Letzte Nachrichten
Putin droht laut Lula in Brasilien keine Festnahme
Russlands Präsident Wladimir Putin droht trotz eines auf ihn ausgestellten internationalen Haftbefehls bei einem möglichen Besuch in Brasilien nach Angaben seines brasilianischen Amtskollegen Luiz Inácio Lula da Silva keine Festnahme. "Wenn ich der Präsident Brasiliens bin und wenn er nach Brasilien kommt, wird er auf keinen Fall verhaftet", sagte Lula dem indischen Nachrichtenportal Firstpost am Samstag am Rande des G20-Gipfels in Neu Delhi.
Nach Japan-Blamage: Flick leitet öffentliches Training
Bundestrainer Hansi Flick wird trotz der Blamage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Japan nach SID-Informationen das öffentliche Training am Sonntagvormittag (11.00 Uhr) in Wolfsburg leiten. Zu der schon länger geplanten Einheit werden 3500 Zuschauer erwartet. Zum Start in die EM-Saison hatte die DFB-Auswahl am Samstag ein 1:4 (1:2)-Debakel erlebt. Seither wird heftig über Flicks Zukunft spekuliert.
"Fertig" und "fassungslos": Volleyballer hadern mit EM-Aus
Nach dem jäh geplatzten Medaillentraum bei der EM herrschte bei den deutschen Volleyballern große Ernüchterung und Ratlosigkeit. "Jeder kann sich vorstellen, wie groß die Enttäuschung gerade ist, das ist nicht wirklich in Worte zu fassen", sagte Zuspieler Johannes Tille nach dem 2:3 (20:25, 23:25, 25:22, 25:18, 12:15) gegen die Niederlande im Achtelfinale von Bari.
Flick-Aus? Rauswurf wäre DFB-Novum
Bundestrainer Hansi Flick steht nach der 1:4 (1:2)-Blamage gegen Japan vor dem Aus, ein Rauswurf wäre allerdings ein Novum in der 123-jährigen Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Keiner der zehn Vorgänger Flicks wurde vom Verband entlassen.
Bundesinnenministerin kündigt härteres Vorgehen gegen Schleuser an
Um die irreguläre Einwanderung nach Deutschland einzudämmen, will Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) härter gegen Schleuser vorgehen. "Ich will dieses grausame Geschäft mit der Not von Menschen stoppen", sagte Faeser der "Bild am Sonntag". Deshalb habe sie in den vergangenen Tagen weitere Maßnahmen angeschoben, darunter die Einrichtung einer Operative-Analyse-Zentrale bei der Bundespolizei. Diese solle alle Fälle von Schleusungen auswerten, um Verbindungen zwischen den Fällen und den Tätern schnell zu erkennen.
Östliches Wirtschaftsforum beginnt im russischen Wladiwostok
Im russischen Wladiwostok beginnt am Sonntag das viertägige Östliche Wirtschaftsforum. Im vergangenen Jahr hatten Teilnehmer aus insgesamt 68 Ländern das Treffen besucht, Russland wollte dabei seine Beziehungen zu asiatischen Staaten stärken. In diesem Jahr spekulierte die "New York Times" vorab über ein mögliches Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un in Wladiwostok. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte dazu am Samstag, er wisse "nichts davon".
Regionalwahlen in weiten Teilen Russlands gehen zu Ende
In weiten Teilen Russlands und in vier russisch besetzten ukrainischen Gebieten gehen am Sonntag die Kommunal- und Regionalwahlen zu Ende. Bestimmt werden in zahlreichen Gebieten Gouverneure, Regionalparlamente, Stadt- und Gemeinderäte sowie Bürgermeister. Die Wahlen fanden über mehrere Tage verteilt statt, in einigen Regionen war auch eine Online-Stimmabgabe möglich. Mit ersten Ergebnissen wird nach Angaben der zentralen Wahlbehörde für die Nacht zum Montag gerechnet.
Zahl der Toten durch Erdbeben in Marokko steigt auf mehr als 2000
Ganze Dörfer sind zerstört, aus den Trümmern werden ständig weitere Leichen geborgen: Nach dem schwersten Erdbeben in der Geschichte Marokkos ist die Zahl der Toten auf mehr als 2000 gestiegen. Am stärksten betroffen ist die Provinz Al-Haouz südwestlich der Touristenmetropole Marrakesch, dort wurde mehr als die Hälfte der Toten gefunden, wie das marokkanische Innenministerium am Samstagabend mitteilte. Aus der ganzen Welt kamen Beileidsbekundungen und Hilfsangebote für das Land.
Kiew beklagt Zögerlichkeit des Westens bei Gründung von Tribunal gegen Putin
Die Ukraine hat zu große Zögerlichkeit ihrer westlichen Verbündeten in der Frage des juristischen Vorgehens gegen Kreml-Chef Wladimir Putin und im Umgang mit eingefrorenen russischen Vermögenswerten beklagt. Bei beiden Themen steckten die Verhandlungen "in einer Art Sackgasse", sagte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba in einem am Samstagabend veröffentlichten Redetext.
Zeitungen: Immer mehr Väter wollen größere Rolle in Kinderbetreuung übernehmen
Eine wachsende Zahl von Vätern in Deutschland will einem Zeitungsbericht zufolge eine größere Rolle in der Kinderbetreuung übernehmen. Jeder zweite Vater wolle die Hälfte der Kinderbetreuung übernehmen, zitierten die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Sonntag aus dem Väterreport 2023, den Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) am Dienstag offiziell vorstellen will.
US Open: Gauff gewinnt ersten Grand-Slam-Titel
Die US-Amerikanerin Coco Gauff hat bei den US Open den größten Erfolg ihrer jungen Karriere gefeiert und sich ihren ersten Grand-Slam-Titel gesichert. Im Endspiel von New York setzte sich der erst 19 Jahre alte Publikumsliebling gegen die kommende Weltranglistenerste Aryna Sabalenka in einem umkämpften Finale mit 2:6, 6:3, 6:2 durch.
Zahl der Erdbebentoten in Marokko steigt auf über 2000
Die Zahl der Todesopfer des verheerenden Erdbebens in Marokko ist auf mehr als 2000 gestiegen. Wie das Innenministerium in Rabat am späten Samstagabend (Ortszeit) mitteilte, wurden inzwischen 2012 Tote gezählt. Weitere mindestens 2059 Menschen wurden demnach verletzt. 1404 von ihnen befänden sich in Lebensgefahr.
Zeitung: Wagenknecht will neue Partei noch vor Jahresende gründen
Die frühere Fraktionschefin der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, hat sich laut einem Zeitungsbericht inzwischen zur Gründung einer neuen Partei entschlossen. Verkündet werden solle die Parteigründung zwischen dem 8. Oktober, dem Tag der Landtagswahlen in Hessen und Bayern, und dem Jahresende, berichtet die "Bild am Sonntag" ("BamS") unter Berufung auf Vertraute der Linken-Politikerin.
Völler vermeidet Bekenntnis zu Flick
Sportdirektor Rudi Völler hat ein Bekenntnis zu Bundestrainer Hansi Flick nach dem 1:4 (1:2)-Debakel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Japan vermieden. "Ich würde schon vorschlagen, sich nach so einer Niederlage ein bisschen zu sammeln und eine Nacht drüber zu schlafen", sagte der DFB-Funktionär bei RTL.
DVV-Team nach hartem Kampf im EM-Achtelfinale ausgeschieden
Deutschlands Volleyballer sind bei der EM nach einem harten Kampf im Achtelfinale gescheitert. Im italienischen Bari unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Michal Winiarski den Niederlanden trotz Aufholjagd 2:3 (20:25, 23:25, 25:22, 25:18, 12:15) und schied damit gleich in der ersten K.o.-Runde aus. Am Samstag konnte das Team des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) erst zu spät an die gute Leistung aus dem Gruppenfinale gegen Welt- und Europameister Italien anknüpfen.
Flick trotzig: "Bin der Richtige"
Bundestrainer Hansi Flick verschwendet auch nach dem blamablen 1:4 (1:2) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Japan keinen Gedanken an einen Rücktritt. "Ich finde, wir machen das gut und ich bin der richtige Trainer", sagte er nach dem Debakel von Wolfsburg bei RTL: "Aber ich weiß, dass im Profifußball sehr viel Dynamik drin ist. Ich kann nicht absehen, was ansonsten noch kommt."
Deutschland verliert beim Wiedersehen mit Japan
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat beim Wiedersehen mit Japan eine erneute Niederlage kassiert. Bundestrainer Hansi Flick und sein umgestelltes Team mit dem neuen Kapitän Ilkay Gündogan verloren gegen den viermaligen Asienmeister am Samstag in Wolfsburg mit 1:4 (1:2).
Zahl der Erdbeben-Toten in Marokko steigt auf mehr als 1300
Nach dem schweren Erdbeben in Marokko ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 1300 gestiegen. Wie das Innenministerium mitteilte, wurden bis Samstagabend 1305 Todesfälle bestätigt. Mindestens 1832 weitere Menschen wurden demnach bei dem Erdstoß der Stärke 6,8 verletzt. 1220 der Verletzten schwebten demnach in Lebensgefahr.
"Poor Things" von Giorgos Lanthimos gewinnt in Venedig den Goldenen Löwen
Bei den Filmfestspielen von Venedig ist der Film "Poor Things" des griechischen Regisseurs Giorgos Lanthimos mit dem Goldenen Löwen als bester Film ausgezeichnet worden. Als bester Regisseur wurde am Samstagabend der Italiener Matteo Garrone für seinen Film "Io Capitano" geehrt. Die Trophäen als beste Hauptdarsteller erhielten die US-Schauspielerin Cailee Spaeny und der US-Schauspieler Peter Sarsgaard.
DFB-Elf mit Kapitän Gündogan und Kimmich rechts
Neuer Kapitän, neue Spielidee: Bundestrainer Hansi Flick setzt beim Wiedersehen mit Japan die angekündigten Veränderungen in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft um. Ilkay Gündogan trägt beim viermaligen Weltmeister am Abend (20.45 Uhr/RTL) in der ausverkauften Volkswagen-Arena in Wolfsburg die Kapitänsbinde, Joshua Kimmich wird von Flick aus dem defensiven Zentrum auf die Rechtsverteidiger-Position versetzt.
Britischer Prinz Harry bei Eröffnung der Invictus Games in Düsseldorf
Der britische Prinz Harry hat am Samstag in Düsseldorf an der Eröffnung der Invictus Games teilgenommen. Der Sohn von König Charles III. saß bei der Eröffnungsfeier neben Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Besonders begeistert wurde bei dem Wettbewerb zugunsten Kriegsversehrter das Team aus der Ukraine empfangen.
G20-Staaten einigen sich auf Erklärung zu Ukraine-Krieg und Klimaschutz
Die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) haben sich bei ihrem Gipfeltreffen in Neu Delhi auf eine gemeinsame Erklärung unter anderem zum Ukraine-Krieg und zum globalen Klimaschutz geeinigt. "Alle Länder" sollten vom "Einsatz von Gewalt" zur Erzielung von "Geländegewinnen" absehen, heißt es in der am Samstag veröffentlichten Gipfelerklärung, in der zudem eine Unterstützung zur Verdreifachung der Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen festgeschrieben wurde.
Nach Einbruch am Vortag: Evenepoel gewinnt 14. Vuelta-Etappe
Ex-Weltmeister Remco Evenepoel hat mit seinem zweiten Etappensieg bei der Spanien-Rundfahrt Wiedergutmachung für seinen Einbruch am Vortag betrieben. Der belgische Vorjahressieger, der am Freitag fast eine halbe Stunde auf die Spitze verloren hatte, gewann am Samstag die 14. Etappe über 156,5 km von Sauveterre-de-Bearn nach Larra-Belagua. Am Schlussanstieg ließ er den Franzosen Romain Bardet stehen, mit dem er zuvor ausgerissen war.
Tedesco mit Belgien weiter auf EM-Kurs
Trainer Domenico Tedesco bleibt mit der belgischen Fußball-Nationalmannschaft auf EM-Kurs. Die Roten Teufel hatten im Qualifikationsspiel in Baku gegen Aserbaidschan zwar große Mühe, setzten sich aber mit 1:0 (1:0) durch und an die Spitze der Gruppe F.
Einigung auf "historischen" Handelskorridor bei G20-Gipfel
Mehrere Staaten haben sich am Rande des G20-Gipfels in Neu Delhi auf ein "historisches" Handelsprojekt mit möglicherweise weitreichenden geopolitischen Auswirkungen geeinigt. Die USA, Saudi-Arabien, die EU, die Vereinigten Arabischen Emirate und Indien unterzeichneten am Samstag ein Abkommen, das eine Verbindung von Daten-, Eisenbahn- und Stromnetzwerken sowie Häfen und Wasserstoff-Pipelines vorsieht - und eine zeitgenössische Gewürzstraße schaffen soll.
Britischer Prinz Harry anlässlich der Invictus Games in Düsseldorf
Der britische Prinz Harry ist anlässlich der Invictus Games am Samstag in Düsseldorf empfangen worden. Am Nachmittag wurde er zunächst im Rathaus der Stadt gemeinsam mit Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) begrüßt und trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Die Invictus Games werden am Abend eröffnet.
14-Jähriger in Bayern tot auf Schulgelände aufgefunden
Auf dem Gelände eines Schulzentrums im bayerischen Lohr am Main ist ein 14-Jähriger tot aufgefunden worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag zu dem Vorfall vom Freitag mitteilten, starb der Junge laut den Ergebnissen einer Obduktion an einer Schussverletzung. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen, ein Ermittlungsrichter erließ am Samstag gegen den ebenfalls 14-Jährigen Haftbefehl wegen des Tatverdachts des Mordes.
CSU-Vizechef Weber kritisiert Aiwangers Haltung in Flugblattaffäre
CSU-Vizechef Manfred Weber hat die Haltung des bayerischen Vizeregierungschefs Hubert Aiwanger (Freie Wähler) in der sogenannten Flugblattaffäre kritisiert. Er tue sich "angesichts der schwersten Verbrechen von Nazi-Deutschland schwer mit dem Begriff der 'Jugendsünde'", sagte Weber dem "Tagesspiegel" vom Samstag. Aiwanger mache es sich "etwas einfach" mit seiner Argumentation, kritisierte Weber.
Mehr als 1000 Tote bei schwerem Erdbeben in Marokko
Beim schwersten Erdbeben in der Geschichte Marokkos sind mehr als 1000 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 1037 Menschen starben nach Regierungsangaben bei dem Erdstoß der Stärke 6,8 in der Nacht zum Samstag, mindestens 1204 Menschen wurden demnach verletzt. Zahlreiche Gebäude stürzten ein, Menschen rannten in Panik auf die Straßen und verbrachten aus Angst vor Nachbeben die Nacht im Freien. Aus aller Welt kamen Hilfsangebote und Beileidsbekundungen.
Klima-Demonstranten blockieren Autobahn in den Niederlanden
Aus Protest gegen die Klimapolitik der niederländischen Regierung haben Umweltaktivisten in Den Haag am Samstag eine wichtige Autobahn blockiert. Die Klimaschutzgruppe Extinction Rebellion kündigte bei der Protestaktion an, die Autobahn "jeden Tag" weiter zu blockieren, bis die staatlichen Subventionen für fossile Brennstoffe eingestellt würden.
Scholz sieht ersten Tag von G20-Gipfel als "sehr erfolgreich"
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Auftakt des G20-Gipfels in Indien positiv bewertet. Es sei bisher eine "sehr erfolgreiche Sitzung der G20" gewesen, sagte Scholz am Samstag zum Abschluss des ersten Gipfeltages in Neu Delhi. Es sei "vieles zustande gekommen", das "im Vorfeld von vielen nicht für möglich gehalten worden ist".
Zahl der Erdbebentoten in Marokko steigt auf über 1000
Nach dem schweren Erdbeben in Marokko ist die Zahl der Todesopfer nach Regierungsangaben auf mindestens 1037 gestiegen. Mindestens 1204 weitere Menschen wurden nach Angaben des marokkanischen Innenministeriums bei dem Erdstoß der Stärke 6,8 in der Nacht zum Samstag verletzt. 721 der Verletzten schwebten demnach in Lebensgefahr.