Letzte Nachrichten
Von der Leyen kündigt nach Fluten in Slowenien 400 Millionen Euro Hilfe an
Nach den tödlichen Überschwemmungen in Slowenien hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dem Land 400 Millionen Euro aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union als Teil eines Hilfspakets angekündigt. "Wir werden 400 Millionen Euro zur Verfügung stellen, 100 Millionen davon noch in diesem Jahr und 300 Millionen im nächsten Jahr", sagte von der Leyen am Mittwoch nach ihrem Besuch von betroffenen Gebieten bei einer Pressekonferenz mit dem slowenischen Ministerpräsidenten Robert Golob.
Knapp 19 Milliarden Euro aus KTF für klimafreundliche Gebäude 2024 vorgesehen
Für klimafreundliche Gebäude sind im kommenden Jahr Sondermittel in Höhe von 18,8 Milliarden Euro vorgesehen. Das Kabinett einigte sich am Mittwoch im Umlaufverfahren auf die Details des Klima- und Transformationsfonds (KTF), einem Sondervermögen zur Finanzierung von Energiewende und Klimaschutz. Wie die Bundesministerien für Wirtschaft und Finanzen mitteilten, wird der Fonds für 2024 mit insgesamt 57,6 Milliarden Euro ausgestattet - fast 22 Milliarden mehr als die Soll-Ausgaben für dieses Jahr.
Zoll entwickelt neue Methode zur Drogensuche mit Spürhunden in Frachtcontainern
Der Zoll hat am Mittwoch im Hafen von Bremerhaven eine zeitsparende neue Methode zur Drogensuche mit Spürhunden in Seefrachtcontainern vorgestellt. Wie das Hauptzollamt in Bremen mitteilte, wird dabei die Luft aus dem Inneren von Containern abgesaugt und dann von einem der speziell ausgebildeten Tiere auf Rauschgiftspuren untersucht. So können mehr Container in kürzerer Zeit überprüft werden.
Auch Konditoren wollen weiter reduzierte Mehrwertsteuer auf Speisen
Der Deutsche Konditorenverband hat vor den Folgen einer Mehrwertsteuererhöhung für Speisen in der Gastronomie gewarnt. Das wäre die völlig falsche Maßnahme zum völlig falschen Zeitpunkt, sagte Verbandspräsident Gerhard Schenk am Mittwoch der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Er appellierte an die Bundesregierung, den reduzierten Satz von sieben statt 19 Prozent auch im kommenden Jahr beizubehalten.
Selfies auf Gleisen gemacht - Bahnverkehr bei Heilbronn gestoppt
Indem sie Selfies auf den Gleisen machten, haben ein Mann und eine Frau den Bahnverkehr in der Nähe des Hauptbahnhos Heilbronn für kurze Zeit zum Erliegen gebracht. Wie die Bundespolizei in Stuttgart am Mittwoch mitteilte, musste der Abschnitt am Dienstagabend für den Einsatz gesperrt werden. Mitarbeiter der Bahn sahen den 30-Jährigen und die 36-Jährige und alarmierten die Polizei.
Videobeweis: Keine Lautsprecher-Erklärung in der Bundesliga
In der kommenden Saison der Fußball-Bundesliga wird es im Gegensatz zur Frauen-WM keine Lautsprecher-Erklärungen der Videobeweis-Entscheidungen in den Stadien geben. "Bei den Durchsagen wollen wir noch abwarten. Da gibt es zu wenig Erfahrung", sagte Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich am Mittwoch: "Das Thema ist uns insgesamt zu unreif."
Prozess um Leichenfund in Koffer in Mönchengladbacher Park begonnen
Weil sie einen Obdachlosen über Wochen misshandelt und nach dessen Tod die Leiche in einem Koffer entsorgt haben sollen, müssen sich drei Angeklagte vor dem Landgericht Mönchengladbach verantworten. Zum Auftakt des Verfahrens am Mittwoch wurde die Anklage verlesen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Den Angeklagten zwischen 31 und 34 Jahren wird darin Körperverletzung mit Todesfolge, erpresserischer Menschenraub und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt.
Streit in der Linkspartei nimmt an Schärfe zu
Im Streit um den Kurs der Linkspartei verschärft sich der Ton. Die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen warf der Parteiführung vor, Politik "für eine schrumpfende Gruppe von Sektenanhängern" zu machen. Ausgegrenzt würden all diejenigen, "die sich für eine Politik für die Mehrheit der Bevölkerung einsetzen", sagte sie den Funke-Zeitungen vom Mittwoch. Der Abgeordnete Klaus Ernst sieht "eine große Truppe politikunfähiger Clowns" in der Linkspartei.
Lauterbach: Brauchen "Aufholjagd" bei Digitalisierung des Gesundheitswesens
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat die Notwendigkeit einer "Aufholjagd" bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens bekräftigt. Nach dem Start des elektronischen Rezepts vor gut einem Monat würden in diesem Sommer auch die elektronische Patientenakte und das Forschungsdatengesetz auf den Weg gebracht, sagte Lauterbach am Mittwoch nach dem Besuch einer kardiologischen Gemeinschaftspraxis in Berlin-Charlottenburg. Das E-Rezept funktioniere in der besuchten Praxis gut, sagte der Minister.
US-Fußball: 13-Jähriger wird jüngster Profi
Der Fußball-Klub Sacramento Republic hat ein erst 13 Jahre altes Nachwuchstalent unter Vertrag genommen und damit für einen Rekord gesorgt: Der hoch veranlagte Da'vian Kimbrough ist seit Dienstag der jüngste Profi in der Geschichte aller amerikanischen Mannschaftssportarten. Der Angreifer rückt damit in den Kader des "first teams" auf. Sacramento, das sich vergeblich um eine Aufnahme in die Major League Soccer (MLS) beworben hat, spielt in der zweitklassigen USL.
Kinderhilfe fordert zum Schulanfang mehr Geld für Bürgergeldempfänger
Angesichts der gestiegenen Preise für Schulhefte und Zeichenblöcke fordert die Deutsche Kinderhilfe mehr Geld für Familien, die Bürgergeld beziehen. Die Leistung für den Schulbedarf müsse an die Inflation gekoppelt werden, erklärte die Kinderhilfe am Mittwoch in Berlin. Aus Zahlen des Statistischen Bundesamts vom Dienstag geht hervor, dass Anschaffungen wie Stifte, Hefte oder Farbmalkästen deutlich teurer geworden sind.
TUI erwartet trotz Inflation und Bränden in Südeuropa "sehr guten Reisesommer"
Der Reisekonzern TUI erwartet trotz der gestiegenen Preise und der Waldbrände in Südeuropa einen "sehr guten Reisesommer" und ein gutes Gesamtjahr. Der Sommer verlaufe sehr gut, die Nachfrage nach Reisen sei weiterhin hoch, erklärte TUI-Chef Sebastian Ebel am Mittwoch. Im Frühjahrsquartal von April bis Juni machte TUI erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder Gewinn.
Vermutlich elf Tote bei Brand in Ferienunterkunft für Behinderte im Elsass
Bei einem Brand in einer elsässischen Ferienunterkunft für geistig leicht Behinderte sind vermutlich elf Menschen ums Leben gekommen. Leider gebe es "kaum Zweifel"; alle Vermissten hätten sich während des Brands in der Unterkunft aufgehalten und nicht mehr rauskommen können, sagte der Generalsekretär der zuständigen Präfektur, Christophe Marot, am Mittwoch nach seinem Besuch des Brandorts in der Gemeinde Wintzenheim. Bis Mittag wurden neun Leichen entdeckt.
Naturkatastrophen führten im ersten Halbjahr zu Schäden von 120 Milliarden Dollar
Die wirtschaftlichen Schäden aus Naturkatastrophen sind im ersten Halbjahr hoch geblieben: Sie beliefen sich schätzungsweise auf insgesamt 120 Milliarden Dollar (gut 109 Milliarden Euro), wie der Schweizer Rückversicherer Swiss Re am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahreszeitraum lag der Wert der Wirtschaftsschäden bei insgesamt bei 123 Milliarden Dollar, ging also minimal zurück. Die Schäden lagen aber 46 Prozent über dem zehnjährigen Durchschnitt.
Unbekannte mähen in Rostock 30 mal 30 Meter großes Hakenkreuz in Rasenfläche
In Rostock haben Unbekannte ein etwa 30 mal 30 Meter großes Hakenkreuz in eine Rasenfläche gemäht. Der Staatsschutz ermittle und bitte Zeugen um Hinweise, erklärte die Polizei in der mecklenburg-vorpommerschen Stadt am Mittwoch. Das verbotene nationalsozialistische Symbol befand sich demnach auf einem frei zugänglichen Areal nahe des Rostocker Fischereihafens und wurde den Beamten am Dienstag gemeldet. Die Beseitigung sei "sofort veranlasst" worden.
Lebenslange Haft für Angeklagten wegen nach Trennungsstreit erschossener Frau
Das Landgericht im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern hat einen 57-Jährigen wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er seine Ehefrau nach einem Trennungsstreit mit mehreren Schüssen in ihrem Auto erschoss. Darüber hinaus wurde er wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr schuldig gesprochen, sagte eine Gerichtssprecherin der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch.
OVG: Arzt hat keinen Anspruch auf Medikamente zur Selbsttötung für Patienten
Ein Arzt hat keinen Anspruch auf Medikamente zur Selbsttötung für schwerkranke Patienten. Wie das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster am Mittwoch mitteilte, wies das Gericht einen entsprechenden Antrag per Eilbeschluss am Dienstag ab. Nachdem eine Bundesbehörde den Antrag des Arztes abgelehnt hatte, klagte der Mediziner ohne Erfolg vor dem Verwaltungsgericht Köln. Nach seiner Beschwerde bestätigte das OVG die vorinstanzliche Entscheidung nun.
Nach Schüssen in Baden-Württemberg weitere Waffen beschlagnahmt
Bei den gemeinsamen Ermittlungen mehrerer Polizeipräsidien, des Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft Stuttgart im Zusammenhang mit mehreren Schüssen in Baden-Württemberg sind weitere Waffen beschlagnahmt worden. Wie die Ermittler am Mittwoch mitteilten, war Ende Juli bei Geislingen an der Steige ein Autofahrer kontrolliert worden. Im Wagen des 20-Jährigen fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe, die zu einer scharfen Schusswaffe umgebaut worden war.
Verbraucherschützer fordern Nachbesserungen beim Deutschlandticket
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat Mängel bei der Umsetzung des Deutschlandtickets beklagt. Kauf und Kündigung stellten Verbraucher noch immer vor Probleme, erklärte vzbv-Chefin Ramona Pop am Mittwoch in Berlin. Kundinnen und Kunden kritisierten demnach auch die Ausgestaltung als digitales Ticket mit Abo-Zwang.
KKH: Fehlzeiten wegen Depressionen im ersten Halbjahr stark gestiegen
Aufgrund psychischer Belastungen haben die Arbeitsausfälle bei Berufstätigen in der ersten Jahreshälfte nach einer Analyse der Krankenkasse KKH deutlich zugenommen. Nach einer am Mittwoch in Hannover veröffentlichten Auswertung der Kaufmännischen Krankenkasse stiegen die Fehlzeiten wegen seelischer Leiden in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 um 85 Prozent und damit so stark wie nie in der jüngeren Vergangenheit.
Sasic mahnt Reformen beim DFB an
DFB-Vizepräsidentin Celia Sasic hat den Verband nach den jüngsten Enttäuschungen der deutschen Nationalmannschaften in die Pflicht genommen und ein Umdenken gefordert. "Am Ende braucht ein Verband vor allem Menschen in verantwortlichen Positionen, die dafür sorgen, dass eine Nationalmannschaft ihr Potenzial ausschöpft", sagte Sasic der Zeit.
Mehrere Verdachtsfälle von sexuellem Missbrauch in Kitas in Frankfurt am Main
In Frankfurt am Main hat es nach Angaben der Stadt innerhalb von drei Monaten mehrere Verdachtsfälle von sexuellem Missbrauch in Kindergärten gegeben. Im Verdacht stünden drei Mitarbeiter verschiedener Träger, teilte die Stadt am Dienstagabend mit. Insgesamt sollen sieben Kinder betroffen sein.
Matthias Schweighöfer tut sich mit Rückschlägen schwer
Schauspieler und Regisseur Matthias Schweighöfer tut sich mit persönlichen Rückschlägen schwer. "Ich bin sehr ehrgeizig, konkurrenzorientiert und wettbewerbsfähig. Eine Niederlage ist ein Schlag in die Magengrube", gestand der 42-Jährige dem Magazin "Playboy" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Aber da hilft nur Aufstehen und Weitermachen, sonst verwandelt sich das Problem in ein noch größeres."
200 Millionen: Al-Hilal macht bei Napolis Osimhen ernst
Der saudische Fußball-Erstligist Klub Al-Hilal lässt im Werben um einen jungen Superstar nicht locker. Das Team aus Riad erhöhte sein Angebot für Stürmer Victor Osimhen vom italienischen Meister SSC Neapel auf 200 Millionen Euro Ablöse. Dies berichtet der Corriere dello Sport.
Städte- und Gemeindebund fordert bessere Zusammenarbeit beim Hochwasser-Schutz
Der Städte- und Gemeindebund hat zu einer besseren Zusammenarbeit beim Hochwasserschutz zwischen den Ländern sowie zwischen Bund und Ländern aufgerufen. Es sei "zwingend erforderlich, dass der Schutz vor Hochwasser- und Starkregenereignissen weiter verbessert wird", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwochsausgaben). Flächendeckend müssten Hochwasser- und Starkregengefahrenkarten erarbeitet werden - die Umsetzung müsse einheitlichen Standards folgen und eng abgestimmt werden.
Studie: Mehrheit der Unternehmen bewertet Standort Deutschland zunehmend negativ
Der Standort Deutschland hat aus Sicht vieler Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren an Attraktivität verloren. Eine Umfrage unter 150 Firmen aus dem verarbeitenden Gewerbe ergab, dass die Mehrheit Deutschland heute für "weniger attraktiv" (46 Prozent) oder "nicht attraktiv" (15 Prozent) hält, wie die Unternehmensberatung FTI-Andersch am Mittwoch mitteilte. Rund ein Viertel der Unternehmen erwägt demnach die Verlagerung von Produktionskapazitäten ins Ausland.
Ifo-Institut: Gaspreisbremse wird für den Staat viel billiger als gedacht
Die Gaspreisbremse zur Entlastung der privaten Haushalte und Unternehmen wird für den Staat laut einer Schätzung des Ifo-Instituts viel billiger als gedacht. Die Bundesregierung hatte im Winter 40,3 Milliarden Euro im Wirtschaftsstabilisierungsfonds für die Preisbremse vorgesehen - nach aktueller Schätzung des Ifo wird sie tatsächlich nur 13,1 Milliarden kosten, wie das Münchner Forschungsinstitut am Mittwoch mitteilte. Grund sind die stark gefallenen Gaspreise.
Lauterbach will Digitalisierung des Gesundheitswesens vorantreiben
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sieht in der Digitalisierung des Gesundheitswesens eine Voraussetzung für den Verbleib von Spitzenmedizin in Deutschland. Er habe "Angst davor, dass wir in Deutschland der Bevölkerung keine Spitzenmedizin mehr bieten können, wenn wir nicht endlich bei der Digitalisierung aufholen", sagte Lauterbach der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Mittwoch. Deutschland sei diesbezüglich ein Entwicklungsland.
Bundeskabinett soll kommende Woche über Cannabis-Freigabe beraten
Das Bundeskabinett soll voraussichtlich kommende Woche über die von der Regierung geplante begrenzte Cannabis-Freigabe beraten. "Ich rechne damit, dass die Cannabis-Freigabe nächste Woche ins Kabinett kommt", sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) der "Rheinischen Post" vom Mittwoch. Parallel zu dem Gesetzgebungsprozess solle es aber "eine große Kampagne" geben, "um auf die Risiken des Cannabis-Konsums hinzuweisen".
Hoffenheim holt Weghorst auf Leihbasis
Die TSG Hoffenheim holt den niederländischen Fußball-Nationalspieler Wout Weghorst zurück in die Bundesliga. Wie die Kraichgauer mitteilten, kommt der 31-Jährige für ein Jahr auf Leihbasis von Premier-League-Aufsteiger FC Burnley. In England hat der Angreifer noch einen Vertrag bis Juni 2025. In seiner Zeit beim VfL Wolfsburg hatte Weghorst zwischen Juli 2018 und Januar 2022 in 144 Partien 70 Tore erzielt.
Nordkorea lädt Ausländer zu Golfturnier in Pjöngjang ein
Das international weitgehend isoliert Nordkorea hat erstmals seit der Corona-Pandemie wieder ausländische Teilnehmer zu einem Golfturnier in Pjöngjang eingeladen. Auch "ausländische Amateure" könnten an dem "im Frühjahr und Herbst" stattfindenen Wettbewerb in der Hauptstadt teilnehmen, hieß es in einem Anfang August veröffentlichten Beitrag auf der Website des staatlichen Reiseveranstalters DPR Korea Tour. Im kommunistisch regierten Nordkorea gelten seit Ausbruch der Corona-Pandemie Anfang 2020 strenge Einreisebeschränkungen, zuletzt hatten sich Anzeichen auf eine Lockerung gemehrt.
Büroraumanbieter Wework besorgt um eigenes Überleben
Das kriselnde US-Startup Wework, das Büroraum und Co-Working-Plätze vermietet, sorgt sich ums eigene Überleben. In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC räumte Wework am Dienstag "erhebliche Zweifel" am Fortbestand des Unternehmens ein. Wework gab als Gründe finanzielle Verluste, einen hohen Liquiditätsbedarf sowie rückläufige Mitgliedschaften an. Das Schicksal von Wework hänge vom Erfolg der Pläne des Managements ab, "Liquidität und Profitabilität des Unternehmens zu verbessern".