Letzte Nachrichten
Chinas Verteidigungsminister Li Shangfu entlassen
Der chinesische Verteidigungsminister Li Shangfu ist aus seinem Amt entlassen worden. Dies berichtete am Dienstag der staatliche Fernsehsender CCTV und bezog sich auf eine Sitzung des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses. Zuvor hatte es bereits Spekulationen über Li gegeben, weil dieser seit Ende August nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten war.
Zeitumstellung am Sonntag: Jagdverband warnt vor Wildunfällen
Der Deutsche Jagdverband hat auf eine steigende Gefahr von Wildunfällen im Herbst und Winter hingewiesen. Bei Wildschweinen seien Oktober bis Dezember die unfallträchtigsten Monate, teilte der Verband am Dienstag in Berlin mit. Vor allem die Zeit zwischen sieben und zehn Uhr morgens sei besonders gefährlich. Im Norden komme auch Damwild im Oktober und November wegen der Paarungszeit häufig unter die Räder.
Nawalny-Unterstützer: Kreml-Kritiker wieder in Isolationshaft
Der inhaftierte russische Oppositionsführer Alexej Nawalny ist nach Angaben seiner Unterstützer wieder in Isolationshaft. "Sie haben Alexej zum 21. Mal in eine Isolationszelle gesteckt", erklärte Nawalnys Sprecherin im Exil, Kira Jarmysch, am Dienstag in Online-Netzwerken.
Verpackungsmüll: EU-Abgeordnete stimmen für weniger Einweg
In der Europäischen Union soll künftig deutlich weniger Verpackungsmüll anfallen. Die Abgeordneten im Umweltausschuss des Europaparlaments stimmten am Dienstag in Brüssel für ein Paket, das unter anderem 20 Prozent weniger Plastikverpackungen bis 2040 vorsieht. Leichte Plastiktüten sollen demnach weitgehend verboten werden, Gaststätten sollen Einwegverpackungen durch wiederverwendbares Geschirr ersetzen.
Erstmals bei Landtagswahl in Bayern Briefwähler stärkste Gruppe
In Bayern haben erstmals bei einer Landtagswahl mehr Menschen ihre Stimme per Briefwahl statt in der Wahlkabine abgegeben. Der Anteil der Briefwähler lag bei 55,1 Prozent, teilte der Landeswahlleiter am Dienstag bei der Vorstellung des endgültigen amtlichen Wahlergebnisses mit. Bei der vorherigen Landtagswahl 2018 lag der Briefwahlanteil mit 38,9 Prozent der Wählerinnen und Wähler noch deutlich niedriger.
Freigelassene Hamas-Geisel: Wurde erst geschlagen und dann gut behandelt
Die von der radikalislamischen Hamas freigelassene 85-jährige Israelin Jocheved Lifschitz wurde nach eigenen Aussagen bei ihrer Entführung geschlagen, während ihrer zweiwöchigen Gefangenschaft im Gazastreifen jedoch "gut behandelt". Die Hamas-Kämpfer hätten sie auf einem Motorrad abtransportiert und ihr dabei zwar nicht "die Rippen gebrochen, aber sehr wehgetan", sagte Lifschitz am Dienstag vor Journalisten in einem Krankenhaus in Tel Aviv.
Habeck will Industrie massiv subventionieren und dafür Schuldenbremse lockern
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) plant eine stark auf staatliche Unterstützung ausgerichtete Industriepolitik und will dafür die Schuldenbremse lockern. "Wir wollen Deutschland als starken Industriestandort in seiner ganzen Vielfalt erhalten", erklärte Habeck am Dienstag zur Vorstellung eines Strategiepapier seines Ministeriums. Auch etwa die energieintensive Grundstoffindustrie solle weiterhin präsent sein.
Zoll verhindert Geldschmuggel in Höhe von rund 100.000 Euro in Frankfurt am Main
Zollbeamte haben am Flughafen Frankfurt am Main den Schmuggel von mehr als 100.000 Euro Bargeld verhindert. Das Geld fanden sie im Innenfutter zweier Geldbörsen im Gepäck einer Passagierin, teilte das Hauptzollamt der Mainmetropole am Dienstag mit. Demnach wurde die 50-Jährige am 10. Oktober kurz vor dem Einsteigen in ein Flugzeug nach Bangkok kontrolliert.
20,9 Millionen: Tiktok gibt erstmals Nutzerzahl für Deutschland bekannt
Die Kurzvideo-App Tiktok hat erstmals für Deutschland und Österreich Angaben zur Zahl der Nutzerinnen und Nutzer gemacht. Fast jeder Vierte oder jede Vierte in den beiden Ländern nutze Tiktok mindestens einmal im Monat, erklärte das Unternehmen am Dienstag. In Deutschland hat Tiktok demnach 20,9 Millionen Nutzer, in Österreich 2,1 Millionen.
Ukraine zeigt sich optimistisch bei wirtschaftlicher Erholung
Die ukrainische Regierung hat sich mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung zuversichtlich gezeigt und die deutsche Unterstützung für das von Russland angegriffene Land gewürdigt. "Seit mehr als 600 Tagen kämpft die Ukraine gegen den Feind, für die Befreiung unseres Landes, für Freiheit und Demokratie und für die Sicherheit Europas und der Welt", sagte der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal am Dienstag in Berlin. "Aber es ist auch ein Kampf für die ukrainische Wirtschaft", fügte er hinzu.
Scholz: Nahost-Krieg wird Unterstützung Deutschlands für Ukraine nicht schmälern
Trotz der dramatischen Ereignisse in Nahost hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) der Ukraine weiter uneingeschränkte finanzielle und militärische Hilfe zugesichert. Die Unterstützung für die Ukraine werde durch die schrecklichen Ereignisse um den Angriff der Hamas auf Israel "in keiner Weise" beeinträchtigt, sagte Scholz am Dienstag beim deutsch-ukrainischen Wirtschaftsforum in Berlin. "Beiden Ländern - Israel und der Ukraine - gilt unsere unverbrüchliche Solidarität."
Prozess um Sozialversicherungsbetrug in Höhe von fast 38 Millionen Euro begonnen
Vor dem Landgericht im rheinland-pfälzischen Koblenz hat am Dienstag ein Prozess um Sozialversicherungsbetrug in Höhe von fast 38 Millionen Euro begonnen. Die Anklage wirft einem Mann mehrere Fälle des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt sowie Beihilfe dazu vor. Zwei weitere Angeklagte müssen sich wegen Beihilfe in zahlreichen Fällen verantworten.
Nach Schiffskollision in Nordsee noch vier Seeleute vermisst - bislang ein Toter
Nach dem Zusammenstoß zweier Frachtschiffe in der Nordsee vor Helgoland werden noch vier Seeleute vermisst. Eines der insgesamt sieben Besatzungsmitglieder des gesunkenen Frachters "Verity" konnte nur noch tot geborgen werden, wie Christian Stipeldey, Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), am Dienstag in Bremen sagte. Zwei Seeleute seien aus dem Wasser gerettet worden.
FC Bayern: Ausschreitungen vor Spiel bei Galatasaray
Zwischen Anhängern von Bayern München und Galatasaray Istanbul ist es vor dem Champions-League-Spiel zu Ausschreitungen gekommen. Rund 100 Fans lieferten sich am frühen Dienstagmorgen im Kneipenviertel der türkischen Hauptstadt eine Schlägerei. Dabei sind laut türkischen Medien vier deutsche und ein türkischer Anhänger leicht verletzt worden.
Expertenbericht: Weltweite Entwaldung nimmt zu
Die weltweite Entwaldung hat einem neuen Expertenbericht zufolge im vergangenen Jahr zugenommen. Es sei 2022 vier Prozent mehr Fläche entwaldet worden als noch im Jahr zuvor, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht unter Mitarbeit von mehr als zwei Dutzend Umweltgruppen und Forschungsorganisationen. Wenn es so weiter gehe, werde die internationale Gemeinschaft an dem Ziel scheitern, die Entwaldung bis 2030 zu stoppen.
Feuerwehr rettet heruntergefallene Meise mit selbstgebautem Aufzug
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr haben in Nordrhein-Westfalen eine heruntergefallene Meise mit einem selbstgebauten Aufzug gerettet. Der Vogel wurde aus einem Stützpfeiler an einem Dach befreit, teilte die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzuflen am Dienstag mit.
ManCity ehrt Gündogan: "Geschichte des Vereins geprägt"
DFB-Kapitän Ilkay Gündogan hat von seinem Ex-Klub Manchester City am Tag seines 33. Geburtstags ein besonderes Geschenk erhalten. Wie der Champions-League-Sieger am Dienstag mitteilte, ehrt der Klub Gündogan mit einem Mosaik auf dem Trainingsgelände der Jugendakademie der Citizens. Gündogan habe "einen Teil der Geschichte des Vereins geprägt", sagte Klubchef Khaldoon Al Mubarak in einem Video bei X.
Bundesverfassungsgericht verkündet Urteil zum Klimafonds am 15. November
Das Bundesverfassungsgericht will am 15. November sein Urteil zu Schuldenbremse und Klimafonds verkünden. Das gab das Gericht am Dienstag in Karlsruhe bekannt. In dem Rechtsstreit geht es um einen Antrag der Unionsfraktion im Bundestag, die sich gegen das Umwidmen von 60 Milliarden Euro an Kreditermächtigungen wendet.(Az. 2 BvF 1/22)
OECD: Beschäftigungsquote von Migranten erreicht 2022 neuen Höchsstand
Die Beschäftigungsquote von Migranten hat hierzulande 2022 einen neuen Höchststand erreicht. Dies geht aus einer am Dienstag in Berlin vorgestellten Analyse zur Migration der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Die Quote stieg demnach um 1,5 Prozentpunkte auf 69,8 Prozent Ende 2022 an. Laut Studienmitautor Thomas Liebig ist dies der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen Anfang der 2000er-Jahre.
Fischereiquoten in der Ostsee: Weiter Fangverbote für Dorsch und Hering
Die Fangverbote für Hering und Dorsch im westlichen Teil der Ostsee bleiben bestehen. Die EU-Staaten einigten sich am Dienstag in Luxemburg auf die erlaubten Fangmengen für Fischer in der Ostsee im kommenden Jahr. In den für Deutschland relevanten Fanggebieten sind Hering und Dorsch damit weiter nur als Beifang erlaubt.
Zusammenstoß zwischen Frachtern in der Nordsee: Suche nach mehreren Vermissten
Nach der Kollision von zwei Frachtschiffen in der Nordsee vor Helgoland ist eine großangelegte Suchaktion nach mehreren Vermissten angelaufen. Einer der Frachter sei nach dem Unglück am Dienstagmorgen gesunken, teilte das Havariekommando des Bundes und der Küstenländer in Cuxhaven mit. Laut Deutscher Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) waren sieben Besatzungsmitglieder an Bord dieses Schiffes, ein Mensch wurde aus dem Wasser gerettet.
Umfrage: Jeder Vierte fühlt sich finanziell schlecht aufgestellt
In Deutschland fühlen sich einer Umfrage zufolge 26 Prozent der Menschen finanziell schlecht oder eher schlecht aufgestellt. Damit hat sich die Lage im Vergleich zum vergangenen Jahr nochmals verschlechtert, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) hervorgeht. Wenig überraschend sei dabei, dass die Haltung pessimistischer wird, je niedriger das Einkommen ist.
Weltbank befürchtet "schwerwiegende" wirtschaftliche Folgen durch Krieg in Nahost
Der Krieg in Nahost zwischen Israel und der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas birgt nach Einschätzung der Weltbank ein erhebliches Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung. "Ich denke, wir befinden uns an einem sehr gefährlichen Punkt", sagte Weltbank-Chef Ajay Banga am Dienstag bei einer Investorenkonferenz in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad. Zu befürchten seien "schwerwiegende" Auswirkungen.
Glyphosat: Keine Mehrheit für Verbot im EU-Parlament
Für ein Verbot von Glyphosat gibt es auch im Europaparlament keine Mehrheit. Die Abgeordneten im Umweltausschuss stimmten am Dienstag in Brüssel knapp gegen einen Antrag von Sozialdemokraten, Grünen und Linken, mit dem das Parlament Einspruch gegen die von der Kommission vorgeschlagene Neuzulassung für weitere zehn Jahre erhoben hätte. Die EU-Staaten stimmen im November erneut über die Zulassung ab.
Deutsche Wirtschaft für stärkere Integration ukrainischer Unternehmen
Die deutsche Wirtschaft spricht sich für eine rasche und stärkere Integration ukrainischer Unternehmen aus. "Trotz der aktuellen kriegsbedingten Notlage ist es uns ein großes Anliegen, die Zusammenarbeit zwischen ukrainischen und deutschen Unternehmen zu fördern", erklärte der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Peter Adrian, am Dienstag anlässlich des Deutsch-Ukrainischen Wirtschaftsforums. "Nachhaltige Hilfe kann nur gelingen, wenn wir die ukrainischen Zulieferanten und Kundenunternehmen stärker in den europäischen und deutschen Wirtschaftskreislauf integrieren."
Energieagentur: Begrenzung der Erderwärmung "sehr schwierig" - aber möglich
Die Internationale Energieagentur (IEA) hat mit einem eindringlichen Appell zu mehr Klimaschutzanstrengungen aufgerufen. Der Verbrauch von fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas sei immer noch "viel zu hoch", warnte die Organisation am Dienstag in Paris. Die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad sei so nicht zu erreichen.
Ladendieb rennt gegen Glastür: Polizei hat in Herne leichtes Spiel
Die Polizei in Herne hatte mit einem Ladendieb leichtes Spiel: Der Mann rannte am Montag gegen eine Glastür und wurde am Boden liegend von Angestellten bis zum Eintreffen der Beamten festgehalten, wie die Polizei in Bochum am Dienstag berichtete.
Mehrere Vermisste nach Schiffskollision in der Nordsee
Nach der Kollision zwischen zwei Frachtschiffen in der Nordsee werden mehrere Menschen vermisst. Mach ersten Angaben ist einer der Frachter am Dienstagmorgen gesunken, wie das Havariekommando des Bundes und der Küstenländer in Cuxhaven mitteilte. Zahlreiche Schiffe suchen derzeit nach Schiffbrüchigen.
Statistikamt: Deutsche Haushalte sparen überdurchschnittlich viel
Die privaten Haushalte in Deutschland haben im vergangenen Jahr verglichen mit anderen Industriestaaten überdurchschnittlich viel Geld gespart. Im Schnitt legten sie 11,1 Prozent ihres Einkommens zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag erklärte. Im internationalen Vergleich lagen nur die Schweiz mit 18,4 Prozent und die Niederlande mit 12,7 Prozent über der Quote Deutschlands.
Weniger Verletzte und Tote bei Verkehrsunfällen im August
Im August hat es bei Verkehrsunfällen auf Deutschlands Straßen weniger Tote und Verletzte gegeben als im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden 33.200 Menschen verletzt und damit 2354 oder sieben Prozent weniger als im August vorigen Jahres, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Die Zahl der Verkehrstoten sank um 34 auf 269.
Bericht: Habeck will Industrie subventionieren und dafür Schuldenbremse lockern
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) plant einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge eine stark auf staatliche Unterstützung ausgerichtete Industriepolitik und will dafür die Schuldenbremse lockern. "Wir wollen Deutschland als starken Industriestandort in seiner ganzen Vielfalt erhalten", zitierte die "SZ" am Dienstag aus einem Strategiepapier, das Habeck demnach später vorstellen wollte. Auch etwa die energieintensive Grundstoffindustrie solle weiterhin präsent sein.
Verbraucherstimmung bleibt trübe
Die Konsumlust der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland bleibt wegen der hohen Inflation gedämpft. "Vor allem die hohen Preise für Nahrungsmittel schwächen die Kaufkraft der privaten Haushalte und sorgen dafür, dass der private Konsum in diesem Jahr keine Stütze der Konjunktur sein wird", erklärten am Dienstag die Marktforschungsunternehmen GfK und NIM. Für November erwarten sie einen Rückgang des Konsumklimas um 1,4 Punkte auf 28,1 Punkte.