Letzte Nachrichten
Zahl der Toten durch Sturm "Ciaran" in Westeuropa steigt auf 16
Die Zahl der Todesopfer durch den Sturm "Ciaran" in Westeuropa ist auf mindestens 16 gestiegen. In der norditalienischen Region Toskana kamen nach Behördenangaben mindestens sechs Menschen ums Leben, vor der Küste Portugals ertranken am Freitag drei Menschen beim Kentern ihres Segelbootes. Weitere Todesopfer gab es zuvor bereits in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Spanien und Belgien. Durch den Sturm und heftige Regenfälle gab es Chaos im Flug- und Bahnverkehr.
Trotz Ausstiegs aus Verbotsvertrag: Moskau erklärt Verzicht auf Atomwaffentests
Russland will nach eigenen Angaben trotz seine Ausstiegs aus einem Verbotsvertrag weiterhin auf Atomwaffentest verzichten. Moskau beabsichtige, "das Moratorium, das vor mehr als 30 Jahren eingeführt wurde, beizubehalten", erklärte am Freitag das Außenministerium in Moskau. Sollten die USA jedoch "groß angelegte Tests" ausführen, sähe Russland sich "gezwungen, dasselbe zu tun", warnte das Ministerium.
AFP-Büro in Gaza-Stadt bei Beschuss erheblich beschädigt
Bei Angriffen auf ein Gebäude in Gaza-Stadt ist auch das sich darin befindende Büro der Nachrichtenagentur AFP getroffen und erheblich beschädigt worden. Wie ein AFP-Mitarbeiter am Freitag nach einem Besuch vor Ort berichtete, schlug ein explosives Projektil offenbar horizontal in ein Technikerbüro ein und richtete auch Schäden in einem angrenzenden Raum und an den Türen an. Zudem wurden Wassertanks auf dem Dach durchschlagen.
Vor Migrationsgipfel: Söder fordert "wuchtige Neuordnung" - Merz trifft Scholz
Vor dem Spitzentreffen von Kanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Ländern haben Unionsvertreter Forderungen nach einer grundlegenden Wende in der Migrationspolitik bekräftigt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verlangte im "Münchner Merkur" (Samstagausgabe) eine "wuchtige Neuordnung" mit einer Absenkung von Sozialleistungen für Geflüchtete. Positiv äußerte sich unterdessen die Unionsfraktion zu einem Treffen von Scholz mit ihrem Vorsitzenden Friedrich Merz (CDU) zur Migrationsfrage.
Hisbollah-Chef: Ausweitung des Kriegs zwischen Israel und der Hamas ist "realistisch"
Erstmals seit dem Beginn des Krieges zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas hat sich der Chef der libanesischen Hisbollah offiziell zu Wort gemeldet und eine Ausweitung des Konflikts als "realistisch" bezeichnet. An der libanesischen Front seien "alle Optionen offen", sagte Hassan Nasrallah am Freitag in einer Fernsehansprache. Sollte Israel einen Angriff auf den Libanon oder einen Präventivschlag in Betracht ziehen, wäre das "die größte Dummheit seiner Existenz", fügte er hinzu.
Betrunkener Autofahrer beschädigt 14 Fahrzeuge auf Autobahn in Hessen
Ein betrunkener Autofahrer hat auf einer Autobahn in Hessen eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. 14 Fahrzeuge seien beschädigt worden, teilte die Polizei in Wiesbaden am Freitag mit. Der 30-Jährige war demnach am späten Donnerstagabend auf der A3 bei Idstein unterwegs, als er in einer Baustelle die Kontrolle über sein Auto verlor und gegen Leitbaken prallte.
Gewerkschaften kündigen in Ländertarifrunde Warnstreiks an
Der öffentliche Dienst der Bundesländer außer Hessen steuert nach der zweiten Tarifrunde auf Warnstreiks zu. Verdi-Bundeschef Frank Werneke sprach am Freitag in Potsdam nach der zweiten Gesprächsrunde von einem unbefriedigenden Ergebnis. "Wir werden den Druck auf der Straße jetzt erhöhen müssen, damit die Arbeitgeber sehen, wie ernst die Situation der Beschäftigten in den Ländern ist", fügte der Bundeschef des Deutschen Beamtenbunds, Ulrich Silberbach, hinzu.
Unbekannte beschädigen in Bayern Deportationsgedenkort
Unbekannte haben in Bayern einen Deportationsgedenkort beschädigt. An dem Mahnmal, das an die aus Unterfranken deportierten jüdischen Familien erinnert, sei ein Teil eines Koffers gewaltsam herausgerissen worden, teilte die Polizei in Würzburg am Freitag mit. Mitarbeiter des Gartenamts hätten die Beschädigungen am Gedenkort nahe dem Würzburger Hauptbahnhof am Donnerstag entdeckt.
Bergkarabach: Baerbock sagt weitere Hilfe zur Versorgung von Flüchtlingen zu
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat bei einem Besuch in Armenien weitere Hilfe in Millionenhöhe zur Bewältigung der Flüchtlingskrise nach der aserbaidschanischen Militäroffensive in Bergkarabach zugesagt. Deutschland lege "9,3 Millionen Euro für humanitäre Hilfe drauf", sagte Baerbock am Freitag in Eriwan nach einem Treffen mit ihrem Amtskollegen Ararat Mirsojan. "Wir lassen die Menschen in Bergkarabach, wir lassen euch mit dieser Mammutaufgabe nicht allein", fügte sie hinzu.
Lok prallt in Bahnhof Itzehoe auf Passagierzug - 16 Menschen verletzt
Am Bahnhof von Itzehoe in Schleswig-Holstein ist am Freitag eine Lok auf einen Passagierzug geprallt. Bei dem Unfall seien 16 Menschen verletzt worden, teilte die Bundespolizei in Flensburg mit. Die Rettungsleitstelle habe nach dem Rangierunfall um die Mittagszeit mehrere Krankenwagen zum Einsatzort geschickt. Die Bahnstrecke sei gesperrt worden. Vor Ort waren auch die Feuerwehr, ein Notfallmanager sowie Beamte von Landes- und Bundespolizei.
Elon Musks KI-Startup will am Samstag erstes Programm an den Start bringen
Das auf Künstliche Intelligenz spezialisierte Startup-Unternehmen xAI von High-Tech-Milliardär Elon Musk will am Samstag sein erstes Programm herausbringen. Das Modell werde zunächst einer "ausgewählten Gruppe" zugänglich gemacht, schrieb Musk am Freitag auf der Onlineplattform X. "In einigen wichtigen Punkten wird es das Beste sein, das es derzeit gibt." Musk will mit dem Programm unter anderem dem beliebten Chatbot ChatGPT von OpenAI Konkurrenz machen.
Dolphins-Headcoach McDaniel: "Eine coole Chance"
Headcoach Mike McDaniel sieht das NFL-Gastspiel seiner Miami Dolphins in Frankfurt als einmalige Gelegenheit. "Es ist eine coole Chance, an einem Ort zu spielen, wo noch keiner von uns war", sagte der 40-Jährige am Freitag bei der Pressekonferenz in der Mainmetropole: "Ich war noch nie in Europa. Wir dürfen uns glücklich schätzen."
Verfahren gegen Mainzer El Ghazi eingeleitet
Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz hat ein Ermittlungsverfahren gegen Anwar El Ghazi vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 eingeleitet. Das bestätigte die Generalstaatsanwaltschaft auf SID-Anfrage. "Gegen den Beschuldigten besteht nach unserer Bewertung der Anfangsverdacht der Störung des öffentlichen Friedens durch Billigen von Straftaten in Tateinheit mit Volksverhetzung durch Verbreiten eines Inhalts", teilte die Koblenzer Generalstaatsanwaltschaft mit. Zuerst hatte die FAZ darüber berichtet.
Fünf Tote durch Sturm "Ciaran" in der Toskana - Europaweit zwölf Opfer
Durch den Sturm "Ciaran" sind in der italienischen Toskana mindestens fünf Menschen getötet worden. "Was heute Nacht in der Toskana geschah, hat einen Namen: Klimawandel," erklärte Gouverneur Eugenio Giani am Freitag. Insgesamt kamen in Europa damit seit dem frühen Donnerstagmorgen zwölf Menschen durch "Ciaran" ums Leben, unter ihnen zwei Deutsche.
Seniorin in Mecklenburg-Vorpommern verliert 100.000 Euro an Trickbetrüger
Eine Seniorin aus Mecklenburg-Vorpommern hat 100.000 Euro an Trickbetrüger verloren. Sie übergab das Geld in der Nähe von Ludwigslust, nachdem sie einen Schockanruf erhalten hatte, wie die Polizei in Rostock am Freitag mitteilte. Der Fall war einer von insgesamt 15 Schockanrufen, die sich am Donnerstag im Bereich der Polizei Rostock ereigneten.
Zunahme des Antisemitismus: Israel warnt seine Bürger vor Auslandsreisen
Angesichts der weltweiten Zunahme antisemitischer Vorfälle seit Beginn des Nahost-Kriegs hat Israel seine Bürger vor Auslandsreisen gewarnt. Der Nationale Sicherheitsrat der Regierung appellierte in einer Erklärung am Freitag an die Israelis, "die Notwendigkeit von Auslandsreisen zu überdenken". Zur Begründung hieß es, die israelischen Behörden beobachteten eine "deutliche Zunahme des Antisemitismus" sowie "lebensgefährliche gewalttätige Angriffe auf Israelis und Juden in der ganzen Welt".
Bayern und Wolfsburg im Spitzenduell: "Details entscheiden"
Bayern München hofft auf den Heimvorteil, der VfL Wolfsburg reist entschlossen an: In das Spitzenspiel der Frauen-Bundesliga startet der Tabellenführer trotz des jüngsten Rückschlags und Personalsorgen mit neuem Selbstvertrauen. "Unsere Aufgabe ist es, aus dem vorhandenen Pool die besten Entscheidungen zu treffen und dafür zu sorgen, dass wir unangenehm sind", sagte VfL-Trainer Tommy Stroot am Freitag. Die Qualität dazu habe man.
Deutsche-Bank-Manager: An Stellenkürzungen bei Postbank "führt kein Weg vorbei"
Die von der Deutschen Bank bei der Tochter Postbank angekündigte Schließung von rund 250 Filialen wird auch zu Stellenkürzungen führen. "Daran führt kein Weg vorbei", sagte der Privatkundenvorstand der Deutschen Bank, Claudio de Sanctis, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Ziel sei es aber, "Mitarbeiter nach Möglichkeit in anderen Funktionen einzusetzen".
Scholz spricht mit Xi über Lage in Nahost und wirtschaftliche Zusammenarbeit
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping über die Lage im Nahen Osten sowie den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gesprochen. Das teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit nach einer Videokonferenz der beiden am Freitag in Berlin mit. Chinesische Staatsmedien berichteten im Anschluss an das Gespräch, Xi habe Scholz aufgefordert, die Europäische Union zu einem fairen Wettbewerb mit China zu drängen.
Union lobt "sehr gutes" Gespräch von Scholz mit Fraktionsspitzen zu Migration
Die Unionsfraktion hat sich zufrieden mit dem Verlauf des Treffens mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zur Migrationspolitik gezeigt. Das Gespräch von Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt mit dem Kanzler am Freitag sei "sehr gut" gewesen, hieß es danach aus Fraktionskreisen. Die Atmosphäre sei "sachlich und konstruktiv" gewesen.
Unbekannte stehlen antike Objekte aus Museum in Niedersachsen
Unbekannte Einbrecher haben aus einem Museum im niedersächsischen Hildesheim antike Objekte gestohlen. Bei dem Diebesgut handle es sich um zwei Kerzenleuchter und ein Gefäß, teilte die Polizei am Freitag mit. Demnach ereignete sich der Einbruch in der Nacht zum Montag. Die Tat wurde jedoch zunächst als versuchter Einbruch gewertet, weil davon ausgegangen wurde, dass nichts gestohlen wurde.
Zahl der Toten durch den Sturm "Ciaran" steigt europaweit auf zwölf
Durch den mutmaßlich durch den Klimawandel begünstigten Sturm "Ciaran" sind in Europa mindestens zwölf Menschen getötet worden, unter ihnen zwei Deutsche. Insbesondere in Italien und Frankreich mussten am Freitag zahlreiche Straßen und Bahnlinien von abgebrochenen Ästen und umgestürzten Bäumen befreit werden. "Was heute Nacht in der Toskana geschah, hat einen Namen: Klimawandel," schrieb der Gouverneur der italienischen Region Toskana, wo fünf Menschen getötet wurden.
US-Außenminister Blinken bekräftigt bei Besuch Israels Recht auf Verteidigung
Inmitten intensiver Kämpfe zwischen dem israelischen Militär und der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen hat US-Außenminister Antony Blinken bei einem Besuch in Israel dessen Recht zur Selbstverteidigung bekräftigt. "Israel hat nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, sich zu verteidigen", sagte Blinken bei einem Treffen mit Präsident Isaac Herzog in Tel Aviv. Die israelische Armee hatte am Vorabend mitgeteilt, im Zuge ihrer Bodenoffensive Gaza-Stadt umstellt zu haben.
Prozess wegen Erwürgens von Frau in Bremen begonnen
Weil er nach einer Feier eine Frau erwürgt haben soll, muss sich ein 44-Jähriger seit Freitag vor dem Landgericht Bremen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Das Verfahren begann mit der Verlesung der Anklageschrift. Wie ein Gerichtssprecher mitteilte, machte der Angeklagte keine Angaben.
Arbeitslosigkeit in den USA auf 3,9 Prozent angestiegen
Der Streik in der US-Automobilindustrie hat sich auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt. Die Arbeitslosenquote in den USA stieg im Oktober leicht auf 3,9 Prozent an, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Das ist eine Zunahme um 0,1 Punkte im Vergleich zum Vormonat. Die Zahl der neu geschaffenen Jobs ging auf 150.000 zurück. Das war weniger, als von Analysten vorhergesagt, und etwa die Hälfte der im September geschaffenen 297.000 Arbeitsplätze.
Formel 1 verlängert Vertrag mit Sao Paulo bis 2030
Die Formel 1 fährt langfristig im Land der Idole Ayrton Senna, Nelson Piquet oder Emerson Fittipaldi. Wie die Motorsport-Königsklasse am Freitag bekannt gab, wurde der Vertrag mit der Strecke von Interlagos in der brasilianischen Metropole Sao Paulo bis 2030 verlängert.
Russisches Gericht verurteilt oppositionellen Aktivisten zu acht Jahren Haft
Ein russisches Gericht hat einen der Protestgruppe Pussy Riot nahestehenden Aktivisten wegen Verstoßes gegen die strengen russischen Zensurgesetze zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Der 36 Jahre alte Mitgründer der oppositionellen Nachrichtenplattform "MediaZona", Pjotr Wersilow, wurde am Freitag für schuldig befunden, "Falschinformationen" über die russische Armee verbreitet zu haben.
Baumann-Nachfolge: Fritz "geehrt" und gelassen
Clemens Fritz fühlt sich "geehrt", bei Werder Bremen seine Ideen als Nachfolge-Kandidat für den scheidenden Geschäftsführer Frank Baumann vorstellen zu dürfen. "Wir werden uns in absehbarer Zeit hinsetzen und austauschen", sagte der Leiter Profifußball der Hanseaten. Aber auch seine Erwartungshaltung sei, dass sich der Klub mit externen Kandidaten befasse.
Zara, H&M, Aldi: Textilproduktion durch Proteste in Bangladesch beeinträchtigt
Die Massenproteste von Beschäftigten der Textilindustrie in Bangladesch beeinträchtigen die Produktion zahlreicher großer Marken. In vielen Fabriken, "die Kleidung für fast alle großen westlichen Marken und Einzelhändler herstellen", gebe es Produktionsausfälle, sagte die Vorsitzende der örtlichen Textilgewerkschaft, Kalpona Akter, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Namentlich nannte sie Gap, Walmart, H&M, Zara, Bestseller, Levi's, Marks and Spencer, Primark und Aldi.
Bund bleibt hart: Kein zusätzliches Geld fürs Deutschlandticket
Vor dem Treffen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder am Montag hat Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Freitag betont, dass der Bund kein zusätzliches Geld für das Deutschlandticket geben will. Er verwies auf die "haushalterischen Bedingungen", unter denen der Bund stehe. Es geht um die Finanzierung der erwarteten Mehrkosten des Tickets im kommenden Jahr.
Zwei Schwerverletzte durch Schüsse in Köln - Bezug zu Rockermilieu
In Köln sind zwei Männer durch Schüsse schwer verletzt worden. Die Polizei wurde am Donnerstagabend zunächst zu einer Schlägerei im Stadtteil Ehrenfeld gerufen, wie sie gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft mitteilte. Dort hätten die Beamten die beiden Schwerverletzten auf der Fahrbahn gefunden.
Neuer US-Botschafter Lew trifft mit Blinken in Israel ein
Einen Tag nach seiner Vereidigung ist der neue US-Botschafter in Israel, Jack Lew, im Land eingetroffen. Am Freitag reiste Lew an Bord des Flugzeugs von US-Außenminister Antony Blinken ein, der Israel zu Gesprächen unter anderem mit Regierungschef Benjamin Netanjahu besucht. Der 68-jährige Botschafter Lew soll in den kommenden Tagen seine Akkreditierung durch den israelischen Präsidenten Isaac Herzog erhalten.