Letzte Nachrichten
Ford schätzt Kosten des Streiks in den USA auf 1,3 Milliarden Dollar
Der Autobauer Ford schätzt die Kosten des wochenlangen Streiks in seinen Werken in den USA auf 1,3 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro). Finanzvorstand John Lawler lobte am Donnerstag die am Mittwoch erzielte vorläufige Tarifeinigung mit der Gewerkschaft UAW - nun könnten die Bänder bei Ford wieder laufen. Während des Streiks, der Mitte September begonnen hatte, hätten 80.000 Autos nicht gebaut werden können.
Israel: "Gezielter Angriff" mit Bodentruppen und Jets im Zentrum des Gazastreifens
Israelische Bodentruppen haben nach Angaben der israelischen Armee einen "gezielten Angriff" im Zentrum des Gazastreifens ausgeführt. Der Einsatz in der Nacht zum Freitag sei von Kampfjets und Drohnen unterstützt worden, erklärte die Armee. Der Vorstoß habe Einrichtungen der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas gegolten. Anschließend hätten die Soldaten das Palästinensergebiet wieder verlassen, ohne dass es Verletzte gegeben habe.
Studie zu Lebenshaltungskosten in Deutschland: Wohnkosten sind entscheidend
Über die Höhe der Lebenshaltungskosten in Deutschland entscheiden vor allem die Wohnkosten in den einzelnen Regionen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) stellte am Freitag einen neuen Preisindex vor, der Wohn- und Lebenshaltungskosten wie Miete, Strom, Gas und Lebensmittel für alle 400 Kreise und kreisfreien Städte vergleicht. Genau im Durchschnitt liegen demnach Braunschweig und der Landkreis Neumarkt in Bayern.
Zwölfjähriger scheitert in NRW binnen Minuten zweimal mit Überfällen
Ein Zwölfjähriger hat in Nordrhein-Westfalen binnen weniger Minuten versucht, zwei Menschen zu überfallen. Er wurde noch in der Nähe des Tatorts gestellt, teilte die Polizei Iserlohn am Freitag mit. Der Junge soll am Donnerstagnachmittag in Lüdenscheid einer 67-Jährigen ein Messer vorgehalten und Geld gefordert haben.
Neue Partei von Sahra Wagenknecht will sich nicht "links" nennen
Die frühere Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht will den Begriff "links" nicht als Namensbestandteil ihrer neuen Partei. "Es muss künftig ein Name werden, der unser breites Spektrum potenzieller Wähler anspricht", sagte Wagenknecht der neuen Ausgabe des Magazins "Focus". "Labels wie 'links' werden darin nicht vorkommen, weil sie von vielen Menschen heute mit ganz anderen Inhalten verbunden werden."
Ehemaliger chinesischer Ministerpräsident Li Keqiang stirbt im Alter von 68 Jahren
Der frühere chinesische Ministerpräsident Li Keqiang ist im Alter von 68 Jahren gestorben. Er habe am Donnerstag einen Herzinfarkt erlitten und sei kurz nach Mitternacht in Shanghai verstorben, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag. Li war von 2013 bis 2023 zehn Jahre lang Ministerpräsident unter Präsident Xi Jinping und galt als moderat. Der ausgebildete Ökonom, der fließend Englisch sprach, war ein überzeugter Befürworter von Wirtschaftsreformen. Eine Zeit lang war er als möglicher Präsident seines Landes im Gespräch.
Verdi ruft für Freitag bundesweit zu Streiks im Handel auf
Im Tarifstreit im Handel hat die Gewerkschaft Verdi für Freitag bundesweit zu Streiks aufgerufen. Verdi erwartet zehntausende Teilnehmende im Einzelhandel sowie im Groß- und Außenhandel, wie die Gewerkschaft vorab mitteilte. Nach über einen halben Jahr Tarifverhandlungen in 13 Tarifgebieten gebe es weder einen Tarifabschluss noch ein verbessertes Angebot von den Arbeitgebern, kritisierte Verdi-Vorstandsmitglied Silke Zimmer.
Ifo: Einstellungsbereitschaft der Unternehmen hat wieder zugenommen
Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen in Deutschland hat laut Umfrage des Ifo-Instituts wieder zugenommen. Das vom Ifo ermittelte Beschäftigungsbarometer stieg im Oktober auf 96,2 Punkte, nach 95,8 Punkten im September. Die Unternehmen seien aber weiterhin zurückhaltend bei Neueinstellungen, erklärte am Freitag der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. Fehlende Neuaufträge wirkten sich weiterhin negativ aus. Doch der Fachkräftemangel "treibt die Unternehmen um".
Lillard überragt beim Bucks-Debüt, Lakers siegen
Basketball-Superstar Damian Lillard hat in der Profiliga NBA ein spektakuläres Debüt für die Milwaukee Bucks gegeben. Beim 118:117-Heimsieg gegen die Philadelphia 76ers zum Saisonauftakt des Titelkandidaten erzielte der Guard 39 Punkte.
NFL: Allen führt Bills zum Sieg
Zwei Touchdown-Pässe, ein eigener Touchdown: Star-Quarterback Josh Allen hat die Buffalo Bills zu einem wichtigen Erfolg in der US-Football-Liga NFL geführt. Vier Tage nach der Niederlage gegen die New England Patriots setzte sich das Team aus dem Bundesstaat New York gegen die Tampa Bay Buccaneers mit 24:18 durch und verbesserte seine Bilanz auf 5:3-Siege.
NHL: Draisaitl und Oilers weiter in der Krise
Der Fehlstart geht weiter: Deutschlands Eishockey-Superstar Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers in der NHL die nächste Niederlage kassiert. Durch das 0:3 gegen die New York Rangers verloren die Kanadier ohne den verletzten Ausnahmespieler Connor McDavid ihr viertes Spiel in Serie, in den sieben Partien der Saison gelang bislang nur ein Sieg.
14 Tore an einem Tag: Bundesliga-Trio auf Rekordjagd
Bayer Leverkusen, der SC Freiburg und Eintracht Frankfurt haben am Donnerstag für den torreichsten Europapokal-Tag deutscher Klubs seit mehr als 21 Jahren gesorgt. Das Bundesliga-Trio schoss insgesamt 14 Tore - mehr hatte es zuletzt am 3. Oktober 2002 gegeben, als drei Bundesliga-Klubs sogar 16 Treffer erzielten.
NBA: Lillard überragt beim Bucks-Debüt
Basketball-Superstar Damian Lillard hat in der Profiliga NBA ein spektakuläres Debüt für die Milwaukee Bucks gegeben. Beim 118:117-Heimsieg gegen die Philadelphia 76ers zum Saisonauftakt des Titelkandidaten erzielte der Guard 39 Punkte.
DFB-Frauen: Hrubesch-Team will Störgeräuschen trotzen
Horst Hrubesch lässt trotz der schwierigen Umstände keine Zweifel aufkommen. "Ich bin überzeugt, dass wir dieses erste Spiel für uns positiv gestalten werden", sagte der erfahrene Interims-Bundestrainer vor dem Nations-League-Spiel der deutschen Fußballerinnen am Freitag (17.45 Uhr/ARD) gegen Wales in Sinsheim.
"Sehr seriös": SGE nach Torfestival bereit für Dortmund
Dino Toppmöller klatschte zufrieden mit seinen Spielern ab, die euphorisierten Fans feierten ihre Helden auf dem Rasen nach dem Torfestival lautstark: Nach dem berauschenden 6:0 (4:0) von Eintracht Frankfurt in der Conference League gegen ein schwaches HJK Helsinki war die Laune bei allen SGE-Akteuren bestens.
Perez kritisiert übersteigerte Rivalität zu Verstappen
Formel-1-Pilot Sergio Perez empfindet das Verhältnis zu seinem Red-Bull-Teamkollegen und Weltmeister Max Verstappen als intakt und ärgert sich über eine seiner Meinung nach künstlich übersteigerte Rivalität. "Wir sind Athleten. Max und ich sind im selben Team. Wir wollen beide gewinnen und geben unser Bestes", sagte Perez vor seinem Heimspiel beim Großen Preis von Mexiko (Sonntag, 21.00 Uhr MEZ/Sky).
Schick feiert Comeback: "Hat sich angefühlt wie ein Tor"
231 Tage nach seinem letzten Einsatz für Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat Stürmer Patrik Schick sein Comeback gefeiert. "Es war sehr emotional. Es hat sich angefühlt wie ein Tor. Ich habe so lange dafür gearbeitet", sagte der Tscheche, nachdem er beim 5:1 (3:1) in der Europa League gegen Qarabag Agdam in der 62. Minute unter großem Applaus der Bayer-Fans eingewechselt worden war.
SPD-Bezirk Hannover ehrt Altkanzler Schröder für 60 Jahre Parteimitgliedschaft
Der SPD-Bezirksverband Hannover ehrt Altkanzler Gerhard Schröder am Freitag anlässlich seiner 60-jährigen Parteimitgliedschaft (11.00 Uhr). Die Feier ist als nicht-öffentliche Veranstaltung geplant, erwartet werden rund 40 Gäste. Schröder ist wegen seiner engen Kontakte zu Russlands Präsident Wladimir Putin und seiner langjährigen Lobbytätigkeit für russische Energiefirmen auch in der SPD umstritten. Ein von zahlreichen SPD-Ortsvereinen angestrebter Parteiausschluss scheiterte im Mai jedoch.
Chinas Außenminister äußert in Washington Hoffnung auf "stabilere Beziehungen" zu USA
Der chinesische Außenminister Wang Yi hat in Washington die Hoffnung auf "stabilere Beziehungen zu den USA nach Monaten der Turbulenzen" geäußert. "Wir möchten die Zusammenarbeit zum Nutzen beider Seiten ausbauen, um die Beziehungen zwischen den USA und China zu stabilisieren und sie auf den Pfad einer gesunden, stabilen und nachhaltigen Entwicklung zurückzubringen", sagte Wang zu Auftakt seines dreitägigen Besuchs in der US-Hauptstadt am Donnerstag (Ortszeit) vor einem Treffen mit US-Außenminister Antony Blinken.
Gauck fordert klares Eintreten gegen Wagenknecht-Partei
Der frühere Bundespräsiden Joachim Gauck hat dazu aufgerufen, das neue Bündnis Sahra Wagenknecht ebenso zu bekämpfen wie die AfD. Dies sei nötig, "um unsere offene und liberale Gesellschaft zu verteidigen", sagte Gauck in einem Interview mit der Mediengruppe Bayern (Freitagsausgaben). Die geplante neue Wagenknecht-Partei verbinde "ausgewählte linke mit nationalpopulistischen Argumenten" und werde vor allem den Sozialdemokraten und der AfD Wähler abspenstig machen, sagte Gauck.
Merz: Zu viele Schulkinder beherrschen deutsche Sprache nicht richtig
CDU-Chef Friedrich Merz hat eine Überlastung der deutschen Schulen durch Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen beklagt und zur Lösung des Problems eine Begrenzung der Asylzuwanderung gefordert. "Zu viele Schulen haben viel zu viele Kinder, die die deutsche Sprache nicht richtig beherrschen", sagte Merz der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Freitag). "Das überfordert aktuell unser Bildungssystem", fügte der Unions-Fraktionschef hinzu.
Darts: Aus für Clemens und Schindler bei Heim-EM
Die deutschen Dartsprofis Gabriel Clemens und Martin Schindler sind bei der Heim-EM in Dortmund gleich zum Auftakt gescheitert. Der 40 Jahre alte Clemens, der Anfang des Jahres sensationell erst im WM-Halbfinale gestoppt worden war, unterlag am Donnerstag dem zweimaligen Weltmeister Peter Wright aus Schottland mit 5:6. Dabei verspielte Clemens eine 4:1-Führung, das entscheidende Leg gab er bei eigenem Anwurf ab.
EU fordert "Korridore und Pausen" für humanitäre Hilfe im Gazastreifen
Nach stundenlangem Ringen haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU auf eine gemeinsame Erklärung zum Nahost-Krieg geeinigt. Die Debatte der 27 Mitgliedsstaaten am Donnerstagabend in Brüssel kreiste lange um eine Formulierung, mit der die EU Unterbrechungen der Kämpfe zur humanitären Versorgung der Zivilbevölkerung im Gazastreifen fordern kann. Schließlich einigten sie sich darauf, zur Einrichtung von "Korridoren und Pausen zu humanitären Zwecken" aufzurufen.
Endlich wieder magisch: Frankfurt überrollt Helsinki
Endlich wieder eine magische Europapokalnacht: Eintracht Frankfurt hat seinen Aufwärtstrend auch international unterstrichen und einen wichtigen Schritt auf dem Weg in Richtung Traumziel Athen gemacht. Die SGE gewann in der Conference League gegen den überforderten finnischen Meister HJK Helsinki mit 6:0 (4:0) und liegt mit nun sechs Punkten aus drei Spielen im Kampf um die K.o.-Runde voll im Soll.
Offensiv-Gala und Schick-Comeback: Bayer vor Gruppensieg
Mit Volldampf Richtung Gruppensieg: Bundesliga-Spitzenreiter Bayer Leverkusen hat mit der nächsten Gala-Vorstellung auch das dritte Spiel in der Europa League gewonnen. Beim Comeback von Stürmer Patrik Schick bezwang der Vorjahres-Halbfinalist den aserbaidschanischen Double-Sieger und engsten Verfolger Qarabag Agdam mühelos mit 5:1 (3:1), untermauerte seine haushohe Favoritenstellung in der Gruppe H und holte bereits den elften Sieg im zwölften Pflichtspiel.
Handball: Kiel setzt Ausrufezeichen bei PSG
Der THW Kiel hat in der Champions League ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Beim französischen Handball-Meister Paris St. Germain setzte sich das Team von Trainer Filip Jicha 34:28 (13:14) durch. Mit dem ersten Sieg in Paris seit 2014 übernahm der deutsche Rekordmeister erneut die Tabellenführung in Gruppe A.
Darts: Clemens scheitert bei Heim-EM
Dartsprofi Gabriel Clemens ist bei der Heim-EM in Dortmund trotz starker Leistung gleich zum Auftakt gescheitert. Der 40-Jährige, der Anfang des Jahres sensationell erst im WM-Halbfinale gestoppt worden war, unterlag am Donnerstag dem zweimaligen Weltmeister Peter Wright aus Schottland mit 5:6. Dabei verspielte Clemens eine 4:1-Führung, das entscheidende Leg gab er bei eigenem Anwurf ab.
Israel: Hamas setzte bei Großangriff auch Waffen aus Nordkorea und dem Iran ein
Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas hat bei ihrem Großangriff auf Israel nach Angaben der israelischen Armee auch im Iran und in Nordkorea hergestellte Waffen eingesetzt. Das israelische Militär zeigte Journalisten am Donnerstag eine Reihe von Waffen, die in den von der Hamas am 7. Oktober angegriffenen Ortschaften im Süden Israels gefunden wurden.
USA: Russland richtet Soldaten wegen Befehlsverweigerung in Ukraine hin
Russland richtet nach Angaben der US-Regierung Soldaten hin, die bei der Offensive im Osten der Ukraine Befehle verweigern. "Wir haben Informationen, wonach das russische Militär tatsächlich Soldaten hingerichtet hat, die sich weigern, Befehlen zu gehorchen", sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats des Weißen Hauses, John Kirby, am Donnerstag. Russische Kommandeure würden sogar mit der Hinrichtung ganzer Armee-Einheiten drohen, "wenn diese vor ukrainischem Artilleriefeuer zurückweichen wollen".
Hattrick-Capitano Grifo schießt Freiburg Richtung K.o.-Runde
Hattrick-Capitano Vincenzo Grifo hat den SC Freiburg vor einer lange drohenden Blamage in der serbischen Provinz bewahrt und die Breisgauer in Richtung K.o.-Runde der Europa League geschossen. Der Fußball-Bundesligist gewann am dritten Vorrunden-Spieltag nach einem Pausenrückstand dank des Deutsch-Italieners 3:1 (0:1) beim serbischen Vizemeister TSC Backa Topola.
Russland nennt Ukraine-Konferenz in Malta "kontraproduktiv"
Russland hat die von Kiew organisierte Ukraine-Konferenz im EU-Mitgliedstaat Malta am kommenden Wochenende als "offen anti-russische Veranstaltung" kritisiert. "Solche Konferenzen haben keinerlei Perspektive und sind schlichtweg kontraproduktiv", sagte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Donnerstag in Moskau. Die Konferenz in Malta habe "nichts mit der Suche nach einer Friedenslösung zu tun", fügte sie hinzu.
Pipeline-Leck: Finnland arbeitet bei Untersuchung mit China zusammen
Finnland arbeitet nach Angaben von Ministerpräsident Petteri Orpo bei der Untersuchung eines vor mehr als zwei Wochen entdeckten Pipeline-Lecks in der Ostsee mit China zusammen. "Wir kooperieren mit China, um die Rolle eines chinesischen Schiffes zu erörtern, das in dieser Gegend unterwegs war", sagte Orpo am Rande eines EU-Gipfels in Brüssel. "Sie haben uns eine gute Zusammenarbeit versprochen", fügte er hinzu.