Letzte Nachrichten
Böller auf Beamte in der Halloween-Nacht: Polizeieinsätze in mehreren Städten
Böller auf Beamte, einige Schwerverletzte und Ingewahrsamnahmen: Randalierer haben in der Halloween-Nacht in zahlreichen deutschen Städten für Polizeieinsätze gesorgt. In Hamburg setzten Beamte in der Nacht zu Mittwoch sogar Wasserwerfer ein, nachdem Beamte im Stadtteil Harburg aus einer Gruppe von bis zu 200 Jugendlichen mit Feuerwerkskörpern beworfen wurden.
Charles III. räumt in Kenia "abscheuliche" Gewalt während Kolonialzeit ein
Der britische König Charles III. hat bei seinem Staatsbesuch in Kenia mit Blick auf die britische Kolonialherrschaft "abscheuliche und ungerechtfertigte Gewaltakte" eingeräumt. Für diese Taten während des Unabhängigkeitskampfes der Kenianer könne es "keine Entschuldigung geben", sagte Charles am Dienstag bei einem Staatsbankett mit Kenias Staatschef William Ruto. Forderungen nach einer offiziellen britischen Entschuldigung kam der Monarch nicht nach. Am Mittwoch ehrte er kenianische Weltkriegsveteranen.
Mainz 05: Fall El Ghazi eskaliert
Der Wirbel um Fußball-Profi Anwar El Ghazi beim Bundesligisten FSV Mainz 05 ist neu aufgeflammt und der Fall eskaliert. "Mainz 05 nimmt die Äußerungen von Anwar El Ghazi mit Bezug zum Verein auf dessen Social-Media-Kanälen mit Überraschung und Unverständnis zur Kenntnis", teilte der Klub am Mittwoch mit und kündigte an, den Sachverhalt juristisch prüfen und dann bewerten" zu wollen.
Sexuelle Gewalt künftig als Kriegsverbrechen vor deutschen Gerichten verfolgbar
Sexuelle Gewalt in Konfliktgebieten soll in Deutschland künftig als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit strafrechtlich verfolgt werden können. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch einen Gesetzentwurf des Justizministeriums, der auf eine entsprechende Änderung des Völkerstrafrechts abzielt. Die dort festgeschriebenen Tatbestände der Verbrechen gegen die Menschlichkeit und der Kriegsverbrechen sollen so angepasst werden, dass sie auch Delikte wie sexueller Übergriff, sexuelle Sklaverei und erzwungenen Schwangerschaftsabbruch umfassen.
Kabinett billigt frühere Arbeitsaufnahme Geflüchteter und härtere Schleuserstrafen
Das Bundeskabinett hat Erleichterungen für die Arbeitsaufnahme von Geflüchteten und härtere Strafen für Schleuser beschlossen. Nach der Entscheidung vom Mittwoch dürfen Asylbewerber in Aufnahmeeinrichtungen künftig einheitlich nach sechs Monaten arbeiten. Für Kinderlose ist das bisher erst nach neun Monaten möglich. Auch Geduldeten soll nun im Regelfall eine Arbeitserlaubnis erteilt werden. Darüber hinaus beschloss das Kabinett Regelungen zum besseren Austausch von Daten zwischen den Ausländer- und Sozialbehörden.
Mindestens 47 Tote durch israelischen Angriff auf Flüchtlingslager im Gazastreifen
Durch die israelische Bombardierung eines Flüchtlingslagers im Norden des Gazastreifens sind mindestens 47 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Die israelische Armee teilte mit, Ziel des Angriffs auf Dschabalia seien Hamas-Stellungen gewesen, ein Hamas-Kommandeur sei unter den Toten. Nach Angaben der radikalislamischen Hamas kamen bei den Angriff auch sieben der von ihr aus Israel verschleppten Geiseln ums Leben. Unterdessen kündigte Israel eine Fortführung des Kriegs trotz "schmerzlicher Verluste" bis zum "Sieg" an.
Steinmeier bittet in Tansania um Verzeihung für deutsche Kolonialverbrechen
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei seinem Besuch in Tansania um Vergebung für die Gewalttaten der deutschen Kolonialherren gebeten. "Ich verneige mich vor den Opfern der deutschen Kolonialherrschaft", sagte Steinmeier am Mittwoch in der Stadt Songea im Süden der früheren Kolonie. "Als deutscher Bundespräsident möchte ich um Verzeihung bitten für das, was Deutsche hier Ihren Vorfahren angetan haben." Hinterbliebene der Opfer dankten Steinmeier für den Besuch.
Nach Kollision mit Bär verbringen Passagiere in Japan Nacht in unbeheiztem Zug
Ein Zusammenstoß mit einem Bären und eine Nacht in einem ungeheizten Zug - dieses Abenteuer haben mehrere Passagiere im Norden Japans erlebt. Ein kleiner Zug war in der Stadt Furano mit einem etwa 1,80 Meter großen Bären zusammengeprallt, teilte die japanische Bahngesellschaft am Mittwoch mit. Der Unfall auf der Insel Hokkaido hatte sich demnach bereits am Montag gegen 23.30 Uhr Ortszeit ereignet.
Heimbewohner mit Medikamenten getötet: Mordprozess gegen Altenpfleger in Bremen
Ein ehemaliger Altenpfleger muss sich seit Mittwoch wegen mutmaßlichen Mordes an zwei Pflegeheimbewohnern vor dem Landgericht in Bremen verantworten. Laut Anklage soll der 43-Jährige den beiden Pflegebedürftigen im Jahr 2019 während der Arbeit in einem Bremer Heim unbemerkt und ohne medizinische Indikation Medikamente verabreicht haben. Die Opfer verstarben.
Umfrage: Mehr als jeder Dritte vereinbart Arzttermine inzwischen online
Mehr als jeder und jede Dritte in Deutschland vereinbart Arzttermine inzwischen online. 36 Prozent nutzen dafür spezielle Onlineplattformen wie Doctolib oder Jameda, Onlineformulare auf der Homepage einer Arztpraxis oder E-Mails, wie der Digitalbranchenverband Bitkom am Mittwoch mitteilte. 2022 waren es 33 Prozent, im Jahr 2019 erst 26 Prozent.
Vergleichsportal: Netzentgelte für Strom steigen trotz Milliardenzuschüssen
Trotz Milliardenzuschüssen der Bundesregierung steigen die Netzentgelte für Strom im kommenden Jahr deutlich an. Laut vorläufigen Angaben der Netzbetreiber steigen sie im bundesweiten Durchschnitt um elf Prozent, wie das Vergleichsportal Check24 am Mittwoch mitteilte. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 5000 Kilowattstunden erhöhen sich die Stromkosten dadurch von im Schnitt 425 auf 472 Euro im Jahr.
Erste Rettungswagen mit Verletzten aus Gazastreifen treffen in Ägypten ein
Die ersten Rettungswagen mit Verletzten aus dem Gazastreifen sind einem ägyptischen Beamten zufolge am Mittwoch in Ägypten eingetroffen. Ägyptische Fernsehsender zeigten Aufnahmen von Rettungswagen, die auf der ägyptischen Seite des Grenzübergangs Rafah ankamen. Insgesamt sollen etwa 90 schwer verletzte Palästinenser zur medizinischen Behandlung in ägyptische Einrichtungen gebracht werden.
Weniger Durchfahrten durch Panama-Kanal wegen Dürre
Wegen einer Dürre können weniger Schiffe als üblich den Panama-Kanal durchfahren. Der Betreiber der wichtigen Wasserstraße, ACP, kündigte am Dienstag eine Begrenzung auf zunächst 25 Schiffe pro Tag ab Freitag an. Zuletzt hatten noch 29 Schiffe täglich die Verbindung zwischen dem atlantischen und dem pazifischen Ozean durchqueren können.
Grünen kritisieren FDP-Vorstoß zu Leistungskürzung für Geflüchtete scharf
Die Grünen-Parlamentsgeschäftsführerin Irene Mihalic hat den FDP-Vorschlag für weniger Leistungen für Asylsuchende scharf zurückgewiesen. "Das ist ein Vorschlag gemäß der aktuellen Wettbewerbsspirale um die niedrigsten menschenrechtlichen Standards, an der wir nicht mitdrehen werden", sagte sie am Mittwoch den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der Vorschlag gehe zudem "voll gegen die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, das klare Leitlinien zu Menschenwürde und Existenzminimum von Asylbewerberinnen und -bewerbern aufgestellt hat".
Tausende Textilbeschäftigte protestieren erneut in Bangladesch
Die Massenproteste von Beschäftigten der Textilindustrie in Bangladesch gehen weiter. Am Mittwoch demonstrierten erneut tausende Arbeiter und Arbeiterinnen und errichteten Straßensperren in Dhaka. Bei Demonstrationen in den nördlichen Vororten der Hauptstadt, Ashulia und Gazipur, war es seit Montag zu Ausschreitungen und Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Mindestens zwei Menschen starben.
Deutschland stuft sexuelle Gewalt als Kriegsverbrechen ein - Paus sieht Signal
Sexuelle Gewalt in Konfliktgebieten soll in Deutschland künftig als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit strafrechtlich verfolgt werden können. Mit dem Gesetzentwurf, den das Bundeskabinett am Mittwoch beschließen sollte, reagiert die Bundesregierung unter anderem auf Gräueltaten im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine. Die entsprechende Änderung des Völkerstrafrechts sei "ein deutliches Zeichen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt", sagte Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) der Nachrichtenagentur AFP.
Verona Pooth liebäugelt mit Umzug nach Los Angeles
Moderatorin Verona Pooth liebäugelt mit einem Umzug in die US-Promimetropole Los Angeles. Es sei ihr Traum, "später mal" in die Stadt im Bundesstaat Kalifornien zu ziehen, sagte Pooth der "Rheinischen Post" laut einer Vorabmeldung vom Mittwoch. Das hätten ihr Ehemann Franjo und sie fest vor.
Polizeigewerkschaft hält Sparkurs von Lindner für Sicherheitsrisiko
Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Sven Hüber, sieht im Sparkurs von Finanzminister Christian Lindner (FDP) ein Sicherheitsrisiko für das Land. "Man kann mit Steuergeschenken an Einzelgruppen und einer Schuldenbremse nicht Sicherheit für alle produzieren", sagte er am Mittwoch in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv. Die Sicherheit sei ein tragender Grundpfeiler der Gesellschaft und müsse deshalb Vorrang haben.
"Schockierendes" Ausmaß: Verheerende Waldbrände im Osten Australiens
Im Osten Australiens haben Buschbrände schwere Schäden angerichtet. In mehreren Gebieten der Bundesstaaten Queensland und New South Wales kämpfte die Feuerwehr die ganze Nacht lang mit Löschflugzeugen, Hubschraubern und am Boden gegen die Flammen.
Bayern-Spiel in Saarbrücken findet statt
Das Zweitrundenspiel im DFB-Pokal von Rekordsieger Bayern München beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) wird wie erwartet stattfinden. Diese Entscheidung traf Schiedsrichter Frank Willenborg (Osnabrück) nach einer Platzbegehung von am Mittwochmorgen.
Saudi-Arabien offen für Winter-WM 2034
Saudi-Arabien zeigt sich angesichts der hohen Temperaturen im Sommer offen für eine mögliche Ausrichtung der Fußball-WM 2034 im Winter. "Natürlich sind wir für alle Möglichkeiten bereit", sagte der saudische Verbandschef Yasser al-Misehal der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag.
Pro Asyl fordert vollständige Abschaffung von Arbeitsverboten für Geflüchtete
Die Geflüchtetenorganisation Pro Asyl hat eine vollständige Abschaffung der Arbeitsverbote für Asylsuchende gefordert. "Kleine vermeintliche Verbesserungen beim Zugang zum Arbeitsmarkt reichen nicht", kritisierte der flüchtlingspolitische Sprecher der Organisation, Tareq Alaows, mit Blick auf den geplanten Kabinettsbeschluss zur erleichterten Arbeitsaufnahme am Mittwoch. "Nötig ist, dass alle Arbeitsverbote vollständig abgeschafft werden". Arbeitsverbote seien nicht zeitgemäß, betonte Alaows.
Passanten in Köln mit Messer bedroht: Polizei schießt auf 16-Jährigen
Polizeibeamte haben in Köln auf einen 16-Jährigen geschossen, der nach Zeugenaussagen Passanten mit einem Messer bedroht haben soll. Der Mann wird in einem Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt, wie das Polizeipräsidium Köln in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.
Erste Ausländer verlassen Gazastreifen in Richtung Ägypten
Eine erste Gruppe von Ausländern hat den Gazastreifen in Richtung Ägypten verlassen. Wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten, überquerten am Mittwoch zahlreiche Menschen den Grenzübergang in Rafah. Es war das erste Mal seit dem Angriff der im Gazastreifen regierenden radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober, dass der Grenzübergang für Menschen geöffnet wurde.
Letzter noch verschütteter Toter nach Gerüsteinsturz in Hamburg geborgen
Nach dem tödlichen Gerüsteinsturz auf einer Großbaustelle in der Hamburger Hafencity haben Feuerwehrleute am Dienstagabend den letzten noch verschütteten Toten aus den Trümmern geborgen. Eine Spezialeinheit von Höhenrettern habe einen Zugang zu dem Leichnam schaffen können, teilte die Feuerwehr in der Hansestadt mit. Insgesamt starben bei dem Unglück am Montag vier Arbeiter, ein weiterer wurde verletzt.
Vergleichsportal: Netzentgelte für Strom steigen trotz Milliardenzuschuss
Trotz Milliardenzuschüssen der Bundesregierung steigen die Netzentgelte für Strom im kommenden Jahr deutlich an. Laut vorläufigen Angaben der Netzbetreiber steigen sie im bundesweiten Durchschnitt um elf Prozent, wie das Vergleichsportal Check24 am Mittwoch mitteilte. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 5000 Kilowattstunden erhöhen sich die Stromkosten dadurch von im Schnitt 425 auf 472 Euro im Jahr.
Tesla gewinnt Gerichtsverfahren um tödlichen Unfall mit Fahrassistent
Der US-Autobauer Tesla hat in einem Gerichtsverfahren um einen tödlichen Unfall mit seinem automatischen Fahrassistenten im Jahr 2019 einen Sieg eingefahren. Ein Schwurgericht im südkalifornischen Riverside County entschied am Dienstag (Ortszeit), dass die Tesla-Technologie nicht für das Unglück verantwortlich gemacht werden kann. Allerdings waren selbst nach einer verhältnismäßig langen Beratungszeit nicht alle Geschworenen dieser Auffassung.
Sport Bild: Neuer nicht im DFB-Kader für November
Torwart Manuel Neuer muss offenbar länger auf seine Rückkehr in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft warten. Wie die Sport Bild berichtete, sei eine Nominierung des 37-Jährigen für das Länderspielfenster im November nicht geplant. Die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann trifft am 18. November in Berlin auf die Türkei und drei Tage später in Wien auf Österreich.
WTA-Finals: Pegula erste Halbfinalistin
Die Weltranglistenfünfte Jessica Pegula hat als erste Spielerin das Halbfinale der WTA-Finals im mexikanischen Cancun erreicht. Die US-Amerikanerin besiegte die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka überzeugend 6:4, 6:3 und qualifizierte sich mit zwei Siegen in zwei Spielen erstmals für die Vorschlussrunde beim Saisonabschlussturnier der besten acht Spielerinnen des Jahres.
World Series: Rangers mit drei Matchbällen
Die Texas Rangers stehen dicht vor ihrem ersten Meistertitel in Major League Baseball (MLB). In der World Series gegen die Arizona Diamondbacks gewannen die Texaner Spiel vier der Best-of-seven-Serie mit 11:7 und erarbeiteten sich drei Matchbälle. Corey Seager und Marcus Semien sorgten in Phoenix mit Homeruns für den Auswärtssieg und die 3:1-Führung.
"Gottfroh" nach dem Zittern: DFB-Frauen trotz Sieg kritisch
Horst Hrubesch zog derart energisch an der Kapuze von Lena Oberdorfs Jacke, die Fußball-Nationalspielerin geriet fast aus der Balance. Bei aller Erleichterung über die gewahrte Olympiachance ließ der Interims-Bundestrainer seine Schützlinge nach dem 2:0 (0:0) in Island kurz strammstehen. Denn: Im Showdown gegen Tabellenführer Dänemark wird eine schwache Leistung wie an diesem frostigen Abend in Reykjavik nicht reichen.
Angeschlagener Fischer: "Kann in Ruhe arbeiten"
Union Berlins angeschlagener Trainer Urs Fischer sieht seine Position bei den "Eisernen" trotz des nächsten Tiefschlags unverändert. "Ich kann wirklich sagen, dass ich in Ruhe arbeiten kann. Natürlich ist die Situation nicht angenehm, aber ich muss nicht vor und nach jedem Spiel das Gleiche erzählen", sagte der Schweizer nach dem 0:1 (0:1) in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim VfB Stuttgart.