Letzte Nachrichten
Zweifel an Trumps 98-Kilo-Gewichtsangabe
Nach der Veröffentlichung von Daten aus der Gefängnisakte des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump haben viele Menschen in den Onlinenetzwerken die Gewichtsangabe des Ex-Präsidenten infrage gestellt. Trump, der seine persönlichen Daten bei einer erkennungsdienstlichen Behandlung im Gefängnis selbst zur Verfügung gestellt hatte, bezifferte seine Größe dabei auf 1,90 Meter und sein Gewicht auf 97,5 Kilogramm. Zahlreiche Internetnutzer machten sich daraufhin über die Angabe lustig.
Rendschmidt und Co. holen WM-Gold im Vierer-Kajak
Die Gold-Garanten im Vierer-Kajak haben dem deutschen Kanu-Team bei der Heim-WM in Duisburg den ersten Titel beschert. Die Tokio-Olympiasieger Max Rendschmidt, Max Lemke und Tom Liebscher-Lucz triumphierten im Sportpark Wedau zusammen mit Jacob Schopf über die olympischen 500 m und sorgten damit für den Höhepunkt eines von schweren Unwettern geprägten ersten Final-Tags.
Mysteriöse Anzeige in britischer Zeitung heizt Gerüchte um neues Stones-Album an
Eine mysteriöse Anzeige in der britischen Lokalzeitung "Hackney Gazette" hat unter Fans der Rolling Stones Gerüchte um ein neues Album der Altrocker angeheizt. Der Anzeigentext für das im September neu eröffnende Glasreparaturunternehmen Hackney Diamonds enthält deutliche Anspielungen auf Stones-Hits wie "Gimme Shelter" und "Satisfaction". Als Gründungsjahr der Firma ist das Jahr 1962 angegeben - was auch das Gründungsjahr der legendären Rockband ist.
Kanu-WM: Paszek/Hake sprinten zu Silber
Das Kajak-Duo Paulina Paszek und Jule Hake hat dem deutschen Team bei der Kanu-WM in Duisburg Silber gesichert. Im nicht olympischen K2-Sprint über 200 m mussten sich die gebürtige Polin Paszek und ihre Kollegin aus Lünen nur Martyna Klatt/Helena Wisniewska (Polen) geschlagen geben.
Ex-Kieler Karabatic beendet Karriere nach Saisonende
Der dreimalige Olympiasieger Nikola Karabatic (39) beendet nach der kommenden Handballsaison im Sommer 2024 seine ruhmreiche Karriere. Das kündigte der französische Superstar von Serienmeister Paris St. Germain am Freitag an. Für Karabatic, der im vergangenen Winter seinen Vertrag beim Hauptstadtklub noch einmal verlängert hatte, sollen damit die Olympischen Spiele in seiner Wahlheimat der krönende Abschluss seiner titelreichen Laufbahn werden.
Auto fährt bei Unfall in Bayern in Gruppe von Rollerfahrern - Ein Toter
Bei einem Verkehrsunfall in Bayern ist ein Auto in eine Gruppe von Rollerfahrern gefahren und hat einen Rollerfahrer tödlich verletzt. Acht weitere Menschen wurden nach Angaben der Polizei Rosenheim bei dem Unglück am Freitag verletzt.
Mühlberger gewinnt Königsetappe - Politt Siebter
Der österreichische Radprofi Gregor Mühlberger hat die Königsetappe der Deutschland Tour gewonnen. Der Landesmeister in Diensten Movistar-Teams setzte sich nach einer wahren Wasserschlacht über 201,3 km beim Schlussanstieg in Winterberg als Solist knapp vor dem herannahenden Feld durch. Bester Deutscher war Nils Politt (Köln) als Tagessiebter, der aber nur noch kleine Chancen auf seinen zweiten Gesamtsieg nach 2021 besitzt.
Hoch verschuldeter chinesischer Immobilienkonzern verschiebt Gläubigerabstimmung
Der in finanziellen Schwierigkeiten steckende und hoch verschuldete chinesische Immobilienkonzern Country Garden hat die Frist für eine Abstimmung seiner Gläubiger über einen Zahlungsaufschub verschoben. Die Entscheidung soll nun erst bis kommenden Donnerstag fallen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Verweis auf bei der Shanghaier Börse eingereichte Dokumente berichtete.
Regierung ringt weiter um Einigung bei Kindergrundsicherung
Die Bundesregierung ringt weiter um eine Einigung bei der Kindergrundsicherung. Am Freitag hätten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Familienministerin Lisa Paus (Grüne) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) ihre Gespräche wie geplant fortgesetzt, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Koalitionskreisen. Das Treffen sei "konstruktiv verlaufen". Eine Fortsetzung des Gesprächs sei für Sonntag geplant.
Spielende Kinder finden tote Frau in Bachbett in Baden-Württemberg
Spielende Kinder haben in einem Bachbett in Baden-Württemberg eine tote Frau gefunden. Nach dem Fund am Donnerstag vergangener Woche in Emmendingen riefen sie die Polizei, wie das Polizeipräsidium in Freiburg am Freitag mitteilte. Die Identität der Toten ist demnach bislang nicht bekannt.
Niederlande nominieren Außenminister Wopke Hoekstra als neuen EU-Kommissar
Die Niederlande haben den derzeitigen Außenminister Wopke Hoekstra als Nachfolger von EU-Klimakommissar Frans Timmermans nominiert. Für den Posten gebraucht werde "jemand mit internationaler Erfahrung, der verhandeln und die Leute zusammenbringen kann", sagte Ministerpräsident Mark Rutte am Freitag bei einer Pressekonferenz. Medienberichten zufolge soll Hoekstra am Dienstag Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen treffen.
Sogenannte Hot Chip Challenge führt zu Großeinsatz an Euskirchener Schule
Eine sogenannte Hot Chip Challenge hat an einer Euskirchener Schule zu einem Großeinsatz von Rettungskräften geführt. Mehrere Kinder zogen sich durch extrem scharfe Chips Haut- und Atemwegsreizungen zu, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mitteilte. Die Kinder wurden vor Ort von Rettungskräften versorgt.
Ermittler entdecken bei Razzia in Hamburg Waffenarsenal
Bei einer Durchsuchung wegen der Verbreitung rechtsextremer Bilder haben Ermittler in Hamburg ein Waffenarsenal entdeckt. Dutzende Waffen sowie Munition und über hundert Messer wurden beschlagnahmt, wie die Polizei in der Hansestadt am Freitag mitteilte. Demnach soll der 51-jährige Verdächtige 2020 in einer Chatgruppe ikonenhafte Bilder von Adolf Hitler veröffentlicht haben.
Basketballer gewinnen WM-Auftakt gegen Japan
Die deutschen Basketballer haben ihre Pflichtaufgabe zum WM-Auftakt souverän gelöst und Gastgeber Japan in Okinawa klar geschlagen. Das Team um Kapitän Dennis Schröder setzte sich im ersten Vorrundenspiel mit 81:63 (53:21) durch, in der kniffligen Gruppe E bedeutet dies zunächst Platz zwei hinter dem kommenden Gegner Australien, der Finnland am Freitag beim 98:72 (45:40) demontierte.
Ein Toter und mehrere Verletzte nach schweren Gewittern in Süddeutschland
Ein Toter und mehrere Verletzte, zahlreiche umgestürzte Bäume und verwüstete Campingplätze: Eine Gewitterfront mit Starkregen und Sturmböen hat in Baden-Württemberg und Bayern massive Schäden angerichtet und teilweise erhebliche Verkehrsprobleme ausgelöst. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr gab es in beiden Bundesländern am Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag hunderte teils dramatische Einsätze, am Freitag drohten laut Deutschem Wetterdienst (DWD) darüber hinaus weitere schwere Gewitter im West- und Norddeutschland.
Opposition in Estland fordert Rücktritt von Ministerpräsidentin Kallas
Wegen beruflicher Verbindungen ihres Ehemanns nach Russland haben die Opposition und mehrere Medien in Estland den Rücktritt von Regierungschefin Kaja Kallas gefordert. Die oppositionelle Zentrumspartei kündigte am Freitag Gespräche über einen Misstrauensantrag gegen die Ministerpräsidentin an, die oppositionelle Isamaa-Partei erklärte, wegen des "großen Schadens für die Interessen und den Ruf Estlands" müsse Kallas sofort ihren Hut nehmen.
FDP dämpft Hoffnung der Gastwirte auf dauerhaft reduzierte Mehrwertsteuer
Die FDP dämpft die Hoffnung der Gastronomie auf eine dauerhaft niedrige Mehrwertsteuer. "Wir sehen die schwierige Lage in der Gastronomie und schauen, was möglich ist", sagte Fraktionsvize Christoph Meyer am Freitag den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Für steuerliche Entlastungen sind im Haushaltsentwurf leider nur geringe Spielräume."
Gericht: Firmenmitarbeiter dürfen Kundendaten nicht privat verwenden
Mitarbeiter eines Unternehmens dürfen Kundendaten nicht auf privaten Accounts von sozialen Netzwerken verwenden. Das entschied das Landgericht Baden-Baden in einem am Freitag veröffentlichten Urteil (Az. 3 S 13/23) und gab damit der Berufung einer Klägerin gegen ein Urteil der Vorinstanz statt.
200 Millionen Euro für Vernichtung von überschüssigem französischen Wein
Die französische Regierung hat die Vernichtung von überschüssigem Wein für 200 Millionen Euro angekündigt. Frankreich werde einen zu diesem Zweck bereitgestellten EU-Fonds von 160 Millionen Euro um 40 Millionen Euro aufstocken, sagte Landwirtschaftsminister Marc Fesneau am Freitag. Die Nachfrage nach Wein war stark zurückgegangen, was zu einer massiven Überproduktion führte. Die Weinvernichtung soll nun die Preise stabilisieren und französische Weinbauern retten.
Bitkom-Umfrage ergibt digitale Kluft zwischen Geschlechtern
Zwischen den Geschlechtern gibt es laut einer Bitkom-Umfrage eine Kluft bei der Nutzung digitaler Geräte und Anwendungen. Wie der Digitalverband am Freitag mitteilte, schätzen Frauen ihre Fähigkeiten in dem Bereich teils deutlich zurückhaltender ein als Männer. So sehen sich etwa 88 Prozent der Männer hierzulande in der Lage, eine E-Mail zu schreiben, bei den Frauen sind es 80 Prozent.
Kreml bestreitet Verwicklung in mutmaßlichen Tod von Söldnerführer Prigoschin
Zwei Tage nach dem mutmaßlichen Tod von Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin bei einem Flugzeugabsturz in Russland hat der Kreml jegliche Verstrickung in den Fall bestritten. "Das ist eine absolute Lüge", sagte der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, am Freitag. Der Fall des Flugzeugabsturzes vom Mittwoch müsse "auf der Basis von Fakten" behandelt werden. In der Ukraine und im Westen wird gemutmaßt, dass der Kreml den in Ungnade gefallenen Prigoschin beseitigen wollte.
NRW-Landtag kippt Mindestabstand zwischen Windkraftanlagen und Wohnsiedlungen
Der nordrhein-westfälische Landtag in Düsseldorf hat ein Gesetz zur Änderung bisher geltender Mindestabstandsregeln zwischen Windkrafträdern und Wohnsiedlungen verabschiedet. Mit der Neuregelung können entsprechende Anlagen näher an Wohnhäuser heranrücken. Der Gesetzentwurf der Regierungsparteien CDU und Grüne wurde im Landtag am Freitag mit einer breiten Mehrheit angenommen, 148 der 170 Abgeordneten stimmten dafür.
Perfekt: ter Stegen verlängert bei Barca bis 2028
Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen hat wie erwartet seinen Vertrag bei Spaniens Meister FC Barcelona vorzeitig verlängert und könnte bis zum Karriereende beim katalanischen Topklub bleiben. Der 31-Jährige unterschrieb am Freitag ein neues bis 2028 befristetes Arbeitspapier, das mit einer (eher symbolischer) Aufstiegsklausel für 500 Millionen Euro versehen ist. Ter Stegens bisheriger Vertrag lief noch bis 2025.
Russische Söldner müssen künftig Staat die Treue schwören
Mitglieder russischer paramilitärischer Organisationen wie der Söldner-Truppe Wagner müssen künftig einen Treueeid auf den russischen Staat ablegen. Ein entsprechendes Dekret unterzeichnete Präsident Wladimir Putin am Freitag zwei Tage nach dem mutmaßlichen Tod des Wagner-Chefs Jewgeni Prigoschin bei einem Flugzeugabsturz.
Weiteres Brandopfer im Norden Griechenlands entdeckt
Sieben Tage nach Beginn der neuerlichen Brandwelle in Griechenland bekommt die Feuerwehr die Lage weiterhin kaum in den Griff. Am heftigsten wütete ein Großbrand in der nördlichen Region Evros nahe der Hafenstadt Alexandroupoli. Dort entdeckte die Feuerwehr am Freitag die Leiche eines Mannes. Die Zahl der Brandopfer stieg damit auf 21, in der Mehrzahl handelt es sich vermutlich um illegale Migranten.
Aufmerksame Rentnerin führt in Lübeck Trickbetrüger hinters Licht
Eine aufmerksame Rentnerin hat in Lübeck Trickbetrüger hinters Licht geführt und damit die Festnahme einer 28-Jährigen nach einem Schockanruf ermöglicht. Die 71-Jährige erhielt einen Anruf, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass ihr Sohn in einen tödlichen Unfall verwickelt sei, wie die Polizei in der schleswig-holsteinischen Stadt am Freitag mitteilte.
Buschmann will mitbetreuende Eltern nach Trennung bei Unterhalt entlasten
Elternteile, die ihre Kinder nach einer Trennung mitbetreuen, sollen nach den Plänen von Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) weniger Unterhalt zahlen müssen. "Es gibt viele Paare, die gleichberechtigter ihre Kinder betreuen - vor und nach einer Trennung", sagte der Minister am Freitag bei der Vorstellung eines Eckpunktepapiers zur geplanten Reform des Unterhaltsrechts.
Regionale Wahlbeobachter kritisieren Regelverstöße bei Wahlen in Simbabwe
Wahlbeobachter der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) haben bestimmte Aspekte der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Simbabwe als undemokratisch angeprangert. Der Regionalblock kritisierte unter anderem die Absage von Oppositionskundgebungen, voreingenommene Berichterstattung der staatlichen Medien und mutmaßliche Einschüchterung von Wählern, wie der Leiter der Wahlbeobachterdelegation, Nevers Mumba, am Freitag mitteilte.
Musk: "Wir arbeiten hart" an Einhaltung neuer EU-Regeln für Online-Konzerne
Der Inhaber der Online-Plattform X (vormals Twitter), Elon Musk, hat zugesichert, die neuen EU-Regeln für große Digitalkonzerne einhalten zu wollen. "Wir arbeiten hart daran", erklärte Musk am Freitag auf seiner Plattform. EU-Industriekommissar Thierry Breton hatte zuvor "rigorose" Kontrollen der Einhaltung des Gesetzes für Digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) angekündigt.
Sarkozy muss wegen illegaler Wahlkampffinanzierung durch Libyen vor Gericht
Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy muss wegen der mutmaßlichen Finanzierung seines Wahlkampfs 2007 durch Libyen auf die Anklagebank. Wie die nationale Finanzstaatsanwaltschaft am Freitag mitteilte, müssen sich der 68-jährige Sarkozy und zwölf weitere Menschen Anfang 2025 wegen des Vorwurfs vor Gericht verantworten, sie hätten sich von der Regierung des damaligen libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi mit Millionen Euro den letztendlich siegreichen Wahlkampf finanzieren lassen.
Hamburger Infektionsforscherin Addo mit Bundesverdienstkreuz geehrt
Die unter anderem für ihre Arbeit während der Coronakrise bekannte Hamburger Infektionsforscherin und Ärztin Marylyn Addo ist mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Sie erhielt die von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehene Auszeichnung am Freitag in Hamburg aus den Händen von Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne), wie der Senat der Hansestadt mitteilte.
AKW-Betreiber: Meerwasser nach Einleitung von Fukushima-Wasser im grünen Bereich
Nach Beginn der Einleitung von aufbereitetem Kühlwasser aus dem zerstörten Atomkraftwerk Fukushima in den Pazifik liegen die radioaktiven Werte bei Proben von Meereswasser nach Angaben des japanischen Betreibers im grünen Bereich. Wie das Unternehmen Tepco am Freitag mitteilte, entsprechen sie den kalkulierten Erwartungen und liegen bei weniger als dem von Japan festgelegten Grenzwert von 1500 Becquerel pro Liter.