Letzte Nachrichten
Israels Regierungschef bekommt bei Operation Herzschrittmacher eingesetzt
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu steht eine Herz-OP unmittelbar bevor. "Ministerpräsident Netanjahu unterzieht sich heute Abend einem Eingriff zum Einsetzen eines Herzschrittmachers", teilte sein Büro in der Nacht zum Sonntag mit. Die OP finde im Sheba-Krankenhaus in Tel Haschomer nahe Tel Aviv statt. Der 73-Jährige hatte dort vergangene Woche nach gesundheitlichen Beschwerden bereits eine Nacht verbracht.
Elf Tote und sechs Verletzte bei Brandanschlag auf Bar in Nordmexiko
Bei einem Brandanschlag auf eine Bar in Mexiko sind elf Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Wie die Staatsanwaltschaft im nördlichen Bundesstaat Sonora mitteilte, wurde der Angriff in der Nacht zum Samstag in der Stadt San Luis Río Colorado von einem Mann verübt, der zuvor wegen frauenfeindlichen Verhaltens aus dem Lokal hinausgeworfen worden war. Der mutmaßliche Täter wurde später festgenommen.
G20 kann sich nicht auf Fahrplan für Ausstieg aus fossilen Energien einigen
Die Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) hat sich bei einem Treffen ihrer Energieminister nicht auf einen Fahrplan für den Ausstieg aus klimaschädlichen fossilen Energien einigen können. Im Abschlussdokument des Treffens im indischen Bundesstaat Goa wurde am Samstag Kohle als besonders klimaschädlicher Energieträger nicht einmal erwähnt.
Fünf Verletzte bei Kollision während Auto-Show in Hannover
Während einer Auto-Show in Hannover ist ein Wagen in eine Besuchergruppe gefahren und hat fünf Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Die Polizei ging am Samstag nach dem vorläufigen Ermittlungsstand davon aus, dass der 57-Jährige unabsichtlich in die Gruppe hineinfuhr, es sich also um einen Unfall handelte. Der Wagen wurde für technische Überprüfungen beschlagnahmt.
Diaby für über 50 Millionen Euro zu Aston Villa
Weitere Finanzspritze für Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen: Am Samstagabend gab der Werksklub den Transfer des französischen Nationalspielers Moussa Diaby (24) zu Aston Villa aus der englischen Premier League bekannt. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll Bayer 55 Millionen Euro Ablöse plus Boni erhalten. Insgesamt könnte der Transfer ein Volumen von 60 Millionen Euro haben.
30.000 Menschen vor Bränden auf Rhodos in Sicherheit gebracht
Rund 30.000 Menschen sind auf der griechischen Ferieninsel Rhodos vor einem seit Tagen tobenden Waldbrand in Sicherheit gebracht worden. Mehr als 2000 von ihnen wurden am Samstag mit Schiffen von Stränden abgeholt, wie die griechische Küstenwache mitteilte. Zudem wurden Busse für die Evakuierungen eingesetzt.
Erneut Massenproteste in Israel kurz vor wichtiger Debatte über Justizreform
In Israel haben kurz vor der entscheidenden Debatte und Abstimmung über ein Kernelement der umstrittenen Justizreform wieder Massenproteste gegen das Vorhaben der rechts-religiösen Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu stattgefunden. In Tel Aviv versammelten sich am Samstagabend zehntausende Demonstranten. In Jerusalem trafen tausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Protestmarschs ein, der zuvor in der Woche in Tel Aviv begonnen hatte.
Büro von dänischer Hilfsorganisation im Irak attackiert
Nach der mutmaßlichen Koranverbrennung in Dänemark ist im Irak das Büro einer dänischen Hilfsorganisation angegriffen worden. Das Danish Refugee Council (DRC) teilte mit, es habe am Samstagmorgen einen "bewaffneten Angriff" auf ihr Büro in der südirakischen Stadt Basra gegeben. Die in dem Büro anwesenden Mitarbeiter seien unverletzt geblieben, doch sei durch Brandstiftung Sachschaden entstanden.
Ukraine bestätigt Angriff auf "militärische Einrichtungen" auf der Krim
Die Ukraine hat einen von ihr am Samstag geführten Angriff auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim bestätigt. Der Angriff habe auf "militärische Einrichtungen" gezielt und sei von den ukrainischen Streitkräften ausgeführt worden, teilte eine Quelle innerhalb der ukrainischen Armee am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Weitere Einzelheiten zu dem Angriff wurden von dieser Quelle nicht genannt.
Mehr als 2000 Menschen auf Rhodos mit Schiffen vor Brand in Sicherheit gebracht
Auf der von einem heftigen Waldbrand heimgesuchten griechischen Ferieninsel Rhodos sind mehr als 2000 Menschen mit Schiffen in Sicherheit gebracht worden. Die Menschen seien am Samstag von den Stränden Kiotari und Lardos im Osten der Mittelmeerinsel abgeholt worden, teilte die griechische Küstenwache mit. Sie seien zu einem anderen, sicheren Strand der Insel gebracht worden.
Muskelbündelriss: Bayern muss auf Guerreiro verzichten
Neuzugang Raphael Guerreiro wird dem deutschen Rekordmeister Bayern München vorerst fehlen. Der portugiesische Nationalspieler erlitt im Training am Samstagvormittag einen Muskelbündelriss in der rechten Wade, wie die Münchner mitteilten. Guerreiro wird somit nicht mit der Mannschaft auf Asien-Tour gehen, auch der Pflichtspielauftakt im Supercup gegen DFB-Pokalsieger RB Leipzig am 12. August ist in Gefahr.
Polen verweigert russischer Tennisspielerin Swonarewa die Einreise
Polen hat der russischen Tennisspielerin Vera Swonarewa die Einreise verweigert. Wie das polnische Innenministerium am Samstag mitteilte, war die 38-Jährige am Vortag mit einem von Frankreich ausgestellten Visum und einem Flug aus Serbien in Warschau gelandet. Sie wollte dort am bevorstehenden WTA-Turnier teilnehmen. Die polnischen Grenzbeamten stoppten sie jedoch. Swonarewa musste den Angaben zufolge im Transitbereich bleiben und flog dann in die montenegrinische Hauptstadt Podgorica weiter.
Pogacar gewinnt 20. Tour-Etappe
Tadej Pogacar hat die 20. und vorletzte Etappe der 110. Tour de France gewonnen. Der 24-Jährige vom Team UAE Emirates triumphierte am Samstag auf der 133,5 km langen Bergetappe nach Le Markstein in den Vogesen.
Hamilton entreißt Verstappen die Ungarn-Pole
Neues Reglement, neues Bild: Rekordweltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) hat Titelverteidiger Max Verstappen (Niederlande) in einem spannenden Qualifying noch die Pole zum Großen Preis von Ungarn (Sonntag, 15.00 Uhr/Sky) entrissen. Der Mercedes-Star setzte sich auf dem Hungaroring mit einem knappen Vorsprung von drei Tausendstelsekunden vor Verstappen durch, Dritter wurde der zuletzt starke Lando Norris (Großbritannien) im McLaren.
Beginn von Militärübung australischer und US-Truppen
Die USA und Australien haben am Samstag eine gemeinsame Militärübung begonnen, an der auch Soldaten aus Deutschland, Japan, Frankreich und Südkorea teilnehmen. Das alle zwei Jahre stattfindende Manöver "Talisman Sabre" (Glücksbringer-Säbel) soll zwei Wochen dauern und hat vor dem Hintergrund der Spannungen mit China im asiatisch-pazifischen Raum auch politische Brisanz.
"Ich bin durch die Hölle und zurück": Jamie Foxx meldet sich bei Fans zurück
"Ich bin durch die Hölle und zurück": Erstmals seit er im April wegen einen "medizinischen Notfalls" in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, hat sich Hollywoodstar Jamie Foxx persönlich bei seinen Fans zurückgemeldet. In einer emotionalen Videobotschaft auf der Onlineplattform Instagram verriet der 55-Jährige, dass er teilweise nicht gewusst habe, ob er durchkommen würde. Woran genau er erkrankt war, ließ er aber weiter offen.
Frauen-WM: Dänemark mit Last-Minute-Sieg gegen China
Zum Auftakt in ihre erste WM seit 16 Jahren haben die dänischen Fußballerinnen China durch einen Last-Minute-Treffer 1:0 (0:0) bezwungen. Amalie Vangsgaard (89.) ließ Dänemark nach einer Ecke von Star-Stürmerin Pernille Harder im HBF Park in Perth spät jubeln.
Mitarbeiter der Deutschen Welle durch russische Streumunition in Ukraine verletzt
Ein Kameramann des Auslandssenders Deutsche Welle ist am Samstag in der Ukraine durch russische Streumunition verletzt worden. Ein Splitter aus der Streumunition habe den Mitarbeiter in der Nähe der Front bei der ostukrainischen Ortschaft Druschkiwka verletzt, er werde im Krankenhaus behandelt, seine Lage sei stabil, teilte die Deutsche Welle (DW) mit. DW-Korrespondent Mathias Bölinger und ein Sicherheitsbegleiter hätten den Angriff unverletzt überstanden, ein ukrainischer Soldat sei getötet worden.
Neuer Vertrag: Hamilton und Mercedes sind sich einig
Rekordchampion Lewis Hamilton (Großbritannien) fährt in der Formel 1 auch weiterhin für Mercedes. Die Vertragsverhandlungen seien "erledigt", sagte Teamchef Toto Wolff am Rande des Großen Preises von Ungarn (Sonntag, 15.00 Uhr/Sky) dem britischen TV-Sender Sky. Der Vertrag sei "noch nicht unterschrieben, aber emotional haben wir es getan", sagte der Österreicher.
Formel 1 fährt bis 2032 in Ungarn
Die Formel 1 hat den Vertrag mit dem Großen Preis von Ungarn vorzeitig bis ins Jahr 2032 verlängert. Das gab die Königsklasse des Motorsports am Samstag bekannt. Die vorherige Vereinbarung mit dem Hungaroring vor den Toren Budapests lief bis einschließlich 2027. Die Strecke soll in den nächsten Jahr ausgebaut und renoviert werden. Das erste Rennen in Ungarn hatte 1986 stattgefunden.
Moskau wirft Ukraine Drohnenangriff auf Krim vor
Die Ukraine setzt ihre Angriffe auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim offenbar fort. Ein ukrainischer Drohnenangriff ließ nach Angaben der pro-russischen Behörden am Samstag ein Munitionslager explodieren. Nach dem "Angriff feindlicher Drohnen" in der Region Krasnogwardeiskoje sei die Evakuierung der Gegend im Umkreis von fünf Kilometern um das Lager beschlossen worden, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur Sergej Aksjonow mit. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte unterdessen mit, die von Russland errichtete Krim-Brücke müsse "neutralisiert" werden.
FDP-Politiker plädieren für flexiblere Ferienzeiten
Tourismuspolitiker der FDP-Bundestagsfraktion haben sich für eine Flexibilisierung von Ferienzeiten ausgesprochen, um den anhaltend hohen Preisen von Urlaubsreisen während der Hauptsaison zu entgehen. Nico Tippelt, der Obmann der FDP im Tourismusausschuss des Bundestags, sagte am Samstag der "Bild": "Die Flexibilisierung wäre ein möglicher Weg, um die Ferienzeit insgesamt ein Stück weit zu entzerren." Darüber müsse eine politische Debatte geführt werden.
Chancenwucher nicht bestraft: England siegt knapp über Haiti
Europameister England ist mit einem überraschend knappen Sieg über Haiti in die Fußball-WM gestartet. Beim 1:0 (1:0) in Brisbane erhielten die Mitfavoritinnen starke Gegenwehr vom Underdog aus der Karibik, der seinen ersten WM-Auftritt überhaupt absolvierte. Am Ende setzten sich die Engländerinnen im Scuncorp Stadium aber dennoch durch.
Basketball-Nationalspieler Lo von Berlin nach Mailand
Die Basketball-Bundesliga verliert ein namhaftes Zugpferd: Nationalspieler Maodo Lo verlässt den früheren Meister Alba Berlin nach drei Jahren und schließt sich dem italienischen Rekordtitelträger Olimpia Mailand an. Den Wechsel des Point Guard von der Spree zum Berliner EuroLeague-Rivalen bestätigte der Hauptstadtklub am Samstag.
Hunderttausende Menschen feiern Christopher Street Day in Berlin
In Berlin sind am Sonntag mehrere hunderttausend Menschen zum Christopher Street Day zusammengekommen. In einem bunten Zug mit rund 70 Themenwagen wollten die Teilnehmenden der traditionsreichen Kundgebung der Schwulen und Lesben und anderer queerer Menschen durch die Innenstadt bis zur Festmeile zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor ziehen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wünschte den Teilnehmern im Kurzbotschaftendienst Twitter eine fröhliche Feier. "Vielfalt ist unsere Stärke", sagte er.
Reservisten in Israel drohen wegen Justizreform mit Aussetzung ihres Dienstes
Mehr als 1100 Reservisten der israelischen Luftwaffe haben mit der Aussetzung ihres freiwilligen Dienstes gedroht, sollte das Parlament in Jerusalem die umstrittene Justizreform verabschieden. "Wir sind alle gemeinsam dafür verantwortlich, die tiefe Spaltung, Polarisierung und den Riss im Volk zu überwinden", erklärten 1142 Reservisten in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung.
Miyazawa trifft doppelt: Japan schlägt Sambia deutlich
Japans Fußballerinnen sind bei der WM mit einem Kantersieg gegen WM-Debütant Sambia gestartet. Während die deutsche Nationalmannschaft in der WM-Vorbereitung gegen Sambia noch mit 2:3 verloren hatte, bereitete das Team um Barbra Banda den Japanerinnen in Hamilton/Neuseeland keinerlei Probleme. Am Ende stand ein in der Höhe verdientes 5:0 (1:0) für den Titelträger von 2011 - ohne sambischen Torschuss.
Erneute Unruhen in Bagdad nach mutmaßlicher Koran-Verbrennung in Dänemark
Nach einer mutmaßlichen Koran-Schändung in Dänemark haben in der irakischen Hauptstadt Bagdad erneut hunderte Menschen teils gewaltsam protestiert. Die Anhänger des einflussreichen Schiiten-Anführers Moktada Sadr versuchten am Samstag in den frühen Morgenstunden, in die sogenannte Grüne Zone der Stadt einzudringen, in der sich Botschaften und Regierungs- wie Parlamentsgebäude befinden. Sicherheitskräfte drängten die Protestierenden zurück.
Zahl von Kindern im Bürgergeldbezug sinkt zum Teil deutlich
Die Zahl der Kinder mit deutscher Staatsbürgerschaft, die mit ihren Eltern auf sozialstaatliche Grundsicherung angewiesen sind, ist in den vergangenen acht Jahren deutlich um mehr als ein Drittel gesunken. Im Jahr 2015 hatten noch 1,57 Millionen solcher Kinder von den damaligen Hartz-IV-Bezügen gelebt, bis März diesen Jahres sank die Zahl auf 1,03 Millionen: Dies geht aus einer Auswertung der Bundesagentur für Arbeit hervor, über welche die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Samstag berichtete.
Griechenland bereitet sich auf heißestes Juli-Wochenende seit 50 Jahren vor
Die Menschen in Griechenland haben sich am Samstag auf das möglicherweise heißeste Juli-Wochenende seit 50 Jahren vorbereitet. Die Behörden riefen Einwohner und Touristen dazu auf, sich wegen der brütenden Hitze nicht unnötig ins Freie zu begeben. Alle archäologischen Stätten, darunter auch die Akropolis in Athen, sollten während der heißesten Stunden geschlossen bleiben. Auch die Waldbrandgefahr dürfte demnach weiter steigen.
Bundesregierung umgeht Twitter-Beschränkungen mit Screenshots auf eigener Website
Die Bundesregierung will Beschränkungen des Kurznachrichtendienstes Twitter mit ungewöhnlichen Maßnahmen umgehen. Die Tweets von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und seinem Regierungssprecher Steffen Hebestreit werden ab sofort in Kopie auf den Regierungsseiten im Internet veröffentlicht, sagte ein Sprecher des Bundeskanzleramt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstagsausgaben). Die Beiträge würden "als Screenshots auf bundesregierung.de und bundeskanzler.de abgebildet, um Nicht-Twitter-Nutzerinnen und -Nutzern das Mitlesen zu ermöglichen", sagte der Sprecher.
Lindner will mehr Menschen in Arbeit bringen
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will angesichts des Fachkräftemangels mehr Frauen, Ältere und Sozialleistungsempfänger in Arbeit bringen. Es gebe "Millionen Menschen, die dem Arbeitsmarkt theoretisch zur Verfügung stehen, aber von Sozialleistungen leben", sagte Lindner den Funke-Zeitungen vom Samstag. "Wir müssen diese Menschen aktivieren, dass sie mindestens mit einem Mini- oder Midi-Job in den Arbeitsmarkt eintreten."