Letzte Nachrichten
Selenskyj: Ukraine bei russischem Angriff mit mehr als hundert Raketen beschossen
Russland hat die Ukraine nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit mehr als hundert Raketen angegriffen. Ein Großteil davon sei abgefangen worden, erklärte Selenskyj am Freitag im Onlinedienst X, vormals Twitter. Bei der heftigsten russischen Angriffswelle der vergangenen Monate wurden nach ukrainischen Angaben mindestens 16 Menschen getötet und weitere 97 verletzt. Russland gab an, zwischen dem 23. und dem 29. Dezember "50 Gruppenangriffe und einen massiven Angriff" ausgeführt zu haben.
Super-G in Bormio: Odermatt in einer eigenen Liga, Deutsche abgeschlagen
Mit einer Fahrt wie von einem anderen Stern hat der Schweizer Mario Odermatt den Super-G beim Weltcup im italienischen Bormio gewonnen. Auf der eisigen und ruppigen Stelvio raste der Doppel-Weltmeister traumwandlerisch sicher zu seinem vierten Sieg in diesem Winter und seinem 27. insgesamt. Auf den zweitplatzierten Österreicher Raphael Haaser hatte Odermatt gewaltige 0,98 Sekunden Vorsprung, auf Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen auf Rang drei sogar 1,31 Sekunden.
Brasiliens Präsident Lula stoppt Teile von umstrittenem Pestizidgesetz
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat sein Veto gegen Teile eines umstrittenen Pestizidgesetzes eingelegt. Er stoppte damit am Donnerstag 14 von dutzenden Artikeln des Gesetzes, das die Genehmigung des Einsatzes neuer Pestizide erleichtern und die Entscheidungsbefugnisse des Landwirtschaftsministeriums stärken soll. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace erklärte, das reiche nicht aus, um die Menschen vor einigen der schlimmsten Folgen des Gesetzes zu schützen.
Lebenslange Haft für Kämpfer aus syrischem Bürgerkrieg in Berlin rechtskräftig
Die Verurteilung eines Milizionärs, der in Syrien eine Granate in eine Menschenmenge feuerte, zu lebenslanger Haft ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte das Urteil des Berliner Kammergerichts vom Februar gegen den damals 55-Jährigen, wie er am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Das Kammergericht hatte den Angeklagten unter anderem eines besonders schweren Kriegsverbrechens und des mehrfachen Mordes schuldig gesprochen. (Az. 3 StR 306/23)
Faeser zieht positive Bilanz der Migrationspolitik der Regierung
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sieht die Bilanz der Migrationspolitik der Regierung positiv. "Wir haben in diesem Jahr große Schritte nach vorne gemacht, um Migration stärker zu steuern und zu ordnen", sagte Faeser der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Künftig sei vor allem durch die Reform des EU-Asylsystems mit weiteren Entlastungen für die Kommunen zu rechnen, sagte die Ministerin weiter.
Während Auswärtsspiel: Einbruch bei Grealish
Der englische Fußball-Nationalspieler Jack Grealish ist Opfer eines Einbruchs geworden, während er für Meister Manchester City in der Premier League auf dem Platz stand. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die örtliche Polizei. Demnach sollen Einbrecher am Mittwoch Schmuck und Uhren im Wert von rund einer Million Pfund (rund 1,15 Millionen Euro) aus Grealishs Anwesen in Cheshire im Nordwesten Englands entwendet haben.
Bundesgerichtshof: Rückwärtsrangieren mit Anhänger gilt rechtlich als Ziehen
Das Rückwärtsfahren mit einem Anhänger beim Rangieren gilt im rechtlichen Sinn als Ziehen. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einem am Freitag veröffentlichten Urteil zu einem Verkehrsunfall in Niedersachsen. Danach stritten die Versicherung des Fahrzeugs mit der Versicherung des Anhängers darüber, wer wie viel zahlen musste. (Az. VI ZR 98/23)
BVB will Sahin und Bender als Co-Trainer holen
Die einstigen Fan-Lieblinge Nuri Sahin und Sven Bender sollen in Kürze als Co-Trainer zu Borussia Dortmund zurückkehren und gemeinsam Edin Terzic unterstützen. Nach SID-Informationen sind entsprechende Medienberichte für beide Personalien zutreffend. Verträge sind allerdings noch nicht unterschrieben.
28-Jährige stürzt in Kasseler Bergpark 10 Meter in Tiefe und stirbt
Eine 28-Jährige ist im Kasseler Bergpark zehn Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, besuchte die Frau am Donnerstagnachmittag mit Freundinnen den Bergpark. In der Nähe der dortigen Wasserkaskaden unterhalb der Herkulesstatue rutschte sie demnach aus noch unbekannter Ursache aus und stürzte rückwärts rund zehn Meter in die Tiefe.
Politik und Polizei warnen vor neuen Ausschreitungen in der Silvesternacht
Kurz vor dem Jahreswechsel diskutieren Politik und Polizei darüber, wie erneute Ausschreitungen wie vor einem Jahr verhindert werden können. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) warb für eine zügige Verschärfung des Waffenrechts. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warf der Politik vor, "total versagt" zu haben.
Selenskyj: Russland feuert mehr als hundert Raketen auf die Ukraine ab
Russland hat die Ukraine nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit mehr als hundert Raketen angegriffen. Der Großteil der rund 110 Raketen sei abgefangen worden, erklärte Selenskyj am Freitag im Onlinedienst X, vormals Twitter. Bei der heftigsten russischen Angriffswelle der vergangenen Monate wurden nach Angaben von Innenminister Ihor Klymenko mindestens zwölf Menschen getötet und mehr als 70 verletzt.
Studie: Beschäftigte bleiben ihrem Arbeitgeber wieder länger treu
Beschäftigte in Deutschland bleiben ihrem Arbeitgeber wieder länger treu. Die durchschnittliche Dauer der Betriebszugehörigkeit nahm laut einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zuletzt leicht zu - von durchschnittlich 10,9 Jahren im Jahr 2019 auf 11,0 Jahre im Jahr 2021, wie die "Rheinischen Post" am Freitag aus der Studie zitierte. Grund ist demnach vor allem die Corona-Pandemie.
Institut: Ausblick auf den Arbeitsmarkt wieder etwas verbessert
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesanstalt für Arbeit gibt einen vorsichtig optimistischen Ausblick für 2024. Denn im Dezember stieg das vom IAB ermittelte Arbeitsmarktbarometer erstmals seit fast einem Jahr Abwärtstrend wieder an, wie das Institut am Freitag mitteilte. "Die Arbeitsagenturen sehen gerade für die Arbeitslosigkeit kein einfaches Jahr voraus, aber die Talfahrt der Erwartungen setzte sich zum Jahreswechsel nicht fort", erklärte Forscher Enzo Weber vom IAB.
Innenministerin: Fast ganz Niedersachsen steht unter Wasser
Nach tagelangen Dauerregenfällen ist die Hochwasserlage vor allem in Niedersachsen weiterhin kritisch. "Wir haben eine sehr, sehr angespannte Lage", sagte die Innenministerin des Bundeslands, Daniela Behrens (SPD), am Freitag im "Deutschlandfunk". Fast ganz Niedersachsen stehe unter Wasser. Die rund 100.000 Kräfte von unter anderem Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) seien deshalb überall im Einsatz.
Hotelmanager schwärmt von Dauergast Kane
Harry Kane ist allem Anschein nach der Traumgast eines jeden Hotelbesitzers. Jedenfalls hat nun der General Manager des luxuriösen Münchner Hauses, in dem der Torjäger des FC Bayern nach seinem Wechsel zum deutschen Rekordmeister monatelang logierte, in höchsten Tönen von dem Engländer geschwärmt. Hinter der verstorbenen Königin Elizabeth II. gehöre Kane "definitiv zu den Top Five" des Hauses, sagte Dominik G. Rainer vom Mandarin Oriental der Süddeutschen Zeitung.
BVB will Sahin als Co-Trainer holen
Das Vereins-Idol Nuri Sahin soll als Co-Trainer zu Borussia Dortmund zurückkehren und Edin Terzic unterstützen. Entsprechende Berichte türkischer Medien und der Ruhr Nachrichten sind nach SID-Informationen zutreffend, ein Vertrag ist allerdings noch nicht unterschrieben.
Zwei deutsche Unternehmen unter Top 100 der wertvollsten Konzerne der Welt
Zwei deutsche Unternehmen haben es in diesem Jahr auf die Liste der 100 teuersten börsennotierten Unternehmen der Welt geschafft: der Softwarekonzern SAP mit einem Börsenwert von 181 Milliarden Dollar (164 Milliarden Euro) und der Industriekonzern Siemens mit 148 Milliarden Dollar. Insgesamt dominieren Technologieunternehmen aus den USA das Ranking; an der Spitze steht wie im Vorjahr Apple. Das ergaben am Freitag veröffentlichte Berechnungen der Unternehmensberatungsgesellschaft EY.
NFL: Browns sichern sich Platz in den Play-offs
Die Cleveland Browns haben sich ihren Play-off-Platz in der NFL gesichert. Das Team aus Ohio gewann in der Nacht zu Freitag 37:20 gegen die New York Jets. Mit elf Siegen und fünf Niederlagen stehen die Browns auf Platz zwei der AFC North. Ersatz-Quarterback Joe Flacco, der seit fünf Partien den verletzten Deshaun Watson ersetzt, warf beim Sieg gegen sein Ex-Team drei Touchdowns und insgesamt für 309 Yards.
Demokratie-Aktivist aus Hongkong beantragt Asyl in Großbritannien
Der Demokratie-Aktivist Tony Chung aus Hongkong ist eigenen Angaben zufolge nach Großbritannien geflohen und hat dort Asyl beantragt. Er sei sicher im Vereinigten Königreich angekommen und habe bei der Anreise formell politisches Asyl beantragt, erklärte Chung am Freitag. 2021 war der damals 20-jährige Chung der jüngste Demokratie-Aktivist, der unter dem von Peking 2020 verhängten sogenannten Sicherheitsgesetz verurteilt wurde.
Horrorserie geht weiter: Detroit stellt Negativrekord ein
Trotz heftiger Gegenwehr geht die Rekord-Horrorserie der Detroit Pistons in der Basketball-Profiliga NBA weiter. Das Team aus Michigan verlor in der Nacht zu Freitag nach Verlängerung 122:128 bei Rekordmeister und Titelanwärter Boston Celtics. Durch die 28. Niederlage in Folge hat Detroit den Negativrekord der Philadelphia 76ers eingestellt.
Rückkehrer Rees und Kebinger nach Krankheit hoffnungsvoll
Die Rückkehrer Roman Rees und Hanna Kebinger schöpfen aus ihren Leistungen bei der Biathlon World Team Challenge auf Schalke große Zuversicht für die anstehenden Heim-Weltcups. Es sei nach der Krankheitspause "ein wichtiger Wettkampf gewesen, um Erfahrung am Schießstand zu sammeln und in den Modus zu kommen", sagte Rees in der ARD: "Mir ist es ganz gut gelungen, immer besser zu werden im Wettkampf. Das will ich mitnehmen nach Oberhof und Ruhpolding."
Umfrage: Baumgart-Entlassung war am überraschendsten
Das Ende von Steffen Baumgart als Coach des 1. FC Köln war für Fußball-Interessierte in Deutschland die überraschendste Trainer-Entlassung der bisherigen Bundesliga-Saison. Das geht aus einer Umfrage der Sportmarketingagentur ONE8Y hervor.
Schuster sieht "Achillesferse" bei jedem Tournee-Favoriten
Der ehemalige Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster sieht bei jedem der Topfavoriten auf den Gewinn der Vierschanzentournee eine "Problemschanze", die es zu überwinden gilt. "Andreas Wellinger muss über Oberstdorf drüber kommen, Stefan Kraft über Garmisch und Karl Geiger über Innsbruck. Jeder hat eine Achillesferse auf diesen vier Schanzen", sagte der Österreicher im Podcast "Ski happens".
Frodeno vermisst den "Druck" eines Leistungssportlers
Dem dreimaligen Ironman-Weltmeister Jan Frodeno fehlt nach seinem Karriereende vor allem der Nervenkitzel in den Wettkämpfen. "Ich glaube, ich kann ehrlich sagen, dass es der Druck ist, den ich am meisten vermisse. Schon jetzt", sagte der 42-Jährige im Interview mit der FAZ: "Mir fehlt jetzt dieser Druck, dieses so wichtige Element, das mich immer getrieben hat, das mein Kerosin war."
Olympia: Weikert glaubt an Rückhalt der Bevölkerung
DOSB-Präsident Thomas Weikert glaubt mit Blick auf eine mögliche Olympia-Bewerbung an einen starken Rückhalt in der Bevölkerung. "Die Menschen wollen mehrheitlich Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland", sagte Weikert dem Münchner Merkur und der TZ, er schränkte dabei jedoch ein: "Sie wollen sie nicht um jeden Preis."
Sane glaubt an Euphorie bei Heim-EM
Fußball-Nationalspieler Leroy Sane glaubt weiter fest an eine erfolgreiche Heim-EM im kommenden Jahr. "Ich bin mir sicher, dass zum ersten Spiel Euphorie aufkommen wird", sagte Sane im Interview mit dem Mitgliedermagazin "51" des FC Bayern.
Pietreczko über Pfiffe deutscher Fans: "Nicht in Ordnung"
Darts-Profi Ricardo Pietreczko hat nach seinem emotionalen WM-Aus Teile der deutschen Fans im Alexandra Palace kritisiert. "Es ist schön, wenn man mich oder Luke unterstützt. Aber bitte, bitte nicht pfeifen oder sonst was", sagte der Nürnberger nach seiner 3:4-Niederlage gegen den Engländer Luke Humphries bei Sport1.
Effenberg sieht mögliche Kroos-Rückkehr kritisch
Stefan Effenberg sieht die im Raum stehende Rückkehr von Toni Kroos (33) in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kritisch. "Sportlich würde er dem Team mit Sicherheit sofort weiterhelfen und Stabilität geben, keine Frage. Ich würde ihm trotzdem davon abraten zurückzukommen. Soll er das seinem Körper wirklich noch mal antun, diese extrem hohe Belastung?", schrieb Effenberg in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal t-online.
Nach Colorado: US-Bundesstaat Maine schließt Trump von Präsidentschaftsvorwahlen aus
Nach Colorado hat mit Maine ein zweiter US-Bundesstaat den früheren Präsidenten Donald Trump von den Präsidentschaftsvorwahlen seiner Partei ausgeschlossen. Die für die Wahlen in Maine zuständige Politikerin Shenna Bellows von den Demokraten begründete dies am Donnerstag (Ortszeit) in einem offiziellen Dokument mit der Rolle des Republikaners bei der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar 2021. Trumps Wahlkampfteam kündigte an, gegen die Entscheidung vorgehen zu wollen.
Protestierende wollen Serbiens Hauptstadt für 24 Stunden lahmlegen
Fast zwei Wochen nach den von Betrugsvorwürfen überschatteten Wahlen in Serbien wollen Protestierende am Freitag die Hauptstadt Belgrad lahmlegen. Laut den Organisatoren soll ab 12 Uhr der Verkehr für 24 Stunden stillstehen. Erst für eine weitere geplante Demonstration von Intellektuellen, Künstlern und Prominenten am Samstag sollen die Straßen wieder frei sein.
Virchowbund droht mit längeren Praxisschließungen
Der Bundesvorsitzende des Virchowbundes, Dirk Heinrich, hat mit längeren Praxisschließungen in Deutschland im Januar gedroht, sollten die Ärzte mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bei einem geplanten Gipfel im Januar nicht zu einer Verständigung kommen. Nach dem Ende der Protestaktion in dieser Woche würden die Ärzte ab Dienstag "wieder wie gewohnt für ihre Patienten da sein", sagte Heinrich der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe).
Trump darf nicht bei Präsidentschaftsvorwahlen in US-Bundesstaat Maine antreten
Der frühere US-Präsident Donald Trump darf nicht bei den Präsidentschaftsvorwahlen seiner Partei in Maine antreten und wird damit in einem zweiten Bundesstaat ausgeschlossen. Die für die Wahlen in Maine zuständige Politikerin Shenna Bellows von den Demokraten begründete dies am Donnerstag (Ortszeit) in einem offiziellen Dokument mit der Rolle des Republikaners bei der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar 2021.