Letzte Nachrichten
Zahl der Toten nach Ausbruch des indonesischen Vulkans Marapi auf 23 gestiegen
Nach dem Ausbruch des indonesischen Vulkans Marapi ist die Zahl der Todesopfer auf 23 gestiegen. Einsatzkräfte fanden am Mittwoch die Leiche der letzten vermissten Bergsteigerin, wie der Leiter der örtlichen Such- und Rettungsbehörde in Padang, Abdul Malik, sagte. Dass es sich bei der letzten Vermissten um eine Frau handelte, hatte zuvor bereits die zentrale Such- und Rettungsbehörde Basarnas in der Hauptstadt Jakarta bestätigt.
Hessische Waffenbehörde beschlagnahmt dutzende Waffen bei Reichsbürger
Die Waffenbehörde des hessischen Landkreises Gießen hat dutzende Waffen bei einem mutmaßlichen Reichsbürger beschlagnahmt. Weitere Waffen wurden auf dem Gelände eines Schützenvereins im Kreis Gießen entdeckt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach förderte eine Hausdurchsuchung am Dienstag insgesamt sechs Langwaffen, vier Kurzwaffen, 5000 Schuss Munition, 16 Messer und zwei Luftgewehre zu Tage.
Rechtskräftig verurteilter Doppelmörder soll Land Hessen Schadenersatz erstatten
Ein rechtskräftig verurteilter Doppelmörder muss dem Land Hessen einem Urteil zufolge Schadenersatzzahlungen erstatten, die dieses für ein schwer verletztes Opfer aufbrachte. Der Mann soll 70.000 Euro bezahlen, wie das Oberlandesgericht Frankfurt am Main am Mittwoch mitteilte. (Az.: 12 U 78/22)
Schweiz wählt EM-Quartier in Stuttgart
Die Schweizer Fußballer werden bei der EM im kommenden Jahr ihr Basecamp im Waldhotel Stuttgart aufschlagen. Das gaben die Verantwortlichen des Vorrundengegners der deutschen Nationalmannschaft am Mittwoch bekannt. Trainieren wird die "Nati" von Coach Murat Yakin im Stadion auf der Waldau, Heimspielort der Stuttgarter Kickers.
Bericht: Paus überprüft Zeitplan für Start der Kindergrundsicherung
Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) überprüft nach einem Pressebericht ihren Zeitplan für den Start der Kindergrundsicherung. Das entsprechende Gesetz solle zwar "zum 1. Januar 2025 in Kraft treten", berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Mittwoch aus einem regierungsinternen Papier. Die Regierung prüfe aber nun, "ob und gegebenenfalls wie (...) Anpassungen an diesem Datum nötig sind". Geprüft werde etwa eine "stufenweise Einführung der Kindergrundsicherung".
Olympia 2024: World Athletics bleibt bei Anti-Russland-Linie
Trotz der nähergerückten Zulassung russischer und belarussischer Athleten unter neutralem Status bei den Olympischen Spielen 2024 bleibt der Leichtathletik-Weltverband bei seiner Anti-Russland-Linie. "Der Standpunkt von World Athletics zur Teilnahme Russlands bleibt unverändert und war von Anfang an sehr klar", teilte World Athletics am Mittwoch auf SID-Anfrage mit und verwies auf den bestehenden Ausschluss russischer Athleten. "Wir werden die Situation weiter beobachten, aber wenn sich die Umstände bis zu den Olympischen Spielen nicht grundlegend ändern, wird dieser Ausschluss auch für Paris 2024 gelten", hieß es weiter.
Bundeskabinett verabschiedet erste Strategie für Klimaaußenpolitik
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch erstmals eine eigene Klimaaußenpolitik-Strategie verabschiedet. Es handle sich um "die umfassendste Strategie dieser Art weltweit", erklärte das Auswärtige Amt in Berlin. Das Papier bündele die klimapolitischen Ziele und Maßnahmen der verschiedenen Ressorts. Zudem definiere es Prioritäten und schaffe einen Fahrplan für "kohärentes Regierungshandeln in der Klimaaußenpolitik".
Mieterbund und DGB kritisieren Wohnungspolitik der Regierung als "mangelhaft"
Der Deutsche Mieterbund und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) haben die Wohnungspolitik der Bundesregierung zur Halbzeit der Legislatur als "mangelhaft" kritisiert und vor einer Verschärfung der Wohnungskrise gewarnt. Es fehlten mehr als 700.000 bezahlbare Mietwohnungen, viele davon im sozialen Wohnungsbau, erklärten die beiden Organisationen am Mittwoch in Berlin. Die geplanten Maßnahmen aus dem Koalitionsvertrag reichten "bei weitem nicht aus", um aus der Krise herauszukommen.
Prozess um tödliche Schüsse in Nürnberger Südstadt begonnen
Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth hat am Mittwoch der Prozess gegen einen Mann begonnen, der in der Nürnberger Südstadt auf zwei seiner Freunde geschossen und einen von diesen getötet haben soll. Dem Anklagten werden Mord, versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Für den Prozess sind 29 Verhandlungstage angesetzt.
Stromerzeugung aus Erneuerbaren im dritten Quartal gestiegen - Importe ebenfalls
Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist im dritten Quartal im Jahresvergleich deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, wurden verglichen mit dem Vorjahresquartal 8,1 Prozent mehr Strom aus Erneuerbaren erzeugt. Allerdings sank die Stromproduktion aus konventionellen Energieträgern noch deutlich stärker. Ausgeglichen wurde dies vor allem durch mehr Importe. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der heimischen Stromproduktion stieg so von 44,4 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 60,2 Prozent.
US-Sängerin Anastacia schwärmt von Peter Maffay: "Ich liebe seinen Vibe"
Die US-Sängerin Anastacia schwärmt von dem deutschen Schlagermusiker Peter Maffay. "Er ist ein bescheidener, reizender, freundlicher und lustiger Gentleman", sagte die 55-Jährige dem Magazin "Playboy" laut Vorabmeldung vom Dienstag. Maffay sei ein "wahrhaftiger Musiker", fügte sie hinzu. "Ich liebe seinen Vibe." Mit Maffay zusammen auf Tour in große Stadien zu gehen, werde "unglaublich".
Britischer Ex-Premier Johnson entschuldigt sich bei Familien von Covid-19-Opfern
Der frühere britische Premierminister Boris Johnson hat sich am Mittwoch bei den Angehörigen von Covid-19-Todesopfern entschuldigt. "Es tut mir zutiefst leid für den Schmerz, den Verlust und das Leid dieser Opfer und ihrer Familien", sagte Johnson am ersten Tag seiner Anhörung beim Gremium, das den Umgang der britischen Regierung mit der Corona-Pandemie untersucht.
Zentralrat-Umfrage: Ein Drittel der jüdischen Gemeinden von Angriffen betroffen
Die jüdischen Gemeinden in Deutschland leiden unter spürbar wachsenden Anfeindungen. Dies ist das Ergebnis einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage, die der Zentralrat der Juden unter Führungspersönlichkeiten von 98 der 105 Jüdischen Gemeinden in Deutschland ausführte. Ein Drittel der Gemeinden habe demnach seit dem Überfall der radikalislamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober "antisemitische Angriffe" erfahren, die von Schmierereien bis hin zu persönlichen Beleidigungen reichen, erklärte der Zentralrat.
Halbzeit in Dubai: Ehrgeizige Klima-Beschlüsse laut deutscher Delegation greifbar nah
Die deutsche Delegation hat sich zur Halbzeit der Weltklimakonferenz in Dubai (COP28) vorsichtig optimistisch über die Aussichten für ehrgeizige Beschlüsse bis zum Konferenzende geäußert. "Ein gutes Ergebnis ist möglich, aber es wird nicht einfach", sagte die deutsche Klima-Beauftragte und Staatssekretärin im Auswärtigen Amt, Jennifer Morgan, am Mittwoch. Entwicklungsstaatssekretär Jochen Flasbarth stimmte zu, es gebe "eine gute Basis nach der ersten Verhandlungswoche".
DFB-Pokal: U17-Trainer Wück und Nowotny losen Viertelfinale aus
Die Trainer der deutschen U17-Weltmeister Christian Wück und Jens Nowotny losen am Sonntag (19.15 Uhr/ARD) die Viertelfinals des DFB-Pokals im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund aus. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch bekannt. Gezogen werden dabei die Paarungen in den Wettbewerben der Männer und der Frauen.
Gesprengte Geldautomaten verursachen Schäden in Höhe von 110 Millionen Euro
Durch gesprengte Geldautomaten wurden in ganz Deutschland im vergangenen Jahr Schäden in dreistelliger Millionenhöhe verursacht. Insgesamt haben die Versicherer gut 110 Millionen Euro aufgewendet, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin am Mittwoch mitteilte. Der Großteil davon entfällt demnach nicht auf das gestohlene Bargeld, sondern verursachte Sachschäden.
Luftfahrtbranche rechnet 2023 mit noch höheren Gewinnen als zunächst erwartet
Die Luftfahrtbranche rechnet für das laufende Jahr mit noch höheren Gewinnen als zunächst erwartet. Die Internationale Luftverkehrsvereinigung (Iata) gab am Mittwoch in Genf das kumulierte Betriebsergebnis der Airlines für 2023 mit voraussichtlich 23,3 Milliarden Dollar an - mehr als doppelt so viel wie die im Juni prognostizierten 9,8 Milliarden Dollar. Für das kommende Jahr rechnet Iata demnach mit noch besseren Zahlen sowie mit einem neuen Passagierrekord von 4,7 Milliarden.
Psychiatrie für Angeklagten in Fall von erstochener schwangerer Frau
Das Landgericht im hessischen Fulda hat in einem Prozess um eine getötete Schwangere die Unterbringung des Angeklagten in einer Psychiatrie angeordnet. Der 20-Jährige gelte wegen einer psychischen Erkrankung als schuldunfähig, sagte ein Gerichtssprecher am Mittwoch. Das Sicherungsverfahren wegen Totschlags fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, das Urteil wurde bereits am Donnerstag verkündet.
Landgericht Rottweil weist Klage wegen behaupteten Corona-Impfschadens ab
Das Landgericht im baden-württembergischen Rottweil hat eine Klage gegen einen deutschen Impfstoffhersteller wegen eines behaupteten Corona-Impfschadens abgewiesen. Das Gericht sah nach Angaben vom Mittwoch in seiner Entscheidung keine Grundlage für einen Anspruch auf Schmerzensgeld. (Aktenzeichen 2 O 325/22)
Untersuchungshäftling flieht aus Gericht in Nordrhein-Westfalen
In Nordrhein-Westfalen ist ein in Untersuchungshaft sitzender Mann aus einem Gerichtsgebäude geflohen. Nach Angaben des Landesjustizministeriums an den Landtag in Düsseldorf war der Häftling als Zeuge in einem Strafverfahren im Amtsgericht Duisburg-Hamborn geladen, als ihm die Flucht aus dem Gebäude gelang. Demnach war eine Zellentür nicht verschlossen.
Verbraucherzentrale: Gekaufte Vanillekipferl teurer und teils mit Aroma
Fertige Vanillekipferl aus dem Supermarkt sind teurer als selbst gebackene und enthalten manchmal Aroma statt frischer Vanille. Das zeigt eine Stichprobe der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz von zehn konventionell hergestellten Backmischungen, Fertigteigen und fertig gebackenen Kipferln, wie die Verbraucherexperten am Mittwoch im Mainz mitteilten.
Putin zu Besuch in Vereinigten Arabischen Emiraten eingetroffen
Trotz eines internationalen Haftbefehls ist der russische Präsident Wladimir Putin zu einem Besuch in die Vereinigten Arabischen Emirate gereist. Putin landete am Mittwoch in Abu Dhabi, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti meldete.
Umfrage: Europa-Optimismus der Deutschen schwindet
Gut ein halbes Jahr vor den Europawahlen schwindet die Zuversicht der Deutschen in die Europäische Union. In einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Europaparlaments gaben 58 Prozent der Bundesbürger an, sie seien "ziemlich optimistisch" oder sogar "sehr optimistisch" über die Zukunft der EU. Vor drei Jahren hatten sich noch 72 Prozent der Deutschen optimistisch gezeigt, also 14 Prozent mehr.
Schauspieler Heino Ferch empfindet großes Glück als vierfacher Vater
Der Schauspieler Heino Ferch empfindet großes Glück als vierfacher Vater. "Es ist ein großes Geschenk", sagte der 60-Jährige der Illustrierten "Bunte" laut Vormeldung vom Mittwoch über sein viertes Kind, den zweijährigen Karl. "Wenn einmal eine trübe Wolke zum Thema 60 auftaucht, dann kommt er um die Ecke und dann sagst du wieder, ja, das ist richtig, dass er da ist", fügte Ferch hinzu.
Umfrage: Große Mehrheit für Warnhinweise bei Alkoholwerbung
Eine große Mehrheit der Bevölkerung befürwortet Warnhinweise bei Alkoholwerbung. In einer am Mittwoch in Hamburg veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Krankenkasse DAK-Gesundheit sprachen sich 79 Prozent dafür aus, dass in der Werbung auf eine Gesundheitsgefährdung durch Alkohol hingewiesen werden sollte.
Einzelhandelsverband: Second-Hand-Geschenke zu Weihnachten immer beliebter
Nachhaltiger und günstiger: Second-Hand-Geschenke zum Weihnachtsfest werden immer beliebter. In einer vom Handelsverband Deutschland (HDE) am Mittwoch veröffentlichten Umfrage gaben 60 Prozent der Befragten an, sie könnten sich vorstellen, Weihnachten Second-Hand-Ware zu verschenken. Vor einem Jahr waren es 40 Prozent. Die Umfrage wurde gemeinsam mit dem Onlineshop Sellpy und dem Institut Appinio erstellt, repräsentativ befragt wurden den Angaben zufolge tausend Deutsche.
Guter Sommer: TUI meldet Rekordumsatz und Gewinne auf Vor-Corona-Niveau
Der Reiseveranstalter TUI hat durch einen Sommer mit hohen Auslastungen einen Rekordumsatz und hohe Gewinne erzielt. Im Geschäftsjahr 2023 stieg der Umsatz auf 20,7 Milliarden Euro und erreichte damit einen historischen Höchstwert, wie das Unternehmen aus Hannover am Mittwoch mitteilte. Für das Jahr 2024 wird ein noch besseres Ergebnis erwartet.
Karlsruhe: Bund muss für Umweltschäden aus DDR nicht mehr zahlen als vereinbart
Der Bund muss für Sanierungen von ökologischen Altlasten der DDR in Sachsen und Thüringen nicht mehr zahlen, als bereits vereinbart wurde. Anträge der beiden Länder scheiterten vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, das sie nach Angaben vom Mittwoch als unzulässig verwarf. Sachsen und Thüringen legten demnach nicht dar, dass der Bund verfassungsrechtlich dazu verpflichtet sei, zukünftige Kosten zu tragen. (Az. 2 BvG 1/19 und 2 BvG 1/21)
Lindner zieht rote Linien für Etat-Gespräche - Haushalt 2024 weiter offen
In der Debatte um den Bundeshaushalt 2024 hat Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) seinen Forderung nach einem strikten Sparkurs bekräftigt - und sich damit abermals von den Koalitionspartnern abgegrenzt. In einem Interview mit dem ARD-Hauptstadtstudio kritisierte er den "Appetit" nach immer mehr Geld: "Wir haben genug Geld. Wir müssen mit dem Geld, das wir haben, nur besser umgehen." Forderungen nach Steuererhöhungen und nach einer Änderung der Regeln für die Schuldenbremse wies er zurück.
Vermisster Unternehmer aus Hüllhorst: Mann unter Tötungsverdacht festgenommen
Nach dem plötzlichen Verschwinden eines Unternehmers in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei einen 37-Jährigen festgenommen. Der Mann stehe im Verdacht, den 62-jährigen Unternehmer getötet zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Bielefeld am Mittwoch mit. Ein Haftrichter ordnete wegen Verdachts des Totschlags Untersuchungshaft an. Der 62-jährige Unternehmer gilt seit Mitte Oktober als vermisst.
Braunbärin Troxi aus Wiesbadener Fasanerie mit 35 Jahren eingeschläfert
Die Braunbärin Troxi aus der Wiesbadener Fasanerie ist im Alter von 35 Jahren eingeschläfert worden. Grund dafür war Altersschwäche, wie die hessische Landeshauptstadt am Mittwoch mitteilte. Demnach wurde das Tier bereits am 24. November eingeschläfert. Tierpfleger hatten es zuvor morgens in einem schlechten Allgemeinzustand vorgefunden. Ein Tierarzt schläferte Troxi nach einer Untersuchung ein.
Maduro bekräftigt Anspruch auf Region in Guyana - Nachbarland fühlt sich bedroht
Im Streit um die ölreiche Region Essequibo nehmen die Spannungen zwischen Guyana und Venezuela zu: Nach einem umstrittenen Referendum über die Grenzziehung zu Guyana rief Venezuelas Präsident Nicolás Maduro am Dienstag dazu auf, das dem südamerikanischen Nachbarland unterstehende Gebiet per Gesetz zu einer venezolanischen Provinz zu erklären und Lizenzen für die Öl-Förderung auszugeben. Guyanas Präsident Irfaan Ali sprach von einer "direkten Bedrohung" für sein Land.