Letzte Nachrichten
Aiwanger sieht keinen Grund für Rücktritt oder Entlassung
In der Affäre um ein antisemitisches Flugblatt geht Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger davon aus, dass mit seiner Beantwortung des Fragenkatalogs von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) alle Gründe für eine mögliche Entlassung ausgeräumt sind. Er habe alle 25 Fragen beantwortet, sagte Aiwanger der "Bild am Sonntag".
Kuss-Attacke: Spaniens Ministerpräsident lobt Streik des Frauen-Nationalteams
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat sich lobend zum Streik der spanischen Fußball-Nationalspielerinnen als Reaktion auf die Kuss-Affäre des Fußballverbands-Präsidenten Luis Rubiales geäußert. "Unsere Spielerinnen haben zweimal gewonnen: zuerst auf dem Platz und nun, indem sie der Welt eine Lektion erteilen, eine Lektion in Sachen Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen", sagte Sánchez am Samstag in Málaga.
Coleman siegt bei Wiedersehen von Jacobs und Kerley
Christian Coleman hat den Sprintstars Marcell Jacobs und Fred Kerley bei ihrem lang erwarteten ersten Duell seit zwei Jahren in der Diamond League die Show gestohlen. Beim Meeting der Leichtathleten in Xiamen/China siegte der WM-Fünfte aus den USA über 100 m in der Jahresweltbestzeit von 9,83 Sekunden vor dem Jamaikaner Kishane Thompson (9,85), sein Landsmann Kerley (9,96) wurde Dritter, der Italiener Jacobs nur Siebter (10,05).
Nobelpreis-Komitee: Moskau will Dmitri Muratow "zum Schweigen bringen"
Das norwegische Friedensnobelpreis-Komitee hat Moskaus Einstufung von Dmitri Muratow als "ausländischer Agent" als Versuch verurteilt, den russischen Journalisten "zum Schweigen zu bringen". Muratow sei im Jahr 2021 für seine Bemühungen um die Förderung der Meinungsfreiheit sowie des unabhängigen Journalismus mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden, erklärte die Vorsitzende des Komitees, Berit Reiss-Andersen, am Samstag. Es sei "traurig, dass die russischen Behörden nun versuchen, ihn zum Schweigen zu bringen".
Grenzen von Gabun nach Militärputsch wieder geöffnet
Drei Tage nach dem Militärputsch im zentralafrikanischen Gabun sind die Grenzen des Landes wieder offen. Der Sprecher des vom Militär gegründeten Komitees für den Übergang und die Wiederherstellung der Institutionen (CTRI), Oberst Ulrich Manfoumbi Manfoumbi, sagte am Samstag im staatlichen Fernsehen, dass die Land-, See- und Luftgrenzen mit "sofortiger Wirkung" wieder geöffnet seien.
Ferrari erneut vorn: Sainz gewinnt Qualifying-Generalprobe
Carlos Sainz hat die Hoffnungen der Ferrari-Fans auf Startplatz eins und womöglich gar den ersten Saisonsieg der Roten beim Heimrennen in Monza genährt. Der Spanier setzte im dritten freien Training zum Großen Preis von Italien (Sonntag, 15.00 Uhr/Sky) die Bestzeit, um 0,086 Sekunden ließ Sainz Weltmeister und WM-Spitzenreiter Max Verstappen im Red Bull hinter sich.
Nobel-Stiftung verzichtet nach Kritik auf Einladung des russischen Botschafters
Nach heftiger Kritik in Schweden verzichtet die Nobel-Stiftung auf eine bislang geplante Einladung des russischen Botschafters zur diesjährigen Nobelpreis-Verleihung in Stockholm. Wie schon vergangenes Jahr würden die Botschafter von Russland, Belarus und Iran nicht zu der Zeremonie im Dezember eingeladen, teilte die Stiftung am Samstag mit.
Champions League: Knaller-Auftakt für Union und BVB
Knaller-Auftakt für Union Berlin und Borussia Dortmund, Heimspiel für den FC Bayern: Die Ansetzungen für die Gruppenphase der Champions League sind raus und versprechen gleich zum Start jede Menge Unterhaltung. Union darf bei seiner Königsklassen-Premiere am 1. Spieltag ausgerechnet bei Rekordsieger Real Madrid ran, der BVB reist zu Paris St. Germain. Während Bayern München seine Mission Henkelpott vor eigenen Fans gegen Manchester United beginnt, startet RB Leipzig bei Young Boys Bern in der Schweiz.
Taifun "Saola" reißt in Hongkong Bäume und Baugerüste um
Der Taifun "Saola" hat in der Millionenmetropole Hongkong einige Schäden angerichtet, jedoch weniger schlimm gewütet als befürchtet. Der Sturm riss Bäume und Baugerüste um und zerstörte Fensterscheiben, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. In der Nacht zu Samstag traf "Saola" im Süden Chinas auf Land. Fast 900.000 Menschen waren zuvor aus gefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht worden, Millionen Einwohner suchten Schutz in ihren Wohnungen.
Aiwanger beantwortet Fragenkatalog - Stellungnahme Söders erwartet
In der Affäre um ein antisemitisches Flugblatt hat Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) die von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gestellten Fragen beantwortet. Die Antworten seien eingegangen, bestätigte eine Sprecherin der Staatskanzlei. Wann Söder dazu Stellung nehmen will, blieb offen; auch zum Inhalt der Antworten wurde zunächst nichts bekannt. Freie-Wähler-Generalsekretärin Susann Enders sagte zur Bayern-Wahl am 8. Oktober, es werde keinen Landtagswahlkampf ihrer Partei "ohne Hubert Aiwanger an der Spitze" geben.
Papst warnt bei historischem Besuch in Mongolei vor Korruption und Umweltschäden
Bei einem historischen Besuch in der Mongolei hat Papst Franziskus die reiche Kultur des Landes gewürdigt und zugleich die dortige junge Demokratie vor den Gefahren von Korruption und Umweltzerstörung gewarnt. Religion könne "ein Schutz gegen die heimtückische Bedrohung der Korruption sein", sagte Franziskus am Samstag in der Hauptstadt Ulan Bator. Es ist der erste Besuch eines Papstes in dem mehrheitlich buddhistischen Land mit einer nur kleinen katholischen Minderheit.
ADAC fordert "verlässliche, andauernde staatliche Förderung für E-Autos"
ADAC-Präsident Christian Reinicke hat die Politik aufgefordert, die Förderung für E-Autos auszuweiten. "Meiner Auffassung nach ist eine verlässliche, andauernde staatliche Förderung der Schlüssel, die Menschen vom Umstieg zu überzeugen", sagte Reinicke den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Samstagsausgaben). "Die Politik sollte die Förderung für E-Pkw über 2024 hinaus weiterführen. Und zwar verlässlich bis zum Ende des Jahrzehnts."
Indischer Forschungssatellit Aditya-L1 erfolgreich zur Sonne gestartet
Nach der spektakulären Landung einer indischen Raumsonde auf dem Mond hat Indien einen Forschungssatelliten erfolgreich auf den Weg zur Sonne geschickt. Auf der ostindischen Insel Sriharikota startete am Samstag eine Rakete mit dem Satelliten Aditya-L1, wie in einer Liveübertragung der indischen Weltraumbehörde Isro zu sehen war. Hunderte Zuschauer feierten im Isro-Kontrollzentrum den geglückten Start.
Bloomberg: Country Garden erhält Aufschub für Rückzahlung großer Schuldentranche
Der hochverschuldete chinesische Immobilienkonzern Country Garden hat laut einem Agenturbericht von seinen Gläubigern die Zustimmung erhalten, eine bedeutende Schuldenrückzahlung aufzuschieben - womit ein Zahlungsausfall erst einmal abgewendet ist. Wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Samstag berichtete, stimmten die Gläubiger am Vorabend dafür, dass Country Garden eine Tranche von 3,9 Milliarden Yuan (498 Millionen Euro) erst 2026 zurückzahlen muss. Das Unternehmen bestätigte den Bericht zunächst nicht.
Betrunken mit motorisiertem Rollstuhl unterwegs
Im niedersächsischen Einbeck hat die Polizei in der Nacht zum Samstag einen stark alkoholisierten Mann auf einem motorbetriebenen Rollstuhl gestoppt. Bei der Kontrolle stellten die Beamten bei dem 54-Jährigen einen Alkoholwert "im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit" fest, wie die Polizei mitteilte. Die Weiterfahrt mit dem Krankenfahrstuhl wurde dem Mann untersagt. Da er aber auf sein Transportmittel angewiesen sei, "wurde er zusammen mit diesem von den Beamten nach Hause gebracht".
Merz offen für gleitenden Anstieg des Rentenalters und höheren Spitzensteuersatz
CDU-Chef Friedrich Merz hat sich offen für Vorschläge aus seiner Partei gezeigt, den Spitzensteuersatz zu erhöhen und einen gleitenden Anstieg des Rentenalters festzuschreiben. "Schon Leute, die nur ein bisschen mehr verdienen als der Durchschnitt, erfahren eine enorme Belastung durch Abgaben und Steuern", sagte Merz der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Beim Rentenalter warb er dafür, "die steigende Lebenserwartung in zusätzliche Arbeit und zusätzlichen Rentenbezug aufzuteilen".
Scholz weist FDP-Forderung nach Stopp des Akw-Rückbaus zurück
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die FDP-Forderung nach einem Stopp des Rückbaus abgeschalteter Atomkraftwerke zurückgewiesen. "Das Thema Kernkraft ist in Deutschland ein totes Pferd", sagte Scholz im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks. Die Atomkraft sei zu Ende, der Ausstieg gesetzlich erfolgt, betonte der Kanzler. Die FDP-Bundestagsfraktion hatte am Freitag auf ihrer Klausurtagung gefordert, auf den Rückbau der drei noch einsatzfähigen Atomkraftwerke vorerst zu verzichten.
Gabuns neuer Machthaber kündigt Demokratisierung staatlicher Institutionen an
Nach dem Militärputsch im zentralafrikanischen Gabun hat der neue Machthaber, General Brice Oligui Nguema, eine Demokratisierung der staatlichen Institutionen zugesagt. Ihre am Mittwoch während des Staatsstreichs beschlossene Auflösung sei "vorübergehend", sagte Oligui am Freitag in einer im Staatsfernsehen ausgestrahlten Rede. "Es geht darum, sie neu zu organisieren, um sie demokratischer zu machen." Frankreich setzte wegen des Staatsstreichs seine Militärzusammenarbeit mit Gabun aus.
Basketballer bangen weiter um Schröder
Die deutschen Basketballer müssen für das Duell mit Slowenien um den Gruppensieg in der WM-Zwischenrunde weiter um Kapitän Dennis Schröder zittern. "Er hat ein bisschen Rückenschmerzen. Wir müssen sehen, ob er heute etwas machen und für morgen bereit sein kann. Ich kann kein wirkliches Update geben", sagte Bundestrainer Gordon Herbert am Samstagnachmittag (Ortszeit) auf Okinawa. Für den Abend war ein Training angesetzt.
Sammer über deutschen Fußball: "Wir liegen am Boden"
Der frühere Europameister Matthias Sammer hat dem deutschen Fußball ein katastrophales Zeugnis ausgestellt. "Seien wir doch mal ehrlich: Wir liegen am Boden", sagte der 55-Jährige im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Egal ob im Klub- oder Verbandsfußball, im Profi- oder Nachwuchsbereich: "Vom Anspruch 'Weltspitze' sind wir überall weit entfernt", so Sammer. Der deutsche Fußball habe "komplett seine Identität verloren".
Nach monatelanger Hängepartie: Thailands König bestätigt neue Regierung
Nach monatelanger politischer Hängepartie in Thailand hat König Maha Vajiralongkorn die neue Regierung unter Ministerpräsident Srettha Thavisin bestätigt. Der Monarch stimmte am Samstag der Einsetzung von Srettha und seiner 34 Minister zu, wie im königlichen Amtsblatt mitgeteilt wurde. Srettha übernimmt außer dem Amt des Ministerpräsidenten auch das des Finanzministers. Neuer stellvertretender Regierungschef ist Anutin Charnvirakul, der in der vorherigen vom Militär geführten Regierung Gesundheitsminister war.
Starkes Comeback: Djokovic zieht den Kopf aus der Schlinge
Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic hat auf seiner Titel-Mission bei den US Open eine sehr kritische Phase überstanden und dank eines furiosen Comebacks das Achtelfinale erreicht. Der Serbe kämpfte sich gegen seinen stark aufspielenden Landsmann Laslo Djere nach einem 0:2-Satzrückstand zurück und gewann ein packendes Match in New York nach einer deutlichen Leistungssteigerung mit 4:6, 4:6, 6:1, 6:1, 6:3.
Papst warnt bei erster Rede in der Mongolei vor Korruption und Umweltzerstörung
Papst Franziskus hat bei seinem ersten Besuch in der Mongolei am Samstag die reiche Kultur des Landes gewürdigt und gleichzeitig die junge Demokratie vor den Gefahren der Korruption und Umweltzerstörung gewarnt. Franziskus bezeichnete in Ulan Bator vor mongolischen Würdenträgern Korruption als Frucht einer "skrupellosen Mentalität, die ganze Länder hat verarmen lassen" und betonte, Religion könne "ein Schutz gegen die heimtückische Bedrohung der Korruption sein".
US Open: Gauff kämpft sich ins Achtelfinale - Rybakina raus
Shootingstar Coco Gauff hat nach einer Leistungssteigerung das Achtelfinale der US Open in New York erreicht und nährt die Hoffnung auf einen US-amerikanischen Heimsieg. Die Weltranglistensechste setzte sich am Freitagabend (Ortszeit) mit 3:6, 6:3, 6:0 gegen die Belgierin Elise Mertens durch und trifft in der Runde der letzten 16 auf die frühere Weltranglistenerste Caroline Wozniacki aus Dänemark.
Trotz Stau im Training: Verstappen "ziemlich zuversichtlich"
Nur Platz fünf im Training, keine saubere schnelle Runde ohne Verkehr - doch Formel-1-Weltmeister Max Verstappen glaubt fest an ein erfolgreiches Rennen auch in Monza. "Von meiner Seite hätte es wohl etwas besser sein können. Aber ich bin ziemlich zuversichtlich, dass wir es hinbekommen werden", sagte der Red-Bull-Star, der beim Großen Preis von Italien (Sonntag, 15.00 Uhr/Sky) mit seinem zehnten Sieg in Folge zum alleinigen Formel-1-Rekordhalter aufsteigen kann.
Taifun "Saola" abgeschwächt im Süden Chinas auf Land getroffen
Der mit Sorge in Hongkong und Südchina erwartete Taifun "Saola" ist im Süden Chinas auf Land getroffen, nachdem er zuvor Hongkong gestreift und dort Verwüstungen angerichtet hatte. "Saola" sei am Samstag gegen 3:30 Uhr (Ortszeit; 22.30 MESZ am Freitag) südlich der chinesischen Stadt Zhuhai in der Provinz Guangdong auf Land getroffen, erklärte die chinesische Wetterbehörde. Vor dem Erreichen Hongkongs hatte sich "Saola" bereits abgeschwächt.
Streeck: Dem Coronavirus keine Sonderstellung gegenüber der Grippe einräumen
Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen warnt der Virologe Hendrik Streeck davor, sich im Herbst und Winter zu sehr auf das Coronavirus zu konzentrieren und die Grippegefahr zu vernachlässigen. "Ich rechne damit, dass wir im Herbst und Winter einen Anstieg der Corona-Fallzahlen erleben werden", sagte Streeck der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagsausgabe). "Die Frage ist, wie viel Aufmerksamkeit wir welchem Erreger schenken wollen".
Vor Duell um Gruppensieg: Doncic lobt deutsche Basketballer
Sloweniens Basketball-Superstar Luka Doncic hat die deutsche Nationalmannschaft vor dem Duell um den Gruppensieg in der WM-Zwischenrunde gelobt. "Sie sind ein großartiges Team. Sie haben viermal gewonnen - so wie wir. Sie haben jedes Jahr eine gute Mannschaft. Sie haben natürlich Dennis Schröder. Er ist ein toller Spieler", sagte der NBA-Profi am späten Freitagabend (Ortszeit) auf Okinawa.
US Open: Gauff kämpft sich ins Achtelfinale
Shootingstar Coco Gauff hat nach einer Leistungssteigerung das Achtelfinale der US Open in New York erreicht und nährt die Hoffnung auf einen US-amerikanischen Heimsieg. Die Weltranglistensechste setzte sich am Freitagabend (Ortszeit) mit 3:6, 6:3, 6:0 gegen die Belgierin Elise Mertens durch und trifft in der Runde der letzten 16 auf die frühere Weltranglistenerste Caroline Wozniacki aus Dänemark.
Bahn will strenger gegen gefälschte Deutschlandtickets vorgehen
Die Deutsche Bahn will angesichts einer steigenden Zahl von gefälschten Deutschlandtickets härter durchgreifen. "Mal reisen Fahrgäste mit kopierten QR-Codes", mal seien manipulierte Tickets im Umlauf, berichtete der Ehrenvorsitzende des Fahrgastverbands Pro Bahn, Karl-Peter Naumann, der Funke Mediengruppe (Samstag). Über die Zahl der Verstöße und die Höhe des Schadens konnte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) keine Angaben machen.
Lindner will nach Bürgergeld-Erhöhung Lohnabstand gegenüber Erwerbstätigen sichern
Angesichts der geplanten Erhöhung des Bürgergeldes hat Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) gefordert, dass Erwerbstätige deutlich mehr Geld zur Verfügung haben müssen als Empfänger von Sozialleistungen. "Derjenige, der arbeitet, muss immer spürbar mehr haben als diejenigen, die nicht arbeiten", sagte Lindner der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). Der Sozialstaat müsse Existenznot verhindern, die Inanspruchnahme seiner Leistungen dürfe aber "kein Dauerzustand" sein, sagte Lindner.
General Oligui kündigt Demokratisierung staatlicher Institutionen in Gabun an
Zwei Tage nach dem Militärputsch im zentralafrikanischen Gabun hat der neue Machthaber, General Brice Oligui Nguema, eine Demokratisierung der staatlichen Institutionen angekündigt. Ihre am Mittwoch während des Staatsstreichs beschlossene Auflösung sei "vorübergehend", sagte Oligui am Freitag in einer im Staatsfernsehen ausgestrahlten Rede. "Es geht darum, sie neu zu organisieren, um sie demokratischer zu machen."