Ich will einfach wieder reinschnuppern und mich in den nächsten Wochen weiter verbessern."
Die Sport-Höhepunkte am Samstag, 17. Juni
21 Jahre nach dem historischen Titelgewinn will der SC Magdeburg in der Champions League erneut ins Finale vorstoßen. Im Halbfinale gegen Titelverteidiger FC Barcelona ist der SCM zwar Außenseiter, bei den vergangenen beiden Klub-Weltmeisterschaften gelang jedoch jeweils der Sieg über die Starauswahl aus Spanien. Anpfiff zum Final Four in der Kölner Lanxess Arena ist um 15.15 Uhr.
Charles III. nimmt erstmals als Monarch Geburtstagsparade "Trooping the Colour" ab
König Charles III. nimmt am Samstag zum ersten Mal als Monarch die traditionelle Geburtstagsparade "Trooping the Colour" ab. Nach Angaben des Buckingham-Palastes wird es das erste Mal seit fast vier Jahrzehnten sein, dass ein Monarch bei der Parade hoch zu Ross dabei sein wird. Charles' verstorbene Mutter Queen Elizabeth II. hatte zuletzt im Jahr 1986 auf einem Pferd die Parade abgenommen, danach nutzte sie die Kutsche.
Grüne beraten auf kleinem Parteitag über Asyl und "klimaneutralen Wohlstand"
Die Grünen beraten am Samstag (ab 11.00 Uhr) auf einem kleinen Parteitag im hessischen Bad Vilbel über den Umgang mit Geflüchteten sowie den klimagerechten Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft. Kontroverse Debatten werden dabei vor allem über die EU-Entscheidungen zur Verschärfung des Asylrechts erwartet, die in Teilen der Partei auf massiven Widerstand stoßen.
Stromausfall und Mercedes-Doppelspitze im Training
Stromausfall, Kurzarbeit und erste Doppelspitze für Mercedes: Lewis Hamilton und sein britischer Teamkollege George Russell haben am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Kanada eine Doppelführung vorgelegt. Vorerst nur Sechster war Weltmeister Max Verstappen im Red Bull, eine gute Leistung boten die beiden Ferrari-Fahrer Carlos Sainz und Charles Leclerc auf den Plätzen drei und fünf. Zwischen sie schob sich als Vierter Fernando Alonso im Aston Martin.
EM-Alarm: Flick-Elf unterliegt in Polen
Die Alarmsirenen schrillen ein Jahr vor der Heim-EM immer lauter. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft fiel beim Härtetest gegen Robert Lewandowskis Polen durch und ist weiter verzweifelt auf der Suche nach ihrer Turnierform. Das bittere 0:1 (0:1) setzt den angeschlagenen Bundestrainer Hansi Flick aller Treueschwüre zum Trotz noch stärker unter Druck, die Zweifel wachsen.
Favoritenschreck Ulm deutscher Basketballmeister
Erstmals in der Vereinsgeschichte hat ratiopharm Ulm die deutsche Meisterschaft im Basketball gewonnen. Der Favoritenschreck gewann in den Play-offs der Bundesliga (BBL) das vierte Finale gegen die Telekom Baskets Bonn am Freitagabend 74:70 (43:41) und entschied die Best-of-five-Serie mit 3:1 für sich.
Deutscher Dschihadist in Paris wegen Angriffs auf Gefängniswärter verurteilt
Der in Frankreich inhaftierte deutsche Dschihadist Christian Ganczarski ist wegen eines Angriffs auf Gefängniswärter zu einer weiteren langen Haftstrafe verurteilt worden. Ein Gericht in Paris verhängte am Freitag gegen den 56-Jährigen eine Freiheitsstrafe von 20 Jahren und ging damit über das von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafmaß deutlich hinaus. Ganczarski, dessen Auslieferung die US-Justiz wegen seiner Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida fordert, nahm das Urteil regungslos zur Kenntnis.
Die Zukunft ist da: 3nm-ASIC-Technologie bei Krypto-Minern
NEW YORK, June 16, 2023 (GLOBE NEWSWIRE) -- Eine Reihe von Krypto-Minern der nächsten Generation von Bitmanu sind derzeit auf dem Krypto-Markt in aller Munde. Diese 3-Nanometer-ASIC-Miner werden von vielen Experten als die Zukunft des Krypto-Minings angepriesen. Die immense Leistung der BM1-, BM2- und BM Pro-Miner von Bitmanu hat sie zu den leistungsstärksten und profitabelsten Mining-Rigs aller Zeiten gemacht.
US-Whistleblower Daniel Ellsberg im Alter von 92 Jahren gestorben
Der für das Durchstechen der "Pentagon Papers" zum Vietnamkrieg bekannt gewordene US-Whistleblower Daniel Ellsberg ist tot. Ellsberg starb am Freitag im Alter von 92 Jahren "friedlich" in seinem Haus in Kensington im Bundesstaat Kalifornien an den Folgen von Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie seine Familie mitteilte. Ellsberg hatte seine Erkrankung im März öffentlich gemacht und erklärt, er habe nach Angaben seiner Ärzte nur noch rund sechs Monate zu leben.
Tarifverhandlungen von Bahn und EVG sollen kommende Woche weitergehen
Bei den Tarifverhandlungen zwischen der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der Bahn haben sich beide Seiten einvernehmlich auf eine Vertagung auf die kommende Woche geeinigt. "Wir haben intensiv verhandelt und zu vielen Themen eine Verständigung erreicht", erklärte DB-Personalvorstand Martin Seiler am Freitagabend in Berlin. Beide Tarifparteien wollten den jetzigen Stand der Verhandlungen in den zuständigen Gremien beraten und in der kommenden Woche zu weiteren Gesprächen zusammenkommen.
Boris Johnson bekommt eine Kolumne in der Boulevardzeitung "Daily Mail"
Der skandalumwitterte britische Ex-Premierminister Boris Johnson kehrt zu seinen journalistischen Wurzeln zurück und schreibt ab sofort eine wöchentliche Kolumne in der Boulevardzeitung "Daily Mail". Er sei "begeistert" etwas zu "diesen berühmten Seiten" beitragen zu können, sagte der 58-Jährige in einem am Freitag von der Zeitung veröffentlichten Video. Die konservative "Daily Mail" gilt seit Langem als lautstarker und unkritischer Unterstützer Johnsons, der wegen einer Reihe von Skandalen vor einem Jahr sein Amt als Premier niederlegen musste.